Spielsystem
19.06.2007 - 09:51 Uhr
07.09.2026 - 08:07 Uhr
Ich finde, man versteift sich viel zu sehr auf die Formation. Das 4231 ist doch ein normales System, kein super offensives. Wir spielen kein 424.
Es geht doch um die generelle Spielausrichtung. Da kann ein 4231 super offensiv, aber auch super defensiv interpretiert werden.
Ich halte die 3er Kette nach wie vor für nicht passend für uns. Herold und Konoplya haben zwar den notwendigen Offensivdrang, aber offenbaren beide (was man bei Konoplia so hört) Schwächen in der Defensive. Bei dem aktuellen zentralen Mittelfeld würden wir auch da riesige Probleme bekommen. Da finde ich es schon gut, wenn die Außen doppelt besetzt sind.
Meiner Ansicht nach sollte der erste Schritt sein, dass die AVs nicht mehr auf Teufel komm raus so hoch schieben. Situativ verstehe ich das, aber doch nicht immer und jedes Mal.
Dazu ist mir bei dem Spiel auch wieder aufgefallen, dass Sander erneut der hochstehende 6er war, wie auch schon gegen Leipzig. Gegen Leipzig hätte man noch argumentieren können, dass Stöger so als eine Art tiefstehender Spielmacher eingesetzt werden sollte, aber in der Konstellation Samstag verstehe ich das überhaupt nicht. Dadurch fehlt mit Sander als defensivstarkem 6er halt auch häufig völlig die Absicherung. Aus meiner Sicht sollte er mehr als Holding Six platziert werden, um hier etwas mehr Präsenz in die Restverteidigung zu bekommen. Der daneben spielende 6er, egal ob Nguefack oder Stöger, sollten dann halt die Rolle des Ballverteilers, oder bei Nguefack Ballschleppers, übernehmen.
Alleine damit würden wir aus meiner Sicht schon einige der am Samstag aufgetretenen Lücken, stopfen.
Es geht doch um die generelle Spielausrichtung. Da kann ein 4231 super offensiv, aber auch super defensiv interpretiert werden.
Ich halte die 3er Kette nach wie vor für nicht passend für uns. Herold und Konoplya haben zwar den notwendigen Offensivdrang, aber offenbaren beide (was man bei Konoplia so hört) Schwächen in der Defensive. Bei dem aktuellen zentralen Mittelfeld würden wir auch da riesige Probleme bekommen. Da finde ich es schon gut, wenn die Außen doppelt besetzt sind.
Meiner Ansicht nach sollte der erste Schritt sein, dass die AVs nicht mehr auf Teufel komm raus so hoch schieben. Situativ verstehe ich das, aber doch nicht immer und jedes Mal.
Dazu ist mir bei dem Spiel auch wieder aufgefallen, dass Sander erneut der hochstehende 6er war, wie auch schon gegen Leipzig. Gegen Leipzig hätte man noch argumentieren können, dass Stöger so als eine Art tiefstehender Spielmacher eingesetzt werden sollte, aber in der Konstellation Samstag verstehe ich das überhaupt nicht. Dadurch fehlt mit Sander als defensivstarkem 6er halt auch häufig völlig die Absicherung. Aus meiner Sicht sollte er mehr als Holding Six platziert werden, um hier etwas mehr Präsenz in die Restverteidigung zu bekommen. Der daneben spielende 6er, egal ob Nguefack oder Stöger, sollten dann halt die Rolle des Ballverteilers, oder bei Nguefack Ballschleppers, übernehmen.
Alleine damit würden wir aus meiner Sicht schon einige der am Samstag aufgetretenen Lücken, stopfen.
07.09.2026 - 08:20 Uhr
Zitat von boetze
Wir sollten bei der Systemfrage aber meines Erachtens eher schauen, warum wir die Tore fangen.
Ich meine, ist das abstellbar im System oder nicht?
Wenn also Diks und Itakura nicht in der Lage sind Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und das Verhalten zugunsten von um jeden Preis ein Tor verhindern zu wollen anpassen können, ja dann haben wir ein Qualitätsproblem in der IV und können keine Viererkette spielen. Sowohl mit als auch ohne tiefen Block nicht.
Ansonsten müssen wir an der Restverteidigung, der Verteidigungsintensität, der Holding Six, und der Umschaltbewegung auf Defensive der Dreierreihe arbeiten. Das sind Trainerthemen und vor allem Sachen, für die wir in der Vorbereitung wenig Gegner hatten.
Fand ich grundsätzlich eh hanebüchen, dass (übrigens auch hier) das System für die Spielweise verantwortlich gemacht wurde.
Wir sollten bei der Systemfrage aber meines Erachtens eher schauen, warum wir die Tore fangen.
Ich meine, ist das abstellbar im System oder nicht?
Wenn also Diks und Itakura nicht in der Lage sind Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und das Verhalten zugunsten von um jeden Preis ein Tor verhindern zu wollen anpassen können, ja dann haben wir ein Qualitätsproblem in der IV und können keine Viererkette spielen. Sowohl mit als auch ohne tiefen Block nicht.
Ansonsten müssen wir an der Restverteidigung, der Verteidigungsintensität, der Holding Six, und der Umschaltbewegung auf Defensive der Dreierreihe arbeiten. Das sind Trainerthemen und vor allem Sachen, für die wir in der Vorbereitung wenig Gegner hatten.
Fand ich grundsätzlich eh hanebüchen, dass (übrigens auch hier) das System für die Spielweise verantwortlich gemacht wurde.
Bin ich bei dir, jedes System kannst du von absolut defensiv bis total offensiv spielen. Unter Seoane hatten wir genug Spiele wo aus dem gleichen 4231 offensiv gar nichts kam, da liegt jetzt erstmal nicht das Problem, sondern in der unglaublichen Fehleranfälligkeit. Und die sehe ich aktuell sehr unglücklich verbunden mit einer Interpretation dieses 4231 was eigentlich keine Fehler erlaubt, es fehlt jegliche Robustheit gegen Fehler bzw Absicherung.
Und da zweifele ich langsam wirklich ob der Kader da wirklich zu passt.
Wir haben jetzt nur noch klar offensive AV, Herold wurde ja quasi direkt promotet mit den Worten, dass er jetzt für die Flanken zuständig sei. Dazu haben wir IV die alle gerne auch mal in der Offensive mitmischen, im ZM scheint auch keiner zu sein, der es als seine Kernaufgabe ansieht, den Laden dicht zu halten. Soweit so gut, dass unsere offensive Dreierreihe gegen den Ball nicht die Beste sein wird war wohl klar, wollten aber auch alle nicht mehr sehen, dass unsere Flügelspieler am eigenen Strafraum verteidigen. Bis jetzt dachte ich dass das Mittel der Wahl ist alles weiter nach vorne zu verlagern und die Gegner entsprechend weit vorne im Gegenpressing zu stellen, das Risiko gegen schnelle Konter ist dann natürlich hoch, aber kann man ja auch akzeptieren.
Was uns aktuell das Genick bricht in meinen Augen ist dass dieser Ansatz bei hohen Ballverlusten durchaus klappen kann, bei Ballverlusten in der eigenen Hälfte dann aber überhaupt gar keine Absicherung mehr da ist und schon dreimal nicht, wenn wir mit der gesamten Mannschaft tief in der gegnerischen Hälfte sind wie beim Ausgleich am Wochenende.
Ich denke schon dass man das noch kitten kann, wenn man die Positionierungen und Staffelung anpasst, zb indem die IV nicht so unglaublich hoch gehen. Können sie sogar, aber dann müssen sich andere zur Absicherung zurück fallen lassen. Das müssen die Jungs aber doch auch selbst sehen, die Trainer sowieso, dass uns das auch gar keinen Vorteil bringt mit 10 Mann anzugreifen, da standen wir uns regelmäßig auf den Füßen. Das ist mit Wael, Hugo, Kühn, Hack jetzt nicht mehr so dramatisch wie letztes Jahr, die können auch auf engem Raum zocken, bringt aber für mich eben nur Nachteile und Risiken wenn dann das gesamte ZM und die IV irgendwie 10m dahinter rum laufen und so viel Wiese komplett frei ist.
Ich sehe Kevin, Ko, Jan und Fabio grundsätzlich schon schnell genug um recht hoch zu verteidigen, aber eben nicht SO hoch. Vielleicht so grob an der Mittellinie muss dann Schluss sein und die ZM und AV müssen dann entgegen kommen oder einer aus der Dreierreihe lässt sich zurück fallen.
Also das kann alles schon noch hinhauen, aber dieses Risiko für Umschalten des Gegners ist so offensichtlich, das muss verändert werden. Die ganze Kommunikation von Spielern und Trainer ist ja auch so, dass es nicht richtig ausgeführt wird, da kommt ja kein "das gehört zur Umstellung dazu, dieses Lehrgeld müssen wir zahlen um so und so zu spielen in Zukunft".
Aber bitte jetzt nicht wieder so brutal alles ändern von Beton letztes Jahr zu total offensiv dieses, bitte an den richtigen Schrauben ein bisschen drehen und nicht auf Anschlag gleich.
07.09.2026 - 08:31 Uhr
Für mich sind das schon sehr viele individuelle Fehler.
Beim 1 tor lässt man itakura alleine gegen den stürmer an der Mittellinie stehen.
da hätte man eine zusätzliche Absicherung haben müssen. Früher habe ich meinen Jungs gesagt einer vor dem Mann einer hinter dem Mann.
Das andere tor reagiert scally wie ein amateur der kreisliga D.
das 4 tor ebenfalls ein individueller Fehler und zwar von diks. der ballführende Spieler war gestellt und am 16er steht der Torschütze blank.
das hätte diks sehen müssen und sich mehr zu ihm orientieren müssen
Beim 1 tor lässt man itakura alleine gegen den stürmer an der Mittellinie stehen.
da hätte man eine zusätzliche Absicherung haben müssen. Früher habe ich meinen Jungs gesagt einer vor dem Mann einer hinter dem Mann.
Das andere tor reagiert scally wie ein amateur der kreisliga D.
das 4 tor ebenfalls ein individueller Fehler und zwar von diks. der ballführende Spieler war gestellt und am 16er steht der Torschütze blank.
das hätte diks sehen müssen und sich mehr zu ihm orientieren müssen
07.09.2026 - 08:39 Uhr
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
07.09.2026 - 12:52 Uhr
Zitat von denis_zaki
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
07.09.2026 - 12:52 Uhr
Zitat von denis_zaki
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
07.09.2026 - 13:27 Uhr
Zitat von Marcinho-11
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
Zitat von denis_zaki
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
Wenn ich ehrlich bin kann ich es nicht mehr hören, wir wollen attraktiver, offensiver, aktiver spielen, ja das will ich auch, aber als aller erstes steht eine defensive Grundordnung die alle können und die uns Sicherheit verspricht, erst dann kannst man sein offensives Spiel darauf anpassen und ggf. immer mehr offensiv agieren, solange man die Sicherheit hinten nicht verliert.
Mir kommt es nach wie vor so vor Fohlenfuppes wird verordnet, das zieht ihr jetzt auf Gedeih und Verderb durch.
07.09.2026 - 13:44 Uhr
Zitat von xhakaxhaka
Wenn ich ehrlich bin kann ich es nicht mehr hören, wir wollen attraktiver, offensiver, aktiver spielen, ja das will ich auch, aber als aller erstes steht eine defensive Grundordnung die alle können und die uns Sicherheit verspricht, erst dann kannst man sein offensives Spiel darauf anpassen und ggf. immer mehr offensiv agieren, solange man die Sicherheit hinten nicht verliert.
Mir kommt es nach wie vor so vor Fohlenfuppes wird verordnet, das zieht ihr jetzt auf Gedeih und Verderb durch.
Zitat von Marcinho-11
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
Zitat von denis_zaki
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich würde wieder auf die Fünferkette setzen.
1. Damit unsere offensiven Außenverteidiger weiter nach vorne schieben können, wir hinten mit 3-4 defensiven Verteidigern besser stehen.
Ich würde daraus dann aber auch schlussfolgern, dass Polanski all das wieder umwerfen muss, was er sich für die Saison vorgenommen hat. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es eigentlich schafft erst eine Saison über weite Strecken viel zu tief zu stehen, um jetzt schon nach zwei Spieltagen über das genaue Gegenteil zu diskutieren. Ja, es werden Fehler begangen, aber niemand verlangt doch grundsätzlich, dass man nun ein absolutes Offensiv-Feuerwerk zünden soll.
Ein System trägt keine Schuld für Fehler, aber ich empfinde diese extremen Schwankungen - als Laie - als enorm besorgniserregend. Ich würde es als naive Herangehensweise titulieren, weil wir nicht in der Lage sind ein 3:1 in einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger zu ziehen, sondern das auch noch desaströs zu verlieren.
Und ich glaube auch nicht, dass der Kader so schlecht ist, aber das wirkte schon in der ersten Halbzeit nicht sicher, was wir hinten raus gezeigt haben. Als gäbe es noch Abstimmungsprobleme zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. In der Offensive wiederum sehe ich gar keine Probleme. Ich glaube, dass wir in der Spitze und Breite was anzubieten haben.
Ich bin da grundsätzlich total bei Dir.
Wenn ich mir unsere Konkurrenten anschaue, auch an diesem Wochenende wieder, dann komme ich klar zu der Erkenntnis, dass es nicht an der fußballerischen Darbietung liegt, wie wir nach vorne kommen wollen. Es liegt, anders als vielleicht vergangene Saison auch nicht daran, dass wir die Intensität nicht mitgehen können oder läuferisch schlecht unterwegs sind.
Ich sehe Hamburg mit Wolfe, Zaka, Vieira und erkenne rein überhaupt nichts, wie die Fußball spielen möchten. Ich sehe Mainz, die den HSV auseinanderschraubt und sehe da den deutlich krassen Kontrast zu uns. Denn: Die haben auch nicht die Sterne vom Himmel gespielt, aber sie haben schlau gespielt. Nicht in den Füßen sondern im Kopf.
Und genau das ist der Punkt, wo ich bei uns aktuell an die Grenzen stoße. Sobald wir einen Knacks bekommen, spielen wir wie naive Schuljungen auf dem Schulhof. Nicht Einer, nicht Zwei, Alle zusammen.
Das hat gar nichts mehr mit einem Spielsystem zu tun oder irgendeiner Haltung, Grundordnung oder sowas, da schwingt im Kopf die pure Angst mit.
Ich meine: Wir hatten Elversberg doch genau da, wo wir sie wollten. Das 3:1 gemacht, vor allem mit Ball eigentlich komplett im Flow gewesen. Man konnte sich die zurecht legen, die haben offensiv gewechselt usw.
Ja, gegen den Ball war das auch bis zum 3:1 nicht wunderschön anzusehen, ABER wir haben es bis dahin trotzdem geregelt bekommen. Für‘s Erste. Auch, weil wir offensiv einen Punch hatten und effektiv waren und eigentlich immer für Gefahr sorgen konnten, sobald Bolin, Mohya oder Franck den Ball bekamen.
Und dann: Hier mal ein Ballverlust, da mal ein schlampiger Pass und Du hast gemerkt: Das Selbstbewusstsein schießt minütlich in den Keller. Wir hatten keine Mittel, dagegenzusteuern.
Wenn ich ehrlich bin kann ich es nicht mehr hören, wir wollen attraktiver, offensiver, aktiver spielen, ja das will ich auch, aber als aller erstes steht eine defensive Grundordnung die alle können und die uns Sicherheit verspricht, erst dann kannst man sein offensives Spiel darauf anpassen und ggf. immer mehr offensiv agieren, solange man die Sicherheit hinten nicht verliert.
Mir kommt es nach wie vor so vor Fohlenfuppes wird verordnet, das zieht ihr jetzt auf Gedeih und Verderb durch.
Naja, das kommt ja unter anderem dadurch, dass man vorher genau das gleiche getan hat, nur umgekehrt. Da war es die Gegentorflut, die Seoane dazu verdonnert hat einen Abwehrriegel einzustudieren, der dann allerdings noch kläglicher gescheiterte ist, als die Chaos Spiele, in denen wir wenigstens selbst zu Chancen kamen. Hier stand man nur möglichst tief, und das mit möglichst vielen Spielern, aber ohne Entlastung und Kontrolle. Denn wie Urs Fischer auch zeigt: Man kann ein Spiel auch defensiv kontrollieren. Dafür braucht man nicht unbedingt mehr Ballbesitz als der Gegner. Bei Polanski war es letzte Saison auch nur phasenweise anders. Die Spiele, die zu einem umdenken geführt haben, waren ähnlich schrecklich, wie die schlechtesten unter Seoane. Man stand tief, hatte aber 0 Zugriff auf das Spiel und wurde 90 Minuten zurechtgelegt.
Wir müssen auch nicht attraktiv spielen, wir müssen KLAR spielen. Seit Rose haben wir über eine längere Phase von 4-5 Spielen NIE klare Strukturen mit und gegen den Ball. Egal ob Hütter, Seoane oder Polanski - das Gefühl ein Spiel zu kontrollieren, zu gewinnen und zu wissen auf diese Basics können wir nächstes Spiel wieder bauen, fehlt komplett.
Man hangelt sich von Spiel zu Spiel, jeder Sieg ist ein Kraftakt, der so viel nerven kostet, weil man auch als Fan danach innerlich den Reset Knopf drückt, denn: schon im nächsten Spiel weiß keiner mehr ob Anlagen von heute auch nur im Ansatz wiederzuerkennen sind. Deswegen (vermute ich) lagen auch am Samstag im Stadion die Nerven schon am 2 Spieltag bei uns Fans blank. Mich jedenfalls frisst das Gefühl auf, dass Borussia fußballerisch immer nur in den nächsten Tag lebt.
07.09.2026 - 14:06 Uhr
Unter Farke hatten wir das!
07.09.2026 - 14:41 Uhr
3 tore sind deshalb gefallen weil vorher individuelle Fehler gemacht wurden.
Das 1 Tor fällt nur weil itakura alleine war. Früher habe ich als Trainer immer drauf bestanden das der gegnerische stürmer auch bei eigenen Angriff mit 2 Mann zugestellt wird. 1 davor und 1 dahinter.
das andere Tor klar scally entschuldt. statt den Ball weg zu köpfen versucht er viel zu spät seinen Körper rein zu stellen.
das letzte Tor ist Diks mit in der Verlosung. der ball führende Spieler war gestellt und Diks stellt sich auch noch dahin anstatt den freien Mann am 16er zu decken.
Das andere mit Nguefack Kreide ich Polanski an.der junge war logischerweise nach 65 minuten platt das muss das gesamte trainerteam an.
offensiv fand ich uns gar nicht schlecht nur sollte das trainerteam endlich mal die Balance zwischen offensive und defensive rein bekommen und diese individuellen Fehler gnadenlos ansprechen
Das 1 Tor fällt nur weil itakura alleine war. Früher habe ich als Trainer immer drauf bestanden das der gegnerische stürmer auch bei eigenen Angriff mit 2 Mann zugestellt wird. 1 davor und 1 dahinter.
das andere Tor klar scally entschuldt. statt den Ball weg zu köpfen versucht er viel zu spät seinen Körper rein zu stellen.
das letzte Tor ist Diks mit in der Verlosung. der ball führende Spieler war gestellt und Diks stellt sich auch noch dahin anstatt den freien Mann am 16er zu decken.
Das andere mit Nguefack Kreide ich Polanski an.der junge war logischerweise nach 65 minuten platt das muss das gesamte trainerteam an.
offensiv fand ich uns gar nicht schlecht nur sollte das trainerteam endlich mal die Balance zwischen offensive und defensive rein bekommen und diese individuellen Fehler gnadenlos ansprechen
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