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Spielsystem

19.06.2007 - 09:51 Uhr
Spielsystem |#1121
11.10.2017 - 19:43 Uhr
Zitat von Spozzfreund
Zitat von Laumen

Zitat von xhakaxhaka

Zitat von Schlappschuss

..............

I"ch hab schon ein paar Mal gefragt, aber mir kann bisher kein 352-Gegner verständlich machen, warum das System denn grundsätzlich ungeeignet sein soll.



Ich habe das mal abgekürzt, damit man den Text besser findet.

Mit welchen Spielern willst du ein 3-5-2 spielen. Jedes System ob 4-3-3, 4-2-3-1, 4-4-2, 3-5-2 usw. kann man unterschiedlich aufstellen. Auch die Positionen innerhalb des Halb oderr Ganzfeldes.


Ginter - Vesterrgaard - Elvedi? Oder doch Wendt?

Hazard - Kramer - Cuisance - Zakaria - Grifo


Stindl - Raffael

So?

Eine Dreierkette gegen tiefstehende Teams sind Chance und Risiko zugleich. Die Gefahr schlimm ausgekonterrt zu werden. Dies geschieht ja schon bei uns bei einem 4-4-2.

Ist Schubert daran nicht gescheitert? Wir sollten ein sehr bewelgiches 4-4-2 spielen und wie jemand hier schon schrieb mit Passschärfe. Wieder Automatismen einüben, one Touch Fussball spielen, damit die Abwehrreihen sich eben nicht langsam wieder stellen können.
Spielsystem |#1122
12.10.2017 - 00:45 Uhr
Zitat von Hannesraute196
Zitat von Spozzfreund

Zitat von Laumen

Zitat von xhakaxhaka

Zitat von Schlappschuss

..............

I"ch hab schon ein paar Mal gefragt, aber mir kann bisher kein 352-Gegner verständlich machen, warum das System denn grundsätzlich ungeeignet sein soll.



Ich habe das mal abgekürzt, damit man den Text besser findet.

Mit welchen Spielern willst du ein 3-5-2 spielen. Jedes System ob 4-3-3, 4-2-3-1, 4-4-2, 3-5-2 usw. kann man unterschiedlich aufstellen. Auch die Positionen innerhalb des Halb oderr Ganzfeldes.


Ginter - Vesterrgaard - Elvedi? Oder doch Wendt?

Hazard - Kramer - Cuisance - Zakaria - Grifo


Stindl - Raffael

So?

Eine Dreierkette gegen tiefstehende Teams sind Chance und Risiko zugleich. Die Gefahr schlimm ausgekonterrt zu werden. Dies geschieht ja schon bei uns bei einem 4-4-2.

Ist Schubert daran nicht gescheitert? Wir sollten ein sehr bewelgiches 4-4-2 spielen und wie jemand hier schon schrieb mit Passschärfe. Wieder Automatismen einüben, one Touch Fussball spielen, damit die Abwehrreihen sich eben nicht langsam wieder stellen können.


Das werden wir unter Dieter Hecking nicht mehr zu sehen bekommen.

Wenn man mal schaut wie er in Wolfsburg hat spielen lassen, dann hat er die dortige Spielweise inzwischen auf das Spiel unserer Borussia übertragen.

1. Die Außenverteidiger brauchen offensive Qualitäten, damit das Flügelspiel forciert werden kann.
2. Im defensiven Mittelfeld setzt er in der Regel auf einen defensiven Block - weniger kreativ.
3. Die "Zehn" ist beim Umschaltspiel so ziemlich die wichtigste Position (siehe de Bruyne).
4. Die Flügelspieler müssen per Dribbling und mit Tempo an die Grundlinie, oder schlagen Bälle in die Mitte.
5. Ein Stürmer steht mindestens in der Box.

Das alles führt dazu, dass das Zentrum verwaist. Angriffe gehen nicht mehr durch die Mitte, so wie unter Favre, sondern nur noch über die Außen. Ja, es gibt Ausnahmen. Training und Praxis auf dem Platz deutet jetzt aber schon seit Monaten daraufhin.

So, und wie ist unser Kader aufgestellt?

Auf den Kernpositionen haben wir aktuell einfach Probleme. Grifo und Traoré sind als unsere Dribbler länger ausgefallen, Hazard läuft immer noch seiner Form hinterher. Daher konnte beim Flügelspiel wenig rumkommen. Wenn dann aber noch unser Zehner kaum zur Geltung kommt, also Raffael, weil er nur die Bälle nach außen weiterleiten muss, dann ist er einfach verschenkt. Stindl wird im Grunde auch nicht entsprechend seiner Stärken eingesetzt. Er ist nun mal kein Stürmer, der mit Bällen von außen gefüttert werden möchte, genauso wie Raffael.

Wenn dann Raffael schwächelt, das defensive Mittelfeld weniger Kreativität hat, dann sehen wir diesen aktuellen Fußball. Die Außenverteidiger, die auch ihre Probleme in dieser Saison immense Probleme haben, die tun ihr Übriges.

Das sollte aber alles der Trainer erkennen. Ich gehe davon aus, dass es sich mit Traoré und Grifo bessern wird. Wir werden uns mehr Torchancen erspielen, die Frage ist nur: machen wir sie auch rein?

Eine Systemfrage ist es eigentlich nicht, eher eine Frage der Spielweise.
Spielsystem |#1123
08.11.2017 - 16:29 Uhr
Ich finde schon, dass es ein "System" Problem ist.
Machen wir uns nix vor:
Unter Favre hat das 4-42 nur dann ordentlich geklappt wenn wir 2 verschiedene Stürmertypen hatten und wenn die Aussen auch mal unberechenbar waren. Unter Schubert war offensiv teilweise Feuerwerk, teilweise Tragödie. Unter DH ist es im Grunde komplett zum erliegen gekommen.

Für mich gibt der aktuelle Kader gerade im Zentrum viel mehr her.

Ginter Spielt auf der 6 deutlich solider als in der IV in Kombination mit JV.
Wir haben festgestellt, dass Nico Elvedi als schneller Mann im Zentrum gerade in Verbindung mit Jannik Vestergaard ganz gut harmoniert.
Aktuell hätten wir dann aber ein Überangebor auf der Sechs. Wenn Benes zurückkommt hätte man sogar 4 Spieler für 2 Positionen und mindestens 3 davon haben Stammplatzansprüche.
Daher würde ich vom statischen 4-4-2 abrücken und auf ein 4-5-1 defensiv und ein 3-5-2 offensiv umswitchen.

Defensiv sähe für mich so aus:

----------YS---------
--MG-NE-JV-OW--
----DZ--LS--CK----
-----TH------VG-----
-------RB/R11------

Geordnete Viererkette mit Ginter als rechter Aussenverteidiger. Laut Aussage der Dortmund Fans hat er dort seine beste Halbserie beim BVB gespielt. Elvedi und Vestergaard im Zentrum und Wendt links. (ggf. Johnson dort ausprobieren)
Zakaria und Kramer fangen die Angriffswellen ab und zusammen mit den Aussenstürmern machen sie die Räume zu. Davor Stindl als ne art Aggressiver 8er der schon den Ballführenden Mann anläuft mit der Freiheit bei Ballgewinn nach vorn zu tun und lassen was er will. 9 Feldspieler hinterm Ball - die Ketten so eng es geht zusammen und das Zentrum zumachen. Mit Vestergaard haben wir Lufthoheit im 16er, falls mal einer aussen durchgeht und flankt. Wichtig: Der ballführende Spieler des Gegners muss angelaufen werden, so dass ihm bestenfalls der Rückpass oder ein langer Ball bleibt. Vorne bleibt ein Mann für Konter frei, der auf Fehler lauert und ebenfalls Zentral anläuft.

Offensiv könnte man so verschieben:

Ginter aus der Kette raus auf die 6 und sichert ab. Somit hätten wir auf den Aussen zwei Spieler, bei denen mir bei einem Konter unter dem Gesichtspunkt Sprintgeschwindigkeit nicht so übel wäre, wie bei Ginter.
Ginter übernimmt die Zakaria Position neben Kramer. Kramer, der als Bindeglied zwischen Sturm und Mittelfeld dient und Anspielstation für Seitenwechsel und abgebrochene Angriffe ist, ist dann auch bei einem Ballverlust als erster Vorstopper gegen den ballführenden Mann arbeitet. Zakaria schiebt vor auf die 8 und Stindl wird zum echten Zehner neben Grifo und Hazard. Vorne je nach Gegner Bobadilla oder Raffael. Gegen tiefstehende Gegner eher Boba, gegen mitspielende Gegner eher Raffael. Das ist sehr laufintensiv und erfodert höchste Aufmerksamkeit, ist gegen den Ball aber deutlich stärker als ein 4-4-2 und bietet offensiv eine Anspielstation mehr.

--------YS-------
---NE-JV-OW---
---MG----CK---
-------DZ-------
--TH--LS--VG--
----RB/R11----
Spielsystem |#1124
08.11.2017 - 17:30 Uhr
@Obi84


Macht Sinn.
Ginter war mir tatsächlich als RV sehr positiv aufgefallen.
Und Elvedi als schneller IV neben Vestergaard ist sicher eine feine Sache.
Theoretisch könnten die ja sogar permanent tauschen, dass immer der, der in der Spielsituation näher zu Sommer steht, zurückbleibt.

Meine Idee basiert auf Cuisance.
Der hat mir als Spielgestalter gegn die Pillen extrem gut gefallen.
Nur ein Zakaria hinter ihm ist wohl zu wenig. Und wenn da noch ein Kramer gewesen wäre, ...

Das wäre dann der Ansatz.
4er-Kette mit MG NE JV und OW
dann zwei def. 6er: DZ und CK
Davor ein Spielmachertrio mit LS MC VG
Und als Stürmer TH oder Raffael

Das würde ich dann gerne im Pokal gegen die Pillen sehen wollen.

•     •     •

Originalzitat von Günther Netzer:

"Da haben Spieler auf dem Spielfeld gestanden, gestandene Spieler."
Spielsystem |#1125
09.11.2017 - 12:06 Uhr
Zitat von Internetzer
@Obi84


Macht Sinn.
Ginter war mir tatsächlich als RV sehr positiv aufgefallen.
Und Elvedi als schneller IV neben Vestergaard ist sicher eine feine Sache.
Theoretisch könnten die ja sogar permanent tauschen, dass immer der, der in der Spielsituation näher zu Sommer steht, zurückbleibt.

Meine Idee basiert auf Cuisance.
Der hat mir als Spielgestalter gegn die Pillen extrem gut gefallen.
Nur ein Zakaria hinter ihm ist wohl zu wenig. Und wenn da noch ein Kramer gewesen wäre, ...

Das wäre dann der Ansatz.
4er-Kette mit MG NE JV und OW
dann zwei def. 6er: DZ und CK
Davor ein Spielmachertrio mit LS MC VG
Und als Stürmer TH oder Raffael

Das würde ich dann gerne im Pokal gegen die Pillen sehen wollen.


Deine Aufstellung gefällt mir!

Aber wird bestimmt nie kommen, weil DH dieses System nicht bei uns einstudiert (hat). Sehr schade.
Spielsystem |#1126
13.01.2018 - 16:30 Uhr
Ich fand sehr interessant wie Bayern München gestern Abend in Leverkusen gespielt hat. Man könnte die Ausstellung lesen als ein 4-3-3 mit Martinez, Vidal und James im Mittelfeld und dem Sturm Rib-Müller-Rob. Aber im ZDF wurde es als ein 4-1-4-1 dargestellt. Martinez als einziger 6er, davor eine 4er-Kette mit Vidal und James sowie Rib und Rob auf außen und Müller als bewegliche Spitze. Situativ haben die Bayern früh gepresst aber vor allem in der 1. Hz haben sie sich bis zu Mittellinie zurückgezogen und ließen den Leverkusenern mit 2 eng zusammenstehenden 4er-Ketten kaum Möglichkeit, sich durchzuspielen und den Spielaufbau gestoppt und selbst zu schnellen Kontern angesetzt.
Von Leverkusen habe ich in dieser Saison eigentlich nur die beiden Spiele gegen uns gesehen. Daher weiß ich nicht, ob die Spielweise in den Spielen repräsentativ für die generelle Spielweise ist, aber uns haben die Leverkusener zweimal durch ein auf Konter ausgelegtes Spiel besiegt.
Bayern hat es also in zweierlei Hinsicht clever gemacht: Leverkusen seine Stärke genommen und mit diesem Mittel zugleich den Schlüssel zum Sieg gefunden.
Das 4-1-4-1 wäre meines Erachtens auch ein System für uns. Wir können hinten bei der bewährten 4er-Kette bleiben. Davor ein Abräumer (Kramer, oder Zakaria). Davor auf den beiden 8er Positionen Zakaria (Kramer, Cuisance) und Stindl (Hazard), auf Außen Hazard (Girfo) und Herrmann (Hofmann) und ganz vorne Raffael (Stindl, Hazard) oder umgekehrt.
Das sieht jetzt vielleicht verwirrend aus. da einige Spieler mehrfach genannt werden. Aber wie herum Kramer und Zakaria spielen, muss der Trainer sagen. Und ob Stindl oder Raffael besser vorne wären.
Im Grunde geht es darum, wir ziehen einen der beiden Spitzen zurück und einen 6er nach vorne.
Die Vorteile wären:
wir müssen nicht auf 3er Kette umstellen, was seit Schubert bei uns nur noch schwer vermittelbar ist;
wir stellen den Gegner um die Mittellinie herum mit 5 Spielern (das bisherige Pressing mit Stindl und Raffael ist ohne Wirkung, da sie nie Zugriff bekommen).
Wir können von dort schnelle Gegenangriffe einleiten.
Für lange Bälle ist hinter unserer Abwehr nicht genug Raum und auch keine Löcher auf Außen, kann also gut verteidigt werden.
Wichtig dabei ist aber, dass die beiden 4er Ketten relativ eng beieinander stehen. Steht die vordere Kette an der Mittellinie und die hintere am 16er, bekommt der eine 6er die Lücken nicht geschlossen und der Gegner hat leichtes Spiel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von John-Boy am 13.01.2018 um 16:43 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#1127
24.01.2018 - 13:05 Uhr
Wenn wir gegen Augsburg, dieses Wochenende Eintracht spielen. Haben wir im Moment immer das Gefühl, etwas fehlt. Sei dies Kampf oder auch Kreativität und Chancenverwertung.
Es ist als ob das spielerische Element nicht so oft durchschlägt wie früher auch.
Meiner Meinung nach hat dies 2. Gründe

1. Das zerstörerische Spiel in der Bundesliga.
Seit Klopp setzen viele Mannschaften auf Gegenpressing oder Manndeckung/Spiegelung des Gegners.
Dies zielt natürlich bewusst auf die Zerstörung spielerischer Elemente um durch gewonnene Bälle auf Kontertore zu setzen.

2. Zu wenige Variabilität in unserem Spiel, zwischen diesen Varianten wird zu wenige gewechselt, damit der Gegner aus dem Rhythmus geworfen wird.
Ich will dabei auf 3 Spielfaktoren hinweisen, die sich Abwechseln sollten.
- Hohes Pressing bei speziell Mannschaften die schlechter im Aufbau sind und Pressing durch Pressingsfallen auf den Aussen
- tiefes Aufbauen mit one-two touch direkt Verlagerungen auf Aussen oder durch die Mitte bei sehr tief stehenden Gegnern mit schwimmenden Stürmern ABER auch Verschiebung der Positionen der vorderen 4.
- konstante Dreiecksbildung
- Uberbrückung des Pressings und aufbau durch evtl. zweiten Ball in den Freiraum
Als Vergleichsbeispiele noch Borussia Barcelona und Barcelona (Dreiecksbildung von Valverde)
https://www.youtube.com/watch?v=JAx9kYx8qo4
https://youtu.be/Q7BPYysYsac?t=2m18s

Was möchte ich erläutern dabei und worauf sollte im Training um dies zu erreichen mehr eingegangen werden.
Ballbesitz funktioniert nur durch ein besseres Positionsspiel. Dies kann nur durch folgendes Erreicht werden.
1. Überragende Kondition und Fitness - (habe das Gefühl man war unter Favre fitter)
2. Konstantes hinterfragen der eignen Position (wo bin ich im Verbund, wo ist der Ball, wo ist der Gegner, wie kann sich die Situation entwickeln +/-, was ist meine Reaktion in beiden Fällen). Dies sollte während dem Training konstant alle 10 Sekunden verlangt werden - Mentale Konditionierung (Metronom oder Klatschen)
3. Aufbauend auf Punkt zwei folgende Punkte
a) Direkt Pressingsituation durch Vorerkennen der möglichen Konter/Ballverlustgefahr und direkt Druck ausüben oder Passwegen verschliessen.
b) Dreiecksbildung one-two touch Passpiel.
- Registriert wo die nächste Verbesserung ist in Position und durch Annahme schon ein Schritt in dies Richtung geleitet bevor die zweite Berührung den Pass weiterleitet oder schon mit erster Berührung.
4. Gelernte konstantes fluides Verschieben der Positionen der vorderen 4.

Nur durch diese im Training anzuwendenden Trainingsmuster können die letzten Prozent rausgequetsched werden. Dies ist speziell in so einer Liga wie in der Bundesliga mit Mannorientierung und Gegenpressing wichtig.

Generell hat man die Qualität des Teams dafür und Hecking macht auch die Entwicklung in diese Richtung aber ich finde diese 4 Punkte müssen um ganz oben anzuklopfen verstärkt werden.

Wie wichtig speziell diese Flexibilität ist, sieht man diesen Montag bei Liverpool gegen Abstieg gefährdeten Southampton. Da sie nur um den Strafraum verschoben und ihnen die Geschwindigkeit fehlte. Da die Pässe zu langsam waren (keine 1-2 Touch wo jeder Spieler schon den nächsten Schritt im Voraus wusste) oder durch tiefes Aufbauen das über direktes Abprallen verlagert wurde, da das geringere Positionsbewusstsein dies nicht erlaubte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Falstaff1984 am 24.01.2018 um 13:29 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#1128
19.03.2018 - 09:54 Uhr
Fand den Ansatz gut, dass wir, wenn aich eher notgedrungen, endlich aich mal eine Systemumstellung gegen Hoffe gesehen haben.

Würde da gerne bis Saisonende bleiben wollen. Wir haben viele 8er im Team und können dahingehend eigentlich unsere (eigentliche) Stärke des Kombinationsspiels ausschöpfen. Die beiden 8er Positionen können den spielaufbau betreiben und auf der 6 kann dann Kramer das spielen, was er herausragend kann.

Sommer
Johnson-Ox-Ginter-Elvedi-Wendt
Kramer
Stindl-Zak
Toto-Rafa

Eigentlich gibt unser Kader für dieses System alles her.
Selbst die „zweite Geige“. Hofmann ist auf den 8er Positionen ganz gut aufgehoben. Grifo denke ich ebenso.

•     •     •

www.charlesbar.de
Spielsystem |#1129
19.03.2018 - 10:38 Uhr
Zitat von ma444
Fand den Ansatz gut, dass wir, wenn aich eher notgedrungen, endlich aich mal eine Systemumstellung gegen Hoffe gesehen haben.

Würde da gerne bis Saisonende bleiben wollen. Wir haben viele 8er im Team und können dahingehend eigentlich unsere (eigentliche) Stärke des Kombinationsspiels ausschöpfen. Die beiden 8er Positionen können den spielaufbau betreiben und auf der 6 kann dann Kramer das spielen, was er herausragend kann.

Sommer
Johnson-Ox-Ginter-Elvedi-Wendt
Kramer
Stindl-Zak
Toto-Rafa

Eigentlich gibt unser Kader für dieses System alles her.
Selbst die „zweite Geige“. Hofmann ist auf den 8er Positionen ganz gut aufgehoben. Grifo denke ich ebenso.


Unterschreibe ich komplett. Für dieses System ist unser Kader tendenziell stark aufgestellt - falls die "Balancespieler" Wendt und Johnson auf den Außen fit sind.
Man kann natürlich überlegen, Stindl und Toto vorne spielen zu lassen und Raffael langsam aber sicher in die Jokerrolle zu überführen. Fänd es mit Cuisance auf der 8 neben Zak und Stindl vorne zwischen den Linien noch stärker. daumen-hoch
Spielsystem |#1130
19.03.2018 - 10:39 Uhr
Möchte am Rande erwähnen, dass es der Taktikgraupe Hecking gelungen ist, den Supertrainer Nagelsmann taktisch zu überraschen. Der sagte nämlich: "Wir haben Gladbach so nicht erwartet, deshalb hat uns der Zugriff gefehlt." Wäre das andersherum gewesen, wäre eine entsprechende Aussage Heckings schon wieder hier als Beweis für seine taktische Unfähigkeit in den Zeugenstand gerufen worden.

Was nichts daran ändert, dass ich den Trend zur Dreier-/Fünferkette nicht nachvollziehen kann. Ja, sie hat Vorzüge gegenüber der Viererkette, aber sie ist auf lange Sicht das schwächere System, macht den Fußball unflexibler und ist maßgeblich für die Schwäche der Bundesliga verantwortlich. Es hat seinen Grund, dass Mitte der Neunziger Jahre die Teams mit Viererkette plötzlich die Liga aufgerollt haben, mag es auch so sein, dass sich die "moderne" Dreierkette von der aus den Achtzigern durch einige Kniffe unterscheidet.

Am schlimmsten ist allerdings, dass Maßnahmen wie Gegenpressing oder Dreierkette ihre Wirkung völlig verlieren, wenn auf einmal alle so spielen. Was sie tun.

•     •     •

"Everybody has a plan until they get punched in the mouth." (Mike Tyson)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von WindomEarle am 19.03.2018 um 10:40 Uhr bearbeitet
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