Spielsystem
19.06.2007 - 09:51 Uhr
29.06.2016 - 21:47 Uhr
Zitat von Laumen
Erahnen lässt sich, dass Herr Schubert wieder - je nach Gegner und Situation - unterscheidliche Systeme spielen lassen könnte. Das hat Vorteile, insbesondere die Flexibilität. Und das hat auch Nachteile, insbesondere die sich nur vermindert einstellende systemische Routine.
Bisher waren das 4-4-2 mit 2 Pendelstürmern als Favres Erbe ( aus meiner Sicht eher ein 4-2-4-0-System ), ein 3-4-3 und ein gleichermaßen archaisches und modernes 3-5-2 zu sehen. Insgesamt lebt eine Dreierkette von geeigneten Spielern auf den äußeren Positionen der Dreierkette. Mit Elvedi und Jantschke rechts, sowie Dominguez und Doucoure links wären geeignete Spieler vorhanden. Ferner benötigte man auf jeder Außenbahn einen Spieler, welcher gegen 2 Gegner offensiv und defensiv nicht komplett untergeht. Das könnten rechts allenfalls als Notbehelf Herrmann, Korb oder auch Egbo - der wohl bisher nicht zum Kader gehört - darstellen. Traore hat das auch schon einmal mit vertetbarem Ergebnis gespielt.Links wären Wendt und Johnson gut geeignet. Der Rest der Positionen wäre unproblematisch zu besetzen.
Theoretisch wäre der Kader aber aus meiner Sicht für ein 4-1-4-1-System prädestiniert:
---------------------------------------------------Sommer----------------------------------
Elvedi---------------------Christensen------------Vestergaard---------------Wendt
------------------------------------------------Kramer--------------------------------------
Herrmann--------------Stindl------------------------Raffael----------------Johnson
-------------------------------------------------Hahn----------------------------------------
------------------------------------------------Sippel----------------------------------------
Korb----------------------Jantschke----------------Dominguez----------Doucoure
------------------------------------------------Strobl----------------------------------------
Traore------------------Hofmann------------------Hazard-----------------N. Schulz
----------------------------------------------Drmic------------------------------------------
Erahnen lässt sich, dass Herr Schubert wieder - je nach Gegner und Situation - unterscheidliche Systeme spielen lassen könnte. Das hat Vorteile, insbesondere die Flexibilität. Und das hat auch Nachteile, insbesondere die sich nur vermindert einstellende systemische Routine.
Bisher waren das 4-4-2 mit 2 Pendelstürmern als Favres Erbe ( aus meiner Sicht eher ein 4-2-4-0-System ), ein 3-4-3 und ein gleichermaßen archaisches und modernes 3-5-2 zu sehen. Insgesamt lebt eine Dreierkette von geeigneten Spielern auf den äußeren Positionen der Dreierkette. Mit Elvedi und Jantschke rechts, sowie Dominguez und Doucoure links wären geeignete Spieler vorhanden. Ferner benötigte man auf jeder Außenbahn einen Spieler, welcher gegen 2 Gegner offensiv und defensiv nicht komplett untergeht. Das könnten rechts allenfalls als Notbehelf Herrmann, Korb oder auch Egbo - der wohl bisher nicht zum Kader gehört - darstellen. Traore hat das auch schon einmal mit vertetbarem Ergebnis gespielt.Links wären Wendt und Johnson gut geeignet. Der Rest der Positionen wäre unproblematisch zu besetzen.
Theoretisch wäre der Kader aber aus meiner Sicht für ein 4-1-4-1-System prädestiniert:
---------------------------------------------------Sommer----------------------------------
Elvedi---------------------Christensen------------Vestergaard---------------Wendt
------------------------------------------------Kramer--------------------------------------
Herrmann--------------Stindl------------------------Raffael----------------Johnson
-------------------------------------------------Hahn----------------------------------------
------------------------------------------------Sippel----------------------------------------
Korb----------------------Jantschke----------------Dominguez----------Doucoure
------------------------------------------------Strobl----------------------------------------
Traore------------------Hofmann------------------Hazard-----------------N. Schulz
----------------------------------------------Drmic------------------------------------------
Hast du Dahoud schon verkauft?
Der ist ja nichtmal in der B-Elf.
12.07.2016 - 06:56 Uhr
Quelle: www.rp-online.de
Beim Testspiel in Mannheim treffen die Gladbacher aus fast jeder fußballerischen Lebenslage. Ein Tor, das nicht zählt, deutet an, dass eine Option dazu gekommen ist. Vom EM-Finale kann Schuberts Team lernen.
Mal ein kurzer Bericht zum "neuen Spiel" der Borussia - betreff Diskussion im Offensiv-Thread Mittelstürmer und so.... Beachtenswert, was AS wohl mit Ibrahima Traoré vorhat! - Umschulung zum offensiv ausgerichteten Verteidiger
12.07.2016 - 11:24 Uhr
Ich vermute das wir in der neuen Saison in einem 3-1-5-1 spielen werden
Sommer
Christensen------------- Vestergaard--------Elvedi--------
Kramer
Johnson. Wendt
dahoud
Stindl. Rafael
Hahn
Alternativen zu Johnson und Wendt wäre offensiver mit Hermann und links Traroe
Alternativ zu Dahoud wäre dann Hofman und Sow
Altern. Zu Stindl und Rafael und Hahn wären dann alle Leute die offensiv spielen können.
Benes , Hermann, Hazard,Traroe, Drimic
Alternativ für die Defensive wäre Dominquez ,Korb,Janschke,Dacoure........
dieser Kader bietet alle Möglichkeiten um alle Systeme zu spielen. wenn alle fit und gesund bleiben können wir uns auf eine gute Saison freuen, am besten direkt mit der Quali für die Gruppenphase der Cl beginnen
Sommer
Christensen------------- Vestergaard--------Elvedi--------
Kramer
Johnson. Wendt
dahoud
Stindl. Rafael
Hahn
Alternativen zu Johnson und Wendt wäre offensiver mit Hermann und links Traroe
Alternativ zu Dahoud wäre dann Hofman und Sow
Altern. Zu Stindl und Rafael und Hahn wären dann alle Leute die offensiv spielen können.
Benes , Hermann, Hazard,Traroe, Drimic
Alternativ für die Defensive wäre Dominquez ,Korb,Janschke,Dacoure........
dieser Kader bietet alle Möglichkeiten um alle Systeme zu spielen. wenn alle fit und gesund bleiben können wir uns auf eine gute Saison freuen, am besten direkt mit der Quali für die Gruppenphase der Cl beginnen
20.08.2016 - 23:04 Uhr
Nach den beiden ersten Pflichtspielen der Saison 16/17 kann man erste Rückschlüsse ziehen:
1.
der Fokus liegt aufstellungstechnisch erst mal auf einer sicheren Defensive
Gegen Bern gab's ein 3-5-2 mit 2 defensiven 6ern (CK + TS) davor und einem 8er/HS-Hybriden Stindl, gegen Drochtersen/Asseln ein 4-5-1 mit 2 defensiven 6ern (auch MD spielte überwiegend hinten) und einem 8er (Hofmann)
Insgesamt wird recht zögerlich nach vorn gespielt, ein ballsicherndes Geschiebe hintenrum ist bislang die Regel.
2.
es gibt noch nicht "die" feste Abwehrreihe
einziger Spieler, der beide Partien absolvierte, ist bislang Tony Jantschke. Wer hätte das gedacht?
Zentrale Figur einmal Christensen, einmal Vestergaard.
Ich persönlich steige noch nicht so ganz durch, welche Ziele da verfolgt werden.
3.
im MF herrscht derzeit ein Vakuum
Gegen Bern spielte Dahoud gar nicht und wurde in seiner offensiven Ausrichtung der letzten Saison auch nicht 1:1 ersetzt. Im Pokal war er dabei, hielt sich aber augenscheinlich offensiv sehr zurück.
Eine Überzahl im MF wurde kaum erzeugt, und wenn doch, scheiterte es vorm 16er an Anspielstationen.
Nach der Einwechslung von Hazard und Raffael wurde dieses Vakuum vorm 16er zumindest geschlossen, auch Traoré zeigte sich nun mehr in der Mitte, wenn auch durch mangelnde Präzision nichts zählbares dabei heraus sprang.
Insgesamt rücken weniger Spieler nach, das Spiel wird oft auf die Außen verlagert. Daraus ergibt sich ein Vakuum im MF und vorm 16er. Bleibt es bei 3er-Kette und nur zwei 6ern, wird das wohl auch so bleiben, und die Angriffsreihe muss sich mehr zurückfallen lassen.
4.
es gibt keinen zentralen Spielaufbau mehr durch die Mitte
der jeweils zentrale IV schaltet sich nach meinem Empfinden mehr in den Aufbau ein als vorige Saison, oft auch mit langen diagonalen Bällen, wird dabei aber zumeist auch direkt durch einen 6er hinten ersetzt.
Die 6er bevorzugen diagonale kurze Bälle auf die RM und LM, das MF wird so bislang überwiegend außenrum umspielt.
5.
Angriffe laufen vermehrt über die Außen
Nach meiner Beobachtung rücken für diese Variante bislang zu wenig Spieler mit in die Mitte ein. Die Flanken kamen zumeist auch von recht weit außen hoch in den Strafraum. Im Pokal stand Hahn zumeist allein gegen 4-5 Abwehrspieler. Die Ausnahme bildete das Tor zum entscheidenden 1:0, als nach Flanke von Kramer genug Abnehmer bereit standen. Das war allerdings nur der Fall, weil unmittelbar davor der erste gelungene Angriff durch die Mitte schon fast zum Tor geführt hatte.
Die Grundausrichtung ließ jedoch eigentlich etwas anderes vermuten mit den seitenverkehrten Hermann links und Traoré rechts. Den beiden fehlte jedoch die Anspielstation am 16er (der Wandspieler) für eine erfolgreiche Kombination.
Die Variante, seitlich in den 16er einzudringen, um von der Grundlinie scharf und flach nach innen zu passen, wurde kaum probiert, obwohl wir dafür das Personal haben. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft.
Das sind ein paar lose Eindrücke, die ich mal aufgelistet habe.
Man muss natürlich bedenken, es waren 2 Auswärtsspiele, und beides sind Entscheidungsspiele gewesen, von daher sicherlich von einer eher ungewöhnlichen Taktik geprägt.
Gegen Bern machte es Sinn, CK und TS als große Spieler vor die 3er-Kette zu stellen. Unter dem Gesichtspunkt der Rotation und des Wettkampfpraxis-Sammelns für die "Reservisten" verständlich, war die taktische Umsetzung jedoch dann im Pokalspiel eher fragwürdig. Ne 4er-Kette und 2 defensive 6er gegen einen 4t-Ligisten, und dann auch noch Hermann auf links? Ich vermute, da wurde die Hoffnung auf die individuelle Klasse unserer aufgebotenen Offensive (inklusive Hofmann als ZOM) etwas zu sehr in die Waagschale geworfen.
Ich gehe davon aus, dass in den beiden kommenden Heimspielen gegen Bern und Leverkusen sowas wie die tatsächliche erste Elf zu sehen sein wird.
Gerade in der Offensive möchte ich dann auch gerne wieder einen Verbund sehen, der zentral und auf den Halbpositionen mit 3-6 Spielern ständig rochiert, um dann situativ einen Versuch durch die Mitte zu starten oder eben auf die Außen zu gehen. Wenn da das Gegenpressing stimmt und wir schnell zweite Bälle holen, sehe ich das MF-Vakuum auch nicht als so kriegsentscheidend an. Vor allem werden wir 2 Gegner erwarten, die beide von sich aus das Spiel machen werden.
Meine "Verlierer" sind bislang Korb, Hermann, Hofmann, N. Schulz, die entweder nicht mehr ins System passen oder eben bislang fast nur dürftige Leistungen gezeigt haben. Oscar Wendt läuft seiner Form noch hinterher, hat aber momentan keine ernsthafte Konkurrenz außer evtl durch Johnson.
Tony Jantschke hat sich zum Glück wieder gefangen, wird aber unter normalen Umständen wahrscheinlich nur Nr. 4 in der 3er Kette sein, wenn Elvedi wieder im Rythmus ist und Sicherheit beweist wie überwiegend gegen Bern. Dass man den 12Mio-Mann Vestergaard eher in der Startelf sehen möchte zusammen mit AC, sollte man als gegeben ansehen. Rein defensiv sehe ich TJ jedenfalls vor Strobl. Der wiederum hat sich recht solide gezeigt und wird sicherlich öfter neben Kramer den zweiten 6er geben, um Dahoud offensiven Freiraum zu bieten und der 3er-Kette zusätzliche Sicherheit.
Und in dieser defensiven Ausrichtung des MF sehe ich das große Problem unserer Offensive, da sie nun einen Platz weniger zur Verfügung hat. Nehmen wir noch die beiden Außen (idR zu besetzen mit Wendt, Johnson, Traoré und evtl Hermann) mit auf den Zettel, reicht es nur noch für 2 nominelle Stürmer. Dann heißt es nicht mehr Hahn oder Hazard, denn Raffael und Stindl belegen schon beide Plätze. Wenn Dahoud dann mal wieder keinen guten Tag hat, ist vorne nicht viel überraschendes zu erwarten.
Die Zielrichtung sollte also sein, die 3er-Kette halbwegs sicher einzuspielen, um von 2 defensiven 6ern weg zu kommen.
1.
der Fokus liegt aufstellungstechnisch erst mal auf einer sicheren Defensive
Gegen Bern gab's ein 3-5-2 mit 2 defensiven 6ern (CK + TS) davor und einem 8er/HS-Hybriden Stindl, gegen Drochtersen/Asseln ein 4-5-1 mit 2 defensiven 6ern (auch MD spielte überwiegend hinten) und einem 8er (Hofmann)
Insgesamt wird recht zögerlich nach vorn gespielt, ein ballsicherndes Geschiebe hintenrum ist bislang die Regel.
2.
es gibt noch nicht "die" feste Abwehrreihe
einziger Spieler, der beide Partien absolvierte, ist bislang Tony Jantschke. Wer hätte das gedacht?
Zentrale Figur einmal Christensen, einmal Vestergaard.
Ich persönlich steige noch nicht so ganz durch, welche Ziele da verfolgt werden.
3.
im MF herrscht derzeit ein Vakuum
Gegen Bern spielte Dahoud gar nicht und wurde in seiner offensiven Ausrichtung der letzten Saison auch nicht 1:1 ersetzt. Im Pokal war er dabei, hielt sich aber augenscheinlich offensiv sehr zurück.
Eine Überzahl im MF wurde kaum erzeugt, und wenn doch, scheiterte es vorm 16er an Anspielstationen.
Nach der Einwechslung von Hazard und Raffael wurde dieses Vakuum vorm 16er zumindest geschlossen, auch Traoré zeigte sich nun mehr in der Mitte, wenn auch durch mangelnde Präzision nichts zählbares dabei heraus sprang.
Insgesamt rücken weniger Spieler nach, das Spiel wird oft auf die Außen verlagert. Daraus ergibt sich ein Vakuum im MF und vorm 16er. Bleibt es bei 3er-Kette und nur zwei 6ern, wird das wohl auch so bleiben, und die Angriffsreihe muss sich mehr zurückfallen lassen.
4.
es gibt keinen zentralen Spielaufbau mehr durch die Mitte
der jeweils zentrale IV schaltet sich nach meinem Empfinden mehr in den Aufbau ein als vorige Saison, oft auch mit langen diagonalen Bällen, wird dabei aber zumeist auch direkt durch einen 6er hinten ersetzt.
Die 6er bevorzugen diagonale kurze Bälle auf die RM und LM, das MF wird so bislang überwiegend außenrum umspielt.
5.
Angriffe laufen vermehrt über die Außen
Nach meiner Beobachtung rücken für diese Variante bislang zu wenig Spieler mit in die Mitte ein. Die Flanken kamen zumeist auch von recht weit außen hoch in den Strafraum. Im Pokal stand Hahn zumeist allein gegen 4-5 Abwehrspieler. Die Ausnahme bildete das Tor zum entscheidenden 1:0, als nach Flanke von Kramer genug Abnehmer bereit standen. Das war allerdings nur der Fall, weil unmittelbar davor der erste gelungene Angriff durch die Mitte schon fast zum Tor geführt hatte.
Die Grundausrichtung ließ jedoch eigentlich etwas anderes vermuten mit den seitenverkehrten Hermann links und Traoré rechts. Den beiden fehlte jedoch die Anspielstation am 16er (der Wandspieler) für eine erfolgreiche Kombination.
Die Variante, seitlich in den 16er einzudringen, um von der Grundlinie scharf und flach nach innen zu passen, wurde kaum probiert, obwohl wir dafür das Personal haben. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft.
Das sind ein paar lose Eindrücke, die ich mal aufgelistet habe.
Man muss natürlich bedenken, es waren 2 Auswärtsspiele, und beides sind Entscheidungsspiele gewesen, von daher sicherlich von einer eher ungewöhnlichen Taktik geprägt.
Gegen Bern machte es Sinn, CK und TS als große Spieler vor die 3er-Kette zu stellen. Unter dem Gesichtspunkt der Rotation und des Wettkampfpraxis-Sammelns für die "Reservisten" verständlich, war die taktische Umsetzung jedoch dann im Pokalspiel eher fragwürdig. Ne 4er-Kette und 2 defensive 6er gegen einen 4t-Ligisten, und dann auch noch Hermann auf links? Ich vermute, da wurde die Hoffnung auf die individuelle Klasse unserer aufgebotenen Offensive (inklusive Hofmann als ZOM) etwas zu sehr in die Waagschale geworfen.
Ich gehe davon aus, dass in den beiden kommenden Heimspielen gegen Bern und Leverkusen sowas wie die tatsächliche erste Elf zu sehen sein wird.
Gerade in der Offensive möchte ich dann auch gerne wieder einen Verbund sehen, der zentral und auf den Halbpositionen mit 3-6 Spielern ständig rochiert, um dann situativ einen Versuch durch die Mitte zu starten oder eben auf die Außen zu gehen. Wenn da das Gegenpressing stimmt und wir schnell zweite Bälle holen, sehe ich das MF-Vakuum auch nicht als so kriegsentscheidend an. Vor allem werden wir 2 Gegner erwarten, die beide von sich aus das Spiel machen werden.
Meine "Verlierer" sind bislang Korb, Hermann, Hofmann, N. Schulz, die entweder nicht mehr ins System passen oder eben bislang fast nur dürftige Leistungen gezeigt haben. Oscar Wendt läuft seiner Form noch hinterher, hat aber momentan keine ernsthafte Konkurrenz außer evtl durch Johnson.
Tony Jantschke hat sich zum Glück wieder gefangen, wird aber unter normalen Umständen wahrscheinlich nur Nr. 4 in der 3er Kette sein, wenn Elvedi wieder im Rythmus ist und Sicherheit beweist wie überwiegend gegen Bern. Dass man den 12Mio-Mann Vestergaard eher in der Startelf sehen möchte zusammen mit AC, sollte man als gegeben ansehen. Rein defensiv sehe ich TJ jedenfalls vor Strobl. Der wiederum hat sich recht solide gezeigt und wird sicherlich öfter neben Kramer den zweiten 6er geben, um Dahoud offensiven Freiraum zu bieten und der 3er-Kette zusätzliche Sicherheit.
Und in dieser defensiven Ausrichtung des MF sehe ich das große Problem unserer Offensive, da sie nun einen Platz weniger zur Verfügung hat. Nehmen wir noch die beiden Außen (idR zu besetzen mit Wendt, Johnson, Traoré und evtl Hermann) mit auf den Zettel, reicht es nur noch für 2 nominelle Stürmer. Dann heißt es nicht mehr Hahn oder Hazard, denn Raffael und Stindl belegen schon beide Plätze. Wenn Dahoud dann mal wieder keinen guten Tag hat, ist vorne nicht viel überraschendes zu erwarten.
Die Zielrichtung sollte also sein, die 3er-Kette halbwegs sicher einzuspielen, um von 2 defensiven 6ern weg zu kommen.
21.08.2016 - 13:30 Uhr
Wenn ich könnt würde ich auch werten.
Um aber wirklich Beachtung zu finden ist Polarisierung durch Personifizierung erforderlich.
Wird bei der Argumentation ob mehr über die Außen oder die Mitte gespielt werden soll mit einem möglichen Transfer von Dahoud oder aber auch mit der Personalie Hermann in Verbindung bracht, ist dies mit Sicherheit förderlich für Interesse, Beachtung und Widerspruchswille.
Es geht hier im Forum um unsere Borussia, aber eben auch in einem nicht geringfügigem Maße um Selbstzweck, Selbstdarstellung und sonstige menschlichen Belange des Egos.
Um aber wirklich Beachtung zu finden ist Polarisierung durch Personifizierung erforderlich.
Wird bei der Argumentation ob mehr über die Außen oder die Mitte gespielt werden soll mit einem möglichen Transfer von Dahoud oder aber auch mit der Personalie Hermann in Verbindung bracht, ist dies mit Sicherheit förderlich für Interesse, Beachtung und Widerspruchswille.
Es geht hier im Forum um unsere Borussia, aber eben auch in einem nicht geringfügigem Maße um Selbstzweck, Selbstdarstellung und sonstige menschlichen Belange des Egos.
21.08.2016 - 13:56 Uhr
Beachtung durch Polarisierung ist mir mehr als unwichtig, Oskar. Ich hab lieber nur 1-3 sachlich fundierte Reaktionen, aus denen ich evtl auch was lernen oder neue Perspektiven ziehen kann, als 40 mal Rumgebashe. Und wenn nicht mal 1-3 kommen, dann ist das eben so.
Klingt für mich so, als sei es Deine Vorgehensweise. Dann erklärt sich zwar einiges, aber sonderlich fruchtbar finde ich das nicht.
Klingt für mich so, als sei es Deine Vorgehensweise. Dann erklärt sich zwar einiges, aber sonderlich fruchtbar finde ich das nicht.
22.08.2016 - 09:32 Uhr
Schöne Zusammenstellung, Herr_Jemine.
Was man bereits jetzt festhalten kann, ist das erkennbare Bemühen um hohe Flexibilität auf allen Ebenen (Personal, Formation, Matchplan) und dass es die große Aufgabe Schuberts sein wird, die defensive Stabilität zu verbessern und zugleich nicht zu viel unserer in der letzten Saison häufig überragenden Offensivqualität einzubüßen. Gelingt dies und sind wir offensiv weiter so gefährlich, gleichzeitig aber defensiv jedenfalls ein Stück sattelfester, werden wir wieder auf einem der ersten Plätze einlaufen. Wenn nicht, nicht.
Wobei ich allerdings in der Tat denke, dass es für eine Bestandsaufnahme für unser Spielsystem, dessen Neuerungen, Schwächen und Geeignetheit, die vorgenannte Aufgabe zu bewältigen, schlichtweg zu früh ist. Gegen Bern wollte man - wie du schreibst - vor allem Kopfballstärke vor der Abwehr haben und auf Ergebnis spielen, um im Rückspiel dann tatsächlich alles klar machen zu können und im Pokal ging es halt gegen eine Zehnerkette um den gegnerischen Strafraum, da geht es weniger um Systemfragen, sondern darum, das Tempo hoch zu halten und so Lücken zu reißen (uns nicht gelungen). Auch Kritik an zu viel Ballbesitzspiel ist für mich daher verfrüht, da dieses eben auch zu den sehr speziellen Matchplänen (D/A wollte den Ball ja überhaupt nicht selbst haben, selbst für ein solches Duell war unser Ballbesitzanteil extrem) gehörte. Hier kann erst nach einigen Bundesligapartien eine wirklich belastbare Bestandsaufnahme erfolgen.
Was man bereits jetzt festhalten kann, ist das erkennbare Bemühen um hohe Flexibilität auf allen Ebenen (Personal, Formation, Matchplan) und dass es die große Aufgabe Schuberts sein wird, die defensive Stabilität zu verbessern und zugleich nicht zu viel unserer in der letzten Saison häufig überragenden Offensivqualität einzubüßen. Gelingt dies und sind wir offensiv weiter so gefährlich, gleichzeitig aber defensiv jedenfalls ein Stück sattelfester, werden wir wieder auf einem der ersten Plätze einlaufen. Wenn nicht, nicht.
Wobei ich allerdings in der Tat denke, dass es für eine Bestandsaufnahme für unser Spielsystem, dessen Neuerungen, Schwächen und Geeignetheit, die vorgenannte Aufgabe zu bewältigen, schlichtweg zu früh ist. Gegen Bern wollte man - wie du schreibst - vor allem Kopfballstärke vor der Abwehr haben und auf Ergebnis spielen, um im Rückspiel dann tatsächlich alles klar machen zu können und im Pokal ging es halt gegen eine Zehnerkette um den gegnerischen Strafraum, da geht es weniger um Systemfragen, sondern darum, das Tempo hoch zu halten und so Lücken zu reißen (uns nicht gelungen). Auch Kritik an zu viel Ballbesitzspiel ist für mich daher verfrüht, da dieses eben auch zu den sehr speziellen Matchplänen (D/A wollte den Ball ja überhaupt nicht selbst haben, selbst für ein solches Duell war unser Ballbesitzanteil extrem) gehörte. Hier kann erst nach einigen Bundesligapartien eine wirklich belastbare Bestandsaufnahme erfolgen.
22.08.2016 - 10:20 Uhr
Naja. Eine Bestandsaufnahme ist halt immer nur punktuell, egal zu welchem Zeitpunkt. Sie sollte Entwicklungen abbilden und im besten Falle Ursachen für bestimmte Auswirkungen aufzeigen. Oder Gründe für bestimmte Handlungen erklären.
Ich frage mich zB, ob TJ dauerhaft eine Lösung für Schubert in der 3er-Kette darstellt, oder ob es sich um eine vorübergehende Lösung handelt, weil wir erst mal Stabilität brauchen und TJ Spielpraxis, um später ein verlässlicher Einwechsler zu sein.
Ich frage mich zB, ob TJ dauerhaft eine Lösung für Schubert in der 3er-Kette darstellt, oder ob es sich um eine vorübergehende Lösung handelt, weil wir erst mal Stabilität brauchen und TJ Spielpraxis, um später ein verlässlicher Einwechsler zu sein.
22.08.2016 - 10:37 Uhr
Ob wir die richtige Leute haben, ob wir das richtige System spielen, ob wir in jeder Himmelsrichtung (Taktik/Aufstellung) flexibel sind oder sein wollen.... ?
Diese Fragen kann man beliebig diskutieren.
Ich habe jedoch nach einer nicht im Detail beobachteten Vorbereitung und nach zwei Pflichtspielen, welche sicher aufgrund der K.O. - Systematik und des hohen finanziellen Stellenwertes alles andere als "normal" einzustufen sind den Eindruck, dass Schubert dem in seiner Substanz neu formierten Team etwas zu viel "Flexibilität" abringt.
Natürlich kann ich seine Motivation in den Punkten "Lastverteilung" und "Unberechenbarkeit" bestens verstehen - befürchte jedoch, dass er da für den Moment ein wenig zu Innovativ handelt. Variantenreichtum kann m.E. besser funktionieren, wenn ich erst mal einen "Stamm" habe, den ich dann Zug um Zug mit neuen Ästen erweitere. Bisher habe ich den Eindruck, dass Schubert zwei unterschiedliche Bäume heranziehen will, die dann jeweils auch noch zig Varianten auf Lager haben. Ich hoffe sehr, dass mich mein Eindruck trügt. Aber es wirkt ggf. etwas zu verkopft und verzettelt, was er der Mannschaft da grade abringt.
Für mich steht fest: beide Pflichtspiele hätten - bei gleichen Verlauf - auch richtig in die Hose gehen können. Im Moment kann man das alles noch erschlagen in dem man behauptet die "Pflicht" erfüllt zu haben.
Aber so richtig solide wirkt das im Moment noch überhaupt nicht.
Egal welches System man den so anstrebt. Die Basic müssen erst mal stabil und unter Druck funktionieren.
Das erkenne ich aber überhaupt nicht wenn man bedenkt, welche Chancen unsere objektiv schlechter aufgestellten Gegner in den beiden Pflichtspielen ungenutzt bekommen haben.
Ich hoffe, das wird schnell besser....
Diese Fragen kann man beliebig diskutieren.
Ich habe jedoch nach einer nicht im Detail beobachteten Vorbereitung und nach zwei Pflichtspielen, welche sicher aufgrund der K.O. - Systematik und des hohen finanziellen Stellenwertes alles andere als "normal" einzustufen sind den Eindruck, dass Schubert dem in seiner Substanz neu formierten Team etwas zu viel "Flexibilität" abringt.
Natürlich kann ich seine Motivation in den Punkten "Lastverteilung" und "Unberechenbarkeit" bestens verstehen - befürchte jedoch, dass er da für den Moment ein wenig zu Innovativ handelt. Variantenreichtum kann m.E. besser funktionieren, wenn ich erst mal einen "Stamm" habe, den ich dann Zug um Zug mit neuen Ästen erweitere. Bisher habe ich den Eindruck, dass Schubert zwei unterschiedliche Bäume heranziehen will, die dann jeweils auch noch zig Varianten auf Lager haben. Ich hoffe sehr, dass mich mein Eindruck trügt. Aber es wirkt ggf. etwas zu verkopft und verzettelt, was er der Mannschaft da grade abringt.
Für mich steht fest: beide Pflichtspiele hätten - bei gleichen Verlauf - auch richtig in die Hose gehen können. Im Moment kann man das alles noch erschlagen in dem man behauptet die "Pflicht" erfüllt zu haben.
Aber so richtig solide wirkt das im Moment noch überhaupt nicht.
Egal welches System man den so anstrebt. Die Basic müssen erst mal stabil und unter Druck funktionieren.
Das erkenne ich aber überhaupt nicht wenn man bedenkt, welche Chancen unsere objektiv schlechter aufgestellten Gegner in den beiden Pflichtspielen ungenutzt bekommen haben.
Ich hoffe, das wird schnell besser....
22.08.2016 - 11:08 Uhr
Zitat von kripsmann
Variantenreichtum kann m.E. besser funktionieren, wenn ich erst mal einen "Stamm" habe, den ich dann Zug um Zug mit neuen Ästen erweitere. Bisher habe ich den Eindruck, dass Schubert zwei unterschiedliche Bäume heranziehen will, die dann jeweils auch noch zig Varianten auf Lager haben. Ich hoffe sehr, dass mich mein Eindruck trügt. Aber es wirkt ggf. etwas zu verkopft und verzettelt, was er der Mannschaft da grade abringt.
Variantenreichtum kann m.E. besser funktionieren, wenn ich erst mal einen "Stamm" habe, den ich dann Zug um Zug mit neuen Ästen erweitere. Bisher habe ich den Eindruck, dass Schubert zwei unterschiedliche Bäume heranziehen will, die dann jeweils auch noch zig Varianten auf Lager haben. Ich hoffe sehr, dass mich mein Eindruck trügt. Aber es wirkt ggf. etwas zu verkopft und verzettelt, was er der Mannschaft da grade abringt.
Den Eindruck kann man absolut haben. Ich deute das ja auch an, wollte es nur nicht so deutlich schreiben.
Schubert hat definitiv das Problem, einige Spieler des erweiterten Stamms mit Spielpraxis ausstatten zu müssen und einigen anderen Vertrauen einzuimpfen. Für manche gilt sogar beides. Bleibt es bei dieser 18er-Rotation, könnte das unterm Strich bedeuten, insgesamt weniger Qualität und Konstanz zu erreichen.
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