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Finanzthread

22.07.2010 - 08:13 Uhr
Finanzthread |#3391
24.09.2026 - 14:52 Uhr
Zitat von RoMaRu

Zitat von BallToGo

Zitat von RoMaRu

Zitat von DocWhose

Ich sehe dieses Thema "Wir müssen nach Europa um mehr Geld zu verdienen" sehr kritisch.

Denn wenn du ernsthaft Europäisch Spielen willst, dann musst du auch mehr Geld ausgeben. Du musst deinen Kader für die Doppel/Dreifachbelastung in der Breite verstärken, evtl. auch in der Tiefe, Boni werden fällig, Infrastruktur, Reisekosten etc.

Wenn du dann mit der zusätzlichen Belastung nicht klarkommst, europäisch früh ausscheidest und dann im Tabellenkeller landest, dann haste halt ganz große Probleme. Denn die gestiegenen Kosten bleiben, das Geld fällt dann nächste Saison weg.

Was du machen kannst ist einfach nur das Geld mitnehmen und 0 Fokus auf Europa legen, in der Gruppenphase/Playoffs ausscheiden und dann nächste Saison mehr Budget haben. Aber wie effektiv ist das wirklich? Und wenn ich mir so Hoffenheim und Leipzig anschaue, die tun der Liga damit auch nie wirklich einen Gefallen wenn sie international so rein***eißen.


Ist ja klar, dass ein einzige Teilnahme nicht den Verein "heilen" wird, aber sollte ja auch klar sein, dass Europa der einzige (!) Weg ist, um mittel- bis langfristig finanziell halbwegs stabil zu stehen. Noch dazu, es wäre ja Irrsinn, dem Verein absichtlich eine schlechtere Positionierung zu wünschen, oder nicht?

Ich finde dieses Narrativ, dass eine EC-Teilnahme dem Verein irgendwie schade, weil es ja so eine krasse Mehrbelastung sei, irgendwie fadenscheinig. Erstens, weil wir hier von einer Handvoll mehr Spiele reden, zweitens, weil die Vorteile einfach so enorm überwiegen. Gerade wurde hier wieder geschrieben, dass allein eine Teilnahme schon Millionen an Mehreinnahmen über die Jahre bedeutet - ganz zu schweigen vom anderen Aspekt, der hier auch schon erwähnt wurde, nämlich dass die Bühne für unsere Spieler noch einmal eine ganz andere ist.

Klar, man kann x-mal irgendwelche Beispiele raussuchen und behaupten, die EC-Teilnahme habe diesem oder jenem Verein geschadet, aber man könnte halt einfach auch klar benennen, dass ein Verein wie Mainz finanziell wesentlich stabiler dasteht als wir und dass denen die EC-Teilnahmen nicht geschadet haben. Aber selbst bei Fällen, in denen das doch der Fall gewesen sein soll (z.B. Union), muss man hinterfragen, ob deren Leistungsabfall wirklich darauf beruht. Ich finde diesen einseitig negativen Fokus auf Europa als Problemfaktor irgendwie absurd.

Noch dazu - und ich wiederhole mich hier, aber wurscht: Ein Ablehnen von Europa bedeutet, dass man sich aktiv eine schlechtere Platzierung wünscht... Denn das heißt ja, dass man sich maximal wünscht, im Nirgendwo zu landen, was auch wiederum heißt, dass es immer irgendwie auch lange Zeit gegen den Abstieg gehen wird. Ich sehe nicht, inwiefern solch eine Zielsetzung auch nur ansatzweise konstruktiv sein kann.


Dass nur die Teilnahme an eeuropäischen Wettbewerben einen Verein über Wasser halten kann, ist auch so ein Narrativ.

Wie soll das denn funktionieren?
Momentan sind 4 europäische Plätze an die Bayern, Dortmund und die Werksvereine Leverkusen und Red Bull schon fest vergeben.
Vom ganzen Rest kommen nur Paderborn, Elversberg und Hoffenheiin (dank geringer Ausgaben und/oder Sponsor) gut ohne Europa aus.
Die restlichen 11 Vereine müssen sich um 2 bis 3 Plätze an der Sonne balgen.

Allein aus statistischen Gründen kann das auf die Dauer nicht gutgehen.
Und das wissen auch die Vereine, denn die meisten passen ihre Kostenstrukturen den jeweiligen Rahmenbedingungen an.

Denke, dass der Ansatz von @DocWhose vernünftiger ist. Wenn man es schafft, in einen euruoäischen Wettbwerb zu kommen, soll man die Einnahmen als Bonus mitnehmen. Aber den Kader dafür aufzurüsten, ist zu riskant.


Klassischer Strohmann. Es hat doch niemand gesagt, dass man den Kader vorsorglich "aufpimpen" soll. Ihr argumentiert also gegen etwas, was niemand behauptet hat.

Es geht vielmehr um die Frage, ob man aktiv gegen eine EC-Teilnahme ist, weil man es für etwas Schlechtes hält. Das ist die Einstellung, die viele haben - für mich völlig unverständlich.


Wenn man es schafft, in einen euruoäischen Wettbwerb zu kommen, soll man die Einnahmen als Bonus mitnehmen.


Na schau. Um mehr ging's gar nicht. zwinker
Und natürlich ist die Zielsetzung immer, dass man so gut abschneidet wie möglich. Alles andere macht keinen Sinn. Nochmal: Es ist ja nicht nur die eine EC-Teilnahme, sondern jahrelang verbesserte Einnahmen (durch normale TV-Rangliste + EC-Bonus).


Schön, dass du das nochmal klargestellt hast.

Ich hatte in den letzten Jahren allerdings schon den Eindruck, dass Werder versucht hat, einen Kader aufzustellen, der mehr erreichen sollte als einen Mittelfeldplatz; und dass das nicht unwesentlich zu eurem Defizit beigetragen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BallToGo am 24.09.2026 um 14:56 Uhr bearbeitet
Finanzthread |#3392
24.09.2026 - 15:34 Uhr
Zitat von BallToGo
Zitat von RoMaRu

Zitat von BallToGo

Zitat von RoMaRu

Zitat von DocWhose

Ich sehe dieses Thema "Wir müssen nach Europa um mehr Geld zu verdienen" sehr kritisch.

Denn wenn du ernsthaft Europäisch Spielen willst, dann musst du auch mehr Geld ausgeben. Du musst deinen Kader für die Doppel/Dreifachbelastung in der Breite verstärken, evtl. auch in der Tiefe, Boni werden fällig, Infrastruktur, Reisekosten etc.

Wenn du dann mit der zusätzlichen Belastung nicht klarkommst, europäisch früh ausscheidest und dann im Tabellenkeller landest, dann haste halt ganz große Probleme. Denn die gestiegenen Kosten bleiben, das Geld fällt dann nächste Saison weg.

Was du machen kannst ist einfach nur das Geld mitnehmen und 0 Fokus auf Europa legen, in der Gruppenphase/Playoffs ausscheiden und dann nächste Saison mehr Budget haben. Aber wie effektiv ist das wirklich? Und wenn ich mir so Hoffenheim und Leipzig anschaue, die tun der Liga damit auch nie wirklich einen Gefallen wenn sie international so rein***eißen.


Ist ja klar, dass ein einzige Teilnahme nicht den Verein "heilen" wird, aber sollte ja auch klar sein, dass Europa der einzige (!) Weg ist, um mittel- bis langfristig finanziell halbwegs stabil zu stehen. Noch dazu, es wäre ja Irrsinn, dem Verein absichtlich eine schlechtere Positionierung zu wünschen, oder nicht?

Ich finde dieses Narrativ, dass eine EC-Teilnahme dem Verein irgendwie schade, weil es ja so eine krasse Mehrbelastung sei, irgendwie fadenscheinig. Erstens, weil wir hier von einer Handvoll mehr Spiele reden, zweitens, weil die Vorteile einfach so enorm überwiegen. Gerade wurde hier wieder geschrieben, dass allein eine Teilnahme schon Millionen an Mehreinnahmen über die Jahre bedeutet - ganz zu schweigen vom anderen Aspekt, der hier auch schon erwähnt wurde, nämlich dass die Bühne für unsere Spieler noch einmal eine ganz andere ist.

Klar, man kann x-mal irgendwelche Beispiele raussuchen und behaupten, die EC-Teilnahme habe diesem oder jenem Verein geschadet, aber man könnte halt einfach auch klar benennen, dass ein Verein wie Mainz finanziell wesentlich stabiler dasteht als wir und dass denen die EC-Teilnahmen nicht geschadet haben. Aber selbst bei Fällen, in denen das doch der Fall gewesen sein soll (z.B. Union), muss man hinterfragen, ob deren Leistungsabfall wirklich darauf beruht. Ich finde diesen einseitig negativen Fokus auf Europa als Problemfaktor irgendwie absurd.

Noch dazu - und ich wiederhole mich hier, aber wurscht: Ein Ablehnen von Europa bedeutet, dass man sich aktiv eine schlechtere Platzierung wünscht... Denn das heißt ja, dass man sich maximal wünscht, im Nirgendwo zu landen, was auch wiederum heißt, dass es immer irgendwie auch lange Zeit gegen den Abstieg gehen wird. Ich sehe nicht, inwiefern solch eine Zielsetzung auch nur ansatzweise konstruktiv sein kann.


Dass nur die Teilnahme an eeuropäischen Wettbewerben einen Verein über Wasser halten kann, ist auch so ein Narrativ.

Wie soll das denn funktionieren?
Momentan sind 4 europäische Plätze an die Bayern, Dortmund und die Werksvereine Leverkusen und Red Bull schon fest vergeben.
Vom ganzen Rest kommen nur Paderborn, Elversberg und Hoffenheiin (dank geringer Ausgaben und/oder Sponsor) gut ohne Europa aus.
Die restlichen 11 Vereine müssen sich um 2 bis 3 Plätze an der Sonne balgen.

Allein aus statistischen Gründen kann das auf die Dauer nicht gutgehen.
Und das wissen auch die Vereine, denn die meisten passen ihre Kostenstrukturen den jeweiligen Rahmenbedingungen an.

Denke, dass der Ansatz von @DocWhose vernünftiger ist. Wenn man es schafft, in einen euruoäischen Wettbwerb zu kommen, soll man die Einnahmen als Bonus mitnehmen. Aber den Kader dafür aufzurüsten, ist zu riskant.


Klassischer Strohmann. Es hat doch niemand gesagt, dass man den Kader vorsorglich "aufpimpen" soll. Ihr argumentiert also gegen etwas, was niemand behauptet hat.

Es geht vielmehr um die Frage, ob man aktiv gegen eine EC-Teilnahme ist, weil man es für etwas Schlechtes hält. Das ist die Einstellung, die viele haben - für mich völlig unverständlich.


Wenn man es schafft, in einen euruoäischen Wettbwerb zu kommen, soll man die Einnahmen als Bonus mitnehmen.


Na schau. Um mehr ging's gar nicht. zwinker
Und natürlich ist die Zielsetzung immer, dass man so gut abschneidet wie möglich. Alles andere macht keinen Sinn. Nochmal: Es ist ja nicht nur die eine EC-Teilnahme, sondern jahrelang verbesserte Einnahmen (durch normale TV-Rangliste + EC-Bonus).


Schön, dass du das nochmal klargestellt hast.

Ich hatte in den letzten Jahren allerdings schon den Eindruck, dass Werder versucht hat, einen Kader aufzustellen, der mehr erreichen sollte als einen Mittelfeldplatz; und dass das nicht unwesentlich zu eurem Defizit beigetragen hat.



Das sehe ich tatsächlich gar nicht. Wir sind in finanzieller Schieflage aus sehr vielen, teils strukturellen Gründen, aber nicht, weil wir uns beim Kader und bei des Ausgaben übernommen haben. Die einzigen beiden teuren Transfers der letzten Jahre, die nicht aufgegangen sind bis jetzt, siond Alvero und Mbangula. Beides keine Spieler, mit denen du dir Europ direkt versporchen hast, sondern Leute auf deren Marktwertentwicklung du gehofft hast. Sicher geht sportlicher Erfolg und Marktwertentwicklung immer Hand in Hand, aber wir haben jetzt nicht nur fette Namen geholt die nicht funktioniert haben.
Naby Keita ist mal so ein Beispiel, alle anderen großen Namen kamen per Leihe und haben nicht funktioniert, Borre, Boniface, Silva. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass man zu übermotiviert nach Europa greift, teilweise leider eher zu planlos und zu passiv agiert.
Finanzthread |#3393
24.09.2026 - 16:24 Uhr
Ich lese hier oft gerne mit, weil ich in den finanziellen Themen lange nicht so drin bin wie in anderen, es mich aber dennoch interessiert. Und alleine jetzt bei den Diskussionen kommen wieder spannende Themen und Punkte zum Vorschein.

Zum Thema Europa ( Einfach nur weil es gerade Thema ist, nicht weil ich meine wir müssen da jetzt nach den Spielen hin - wir haben so oder so noch eine lange Saison vor uns )
Ich glaube, da bin ich viel zu sehr Sportler um zu sagen, es wäre schlecht, man erreicht irgendwas, wie jetzt bei der Diskussion einen Conference League Platz.

Es ist gut, dass hier aber auch intensiv zwecks Kosten diskutiert wird und der einfache Fan nicht denkt, okay wir haben jetzt ne Saison Europa erreicht, wir sind jetzt erstmal finanziell besser aufgestellt. Dafür danke an die vorige Diskussion.
Da würde ich dann aber eben auch gewisses Handling der Geschäftsführung erwarten. Die müssen und sollten ( hoffentlich besser als jeder hier ) genau wissen, was sind die Möglichkeiten an Mehreinnahmen, und was sind die fixen größeren Kosten bzw. wie viel sollte man kalkulieren. Dann darf man zwecks Kaderaufstellung eben nicht so naiv aufstellen, dass man sagt, man stellt sich einen Kader inklusive Kaderkosten zusammen, der nicht nur in der kommenden, sondern auch weiterhin immer Europa spielen muss. Denn ansonsten ist klar, dass das zu viel gezockt ist und schnell mehr kaputt macht als ermöglicht zwecks finanzieller Entwicklung.

Da muss dann eben ein balancierter Weg gefunden werden.
Ein Kader, dem man zutraut Europa spielen zu können ( da rede ich jetzt nicht von irgendwas erreichen, sondern einfach nicht "Spiele herschenken", sich abschlachten lassen etc. ) ohne dass man aufgrund des Europawettbewerbs in der Bundesliga nicht mehr klar kommt. Dieser Kader darf gleichzeitig aber nicht so große Mehrkosten verursachen, dass man ein Jahr später ohne Europa Wettbewerb handlungsunfähig wird. Dass das schwierig zu gestalten ist, ist klar. Aber genau das ist eben die hohe Kunst des Managements.
Welche Situation habe ich, was kann mir das bringen, welche Risiken habe ich, wie viel Risiko gehe ich und wie hole ich kurz- mittel- und langfristig das Beste für den Verein raus?

Ich selbst hoffe wir haben irgendwann wieder so besondere Nächte an der Weser mit tollem Europafussball. Daher würde ich am Ende der Saison, wenn in Reichweite auch komplett dahingehend alle Daumen drücken. Aber das ist noch weit weg, vor paar Monaten haben wir alle noch gezittert und ängstlich den Tabellenrechner angeworfen um uns nicht in der 2. Liga wiederzufinden.

Der Fußball ist in allen Bereichen wahnsinnig schnelllebig und man muss sich stets einer neuen Situation anpassen. Das gilt sowohl für Negativszenarien wie ein Abstieg oder Fast-Abstieg, Verletzungsausfälle etc. als auch für positive Szenarien wie dem überraschenden Erreichen eines Conference League Platzes. Alles eine Frage wie man sich aufstellt und entsprechend agiert.

Ich würde aber nie pauschal sagen wollen, es ist schlecht wenn man was erreicht. Schlecht ist evtl. das wie man dann damit umgeht.

•     •     •

Lieblingsvereine: SV Werder Bremen & Real Madrid
Nationalmannschaften: Deutschland & Polen
Lieblingsspieler: Robert Lewandowski & Claudio Pizarro
Lieblingsspieler aller Zeiten: Zinedine Zidane
Finanzthread |#3394
24.09.2026 - 19:52 Uhr
Passend zum 100. Jubiläum des Weserstadions gabs bei der Deichstube ein Interview mit dem Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH.

Folgende Interessante Punkte wurden erwähnt:

Das Stadion soll bis 2034 abbezahlt sein.

Während dieser Zeit und auch dannach wird es aber immer laufende Modernisierungskosten geben.

Über einen Neubau wird noch überhaupt nicht nachgedacht.

Es gibt aber konkrete Überlegungen zu einem punktuellen sowie strukturellen Ausbau.

Eine Option wäre, Südgerade und Nordgerade punktuell zu erweitern, in einer Wellenform ähnlich wie z.B. bei Olympic Marseille, nur nicht so extrem. Dadurch würden sich vielleicht ein paar hundert neue Sitzplätze ergeben.

Strukturell ist vor allem immer wieder eine Verwandlung der Ostkurve in eine komplette Stehplatztribüne ein Thema. Dadurch ließe sich die Anzahl an Plätze in der Ostkurve verdoppeln, insgesamt würde das Stadion also auf ca. 45000 Plätze steigen. Dies sei jedoch nicht nur baulich eine große Aufgabe, sondern auch Organisatorisch. Wohin mit den Dauerkartenbesitzern im Ostkurven-Oberrang, die keine Steher haben wollen? Zudem würden die Ticketeinnahmen sogar sinken, da selbst zwei Stehplatz-Ticket noch kein Sitzplatz-Ticket wettmachen und vermutlich die Ostkurven-VIP-Logen wegfallen würden. Ggf. würden aber die Catering-Einnahmen steigen.

Unabhängig von den Optionen wäre aber selbst eine geringfügige Erweiterung der Kapazität nicht vor Mitte 2030 realisierbar.
Finanzthread |#3395
25.09.2026 - 08:46 Uhr
Zu dem Thema Europa:
Grundsätzlich sollte das natürlich unser Ziel sein. Ich würde mir auch jedes Jahr wünschen dass es klappt.
Was aber nicht passieren darf, ist dass man dafür fianzielle Risiken eingeht. Wir hätten Rashica für 35 und Eggestein für 20+ verkaufen können wollten aber die Mannschaft zusammenhalten, damit wir um Europa mitspielen können.


Und sobald man regelmäßige Europa Teilnahmen hat, sollte man das trotzdem nur über Leistungsbezogene Verträge regeln (Meine da ist man bei uns sowieso stärker fokussiert drauf mittlerweile). Sonst landest du in der gleichen Situation wie bei uns zwischen 2013-2016 dass dein Kader viel zu teuer ist. Es gibt genug Beispiele bei denen eine Europa Teilnahme zu Problemen geführt hat, das liegt aber am Ende auch immer an der Kaderplanung und wie man nach Europa gekommen ist. Union hat ja bspw. statistisch massivst überperformt, dann wird das natürlich zu einem Problem, weil du quasi keine Trainingseinheiten im 1. HJ hast.
Finanzthread |#3396
25.09.2026 - 09:49 Uhr

Quelle: Deichstube

Auf dem Stadion liegt nach diversen Umbauten noch eine Schuldenlast von etwa 70 Millionen Euro, die erst 2051 getilgt sein wird. Vorausgesetzt, es kommen durch größere Maßnahmen für Instandhaltung oder Modernisierung keine neuen Schulden dazu.
Zitat von DocWhose


Das Stadion soll bis 2034 abbezahlt sein.
.


echt das wäre ja super. bisher habe ich andere Zahlen gehört (2051).
der Artikel ist aus 2020. bis 2051 sind das 31 Jahre. Bei 70 Millionen Schulden sind das 2.25 Mio pro Jahr.
das passt eigentlich ganz gut. Hinzu kommen ja noch die Zinsen und die steigen aktuell ja (weiß nicht wie lange die Zinsbindung ist)

wenn wir 2034 mal nehmen sind das 14 Jahre, das wären 5 Millionen pro Jahr, die Werder tilgt.
kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Obwohl aktuell 50 millionen drauf sein sollen. das wären in knapp 6 Jahren 20 Millionen. das wären 3,3 Millionen pro Jahr.
Finanzthread |#3397
25.09.2026 - 09:55 Uhr
Zitat von Werder-Fossil
Zu dem Thema Europa:
Grundsätzlich sollte das natürlich unser Ziel sein. Ich würde mir auch jedes Jahr wünschen dass es klappt.
Was aber nicht passieren darf, ist dass man dafür fianzielle Risiken eingeht. Wir hätten Rashica für 35 und Eggestein für 20+ verkaufen können wollten aber die Mannschaft zusammenhalten, damit wir um Europa mitspielen können.


immer die Frage ob es diese Angebote jemals gab. Bei Coulibaly hat man auch schon von 40 Millionen geredet.
Am Ende sind das 20 geworden (+boni)
ist auch seitens der werderführung besser zu sagen: "wir behalten die spieler weil wir nach europa wollen" statt "wir behalten die Spieler, weil es keine angebote gab"

Schmid hat man auch immer von 15 Millionen geredet.
Finanzthread |#3398
25.09.2026 - 09:59 Uhr

Quelle: Deichstube

Es müssen wegen des großen Umbaus aus den Jahren 2008 bis 2011 bis heute Kreditraten getilgt werden, jährlich etwa fünf Millionen Euro. Das ist Geld, das Werder aus den Umsatzerlösen, vor allem über das Ticketing, generiert und nach einem festgelegten Schlüssel an die BWS abführt. Die laufenden Kosten für den Unterhalt des Stadions kommen hinzu

Die fünf Millionen setzen sich aus vielen einzelnen Kreditlinien zusammen. Unsere Planungen sehen vor, dass wir im Jahr 2034 alles zurückbezahlt haben. Das schafft dann definitiv Beinfreiheit.
oh ich hab das Interview gefunden, da steht ja wirklich was von 5 Millionen.
dann wäre ja 2034 realistisch. das wäre ja super, wenn das so kommt. Das sind dann ja "nur" noch 8 Jahre.
Finanzthread |#3399
12.10.2026 - 08:56 Uhr
ich hab ein sehr gutes Video gefunden, der nochmal werders Finanzloch zusammenfasst:

https://www.youtube.com/watch?v=Pp8FfRhFOUk
Finanzthread |#3400
12.10.2026 - 09:34 Uhr
Zitat von werder2025
ich hab ein sehr gutes Video gefunden, der nochmal werders Finanzloch zusammenfasst:

https://www.youtube.com/watch?v=Pp8FfRhFOUk


Ha, das habe ich auch gestern gerade geschaut.

Bin wirklich gepsannt, ob Filbrys Plan aufgeht. Eigentlich kann es gar nicht klappen: wie will man denn sportlich erfolgreicher werden, wenn man gleichzeitig auf Transfererlöse angewiesen ist, also bei entsprechenden Angeboten seine besten Spieler immer verkaufen muss? Wären die Sommertransfers auch dieses Mal nicht so eingeschlagen, wie zuletzt, dann wäre Werder jetzt sicherlich ganz tief unten drin im Abstiegskampf. Das einzige, worauf man zur Zeit wirklich bauen kann ist, dass die 2. Ligasaison aus der TV-Geld Rechnung nach der Saison rausfällt. Das sollte das Minus schon deutlich verkleinern. Aber wie schnell hier das Geld weg geht, ist schon erschreckend.

Einzige Kritik an dem Video meinerseits: es geht in der Buli nicht nur Werder so, afaik. Das wird in dem Video anders dargestellt.
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