André Schubert [Trainer]
19.02.2016 - 06:33 Uhr
08.03.2016 - 14:34 Uhr
Zitat von Generation-X-
Was hat das alles noch mit Schubert zu tun?
Was hat das alles noch mit Schubert zu tun?
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
08.03.2016 - 14:36 Uhr
Zitat von hagi00
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Jetzt wird es aber langsam abenteuerlich
08.03.2016 - 14:38 Uhr
Zitat von hagi00
Theoretisch wär alles möglich gewesen. Wer sagt uns, dass Favre nicht eine Siegesserie hingelegt hätte?
Theoretisch wär alles möglich gewesen. Wer sagt uns, dass Favre nicht eine Siegesserie hingelegt hätte?
Favre selbst, er hat ja die Brocken hingeschmissen, er wurde nicht rausgeworfen.
@Kleff:
Worüber regst du dich auf, du schreibst ein Schnitt von 1,65 Punkten/Spiel sollte es schon sein. Schubert hat z.Zt. 1,95, dann sollte für dich doch alles im Lot sein.
Jetzt allgemein:
Zur Systemkritik:
Wenn ein System 87 Minuten immerhin so funktioniert, dass man gegen die heimstarken Wolfsburger die spielbestimmende Mannschaft war, wieso stellt man es dann in Frage? Wegen 2 Fehlern?
Wäre man chancenlos gewesen und die Wolfsburger hätten uns vorgeführt, dann könnte ich Systemüberlegungen verstehen, aber doch nicht so.
Das waren individuelle Fehler, daran gilt es zu arbeiten, aber dennoch weiß jeder, dass sich diese Fehler nie komplett vermeiden lassen. Es spielen eben nur Menschen, die machen auch Fehler, hätten wir vorne einen mehr gemacht, wäre die Aufregung nur halb so groß, hätten wir zwei mehr gemacht wäre Schubert wieder auf dem Weg zum Wundercoach.
Möglich waren sogar diese zwei Tore mehr, denn wir hatten Chancen und nicht nur Ballbesitz. Also das System hätte uns einen Sieg ermöglicht, trotz der Gegentore.
Natürlich macht auch Schubert Fehler, wie auch Eberl, Favre, etc.pp. Nur hat da jeder von uns hier sein eigenes Verständnis von Fehlern/Taktik/Spielsystem/Analyse und auch seine eigenen Vorlieben, wie wir denn zu spielen hätten.
Das muss aber, trotz unserem tiefempfundenen Selbstverständnis als Fußballfachmänner/frauen, nicht die einzige Wahrheit sein, genau genommen muss es nicht einmal eine Wahrheit sein.
Hinteregger, spielte der jetzt vorgezogen oder nicht, oder wurde das während des Spiels geändert, war unsere Grundaufstellung ein 3-4-3 oder doch ein 4-4-2 oder ein 3-5-2, vielleicht abkippende Außen oder einlaufende 8er, überlaufende Badewannen oder was auch immer.
Ich bin mir 100%ig sicher, darüber existieren hier die unterschiedlichsten Ideen und abenteuerlichsten Bezeichnungen.
Wenn ich hier schon lese, nur Dominanzfussball führe zum Erfolg, nach einem Spiel gegen Wolfsburg, das wir verloren haben, trotz mehr Spielanteilen/Ballbesitz, mehr Torschüssen, einer besseren Passquote, das ist doch dominant, oder verstehe ich da etwas falsch? D
Die einzige Dominanz die zählt, sind die geschossenen Tore, da muss eins mehr erzielt werden, als man zulässt. Wie man das schafft, das ist heute zutage genauso egal wie vor 50 Jahren.
Für uns ist es z.B. leicht zu sagen, Schubert hätte weiter zurückgezogen spielen lassen müssen.
Den Beweis, dass das besser gewesen wäre müssen wir ja nicht erbringen.
Vielleicht hätten wir dann ja 5 eingeschenkt bekommen, wer weiß? Oder wären nach vorne gar nicht in Erscheinung getreten.
Ähnliches gilt für Wechsel, wer nicht spielt hätte sicher das Tor geschossen und genau den hätte er einwechseln müssen. Letzte Woche hat Schubert mit Herrmann aber noch richtig gewechselt, oder nicht?
Jetzt ist er für einige ein Wechsel-Versager?
Vorletzte Woche war er zu sehr in seiner Idee verrannt, zu wenig flexibel, jetzt ändert er etwas und es wird gemeckert, weil er flexibel agiert.
Zu Favre:
Der ist doch noch nicht solange weg, als das man sich seinen Kommentar nach solch einem Spiel nicht ins Gedächtnis rufen könnte: " Wir müssen lernen, lernen, lernen. Sehr viel Arbeit, jeden Tag. Die Spieler sind jung, intelligent, das ist klar, aber wir müssen noch viel mehr arbeiten. Wir dürfen auch nicht vergessen wo wir herkommen."
Wie oft haben wir das gehört? Häufiger und oft nach genau solchen Spielen, wie dem gegen Wolfsburg.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 08.03.2016 um 14:39 Uhr bearbeitet
08.03.2016 - 14:39 Uhr
Zitat von Fohlen79
- auf mich eher deplaziert. Einzig die Installation eines Scheichs, Gönners (wie Hopp) oder ein Großunternehmen das uns als Werksverein deklariert würden unsere Chancen stark erhöhen. Da schau ich mir aber weiter lieber die Spiele unserer Borussia an (die bezogen auf die Unabhängigkeit in der Liga fast schon ein Unikat ist) und akzeptiere auch Jahre mit nur Bundesliga.
- auf mich eher deplaziert. Einzig die Installation eines Scheichs, Gönners (wie Hopp) oder ein Großunternehmen das uns als Werksverein deklariert würden unsere Chancen stark erhöhen. Da schau ich mir aber weiter lieber die Spiele unserer Borussia an (die bezogen auf die Unabhängigkeit in der Liga fast schon ein Unikat ist) und akzeptiere auch Jahre mit nur Bundesliga.
Dass es auch Gönner geht siehst du hier:
http://www.transfermarkt.de/finanzen-stadionname-und-merchandising/thread/forum/21/thread_id/346138/page/21#anchor_1066870
Daher hat das auch mit dem Trainer zu tun.
08.03.2016 - 14:39 Uhr
Zitat von hagi00
Davor hab ich schon menschlich Respekt. Man kann sich nur nichts davon kaufen.
Wir kritisieren einfach alle, wenns nicht läuft. So ist das Geschäft nun mal. Da können wir nix für.
Zitat von xhakaxhaka
Na dann sei mal froh, dass wir jetzt jemand habe der anscheinend die Kraft hat,
in Anbetracht dieser Lage das hier so durchzuziehen.
Ich würde an seiner Stelle mir zweimal überlegen, ob ich mir mit dem
Rückhalt antun muss, was Du mit Deiner hypothetischen Aussage in Anbetracht auf eine etwaige
Siegesserie von Favre aussagst, kannst Du gerne auch umdrehen, wer/was gibt Dir die
Gewissheit, dass wir mit Favre jetzt besser stehen würden ??
Nochmals zum mitschreiben auch für Dich, ich fand Favre in der Zeit in
der er hier war ein Segen für Borussia, aber er hat hingeschmissen und
somit auch ein Stück weit den Karren wieder in den Dreck gefahren.
Auch deshalb bin ich nicht nachtragend, aber es ist aus und vorbei, hallo ist da jemand
aufwachen !
Der der übernommen hat, hatte es alles andere als leicht, deshalb ist
diese Ganze Diskussion hier "Respektlos".
Na dann sei mal froh, dass wir jetzt jemand habe der anscheinend die Kraft hat,
in Anbetracht dieser Lage das hier so durchzuziehen.
Ich würde an seiner Stelle mir zweimal überlegen, ob ich mir mit dem
Rückhalt antun muss, was Du mit Deiner hypothetischen Aussage in Anbetracht auf eine etwaige
Siegesserie von Favre aussagst, kannst Du gerne auch umdrehen, wer/was gibt Dir die
Gewissheit, dass wir mit Favre jetzt besser stehen würden ??
Nochmals zum mitschreiben auch für Dich, ich fand Favre in der Zeit in
der er hier war ein Segen für Borussia, aber er hat hingeschmissen und
somit auch ein Stück weit den Karren wieder in den Dreck gefahren.
Auch deshalb bin ich nicht nachtragend, aber es ist aus und vorbei, hallo ist da jemand
aufwachen !
Der der übernommen hat, hatte es alles andere als leicht, deshalb ist
diese Ganze Diskussion hier "Respektlos".
Davor hab ich schon menschlich Respekt. Man kann sich nur nichts davon kaufen.
Wir kritisieren einfach alle, wenns nicht läuft. So ist das Geschäft nun mal. Da können wir nix für.
Ah, jetzt versteh ich diese ganze Aufregung, nur weil "das Geschäft so ist" wird kritisiert und schuld sind deswegen Andere, im inneren haben "wir" ihn doch alle lieb und er ist der Beste,
Herrlich
08.03.2016 - 14:46 Uhr
Zitat von Fohlen79
Wo schreibe ich das es unmöglich ist? Unmöglich ist es diese externe Finanzkraft der anderen dauerhaft auszugleichen (zB die VW Millionen). Daher ist es in meinen Augen auch völliger Unsinn zu glauben, wir könnten uns dauerhaft als CL Aspirant etablieren. Das hat in Deutschland bisher nur Bayern, in letzter Zeit der BVB und mit Abstrichen der Werksverein Leverkusen geschafft. Zwischendrin werden sich immer wieder Chancen es EL und manchmal auch CL für "normale" Teams ergeben. In letzter Zeit waren wir dann meist da und haben zugegriffen. Eine Garantie darauf gibt es aber nicht.
Wo schreibe ich das es unmöglich ist? Unmöglich ist es diese externe Finanzkraft der anderen dauerhaft auszugleichen (zB die VW Millionen). Daher ist es in meinen Augen auch völliger Unsinn zu glauben, wir könnten uns dauerhaft als CL Aspirant etablieren. Das hat in Deutschland bisher nur Bayern, in letzter Zeit der BVB und mit Abstrichen der Werksverein Leverkusen geschafft. Zwischendrin werden sich immer wieder Chancen es EL und manchmal auch CL für "normale" Teams ergeben. In letzter Zeit waren wir dann meist da und haben zugegriffen. Eine Garantie darauf gibt es aber nicht.
Man könnte den Vorsprung der Anderen minimieren. Genau das war der Kern meiner Aussage. Und dadurch irgendwann in einpaar Jahren diese Teams überrunden. Unmöglich ist gar nichts. Es kann immer etwas passieren. Diese Teams müssen sich immer noch auf ihrem Soll bewegen. Tun sie es nicht, haben auch sie Probleme. Und zu der Aussage, dass man sich nicht als Dauerhafter Aspirant der CL-Plätze etablieren kann, sag ich jetzt mal nichts. Das man traditionelle Vorteile ggüber Wolfsburg oder Leverkusen hat und rein mit der Mannschaft viel mehr Geld generieren kann, als diese Teams beachtest du gar nicht.
Aber jetzt zum wichtigeren Teil: Man kann sich eine Ausgangssituation verschaffen, in der man um die Plätze 3-6 mitspielt. Und genau diese verspielt man jetzt.
Zitat von Fohlen79
Wir spielen in den letzten Jahren auf Augenhöhe mit Mannschaften, die wirtschaftlich (aus unterschiedlichen Gründen) viel bessere Vorraussetzungen haben. Da wirkt dein "Vorwurf" -
"Hier muss man auch die ganze Borussia kritisieren. Deswegen, weil sie es nicht geschafft hat über Jahre Rahmenbedingungen zu schaffen, damit man weiter oben steht und das Risiko eines Untergangs in die Sümpfe der Liga nicht möglich wird. Stand jetzt hat man nämlich nur einen marginalen Vorsprung vor Teams wie Mainz und ähnlichen. Anstatt das man ihn vergrössert, schmilzt er so langsam aber wieder dahin."
- auf mich eher deplaziert. Einzig die Installation eines Scheichs, Gönners (wie Hopp) oder ein Großunternehmen das uns als Werksverein deklariert würden unsere Chancen stark erhöhen. Da schau ich mir aber weiter lieber die Spiele unserer Borussia an (die bezogen auf die Unabhängigkeit in der Liga fast schon ein Unikat ist) und akzeptiere auch Jahre mit nur Bundesliga.
Wir spielen in den letzten Jahren auf Augenhöhe mit Mannschaften, die wirtschaftlich (aus unterschiedlichen Gründen) viel bessere Vorraussetzungen haben. Da wirkt dein "Vorwurf" -
"Hier muss man auch die ganze Borussia kritisieren. Deswegen, weil sie es nicht geschafft hat über Jahre Rahmenbedingungen zu schaffen, damit man weiter oben steht und das Risiko eines Untergangs in die Sümpfe der Liga nicht möglich wird. Stand jetzt hat man nämlich nur einen marginalen Vorsprung vor Teams wie Mainz und ähnlichen. Anstatt das man ihn vergrössert, schmilzt er so langsam aber wieder dahin."
- auf mich eher deplaziert. Einzig die Installation eines Scheichs, Gönners (wie Hopp) oder ein Großunternehmen das uns als Werksverein deklariert würden unsere Chancen stark erhöhen. Da schau ich mir aber weiter lieber die Spiele unserer Borussia an (die bezogen auf die Unabhängigkeit in der Liga fast schon ein Unikat ist) und akzeptiere auch Jahre mit nur Bundesliga.
See, diese anderen Vereine sind Vereine von Marken, die Borussia kann wie die andere, falsche Borussia auch eine Marke werden. Diese Chance darf man sich nicht entgehen lassen.
Und mein Vorwurf war ja, dass man eben diese Wirtschaftliche Voraussetzungen zum Beispiel nicht erfüllt hat. Man hätte seit den 80ern im Prinzip dafür sorgen können, dass man stetig weiter wächst. Hat man aber nicht.
08.03.2016 - 14:48 Uhr
Zitat von hagi00
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Was sagt denn unserer Padre dazu?
08.03.2016 - 14:48 Uhr
Zitat von PeterPan84
Jetzt wird es aber langsam abenteuerlich
Zitat von hagi00
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Schubert ist die wichtigste Komponente. Er kann so zu sagen Gott spielen. Führt er das Team zu den Euro-Plätzen sind wir wieder im Soll. Geht das nicht, haben wir ein ernsthaftes Problem. Genau darum geht es in dieser Diskussion.
Jetzt wird es aber langsam abenteuerlich

Und lustig ist das sie zu einfach strukturiert sind es selber zu bemerken
08.03.2016 - 14:50 Uhr
Zitat von schote64
Ah, jetzt versteh ich diese ganze Aufregung, nur weil "das Geschäft so ist" wird kritisiert und schuld sind deswegen Andere, im inneren haben "wir" ihn doch alle lieb und er ist der Beste,
Herrlich
Ah, jetzt versteh ich diese ganze Aufregung, nur weil "das Geschäft so ist" wird kritisiert und schuld sind deswegen Andere, im inneren haben "wir" ihn doch alle lieb und er ist der Beste,
Herrlich
Nein das siehst du falsch. Das Geschäft verlangt nun mal Kritik. So einfach ist das. Kann man nicht mit Kritik leben, hat man nichts im Geschäft verloren.
Meinst du, wenn es eine Liga ohne Tabellenstände gäbe, wäre es wichtig wie das Team spielt? Oder wie viel das Team kostet?
08.03.2016 - 14:57 Uhr
Zitat von filigran60
Favre selbst, er hat ja die Brocken hingeschmissen, er wurde nicht rausgeworfen.
@Kleff:
Worüber regst du dich auf, du schreibst ein Schnitt von 1,65 Punkten/Spiel sollte es schon sein. Schubert hat z.Zt. 1,95, dann sollte für dich doch alles im Lot sein.
Jetzt allgemein:
Zur Systemkritik:
Wenn ein System 87 Minuten immerhin so funktioniert, dass man gegen die heimstarken Wolfsburger die spielbestimmende Mannschaft war, wieso stellt man es dann in Frage? Wegen 2 Fehlern?
Wäre man chancenlos gewesen und die Wolfsburger hätten uns vorgeführt, dann könnte ich Systemüberlegungen verstehen, aber doch nicht so.
Das waren individuelle Fehler, daran gilt es zu arbeiten, aber dennoch weiß jeder, dass sich diese Fehler nie komplett vermeiden lassen. Es spielen eben nur Menschen, die machen auch Fehler, hätten wir vorne einen mehr gemacht, wäre die Aufregung nur halb so groß, hätten wir zwei mehr gemacht wäre Schubert wieder auf dem Weg zum Wundercoach.
Möglich waren sogar diese zwei Tore mehr, denn wir hatten Chancen und nicht nur Ballbesitz. Also das System hätte uns einen Sieg ermöglicht, trotz der Gegentore.
Natürlich macht auch Schubert Fehler, wie auch Eberl, Favre, etc.pp. Nur hat da jeder von uns hier sein eigenes Verständnis von Fehlern/Taktik/Spielsystem/Analyse und auch seine eigenen Vorlieben, wie wir denn zu spielen hätten.
Das muss aber, trotz unserem tiefempfundenen Selbstverständnis als Fußballfachmänner/frauen, nicht die einzige Wahrheit sein, genau genommen muss es nicht einmal eine Wahrheit sein.
Hinteregger, spielte der jetzt vorgezogen oder nicht, oder wurde das während des Spiels geändert, war unsere Grundaufstellung ein 3-4-3 oder doch ein 4-4-2 oder ein 3-5-2, vielleicht abkippende Außen oder einlaufende 8er, überlaufende Badewannen oder was auch immer.
Ich bin mir 100%ig sicher, darüber existieren hier die unterschiedlichsten Ideen und abenteuerlichsten Bezeichnungen.
Wenn ich hier schon lese, nur Dominanzfussball führe zum Erfolg, nach einem Spiel gegen Wolfsburg, das wir verloren haben, trotz mehr Spielanteilen/Ballbesitz, mehr Torschüssen, einer besseren Passquote, das ist doch dominant, oder verstehe ich da etwas falsch? D
Die einzige Dominanz die zählt, sind die geschossenen Tore, da muss eins mehr erzielt werden, als man zulässt. Wie man das schafft, das ist heute zutage genauso egal wie vor 50 Jahren.
Für uns ist es z.B. leicht zu sagen, Schubert hätte weiter zurückgezogen spielen lassen müssen.
Den Beweis, dass das besser gewesen wäre müssen wir ja nicht erbringen.
Vielleicht hätten wir dann ja 5 eingeschenkt bekommen, wer weiß? Oder wären nach vorne gar nicht in Erscheinung getreten.
Ähnliches gilt für Wechsel, wer nicht spielt hätte sicher das Tor geschossen und genau den hätte er einwechseln müssen. Letzte Woche hat Schubert mit Herrmann aber noch richtig gewechselt, oder nicht?
Jetzt ist er für einige ein Wechsel-Versager?
Vorletzte Woche war er zu sehr in seiner Idee verrannt, zu wenig flexibel, jetzt ändert er etwas und es wird gemeckert, weil er flexibel agiert.
Zu Favre:
Der ist doch noch nicht solange weg, als das man sich seinen Kommentar nach solch einem Spiel nicht ins Gedächtnis rufen könnte: " Wir müssen lernen, lernen, lernen. Sehr viel Arbeit, jeden Tag. Die Spieler sind jung, intelligent, das ist klar, aber wir müssen noch viel mehr arbeiten. Wir dürfen auch nicht vergessen wo wir herkommen."
Wie oft haben wir das gehört? Häufiger und oft nach genau solchen Spielen, wie dem gegen Wolfsburg.
Favre selbst, er hat ja die Brocken hingeschmissen, er wurde nicht rausgeworfen.
@Kleff:
Worüber regst du dich auf, du schreibst ein Schnitt von 1,65 Punkten/Spiel sollte es schon sein. Schubert hat z.Zt. 1,95, dann sollte für dich doch alles im Lot sein.
Jetzt allgemein:
Zur Systemkritik:
Wenn ein System 87 Minuten immerhin so funktioniert, dass man gegen die heimstarken Wolfsburger die spielbestimmende Mannschaft war, wieso stellt man es dann in Frage? Wegen 2 Fehlern?
Wäre man chancenlos gewesen und die Wolfsburger hätten uns vorgeführt, dann könnte ich Systemüberlegungen verstehen, aber doch nicht so.
Das waren individuelle Fehler, daran gilt es zu arbeiten, aber dennoch weiß jeder, dass sich diese Fehler nie komplett vermeiden lassen. Es spielen eben nur Menschen, die machen auch Fehler, hätten wir vorne einen mehr gemacht, wäre die Aufregung nur halb so groß, hätten wir zwei mehr gemacht wäre Schubert wieder auf dem Weg zum Wundercoach.
Möglich waren sogar diese zwei Tore mehr, denn wir hatten Chancen und nicht nur Ballbesitz. Also das System hätte uns einen Sieg ermöglicht, trotz der Gegentore.
Natürlich macht auch Schubert Fehler, wie auch Eberl, Favre, etc.pp. Nur hat da jeder von uns hier sein eigenes Verständnis von Fehlern/Taktik/Spielsystem/Analyse und auch seine eigenen Vorlieben, wie wir denn zu spielen hätten.
Das muss aber, trotz unserem tiefempfundenen Selbstverständnis als Fußballfachmänner/frauen, nicht die einzige Wahrheit sein, genau genommen muss es nicht einmal eine Wahrheit sein.
Hinteregger, spielte der jetzt vorgezogen oder nicht, oder wurde das während des Spiels geändert, war unsere Grundaufstellung ein 3-4-3 oder doch ein 4-4-2 oder ein 3-5-2, vielleicht abkippende Außen oder einlaufende 8er, überlaufende Badewannen oder was auch immer.
Ich bin mir 100%ig sicher, darüber existieren hier die unterschiedlichsten Ideen und abenteuerlichsten Bezeichnungen.
Wenn ich hier schon lese, nur Dominanzfussball führe zum Erfolg, nach einem Spiel gegen Wolfsburg, das wir verloren haben, trotz mehr Spielanteilen/Ballbesitz, mehr Torschüssen, einer besseren Passquote, das ist doch dominant, oder verstehe ich da etwas falsch? D
Die einzige Dominanz die zählt, sind die geschossenen Tore, da muss eins mehr erzielt werden, als man zulässt. Wie man das schafft, das ist heute zutage genauso egal wie vor 50 Jahren.
Für uns ist es z.B. leicht zu sagen, Schubert hätte weiter zurückgezogen spielen lassen müssen.
Den Beweis, dass das besser gewesen wäre müssen wir ja nicht erbringen.
Vielleicht hätten wir dann ja 5 eingeschenkt bekommen, wer weiß? Oder wären nach vorne gar nicht in Erscheinung getreten.
Ähnliches gilt für Wechsel, wer nicht spielt hätte sicher das Tor geschossen und genau den hätte er einwechseln müssen. Letzte Woche hat Schubert mit Herrmann aber noch richtig gewechselt, oder nicht?
Jetzt ist er für einige ein Wechsel-Versager?
Vorletzte Woche war er zu sehr in seiner Idee verrannt, zu wenig flexibel, jetzt ändert er etwas und es wird gemeckert, weil er flexibel agiert.
Zu Favre:
Der ist doch noch nicht solange weg, als das man sich seinen Kommentar nach solch einem Spiel nicht ins Gedächtnis rufen könnte: " Wir müssen lernen, lernen, lernen. Sehr viel Arbeit, jeden Tag. Die Spieler sind jung, intelligent, das ist klar, aber wir müssen noch viel mehr arbeiten. Wir dürfen auch nicht vergessen wo wir herkommen."
Wie oft haben wir das gehört? Häufiger und oft nach genau solchen Spielen, wie dem gegen Wolfsburg.
Überall totale Zustimmung. Nur ist das mit der Dominanz halt ein bisschen Verständnis abhängig. Wolfsburg hatte z.B. glück. Jedoch war es gegen Mainz nicht der Fall. Mainz hat uns defensiv dominiert. Man war verzweifelt, weil man immer Gefahr lief ein Tor zu kriegen.
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