Finanzthread
08.05.2016 - 14:09 Uhr
03.09.2026 - 06:35 Uhr
Eine Korrektur, die ablösepflichtigen Zugänge werden natürlich in der Bilanz als Vermögenswerte aktiviert und über die Vertragslaufzeit abgeschrieben, aber auch schon im Jahr der Aktivierung, es ist also nicht korrekt, dass zB. Sauer im ersten Jahr in der Bilanz ein “Nullsummenspiel” ist.
Dazu werden bestimmte Kaufnebenkosten (Beraterhonorare, Handgelder) ebenfalls aktiviert und über die Laufzeit abgeschrieben.
Auch Vertragsverlängerungen wirken sich auf die Abschreibungen aus, Handgelder etc und der Restbuchwert werden über die neue Laufzeit abgeschrieben, wie bei Undav zum Beispiel.
Gleiches gilt für alle anderen Vermögensgegenstände, also auch wenn wir das Carl-Benz Center kaufen
Ebenso wichtig ist aber natürlich auch die Liquidität, wir brauchen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge an Geld um unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, wenn man einen Gewinn ausweist aber seine Rechnungen nicht bezahlen kann, dann gehen auch die Lichter aus.
Ich glaube nicht, dass wir gezwungen waren Chema zu verkaufen, ich kann mir aber schon vorstellen, dass es eine finanztaktische Überlegung war, durch Transfers Liquidität und einen buchhalterischen Ertrag zu generieren um gerade nicht in die Situation wie Frankfurt etc. zu kommen, somdern um langfristig gesund zu wachsen.
Ob es dann sinnvoll ist Pejcinovic und Sauer zu kaufen und Chema abzugeben, I don’t know. Ob wir wirklich bereit waren, Leweling, Bilal etc. für die kolportierten Ablösen abzugeben, oder ob man natürlich verhandelt hat, weil wir nunmal noch nicht in der Situation sind kategorisch nein zu sagen und den Spielern und Beratern auch versprochen hat sich Angebote anzuhören, I don’t know.
Ich glaube man geht finanziell ein kalkuliertes Risiko, dadurch hat die sportliche Führung gewisse Zwänge, das ist auch gut so. Hat man die richtigen Stellschrauben gedreht? 🤔 Ich hätte andere Prioritäten in der Kaderplanung gesetzt…
Dazu werden bestimmte Kaufnebenkosten (Beraterhonorare, Handgelder) ebenfalls aktiviert und über die Laufzeit abgeschrieben.
Auch Vertragsverlängerungen wirken sich auf die Abschreibungen aus, Handgelder etc und der Restbuchwert werden über die neue Laufzeit abgeschrieben, wie bei Undav zum Beispiel.
Gleiches gilt für alle anderen Vermögensgegenstände, also auch wenn wir das Carl-Benz Center kaufen
Ebenso wichtig ist aber natürlich auch die Liquidität, wir brauchen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge an Geld um unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, wenn man einen Gewinn ausweist aber seine Rechnungen nicht bezahlen kann, dann gehen auch die Lichter aus.
Ich glaube nicht, dass wir gezwungen waren Chema zu verkaufen, ich kann mir aber schon vorstellen, dass es eine finanztaktische Überlegung war, durch Transfers Liquidität und einen buchhalterischen Ertrag zu generieren um gerade nicht in die Situation wie Frankfurt etc. zu kommen, somdern um langfristig gesund zu wachsen.
Ob es dann sinnvoll ist Pejcinovic und Sauer zu kaufen und Chema abzugeben, I don’t know. Ob wir wirklich bereit waren, Leweling, Bilal etc. für die kolportierten Ablösen abzugeben, oder ob man natürlich verhandelt hat, weil wir nunmal noch nicht in der Situation sind kategorisch nein zu sagen und den Spielern und Beratern auch versprochen hat sich Angebote anzuhören, I don’t know.
Ich glaube man geht finanziell ein kalkuliertes Risiko, dadurch hat die sportliche Führung gewisse Zwänge, das ist auch gut so. Hat man die richtigen Stellschrauben gedreht? 🤔 Ich hätte andere Prioritäten in der Kaderplanung gesetzt…
03.09.2026 - 08:40 Uhr
Zitat von Santiago15
Selbstverständlich wäre das vereinsschädigend, weil Stiller deutlich mehr wert ist als 7 Mios. Bzw. dann 5 Mio "Bilanzgewinn".
Zitat von nurleser
Ein Beispiel: Nehmen wir an, der VfB plant aktuell mit einem Defizit von 5 Mio. Jetzt kommt aus einer Liga die noch offen ist ein Angebot für Stiller rein. Kaufpreis 7 Mio. bei 2 Mio. Restbuchwert (letztere Zahl ist keine Annahme sondern lässt sich aus Ablösesumme und Vertragsdaten berechnen). Würdest du die Annahme eines solchen Angebots nicht als vereinsschädigend ansehen, obwohl es doch die Bilanz ausgleichen würde?
Ein Beispiel: Nehmen wir an, der VfB plant aktuell mit einem Defizit von 5 Mio. Jetzt kommt aus einer Liga die noch offen ist ein Angebot für Stiller rein. Kaufpreis 7 Mio. bei 2 Mio. Restbuchwert (letztere Zahl ist keine Annahme sondern lässt sich aus Ablösesumme und Vertragsdaten berechnen). Würdest du die Annahme eines solchen Angebots nicht als vereinsschädigend ansehen, obwohl es doch die Bilanz ausgleichen würde?
Selbstverständlich wäre das vereinsschädigend, weil Stiller deutlich mehr wert ist als 7 Mios. Bzw. dann 5 Mio "Bilanzgewinn".
Siehst du, dann spielt ein Buchgewinn wohl doch nicht so die entscheidende Rolle.
Das ist aber ja eine ganz andere Frage und bei Chema sieht die Rechnung eben ganz anders aus. Sportlich hat man ihm gerade erst Prömel vor die Nase gesetzt und so ganz kann Hoeneß scheinbar auch nicht von Karazor lassen. Insofern ist das sportlich ein himmelweiter Unterschied zwischen Stiller und Chema. Und finanziell hatte Real dergestalt die Hand drauf, dass ohnehin nie der ganz große Reibach mit Chema möglich war. 16 Mios jetzt (laut ZVW-Podcast die Summe, die nach Auszahlung von Real beim VfB hängen bleibt) oder 18 Mios nächstes Jahr per RKO zurück zu Madrid gibt sich ja nun nicht wirklich viel. Weil wenn wir jetzt annehmen, dass Chema nächstes Jahr 40, 50 Mios wert sein könnte, dann ist nunmal die logische Konsequenz, dass Real dann für 18 Mios die RKO zieht. Sei es um ihn zu behalten, sei es um ihn weiterzuverkaufen.
Real hätte bereits jetzt die RKO weit unter 18 Mio. aktivieren können, haben sie offensichtlich nicht gemacht. Aber selbst wenn hätte man ihn noch ein Jahr auf dem Platz gehabt, was jetzt nicht der Fall ist.
Falls der Tausch von Chema gegen Sauer das Jahresergebnis 2026 sanieren soll, wäre das ein nicht ganz so krasser aber doch ähnlicher Bilanzierungstrick.
Womit du leider bewiesen hast, dass du mein ursprüngliches Posting nicht verstanden hast.
Sauer spielt überhaupt keine Rolle. Weder bei Chema konkret, noch bei der Maßgabe des Aufsichtsrates, dass noch allgemein Transfererlöse zu erzielen sind. Weil die 12,5 Mios Ablöse im nächsten Geschäftsjahr umgekehrt als immaterieller Vermögenswert in der Bilanz auftaucht und daher im ersten Jahr ein Nullsummenspiel ist.
Das ist nicht richtig. Anlagevermögen ist im Jahr der Anschaffung anteilig abzuschreiben, da läuft bei Sauer auch schon dieses Jahr ein Millionenbetrag auf, zudem fallen Gehaltszahlungen und ggf. Handgeld an. Dass die Verpflichtung von Sauer und die Erhöhung des Angebots für Pejcinovic explizit mit der Forderung durch eine entsprechende Gegenfinanzierung durch Transfererlöse verknüpft wurde, ging hinlänglich durch die Presse. Wenn deine Sicht stimmen würde, und der VfB rein bilanziell denken würde, dann würden wir über einen kleinen einstelligen Millionenbetrag reden, der in 2026 zusätzlich anfallen würde. Das wäre durch den Verkauf des bilanziell praktisch wertlosen Milosevic locker drin und man hätte nicht händeringend versuchen müssen, noch irgendwie Leute zu Geld zu machen.
Solange der VfB also nicht unter einem Liquiditätsengpass leidet, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Sondern das Problem ist (bzw. das wäre meine These), dass im letzten Geschäftsjahr (für jeden öffentlich einsehbar) 47 Mios abgeschrieben wurden. Und es jetzt keinen Grund gibt davon auszugehen, dass das in der nächsten Bilanz weniger werden wird. Und das auch nicht irgendwie durch Unfähigkeit der handelnden Personen, sondern ganz regulär nach den Abschreibungsregelungen, denen der VfB unterliegt. D.h. ohne, dass irgendetwas gemacht, ohne, dass irgendwas ausgegeben wurde, startete man das Geschäftsjahr mit 47 Mios Miese. Dafür ist kein Bleistift auf der Geschäftsstelle gekauft worden, kein Tornetz für die Jugendmannschaften und auch kein neuer Spieler.
Jetzt gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten das aufzufangen: man kann einfach 47 Mios mehr einnehmen als man ausgibt. Man kann irgendein Sondermodell haben, wo ein Großkonzern oder ein Gönner einfach jedes Jahr Geld nachschießt. Oder man kann darauf angewiesen sein, ab und an auch mal einen Spieler für nennenswertes Geld zu verkaufen. Wie das ja eigentlich immer wieder für ganz viele Clubs in der Bundesliga gesagt wird, dass sie auf Transfererlöse angewiesen sind. Nicht zwingend Überschüsse, aber eben Erlöse.
Jetzt gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten das aufzufangen: man kann einfach 47 Mios mehr einnehmen als man ausgibt. Man kann irgendein Sondermodell haben, wo ein Großkonzern oder ein Gönner einfach jedes Jahr Geld nachschießt. Oder man kann darauf angewiesen sein, ab und an auch mal einen Spieler für nennenswertes Geld zu verkaufen. Wie das ja eigentlich immer wieder für ganz viele Clubs in der Bundesliga gesagt wird, dass sie auf Transfererlöse angewiesen sind. Nicht zwingend Überschüsse, aber eben Erlöse.
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: Vertragsverlängerungen. Wenn ein Spieler seinen Vertrag verlängert wird die Abschreibung des Restbuchwerts über die verlängerte Laufzeit gestreckt und die jährlichen Abschreibungen verringern sich. Letztlich ist deine Aussage über Abschreibungen nur die Binsenweisheit, dass man tunlichst vermeiden sollte, Spieler ablösefrei gehen zu lassen. Diese Gefahr bestand aber bei keinem der in Frage stehenden. Da darf man dann nicht wie ein aufgescheuchtes Huhn reagieren, wenn einmal eine rote Zahl im Jahresergebnis auftaucht. Durch die Abschreibungen verschwindet nicht ein Cent von den Konten des VfB. Im Gegenteil, Unternehmen lieben Abschreibungen, weil sie den Gewinn und mindern und deswegen weniger Steuern anfallen. Und diese Steuern verschwinden dann sehr wohl vom VfB-Konto.
Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht, warum hier im Forum so viele scheinbar nicht in der Lage sind mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Damit meine ich gar nicht dich speziell, sondern ganz allgemein.
Die Eintracht hat Jahr für Jahr eine traumhafte Transferbilanz nach der anderen aufgelegt, hat international gespielt (und das in der EL auch ein biiiiiiiiiisschen erfolgreicher als der VfB) und ist ja auch ansonsten bei vielen Finanzkennzahlen mit dem VfB vergleichbar. Hat irgendjemand hier mal deren Transfersommer verfolgt? Dagegen war das jetzt bei uns eher nur Kindergeburtstag.
Die Eintracht hat Jahr für Jahr eine traumhafte Transferbilanz nach der anderen aufgelegt, hat international gespielt (und das in der EL auch ein biiiiiiiiiisschen erfolgreicher als der VfB) und ist ja auch ansonsten bei vielen Finanzkennzahlen mit dem VfB vergleichbar. Hat irgendjemand hier mal deren Transfersommer verfolgt? Dagegen war das jetzt bei uns eher nur Kindergeburtstag.
Whataboutism der zweiten Art (die Anderen sind noch viel schlimmer) war noch nie ein besonders gutes Argument.
Maßgeblich ist vor allem, dass wir hier mehr oder weniger fachfremd von der Couch aus spekulieren, während sich der VfB einen gewiss nicht schlecht bezahlten Direktor Finanzen gönnt und im Aufsichtsrat Leute sitzen, die in der freien Wirtschaft in nicht ganz kleinen Unternehmen nicht ganz unwichtige Posten einnehmen und daher hoffentlich mehr Ahnung von Bilanzen haben als wir. Und dort gewisslich niemand auf "Bilanztricks" angewiesen ist... 

Diese ganzen hochbezahlten Pöstchen gab es auch schon zu Zeiten, als eine ganze Reihe von fragwürdigen Dingen passiert sind. Es gibt ja in der Tat die Geschichte, dass der VfB damals Tasci massiv unter Marktwert verscherbelt haben soll, damit man der MV ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis vorgaukeln kann. Ein paar Monate davor verließ ein Referent des Vorstands übrigens den Verein um Geschäftsführer bei einem anderen Bundesligisten zu werden. Was der wohl heute so beruflich macht?
Aber wie gesagt, ich glaube gar nicht, dass der VfB so borniert auf Bilanzwerte fixiert ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von nurleser am 03.09.2026 um 08:42 Uhr bearbeitet
03.09.2026 - 09:20 Uhr
Also ich glaube nicht, dass irgendwelche Bilanz-Tricks unsere Transfers beeinflussen. Mislintat hatte dies früher mal gesagt, aber da stand es um uns noch viel schlechter. Außerdem haben wir auch signifikante Erträge durch die CL. Letztendlich muss man ja auch sagen, je höher der Gewinn, desto mehr steuern muss man bezahlen. Ds heißt, es ist zwar schön solche Zahlen zu präsentieren, aber es folgen ja auch reale nicht per se positive Folgen daraus.
Ich denke eher, dass es Cash-Flow getrieben war. Und da geht es auch nicht darum, dass es um uns per se schlecht steht, was die laufende Liquidität angeht, aber wir haben besonders im infrastrukturellen Bereich Aufgaben vor uns. Insbesondere das Carl-Benz-Center, das man kaufen möchte, und ein neues Stadion für Frauen/U21, aber m. W. hat man auch noch Aufgaben, was die Trainingsmöglichkeiten angeht.
Ich denke eher, dass es Cash-Flow getrieben war. Und da geht es auch nicht darum, dass es um uns per se schlecht steht, was die laufende Liquidität angeht, aber wir haben besonders im infrastrukturellen Bereich Aufgaben vor uns. Insbesondere das Carl-Benz-Center, das man kaufen möchte, und ein neues Stadion für Frauen/U21, aber m. W. hat man auch noch Aufgaben, was die Trainingsmöglichkeiten angeht.
03.09.2026 - 11:07 Uhr
Ich will eure Detaildebatte gar nicht torpedieren und mir ist bewusst, dass der "einfache Blick" der Komplexität einer Finanzplanung einer AG mit einem Jahresumsatz im ordentlichen dreistelligen Millionenbereich nicht gerecht wird. Aber im Endeffekt reicht der einfache Blick, um grob zu erahnen wie groß das Loch sein könnte, das entstanden ist weil die sportlich Verantwortlichen es nicht geschafft haben die in der Presse oft genannten Transfereinnahmen respektive Transferüberschüsse zu generieren. 2025, "Das Rekordjahr" von dem Wehrle so schwärmte, mit einem Umsatz von fast an den 400 Millionen kratzend, "nur" 22,5 Millionen Gewinn. Und da waren die dicken Umsätze von Woltemade & Millot drin. Ob das jetzt 80, 90 oder 100 Millionen waren ist beim groben Schätzen egal. Angenommen die Ausgabenseite ist nicht im gleichen Maße geschrumpft, dann tut sich da schon ein ordentliches Delta auf... Wie hoch es ist kann keiner genau sagen, CL-Einnahmen hier, CL-Gehälter dort etc... Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
03.09.2026 - 11:32 Uhr
Zitat von ilfenomeno9
Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Wie schätzt du das perspektivisch ein? Ich finde diese Entwicklung erstmal gar nicht schlecht. Die letzten Jahre hatte ich das Gefühl, dass sich bei vielen Fans aber auch Vereinen eine Goldgräberstimmung breit gemacht hat. Sobald ein Angebot außerhalb der Premier League diskutiert wurde, kam irgendwer mit dem Hinweis, dass man nur warten müsse bis ein englischer Verein in den Poker einsteigt und sowieso mehr bezahlt.
Mein Eindruck war, dass ich auch viele Verantwortliche davon haben anstecken lassen. Dadurch ist die Kaderplanung immer volatiler geworden. Kommt noch ein Engländer oder nicht. Spieler wurden mit dem Risiko sie doch nicht loszuwerden bis zu Ende der Transferperiode gehalten. Ist dann doch noch der gewünschte Interessent aus der Premier League aufgeschlagen, konnte kein Ersatz mehr verpflichtet werden.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte das zu einer rationaleren Transferpolitik bei vielen Vereinen führen. Wobei die Hoffnung auf rationales und vorausschauendes Handeln im Fußball vielleicht auch naiv ist.
03.09.2026 - 11:36 Uhr
Zitat von VinniJ
Wie schätzt du das perspektivisch ein? Ich finde diese Entwicklung erstmal gar nicht schlecht. Die letzten Jahre hatte ich das Gefühl, dass sich bei vielen Fans aber auch Vereinen eine Goldgräberstimmung breit gemacht hat. Sobald ein Angebot außerhalb der Premier League diskutiert wurde, kam irgendwer mit dem Hinweis, dass man nur warten müsse bis ein englischer Verein in den Poker einsteigt und sowieso mehr bezahlt.
Mein Eindruck war, dass ich auch viele Verantwortliche davon haben anstecken lassen. Dadurch ist die Kaderplanung immer volatiler geworden. Kommt noch ein Engländer oder nicht. Spieler wurden mit dem Risiko sie doch nicht loszuwerden bis zu Ende der Transferperiode gehalten. Ist dann doch noch der gewünschte Interessent aus der Premier League aufgeschlagen, konnte kein Ersatz mehr verpflichtet werden.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte das zu einer rationaleren Transferpolitik bei vielen Vereinen führen. Wobei die Hoffnung auf rationales und vorausschauendes Handeln im Fußball vielleicht auch naiv ist.
Zitat von ilfenomeno9
Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Wie schätzt du das perspektivisch ein? Ich finde diese Entwicklung erstmal gar nicht schlecht. Die letzten Jahre hatte ich das Gefühl, dass sich bei vielen Fans aber auch Vereinen eine Goldgräberstimmung breit gemacht hat. Sobald ein Angebot außerhalb der Premier League diskutiert wurde, kam irgendwer mit dem Hinweis, dass man nur warten müsse bis ein englischer Verein in den Poker einsteigt und sowieso mehr bezahlt.
Mein Eindruck war, dass ich auch viele Verantwortliche davon haben anstecken lassen. Dadurch ist die Kaderplanung immer volatiler geworden. Kommt noch ein Engländer oder nicht. Spieler wurden mit dem Risiko sie doch nicht loszuwerden bis zu Ende der Transferperiode gehalten. Ist dann doch noch der gewünschte Interessent aus der Premier League aufgeschlagen, konnte kein Ersatz mehr verpflichtet werden.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte das zu einer rationaleren Transferpolitik bei vielen Vereinen führen. Wobei die Hoffnung auf rationales und vorausschauendes Handeln im Fußball vielleicht auch naiv ist.
Genau dein letzter Satz wäre meine Antwort gewesen. Seriöse, solide, vorausschauende Vereine werden weiter rational handeln (der neidische Blick geht auch da nach Südbaden), hektische, risikoaffine Clubs werden weiter ins Risiko gehen. Und wie das dann aussehen kann, das haben wir die letzten Tage des Transferfensters u.a. beim VfB beobachten können 😉
03.09.2026 - 12:08 Uhr
Zitat von ilfenomeno9
Ich will eure Detaildebatte gar nicht torpedieren und mir ist bewusst, dass der "einfache Blick" der Komplexität einer Finanzplanung einer AG mit einem Jahresumsatz im ordentlichen dreistelligen Millionenbereich nicht gerecht wird. Aber im Endeffekt reicht der einfache Blick, um grob zu erahnen wie groß das Loch sein könnte, das entstanden ist weil die sportlich Verantwortlichen es nicht geschafft haben die in der Presse oft genannten Transfereinnahmen respektive Transferüberschüsse zu generieren. 2025, "Das Rekordjahr" von dem Wehrle so schwärmte, mit einem Umsatz von fast an den 400 Millionen kratzend, "nur" 22,5 Millionen Gewinn. Und da waren die dicken Umsätze von Woltemade & Millot drin. Ob das jetzt 80, 90 oder 100 Millionen waren ist beim groben Schätzen egal. Angenommen die Ausgabenseite ist nicht im gleichen Maße geschrumpft, dann tut sich da schon ein ordentliches Delta auf... Wie hoch es ist kann keiner genau sagen, CL-Einnahmen hier, CL-Gehälter dort etc... Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Ich will eure Detaildebatte gar nicht torpedieren und mir ist bewusst, dass der "einfache Blick" der Komplexität einer Finanzplanung einer AG mit einem Jahresumsatz im ordentlichen dreistelligen Millionenbereich nicht gerecht wird. Aber im Endeffekt reicht der einfache Blick, um grob zu erahnen wie groß das Loch sein könnte, das entstanden ist weil die sportlich Verantwortlichen es nicht geschafft haben die in der Presse oft genannten Transfereinnahmen respektive Transferüberschüsse zu generieren. 2025, "Das Rekordjahr" von dem Wehrle so schwärmte, mit einem Umsatz von fast an den 400 Millionen kratzend, "nur" 22,5 Millionen Gewinn. Und da waren die dicken Umsätze von Woltemade & Millot drin. Ob das jetzt 80, 90 oder 100 Millionen waren ist beim groben Schätzen egal. Angenommen die Ausgabenseite ist nicht im gleichen Maße geschrumpft, dann tut sich da schon ein ordentliches Delta auf... Wie hoch es ist kann keiner genau sagen, CL-Einnahmen hier, CL-Gehälter dort etc... Aber ein Bauchgrummeln vernimmt man aus der Branche, die sich eben zu Teilen aus Transfereinnahmen finanziert, schon ein bisschen, dass die Geldströme aus England und dem nahen Osten in dieser Transferperiode nicht ganz so liefen wie man sich das vielleicht vorgestellt hatte. Es wird ja aktuell viel über ein Gentlemans Agreement der englischen Clubs gesprochen das Geld in diesem Jahr mehr im eigenen Kreislauf zu behalten. Wurde auch hier in anderen Threads mal genannt. Und es ist eben Fakt, dass aus der PL im vergangenen Transfersommer noch ~650 Millionen in die Bundesliga geflossen sind und in diesem nur noch ~275. Und die Saudis haben vom Staatsfonds eben neue Vorgaben. Nach dem Anfangsboom setzt die Liga jetzt gezielter auf "normalere" Transfers & Talente, der Geldfluss nach Europa ging von ~700 über ~500 auf jetzt nur noch knapp ~300 Millionen, wovon wiederum fast die Hälfte in die Premier League floss und ein weiterer großer Teil nach Frankreich. Das macht's für Vereine die sich über Transfereinnahmen finanzieren wollen nicht einfacher. V.a. wenn man selbst sportlich attraktiv ist und es die eigenen Spieler eben nicht mehr mit aller Macht nach Riad oder zu Crystal Palace zieht...
Interessanter Blick auf die landesweiten Transferströme, das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Warum wir "nur" 22,5 Millionen Gewinn hatten, hängt denke ich schon eng mit der Detailsdiskussion über Buchwerte zusammen. Wir hatten ja die bereits erwähnten 47 Mio. Abschreibungen, gestiegen von 31 Mio. in 2024 und 23 Mio. in 2023. Wenn du die Abschreibungen auf den Jahresgewinn aufschlägst, dann kommst du schon in Richtung der Regionen, was wir netto für Woltemade und Millot eingenommen haben. Also kann man schon in etwa sagen, wo das schwarze Loch in der GuV ist.
Die Frage ist, ob man aufgrund der 47 Mio. Abschreibungen besorgt sein sollte oder nicht. Und da wird ganz entscheidend sein, was nächsten Sommer passiert, d.h. inwieweit man ablösefreie Abgänge vermeiden kann. Wenn man sich anschaut, welche Verträge alles 2028 auslaufen, da kann man schon etwas unruhig werden. Aber ich denke, da wird auch eine gewaltige Rolle spielen, wie die Saison sportlich verläuft, was dann ja auch wieder Folgen für die Einnahmenseite hat und weitere Verlängerungen ermöglicht. Was ich da im Kontext der abgelaufen Transferperiode als problematisch sehe, ist dass bis auf Demirovic kein Spieler mit Vertragsende 2028 im Schaufenster war.
Klar, manche Sachen wie die 30 Mio. für Undav wird man nicht wiedersehen, aber das muss man dann über entsprechende Mehreinnahmen anderswo über die Zeit ausschwitzen.
03.09.2026 - 12:08 Uhr
Zitat von nurleser
Real hätte bereits jetzt die RKO weit unter 18 Mio. aktivieren können, haben sie offensichtlich nicht gemacht. Aber selbst wenn hätte man ihn noch ein Jahr auf dem Platz gehabt, was jetzt nicht der Fall ist.
Das ist aber ja eine ganz andere Frage und bei Chema sieht die Rechnung eben ganz anders aus. Sportlich hat man ihm gerade erst Prömel vor die Nase gesetzt und so ganz kann Hoeneß scheinbar auch nicht von Karazor lassen. Insofern ist das sportlich ein himmelweiter Unterschied zwischen Stiller und Chema. Und finanziell hatte Real dergestalt die Hand drauf, dass ohnehin nie der ganz große Reibach mit Chema möglich war. 16 Mios jetzt (laut ZVW-Podcast die Summe, die nach Auszahlung von Real beim VfB hängen bleibt) oder 18 Mios nächstes Jahr per RKO zurück zu Madrid gibt sich ja nun nicht wirklich viel. Weil wenn wir jetzt annehmen, dass Chema nächstes Jahr 40, 50 Mios wert sein könnte, dann ist nunmal die logische Konsequenz, dass Real dann für 18 Mios die RKO zieht. Sei es um ihn zu behalten, sei es um ihn weiterzuverkaufen.
Real hätte bereits jetzt die RKO weit unter 18 Mio. aktivieren können, haben sie offensichtlich nicht gemacht. Aber selbst wenn hätte man ihn noch ein Jahr auf dem Platz gehabt, was jetzt nicht der Fall ist.
Ich bin ein großer Fan von Chema aber der hatte jetzt die gesamte Vorbereitung (wie Prömel auch) und spielte in zwei wichtigen Spielen 2 und 4 Minuten. Der Mehrwert von "auf dem Platz" wurde von Hoeneß sehr niedrig eingeschätzt und das wird nicht besser wenn Karazor jetzt wieder ins Team drängt. Was dann auch wieder Auswirkungen auf das finanziell mögliche hätte. Aber selbst wenn...
Finanziell sind wir aufgrund der RKO so ziemlich an das mögliche Optimum gekommen, genau wie jetzt hätte man sich mit Madrid einigen müssen und wenn sein Marktwert viel höher gewesen wäre hätte Real mehr davon haben wollen. Dass Real dem Verkauf überhaupt zugestimmt hat (und dabei uns ein bisschen Geld "übrig" gelassen hat im Vergleich dazu die RKO selbst zu ziehen) liegt vermutlich auch daran, dass sie a) die Entwicklungschance bei Chema schlechter sehen als du und einige andere und
b) die konkrete Chance einer guten Entwicklung bei uns wurde von Real auch nicht gut eingeschätzt.
c) Chema wurden bei Real selbst auch keine Chancen eingeräumt.
Denn Real hätte ja entweder die RKO ziehen und den Verkauf selbst anleiern können (das war ihnen vermutlich nicht lukrativ genug im Vergleich zum Aufwand).
Oder den Verkauf versuchen zu verhindern.
Oder die RKO ziehen um ihn zu behalten.
Nichts davon haben sie getan und das kann nur bedeuten, dass auch Real mit dem Verlauf unter den gegebenen Umständen einverstanden war. Wer sich also jetzt aufregt, dass der VfB mit Chema "die Zukunft" verscherbelt hätte muss anerkennen, dass das finanziell noch nie gestimmt hat und widerspricht sportlich damit der Einschätzung von Hoeneß UND Real. Kann man machen, ich sehe Chema auch positiv. Aber er konnte sich eben letztes Jahr Spielzeit von Karazor holen, das hätte er vielleicht auch dieses Jahr wieder geschafft. Der hat aber noch gar nicht gespielt, weil Prömel vor beiden zu sein scheint, insofern ist das, was dann übrig bleibt zwischen Lösung 1c und 1d vermutlich nicht genug für ein Talent vom Kaliber Chema. Falls es klappen sollte, Yigit (hielte ich für besser) oder Spalt Spielzeit zu geben wäre das perspektivisch sogar die optimale Situation.
04.09.2026 - 18:39 Uhr
Ich weiß nicht wie man diesen tag (englisch ausgesprochen) ansetzt, wo man den Artikel mit Überschrift und Textabschnitt hier verlinken kann. Anyway, die Bild spekuliert, dass Porsche bei uns aussteigen könnte. Wir werden im Artikel nicht explizit erwähnt, nur in der Überschrift, aber aus dem Zitat kann man das schon herauslesen wie ich meine;
"Im Beschluss heißt es unter Punkt 10.9: „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“"
https://www.bild.de/sport/fussball/steigt-vw-bei-bayern-stuttgart-und-wolfsburg-aus-6a9ab12408c763dcf81f418b
"Im Beschluss heißt es unter Punkt 10.9: „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“"
https://www.bild.de/sport/fussball/steigt-vw-bei-bayern-stuttgart-und-wolfsburg-aus-6a9ab12408c763dcf81f418b
04.09.2026 - 18:41 Uhr
Quelle: BILD
Zieht sich Volkswagen aus seinem Fußball-Geschäft zurück? Zur Rettung des Autobauers einigte sich der Aufsichtsrat auf einen Plan. Betroffen davon sind die Bundesligisten Bayern München (8,33 % gehören der VW-Tochter Audi), VfB Stuttgart (10,4 % Porsche), Drittligist FC Ingolstadt (19,9 % bei Audi) – und der Zweitliga-Klub VfL Wolfsburg, eine 100-prozentige Tochter der Volkswagen AG.
Im Beschluss heißt es unter Punkt 10.9: „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“ Steigt der VW-Konzern also aus?
Wenn im Sanierungsplan von VW steht „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“, dann könnte das schon darauf hinauslaufen, dass Porsche sich auf Sicht (sind ja noch 4 Jahre bis 2030) zurückzieht. Was denkt ihr? Im Beschluss heißt es unter Punkt 10.9: „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“ Steigt der VW-Konzern also aus?
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