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Wer soll Eugen Polanski beerben?

13.09.2026 - 11:09 Uhr
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2451
22.09.2026 - 10:42 Uhr
Zitat von Lucien1900
Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Hat er eben nicht, er hat es in einem völlig anderen Kontext ausgesprochen, wenn das manche nicht hören wollen, oder gar nicht verstehen, selber Schuld.

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Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2452
22.09.2026 - 10:44 Uhr
Zitat von Dchen1978
Hoffentlich ist das Thema heute durch und wir haben einen neuen Trainer !! Ob oberste Regal oder Wursttheke spielt doch keine Rolle. Der Trainer muss unsere Defensive in den Griff bekommen und wenn der eine gute Idee und Strategie und Umsetzung hat, dann ist mir das egal aus welchen Regal kommt


Rede!
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2453
22.09.2026 - 10:53 Uhr
Zitat von Wirsingpudel
Zitat von Dchen1978

Hoffentlich ist das Thema heute durch und wir haben einen neuen Trainer !! Ob oberste Regal oder Wursttheke spielt doch keine Rolle. Der Trainer muss unsere Defensive in den Griff bekommen und wenn der eine gute Idee und Strategie und Umsetzung hat, dann ist mir das egal aus welchen Regal kommt


Rede!


... und alles was im Regal "oben" ist, kam irgendwann immer erstmal von "unten". Das sagt über die tatsächlichen Erfolgsaussichten deshalb nicht viel aus.

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"Wäre es kälter gewesen, wär' vielleicht einer von ihnen am Boden festgefroren."
(Peter Neururer als Trainer vom 1. FC Köln nach einer 0:3-Niederlage beim MSV Duisburg über seine Spieler)
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2454
22.09.2026 - 10:54 Uhr
Zitat von Lucien1900
Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Wer nur hört was er hören will selber schuld 😉
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2455
22.09.2026 - 10:56 Uhr
Zitat von denis_zaki

Ich habe mir das besagte Interview mit dem "höheren Regal greifen" angehört. Der Sky-Reporter fragt explizit mit diesen viel zitierten Worten nach, woraufhin Rouven Schröder erklärt, dass man jeden anfragt und es aus den unterschiedlichsten Gründen nicht passen kann. Eine Absage wäre das in einem solchen Moment nicht immer. Er habe ein Netzwerk, wo er ständig mit Trainern in Kontakt sind und sich dann ggf. herausstellt, dass dieser eine Option ist, womit man vielleicht nicht gerechnet hat. Daher versuche man auch in ein "höheres Regal zu greifen". Er erklärt also mehr oder weniger, wie dieser Prozess abläuft, bzw. dass man nichts unversucht lässt. Wenn man darunter lediglich versteht, dass ein Star-Trainer geholt wird, der hat schlicht dieses Interview nicht gesehen oder hat nicht richtig zugehört.

Wir sprechen immer über Medienkompetenz. Natürlich werden Aussagen gerne verkürzt wiedergegeben um zu polarisieren. Deswegen bin ich ein Freund davon immer die Primärquellen zu lesen oder in diesem Fall zu sehen. Das hat auch nichts mit Hinterfragen zu tun, wenn man dann einer Sekundärquelle grundsätzlich glaubt. Wer diese Eigenleistung nicht aufbringen kann oder will, der kann immer Halbinformationen zum Opfer fallen.


Ich gebe dir Recht, mit dem was du sagst, ich habe das von Anfang an so verstanden.

Was ich aber bis heute nicht verstehe, ist dann eben wieso er es so sagte. Damit schürt man nun einmal Hoffnungen, egal wie man es sagt. Bessere Kommunikation wäre eben, sagen wir mal, einfach, "wir suchen nach der bestmöglichen Lösung für Borussia Mönchengladbach. "Den am besten passenden Trainer".
Wenn ich schon die Regale raushole, dann muss ich mich hinterher evtl. danach hinterfragen lassen, ich wage gar nicht mal zu bezweifeln, dass der ein oder andere Trainer sogar Interesse an dem Job hatte, darum geht es in unserer Situation aber gar nicht.

Gleichzeitig, unsere Gesamtsituation ist momentan echt kompliziert, dazu können wir nicht mit Scheinen um uns werfen (damit kommen etliche Trainer der höheren Regale automatisch nicht mehr in Frage) und dazu stehen Fragezeichen hinter dem veränderten Kader (auch Verletzungen und Spieler kehr(t)en aus Verletzungen zurück. Dazu haben wir bereits die Sommervorbereitung hinter uns gelassen und können den Kader (Ende der Transferphase) kurzfristig nicht wesentlich verändern.
Und jetzt mal ganz zu schweigen vor unserer sportlichen Instabilität auf dem Platz.

Das sind schon sehr viele Punkte, die uns für einen Trainer eher unattraktiv machen werden, eben erst recht, wenn man im höheren Regal abgelegt wurde. Was aber auch gleichzeitig nicht bedeuten muss, dass wir gänzlich unattraktiv geworden wären, das sehe ich nämlich nicht so. Die Frage ist dann eben eher, für welche Trainer sind wir so auch attraktiv und wer traut sich die große Herausforderung auch zu.

Heute wird eben auch jede Aussage auf die Goldwaage gelegt, so ist das nun mal, kann man sich ja auch unendlich drüber aufregen, oder man kann es einfach auch sein lassen, zudem haben wir eigentlich auch ganz andere und viele größere Probleme.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arango7 am 22.09.2026 um 10:58 Uhr bearbeitet
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2456
22.09.2026 - 10:58 Uhr
Zitat von SrJudgeALot
Zitat von Lucien1900

Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Wer nur hört was er hören will selber schuld 😉


Ich verstehe auch nicht das Problem an dem gesagten. Und selbst wenn es so ist und alle aus vermeintlich höheren Regalen absagen oder nicht verfügbar sind , dann ist das halt die aktuelle Realität.

Blessin find ich einen guten Kandidaten. Charismatisch. Gutes Alter , gute Trainerausbildung, internationale Erfahrung.

Ich kann mich damit sehr gut anfreunden und irgendwo kann es ja auch eigentlich nur besser werden
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2457
22.09.2026 - 10:59 Uhr
Zitat von Lucien1900
Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Eigentlich wird doch inzwischen vermehrt betont, wie wichtig eigenständiges Denken ist und dass man sich von Berichterstattungen nichts vorgeben lassen möchte. Umso widersprüchlicher wirken viele Reaktionen hier im Thread: Statt sich das Interview selbst anzuschauen und Aussagen im Originalkontext zu bewerten, wird die vorgefertigte mediale Lesart unkritisch übernommen. Ein fundiertes Urteil setzt voraus, dass man sich mit der Primärquelle auseinandersetzt, anstatt bloß Zusammenfassungen nachzuerzählen.

Für mich ist das einfach ein riesiger Widerspruch - vor allem dann, wenn man die Schuld von sich weist, und es zum reinen Sender-Problem erklärt. Im Umkehrschluss dürfte es dann keine emotional aufgeladenen Interviews geben. Die viel geforderten Typen sind dann das Problem, wenn sie missverstanden werden. Irgendwie muss man sich schon entscheiden, was man haben will. Dann darf es nur noch Interviews geben, in denen nichts angreifbar ist oder polarisiert, die auf keinen Fall missverstanden werden können, dass die Medien alles korrekt und unverkürzt wiedergeben können. Das ist einfach absurd.

Nur weil man das Problem nicht bei sich selbst sehen will.

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"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst."
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2458
22.09.2026 - 11:01 Uhr
Zitat von SrJudgeALot

Zitat von Lucien1900

Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Wer nur hört was er hören will selber schuld 😉


Mein lieber nehme das was verantwortliche von sich geben nicht alles ernst ,und wir sind bei der Borussia kann selber einschätzen was machbar ist.
Aber der Schröder redet eben gern
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lucien1900 am 22.09.2026 um 11:03 Uhr bearbeitet
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2459
22.09.2026 - 11:06 Uhr
Zitat von denis_zaki
Zitat von Lucien1900

Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Eigentlich wird doch inzwischen vermehrt betont, wie wichtig eigenständiges Denken ist und dass man sich von Berichterstattungen nichts vorgeben lassen möchte. Umso widersprüchlicher wirken viele Reaktionen hier im Thread: Statt sich das Interview selbst anzuschauen und Aussagen im Originalkontext zu bewerten, wird die vorgefertigte mediale Lesart unkritisch übernommen. Ein fundiertes Urteil setzt voraus, dass man sich mit der Primärquelle auseinandersetzt, anstatt bloß Zusammenfassungen nachzuerzählen.

Für mich ist das einfach ein riesiger Widerspruch - vor allem dann, wenn man die Schuld von sich weist, und es zum reinen Sender-Problem erklärt. Im Umkehrschluss dürfte es dann keine emotional aufgeladenen Interviews geben. Die viel geforderten Typen sind dann das Problem, wenn sie missverstanden werden. Irgendwie muss man sich schon entscheiden, was man haben will. Dann darf es nur noch Interviews geben, in denen nichts angreifbar ist oder polarisiert, die auf keinen Fall missverstanden werden können, dass die Medien alles korrekt und unverkürzt wiedergeben können. Das ist einfach absurd.

Nur weil man das Problem nicht bei sich selbst sehen will.


Danke für den Beitrag, der grundsätzlich auf das eigentliche Problem hinweist.

Zum Einen ist Journalismus in der heutigen Zeit ein fragiles Gebilde. Stichwort: Zitatkacheln.

Wenn ich allen Zitatkacheln Glauben schenken würde, die man so um sich geworfen bekommt, dann würde es mir weitaus schlechter gehen.
Es hat etwas mit Verantwortung abgeben zu tun. Es ist einfach, sich hinzustellen und zu sagen, ja das stand doch so da oder das hat Erwartungen geschürt.

Schröder hat schon vor Monaten angekündigt, transparent sein zu wollen und die Fans mehr mitnehmen zu wollen in Prozesse, so gut es eben möglich ist.
Ein guter Step ist immer, sich mit Primärquellen auseinanderzusetzen, wie dem tatsächlich gegebenen Interview bei Sky oder Borussia‘s PK und nicht, krass gesagt, Buschi‘s Borussia zu lesen.

Es ist völlig logisch, dass wir uns mit verschiedenen Trainerkandidaten auseinandersetzen und es wäre grob fahrlässig, wenn man vielleicht nicht mal Christian Strich (um den mal als Beispiel zu nennen) zumindest mal anrufen würde.
Ob der dann sagt, ne kein Bock, oder Rouven „isch genieß‘ es im Breisgau“, werden wir nie erfahren. Außer die BILD.

Deswegen:
Das, was er gesagt hat und wie er es gesagt hat, ist das geringste Problem.
Wie es teilweise aufgenommen wird und dann kommuniziert wird, das viel Größere.
Nicht nur in diesem Fall. Grundsätzlich heutzutage.
Wer soll Eugen Polanski beerben? |#2460
22.09.2026 - 11:31 Uhr
Zitat von Marcinho-11
Zitat von denis_zaki

Zitat von Lucien1900

Er hat es aber auch ausgesprochen ohne Not.
Daher selber schuld


Eigentlich wird doch inzwischen vermehrt betont, wie wichtig eigenständiges Denken ist und dass man sich von Berichterstattungen nichts vorgeben lassen möchte. Umso widersprüchlicher wirken viele Reaktionen hier im Thread: Statt sich das Interview selbst anzuschauen und Aussagen im Originalkontext zu bewerten, wird die vorgefertigte mediale Lesart unkritisch übernommen. Ein fundiertes Urteil setzt voraus, dass man sich mit der Primärquelle auseinandersetzt, anstatt bloß Zusammenfassungen nachzuerzählen.

Für mich ist das einfach ein riesiger Widerspruch - vor allem dann, wenn man die Schuld von sich weist, und es zum reinen Sender-Problem erklärt. Im Umkehrschluss dürfte es dann keine emotional aufgeladenen Interviews geben. Die viel geforderten Typen sind dann das Problem, wenn sie missverstanden werden. Irgendwie muss man sich schon entscheiden, was man haben will. Dann darf es nur noch Interviews geben, in denen nichts angreifbar ist oder polarisiert, die auf keinen Fall missverstanden werden können, dass die Medien alles korrekt und unverkürzt wiedergeben können. Das ist einfach absurd.

Nur weil man das Problem nicht bei sich selbst sehen will.


Danke für den Beitrag, der grundsätzlich auf das eigentliche Problem hinweist.

Zum Einen ist Journalismus in der heutigen Zeit ein fragiles Gebilde. Stichwort: Zitatkacheln.

Wenn ich allen Zitatkacheln Glauben schenken würde, die man so um sich geworfen bekommt, dann würde es mir weitaus schlechter gehen.
Es hat etwas mit Verantwortung abgeben zu tun. Es ist einfach, sich hinzustellen und zu sagen, ja das stand doch so da oder das hat Erwartungen geschürt.

Schröder hat schon vor Monaten angekündigt, transparent sein zu wollen und die Fans mehr mitnehmen zu wollen in Prozesse, so gut es eben möglich ist.
Ein guter Step ist immer, sich mit Primärquellen auseinanderzusetzen, wie dem tatsächlich gegebenen Interview bei Sky oder Borussia‘s PK und nicht, krass gesagt, Buschi‘s Borussia zu lesen.

Es ist völlig logisch, dass wir uns mit verschiedenen Trainerkandidaten auseinandersetzen und es wäre grob fahrlässig, wenn man vielleicht nicht mal Christian Strich (um den mal als Beispiel zu nennen) zumindest mal anrufen würde.
Ob der dann sagt, ne kein Bock, oder Rouven „isch genieß‘ es im Breisgau“, werden wir nie erfahren. Außer die BILD.

Deswegen:
Das, was er gesagt hat und wie er es gesagt hat, ist das geringste Problem.
Wie es teilweise aufgenommen wird und dann kommuniziert wird, das viel Größere.
Nicht nur in diesem Fall. Grundsätzlich heutzutage.


Mag ja alles richtig sein. Aber so ist die Welt 2026 halt leider nun einmal. Und Schröder ist ja kein ***** und weiß doch wie das Spiel läuft und die Medien ticken. Von daher, selbst wenn die Aussage inhaltlich absolut schlüssig und einfach ehrlich ist, dann muss ihm doch klar sein, was die Medien daraus machen. Der Mann ist Profi und kein Amateur.

Und damit geht Blessin doch jetzt mit diesem "Makel" in seine Amtszeit. Du kannst doch die Uhr danach stellen, dass solche Fragen weiterhin kommen werden ('Blessin ist also für Borussia ein Trainer aus dem höheren Regal') und du dir damit wieder einen Nebenkriegsschauplatz mehr aufgemacht hast, völlig ohne Not.

Halt doch einfach die Klappe, präsentier Blessin und (fast) alle würden sagen 'joa, nicht sexy, aber guter, solider Trainer - passt, let's go.' Jetzt hatten viele Fans feuchte Träume von Favre oder Nagelsmann oder Streich oder anderen aus dem ganz hohen Regal und sind von Blessin enttäuscht - einfach unnötig. Genau wie die ganze Kleindienst-Kritik in der Öffentlichkeit, die ganzen Aussagen zum Spielsystem (4er Kette ist jetzt unser System und vorgegeben), die ganze Neuhaus-Thematik. Alles Dinge, die von den eigentlichen Problemen auf dem Platz ablenken. Das ist einfach unnötig und irgendwie auch amateurhaft, mMn. Und wenn sich das häuft und das tut es leider aktuell wieder sehr, dann sieht das einfach sch***** aus und man muss sich auch Kritik dafür gefallen lassen.
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