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Eugen Polanski
Geburtsdatum 17.03.1986
Alter 40
Nat. Polen  Polen
Funktion Trainer
Akt. Verein Borussia Mönchengladbach

Eugen Polanski [Trainer]

15.09.2025 - 17:44 Uhr
Eugen Polanski [Trainer] |#4521
12.05.2026 - 12:12 Uhr
Zitat von Jokerinho1900
Zitat von BorussenKlaus

Zitat von Ademos

……

Machen wir uns nichts vor: wir haben seit Jahren das Problem, dass unsere Spieler in Spielen gegen Dortmund, Bayern oder andere hochrangige Teams plötzlich einen Fußball zeigen, mit dem man eigentlich um die CL-Plätze mitspielen müsste, nur um dann die nächsten 2-10 Spiele Kreisliganiveau zu zeigen. Das haben weder Hütter, noch Farke, noch Seoane noch EP aus der Mannschaft herausbekommen. Und solangsam muss man sich als Verantwortlicher in der oberen Etage durchaus die Frage stellen: "Liegt das wirklich nur am Trainer?". Wie kann es sein, dass Hütter nachdem er bei uns so erfolglos war, in Monaco plötzlich so gut performt? Wie kann es sein, dass ein Farke, nachdem er bei uns so erfolglos war, danach in Leeds plötzlich so gut performt? Einzig bei Seoane sieht man nach dem Engagement in Gladbach eher weniger Punkte danach als davor. Aber das kann auch mal passieren...

Will sagen: Jetzt wieder den Trainer wechseln kann auch schief gehen. Denn die ganzen Arbeitsverweigerer innerhalb der Mannschaft, die ganzen Schönwetterspieler, würden dann erneut bestätigt bekommen "wir können machen, was wir wollen, und im Zweifelsfall auch die Trainer rausekeln".
Als Sportvorstand würde ich genau dort ansetzen. Ich würde als Schröder aktuell einfach aus Prinzip auf EP für die nächste Saison setzen, um den Leuten in der Mannschaft, die möglicherweise gegen EP gespielt haben, zu zeigen "ist nicht!".

Damit will ich natürlich nicht behaupten, dass das die gesamte Mannschaft tut. Aber es ist doch schon seltsam, dass unter jedem Trainer die Mannschaft so oft derartige Aussetzer hat. Das kann man einfach nichtmehr nur am Trainer festmachen.

Zu EP selbst: Das war sein erstes Jahr als Trainer der ersten Mannschaft. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er auch hier und da mal einen auf den Deckel bekommen hat, wenn er sich vercoacht hat. Aber ich behaupte einfach mal, dass RS auch sieht, welchen Anteil die Mannschaft selbst daran hat.

Ich denke, EP darf schon noch lernen und sich verbessern und man darf von ihm nicht in seiner ersten Profiligastation erwarten, dass er direkt alles richtig macht. Erwartungen muss man ihm aber auch mitteilen, und auch ihm klarmachen, dass er aus dem Stuhl fliegen kann.

…..


Ich möchte hier mal mit einem Mythos aufräumen, dass die Trainer DIE Mannschaft nicht in den Griff bekommen.
Ich habe jetzt mal, um aussagekräftig zu bleiben, die jeweiligen Stammformationen der Trainer Rose/Hütter/Farke/Seoane/Polanski herausgesucht und dann schauen wir mal was da in der letzten Zeit an Spielern von übriggeblieben ist.

Von Rose zu Hütter: nahezu identischer Kader, Probleme mit einigen Stammspielern mitunter unterschiedlichste Gründe
Hütter zu Farke: Sommer-Elvedi-Bensebaini-Lainer-Stindl-Hofmann-Plea-Thuram-Neuhaus
Farke zu Seoane: Elvedi-Plea-Neuhaus
Seoane zu Polanski: Elvedi-Neuhaus

(Die ewigen Kramer/Jantschke/Herrmann außen vor gelassen, da weiß jeder, dass die Spieler viel geleistet haben, mitunter aber auch Teil des Problems waren, aber auch allesamt nach und nach nicht mehr Teil der Stammmannschaft waren.)

So gesehen haben Elvedi und Neuhaus diesen Virus immer weitergegeben, wäre doch plausibel, oder ?

Naja ich denke plausibel hat nicht immer etwas mit kausal zu tun. In meinen Augen fängt der Fisch immer am Kopf an zu stinken !!

Wenn man erfolgreichen Vereinen unter die Haube schaut, dann erkennt man schnell, dass eine beseelte Einheitskultur/brei in keinem Verein dieser Fußballwelt jemals Erfolg produziert. In erfolgreichen Vereinen sitzen oder saßen immer auch Menschen in Verantwortlichen Positionen, die eine starke, mitunter polarisierende, eigene Meinung haben, wie z.B. Hoeneß, Watzke, Sammer, Calmund, oder Mintzlaff, um nur ein paar Beispiele zu nennen, diese Menschen sind unbequem, oft nervig, besonders für das Umfeld, doch sie halten den Fokus und die Spannung im Verein hoch, ganz besonders den Gedanken, dass Fußballbundesliga keine Krabbelgruppe ist, in der sich alle lieb haben müssen, sondern eine Leistungskultur, in der soviele gut bezahlte Menschen arbeiten, die verdammt nochmal die Pflicht haben alles für den Verein zu geben, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen oder fadenscheinige Gründe für das eigene Scheitern vorne an zustellen.

Doch genau das ist der Virus in meinen Augen, diese unerträgliche Selbstgefälligkeit und genau diese meine ich mittlerweile auch bei EP zu spüren.

Wenn Schröder auf der Trainerposition nicht handelt befürchte ich, dass er an dem Virus auch erkranken wird.

Ich hoffe inständig, dass die Achse Schröder/Stegemann/Hellmann plus neuer Trainer wie eine Impfung gegen dieses Virus wirkt, so dass jeder neue Spieler mit einer gewissen Ehrfurcht den Borussia-Park betritt und das nicht aus dem Grund der schmalzigen Tradition und Vergangenheit, sondern aus Respekt vor den handelnden Personen, seinen Vorgesetzten, die einen Umbruch wollen und einen neuen frischen, mitunter auch manchmal kalten und harten Wind etablieren wollen.

Denn wer sich allzu lange auf Tradition und dem was in der Vergangenheit erreicht wurde ausruht, den wird die Gegenwart einholen, die dann dazu führt, dass es keine gute Zukunft mehr geben wird.

In diesem Sinne….


Genau das Problem sehe ich auch im Verein. Man ist immer schnell zufrieden und ist absolut harmoniebedürftig. Man findet oft Ausreden oder macht äußere Umstände für die eigene Situation verantwortlich und man vergleicht sich regelmäßig nur mit Vereinen, wo es noch schlechter läuft. Man hat jetzt mehrmals den Klassenerhalt als Erfolg verkauft und von Corona, Verletzungen, Druck und Gott weiß was noch alles geredet. Allerdings hat man sich nie wirklich intern hinterfragt, warum so viele Transfers zuletzt nicht geklappt haben, warum die Mannschaft scheinbar immer wieder egal in welcher Besetzung und mit welchem Trainer in alte Muster verfällt, warum man Jahr für Jahr keinen Fortschritt erkennen kann, sondern eher immer weiter Qualität verliert und sich der zweiten Liga annähert. Dann werden wieder die Beispiele Schalke oder Hamburg mit ihren Abstiegen hervorgeholt, um zu zeigen, dass alles ja auch viel schlimmer sein könnte. Warum vergleicht man sich nie Mal mit Vereinen wie Mainz, Freiburg, Stuttgart, Heidenheim, Frankfurt oder auch uns selbst vor nicht ganz so langer Zeit? Da wurden erfolgreiche Wege beschritten mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Es kann doch nicht sein, dass man immer mit dem absoluten Minimum irgendwie zufrieden ist und alles irgendwie einfach nur rechtfertigt und weiter macht.

Für mich fängt es eben an, wenn man dann Polanski eine erfolgreiche Mission bescheinigen will, wenn er es in 31 Spielen mit diesem Punkteschnitt und ohne jegliche sportliche Weiterentwicklung schafft, gerade so nicht abzusteigen. Das ist die maximale Ambitionslosigkeit, die man an den Tag legen kann. Das Gleiche wird auf die Spieler übertragen. Nichtleistungen und Bocklosigkeit bleiben ohne ernsthafte Konsequenz. Honorat läuft in einem Spiel rum wie Falschgeld und lässt jedes Minimum an Einsatz und Körpersprache vermissen, ist dann beim nächsten Spiel aber wieder von Beginn an auf dem Platz zum Beispiel. Der erste Schritt muss sein, dass man aus der fehlenden Leistung von Polanski eben auch die Konsequenz zieht, dass das einfach nicht reicht und man einen Schlussstrich zieht. Wir können uns nicht erlauben, einen Trainer hier als Experiment über Jahre zu entwickeln mit dem Risiko, nächstes Jahr wieder keinen Fortschritt zu sehen.

Es zieht sich aber auch so durch bis zur obersten Ebene. Bonhof ist nunmal in der Verantwortung für den gesamten Verein. Trotzdem will er natürlich auch wieder sein Amt bis in alle Ewigkeit weiterführen, anstatt Mal aufgrund der Fehlentwicklung das Zepter zu überreichen und sich einzugestehen, dass er anscheinend den Verein nicht mehr in eine positive Richtung führen kann. Ein Virkus wird zurückgeholt mit der Begründung, dass er schon 30 Jahre im Verein ist, aber halt nicht aufgrund seiner herausragenden Kompetenzen. Der Verein wird leider nicht geführt wie ein Wirtschaftsunternehmen, was es halt in der heutigen Zeit ist. Man will niemandem wehtun und bloß nie unbequem sein, sondern alle früheren Verdienste ehren und dann gemeinsam in den Erfolgen der Vergangenheit schwelgen. Man hat gefühlt immer noch nur diese Historie im Blick, ist noch nicht mal in der Gegenwart angenommen und will sich schon gar nicht an der Zukunft orientieren und darauf vorbereiten. Innovation, Kritik und Ambition scheinen im Verein absolute Fremdworte zu sein und so stagniert man seit Jahren. Wir werden und werden Schritt für Schritt von so vielen Vereinen überholt aus mehrfacher Champions League Teilnehmer und machen uns immer wieder klein, anstatt wirklich mal auf Fehlentwicklungen zu reagieren und sprichwörtlich auf den Tisch zu hauen. Alle kritischen Stimmen aus dem Umfeld, von den Medien, von den Fans werden immer ignoriert und abgebügelt.

Ich kann das einfach wirklich nicht mehr verstehen und auch nicht, wie man das als Fan noch weiter unterstützen soll. Ich hoffe wirklich, dass man diesen erneuten Warnschuss endlich mal auch als einen solchen begreift und sich eben wirklich radikal verändert. Dazu zählt dann unter anderem einen besser passenden Trainer zu holen und den Kader wieder radikal zu verändern. Es gehört aber auch dazu, sich mit allen anderen Parametern, die für den Erfolg wichtig sind, zu beschäftigen. Herstellung der Fitness und Gesundheit der Spieler, Förderung einer klaren Leistungskultur, Analyse und Weiterentwicklung der Scoutingabteilung und und und. Einige dieser Dinge wurden ja zumindest durch personelle Veränderungen schon angestoßen, aber das kann auch nur der erste Schritt sein. Man muss endlich auch mal anerkennen, dass wir auf vielen Ebenen anderen Vereinen hinterherhinken und darauf entsprechend reagieren. Da kann man nicht immer nur allein das Geld, Pech, Corona und was weiß ich für verantwortlich machen, sondern in erster Linie auf einfach mal sich selbst in den verantwortlichen Positionen. Ohne diese ehrliche Reflexion wird es keinen Fortschritt geben und wir sehen nächstes Jahr wieder exakt das Gleiche, nur erneut etwas schlechter. Ich hoffe, dass unter anderem Schröder das jetzt vorantreibt, damit wir endlich auch mal wieder positiv über unseren Verein sprechen können.


Das ist sehr gut zusammen gefasst.
Aber gibt nicht weniger die einen auf Hoffenheim Jetzt machen wollen........dieser Verein möchte nicht dazulernen wie einige Teile der Fans.
Eugen Polanski [Trainer] |#4522
12.05.2026 - 12:39 Uhr
Zitat von millimil_tm

Wenn wir an Polanski festhalten, haben wir ca. am Spieltag 6 der neuen Saison wieder das gleiche Problem wie diese Saison: Ein neuer Trainer muß ohne Vorbereitung und auf dem Kader der da ist die Klasse halten. Polanski hat jetzt schon alle Kommunikationsformen zur Mannschaft durch und keine Konstanz in den Leistungen hinbekommen. Mir fehlt der Glaube, das mit einer Vorbereitung das Wunder geschieht und das Polanski das hinbekommt und eine klare Spielidee sichtbar werden lässt.

Egal wie man es wendet: Wir brauchen einen neuen Ansatz mit einem neuen Trainer komplett ohne Stallgeruch, der der Mannschaft ein Gesicht gibt, eine klare Spielanlage vermittelt und auch eine Kontinuität in den Leistungen des Teams sicher stellt. Das geschieht durch konsequente Vorgaben und einer entsprechenden Grundlagenarbeit, die im Sommer gelegt werden muss. Dazu brauchen wir auch eine neue Führungsstruktur in der Mannschaft, die die anderen mitzieht und Graupen an den Rand bringt.


Die Hauptarbeit liegt bei Schröder und Hechelmann. Der Kader ist am unausgewogensten und unpassendsten zusammengestellt in der ganzen Bundesliga. Die meiste Hoffnung gibt mir, dass weder Korell noch Virkus diesen Sommer den Hut auf haben grins. Das ist das beste, was diese Saison passiert ist. Dass wir da jetzt zwei fähige Leute von Extern haben, die den Laden neu sortieren. Mit 3,5 Jahren Verspätung.

Trainerwechsel? Sehr gerne, wenn es ein klares Upgrade ist, was Autorität und Charisma angeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Inside_BMG am 12.05.2026 um 12:40 Uhr bearbeitet
Eugen Polanski [Trainer] |#4523
12.05.2026 - 13:24 Uhr
Ich finde es so lächerlich von Eugen, sich hinzustellen und zu erzählen, dass er den Auftrag erledigt hätte, Borussia in der Bundesliga zu halten. Er tut gerade so, als hätte er uns als Tabellenletzter, abgeschlagen und mit 8 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, in der Winterpause übernommen und mit seinen überragenden Fähigkeiten zum Klassenerhalt geführt.

Es war sicherlich nicht das Saisonziel von Borussia Mönchengladbach, die Klasse zu halten, definitiv auch nicht nach der Entlassung von Seoane

Er hatte fast eine gesamte Saison Zeit, irgendetwas mit dieser Mannschaft zu bewegen und es ist NICHTS dabei rausgekommen. Jetzt die fehlende Sommervorbereitung als Grund vorzuschieben, warum alles so schlecht lief, ist einfach nur peinlich. Wenn dem so wäre, wäre jeder Trainerwechsel in einer laufenden Saison ja völlig sinnlos, denn ohne Sommervorbereitung ist kein Erfolg möglich.


Wir brauchen einen radikalen Umbruch in diesem Sommer und das auf ganz vielen Positionen (inklusive Präsidium) im Verein und eine davon ist ganz sicher die des Trainers. Vielleicht kann Eugen was, vielleicht. Ich will das nicht gänzlich ausschließen. Aber für die Saison 26/27 ist er definitiv der Falsche.

Der Verein muss es schaffen, dass eine Art Aufbruchstimmung zu erzeugen und das kann Eugen NIEMALS schaffen. Die Fans (ich) wollen wieder an etwas glauben. Egal wie wir den Kader verändern würden, ich hätte immer die Befürchtung, dass sich nichts ändert. Wie soll ein Orchester andere Musik spielen, wenn der Dirigent der selbe bleibt?

•     •     •

"Wovon man nicht sprechen kann darüber muß man schweigen." (Ludwig Wittgenstein 1889 - 1951)

"Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummkopf macht zu allem eine Bemerkung."
(Heinrich Heine)

"Die Gelegenheit, den Mund zu halten, sollte man nie vorübergehen lassen."
(Curt Goetz)
Eugen Polanski [Trainer] |#4524
12.05.2026 - 13:24 Uhr
Zitat von BorussenKlaus
Zitat von Ademos

……

Machen wir uns nichts vor: wir haben seit Jahren das Problem, dass unsere Spieler in Spielen gegen Dortmund, Bayern oder andere hochrangige Teams plötzlich einen Fußball zeigen, mit dem man eigentlich um die CL-Plätze mitspielen müsste, nur um dann die nächsten 2-10 Spiele Kreisliganiveau zu zeigen. Das haben weder Hütter, noch Farke, noch Seoane noch EP aus der Mannschaft herausbekommen. Und solangsam muss man sich als Verantwortlicher in der oberen Etage durchaus die Frage stellen: "Liegt das wirklich nur am Trainer?". Wie kann es sein, dass Hütter nachdem er bei uns so erfolglos war, in Monaco plötzlich so gut performt? Wie kann es sein, dass ein Farke, nachdem er bei uns so erfolglos war, danach in Leeds plötzlich so gut performt? Einzig bei Seoane sieht man nach dem Engagement in Gladbach eher weniger Punkte danach als davor. Aber das kann auch mal passieren...

Will sagen: Jetzt wieder den Trainer wechseln kann auch schief gehen. Denn die ganzen Arbeitsverweigerer innerhalb der Mannschaft, die ganzen Schönwetterspieler, würden dann erneut bestätigt bekommen "wir können machen, was wir wollen, und im Zweifelsfall auch die Trainer rausekeln".
Als Sportvorstand würde ich genau dort ansetzen. Ich würde als Schröder aktuell einfach aus Prinzip auf EP für die nächste Saison setzen, um den Leuten in der Mannschaft, die möglicherweise gegen EP gespielt haben, zu zeigen "ist nicht!".

Damit will ich natürlich nicht behaupten, dass das die gesamte Mannschaft tut. Aber es ist doch schon seltsam, dass unter jedem Trainer die Mannschaft so oft derartige Aussetzer hat. Das kann man einfach nichtmehr nur am Trainer festmachen.

Zu EP selbst: Das war sein erstes Jahr als Trainer der ersten Mannschaft. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er auch hier und da mal einen auf den Deckel bekommen hat, wenn er sich vercoacht hat. Aber ich behaupte einfach mal, dass RS auch sieht, welchen Anteil die Mannschaft selbst daran hat.

Ich denke, EP darf schon noch lernen und sich verbessern und man darf von ihm nicht in seiner ersten Profiligastation erwarten, dass er direkt alles richtig macht. Erwartungen muss man ihm aber auch mitteilen, und auch ihm klarmachen, dass er aus dem Stuhl fliegen kann.

…..


Ich möchte hier mal mit einem Mythos aufräumen, dass die Trainer DIE Mannschaft nicht in den Griff bekommen.
Ich habe jetzt mal, um aussagekräftig zu bleiben, die jeweiligen Stammformationen der Trainer Rose/Hütter/Farke/Seoane/Polanski herausgesucht und dann schauen wir mal was da in der letzten Zeit an Spielern von übriggeblieben ist.

Von Rose zu Hütter: nahezu identischer Kader, Probleme mit einigen Stammspielern mitunter unterschiedlichste Gründe
Hütter zu Farke: Sommer-Elvedi-Bensebaini-Lainer-Stindl-Hofmann-Plea-Thuram-Neuhaus
Farke zu Seoane: Elvedi-Plea-Neuhaus
Seoane zu Polanski: Elvedi-Neuhaus

(Die ewigen Kramer/Jantschke/Herrmann außen vor gelassen, da weiß jeder, dass die Spieler viel geleistet haben, mitunter aber auch Teil des Problems waren, aber auch allesamt nach und nach nicht mehr Teil der Stammmannschaft waren.)

So gesehen haben Elvedi und Neuhaus diesen Virus immer weitergegeben, wäre doch plausibel, oder ?

Naja ich denke plausibel hat nicht immer etwas mit kausal zu tun. In meinen Augen fängt der Fisch immer am Kopf an zu stinken !!

Wenn man erfolgreichen Vereinen unter die Haube schaut, dann erkennt man schnell, dass eine beseelte Einheitskultur/brei in keinem Verein dieser Fußballwelt jemals Erfolg produziert. In erfolgreichen Vereinen sitzen oder saßen immer auch Menschen in Verantwortlichen Positionen, die eine starke, mitunter polarisierende, eigene Meinung haben, wie z.B. Hoeneß, Watzke, Sammer, Calmund, oder Mintzlaff, um nur ein paar Beispiele zu nennen, diese Menschen sind unbequem, oft nervig, besonders für das Umfeld, doch sie halten den Fokus und die Spannung im Verein hoch, ganz besonders den Gedanken, dass Fußballbundesliga keine Krabbelgruppe ist, in der sich alle lieb haben müssen, sondern eine Leistungskultur, in der soviele gut bezahlte Menschen arbeiten, die verdammt nochmal die Pflicht haben alles für den Verein zu geben, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen oder fadenscheinige Gründe für das eigene Scheitern vorne an zustellen.

Doch genau das ist der Virus in meinen Augen, diese unerträgliche Selbstgefälligkeit und genau diese meine ich mittlerweile auch bei EP zu spüren.

Wenn Schröder auf der Trainerposition nicht handelt befürchte ich, dass er an dem Virus auch erkranken wird.

Ich hoffe inständig, dass die Achse Schröder/Stegemann/Hellmann plus neuer Trainer wie eine Impfung gegen dieses Virus wirkt, so dass jeder neue Spieler mit einer gewissen Ehrfurcht den Borussia-Park betritt und das nicht aus dem Grund der schmalzigen Tradition und Vergangenheit, sondern aus Respekt vor den handelnden Personen, seinen Vorgesetzten, die einen Umbruch wollen und einen neuen frischen, mitunter auch manchmal kalten und harten Wind etablieren wollen.

Denn wer sich allzu lange auf Tradition und dem was in der Vergangenheit erreicht wurde ausruht, den wird die Gegenwart einholen, die dann dazu führt, dass es keine gute Zukunft mehr geben wird.

In diesem Sinne….


Ich antworte damit mal mit: Politiker sind nicht automatisch korrupt, wenn sie in den Bundestag kommen. Die, die es da noch nicht waren, werden es dort im Verlauf der Zeit.

Wir haben jetzt natürlich zu großen Teilen andere Leute in der Mannschaft als vor 6 Jahren. Das heißt aber nicht, dass diese Wechsel allesamt innerhalb eines einzelnen Monats entstanden sind, sondern eben im Verlauf von 6 Jahren. Jeder, der neu in das System kommt, ist anfangs wahrscheinlich noch anders als dieses System. Wird aber im Verlauf der Zeit doch ein Teil davon - und trägt es dann ebenfalls weiter zu denen, die nachrücken.

Ich widerspreche nicht dem Punkt, dass es dennoch schon oben am Kopf stinkt. Denn der Kopf müsste es merken, wenn eins der Beine anfängt zu humpeln, und dann gegensteuern. Demnach stimme ich zu, dass besonders am Kopf operiert werden muss; mit dem Ziel, dass der gesunde Kopf dann am Bein operiert.

Und hier nun alles nur auf den Trainer zu schieben, passt halt nicht. Der Gestank kommt von weiter oben, wird aber von den Fans auf den Trainer projiziert.

Im Endeffekt sind alle mitverantwortlich, und alle müssen durchleuchtet werden. Was aber auffällt ist nunmal, dass seit Roses Abgang, jeder Trainer, der hier angefangen hat, die gleichen Probleme in der Mannschaft vorfand. Und dann kann es schlichtweg nicht einfach nurnoch am Trainer liegen. Dieser hat seinen Anteil daran, das ist klar, aber er hat nicht die alleinige Schuld.
Eugen Polanski [Trainer] |#4525
12.05.2026 - 13:26 Uhr
Zitat von Max Huiberts
Ich finde es so lächerlich von Eugen, sich hinzustellen und zu erzählen, dass er den Auftrag erledigt hätte, Borussia in der Bundesliga zu halten. Er tut gerade so, als hätte er uns als Tabellenletzter, abgeschlagen und mit 8 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, in der Winterpause übernommen und mit seinen überragenden Fähigkeiten zum Klassenerhalt geführt.


Ich finde es nachvollziehbar aus seiner Sicht. Er möchte anscheinend bleiben und es ist das einzige Argument, was er hat. Ich würde das mit Sicherheit nicht anders machen.

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"Everybody has a plan until they get punched in the mouth." (Mike Tyson)
Eugen Polanski [Trainer] |#4526
12.05.2026 - 13:28 Uhr
Zitat von Witecek

Zitat von WindomEarle

Zitat von Witecek

Polanski ist gescheitert.


Ich würde eher sagen, er hat zu früh gepeakt. Hätte er sich seine Serie besser aufgeteilt und die Punkte kontinuierlicher geholt, dann würde man ihn jetzt für den Klassenerhalt feiern. Im September gingen hier fast alle davon aus, der würde eine Mammutaufgabe werden.

Leider hat er dann zu schnell viele Punkte geholt und die Rückrunde war objektiv schlecht, so dass wir nunmehr über zu viel neuer-Trainer-Effekt und zu wenig Spielidee und Weiterentwicklung sprechen, was auch legitim ist.

Gemessen am Saisonziel bei Seoanes Entlassung kann man Polanski nicht wirklich als gescheitert betrachten und das hat Schröder auch immer klar kommuniziert.


Wenn ich die Mannschaft als Wahnsinn tituliere sie nach dem Spiel in Augsburg auseinander nehme auch in Interviews widersprüchliche Aussagen tätige dann stimmt vieles nicht.
Es ist meine persönliche Einschätzung das er gescheitert ist weil ich auch in der Zukunft nichts mehr erwarte.
Die Erfahrung der letzten 2 Jahre zeigen das ein angeschlagener Trainer es nicht schafft das Ruder rumzureisen. Könnt die Vergleiche mit Hoffenheim einfach vergessen weil der Borussia schlicht das Geld dazu fehlt um den Trainer besser aussehen zu lassen.


Hoffenheim hat kluge Transfers mit wenig Geld getätigt. Allerdings hat Ilzer eine sehr klare Spielidee, die mir bei Polanski fehlt. Hätte Polanski sie, hätte ich auch Zweifel, dass er sie mit diesem Kader umgesetzt bekommt. An dem haben sich diverse Coaches mit teilweise komplett unterschiedlichen Ideen ausgetobt. Da findest du die unterschiedlichsten Spielertypen und leider teilweise sogar für die gleiche Position.

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"Everybody has a plan until they get punched in the mouth." (Mike Tyson)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WindomEarle am 12.05.2026 um 13:29 Uhr bearbeitet
Eugen Polanski [Trainer] |#4527
12.05.2026 - 13:29 Uhr
Zitat von WindomEarle
Zitat von Max Huiberts

Ich finde es so lächerlich von Eugen, sich hinzustellen und zu erzählen, dass er den Auftrag erledigt hätte, Borussia in der Bundesliga zu halten. Er tut gerade so, als hätte er uns als Tabellenletzter, abgeschlagen und mit 8 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, in der Winterpause übernommen und mit seinen überragenden Fähigkeiten zum Klassenerhalt geführt.


Ich finde es nachvollziehbar aus seiner Sicht. Er möchte anscheinend bleiben und es ist das einzige Argument, was er hat. Ich würde das mit Sicherheit nicht anders machen.

Natürlich möchte er bleiben. Bezweifle, dass irgendein 1. Ligist aus einer Top 5 Liga ihm sonst einen Job gibt.
Er kann froh sein, wenn er irgendwo in der 2. Liga in nächster Zeit unterkommt.
Eugen Polanski [Trainer] |#4528
12.05.2026 - 13:30 Uhr
Zitat von gladbacher01
Zitat von WindomEarle

Zitat von Max Huiberts


Ich finde es so lächerlich von Eugen, sich hinzustellen und zu erzählen, dass er den Auftrag erledigt hätte, Borussia in der Bundesliga zu halten. Er tut gerade so, als hätte er uns als Tabellenletzter, abgeschlagen und mit 8 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer, in der Winterpause übernommen und mit seinen überragenden Fähigkeiten zum Klassenerhalt geführt.


Ich finde es nachvollziehbar aus seiner Sicht. Er möchte anscheinend bleiben und es ist das einzige Argument, was er hat. Ich würde das mit Sicherheit nicht anders machen.

Natürlich möchte er bleiben. Bezweifle, dass irgendein 1. Ligist aus einer Top 5 Liga ihm sonst einen Job gibt.
Er kann froh sein, wenn er irgendwo in der 2. Liga in nächster Zeit unterkommt.


Er hatte diverse Anfragen aus der zweiten Liga vor 3 und noch mal vor 2 Jahren. Eher untere Clubs, aber schon welche. Beim Lehrgang war er auch einer der stärksten und hat in der Bubble der Jungtrainer einen ziemlich guten Ruf wie man hört.

Bundesliga vielleicht dann doch etwas viel für ihn, aber der kommt schon unter.

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"Everybody has a plan until they get punched in the mouth." (Mike Tyson)
Eugen Polanski [Trainer] |#4529
12.05.2026 - 13:34 Uhr
Zitat von Witecek

Zitat von Jokerinho1900

Zitat von BorussenKlaus

Zitat von Ademos

……

Machen wir uns nichts vor: wir haben seit Jahren das Problem, dass unsere Spieler in Spielen gegen Dortmund, Bayern oder andere hochrangige Teams plötzlich einen Fußball zeigen, mit dem man eigentlich um die CL-Plätze mitspielen müsste, nur um dann die nächsten 2-10 Spiele Kreisliganiveau zu zeigen. Das haben weder Hütter, noch Farke, noch Seoane noch EP aus der Mannschaft herausbekommen. Und solangsam muss man sich als Verantwortlicher in der oberen Etage durchaus die Frage stellen: "Liegt das wirklich nur am Trainer?". Wie kann es sein, dass Hütter nachdem er bei uns so erfolglos war, in Monaco plötzlich so gut performt? Wie kann es sein, dass ein Farke, nachdem er bei uns so erfolglos war, danach in Leeds plötzlich so gut performt? Einzig bei Seoane sieht man nach dem Engagement in Gladbach eher weniger Punkte danach als davor. Aber das kann auch mal passieren...

Will sagen: Jetzt wieder den Trainer wechseln kann auch schief gehen. Denn die ganzen Arbeitsverweigerer innerhalb der Mannschaft, die ganzen Schönwetterspieler, würden dann erneut bestätigt bekommen "wir können machen, was wir wollen, und im Zweifelsfall auch die Trainer rausekeln".
Als Sportvorstand würde ich genau dort ansetzen. Ich würde als Schröder aktuell einfach aus Prinzip auf EP für die nächste Saison setzen, um den Leuten in der Mannschaft, die möglicherweise gegen EP gespielt haben, zu zeigen "ist nicht!".

Damit will ich natürlich nicht behaupten, dass das die gesamte Mannschaft tut. Aber es ist doch schon seltsam, dass unter jedem Trainer die Mannschaft so oft derartige Aussetzer hat. Das kann man einfach nichtmehr nur am Trainer festmachen.

Zu EP selbst: Das war sein erstes Jahr als Trainer der ersten Mannschaft. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass er auch hier und da mal einen auf den Deckel bekommen hat, wenn er sich vercoacht hat. Aber ich behaupte einfach mal, dass RS auch sieht, welchen Anteil die Mannschaft selbst daran hat.

Ich denke, EP darf schon noch lernen und sich verbessern und man darf von ihm nicht in seiner ersten Profiligastation erwarten, dass er direkt alles richtig macht. Erwartungen muss man ihm aber auch mitteilen, und auch ihm klarmachen, dass er aus dem Stuhl fliegen kann.

…..


Ich möchte hier mal mit einem Mythos aufräumen, dass die Trainer DIE Mannschaft nicht in den Griff bekommen.
Ich habe jetzt mal, um aussagekräftig zu bleiben, die jeweiligen Stammformationen der Trainer Rose/Hütter/Farke/Seoane/Polanski herausgesucht und dann schauen wir mal was da in der letzten Zeit an Spielern von übriggeblieben ist.

Von Rose zu Hütter: nahezu identischer Kader, Probleme mit einigen Stammspielern mitunter unterschiedlichste Gründe
Hütter zu Farke: Sommer-Elvedi-Bensebaini-Lainer-Stindl-Hofmann-Plea-Thuram-Neuhaus
Farke zu Seoane: Elvedi-Plea-Neuhaus
Seoane zu Polanski: Elvedi-Neuhaus

(Die ewigen Kramer/Jantschke/Herrmann außen vor gelassen, da weiß jeder, dass die Spieler viel geleistet haben, mitunter aber auch Teil des Problems waren, aber auch allesamt nach und nach nicht mehr Teil der Stammmannschaft waren.)

So gesehen haben Elvedi und Neuhaus diesen Virus immer weitergegeben, wäre doch plausibel, oder ?

Naja ich denke plausibel hat nicht immer etwas mit kausal zu tun. In meinen Augen fängt der Fisch immer am Kopf an zu stinken !!

Wenn man erfolgreichen Vereinen unter die Haube schaut, dann erkennt man schnell, dass eine beseelte Einheitskultur/brei in keinem Verein dieser Fußballwelt jemals Erfolg produziert. In erfolgreichen Vereinen sitzen oder saßen immer auch Menschen in Verantwortlichen Positionen, die eine starke, mitunter polarisierende, eigene Meinung haben, wie z.B. Hoeneß, Watzke, Sammer, Calmund, oder Mintzlaff, um nur ein paar Beispiele zu nennen, diese Menschen sind unbequem, oft nervig, besonders für das Umfeld, doch sie halten den Fokus und die Spannung im Verein hoch, ganz besonders den Gedanken, dass Fußballbundesliga keine Krabbelgruppe ist, in der sich alle lieb haben müssen, sondern eine Leistungskultur, in der soviele gut bezahlte Menschen arbeiten, die verdammt nochmal die Pflicht haben alles für den Verein zu geben, sich nicht auf Erreichtem auszuruhen oder fadenscheinige Gründe für das eigene Scheitern vorne an zustellen.

Doch genau das ist der Virus in meinen Augen, diese unerträgliche Selbstgefälligkeit und genau diese meine ich mittlerweile auch bei EP zu spüren.

Wenn Schröder auf der Trainerposition nicht handelt befürchte ich, dass er an dem Virus auch erkranken wird.

Ich hoffe inständig, dass die Achse Schröder/Stegemann/Hellmann plus neuer Trainer wie eine Impfung gegen dieses Virus wirkt, so dass jeder neue Spieler mit einer gewissen Ehrfurcht den Borussia-Park betritt und das nicht aus dem Grund der schmalzigen Tradition und Vergangenheit, sondern aus Respekt vor den handelnden Personen, seinen Vorgesetzten, die einen Umbruch wollen und einen neuen frischen, mitunter auch manchmal kalten und harten Wind etablieren wollen.

Denn wer sich allzu lange auf Tradition und dem was in der Vergangenheit erreicht wurde ausruht, den wird die Gegenwart einholen, die dann dazu führt, dass es keine gute Zukunft mehr geben wird.

In diesem Sinne….


Genau das Problem sehe ich auch im Verein. Man ist immer schnell zufrieden und ist absolut harmoniebedürftig. Man findet oft Ausreden oder macht äußere Umstände für die eigene Situation verantwortlich und man vergleicht sich regelmäßig nur mit Vereinen, wo es noch schlechter läuft. Man hat jetzt mehrmals den Klassenerhalt als Erfolg verkauft und von Corona, Verletzungen, Druck und Gott weiß was noch alles geredet. Allerdings hat man sich nie wirklich intern hinterfragt, warum so viele Transfers zuletzt nicht geklappt haben, warum die Mannschaft scheinbar immer wieder egal in welcher Besetzung und mit welchem Trainer in alte Muster verfällt, warum man Jahr für Jahr keinen Fortschritt erkennen kann, sondern eher immer weiter Qualität verliert und sich der zweiten Liga annähert. Dann werden wieder die Beispiele Schalke oder Hamburg mit ihren Abstiegen hervorgeholt, um zu zeigen, dass alles ja auch viel schlimmer sein könnte. Warum vergleicht man sich nie Mal mit Vereinen wie Mainz, Freiburg, Stuttgart, Heidenheim, Frankfurt oder auch uns selbst vor nicht ganz so langer Zeit? Da wurden erfolgreiche Wege beschritten mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Es kann doch nicht sein, dass man immer mit dem absoluten Minimum irgendwie zufrieden ist und alles irgendwie einfach nur rechtfertigt und weiter macht.

Für mich fängt es eben an, wenn man dann Polanski eine erfolgreiche Mission bescheinigen will, wenn er es in 31 Spielen mit diesem Punkteschnitt und ohne jegliche sportliche Weiterentwicklung schafft, gerade so nicht abzusteigen. Das ist die maximale Ambitionslosigkeit, die man an den Tag legen kann. Das Gleiche wird auf die Spieler übertragen. Nichtleistungen und Bocklosigkeit bleiben ohne ernsthafte Konsequenz. Honorat läuft in einem Spiel rum wie Falschgeld und lässt jedes Minimum an Einsatz und Körpersprache vermissen, ist dann beim nächsten Spiel aber wieder von Beginn an auf dem Platz zum Beispiel. Der erste Schritt muss sein, dass man aus der fehlenden Leistung von Polanski eben auch die Konsequenz zieht, dass das einfach nicht reicht und man einen Schlussstrich zieht. Wir können uns nicht erlauben, einen Trainer hier als Experiment über Jahre zu entwickeln mit dem Risiko, nächstes Jahr wieder keinen Fortschritt zu sehen.

Es zieht sich aber auch so durch bis zur obersten Ebene. Bonhof ist nunmal in der Verantwortung für den gesamten Verein. Trotzdem will er natürlich auch wieder sein Amt bis in alle Ewigkeit weiterführen, anstatt Mal aufgrund der Fehlentwicklung das Zepter zu überreichen und sich einzugestehen, dass er anscheinend den Verein nicht mehr in eine positive Richtung führen kann. Ein Virkus wird zurückgeholt mit der Begründung, dass er schon 30 Jahre im Verein ist, aber halt nicht aufgrund seiner herausragenden Kompetenzen. Der Verein wird leider nicht geführt wie ein Wirtschaftsunternehmen, was es halt in der heutigen Zeit ist. Man will niemandem wehtun und bloß nie unbequem sein, sondern alle früheren Verdienste ehren und dann gemeinsam in den Erfolgen der Vergangenheit schwelgen. Man hat gefühlt immer noch nur diese Historie im Blick, ist noch nicht mal in der Gegenwart angenommen und will sich schon gar nicht an der Zukunft orientieren und darauf vorbereiten. Innovation, Kritik und Ambition scheinen im Verein absolute Fremdworte zu sein und so stagniert man seit Jahren. Wir werden und werden Schritt für Schritt von so vielen Vereinen überholt aus mehrfacher Champions League Teilnehmer und machen uns immer wieder klein, anstatt wirklich mal auf Fehlentwicklungen zu reagieren und sprichwörtlich auf den Tisch zu hauen. Alle kritischen Stimmen aus dem Umfeld, von den Medien, von den Fans werden immer ignoriert und abgebügelt.

Ich kann das einfach wirklich nicht mehr verstehen und auch nicht, wie man das als Fan noch weiter unterstützen soll. Ich hoffe wirklich, dass man diesen erneuten Warnschuss endlich mal auch als einen solchen begreift und sich eben wirklich radikal verändert. Dazu zählt dann unter anderem einen besser passenden Trainer zu holen und den Kader wieder radikal zu verändern. Es gehört aber auch dazu, sich mit allen anderen Parametern, die für den Erfolg wichtig sind, zu beschäftigen. Herstellung der Fitness und Gesundheit der Spieler, Förderung einer klaren Leistungskultur, Analyse und Weiterentwicklung der Scoutingabteilung und und und. Einige dieser Dinge wurden ja zumindest durch personelle Veränderungen schon angestoßen, aber das kann auch nur der erste Schritt sein. Man muss endlich auch mal anerkennen, dass wir auf vielen Ebenen anderen Vereinen hinterherhinken und darauf entsprechend reagieren. Da kann man nicht immer nur allein das Geld, Pech, Corona und was weiß ich für verantwortlich machen, sondern in erster Linie auf einfach mal sich selbst in den verantwortlichen Positionen. Ohne diese ehrliche Reflexion wird es keinen Fortschritt geben und wir sehen nächstes Jahr wieder exakt das Gleiche, nur erneut etwas schlechter. Ich hoffe, dass unter anderem Schröder das jetzt vorantreibt, damit wir endlich auch mal wieder positiv über unseren Verein sprechen können.


Das ist sehr gut zusammen gefasst.
Aber gibt nicht weniger die einen auf Hoffenheim Jetzt machen wollen........dieser Verein möchte nicht dazulernen wie einige Teile der Fans.


Was sollen denn DIE Fans oder einige TEILE davon, dazu lernen?
Deine Meinung zu vertreten, oder zumindest keine andere zu haben?
Was für ne komische Aussage.
Komisch auch, das es u. A. in Frankfurt, Hoffenheim und Freiburg, auch gar nicht so schlecht läuft, obwohl da kein Lautsprecher, oder Quacksalber am Start ist.
Es gibt sicherlich einige Dinge, die anzusprechen sind, weil es nicht der Anspruch unserer Borussia sein sollte, sich gerade so immer vor dem Abstieg zu retten, aber sich als Außenstehender, 100 prozentig sicher zu sein, cworan es liegt, ist schon sehr anmaßend.
Wenn man hier querliest, könnte man sowieso meinen,hier sei der Fußballolymp der Experten. Fast schlimmer, als die im TV, die nach dem Spiel auch alles wissen.
Eugen Polanski [Trainer] |#4530
12.05.2026 - 13:56 Uhr
Was ich damit meine Teile der Fans lernen nicht dazu ist diese auf die vergangenen 2 Jahre zu .
Da würde auch ähnlich argumentiert der Trainer brauche seine Spieler er brauche mehr Zeit und Kontinuität ist sehr sehr wichtig.
Jetzt macht man wieder das gleiche
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