Finanzthread
22.07.2010 - 08:13 Uhr
09.09.2026 - 17:57 Uhr
Zitat von Alsexie
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Ja, und durch das weiterkommen im Pokal hat es sich um ~400k verringert und weitere ~800k, sollten wir in Dortmund weiterkommen. Außerdem sind mit Schmid und Mbangula 2 Topverdiener weg, wobei ich glaube, dass durch die vielen Neuzugänge die Gehaltskosten ungefähr gleich geblieben sind.
09.09.2026 - 18:53 Uhr
Das Eingeständnis, dass es ein strukturelles Defizit von 15- 17 Mio Euro jährlich gibt, welches seit Jahren in unveränderter Höhe Werders Existenz bedroht, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Es werden nur Jahr für Jahr die Schulden verwaltet, ein Abbau oder ein Plan, wie auf Dauer die Schulden abgebaut werden, existiert offenkundig nicht. Filbry als der dafür Verantwortliche ist nicht mehr zu halten.
10.09.2026 - 08:47 Uhr
Zitat von Mimi66
Das Eingeständnis, dass es ein strukturelles Defizit von 15- 17 Mio Euro jährlich gibt, welches seit Jahren in unveränderter Höhe Werders Existenz bedroht, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Es werden nur Jahr für Jahr die Schulden verwaltet, ein Abbau oder ein Plan, wie auf Dauer die Schulden abgebaut werden, existiert offenkundig nicht. Filbry als der dafür Verantwortliche ist nicht mehr zu halten.
Das Eingeständnis, dass es ein strukturelles Defizit von 15- 17 Mio Euro jährlich gibt, welches seit Jahren in unveränderter Höhe Werders Existenz bedroht, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Es werden nur Jahr für Jahr die Schulden verwaltet, ein Abbau oder ein Plan, wie auf Dauer die Schulden abgebaut werden, existiert offenkundig nicht. Filbry als der dafür Verantwortliche ist nicht mehr zu halten.
Das existiert ja nicht nur bei uns so. In Gladbach ist es genauso hoch, in Mainz ebenfalls, in Frankfurt noch höher. In Agsburg ist es bei 6-7 würde ich schätzen.
Da sind wir tatsächlich nicht alleine. Wir hatten über Jahre eine sehr geringe Fluktuation unserer Spieler.
Für die GuV fehlen die daher Einnahmen während gerade Transferausgaben normalerweise über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben werden.
Trotzdem bin ich bei dir, unter FIlbry ist keien wirtschaftliche Weiterentwicklung zu sehen und auch irgendwie keine Strategie. Denke in manchen Bereichen müssen wir uns auch mal gesund schrumpfen, damit das Defizit "nur" noch bei 5-8, das kannst du auch mal 1-2 Jahre aushalten ohne dass dein gesamtes EK weg ist.
10.09.2026 - 09:45 Uhr
Zitat von Werder-Fossil
Das existiert ja nicht nur bei uns so. In Gladbach ist es genauso hoch, in Mainz ebenfalls, in Frankfurt noch höher. In Agsburg ist es bei 6-7 würde ich schätzen.
Das existiert ja nicht nur bei uns so. In Gladbach ist es genauso hoch, in Mainz ebenfalls, in Frankfurt noch höher. In Agsburg ist es bei 6-7 würde ich schätzen.
Augsburg hat das Stadion geschenkt bekommen und durch den Mäzen enormes Eigenkapital.
Gladbach hat eher ein strukturellen Überschuss durch ihr Stadion. Die haben extrem günstig neugebaut und nicht an ihren nostalgischen völlig ungeeigneten Standort festgehalten wie wir.
Zitat von Werder-Fossil
Da sind wir tatsächlich nicht alleine. Wir hatten über Jahre eine sehr geringe Fluktuation unserer Spieler.
Für die GuV fehlen die daher Einnahmen während gerade Transferausgaben normalerweise über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben werden.
Da sind wir tatsächlich nicht alleine. Wir hatten über Jahre eine sehr geringe Fluktuation unserer Spieler.
Für die GuV fehlen die daher Einnahmen während gerade Transferausgaben normalerweise über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben werden.
was interessiert die GuV beim strukturellem Defizit? das ist nur wichtig für die Steuern.
geringe Fluktuation ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur was ausgeben/eingenommen wird.
Im Endeffekt hat werder ein Budget (Transferplus + Gehälter). Wenn wir niedrigere Gehälter zahlen würden, bräuchten wir auch nicht verkaufen. Augsburg und Mainz z.B. zahlen weniger als wir.
10.09.2026 - 09:57 Uhr
mich würde mal interessieren wieso Gehälter und "sonstiger betrieblicher Aufwand" so hoch sind bei Werder in der Bilanz.
So viele Verbindlichkeiten hat Werder ja nicht.
laut Bilanz 60.972.
allein der Investorendeal hatte 40 Millionen gebracht.
So viele Verbindlichkeiten hat Werder ja nicht.
laut Bilanz 60.972.
allein der Investorendeal hatte 40 Millionen gebracht.
10.09.2026 - 12:18 Uhr
Zitat von werder2025
Augsburg hat das Stadion geschenkt bekommen und durch den Mäzen enormes Eigenkapital.
Gladbach hat eher ein strukturellen Überschuss durch ihr Stadion. Die haben extrem günstig neugebaut und nicht an ihren nostalgischen völlig ungeeigneten Standort festgehalten wie wir.
was interessiert die GuV beim strukturellem Defizit? das ist nur wichtig für die Steuern.
geringe Fluktuation ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur was ausgeben/eingenommen wird.
Im Endeffekt hat werder ein Budget (Transferplus + Gehälter). Wenn wir niedrigere Gehälter zahlen würden, bräuchten wir auch nicht verkaufen. Augsburg und Mainz z.B. zahlen weniger als wir.
Zitat von Werder-Fossil
Das existiert ja nicht nur bei uns so. In Gladbach ist es genauso hoch, in Mainz ebenfalls, in Frankfurt noch höher. In Agsburg ist es bei 6-7 würde ich schätzen.
Das existiert ja nicht nur bei uns so. In Gladbach ist es genauso hoch, in Mainz ebenfalls, in Frankfurt noch höher. In Agsburg ist es bei 6-7 würde ich schätzen.
Augsburg hat das Stadion geschenkt bekommen und durch den Mäzen enormes Eigenkapital.
Gladbach hat eher ein strukturellen Überschuss durch ihr Stadion. Die haben extrem günstig neugebaut und nicht an ihren nostalgischen völlig ungeeigneten Standort festgehalten wie wir.
Zitat von Werder-Fossil
Da sind wir tatsächlich nicht alleine. Wir hatten über Jahre eine sehr geringe Fluktuation unserer Spieler.
Für die GuV fehlen die daher Einnahmen während gerade Transferausgaben normalerweise über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben werden.
Da sind wir tatsächlich nicht alleine. Wir hatten über Jahre eine sehr geringe Fluktuation unserer Spieler.
Für die GuV fehlen die daher Einnahmen während gerade Transferausgaben normalerweise über die Laufzeit des Vertrags abgeschrieben werden.
was interessiert die GuV beim strukturellem Defizit? das ist nur wichtig für die Steuern.
geringe Fluktuation ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur was ausgeben/eingenommen wird.
Im Endeffekt hat werder ein Budget (Transferplus + Gehälter). Wenn wir niedrigere Gehälter zahlen würden, bräuchten wir auch nicht verkaufen. Augsburg und Mainz z.B. zahlen weniger als wir.
Mainz zahlt nicht tatsächlich weniger. Bei denen ist nur der Bundesliga Mannschaft bei 73 Millionen. Bei uns sind da noch ca. 4,5 für den restlichen Profibereich unkludiert.
Gladbach hat zwar ein Überschuss aus dem Stadion trotzdem sind sie auf ca. 10+ Millionen an Transferüberschuss angewiesen um ein positives Ergebnis auszuweisen. Das ist bei allen von mir genannten der Fall, das kann man auch sehr gut sehen in den Finanzkennzahlen.
Das Strukturelle Defizit ist das Ergebnis der GuV ohne Transfereinnahmen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind NLZ, Platz 11, Pyrostrafen, Reisekosten, Security, Verbandsabgaben, Stadionmiete.
Grundsätzlich sind wir da nirgendwo außerordentlich hoch. Unsere Einnahmen sind im Vergleich einfach zu niedrig. Köln hat in Liga 2 das gleiche eingenommen wir wir in Liga 1.
10.09.2026 - 12:29 Uhr
Zitat von Kurudut
Ja, und durch das weiterkommen im Pokal hat es sich um ~400k verringert und weitere ~800k, sollten wir in Dortmund weiterkommen. Außerdem sind mit Schmid und Mbangula 2 Topverdiener weg, wobei ich glaube, dass durch die vielen Neuzugänge die Gehaltskosten ungefähr gleich geblieben sind.
Zitat von Alsexie
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Ja, und durch das weiterkommen im Pokal hat es sich um ~400k verringert und weitere ~800k, sollten wir in Dortmund weiterkommen. Außerdem sind mit Schmid und Mbangula 2 Topverdiener weg, wobei ich glaube, dass durch die vielen Neuzugänge die Gehaltskosten ungefähr gleich geblieben sind.
Soweit ich weiß waren in den letzten Jahren in der Bilanz das Weiterkommen der 1. und ich meine sogar der 2. Pokalrunde reingerechnet, so dass das Nicht-Weiterkommen das Defizit eher vergrößert hat. Ob das dieses Jahr auch so war, weiß ich gerade nicht.
In dem Interview wurde ja auch deutlich, dass ein sportlich erfolgreicheres Abschneiden das Defizit auch schnell sinken lassen kann. Da wurde der Vergleich herangezogen, dass Werder 11 Mio. € mehr gehabt hätte, wenn man 8. oder so geworden wäre. Dann hätte man "nur" noch ein Defizit von ca. 5 Mio. €, was man durchaus dem Stadionumbau zuschreiben kann. Gut, wenn man das rausrechnet wäre man immer noch bei +-0, was nicht optimal ist, aber durchaus besser, als jetzt.
Problem an der ganzen Sache ist, dass es im Prinzip nur zwei Hebel gibt, die Situation zu verbessern. Auf der einen Seite kannst du Kosten sparen. Da bleiben im Prinzip nur die Gehälter, womit du ggf. sportliche Qualität abbaust. Auf der anderen Seite kannst du versuchen mehr Geld einzunehmen, z.B. durch Spielerverkäufe, was bedeutet, dass du im Prinzip immer deine besten Spieler verkaufen muss, wodurch wiederum auch die sportliche Qualität leidet. Oder du versuchst sportlich besser abzuschneiden und so mehr TV-Gelder einzunehmen. Dafür musst du aber irgendwie sportliche Qualität aufbauen, was du nur bedingt kannst, wenn du auf Transfergewinne abzielst, um überhaupt die Lizenz zu erhalten. Hier kann man im Prinzip nur hoffen, dass man jedes Jahr einen Perspektivspieler teuer verkauft und einen neuen günstig einkauft, bis man mehr von den TV-Geldern abbekommt und 1-2 Kredite abbezahlt hat. Also quasi ein Durchhalten bis bessere Zeiten kommen in der Hoffnung, dass man nicht erneut absteigt. Oder man muss einen qualitativen Ausrutscher nach Oben haben und mal wieder ins internationale Geschäft kommen. Aber dann wollen die Spieler auch wieder mehr Gehalt. Ziemlich vertrackste Situation atm.
10.09.2026 - 14:18 Uhr
Zitat von dvk1987
Soweit ich weiß waren in den letzten Jahren in der Bilanz das Weiterkommen der 1. und ich meine sogar der 2. Pokalrunde reingerechnet, so dass das Nicht-Weiterkommen das Defizit eher vergrößert hat. Ob das dieses Jahr auch so war, weiß ich gerade nicht.
In dem Interview wurde ja auch deutlich, dass ein sportlich erfolgreicheres Abschneiden das Defizit auch schnell sinken lassen kann. Da wurde der Vergleich herangezogen, dass Werder 11 Mio. € mehr gehabt hätte, wenn man 8. oder so geworden wäre. Dann hätte man "nur" noch ein Defizit von ca. 5 Mio. €, was man durchaus dem Stadionumbau zuschreiben kann. Gut, wenn man das rausrechnet wäre man immer noch bei +-0, was nicht optimal ist, aber durchaus besser, als jetzt.
Problem an der ganzen Sache ist, dass es im Prinzip nur zwei Hebel gibt, die Situation zu verbessern. Auf der einen Seite kannst du Kosten sparen. Da bleiben im Prinzip nur die Gehälter, womit du ggf. sportliche Qualität abbaust. Auf der anderen Seite kannst du versuchen mehr Geld einzunehmen, z.B. durch Spielerverkäufe, was bedeutet, dass du im Prinzip immer deine besten Spieler verkaufen muss, wodurch wiederum auch die sportliche Qualität leidet. Oder du versuchst sportlich besser abzuschneiden und so mehr TV-Gelder einzunehmen. Dafür musst du aber irgendwie sportliche Qualität aufbauen, was du nur bedingt kannst, wenn du auf Transfergewinne abzielst, um überhaupt die Lizenz zu erhalten. Hier kann man im Prinzip nur hoffen, dass man jedes Jahr einen Perspektivspieler teuer verkauft und einen neuen günstig einkauft, bis man mehr von den TV-Geldern abbekommt und 1-2 Kredite abbezahlt hat. Also quasi ein Durchhalten bis bessere Zeiten kommen in der Hoffnung, dass man nicht erneut absteigt. Oder man muss einen qualitativen Ausrutscher nach Oben haben und mal wieder ins internationale Geschäft kommen. Aber dann wollen die Spieler auch wieder mehr Gehalt. Ziemlich vertrackste Situation atm.
Zitat von Kurudut
Ja, und durch das weiterkommen im Pokal hat es sich um ~400k verringert und weitere ~800k, sollten wir in Dortmund weiterkommen. Außerdem sind mit Schmid und Mbangula 2 Topverdiener weg, wobei ich glaube, dass durch die vielen Neuzugänge die Gehaltskosten ungefähr gleich geblieben sind.
Zitat von Alsexie
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Wenn ich das richtig verstehe: 16-17 Millionen € strukturelles Defizit...
D.h. wenn wir Kownacki abgeben würden (1€ Gehalt gespart) hätte man 'nur' noch 15-16 Millionen € strukturelles Defizit?
Wenn wir die Klasse halten erhöhen sich die TV-Gelder -> ergo strukturelles Defizit verringert sich?
Es ist alles heftig, vor allem wenn man nicht so viel Taffelsilber zu verscherbeln hat nächsten Sommer...aber es sind kleine Lichtblicke an die man sich klammern kann: Stück für Stück saniert man sich. Denke die Lage auf Schalke ist etwas heftiger...
Ja, und durch das weiterkommen im Pokal hat es sich um ~400k verringert und weitere ~800k, sollten wir in Dortmund weiterkommen. Außerdem sind mit Schmid und Mbangula 2 Topverdiener weg, wobei ich glaube, dass durch die vielen Neuzugänge die Gehaltskosten ungefähr gleich geblieben sind.
Soweit ich weiß waren in den letzten Jahren in der Bilanz das Weiterkommen der 1. und ich meine sogar der 2. Pokalrunde reingerechnet, so dass das Nicht-Weiterkommen das Defizit eher vergrößert hat. Ob das dieses Jahr auch so war, weiß ich gerade nicht.
In dem Interview wurde ja auch deutlich, dass ein sportlich erfolgreicheres Abschneiden das Defizit auch schnell sinken lassen kann. Da wurde der Vergleich herangezogen, dass Werder 11 Mio. € mehr gehabt hätte, wenn man 8. oder so geworden wäre. Dann hätte man "nur" noch ein Defizit von ca. 5 Mio. €, was man durchaus dem Stadionumbau zuschreiben kann. Gut, wenn man das rausrechnet wäre man immer noch bei +-0, was nicht optimal ist, aber durchaus besser, als jetzt.
Problem an der ganzen Sache ist, dass es im Prinzip nur zwei Hebel gibt, die Situation zu verbessern. Auf der einen Seite kannst du Kosten sparen. Da bleiben im Prinzip nur die Gehälter, womit du ggf. sportliche Qualität abbaust. Auf der anderen Seite kannst du versuchen mehr Geld einzunehmen, z.B. durch Spielerverkäufe, was bedeutet, dass du im Prinzip immer deine besten Spieler verkaufen muss, wodurch wiederum auch die sportliche Qualität leidet. Oder du versuchst sportlich besser abzuschneiden und so mehr TV-Gelder einzunehmen. Dafür musst du aber irgendwie sportliche Qualität aufbauen, was du nur bedingt kannst, wenn du auf Transfergewinne abzielst, um überhaupt die Lizenz zu erhalten. Hier kann man im Prinzip nur hoffen, dass man jedes Jahr einen Perspektivspieler teuer verkauft und einen neuen günstig einkauft, bis man mehr von den TV-Geldern abbekommt und 1-2 Kredite abbezahlt hat. Also quasi ein Durchhalten bis bessere Zeiten kommen in der Hoffnung, dass man nicht erneut absteigt. Oder man muss einen qualitativen Ausrutscher nach Oben haben und mal wieder ins internationale Geschäft kommen. Aber dann wollen die Spieler auch wieder mehr Gehalt. Ziemlich vertrackste Situation atm.
Wenn dieses strukturelle Defizit wirklich in der besagten Höhe ist, bin ich verwundert das in den letzten 5 Jahren nur zweimal ein hoher Transferüberschuss gewesen ist. Zudem ist der Abstieg auch noch dabei gewesen. Dieses Das der Druck vorhanden ist, will ich nicht absprechen. Ich glaube das wir mit Klaus Filbry auch jemanden haben der eher vorsichtig agiert als alles aufs Spiel zusetzen. Generell finde ich das gut und ich glaube wenn wir in der nächsten Saison wieder einen derart großen Überschuss haben, sind wir auf der sicheren Seite um ohne großen Druck in Vertragsverhandlungen zu gehen. Was mich richtig stört ist das immer wieder erwähnt wird wie pleite wir doch sind. Das ist auch als Fan schon unangenehm.
11.09.2026 - 16:11 Uhr
Quelle: Kicker
In den Diskussionen um die Beteiligung der Vereine an den Polizeikosten bei Hochrisikospielen hat das DFB-Präsidium am Freitag einen Grundsatzbeschluss gefasst. Dieser besagt: Die jeweiligen Heimvereine müssen sich zumindest anteilig an den Kosten beteiligen.
[...]Demnach werden die Kosten, die bei Polizeieinsätzen im Rahmen von Hochrisikospielen mittels eines Gebührenbescheides beim DFB in Anspruch genommen werden, "mindestens anteilig" an den jeweiligen Heimverein weitergegeben. Der DFB sei hierzu "aufgrund der bestehenden Vermögensbetreuungspflicht grundsätzlich auch verpflichtet".
Im Gegensatz zu den letzten Tönen in diesem Thread haben wir hier mal eine positive Nachricht für WERDER, weil bisher nur das Bundesland Bremen die Polizeieinsätze in Rechnung gestellt hatte. Jetzt werden sehr wahrscheinlich die anderen Bundesländer nachziehen und die entsprechenden Kosten auf die ansässigen Bundesligavereine übertragen. Damit wäre quasi ein finanzieller Nachteil von der Liste der finanziellen Nachteile bei WERDER gestrichen. Natürlich müsste die DFL auch diese Entscheidung ebenso treffen. Es würde mich allerdings wundern, wenn sie das nicht umsetzen würden.
[...]Demnach werden die Kosten, die bei Polizeieinsätzen im Rahmen von Hochrisikospielen mittels eines Gebührenbescheides beim DFB in Anspruch genommen werden, "mindestens anteilig" an den jeweiligen Heimverein weitergegeben. Der DFB sei hierzu "aufgrund der bestehenden Vermögensbetreuungspflicht grundsätzlich auch verpflichtet".
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Abralas am 11.09.2026 um 16:12 Uhr bearbeitet
11.09.2026 - 23:04 Uhr
Zitat von Bast1978
Wenn dieses strukturelle Defizit wirklich in der besagten Höhe ist, bin ich verwundert das in den letzten 5 Jahren nur zweimal ein hoher Transferüberschuss gewesen ist.
Wenn dieses strukturelle Defizit wirklich in der besagten Höhe ist, bin ich verwundert das in den letzten 5 Jahren nur zweimal ein hoher Transferüberschuss gewesen ist.
Da muss man nur die über 40 Millionen durch Anteilsverkäufe bedenken und schon muss man sich nicht mehr wundern.
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