Spielsystem
19.06.2007 - 09:51 Uhr
15.09.2026 - 18:40 Uhr
Ich bin ja ein Fan von stabiler Defensive und schnellem Umschaltspiel, sprich Fohlenfussball bzw Konterfussball. Hurra-Fußball mit ständigen 5:2 oder 4:1 können Mannschaften spielen die individuell in nahezu jedem Spiel überlegen sind, aber das sind wir eben nicht. Wir müssen zurück zum Favre-Fußball der Anfangszeit, hinten dicht und vorne haben wir genug Qualität für 1-2 Tore pro Spiel. Damit kämen wir schnell in die Punkte. Die Fragen die sich stellen:
1. haben wir die Qualität und Konsequenz in der Mannschaft um defensiv gut stehen zu können?
2. bekommen wir einen Trainer der das vermitteln kann?
Ich gewinne lieber 1:0 als 5:4. Weil mir das eine gewisse Sicherheit garantiert eine gute Runde spielen zu können. Vogelwild werden wir nicht erfolgreich sein, da bin ich sicher. Das geht mit Dreierkette, aber auch mit Viererkette. Bei Favre zB durften die AV am Anfang kaum über die Mittellinie. So geht das natürlich auch. Wenn bei einer Viererkette die AV aber auch durchschieben, hinterlaufen etc. müssen, dann öffnet das zwangsläufig Räume die bei Ballverlust tödlich sein können. Deshalb ging es bei Favre bei den AV um Abstände. „Du gehst genau soweit nach vorne um den Abstand zur Reihe vor dir so zu halten wie du sollst und keinen Schritt weiter“.
1. haben wir die Qualität und Konsequenz in der Mannschaft um defensiv gut stehen zu können?
2. bekommen wir einen Trainer der das vermitteln kann?
Ich gewinne lieber 1:0 als 5:4. Weil mir das eine gewisse Sicherheit garantiert eine gute Runde spielen zu können. Vogelwild werden wir nicht erfolgreich sein, da bin ich sicher. Das geht mit Dreierkette, aber auch mit Viererkette. Bei Favre zB durften die AV am Anfang kaum über die Mittellinie. So geht das natürlich auch. Wenn bei einer Viererkette die AV aber auch durchschieben, hinterlaufen etc. müssen, dann öffnet das zwangsläufig Räume die bei Ballverlust tödlich sein können. Deshalb ging es bei Favre bei den AV um Abstände. „Du gehst genau soweit nach vorne um den Abstand zur Reihe vor dir so zu halten wie du sollst und keinen Schritt weiter“.
15.09.2026 - 19:10 Uhr
Ich gewinne tatsächlich lieber 5:4 als 1:0 ... 😉
Das Problem ist allerdings, dass mit der jeweiligen Spielweise die Wahrscheinlichkeit auf mehrfaches 1:0 (s. Union Berlin vor 3 Jahren - wenig attraktiv, aber höchst erfolgreich) viel höher ist als auf 4:3 oder 5:4. So ein Ergebnis schaffst Du dann vielleicht 1, 2x und den Rest verlierst Du. 😎
Das Problem ist allerdings, dass mit der jeweiligen Spielweise die Wahrscheinlichkeit auf mehrfaches 1:0 (s. Union Berlin vor 3 Jahren - wenig attraktiv, aber höchst erfolgreich) viel höher ist als auf 4:3 oder 5:4. So ein Ergebnis schaffst Du dann vielleicht 1, 2x und den Rest verlierst Du. 😎
16.09.2026 - 11:15 Uhr
16.09.2026 - 14:25 Uhr
Die drei vorderen Reihen würde ich auch so machen.
Aber die Viererkette zeigt die Mängel in der Kaderplanung
Soll heißen, da gibt's nach mM keine einzige Position die stark besetzt ist. im Kaser. Kann funktionieren geht aber zZ immer schief (Stichwort 12 Gegentore)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dasmeintalles am 16.09.2026 um 14:26 Uhr bearbeitet
16.09.2026 - 14:44 Uhr
Zitat von Dasmeintalles
Die drei vorderen Reihen würde ich auch so machen.
Aber die Viererkette zeigt die Mängel in der Kaderplanung
Soll heißen, da gibt's nach mM keine einzige Position die stark besetzt ist. im Kaser. Kann funktionieren geht aber zZ immer schief (Stichwort 12 Gegentore)
Die drei vorderen Reihen würde ich auch so machen.
Aber die Viererkette zeigt die Mängel in der Kaderplanung
Soll heißen, da gibt's nach mM keine einzige Position die stark besetzt ist. im Kaser. Kann funktionieren geht aber zZ immer schief (Stichwort 12 Gegentore)
Das ist doch Quatsch. Diks ist mindestens gehobenes Bundesliganiveau, wenn Itakura in Form wäre und auf dem Level auf dem er uns verlassen hat, wäre er sogar gutes bis sehr gutes Bundesliganiveau. Auf den Außen hat man auch endlich reagiert und Optionen geschaffen. Die Kaderplanung passt so, man kann vorab einfach nicht planen, dass sich Kono direkt verletzt und Itakura völlig außer Form ist. Die negative Bewertung des Kaders ist einzig und allein auf die schlechten Ergebnisse zurückzuführen. Auf dem Papier, Stand vor der Saison ist das eine gute Planung, die durch die neuen Optionen besser besetzt ist als letztes Jahr.
21.09.2026 - 12:52 Uhr
Könnte mir aktuell auch das System vorstellen mit dem Personal.
Itakura ist mir als IV aktuell zu fahrlässig. Vielleicht klappt das vor der Abwehr besser. Er könnte sich dann auch immer wieder zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen.
Vorne wären auf den Flügeln natürlich viele Optionen da mit Hack, Honorat, etc.
Itakura ist mir als IV aktuell zu fahrlässig. Vielleicht klappt das vor der Abwehr besser. Er könnte sich dann auch immer wieder zwischen die beiden Innenverteidiger fallen lassen.
Vorne wären auf den Flügeln natürlich viele Optionen da mit Hack, Honorat, etc.
21.09.2026 - 13:27 Uhr
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
21.09.2026 - 13:48 Uhr
Zitat von Borusse_HW
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Das ist übrigens die absolute Basis und ganz wichtig.
Football is a players game. Und das bleibt es auch. Du musst es schaffen, die Spieler nach Ihren Stärken so aufzustellen, dass sie dort am stärksten sind.
Wichtiger Call in der Trainerdiskussion, danke.
21.09.2026 - 22:50 Uhr
Zitat von boetze
Das ist übrigens die absolute Basis und ganz wichtig.
Football is a players game. Und das bleibt es auch. Du musst es schaffen, die Spieler nach Ihren Stärken so aufzustellen, dass sie dort am stärksten sind.
Wichtiger Call in der Trainerdiskussion, danke.
Zitat von Borusse_HW
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Das ist übrigens die absolute Basis und ganz wichtig.
Football is a players game. Und das bleibt es auch. Du musst es schaffen, die Spieler nach Ihren Stärken so aufzustellen, dass sie dort am stärksten sind.
Wichtiger Call in der Trainerdiskussion, danke.
Das sind aber doch Binsen. Kein Trainer der Welt versucht (bewusst) seine Spieler zu verunsichern etc.
Ein Spielystem kann durchaus für "Selbstbewusstsein und Überzeugung" eine Leitplanke sein. Oder mehr. Ich bin ja kein großer Fan der ewigen Favre-Lobhudelei, aber hier passt es ganz gut. Der Maestro war sicher alles andere als ein "Spieler-Flüsterer", der da jetzt große Motivationsreden gehalten hätte. Von einfühlsamen Einzelgesprächen ganz zu schweigen. Aber er hatte ein glasklares, unverrückbares System, genau das vermittelte nach der wilden Frontzeck-Zeit den Jungs etwas. Erstmal ein wenig Sicherheit, je mehr man merkte, dass es funzt, auch Selbstbewusstsein.
Favre hat damals übrigens auf den ersten Blick(!) teils "gegen die Stärken" positioniert. Nordtveit kam eigentlich als gelernter IV, wurde unter Favre zum DM. Jantschke war gelernter DM, wurde zum RV. Reus war eher ein OM, wurde dann zu einem Mix aus hängender Spitze/"Konterstoßstürmer". Aus dem "Strafraum-Rumsteher" Hantke wurde ein First-Touch-Ballverteiler an der Mittellinie. Und mit Arango hat er solange geschumpfen, dass er entgegen seiner Stärken sogar hin und wieder einen Fuß in die eigene Spielhälfte setzte
Also auch das kann helfen. Ich sehe Itakura z. B. eigentlich nicht auf der 6, aber vielleicht löst das den Knoten bei ihm? Vielleiht geht es auch gar nicht - aber das muss der neue Trainer auch bissel im Gefühl haben.
22.09.2026 - 05:27 Uhr
Zitat von Doktor_Dree
Das sind aber doch Binsen. Kein Trainer der Welt versucht (bewusst) seine Spieler zu verunsichern etc.
Ein Spielystem kann durchaus für "Selbstbewusstsein und Überzeugung" eine Leitplanke sein. Oder mehr. Ich bin ja kein großer Fan der ewigen Favre-Lobhudelei, aber hier passt es ganz gut. Der Maestro war sicher alles andere als ein "Spieler-Flüsterer", der da jetzt große Motivationsreden gehalten hätte. Von einfühlsamen Einzelgesprächen ganz zu schweigen. Aber er hatte ein glasklares, unverrückbares System, genau das vermittelte nach der wilden Frontzeck-Zeit den Jungs etwas. Erstmal ein wenig Sicherheit, je mehr man merkte, dass es funzt, auch Selbstbewusstsein.
Favre hat damals übrigens auf den ersten Blick(!) teils "gegen die Stärken" positioniert. Nordtveit kam eigentlich als gelernter IV, wurde unter Favre zum DM. Jantschke war gelernter DM, wurde zum RV. Reus war eher ein OM, wurde dann zu einem Mix aus hängender Spitze/"Konterstoßstürmer". Aus dem "Strafraum-Rumsteher" Hantke wurde ein First-Touch-Ballverteiler an der Mittellinie. Und mit Arango hat er solange geschumpfen, dass er entgegen seiner Stärken sogar hin und wieder einen Fuß in die eigene Spielhälfte setzte
Also auch das kann helfen. Ich sehe Itakura z. B. eigentlich nicht auf der 6, aber vielleicht löst das den Knoten bei ihm? Vielleiht geht es auch gar nicht - aber das muss der neue Trainer auch bissel im Gefühl haben.
Zitat von boetze
Das ist übrigens die absolute Basis und ganz wichtig.
Football is a players game. Und das bleibt es auch. Du musst es schaffen, die Spieler nach Ihren Stärken so aufzustellen, dass sie dort am stärksten sind.
Wichtiger Call in der Trainerdiskussion, danke.
Zitat von Borusse_HW
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Wichtiger als das System ist Einstellung und das der Trainer jeden Spieler seine Rolle zerteilt und nach seinen Stärken aufstellt.
Selbstbewusstsein und Überzeugung vermitteln...das muss der neue Coach hinkriegen. Kicken können die doch alle..
Jeder weiß doch selbst wenn man im Team seine Stärken zeigen kann dann geht's um einiges leichter...
Das ist übrigens die absolute Basis und ganz wichtig.
Football is a players game. Und das bleibt es auch. Du musst es schaffen, die Spieler nach Ihren Stärken so aufzustellen, dass sie dort am stärksten sind.
Wichtiger Call in der Trainerdiskussion, danke.
Das sind aber doch Binsen. Kein Trainer der Welt versucht (bewusst) seine Spieler zu verunsichern etc.
Ein Spielystem kann durchaus für "Selbstbewusstsein und Überzeugung" eine Leitplanke sein. Oder mehr. Ich bin ja kein großer Fan der ewigen Favre-Lobhudelei, aber hier passt es ganz gut. Der Maestro war sicher alles andere als ein "Spieler-Flüsterer", der da jetzt große Motivationsreden gehalten hätte. Von einfühlsamen Einzelgesprächen ganz zu schweigen. Aber er hatte ein glasklares, unverrückbares System, genau das vermittelte nach der wilden Frontzeck-Zeit den Jungs etwas. Erstmal ein wenig Sicherheit, je mehr man merkte, dass es funzt, auch Selbstbewusstsein.
Favre hat damals übrigens auf den ersten Blick(!) teils "gegen die Stärken" positioniert. Nordtveit kam eigentlich als gelernter IV, wurde unter Favre zum DM. Jantschke war gelernter DM, wurde zum RV. Reus war eher ein OM, wurde dann zu einem Mix aus hängender Spitze/"Konterstoßstürmer". Aus dem "Strafraum-Rumsteher" Hantke wurde ein First-Touch-Ballverteiler an der Mittellinie. Und mit Arango hat er solange geschumpfen, dass er entgegen seiner Stärken sogar hin und wieder einen Fuß in die eigene Spielhälfte setzte
Also auch das kann helfen. Ich sehe Itakura z. B. eigentlich nicht auf der 6, aber vielleicht löst das den Knoten bei ihm? Vielleiht geht es auch gar nicht - aber das muss der neue Trainer auch bissel im Gefühl haben.Ja du hast ja auch recht
Das ist ja das was ich schrieb ...
Jeden Spieler nach seinen Stärken aufstellen.. das hat Favre gut hinbekommen.
Denn die wahren Stärken lagen ja nunmal genau da wo und wie sie ab dann gespielt haben ..und dafür braucht es Überzeugung und Selbstbewusstsein.
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