Finanzthread
08.05.2016 - 14:09 Uhr
05.10.2026 - 22:05 Uhr
Zitat von woischmeikanon
Das war ja jetzt nur eine Verwurstung des Kicker-Berichts von vor ein paar Tagen. Einen Zusammenhang zu einem möglichen Rückzug von Porsche gibt es gar nicht. Wahrscheinlich ist, dass das nur die Konsequenz daraus ist, dass im Sommer das Transferziel nicht erreicht wurde. Es war ja "nur" der Verkauf von Chema am Ende, obwohl von Summen um 40 Millionen berichtet wurde, die man angepeilt haben soll. Es ist ja auch "in den kommenden beiden Transferperioden", das relativiert ein bisschen, denn im Sommer wird so oder so noch mal neu gemischt....
Das war ja jetzt nur eine Verwurstung des Kicker-Berichts von vor ein paar Tagen. Einen Zusammenhang zu einem möglichen Rückzug von Porsche gibt es gar nicht. Wahrscheinlich ist, dass das nur die Konsequenz daraus ist, dass im Sommer das Transferziel nicht erreicht wurde. Es war ja "nur" der Verkauf von Chema am Ende, obwohl von Summen um 40 Millionen berichtet wurde, die man angepeilt haben soll. Es ist ja auch "in den kommenden beiden Transferperioden", das relativiert ein bisschen, denn im Sommer wird so oder so noch mal neu gemischt....
Auf Porsche hab ich nur reagiert, weil es angesprochen wurde, nicht weil dazu was im Artikel stehen könnte. Ich hab nur die Häppchen aus dem Bericht gelesen, die über Google & Co. ausgespuckt werden.
Die Berichte tauchen jetzt halt wieder auf, weil im Sommer mit Chema & Co. das Transferdefizit nur reduziert und die Ziele nicht erreicht wurde. Nach wie vor stehen die 40 Mio Überschuss im Raum. Ich würde das nicht so interpretieren, dass weniger Druck auf dem Kessel ist, weil man im Sommer nur Chema abgeben musste, sondern dass der Druck hoch bleibt. Es kann sich natürlich ändern, wenn der VfB nochmal unter die ersten 4 kommt oder wenn ein PL Club viel überschüssige Kohle loswerden will. Das würde sicherlich etwas Druck rausnehmen. Es kann aber genausogut sein, dass die kurzen Vertragslaufzeiten die Ablöse drücken und man halt nur für die Spieler viel bekommt, die man eigentlich gerne halten möchte. Ich würde das auch gar nicht zu einer Wohlgemuth-Diskussion machen. Ich halte die Ausgangslage -unabhängig vom Management- für sehr schwierig.
06.10.2026 - 08:28 Uhr
Zitat von ArmandDegas
Quelle: www.fussballtransfers.com
Der VfB Stuttgart wird sich in den nächsten Transferperioden von Spielern trennen müssen. Laut einem Bericht des ‚kicker‘ ist bei den Schwaben „hinter vorgehaltener Hand“ die Rede davon, dass der Klub in den nächsten beiden Wechselfenstern ein Transferplus von 40 Millionen Euro erwirtschaften muss.
Daran ändere auch die erneute Qualifikation für die Champions League nichts. Eine der Gründe sei der gestiegene Personaletat, der mit der Erhöhung der sportlichen Qualität in den vergangenen Jahren einherging.
Daran ändere auch die erneute Qualifikation für die Champions League nichts. Eine der Gründe sei der gestiegene Personaletat, der mit der Erhöhung der sportlichen Qualität in den vergangenen Jahren einherging.
Die 40 Mio. relativieren sich auch ein bisschen, wenn man bedenkt, dass wir aktuell Spieler mit einem Gesamtmarktwert von 37 Mio. verliehen haben. Ich würde zusehen, einen Großteil der Summe aus dieser Ecke aufzubringen.
Dass wir strukturell einen defizitären Kader haben ist normal, das haben alle Nichtplastikclubs außer Bayern und Dortmund, CL-Teilnahme hin oder her. Wenn wir davon wegkommen wollen, müssen wir in der CL regelmäßig so wie der BVB liefern.
06.10.2026 - 10:18 Uhr
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
06.10.2026 - 11:54 Uhr
Zitat von Frankoforte
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
Ja, das Spiel ist immer für alle gleich. Die steigenden Kaderkosten gehen meist so lange gut, wie der sportliche Erfolg auch hohe Einnahmen bringt. Nicht nur mit CL- und EL-Teilnahmen, sondern auch mit hohen Transfererlösen durch Topstar-Verkäufe. Ein Ramon Hendriks hat natürlich dann einen hohen Marktwert, wenn nicht nur der Vertrag noch lange läuft, sondern er selbst Baustein einer erfolgreichen Mannschaft ist. Florian Neuhaus wurde zu stärkeren Gladbach-Zeiten 2021 auch noch für ~40 Millionen Euro gehandelt, nach dem kräht heute aber kaum noch jemand, obwohl das ein feiner Fußballer ist. Generell lohnt sich diesbezüglich der Blick nach Gladbach. Die spielten damals Champions League und kämpften bis zum letzten Spieltag mit Union Berlin und Leverkusen um die EL-Plätze, gingen dabei dann allerdings leer aus. Es sollte mit Platz 8 das letzte Mal sein, dass die Borussia am Ende einer Saison einstellig platziert sein wird. Und dann ab 2022 eben das erste Mal seit 2011 (!), dass sie in der unteren Tabellenhälfte feststecken. Das setzte bei ihnen dann die Abwärtsspirale in Gang. Die wurde extrem beschleunigt, weil sie reihenweise Topstars bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag behalten und dann ablösefrei abgegeben haben. Marcus Thuram an erster Stelle zu nennen, Bensebaini zum Nulltarif, aber auch Zakaria für schlappe 11 Millionen notgedrungen im Januar 2022, im Sommer darauf dann für 12 Millionen Embolo (beide ungefähr auf Niveau des Einkaufpreises), ein Jahr später Nationalspieler Hofmann für 10 Millionen (ebenfalls ca. Einkaufspreis) zu Leverkusen, wo er in den ersten Wochen raketenhaft explodiert, Jordan Beyer geht relativ geräuschlos nach erfolgreicher Leihe fest zu Burnley, an Plea und Elvedi wird so lange festgehalten, bis sie auch für geringe Summen wechseln (wobei gerade Elvedi sich natürlich zu einer Vereinslegende aufgeschwungen hat - toller Spieler). Summasummarum habe ich gerade 8 Spieler aufgezählt. Mit Neuhaus 9 & zählen wir noch Sommer und Cuisance rein, die beide an die Bayern verkauft wurden - der eine für - natürlich - den Einkaufspreis, der andere auch relativ günstig gemessen am damaligen Talentstatus -, haben wir eine ganze Mannschaft zusammen. Und diese Mannschaft brachte der Borussia 80 Millionen Euro Transfererlös ein.
Wiege das gegen den sportlichen Qualitätsverlust auf und versuche es mit ähnlichen Aufwendungen mittels Neuzugängen aufzufangen. Viel Erfolg ey.
Was ich damit aufzeigen möchte: der VfB muss aufpassen und insbesondere auf dem Transfermarkt gut arbeiten. Abgänge sind unverzichtbar - vor allem auch hier und da mal nen fetten. Und wir haben ne ganze Stange "2028er", die Gefahr laufen, günstig auf den Markt zu kommen. Man hat sich da in eine bescheidene Situation manövriert. Unsere Verhandlungsposition? Hmmm. Nehmen wir mal Mittelstädt als Beispiel: sportlich und menschlich für mich kaum aufzufangen, wir haben keinen klaren LV-Backup im Kader, Spieler, die schnell ähnliches Niveau erreichen, sind deutlich teurer als alles, was Mittelstädt mit ~30 Jahren und einem Jahr Vertragsrestzeit einbringen würde und eine Verlängerung wäre wahnsinnig teuer. Und ggf. verhandelt sich Maxi natürlich nen goldenen Vertrag raus. Und on top: das ist eben nur einer von gefühlt 6 VfBlern, die diese Pole Position besitzen.
Ohne die Optionen Jeltsch, BEK, Pejcinovic und Leweling sähe das schon echt mager aus, ehrlich gesagt. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass man mit 2 von den Jungs nächsten Sommer gegenfinanzieren wird. Und dann viel Erfolg bei der nachfolgenden Suche nach tollen jungen bezahlbaren Fußballern. Die Folgetransfers müssen wieder sitzen. Aber die Positionen, die wir am ehesten qualitativ gut nachbesetzen könnten, dürften tatsächlich die von Jeltsch und einer aus BEK/Leweling sein.
Nehmen wir mal Jeltsch und BEK: da würde ich dann schon gerne 100-120 Millionen sehen wollen. Das wiederum geht aber nur, wenn der VfB auch ne erfolgreiche Saison spielt. Als erneuter CL-Teilnehmer oder zumindest EL-Trupp verhandelt es sich besser. Sollte der VfB irgendwo im Niemandsland feststecken bleiben, werden die Jungs auch günstiger.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VfB_Ass_93 am 06.10.2026 um 11:55 Uhr bearbeitet
06.10.2026 - 14:17 Uhr
Zitat von nurleser
Die 40 Mio. relativieren sich auch ein bisschen, wenn man bedenkt, dass wir aktuell Spieler mit einem Gesamtmarktwert von 37 Mio. verliehen haben. Ich würde zusehen, einen Großteil der Summe aus dieser Ecke aufzubringen.
Die 40 Mio. relativieren sich auch ein bisschen, wenn man bedenkt, dass wir aktuell Spieler mit einem Gesamtmarktwert von 37 Mio. verliehen haben. Ich würde zusehen, einen Großteil der Summe aus dieser Ecke aufzubringen.
Eigentlich sollen die sich in der Leihe ja soweit entwickeln, dass man sie in den Kader einbauen kann. Das würd ich mir zumindest bei Darvich und Ulrich wünschen, bei anderen Leihspielern auch nicht ganz ausschließen. Hellstern ist ein Sonderfall. Kann man den mit RKO noch warm halten, falls Seimen nicht funktioniert oder abgeworben wird?
Sicher wäre gut, wenn die Überschüsse mit Spielern erzielt werden, die im Kader keine Rolle spielen und auch wenig Perspektive haben. Sind halt meist nicht die lukrativsten Transfers.
06.10.2026 - 15:03 Uhr
Zitat von VfB_Ass_93
Ja, da..
Nehmen wir mal Jeltsch und BEK: da würde ich dann schon gerne 100-120 Millionen sehen wollen. Das wiederum geht aber nur, wenn der VfB auch ne erfolgreiche Saison spielt. Als erneuter CL-Teilnehmer oder zumindest EL-Trupp verhandelt es sich besser. Sollte der VfB irgendwo im Niemandsland feststecken bleiben, werden die Jungs auch günstiger.
Zitat von Frankoforte
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
Ja, da..
Nehmen wir mal Jeltsch und BEK: da würde ich dann schon gerne 100-120 Millionen sehen wollen. Das wiederum geht aber nur, wenn der VfB auch ne erfolgreiche Saison spielt. Als erneuter CL-Teilnehmer oder zumindest EL-Trupp verhandelt es sich besser. Sollte der VfB irgendwo im Niemandsland feststecken bleiben, werden die Jungs auch günstiger.
Die große Sorge würde ich eher auf der anderen Seite sehen, nämlich der Nachfrage. Wenn England weiter unter sich bleibt und Saudi Arabien seinen Trend fortsetzt, dann sind wir aktuell tatsächlich mal gesättigt auf dem (fetten) europäischen Fußballmarkt. Das konnte man ja diesen Sommer schon spüren, nicht nur bei uns.
Da muss man dann auch nicht mehr von 30+ Mio von einem (dann) 26 Jährigen Hendriks träumen, unabhängig von der Vertragslage. Es gab bereits diesen Sommer deutlich interessantere Spieler (BEK, Sano), wo am Ende nur dicke Backen gemacht wurden. Und am Ende kann uns Brighton über den Tisch ziehen.
Da musst du aktuell in meinen Augen schon hoffen, das ein Jeltsch a la Jacquet (oder Manzambi) der Shit wird und für 60+ Mio ein Club zuschlägt und man Ruhe hat. Ansonsten könnte es gut sein, das man 4-5 Leistungsträger verscherbeln muss.
Wir haben uns für einen zu großen Kader und doch recht kostenintensive Flops da aktuell einen sehr ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht. Wobei beim verpassen der CL nächste Saison einige Spieler aufgrund des niedrigeren Gehalts wieder eher am Markt platzierbar sind. In Kombi mit (möglicherweise) auslaufenden Verträgen.
06.10.2026 - 18:44 Uhr
Zitat von Der-Tor-im-zm
Die große Sorge würde ich eher auf der anderen Seite sehen, nämlich der Nachfrage. Wenn England weiter unter sich bleibt und Saudi Arabien seinen Trend fortsetzt, dann sind wir aktuell tatsächlich mal gesättigt auf dem (fetten) europäischen Fußballmarkt. Das konnte man ja diesen Sommer schon spüren, nicht nur bei uns.
Da muss man dann auch nicht mehr von 30+ Mio von einem (dann) 26 Jährigen Hendriks träumen, unabhängig von der Vertragslage. Es gab bereits diesen Sommer deutlich interessantere Spieler (BEK, Sano), wo am Ende nur dicke Backen gemacht wurden. Und am Ende kann uns Brighton über den Tisch ziehen.
Da musst du aktuell in meinen Augen schon hoffen, das ein Jeltsch a la Jacquet (oder Manzambi) der Shit wird und für 60+ Mio ein Club zuschlägt und man Ruhe hat. Ansonsten könnte es gut sein, das man 4-5 Leistungsträger verscherbeln muss.
Wir haben uns für einen zu großen Kader und doch recht kostenintensive Flops da aktuell einen sehr ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht. Wobei beim verpassen der CL nächste Saison einige Spieler aufgrund des niedrigeren Gehalts wieder eher am Markt platzierbar sind. In Kombi mit (möglicherweise) auslaufenden Verträgen.
Zitat von VfB_Ass_93
Ja, da..
Nehmen wir mal Jeltsch und BEK: da würde ich dann schon gerne 100-120 Millionen sehen wollen. Das wiederum geht aber nur, wenn der VfB auch ne erfolgreiche Saison spielt. Als erneuter CL-Teilnehmer oder zumindest EL-Trupp verhandelt es sich besser. Sollte der VfB irgendwo im Niemandsland feststecken bleiben, werden die Jungs auch günstiger.
Zitat von Frankoforte
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
In Bezug auf die Realität wird es so sein, dass der Kader zu teuer ist und daher Spielerverkäufe anstehen. Aber gut ist das trotzdem nicht. Unseren schleichenden und dann rapiden Niedergang nach der letzten Meisterschaft lag u.a. daran, dass der Kader zu teuer wurde. Und dann die Gegenleistung fehlte. Jetzt ist es mit dem Kaderbudget eigentlich Pflicht, mindestens EL zu spielen. Mir wäre es schon lieber, das wäre ausgewogener. Jetzt zeigt sich, dass der Undav-Desl voller Risiken ist. Und wenn wir dann mal abkacken, ist gleich der große Umbruch denkbar. Dann ziehen Spieler weiter. Wie lösen? Schwierig. Talente zu holen, geht halt nicht immer auf. Und was schon interessant zu wissen wäre, ob der Invest in Steine Geld benötigt, die der Kader erwirtschaften muss.
Ja, da..
Nehmen wir mal Jeltsch und BEK: da würde ich dann schon gerne 100-120 Millionen sehen wollen. Das wiederum geht aber nur, wenn der VfB auch ne erfolgreiche Saison spielt. Als erneuter CL-Teilnehmer oder zumindest EL-Trupp verhandelt es sich besser. Sollte der VfB irgendwo im Niemandsland feststecken bleiben, werden die Jungs auch günstiger.
Die große Sorge würde ich eher auf der anderen Seite sehen, nämlich der Nachfrage. Wenn England weiter unter sich bleibt und Saudi Arabien seinen Trend fortsetzt, dann sind wir aktuell tatsächlich mal gesättigt auf dem (fetten) europäischen Fußballmarkt. Das konnte man ja diesen Sommer schon spüren, nicht nur bei uns.
Da muss man dann auch nicht mehr von 30+ Mio von einem (dann) 26 Jährigen Hendriks träumen, unabhängig von der Vertragslage. Es gab bereits diesen Sommer deutlich interessantere Spieler (BEK, Sano), wo am Ende nur dicke Backen gemacht wurden. Und am Ende kann uns Brighton über den Tisch ziehen.
Da musst du aktuell in meinen Augen schon hoffen, das ein Jeltsch a la Jacquet (oder Manzambi) der Shit wird und für 60+ Mio ein Club zuschlägt und man Ruhe hat. Ansonsten könnte es gut sein, das man 4-5 Leistungsträger verscherbeln muss.
Wir haben uns für einen zu großen Kader und doch recht kostenintensive Flops da aktuell einen sehr ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht. Wobei beim verpassen der CL nächste Saison einige Spieler aufgrund des niedrigeren Gehalts wieder eher am Markt platzierbar sind. In Kombi mit (möglicherweise) auslaufenden Verträgen.
Da würde ich schon Jeltsch einerseits und Hendriks/BEK andererseits unterscheiden. Die absoluten Topclubs kaufen schon weiterhin teuer ein. Und Jeltsch ist für Barca, Inter, Man United und Co interessant.
Schwieriger wird es bei der englischen Mittelklasse. Die geben nicht mehr so ohne weiteres 40-50 Mio für die Bundesliga aus. Und Hendriks und BEK sind jetzt nicht so gut, dass die Top10-16 Europas Interesse hätten
06.10.2026 - 19:02 Uhr
Zitat von asc71
Auf Porsche hab ich nur reagiert, weil es angesprochen wurde, nicht weil dazu was im Artikel stehen könnte. Ich hab nur die Häppchen aus dem Bericht gelesen, die über Google & Co. ausgespuckt werden.
Die Berichte tauchen jetzt halt wieder auf, weil im Sommer mit Chema & Co. das Transferdefizit nur reduziert und die Ziele nicht erreicht wurde. Nach wie vor stehen die 40 Mio Überschuss im Raum. Ich würde das nicht so interpretieren, dass weniger Druck auf dem Kessel ist, weil man im Sommer nur Chema abgeben musste, sondern dass der Druck hoch bleibt. Es kann sich natürlich ändern, wenn der VfB nochmal unter die ersten 4 kommt oder wenn ein PL Club viel überschüssige Kohle loswerden will. Das würde sicherlich etwas Druck rausnehmen. Es kann aber genausogut sein, dass die kurzen Vertragslaufzeiten die Ablöse drücken und man halt nur für die Spieler viel bekommt, die man eigentlich gerne halten möchte. Ich würde das auch gar nicht zu einer Wohlgemuth-Diskussion machen. Ich halte die Ausgangslage -unabhängig vom Management- für sehr schwierig.
Zitat von woischmeikanon
Das war ja jetzt nur eine Verwurstung des Kicker-Berichts von vor ein paar Tagen. Einen Zusammenhang zu einem möglichen Rückzug von Porsche gibt es gar nicht. Wahrscheinlich ist, dass das nur die Konsequenz daraus ist, dass im Sommer das Transferziel nicht erreicht wurde. Es war ja "nur" der Verkauf von Chema am Ende, obwohl von Summen um 40 Millionen berichtet wurde, die man angepeilt haben soll. Es ist ja auch "in den kommenden beiden Transferperioden", das relativiert ein bisschen, denn im Sommer wird so oder so noch mal neu gemischt....
Das war ja jetzt nur eine Verwurstung des Kicker-Berichts von vor ein paar Tagen. Einen Zusammenhang zu einem möglichen Rückzug von Porsche gibt es gar nicht. Wahrscheinlich ist, dass das nur die Konsequenz daraus ist, dass im Sommer das Transferziel nicht erreicht wurde. Es war ja "nur" der Verkauf von Chema am Ende, obwohl von Summen um 40 Millionen berichtet wurde, die man angepeilt haben soll. Es ist ja auch "in den kommenden beiden Transferperioden", das relativiert ein bisschen, denn im Sommer wird so oder so noch mal neu gemischt....
Auf Porsche hab ich nur reagiert, weil es angesprochen wurde, nicht weil dazu was im Artikel stehen könnte. Ich hab nur die Häppchen aus dem Bericht gelesen, die über Google & Co. ausgespuckt werden.
Die Berichte tauchen jetzt halt wieder auf, weil im Sommer mit Chema & Co. das Transferdefizit nur reduziert und die Ziele nicht erreicht wurde. Nach wie vor stehen die 40 Mio Überschuss im Raum. Ich würde das nicht so interpretieren, dass weniger Druck auf dem Kessel ist, weil man im Sommer nur Chema abgeben musste, sondern dass der Druck hoch bleibt. Es kann sich natürlich ändern, wenn der VfB nochmal unter die ersten 4 kommt oder wenn ein PL Club viel überschüssige Kohle loswerden will. Das würde sicherlich etwas Druck rausnehmen. Es kann aber genausogut sein, dass die kurzen Vertragslaufzeiten die Ablöse drücken und man halt nur für die Spieler viel bekommt, die man eigentlich gerne halten möchte. Ich würde das auch gar nicht zu einer Wohlgemuth-Diskussion machen. Ich halte die Ausgangslage -unabhängig vom Management- für sehr schwierig.
Das mit dem vergangenen Sommer und Chema wollte ich genau so ausdrücken (und wenn ich es noch mal lese, denke ich, das habe ich eigentlich auch) klassisches Missverständnis.
Wohlgemuth habe ich nur deshalb erwähnt, weil er halt schon lange genug da ist, so dass man genug Datenpunkte hat. Traditionell war es auch vor ihm so, dass wir mit viel Geld nicht zwingend erfolgreicher waren als ohne.
Gleichwohl ist es natürlich grundsätzlich immer besser, wenn die finanziellen Möglichkeiten gut sind.
In Bezug auf die aktuelle Lage gehe ich auch davon aus, dass es nicht so einfach ist. Aber nicht aufgrund des Berichts von 40 Millionen in Winter und Sommer zusammen. Das wäre im Gegenteil fast schon angenehm und eher in Linie mit den "normalen" Anforderungen der letzten Jahre. Ich denke vielmehr, dass es bei schlechtem Verlauf auch wesentlich mehr als die 40 Millionen sein könnten und nur in einem absoluten Ausnahmefall weniger.
Grundsätzlich finde ich es aber auf jeden Fall gut, wenn unsere finanzielle Lage negativ dargestellt wird, wir hatten schon Probleme, weil die Forderungen enorm hoch angesetzt wurden sobald der VfB ins Spiel kam. Und tatsächlich ist es ja so, dass die Kosten außerhalb des Kaders nie so stark steigen in Erfolgsfall wie die Gehälter und Prämien. Das "Drumrum" kostet im laufenden Betrieb vielleicht ein paar Millionen mehr als 2023 aber nicht so extrem viel. D.h. bei steigendem Umsatz kann der Personalanteil auch durchaus überproportional steigen und es bleibt trotzdem am Ende was hängen. Deshalb sehe ich bei aller berechtigten Kritik grundsätzlich die Lage auch als angespannt aber weit weg von kritisch.
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