| Geburtsdatum | 17.03.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Polen |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Mönchengladbach |
Eugen Polanski [Trainer]
15.09.2025 - 17:44 Uhr
18.05.2026 - 09:36 Uhr
Zitat von boetze
Ob ich zum Team Polanski gehöre, weiß ich nicht. Seine Art der Kommunikation, etwas dünnhäutig kam er rüber, damit könnte ich leben.
Wo ich überhaupt nicht mit leben kann, war wirklich die Art und Weise, wie wir wirklich oft gespielt haben.
Gar nicht systemisch. Mir ist völlig klar, dass Polanski jedes System fachlich beherrscht. Wie auch alle Übungsleiter vor ihm, ausnahmslos.
Ich sag mal so - bei Seoane haben wir in der ersten und zweiten Saison zuerst relativ munter nach vorne gespielt, häufig auch geführt und sind am Ende eingebrochen. Die Mannschaft hatte nicht genug Dampf. Das war jetzt auch noch so, allerdings muss man auch fair bleiben. Zuerst hatten nicht alle Spieler den gleichen Stand der Vorbereitung und Polanski eh nur den Winter. Es ist schwer, in 2 Wochen Winterpause alles aufzuholen. Unterjährig geht das eh nur individuell und wenn du manschaftstaktisch so viele Defizite hast, dann reicht die Zeit nicht. Und bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion über den freien Montag. Das hilft dir da auch nichts. Also fairerweise müsste man schon sagen, dass Eugen da mal eine Vorbereitung haben darf, aber man muss vorab im Fitnesssegment klar analysieren, wie das besser wird. Inhaltlich, wegen mir auch personell - da sind ja Leute nur dafür angestellt.
Warum wir aber zeitweise nur Bälle weggeschossen haben, obwohl wir doch relativ viele ballsichere Spieler haben, das ist mir ein komplettes Rätsel. Also Spiele wie Mainz, Bremen, Hamburg, Heidenheim und und und - das kann ich nicht mehr.
Und ich bin bei @Falstaff1984 - Augsburg war kacke, aber das kann ich schon. Da wollten wir das gleiche machen, wie Dortmund oder Hoffenheim. Das war eine etwas blauäugige Milchmädchenrechnung, da man doch Elvedi nicht einfach ersetzen kann und gleichzeitig noch einen defensivschwachen RV aufstellt. Ich habe den Sinn aber verstanden, weil man gerettet war und einfach spielen wollte.
Mal sehen, was die Tage bringen.
Zitat von pejuju1809
Naja, du bist ja jetzt nicht grade für sachliche Analysen und Beiträge bekannt.
Weningstens hat @Falstaff1984 eine Meinung die er sogar noch begründet. Dein Pipi Langstrumpf Unsinn ist jetzt weder ne Meinung, noch sachlich, noch trägt es in irgendeiner Weise zum Thema bei.
Bin da eigentlich ziemlich nah bei @Falstaff1984 .
a) Die Abwehr wurde gestärkt.
b) Die taktischen Pläne waren auf die Mannschaft abgestimmt. Er hat in der U23 keine 3er/5er Kette spielen lassen. Daher hat er Umgestellt auf ein System umgestellt, welches er eigentlich nicht präferiert um die dringlichste Baustelle, die Gegentorflut einzudämmen.
c) ob er einen Draht zur Mannschaft hat kann ich nicht sagen, da ich nicht in der Kabine bin. Auf dem Trainingsplatz und auch währen der Spiele kann man aber zumindest den Eindruck gewinnen.
d) Er hat kein Problem Unterschiedsspieler (Honorat) auf die Bank zu setzen. Nur als ein Beispiel. Ich kann natürlich die Trainingsleistungen nicht ganz so gut einschätzen.
e) Talente hat er eingebaut. Wael, Chiarodia, Castrop, Takai, Bolin. Alle hatten Spielanteile, bzw. gehörten schon fast zum Stamm.
Man sollte nicht vergessen, dass sein Auftrag der Klassenerhalt war. Mit 12 Punkten vor den direkten Abstiegsplätzen und 9 Punkten vor dem Relegationsplatz hat er das wohl relativ eindeutig geschafft.
Aus den letzten 9 Spielen hat er 13 Punkte geholt. Man kann dann schon ein Stück weit von stabilisieren sprechen. Da waren sicherlich Aussetzer wie Augsburg dabei, aber auch richtig geile Kicks wie Dortmund und Hoffenheim, sowie die eine oder andere sehr gute Halbzeit.
Ich gehöre auch zum Team Polanski. Weil ich denke, dass jeder neue Trainer wieder eine Wundertüte ist, sogar wenn er Guardiola heißt. Jeder neue Trainer kostet wieder zusätzliches Geld, dass bei uns leider knapp ist und eher in die Mannschaft gehört.
Ich hoffe, man kann Abgänge wie Reitz und Engelhard kompensieren, die Mannschaft weiterentwickeln und mit 2-3 klugen Transfers und Leihen weiter stabilisieren und konstanter machen.
Zitat von StayStrong
Sorry, aber deine Meinung in Ehren. Das hat für mich leider etwas zu viel Pipi Langstrumpf.
Zitat von Falstaff1984
Polanski hat das gemacht, was am Anfang notwendig war, wenn 6 Jahre lang die Abwehr nicht funktioniert hat und man eine Mannschaft hat, wo sozusagen der ganze Sturm ausgefallen ist. Weiter sind die Taktiken die ich erklärt habe auch gegen Augsburg klar ersichtlich gewesen. Dort war aber eher das Problem, dass Augsburg komplett auf unsere Schwachstelle in der Abwehr (Honorat) gesetzt hatte und dies dann direkt zu Toren geführt hatte. Wieso es bei der neuen Taktik mehr Konzentration braucht und ein aktiveres Verteidigen habe ich erklärt. Die Strukturen waren aber trotzdem da.
Was zur folge hat
a) Die Stabilität stimmt jetzt und auf dem baut man auf
b) sogar der nächste Schritt funktioniert schon noch bevor die nächste Saison anfängt.
Somit stimmt das unter Druck nicht, denn Polanski hat unter Druck schon die nächste Stufe aufgebaut, die schon funktioniert.
Darauf hatte Polanski diese folgenden Punkte erreicht.
Polanski hat
a) endlich die Abwehr gestärkt
b) hat klare taktische Pläne, die Erfolg versprechen Stufe 2
c) hat einen Draht zur Mannschaft
d) geht nach dem Leistungsprinzip
e) ist in der Lage Junge und Talente einzubauen.
Zitat von Dasmeintalles
Die letzten drei Spiele waren aber nur zwei gute. Du wirst Augsburg sicher auch als schlecht eingestuft haben. Aber das nur am Rande.
Wir werden auch in der nächsten Saison zumindest am Anfang nicht gerettet sein, also unter Druck stehen. Und die letzte Saison zeigt wie Polanski unter Druck spielen lässt und wie er selbst dabei performt. Darauf sollten wir uns nicht einlassen.
Zitat von Falstaff1984
Hab klar taktisch erklärt, was gespielt wurde. Ja, gegen HSV war es eine Katastrophe und diese schlechten Spiele begannen, ab dem Zeitpunkt von der Hinrunde gegen Wolfsburg, wo man zuerst das gefühlt hatte, es würde nach vorne gehen, dann aber Wolfsburg uns aufgezeigt hatte, dass wir nicht pressingsresistent waren zu dem Zeitpunkt und unser Aufbau noch sehr unsicher war. Darum ging man dann auch immer mehr in den Pragmatismus über, ist alles in den einzelnen Spielen ersichtlich. Aber an dem Aufbau und der Pressingresistenz wurde gearbeitet was sich dann in den letzten 3 Spielen und speziell gegen ein Pressingteam wie Hoffenheim zeigte.
Wenn ihr gegen mich argumentiert, bringt bitte Argumente in Daten und Taktik nicht einfach nur Behauptungen. Auch ich habe geschimpft und geflucht diese Saison, und war bis vor Dortmund der Überzeugung, dass Polanski einfach nur den Buss parkte und betette. Aber das erklärt dann nicht die Leistung in den letzten 3 Spielen und wenn man neue Fakten bekommt, dann muss man diese auch in Betracht ziehen und sich nicht einfach nur auf Gefühle verlassen.
Zitat von gladbacher01
Ich kann mit der Argumentation, dass wir aus Pragmatismus Gründen so gespielt haben, wirklich nichts anfangen. Das ist aus meiner Sicht einfach nur ein Schönreden der schlechten Leistungen. Wir waren nach der Hinrunde 10., mit 7 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Polanski hat selber angekündigt vor der Winterpause, dass die Mannschaft den nächsten Schritt gehen soll.
Und dann ab dem ersten RR Spiel in Hamburg waren das katastrophale Leistungen. Wenn wir in der Situation von „Kosten-Nutzen-Lösung“ sprechen, dann wird das nächste Saison vermutlich wieder so aussehen, oder glaubt man, dass man ab Spieltag 5 nichts mehr mit dem unteren Drittel zu tun hat ?
Das ist doch einfach nur eine billige Ausrede, um diese Leistungen zu rechtfertigen. Es gab in den letzten 3 Spielen 2x mal eine gute Leistung und 1x mal eine schlechte. Das überschattet doch aber nicht alles vorherige, nur weil wir da auf einmal den Klassenerhalt sicher hatten.
Ich kann mit der Argumentation, dass wir aus Pragmatismus Gründen so gespielt haben, wirklich nichts anfangen. Das ist aus meiner Sicht einfach nur ein Schönreden der schlechten Leistungen. Wir waren nach der Hinrunde 10., mit 7 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Polanski hat selber angekündigt vor der Winterpause, dass die Mannschaft den nächsten Schritt gehen soll.
Und dann ab dem ersten RR Spiel in Hamburg waren das katastrophale Leistungen. Wenn wir in der Situation von „Kosten-Nutzen-Lösung“ sprechen, dann wird das nächste Saison vermutlich wieder so aussehen, oder glaubt man, dass man ab Spieltag 5 nichts mehr mit dem unteren Drittel zu tun hat ?
Das ist doch einfach nur eine billige Ausrede, um diese Leistungen zu rechtfertigen. Es gab in den letzten 3 Spielen 2x mal eine gute Leistung und 1x mal eine schlechte. Das überschattet doch aber nicht alles vorherige, nur weil wir da auf einmal den Klassenerhalt sicher hatten.
Hab klar taktisch erklärt, was gespielt wurde. Ja, gegen HSV war es eine Katastrophe und diese schlechten Spiele begannen, ab dem Zeitpunkt von der Hinrunde gegen Wolfsburg, wo man zuerst das gefühlt hatte, es würde nach vorne gehen, dann aber Wolfsburg uns aufgezeigt hatte, dass wir nicht pressingsresistent waren zu dem Zeitpunkt und unser Aufbau noch sehr unsicher war. Darum ging man dann auch immer mehr in den Pragmatismus über, ist alles in den einzelnen Spielen ersichtlich. Aber an dem Aufbau und der Pressingresistenz wurde gearbeitet was sich dann in den letzten 3 Spielen und speziell gegen ein Pressingteam wie Hoffenheim zeigte.
Wenn ihr gegen mich argumentiert, bringt bitte Argumente in Daten und Taktik nicht einfach nur Behauptungen. Auch ich habe geschimpft und geflucht diese Saison, und war bis vor Dortmund der Überzeugung, dass Polanski einfach nur den Buss parkte und betette. Aber das erklärt dann nicht die Leistung in den letzten 3 Spielen und wenn man neue Fakten bekommt, dann muss man diese auch in Betracht ziehen und sich nicht einfach nur auf Gefühle verlassen.
Die letzten drei Spiele waren aber nur zwei gute. Du wirst Augsburg sicher auch als schlecht eingestuft haben. Aber das nur am Rande.
Wir werden auch in der nächsten Saison zumindest am Anfang nicht gerettet sein, also unter Druck stehen. Und die letzte Saison zeigt wie Polanski unter Druck spielen lässt und wie er selbst dabei performt. Darauf sollten wir uns nicht einlassen.
Polanski hat das gemacht, was am Anfang notwendig war, wenn 6 Jahre lang die Abwehr nicht funktioniert hat und man eine Mannschaft hat, wo sozusagen der ganze Sturm ausgefallen ist. Weiter sind die Taktiken die ich erklärt habe auch gegen Augsburg klar ersichtlich gewesen. Dort war aber eher das Problem, dass Augsburg komplett auf unsere Schwachstelle in der Abwehr (Honorat) gesetzt hatte und dies dann direkt zu Toren geführt hatte. Wieso es bei der neuen Taktik mehr Konzentration braucht und ein aktiveres Verteidigen habe ich erklärt. Die Strukturen waren aber trotzdem da.
Was zur folge hat
a) Die Stabilität stimmt jetzt und auf dem baut man auf
b) sogar der nächste Schritt funktioniert schon noch bevor die nächste Saison anfängt.
Somit stimmt das unter Druck nicht, denn Polanski hat unter Druck schon die nächste Stufe aufgebaut, die schon funktioniert.
Darauf hatte Polanski diese folgenden Punkte erreicht.
Polanski hat
a) endlich die Abwehr gestärkt
b) hat klare taktische Pläne, die Erfolg versprechen Stufe 2
c) hat einen Draht zur Mannschaft
d) geht nach dem Leistungsprinzip
e) ist in der Lage Junge und Talente einzubauen.
Sorry, aber deine Meinung in Ehren. Das hat für mich leider etwas zu viel Pipi Langstrumpf.
Naja, du bist ja jetzt nicht grade für sachliche Analysen und Beiträge bekannt.
Weningstens hat @Falstaff1984 eine Meinung die er sogar noch begründet. Dein Pipi Langstrumpf Unsinn ist jetzt weder ne Meinung, noch sachlich, noch trägt es in irgendeiner Weise zum Thema bei.
Bin da eigentlich ziemlich nah bei @Falstaff1984 .
a) Die Abwehr wurde gestärkt.
b) Die taktischen Pläne waren auf die Mannschaft abgestimmt. Er hat in der U23 keine 3er/5er Kette spielen lassen. Daher hat er Umgestellt auf ein System umgestellt, welches er eigentlich nicht präferiert um die dringlichste Baustelle, die Gegentorflut einzudämmen.
c) ob er einen Draht zur Mannschaft hat kann ich nicht sagen, da ich nicht in der Kabine bin. Auf dem Trainingsplatz und auch währen der Spiele kann man aber zumindest den Eindruck gewinnen.
d) Er hat kein Problem Unterschiedsspieler (Honorat) auf die Bank zu setzen. Nur als ein Beispiel. Ich kann natürlich die Trainingsleistungen nicht ganz so gut einschätzen.
e) Talente hat er eingebaut. Wael, Chiarodia, Castrop, Takai, Bolin. Alle hatten Spielanteile, bzw. gehörten schon fast zum Stamm.
Man sollte nicht vergessen, dass sein Auftrag der Klassenerhalt war. Mit 12 Punkten vor den direkten Abstiegsplätzen und 9 Punkten vor dem Relegationsplatz hat er das wohl relativ eindeutig geschafft.
Aus den letzten 9 Spielen hat er 13 Punkte geholt. Man kann dann schon ein Stück weit von stabilisieren sprechen. Da waren sicherlich Aussetzer wie Augsburg dabei, aber auch richtig geile Kicks wie Dortmund und Hoffenheim, sowie die eine oder andere sehr gute Halbzeit.
Ich gehöre auch zum Team Polanski. Weil ich denke, dass jeder neue Trainer wieder eine Wundertüte ist, sogar wenn er Guardiola heißt. Jeder neue Trainer kostet wieder zusätzliches Geld, dass bei uns leider knapp ist und eher in die Mannschaft gehört.
Ich hoffe, man kann Abgänge wie Reitz und Engelhard kompensieren, die Mannschaft weiterentwickeln und mit 2-3 klugen Transfers und Leihen weiter stabilisieren und konstanter machen.
Ob ich zum Team Polanski gehöre, weiß ich nicht. Seine Art der Kommunikation, etwas dünnhäutig kam er rüber, damit könnte ich leben.
Wo ich überhaupt nicht mit leben kann, war wirklich die Art und Weise, wie wir wirklich oft gespielt haben.
Gar nicht systemisch. Mir ist völlig klar, dass Polanski jedes System fachlich beherrscht. Wie auch alle Übungsleiter vor ihm, ausnahmslos.
Ich sag mal so - bei Seoane haben wir in der ersten und zweiten Saison zuerst relativ munter nach vorne gespielt, häufig auch geführt und sind am Ende eingebrochen. Die Mannschaft hatte nicht genug Dampf. Das war jetzt auch noch so, allerdings muss man auch fair bleiben. Zuerst hatten nicht alle Spieler den gleichen Stand der Vorbereitung und Polanski eh nur den Winter. Es ist schwer, in 2 Wochen Winterpause alles aufzuholen. Unterjährig geht das eh nur individuell und wenn du manschaftstaktisch so viele Defizite hast, dann reicht die Zeit nicht. Und bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion über den freien Montag. Das hilft dir da auch nichts. Also fairerweise müsste man schon sagen, dass Eugen da mal eine Vorbereitung haben darf, aber man muss vorab im Fitnesssegment klar analysieren, wie das besser wird. Inhaltlich, wegen mir auch personell - da sind ja Leute nur dafür angestellt.
Warum wir aber zeitweise nur Bälle weggeschossen haben, obwohl wir doch relativ viele ballsichere Spieler haben, das ist mir ein komplettes Rätsel. Also Spiele wie Mainz, Bremen, Hamburg, Heidenheim und und und - das kann ich nicht mehr.
Und ich bin bei @Falstaff1984 - Augsburg war kacke, aber das kann ich schon. Da wollten wir das gleiche machen, wie Dortmund oder Hoffenheim. Das war eine etwas blauäugige Milchmädchenrechnung, da man doch Elvedi nicht einfach ersetzen kann und gleichzeitig noch einen defensivschwachen RV aufstellt. Ich habe den Sinn aber verstanden, weil man gerettet war und einfach spielen wollte.
Mal sehen, was die Tage bringen.
Die Mannschaftstaktiken im Detail kann ich nicht so gut einschätzen wie du, der ja nun mal recht hochklassiger Trainer ist.
Das Taktiken angepasst worden sind war allerdings auch für mich als Laie, wie bereits geschrieben, im Groben erkennbar. Die 3 er Kette gehört nicht zu Eugens Wunschsystem. War aber offensichtlich das Mittel seiner Wahl um die Gegentorflut einzudämmen. Das hat denke ich ganz ordentlich funktioniert.
Das Ballwegschießen war mir auch ein Rätsel. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es so in der Form von Polanski gewünscht war, noch seine taktische Vorgabe war. Ich schiebe das vielmehr auf die Verunsicherung der Mannschaft, bzw. auf den Druck durch die teilweise durchwachsenen Spiele und von außen, sowie durch Ergebnisse.
Taktische Fehler, eventuelle Aufstellungsfehler, möglicher Weise Einwechselfehler verzeihe ich ihm. Er ist ein junger Trainer mit aus meiner Sicht viel Potential. Der macht Fehler. Im Besten Fall macht er sie nur ein mal und lernt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pejuju1809 am 18.05.2026 um 09:38 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 09:41 Uhr
Klar ist: Es ist schon ungwöhnlich wie offensiv sich mehrere wichtige Spieler für Polanski ausgesprochen haben. Das spricht definitiv für Ihn. Gerade wenn die Achse schlechthin mit Nicolas, Elvedi, Hack, Kleindienst das tut. Es wäre ein leichtes gewesen in dieser Frage auf Schröder zu verweisen. So wie es meist gemacht wird wenn der Trainer wackelt.
18.05.2026 - 09:43 Uhr
Zitat von effe2007
Sehe ich genauso. Da fehlt der Mut zu allem. Über weite Strecken Sicherheitsfußball. 13 x zu null liest sich toll. Aber die meisten davon stammen vom Sicherheitsfußball.
Zitat von Torpogo
Ganz genau richtig-das kann Eugen nicht sein. So viele Chancen bekommst Du in der Bundesliga nicht und wenn Du in den ersten 30 Spielen nicht mehr bringst als völlig verängstigt den Bus vor dem eigenen Tor zu parken und dann da noch einige Spiele dabei sind, in denen die Mannschaft eine gleichgültige Einstellung zeigt, obwohl man ganz tief im Schlamassel hängt, dann reicht das eben nicht.
Werden aber unsere Entscheider regeln, da können wir uns hier noch so lange die Argumente um die Ohren hauen.
Zitat von SamSanchez
Und das kann Eugen nicht sein? Weil er nicht in seinen ersten 30 Spielen einen Abstiegskandidaten nach Europa geführt hat?
Zitat von effe2007
Die Kunst ist doch, diese Kompany oder Alonso zu finden, in einer Phase, wo wir noch eine Chance haben. Deren Sprungbrett sind.
Zitat von SamSanchez
Das gehört thematisch vermutlich dann nicht mehr zu Eugen Polanski, dennoch würde mich interessieren, welche „große Chance“ hier verpasst würde? Könnten wir Kompany, Alonso oder gar Mourinho bekommen und bleiben trotzdem stur bei Polanski?
Zitat von Wwborusse
Es scheint das man zur Analyse nur die letzten beiden Heimspiele heran zieht. Irgendwie scheint man die letzten Monate nicht zu beachten bzw. beachten zu wollen.
Wird wohl noch der Neuer Überraschung die zweite Wende geben. Man würde eine grosse Chance vertun
Es scheint das man zur Analyse nur die letzten beiden Heimspiele heran zieht. Irgendwie scheint man die letzten Monate nicht zu beachten bzw. beachten zu wollen.
Wird wohl noch der Neuer Überraschung die zweite Wende geben. Man würde eine grosse Chance vertun
Das gehört thematisch vermutlich dann nicht mehr zu Eugen Polanski, dennoch würde mich interessieren, welche „große Chance“ hier verpasst würde? Könnten wir Kompany, Alonso oder gar Mourinho bekommen und bleiben trotzdem stur bei Polanski?
Die Kunst ist doch, diese Kompany oder Alonso zu finden, in einer Phase, wo wir noch eine Chance haben. Deren Sprungbrett sind.
Und das kann Eugen nicht sein? Weil er nicht in seinen ersten 30 Spielen einen Abstiegskandidaten nach Europa geführt hat?
Ganz genau richtig-das kann Eugen nicht sein. So viele Chancen bekommst Du in der Bundesliga nicht und wenn Du in den ersten 30 Spielen nicht mehr bringst als völlig verängstigt den Bus vor dem eigenen Tor zu parken und dann da noch einige Spiele dabei sind, in denen die Mannschaft eine gleichgültige Einstellung zeigt, obwohl man ganz tief im Schlamassel hängt, dann reicht das eben nicht.
Werden aber unsere Entscheider regeln, da können wir uns hier noch so lange die Argumente um die Ohren hauen.
Sehe ich genauso. Da fehlt der Mut zu allem. Über weite Strecken Sicherheitsfußball. 13 x zu null liest sich toll. Aber die meisten davon stammen vom Sicherheitsfußball.
Für mich fußen die 13 zu-0-Spiele nicht auf die defensive Stabilisierung durch Polanski, sondern auf einem unglaublich starken Nicolas. Bei teilweise chaotischer Defensive.
Auch die Mär, dass wir unsere Defensive stabilisiert haben, kann man anders sehen. In der letzten Saison hatten wir eine Tordifferenz von -2. Aktuell haben wir eine von -11. Also hat sich die Gesamtleistung nach meiner Interpretation deutlich verschlechtert. Trotz Bus vor dem Tor. Das muss man auch erstmal schaffen.
18.05.2026 - 09:48 Uhr
Zitat von Hexer
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Ich habe mich zur Rückrunde bewußt aus dem Forum zurück gezogen, weil ich nicht zu den Nörglern gehören wollte und Polanski damit zumindest vor mir Ruhe gewährte. Ich bin kein „Trainer-Killer“, zumindest möchte ich es nicht sein. Wir hatten sehr kritische Phasen, wo ich nicht so ruhig und besonnen wie Stegemann und Schröder reagiert hätte. Mir geht es bei Polanski eigentlich nicht um Platz 12, ob jetzt 14. oder 9., ist für mich jetzt nicht oberste Priorität. Mir geht es um Perspektive, wie sieht die Borussia in Zukunft aus. Uns wird jetzt seit 5 Jahren gesagt „habt Geduld, wir arbeiten an Borussias Zukunft“. Es wird immer schlimmer. Würde Polanski garantieren, mutiger zu werden, aufhören mit dem Sicherheitsfußball und den Mut zu unserer Jugend zeigen, würde ich es begrüßen, wenn er unser Trainer bleibt. Ich habe da aber meine Zweifel. Ich schätze Stegemann sehr, einer, der unserer Borussia gut tut. Aber er sollte auch beim Wort gemessen werden. Wenn er „mehr Mut zur Jugend“ vorgibt, muß er das auch durchsetzen, er ist der CEO und Chef, derjenige, der den Takt vorgibt. Sein Ziel, es besser zu machen als letzte Saison ging daneben, es wurde deutlich schlechter. Sollte Stegemann/Schröder sich pro-Polanski aussprechen, gehe ich davon aus, dass die der Meinung sind, dass er die Ziele und Vorgaben erfüllt. Wenn die Fans im Stadion „nie mehr 2. Liga“ singen, läuft das irgendwie in die falsche Richtung.
18.05.2026 - 09:51 Uhr
Zitat von Inside_BMG
Klar ist: Es ist schon ungwöhnlich wie offensiv sich mehrere wichtige Spieler für Polanski ausgesprochen haben. Das spricht definitiv für Ihn. Gerade wenn die Achse schlechthin mit Nicolas, Elvedi, Hack, Kleindienst das tut. Es wäre ein leichtes gewesen in dieser Frage auf Schröder zu verweisen. So wie es meist gemacht wird wenn der Trainer wackelt.
Klar ist: Es ist schon ungwöhnlich wie offensiv sich mehrere wichtige Spieler für Polanski ausgesprochen haben. Das spricht definitiv für Ihn. Gerade wenn die Achse schlechthin mit Nicolas, Elvedi, Hack, Kleindienst das tut. Es wäre ein leichtes gewesen in dieser Frage auf Schröder zu verweisen. So wie es meist gemacht wird wenn der Trainer wackelt.
Wo haben sie das gemacht?
Das hab ich gar nicht mitbekommen....kann man das irgendwo noch abrufen?
Das würde mich extrem interessieren.
18.05.2026 - 09:55 Uhr
Mich amüsiert immer, dass Polanski hier von einigen zugeschrieben wird, er habe die Abwehr "stabilisiert".
Ich sehe das etwas differenzierter.
Für ein Stabilisieren der Abwehr steht m.E. nicht nur die der Anzahl der Gegentore, sondern auch das Verhältnis zwischen erhaltenen und erzielten Toren. Hinten den Bus parken und dafür nach vorne nichts mehr auf die Reihe bringen, ist meinem Verständnis nach nicht "Abwehr stabilisieren".
Die 4 Tore, die wir diese Saison weniger erhalten haben, als letzte Saison, sprechen aus meiner Sicht auch nicht für ein weiteres Stabilisieren. Die Differenz ist mathematisch-statistisch kein wirklicher Unterschied. Eine Stabilisierung hat in 24/25 (57 Gegentore, Differenz -2) im Vergleich zu 23/24 (67 Gegentore, Differenz -11) stattgefunden. Polanski hat uns bezüglich der Tordifferenz wieder auf das Niveau von 23/24 zurück gebracht. Schlechter waren wir - jemand hat das hier geschrieben - vor einer gefühlten Ewigkeit.
Ein Stabilisieren kann ich auch nicht im Vergleich zu den drei Spielen von Seoane Anfangs Saison sehen. So Ausreißer wie gegen Bremen hatte Polanski allemal auch drin.
Die mickrigen 42 Tore, die erzielt wurden sind jedoch ein klarer Unterschied zu den vorherigen Spielzeiten. So wenig Tore hatten wir letztmalig vor 20 Jahren.
Wenn ich für mich ein Stabilisieren der Abwehr verneinen muss und unser Angriff durch den oft geparkten Bus nur mickrige 42 Törchen erzielt hat, sehe ich für mich persönlich nicht viele Argumente pro Polanski. Wenn ich dazu seine Art der Kommunikation (Fehler liegt immer bei den andern, nie bei sich selbst) sehe, wäre für mich die Entscheidung klar.
Ich sehe das etwas differenzierter.
Für ein Stabilisieren der Abwehr steht m.E. nicht nur die der Anzahl der Gegentore, sondern auch das Verhältnis zwischen erhaltenen und erzielten Toren. Hinten den Bus parken und dafür nach vorne nichts mehr auf die Reihe bringen, ist meinem Verständnis nach nicht "Abwehr stabilisieren".
Die 4 Tore, die wir diese Saison weniger erhalten haben, als letzte Saison, sprechen aus meiner Sicht auch nicht für ein weiteres Stabilisieren. Die Differenz ist mathematisch-statistisch kein wirklicher Unterschied. Eine Stabilisierung hat in 24/25 (57 Gegentore, Differenz -2) im Vergleich zu 23/24 (67 Gegentore, Differenz -11) stattgefunden. Polanski hat uns bezüglich der Tordifferenz wieder auf das Niveau von 23/24 zurück gebracht. Schlechter waren wir - jemand hat das hier geschrieben - vor einer gefühlten Ewigkeit.
Ein Stabilisieren kann ich auch nicht im Vergleich zu den drei Spielen von Seoane Anfangs Saison sehen. So Ausreißer wie gegen Bremen hatte Polanski allemal auch drin.
Die mickrigen 42 Tore, die erzielt wurden sind jedoch ein klarer Unterschied zu den vorherigen Spielzeiten. So wenig Tore hatten wir letztmalig vor 20 Jahren.
Wenn ich für mich ein Stabilisieren der Abwehr verneinen muss und unser Angriff durch den oft geparkten Bus nur mickrige 42 Törchen erzielt hat, sehe ich für mich persönlich nicht viele Argumente pro Polanski. Wenn ich dazu seine Art der Kommunikation (Fehler liegt immer bei den andern, nie bei sich selbst) sehe, wäre für mich die Entscheidung klar.
18.05.2026 - 09:58 Uhr
Zitat von Inside_BMG
Klar ist: Es ist schon ungwöhnlich wie offensiv sich mehrere wichtige Spieler für Polanski ausgesprochen haben. Das spricht definitiv für Ihn. Gerade wenn die Achse schlechthin mit Nicolas, Elvedi, Hack, Kleindienst das tut. Es wäre ein leichtes gewesen in dieser Frage auf Schröder zu verweisen. So wie es meist gemacht wird wenn der Trainer wackelt.
Klar ist: Es ist schon ungwöhnlich wie offensiv sich mehrere wichtige Spieler für Polanski ausgesprochen haben. Das spricht definitiv für Ihn. Gerade wenn die Achse schlechthin mit Nicolas, Elvedi, Hack, Kleindienst das tut. Es wäre ein leichtes gewesen in dieser Frage auf Schröder zu verweisen. So wie es meist gemacht wird wenn der Trainer wackelt.
Ich würde dieses Thema auch sensibler betrachten, als es die „Anti-Polanski-Fraktion“ zurzeit macht. Ein neuer Trainer macht nur Sinn, wenn es ein Upgrade mit einer absoluten Koryphäe wird. Auch wenn ich mich wiederhole bspw. ein Streich, Schmidt oder Glasner (Wunschdenken), wer auch immer… Aber jetzt Aktionismus nur Entlassen und dann schauen wir mal bzw. das nächste Projekt, bringt uns auch nicht weiter.
Die Erwartungen einiger sind zu hoch, vielleicht brauchte der Trainer einfach dieses Jahr. Nur weil Seoane schon eine weitere Chance hatte, muss das bei Polanski nicht falsch sein. Gerne Kritik, aber mit Respekt, auch weil Polanski als Rookie gestartet ist. Das war uns doch allen vorher klar. Aber auch diesbzgl. waren einige nach Seoane schon zu sicher, dass alles nur am Trainer gelegen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Shoreditch am 18.05.2026 um 10:01 Uhr bearbeitet
18.05.2026 - 10:00 Uhr
Zitat von effe2007
Ich habe mich zur Rückrunde bewußt aus dem Forum zurück gezogen, weil ich nicht zu den Nörglern gehören wollte und Polanski damit zumindest vor mir Ruhe gewährte. Ich bin kein „Trainer-Killer“, zumindest möchte ich es nicht sein. Wir hatten sehr kritische Phasen, wo ich nicht so ruhig und besonnen wie Stegemann und Schröder reagiert hätte. Mir geht es bei Polanski eigentlich nicht um Platz 12, ob jetzt 14. oder 9., ist für mich jetzt nicht oberste Priorität. Mir geht es um Perspektive, wie sieht die Borussia in Zukunft aus. Uns wird jetzt seit 5 Jahren gesagt „habt Geduld, wir arbeiten an Borussias Zukunft“. Es wird immer schlimmer. Würde Polanski garantieren, mutiger zu werden, aufhören mit dem Sicherheitsfußball und den Mut zu unserer Jugend zeigen, würde ich es begrüßen, wenn er unser Trainer bleibt. Ich habe da aber meine Zweifel. Ich schätze Stegemann sehr, einer, der unserer Borussia gut tut. Aber er sollte auch beim Wort gemessen werden. Wenn er „mehr Mut zur Jugend“ vorgibt, muß er das auch durchsetzen, er ist der CEO und Chef, derjenige, der den Takt vorgibt. Sein Ziel, es besser zu machen als letzte Saison ging daneben, es wurde deutlich schlechter. Sollte Stegemann/Schröder sich pro-Polanski aussprechen, gehe ich davon aus, dass die der Meinung sind, dass er die Ziele und Vorgaben erfüllt. Wenn die Fans im Stadion „nie mehr 2. Liga“ singen, läuft das irgendwie in die falsche Richtung.
Zitat von Hexer
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Ich habe mich zur Rückrunde bewußt aus dem Forum zurück gezogen, weil ich nicht zu den Nörglern gehören wollte und Polanski damit zumindest vor mir Ruhe gewährte. Ich bin kein „Trainer-Killer“, zumindest möchte ich es nicht sein. Wir hatten sehr kritische Phasen, wo ich nicht so ruhig und besonnen wie Stegemann und Schröder reagiert hätte. Mir geht es bei Polanski eigentlich nicht um Platz 12, ob jetzt 14. oder 9., ist für mich jetzt nicht oberste Priorität. Mir geht es um Perspektive, wie sieht die Borussia in Zukunft aus. Uns wird jetzt seit 5 Jahren gesagt „habt Geduld, wir arbeiten an Borussias Zukunft“. Es wird immer schlimmer. Würde Polanski garantieren, mutiger zu werden, aufhören mit dem Sicherheitsfußball und den Mut zu unserer Jugend zeigen, würde ich es begrüßen, wenn er unser Trainer bleibt. Ich habe da aber meine Zweifel. Ich schätze Stegemann sehr, einer, der unserer Borussia gut tut. Aber er sollte auch beim Wort gemessen werden. Wenn er „mehr Mut zur Jugend“ vorgibt, muß er das auch durchsetzen, er ist der CEO und Chef, derjenige, der den Takt vorgibt. Sein Ziel, es besser zu machen als letzte Saison ging daneben, es wurde deutlich schlechter. Sollte Stegemann/Schröder sich pro-Polanski aussprechen, gehe ich davon aus, dass die der Meinung sind, dass er die Ziele und Vorgaben erfüllt. Wenn die Fans im Stadion „nie mehr 2. Liga“ singen, läuft das irgendwie in die falsche Richtung.
Kann ich irgendwo nachvollziehen teilweise, aber wo und wie hätte mehr Mut zur Jugend sich denn noch zeigen sollen?
Rocco mit Anfang 20 absoluter Stammspieler, die linke Außenbahn "defensiv" wurde egal in welcher Besetzung ausschließlich von Spielern deutlich unter 25 besetzt, Wael hat mit gerade mal 17 Jahren schon reichlich Minuten gesammelt, Jens und Hugo ebenso.
Er hat zudem, natürlich auch mangels Alternativen, Herrmann, Ranos und Urbich mal ins kalte Wasser geschmissen und auch Alejo hat Minuten bekommen.
Gerade in der Abwehr hat er nie auf die routinierte Karte Friedrich gesetzt, sondern immer Fabio und Kota vorgezogen (wobei ich das bei der so defensiven Ausrichtung im Nachhinein am wenigsten verstehen kann).
Würden da in der U23 jetzt haufenweise Hochkaräter auf den Positionen, die bei uns im Kader zu wenig Alternativen bieten herumlaufen wäre ich bei dir, dann hätte man da nachdenken können und hier und da jemanden zumindest mal im Kader haben können, aber auf den AV, der Sechs und im Sturmzentrum ist da gerade nichts oder irre ich mich da komplett? Swider war ja im Training zumindest öfter mal dabei.
Also insgesamt kann ich da diese Saison nicht wirklich erkennen, dass er immer die Routiniers vorgezogen hätte. In einzelnen Spielen kann man da sicher diskutieren, aber grundsätzlich sehe ich das nicht und unser Alterschnitt ist mit Platz 8 auch nicht besonders alt.
18.05.2026 - 10:03 Uhr
Zitat von effe2007
Ich habe mich zur Rückrunde bewußt aus dem Forum zurück gezogen, weil ich nicht zu den Nörglern gehören wollte und Polanski damit zumindest vor mir Ruhe gewährte. Ich bin kein „Trainer-Killer“, zumindest möchte ich es nicht sein. Wir hatten sehr kritische Phasen, wo ich nicht so ruhig und besonnen wie Stegemann und Schröder reagiert hätte. Mir geht es bei Polanski eigentlich nicht um Platz 12, ob jetzt 14. oder 9., ist für mich jetzt nicht oberste Priorität. Mir geht es um Perspektive, wie sieht die Borussia in Zukunft aus. Uns wird jetzt seit 5 Jahren gesagt „habt Geduld, wir arbeiten an Borussias Zukunft“. Es wird immer schlimmer. Würde Polanski garantieren, mutiger zu werden, aufhören mit dem Sicherheitsfußball und den Mut zu unserer Jugend zeigen, würde ich es begrüßen, wenn er unser Trainer bleibt. Ich habe da aber meine Zweifel. Ich schätze Stegemann sehr, einer, der unserer Borussia gut tut. Aber er sollte auch beim Wort gemessen werden. Wenn er „mehr Mut zur Jugend“ vorgibt, muß er das auch durchsetzen, er ist der CEO und Chef, derjenige, der den Takt vorgibt. Sein Ziel, es besser zu machen als letzte Saison ging daneben, es wurde deutlich schlechter. Sollte Stegemann/Schröder sich pro-Polanski aussprechen, gehe ich davon aus, dass die der Meinung sind, dass er die Ziele und Vorgaben erfüllt. Wenn die Fans im Stadion „nie mehr 2. Liga“ singen, läuft das irgendwie in die falsche Richtung.
Zitat von Hexer
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Aber man kann auch festhalten, dass Polanski in der Lage war, Krisen zu bewältigen. Insbesondere die letzte Saisonphase verlief sehr erfolgreich, nachdem man zwischen Spieltag 17 und 23 ergebnistechnisch unterirdisch unterwegs war und laut an die Tür zur zweiten Liga geklopft hat.
Es gilt vornehmlich zu analysieren, woran diese Unbeständigkeit lag und wie man diese abstellen kann. Und ob man Polanski zutraut mehr Konstanz hineinzubringen.
Ich persönlich würde einen Trainerwechsel bevorzugen, einen Neuanfang zu Saisonbeginn starten. Auf "0" stellen. Zu sehr haben sich viele ambitionslose Auftritte im Gedächtnis verhaftet.
Ich könnte aber auch verstehen, wenn die Saisonanalyse zu einem anderen Ergebnis kommt. Denn ergebnistechnisch hat Polanski gerade in der Crunchtime geliefert. Diese Fakten sind halt nicht von der Hand zu weisen.
Wieviel Kader, wieviel Polanski und wieviel Pech (Kleindienst und Hack) stecken in der Unbeständigkeit - was bin ich froh nicht in der Haut von Schröder zu stecken...
Ich habe mich zur Rückrunde bewußt aus dem Forum zurück gezogen, weil ich nicht zu den Nörglern gehören wollte und Polanski damit zumindest vor mir Ruhe gewährte. Ich bin kein „Trainer-Killer“, zumindest möchte ich es nicht sein. Wir hatten sehr kritische Phasen, wo ich nicht so ruhig und besonnen wie Stegemann und Schröder reagiert hätte. Mir geht es bei Polanski eigentlich nicht um Platz 12, ob jetzt 14. oder 9., ist für mich jetzt nicht oberste Priorität. Mir geht es um Perspektive, wie sieht die Borussia in Zukunft aus. Uns wird jetzt seit 5 Jahren gesagt „habt Geduld, wir arbeiten an Borussias Zukunft“. Es wird immer schlimmer. Würde Polanski garantieren, mutiger zu werden, aufhören mit dem Sicherheitsfußball und den Mut zu unserer Jugend zeigen, würde ich es begrüßen, wenn er unser Trainer bleibt. Ich habe da aber meine Zweifel. Ich schätze Stegemann sehr, einer, der unserer Borussia gut tut. Aber er sollte auch beim Wort gemessen werden. Wenn er „mehr Mut zur Jugend“ vorgibt, muß er das auch durchsetzen, er ist der CEO und Chef, derjenige, der den Takt vorgibt. Sein Ziel, es besser zu machen als letzte Saison ging daneben, es wurde deutlich schlechter. Sollte Stegemann/Schröder sich pro-Polanski aussprechen, gehe ich davon aus, dass die der Meinung sind, dass er die Ziele und Vorgaben erfüllt. Wenn die Fans im Stadion „nie mehr 2. Liga“ singen, läuft das irgendwie in die falsche Richtung.
Erstmal willkommen zurück. Ich kann vieles von dem was du sagst teilen. Es ist eine wahnsinnig schwere Entscheidung, die ich nicht treffen wollen würde. Abseits dessen was wir auf dem Platz und in der Kommunikation nach außen selbst sehen und bewerten konnten wird intern bei Schröder und der GF aber sicher ein ganz anderer Aspekt ausschlaggebend sein.
Ist man davon überzeugt, dass Polanski eine zukünftige Entwicklung einleiten und aufrechterhalten kann?
Und hierbei spricht das 4:0 und die Art und Weise eben nicht nur für, sondern in Teilen auch gegen Polanski. Für ihn spricht, das er das Team auch in dem Spiel aufgestellt und angeleitet hat. Gegen ihn spricht: Wieso spielen wir trotz Erfolglosserie immer weiter mutlos und Bus parkend obwohl wir es anscheinend auch anders könnten?
Auch seine Aussagen auf einigen PKs wie "alle Spieler, ob offensiv oder defensiv,dürfen Tore schießen" sind einigermaßen absurd. Denn wir haben auch gegen Hoffenheim gesehen, dass eben 3 verschiedene Offensivspieler die Hütten gemacht haben. Wenn das entsprechende Talent egal wäre, dann könnte man auch dauerhaft Friedrich in den Sturm stellen und Ullrich und Scally auf Links- und Rechtsaussen. Um Spielwitz und Torgefahr zu entwickeln brauche ich nicht nur einen Matchplan, sondern muss auch das entsprechende Personal auf die Wiese stellen. Das Mohya und Bolin am letzten Spieltag erstmals gemeinsam in der Startelf stehen ist nach deren Auftritt eben nicht nur positiv Polanski zuzuschreiben, sondern stellt gleichzeitig die Frage wieso vorher nie? Das Honorat immer weiter spielen durfte während jeweils einer der beiden draußen saß, ist schwer zu erklären, denn solche Totalausfälle wie sie Honorat mehrfach hatte, hatten beide kein einziges Mal.
Ich bin wirklich gespannt was wir in einer Woche erfahren.
18.05.2026 - 10:03 Uhr
Zitat von pejuju1809
Die Mannschaftstaktiken im Detail kann ich nicht so gut einschätzen wie du, der ja nun mal recht hochklassiger Trainer ist.
Das Taktiken angepasst worden sind war allerdings auch für mich als Laie, wie bereits geschrieben, im Groben erkennbar. Die 3 er Kette gehört nicht zu Eugens Wunschsystem. War aber offensichtlich das Mittel seiner Wahl um die Gegentorflut einzudämmen. Das hat denke ich ganz ordentlich funktioniert.
Das Ballwegschießen war mir auch ein Rätsel. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es so in der Form von Polanski gewünscht war, noch seine taktische Vorgabe war. Ich schiebe das vielmehr auf die Verunsicherung der Mannschaft, bzw. auf den Druck durch die teilweise durchwachsenen Spiele und von außen, sowie durch Ergebnisse.
Taktische Fehler, eventuelle Aufstellungsfehler, möglicher Weise Einwechselfehler verzeihe ich ihm. Er ist ein junger Trainer mit aus meiner Sicht viel Potential. Der macht Fehler. Im Besten Fall macht er sie nur ein mal und lernt.
Zitat von boetze
Ob ich zum Team Polanski gehöre, weiß ich nicht. Seine Art der Kommunikation, etwas dünnhäutig kam er rüber, damit könnte ich leben.
Wo ich überhaupt nicht mit leben kann, war wirklich die Art und Weise, wie wir wirklich oft gespielt haben.
Gar nicht systemisch. Mir ist völlig klar, dass Polanski jedes System fachlich beherrscht. Wie auch alle Übungsleiter vor ihm, ausnahmslos.
Ich sag mal so - bei Seoane haben wir in der ersten und zweiten Saison zuerst relativ munter nach vorne gespielt, häufig auch geführt und sind am Ende eingebrochen. Die Mannschaft hatte nicht genug Dampf. Das war jetzt auch noch so, allerdings muss man auch fair bleiben. Zuerst hatten nicht alle Spieler den gleichen Stand der Vorbereitung und Polanski eh nur den Winter. Es ist schwer, in 2 Wochen Winterpause alles aufzuholen. Unterjährig geht das eh nur individuell und wenn du manschaftstaktisch so viele Defizite hast, dann reicht die Zeit nicht. Und bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion über den freien Montag. Das hilft dir da auch nichts. Also fairerweise müsste man schon sagen, dass Eugen da mal eine Vorbereitung haben darf, aber man muss vorab im Fitnesssegment klar analysieren, wie das besser wird. Inhaltlich, wegen mir auch personell - da sind ja Leute nur dafür angestellt.
Warum wir aber zeitweise nur Bälle weggeschossen haben, obwohl wir doch relativ viele ballsichere Spieler haben, das ist mir ein komplettes Rätsel. Also Spiele wie Mainz, Bremen, Hamburg, Heidenheim und und und - das kann ich nicht mehr.
Und ich bin bei @Falstaff1984 - Augsburg war kacke, aber das kann ich schon. Da wollten wir das gleiche machen, wie Dortmund oder Hoffenheim. Das war eine etwas blauäugige Milchmädchenrechnung, da man doch Elvedi nicht einfach ersetzen kann und gleichzeitig noch einen defensivschwachen RV aufstellt. Ich habe den Sinn aber verstanden, weil man gerettet war und einfach spielen wollte.
Mal sehen, was die Tage bringen.
Zitat von pejuju1809
Naja, du bist ja jetzt nicht grade für sachliche Analysen und Beiträge bekannt.
Weningstens hat @Falstaff1984 eine Meinung die er sogar noch begründet. Dein Pipi Langstrumpf Unsinn ist jetzt weder ne Meinung, noch sachlich, noch trägt es in irgendeiner Weise zum Thema bei.
Bin da eigentlich ziemlich nah bei @Falstaff1984 .
a) Die Abwehr wurde gestärkt.
b) Die taktischen Pläne waren auf die Mannschaft abgestimmt. Er hat in der U23 keine 3er/5er Kette spielen lassen. Daher hat er Umgestellt auf ein System umgestellt, welches er eigentlich nicht präferiert um die dringlichste Baustelle, die Gegentorflut einzudämmen.
c) ob er einen Draht zur Mannschaft hat kann ich nicht sagen, da ich nicht in der Kabine bin. Auf dem Trainingsplatz und auch währen der Spiele kann man aber zumindest den Eindruck gewinnen.
d) Er hat kein Problem Unterschiedsspieler (Honorat) auf die Bank zu setzen. Nur als ein Beispiel. Ich kann natürlich die Trainingsleistungen nicht ganz so gut einschätzen.
e) Talente hat er eingebaut. Wael, Chiarodia, Castrop, Takai, Bolin. Alle hatten Spielanteile, bzw. gehörten schon fast zum Stamm.
Man sollte nicht vergessen, dass sein Auftrag der Klassenerhalt war. Mit 12 Punkten vor den direkten Abstiegsplätzen und 9 Punkten vor dem Relegationsplatz hat er das wohl relativ eindeutig geschafft.
Aus den letzten 9 Spielen hat er 13 Punkte geholt. Man kann dann schon ein Stück weit von stabilisieren sprechen. Da waren sicherlich Aussetzer wie Augsburg dabei, aber auch richtig geile Kicks wie Dortmund und Hoffenheim, sowie die eine oder andere sehr gute Halbzeit.
Ich gehöre auch zum Team Polanski. Weil ich denke, dass jeder neue Trainer wieder eine Wundertüte ist, sogar wenn er Guardiola heißt. Jeder neue Trainer kostet wieder zusätzliches Geld, dass bei uns leider knapp ist und eher in die Mannschaft gehört.
Ich hoffe, man kann Abgänge wie Reitz und Engelhard kompensieren, die Mannschaft weiterentwickeln und mit 2-3 klugen Transfers und Leihen weiter stabilisieren und konstanter machen.
Zitat von StayStrong
Sorry, aber deine Meinung in Ehren. Das hat für mich leider etwas zu viel Pipi Langstrumpf.
Zitat von Falstaff1984
Polanski hat das gemacht, was am Anfang notwendig war, wenn 6 Jahre lang die Abwehr nicht funktioniert hat und man eine Mannschaft hat, wo sozusagen der ganze Sturm ausgefallen ist. Weiter sind die Taktiken die ich erklärt habe auch gegen Augsburg klar ersichtlich gewesen. Dort war aber eher das Problem, dass Augsburg komplett auf unsere Schwachstelle in der Abwehr (Honorat) gesetzt hatte und dies dann direkt zu Toren geführt hatte. Wieso es bei der neuen Taktik mehr Konzentration braucht und ein aktiveres Verteidigen habe ich erklärt. Die Strukturen waren aber trotzdem da.
Was zur folge hat
a) Die Stabilität stimmt jetzt und auf dem baut man auf
b) sogar der nächste Schritt funktioniert schon noch bevor die nächste Saison anfängt.
Somit stimmt das unter Druck nicht, denn Polanski hat unter Druck schon die nächste Stufe aufgebaut, die schon funktioniert.
Darauf hatte Polanski diese folgenden Punkte erreicht.
Polanski hat
a) endlich die Abwehr gestärkt
b) hat klare taktische Pläne, die Erfolg versprechen Stufe 2
c) hat einen Draht zur Mannschaft
d) geht nach dem Leistungsprinzip
e) ist in der Lage Junge und Talente einzubauen.
Zitat von Dasmeintalles
Die letzten drei Spiele waren aber nur zwei gute. Du wirst Augsburg sicher auch als schlecht eingestuft haben. Aber das nur am Rande.
Wir werden auch in der nächsten Saison zumindest am Anfang nicht gerettet sein, also unter Druck stehen. Und die letzte Saison zeigt wie Polanski unter Druck spielen lässt und wie er selbst dabei performt. Darauf sollten wir uns nicht einlassen.
Zitat von Falstaff1984
Hab klar taktisch erklärt, was gespielt wurde. Ja, gegen HSV war es eine Katastrophe und diese schlechten Spiele begannen, ab dem Zeitpunkt von der Hinrunde gegen Wolfsburg, wo man zuerst das gefühlt hatte, es würde nach vorne gehen, dann aber Wolfsburg uns aufgezeigt hatte, dass wir nicht pressingsresistent waren zu dem Zeitpunkt und unser Aufbau noch sehr unsicher war. Darum ging man dann auch immer mehr in den Pragmatismus über, ist alles in den einzelnen Spielen ersichtlich. Aber an dem Aufbau und der Pressingresistenz wurde gearbeitet was sich dann in den letzten 3 Spielen und speziell gegen ein Pressingteam wie Hoffenheim zeigte.
Wenn ihr gegen mich argumentiert, bringt bitte Argumente in Daten und Taktik nicht einfach nur Behauptungen. Auch ich habe geschimpft und geflucht diese Saison, und war bis vor Dortmund der Überzeugung, dass Polanski einfach nur den Buss parkte und betette. Aber das erklärt dann nicht die Leistung in den letzten 3 Spielen und wenn man neue Fakten bekommt, dann muss man diese auch in Betracht ziehen und sich nicht einfach nur auf Gefühle verlassen.
Zitat von gladbacher01
Ich kann mit der Argumentation, dass wir aus Pragmatismus Gründen so gespielt haben, wirklich nichts anfangen. Das ist aus meiner Sicht einfach nur ein Schönreden der schlechten Leistungen. Wir waren nach der Hinrunde 10., mit 7 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Polanski hat selber angekündigt vor der Winterpause, dass die Mannschaft den nächsten Schritt gehen soll.
Und dann ab dem ersten RR Spiel in Hamburg waren das katastrophale Leistungen. Wenn wir in der Situation von „Kosten-Nutzen-Lösung“ sprechen, dann wird das nächste Saison vermutlich wieder so aussehen, oder glaubt man, dass man ab Spieltag 5 nichts mehr mit dem unteren Drittel zu tun hat ?
Das ist doch einfach nur eine billige Ausrede, um diese Leistungen zu rechtfertigen. Es gab in den letzten 3 Spielen 2x mal eine gute Leistung und 1x mal eine schlechte. Das überschattet doch aber nicht alles vorherige, nur weil wir da auf einmal den Klassenerhalt sicher hatten.
Ich kann mit der Argumentation, dass wir aus Pragmatismus Gründen so gespielt haben, wirklich nichts anfangen. Das ist aus meiner Sicht einfach nur ein Schönreden der schlechten Leistungen. Wir waren nach der Hinrunde 10., mit 7 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Polanski hat selber angekündigt vor der Winterpause, dass die Mannschaft den nächsten Schritt gehen soll.
Und dann ab dem ersten RR Spiel in Hamburg waren das katastrophale Leistungen. Wenn wir in der Situation von „Kosten-Nutzen-Lösung“ sprechen, dann wird das nächste Saison vermutlich wieder so aussehen, oder glaubt man, dass man ab Spieltag 5 nichts mehr mit dem unteren Drittel zu tun hat ?
Das ist doch einfach nur eine billige Ausrede, um diese Leistungen zu rechtfertigen. Es gab in den letzten 3 Spielen 2x mal eine gute Leistung und 1x mal eine schlechte. Das überschattet doch aber nicht alles vorherige, nur weil wir da auf einmal den Klassenerhalt sicher hatten.
Hab klar taktisch erklärt, was gespielt wurde. Ja, gegen HSV war es eine Katastrophe und diese schlechten Spiele begannen, ab dem Zeitpunkt von der Hinrunde gegen Wolfsburg, wo man zuerst das gefühlt hatte, es würde nach vorne gehen, dann aber Wolfsburg uns aufgezeigt hatte, dass wir nicht pressingsresistent waren zu dem Zeitpunkt und unser Aufbau noch sehr unsicher war. Darum ging man dann auch immer mehr in den Pragmatismus über, ist alles in den einzelnen Spielen ersichtlich. Aber an dem Aufbau und der Pressingresistenz wurde gearbeitet was sich dann in den letzten 3 Spielen und speziell gegen ein Pressingteam wie Hoffenheim zeigte.
Wenn ihr gegen mich argumentiert, bringt bitte Argumente in Daten und Taktik nicht einfach nur Behauptungen. Auch ich habe geschimpft und geflucht diese Saison, und war bis vor Dortmund der Überzeugung, dass Polanski einfach nur den Buss parkte und betette. Aber das erklärt dann nicht die Leistung in den letzten 3 Spielen und wenn man neue Fakten bekommt, dann muss man diese auch in Betracht ziehen und sich nicht einfach nur auf Gefühle verlassen.
Die letzten drei Spiele waren aber nur zwei gute. Du wirst Augsburg sicher auch als schlecht eingestuft haben. Aber das nur am Rande.
Wir werden auch in der nächsten Saison zumindest am Anfang nicht gerettet sein, also unter Druck stehen. Und die letzte Saison zeigt wie Polanski unter Druck spielen lässt und wie er selbst dabei performt. Darauf sollten wir uns nicht einlassen.
Polanski hat das gemacht, was am Anfang notwendig war, wenn 6 Jahre lang die Abwehr nicht funktioniert hat und man eine Mannschaft hat, wo sozusagen der ganze Sturm ausgefallen ist. Weiter sind die Taktiken die ich erklärt habe auch gegen Augsburg klar ersichtlich gewesen. Dort war aber eher das Problem, dass Augsburg komplett auf unsere Schwachstelle in der Abwehr (Honorat) gesetzt hatte und dies dann direkt zu Toren geführt hatte. Wieso es bei der neuen Taktik mehr Konzentration braucht und ein aktiveres Verteidigen habe ich erklärt. Die Strukturen waren aber trotzdem da.
Was zur folge hat
a) Die Stabilität stimmt jetzt und auf dem baut man auf
b) sogar der nächste Schritt funktioniert schon noch bevor die nächste Saison anfängt.
Somit stimmt das unter Druck nicht, denn Polanski hat unter Druck schon die nächste Stufe aufgebaut, die schon funktioniert.
Darauf hatte Polanski diese folgenden Punkte erreicht.
Polanski hat
a) endlich die Abwehr gestärkt
b) hat klare taktische Pläne, die Erfolg versprechen Stufe 2
c) hat einen Draht zur Mannschaft
d) geht nach dem Leistungsprinzip
e) ist in der Lage Junge und Talente einzubauen.
Sorry, aber deine Meinung in Ehren. Das hat für mich leider etwas zu viel Pipi Langstrumpf.
Naja, du bist ja jetzt nicht grade für sachliche Analysen und Beiträge bekannt.
Weningstens hat @Falstaff1984 eine Meinung die er sogar noch begründet. Dein Pipi Langstrumpf Unsinn ist jetzt weder ne Meinung, noch sachlich, noch trägt es in irgendeiner Weise zum Thema bei.
Bin da eigentlich ziemlich nah bei @Falstaff1984 .
a) Die Abwehr wurde gestärkt.
b) Die taktischen Pläne waren auf die Mannschaft abgestimmt. Er hat in der U23 keine 3er/5er Kette spielen lassen. Daher hat er Umgestellt auf ein System umgestellt, welches er eigentlich nicht präferiert um die dringlichste Baustelle, die Gegentorflut einzudämmen.
c) ob er einen Draht zur Mannschaft hat kann ich nicht sagen, da ich nicht in der Kabine bin. Auf dem Trainingsplatz und auch währen der Spiele kann man aber zumindest den Eindruck gewinnen.
d) Er hat kein Problem Unterschiedsspieler (Honorat) auf die Bank zu setzen. Nur als ein Beispiel. Ich kann natürlich die Trainingsleistungen nicht ganz so gut einschätzen.
e) Talente hat er eingebaut. Wael, Chiarodia, Castrop, Takai, Bolin. Alle hatten Spielanteile, bzw. gehörten schon fast zum Stamm.
Man sollte nicht vergessen, dass sein Auftrag der Klassenerhalt war. Mit 12 Punkten vor den direkten Abstiegsplätzen und 9 Punkten vor dem Relegationsplatz hat er das wohl relativ eindeutig geschafft.
Aus den letzten 9 Spielen hat er 13 Punkte geholt. Man kann dann schon ein Stück weit von stabilisieren sprechen. Da waren sicherlich Aussetzer wie Augsburg dabei, aber auch richtig geile Kicks wie Dortmund und Hoffenheim, sowie die eine oder andere sehr gute Halbzeit.
Ich gehöre auch zum Team Polanski. Weil ich denke, dass jeder neue Trainer wieder eine Wundertüte ist, sogar wenn er Guardiola heißt. Jeder neue Trainer kostet wieder zusätzliches Geld, dass bei uns leider knapp ist und eher in die Mannschaft gehört.
Ich hoffe, man kann Abgänge wie Reitz und Engelhard kompensieren, die Mannschaft weiterentwickeln und mit 2-3 klugen Transfers und Leihen weiter stabilisieren und konstanter machen.
Ob ich zum Team Polanski gehöre, weiß ich nicht. Seine Art der Kommunikation, etwas dünnhäutig kam er rüber, damit könnte ich leben.
Wo ich überhaupt nicht mit leben kann, war wirklich die Art und Weise, wie wir wirklich oft gespielt haben.
Gar nicht systemisch. Mir ist völlig klar, dass Polanski jedes System fachlich beherrscht. Wie auch alle Übungsleiter vor ihm, ausnahmslos.
Ich sag mal so - bei Seoane haben wir in der ersten und zweiten Saison zuerst relativ munter nach vorne gespielt, häufig auch geführt und sind am Ende eingebrochen. Die Mannschaft hatte nicht genug Dampf. Das war jetzt auch noch so, allerdings muss man auch fair bleiben. Zuerst hatten nicht alle Spieler den gleichen Stand der Vorbereitung und Polanski eh nur den Winter. Es ist schwer, in 2 Wochen Winterpause alles aufzuholen. Unterjährig geht das eh nur individuell und wenn du manschaftstaktisch so viele Defizite hast, dann reicht die Zeit nicht. Und bitte jetzt keine Grundsatzdiskussion über den freien Montag. Das hilft dir da auch nichts. Also fairerweise müsste man schon sagen, dass Eugen da mal eine Vorbereitung haben darf, aber man muss vorab im Fitnesssegment klar analysieren, wie das besser wird. Inhaltlich, wegen mir auch personell - da sind ja Leute nur dafür angestellt.
Warum wir aber zeitweise nur Bälle weggeschossen haben, obwohl wir doch relativ viele ballsichere Spieler haben, das ist mir ein komplettes Rätsel. Also Spiele wie Mainz, Bremen, Hamburg, Heidenheim und und und - das kann ich nicht mehr.
Und ich bin bei @Falstaff1984 - Augsburg war kacke, aber das kann ich schon. Da wollten wir das gleiche machen, wie Dortmund oder Hoffenheim. Das war eine etwas blauäugige Milchmädchenrechnung, da man doch Elvedi nicht einfach ersetzen kann und gleichzeitig noch einen defensivschwachen RV aufstellt. Ich habe den Sinn aber verstanden, weil man gerettet war und einfach spielen wollte.
Mal sehen, was die Tage bringen.
Die Mannschaftstaktiken im Detail kann ich nicht so gut einschätzen wie du, der ja nun mal recht hochklassiger Trainer ist.
Das Taktiken angepasst worden sind war allerdings auch für mich als Laie, wie bereits geschrieben, im Groben erkennbar. Die 3 er Kette gehört nicht zu Eugens Wunschsystem. War aber offensichtlich das Mittel seiner Wahl um die Gegentorflut einzudämmen. Das hat denke ich ganz ordentlich funktioniert.
Das Ballwegschießen war mir auch ein Rätsel. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es so in der Form von Polanski gewünscht war, noch seine taktische Vorgabe war. Ich schiebe das vielmehr auf die Verunsicherung der Mannschaft, bzw. auf den Druck durch die teilweise durchwachsenen Spiele und von außen, sowie durch Ergebnisse.
Taktische Fehler, eventuelle Aufstellungsfehler, möglicher Weise Einwechselfehler verzeihe ich ihm. Er ist ein junger Trainer mit aus meiner Sicht viel Potential. Der macht Fehler. Im Besten Fall macht er sie nur ein mal und lernt.
Man muss sich vor allem auch die Frage stellen, welche Garantien ein erneuter Trainerwechsel mit sich bringt. Ich würde zu gerne mit Eugen mal sprechen. Gerade um diese Spiele, wo wir so heftig krass passiv die Bälle weggeballert haben. Und über den Fitnesszustand, und und und.
Es würde mir mehr Ruhe geben, das zu wissen - obwohl ich ja weiß, dass er das auch alles weiß. Fitnesszustand ist eigentlich super einfach zu regeln, das ist bei der verfügbaren Datenerhebung wirklich keine Rocket-Science.
Auch wenn ich relativ in der Minderheit bin, würde ich wahrscheinlich mit Polanski weitermachen. Und ich sehe auch nicht, dass er da voll angeschossen ist, da muss man eher hinterfragen, wer da jemanden überhaupt anschießt.
Ich weiß auch, dass das im Grunde auch Realitätsverklärung ist, aber diese letzten Spiele können natürlich was machen. Kadertechnisch muss noch was getan werden, aber vielleicht sind die Stellschrauben gar nicht so kompliziert, jetzt wo Polanski an Leib und Leben gesehen hat, was geht und was nicht geht.
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