Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
29.06.2025 - 21:49 Uhr
Zitat von Laxaffe17
Kommt drauf an ob wir erfolgreich sind
Unter MK war auch Ruhe solange es lief
Zitat von Hanse-Loewe
Der Verwaltungsrat hat sich jetzt aber wohl gegenüber der SZ auf Nachfrage geäußert:
Wir hatten ja gemutmaßt, dass die Ablehnung der Budgeterhöhung im AR durch den eV damit zu tun hat, dass Ismaik eine Finanzierung durch Genussrechte noch nicht zusagen wollte.
Die SZ bringt jetzt sogar ins Spiel, dass selbst die Finanzierung durch Darlehen nicht gesichert sei. Wäre das so, hätte eigentlich auch die Investorenseite im AR einer Budgeterhöhung aus haftungsrechtlichen Gründen nicht zustimmen dürfen. In jedem Fall aber würde es erklären, warum der eV nicht zustimmen konnte.
Ich gehe mal davon aus, dass die Finanzierung intern bei der Investorenseite aber abgesprochen war, und rechne nicht damit, dass es im Herbst, wenn die Fortführungsprognose ansteht, Erpressungspotential gibt, wo doch der eV der Budgeterhöhung nicht zugestimmt hat:
https://loewenmagazin.de/euphorie-zu-hohem-preis/
Zitat von jurgenkorus
Ich denke auch, dass die Ursache der Streit ist. Erklärt man das transparent, stürzt sich die gesamte Presse drauf. Dann steht es beim Blogger trotzdem noch in derselben Form - der e.V. alleine ist schuld und will den Erfog nicht. Aber zusätzlich hast du dann vielleicht neutrale, aber immer noch schlechte Presse, in allen Medien (BR, SZ, Merkur, Magenta und Co.).
Zitat von Hanse-Loewe
Angenommen es war so, wie hypothetisch unterstellt, dann musste sich der eV taktisch verhalten, wegen des Gesellschafterstreits.
Wenn du jedes Mal ein solches taktisches Verhalten öffentlich kommunizierst und erklärst, drückst Du damit jedes Mal direkt oder indirekt aus, wie es um das Gesellschafterverhältnis bestellt ist.
Das kannst du nicht machen, weil du damit den Streit nur befeuerst. Öffentlich wird man den Fokus auf den Gesellschafterkonflikt nur lenken, wo es sich nicht mehr vermeiden lässt, und ansonsten versuchen, die Wogen zu glätten.
Auch um den Preis, dass es – wie jetzt wieder geschehen – vom Blogger ausgeschlachtet wird.
Zitat von big_daddy0909
Ja die Gründe von Euch Beiden leuchten mir ein, aber was spricht gegen eine öffentliche Darstellung dass man zwar im AR gegen die Erhöhung gestimmt, durch den Verzicht auf die GF Anweisung jedoch indirekt der Budgethöhung zugestimmt hat ? Als einziger Grund fällt mir hier ein, dass es Viele nicht verstehen würden, was ich wiederum weniger schlimm fände als die Meinung Vieler so stehen zu lassen, dass der EV nicht aufsteigen will, was man ja an der Ablehnung der Budgeterhöhung im AR erkennt.
Ja die Gründe von Euch Beiden leuchten mir ein, aber was spricht gegen eine öffentliche Darstellung dass man zwar im AR gegen die Erhöhung gestimmt, durch den Verzicht auf die GF Anweisung jedoch indirekt der Budgethöhung zugestimmt hat ? Als einziger Grund fällt mir hier ein, dass es Viele nicht verstehen würden, was ich wiederum weniger schlimm fände als die Meinung Vieler so stehen zu lassen, dass der EV nicht aufsteigen will, was man ja an der Ablehnung der Budgeterhöhung im AR erkennt.
Angenommen es war so, wie hypothetisch unterstellt, dann musste sich der eV taktisch verhalten, wegen des Gesellschafterstreits.
Wenn du jedes Mal ein solches taktisches Verhalten öffentlich kommunizierst und erklärst, drückst Du damit jedes Mal direkt oder indirekt aus, wie es um das Gesellschafterverhältnis bestellt ist.
Das kannst du nicht machen, weil du damit den Streit nur befeuerst. Öffentlich wird man den Fokus auf den Gesellschafterkonflikt nur lenken, wo es sich nicht mehr vermeiden lässt, und ansonsten versuchen, die Wogen zu glätten.
Auch um den Preis, dass es – wie jetzt wieder geschehen – vom Blogger ausgeschlachtet wird.
Ich denke auch, dass die Ursache der Streit ist. Erklärt man das transparent, stürzt sich die gesamte Presse drauf. Dann steht es beim Blogger trotzdem noch in derselben Form - der e.V. alleine ist schuld und will den Erfog nicht. Aber zusätzlich hast du dann vielleicht neutrale, aber immer noch schlechte Presse, in allen Medien (BR, SZ, Merkur, Magenta und Co.).
Der Verwaltungsrat hat sich jetzt aber wohl gegenüber der SZ auf Nachfrage geäußert:
Wir hatten ja gemutmaßt, dass die Ablehnung der Budgeterhöhung im AR durch den eV damit zu tun hat, dass Ismaik eine Finanzierung durch Genussrechte noch nicht zusagen wollte.
Die SZ bringt jetzt sogar ins Spiel, dass selbst die Finanzierung durch Darlehen nicht gesichert sei. Wäre das so, hätte eigentlich auch die Investorenseite im AR einer Budgeterhöhung aus haftungsrechtlichen Gründen nicht zustimmen dürfen. In jedem Fall aber würde es erklären, warum der eV nicht zustimmen konnte.
Ich gehe mal davon aus, dass die Finanzierung intern bei der Investorenseite aber abgesprochen war, und rechne nicht damit, dass es im Herbst, wenn die Fortführungsprognose ansteht, Erpressungspotential gibt, wo doch der eV der Budgeterhöhung nicht zugestimmt hat:
https://loewenmagazin.de/euphorie-zu-hohem-preis/
Kommt drauf an ob wir erfolgreich sind
Unter MK war auch Ruhe solange es lief
Man kanns auch so sehen, dass unter MK Ruhe war, weil Ismaik das Gefühl hatte, über ihn Einfluss zu haben.
Mir geht’s aber um was anderes:
Ismaik kann ja im Herbst im Zusammenhang mit der Fortführungsprognose nur erpresserische Forderungen stellen, wenn er glaubhaft mit Insolvenz drohen kann.
Im Unterschied zum letzten Jahr (Muellers Fehlplanungen) kann er dieses Jahr aber den eV nicht haftbar machen. Deswegen fände ich es nicht überzeugend, wenn er dieses Jahr mit Insolvenz droht und damit verbundene Forderungen stellt.
Damit würde er mindestens das Risiko eingehen, dass der Kooperationsvertrag kündbar ist durch den eV. Und das wird er wohl nicht riskieren wollen. Mein Tipp wäre, dass die Fortführungsprognose dieses Jahr geräuschloser als letztes Jahr gehandhabt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 29.06.2025 um 21:50 Uhr bearbeitet
29.06.2025 - 22:17 Uhr
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Oder gibt es andere Posten, die eine ausgeglichene Bilanz verhindern?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Oder gibt es andere Posten, die eine ausgeglichene Bilanz verhindern?
30.06.2025 - 07:56 Uhr
Zitat von Breatnach
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Bei den ganzen Zahlen, die da herumschwirren, werden immer zwei Dinge durcheinandergeworfen:
Für die Fortführungsprognose (steht im Herbst an, und ist auf Sicht von eineinhalb Jahren nach vorne gerichtet), muss die Liquidität sichergestellt werden (Insolvenzvermeidung für diesen Zeitraum).
Dabei wird immer ein Worst Case Szenario unterstellt (z.B. dass wir kommende Saison kaum noch Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion nicht ausverkauft ist, etc.). Deswegen benötigen wir hier sehr viel Liquidität, die die HAM als SICHERHEIT (Überbrückungsdarlehen) zur Verfügung stellt.
Das ist die hohe Summe (5 Mio), um die es jetzt in den Medien geht.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, was wir an jährlichem Defizit haben: dieses fällt regelmäßig deutlich geringer aus als die Summe im Überbrückungsdarlehen, da wir im Nachhinein meist doch ordentliche Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion immer ausverkauft ist, und meist auch noch ein Transferüberschuss erzielt wird, Ausbildungsvergütungen anfallen, die TV-Einnahmen erhöht werden, etc.
Das durchschnittliche jährliche Defizit war in den Jahren seit dem Zweitliga-Abstieg nur gut 1,5 Mio, und dürfte für die laufende Saison wegen der Etaterhöhung aber darüber liegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hanse-Loewe am 30.06.2025 um 08:14 Uhr bearbeitet
30.06.2025 - 09:32 Uhr
@Hanse-Loewe da wir eh schon im Presse Thread sind...... du machst ja hier gerade suüer inoffizielle Aufklärungsarbeit für uns Alle, die ich aus genannten Gründen für sehr wichtig halte.
Bewirb dich doch bitte beim Verein als Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit und mache deine Kommunikation hier offiziell.
Ich glaube du hättest hier nicht nur mich als Unterstützer.
Bewirb dich doch bitte beim Verein als Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit und mache deine Kommunikation hier offiziell.
Ich glaube du hättest hier nicht nur mich als Unterstützer.
30.06.2025 - 10:03 Uhr
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
30.06.2025 - 10:04 Uhr
Zitat von Breatnach
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Wie man sieht bringt das Ausnahmslos jeder durcheinander
Hat uns jetzt das Sechziger in Punkto Außendarstellung mal wieder einen absoluten Bärendienst erwiesen
Danke dafür..
30.06.2025 - 10:16 Uhr
Zitat von Breatnach
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Da wir ja kurz vor der Insolvenz standen, glaube ich ist das bei uns, auch mit den Schulden die wir haben, eine Verpflichtung damit wir überhaupt eine Lizenz erhalten.
Andere Vereine haben halt nicht +70 Mio Schulden, die müssen aber natürlich auch Nachweisen das sie die Saison Finanzieren können, nur halt nicht mit den gleichen Vorgaben die wir hier haben.
Gerade in der 3. Liga wird aber mittlerweile, zum Glück, auch deutlich mehr drauf geschaut damit man kein neues Uerdingen oder Türkgücü hat die dann die Tabelle versauen mit ihren Insolvenzen.
30.06.2025 - 10:19 Uhr
Zitat von Breatnach
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Danke, das habe ich tatsächlich durcheinander gebracht.
Aber wie machen das denn andere Vereine? Ist die Fortführungsprognose keine allgemeine Vorgabe der DFL/DFB? Die Bauern mögen ihr berühmtes Festgeldkonto haben, aber die allermeisten Vereine würden doch im "Worst Case" nicht liquide bleiben können, oder?
Naja, nicht jede Profigesellschaft in DE hat eine rd. 70 Mio. EUR Überschuldung bei gleichzeitig verschwindend geringem EK.
Es gilt auch immer mal wieder zu verdeutlichen, dass die KGAA faktisch pleite ist, wenn sie nicht durch Gesellschafterdarlehen bzw. deren Umwandlung am Leben gehalten wird. Jedes andere Unternehmen wäre mit dieser Bilanz ein Fall fürs Insolvenzgericht, aber das wird halt auch von vielen vergessen. Gilt auch als Hinweis an @Laxaffe17 - es ist einfach viel zu wenig Leuten bewusst, wie geisteskrank wir finanziell dastehen. Daher finde ich nicht, dass es ein Bärendienst ist. Es ist einfach die volle Wahrheit.
30.06.2025 - 12:04 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Bei den ganzen Zahlen, die da herumschwirren, werden immer zwei Dinge durcheinandergeworfen:
Für die Fortführungsprognose (steht im Herbst an, und ist auf Sicht von eineinhalb Jahren nach vorne gerichtet), muss die Liquidität sichergestellt werden (Insolvenzvermeidung für diesen Zeitraum).
Dabei wird immer ein Worst Case Szenario unterstellt (z.B. dass wir kommende Saison kaum noch Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion nicht ausverkauft ist, etc.). Deswegen benötigen wir hier sehr viel Liquidität, die die HAM als SICHERHEIT (Überbrückungsdarlehen) zur Verfügung stellt.
Das ist die hohe Summe (5 Mio), um die es jetzt in den Medien geht.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, was wir an jährlichem Defizit haben: dieses fällt regelmäßig deutlich geringer aus als die Summe im Überbrückungsdarlehen, da wir im Nachhinein meist doch ordentliche Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion immer ausverkauft ist, und meist auch noch ein Transferüberschuss erzielt wird, Ausbildungsvergütungen anfallen, die TV-Einnahmen erhöht werden, etc.
Das durchschnittliche jährliche Defizit war in den Jahren seit dem Zweitliga-Abstieg nur gut 1,5 Mio, und dürfte für die laufende Saison wegen der Etaterhöhung aber darüber liegen.
Zitat von Breatnach
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Wie kann es sein, dass wieder so viel Geld benötigt wird?
Die Spielerverträge werden nächstes Jahr nicht teurer sein als dieses Jahr und die Zuschauereinnahmen werden vermutlich auch (in etwa) dieselbe Höhe haben.
Die einzigen Variablen, die mir einfallen. sind auf der Einnahmenseite das Sponsoring (vermutlich läuft der Vertrag mit der Bayerischen aus) und auf der Ausgabenseite evtl. Zinszahlungen an HI.
Bei den ganzen Zahlen, die da herumschwirren, werden immer zwei Dinge durcheinandergeworfen:
Für die Fortführungsprognose (steht im Herbst an, und ist auf Sicht von eineinhalb Jahren nach vorne gerichtet), muss die Liquidität sichergestellt werden (Insolvenzvermeidung für diesen Zeitraum).
Dabei wird immer ein Worst Case Szenario unterstellt (z.B. dass wir kommende Saison kaum noch Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion nicht ausverkauft ist, etc.). Deswegen benötigen wir hier sehr viel Liquidität, die die HAM als SICHERHEIT (Überbrückungsdarlehen) zur Verfügung stellt.
Das ist die hohe Summe (5 Mio), um die es jetzt in den Medien geht.
Auf einem ganz anderen Blatt steht, was wir an jährlichem Defizit haben: dieses fällt regelmäßig deutlich geringer aus als die Summe im Überbrückungsdarlehen, da wir im Nachhinein meist doch ordentliche Sponsoring-Einnahmen haben, das Stadion immer ausverkauft ist, und meist auch noch ein Transferüberschuss erzielt wird, Ausbildungsvergütungen anfallen, die TV-Einnahmen erhöht werden, etc.
Das durchschnittliche jährliche Defizit war in den Jahren seit dem Zweitliga-Abstieg nur gut 1,5 Mio, und dürfte für die laufende Saison wegen der Etaterhöhung aber darüber liegen.
Wirklich sehr gut zusammen gefasst und sollte man eigentlich mal so der SZ und den beiden e.V. nahen Blogs schicken!
30.06.2025 - 13:08 Uhr
Vielleicht sollte man den Hanse-Loewe als neuen GF einstellen.
Immer sachlich, 1a informiert und absolut gute Kenntnisse...vermutlich mehr als die letzten 5 GF zusammen.
Also nochmals vielen Dank, für deine stets sehr lesenswerte Kommentare.
Immer sachlich, 1a informiert und absolut gute Kenntnisse...vermutlich mehr als die letzten 5 GF zusammen.
Also nochmals vielen Dank, für deine stets sehr lesenswerte Kommentare.
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