Adi Hütter [Cheftrainer]
13.04.2021 - 10:45 Uhr
14.05.2022 - 10:20 Uhr
Zitat von DiamondDog1903
Ich glaube, dass heute Hütters letzte Spiel als Trainer von Borussia Mönchengladbach ist.
Da sich die Zeichen, dass Trainer und Mannschaft nicht miteinander klar kommen, immer mehr verdichten und Spieler wohl schon bei Virkus vorstellig wurden, um auf Hütters Entlassung hinzuwirken, ist ein Trainerwechsel unausweichlich.
Aber DASS es zu dem Bruch gekommen ist, kreide ich zu einem Großteil der Mannschaft an.
Ich halte Hütter nach wie vor für einen grundsätzlich guten Trainer, aber er passt einfach nicht zu unserer Mannschaft. Hütter hatte in Salzburg, Bern und Frankfurt Erfolg. Auch wenn gestern von einem User der Erfolg in Frankfurt zu relativieren versucht wurde, hat ein Frankfurter User zu recht darauf hingewiesen, dass Hütter hinsichtlich Punkteschnitt der beste Trainer seit knapp 30 Jahren bei Frankfurt war und Europapokal- sowie DFB-Halbfinale erreicht hat.
Der Unterschied zwischen der Frankfurter und unserer Mannschaft ist, dass die Frankfurter schon unter Kovac bereit waren, zu pressen, zu laufen und zu sprinten. Das kam dem Hütter-Fußball entgegen.
Unsere Mannschaft dagegen möchte mit wenig Aufwand zum Erfolg kommen. Unter Favre war das noch möglich, da er auf eine starke Defensive und anfangs auf Konter, später auf Ballbesitzfußball setzte. Das kam unserem spielstarken Kader entgegen.
Nachdem Eberl dann irgendwann beschloss, dass unsere Mannschaft nach der durchwachsenen Zeit unter Hecking unbedingt "RB-Fußball" spielen muss, hatten wir zwar anfangs unter Rose Erfolg. Aber auch da war die Mannschaft schon nicht bereit, über längere Strecken intensive Läufe zu machen. Das Ergebnis war, dass Rose "seinen" Fußball (intensives Pressing) auch bei uns nicht wirklich etabliert hat.
Nach seinem Abschied machte Eberl den Fehler, mit Hütter ebenfalls einen Trainer zu holen, der auf Pressing setzt, obwohl der Kaderumbruch zu den dafür passenden Spielern nicht vollzogen wurde.
Im Ergebnis hatte Hütter eine lauffaule Mannschaft, die nicht bereit war, den lauf- und sprintintensiven Fußball zu spielen.
Man kann hier natürlich Hütter den Vorwurf machen, seinen Spielstil nicht an die Qualitäten des Kaders angespasst zu haben. Andererseites holte man aus verschiedenen Gründen nicht die Spieler, die Hütter eigentlich brauchte.
Vor ein paar Wochen schien es dann so, dass man mit Hütter in die nächste Saison geht und körperlich starke, schnelle Spieler holen möchte.
Jetzt stehen wir wohl vor der Situation, einen neuen Trainer zu brauchen. Wir wissen nicht, was für Fußball er spielen möchte und was für Spieler er braucht.
Der Trainerwechsel käme daher zur absoluten Unzeit. Neue Spieler, die grundsätzlich ihr Interesse bekundet haben, zu uns zu kommen, werden erstmals abwarten, ob der neue Trainer ebenfalls diese Spieler möchte.
Nächstes Jahr laufen viele Verträge von Leistungsträger aus. Wenn ein Großteil des Kaders seinen Verbleib in Gladbach an die Trennung von Hütter knüpft, muss man sich trennen, aber es ist ja nicht gesagt, dass diese Spieler dann trotzdem ihre Verträge verlängern. Sie wollen mit Sicherheit auch erstmal die Entwicklung unter dem neuen Trainer abwarten.
Wir könnten also nächste Saison die Situation haben, dass Spieler, die jetzt die Entlassung Hütters fordern, trotzdem weg sind.
Zudem muss man sagen, dass der Trainermarkt derzeit wenig hergibt. Mir graut's vor Namen wie Hannes Wolf, Weinzierl, Labbadia und Sandro Schwarz.
Bei Farke und Breitenreiter bin ich unentschlossen. Favre halte ich für unrealistisch.
Im Gegensatz zu vielen anderen denke ich daher nicht, dass ein Trainerwechsel alle Probleme löst. Wir machen im Gegenteil eine weitere Baustelle auf. Auch wenn ein neuer Trainer kommt, muss ein Umbruch im Kader her, da der heutige Fußball nunmal körperlicher und schneller ist als zu Favres Zeiten bei uns. Und dafür haben wir nicht die richtigen Spieler.
Die Verantwortlichen müssten daher ein goldenes Händchen sowohl bei der Trainerwahl als auch bei den neuen Spielern haben. Und da mit dem Abgang von Eberl als jahrelanger sportlicher Alleinunterhalter Fachexpertise im sportlichen Bereich weggebrochen ist, habe ich ernsthafte Zweifel, dass Virkus und Co. diese Mammutaufgabe bewältigen können.
Ich glaube, dass heute Hütters letzte Spiel als Trainer von Borussia Mönchengladbach ist.
Da sich die Zeichen, dass Trainer und Mannschaft nicht miteinander klar kommen, immer mehr verdichten und Spieler wohl schon bei Virkus vorstellig wurden, um auf Hütters Entlassung hinzuwirken, ist ein Trainerwechsel unausweichlich.
Aber DASS es zu dem Bruch gekommen ist, kreide ich zu einem Großteil der Mannschaft an.
Ich halte Hütter nach wie vor für einen grundsätzlich guten Trainer, aber er passt einfach nicht zu unserer Mannschaft. Hütter hatte in Salzburg, Bern und Frankfurt Erfolg. Auch wenn gestern von einem User der Erfolg in Frankfurt zu relativieren versucht wurde, hat ein Frankfurter User zu recht darauf hingewiesen, dass Hütter hinsichtlich Punkteschnitt der beste Trainer seit knapp 30 Jahren bei Frankfurt war und Europapokal- sowie DFB-Halbfinale erreicht hat.
Der Unterschied zwischen der Frankfurter und unserer Mannschaft ist, dass die Frankfurter schon unter Kovac bereit waren, zu pressen, zu laufen und zu sprinten. Das kam dem Hütter-Fußball entgegen.
Unsere Mannschaft dagegen möchte mit wenig Aufwand zum Erfolg kommen. Unter Favre war das noch möglich, da er auf eine starke Defensive und anfangs auf Konter, später auf Ballbesitzfußball setzte. Das kam unserem spielstarken Kader entgegen.
Nachdem Eberl dann irgendwann beschloss, dass unsere Mannschaft nach der durchwachsenen Zeit unter Hecking unbedingt "RB-Fußball" spielen muss, hatten wir zwar anfangs unter Rose Erfolg. Aber auch da war die Mannschaft schon nicht bereit, über längere Strecken intensive Läufe zu machen. Das Ergebnis war, dass Rose "seinen" Fußball (intensives Pressing) auch bei uns nicht wirklich etabliert hat.
Nach seinem Abschied machte Eberl den Fehler, mit Hütter ebenfalls einen Trainer zu holen, der auf Pressing setzt, obwohl der Kaderumbruch zu den dafür passenden Spielern nicht vollzogen wurde.
Im Ergebnis hatte Hütter eine lauffaule Mannschaft, die nicht bereit war, den lauf- und sprintintensiven Fußball zu spielen.
Man kann hier natürlich Hütter den Vorwurf machen, seinen Spielstil nicht an die Qualitäten des Kaders angespasst zu haben. Andererseites holte man aus verschiedenen Gründen nicht die Spieler, die Hütter eigentlich brauchte.
Vor ein paar Wochen schien es dann so, dass man mit Hütter in die nächste Saison geht und körperlich starke, schnelle Spieler holen möchte.
Jetzt stehen wir wohl vor der Situation, einen neuen Trainer zu brauchen. Wir wissen nicht, was für Fußball er spielen möchte und was für Spieler er braucht.
Der Trainerwechsel käme daher zur absoluten Unzeit. Neue Spieler, die grundsätzlich ihr Interesse bekundet haben, zu uns zu kommen, werden erstmals abwarten, ob der neue Trainer ebenfalls diese Spieler möchte.
Nächstes Jahr laufen viele Verträge von Leistungsträger aus. Wenn ein Großteil des Kaders seinen Verbleib in Gladbach an die Trennung von Hütter knüpft, muss man sich trennen, aber es ist ja nicht gesagt, dass diese Spieler dann trotzdem ihre Verträge verlängern. Sie wollen mit Sicherheit auch erstmal die Entwicklung unter dem neuen Trainer abwarten.
Wir könnten also nächste Saison die Situation haben, dass Spieler, die jetzt die Entlassung Hütters fordern, trotzdem weg sind.
Zudem muss man sagen, dass der Trainermarkt derzeit wenig hergibt. Mir graut's vor Namen wie Hannes Wolf, Weinzierl, Labbadia und Sandro Schwarz.
Bei Farke und Breitenreiter bin ich unentschlossen. Favre halte ich für unrealistisch.
Im Gegensatz zu vielen anderen denke ich daher nicht, dass ein Trainerwechsel alle Probleme löst. Wir machen im Gegenteil eine weitere Baustelle auf. Auch wenn ein neuer Trainer kommt, muss ein Umbruch im Kader her, da der heutige Fußball nunmal körperlicher und schneller ist als zu Favres Zeiten bei uns. Und dafür haben wir nicht die richtigen Spieler.
Die Verantwortlichen müssten daher ein goldenes Händchen sowohl bei der Trainerwahl als auch bei den neuen Spielern haben. Und da mit dem Abgang von Eberl als jahrelanger sportlicher Alleinunterhalter Fachexpertise im sportlichen Bereich weggebrochen ist, habe ich ernsthafte Zweifel, dass Virkus und Co. diese Mammutaufgabe bewältigen können.
Der neue Trainer kann aber auch Euphorie auslösen, weil die Mannschaft wieder "ihren" Fuppes spielen darf. Und damit einhergehend auch bewirken, dass Spieler verlängern wollen (Sommer bei Favre). Ein Hofmann dürfte auch eine ganz zentrale Rolle einnehmen (weil LF polyvalente Spieler wie ihn liebt).
Alte Spieler wie Kramer, Jantschke und auch Flaco werden nochmal ne Schippe drauflegen wollen, weil LF sie so groß gemacht hat, bzw. Wie Stindl, Neuhaus und Koné super in sein System passen.
Favre kennt Plea perfekt, könnte auch eine VVL bewirken, was ich großartig fände.
Also, wenn Favre kommt, könnte der Spieleraustausch deutlich smarter ausfallen...
Und französisch ist seine Muttersprache.
(was macht der dann z.B. aus einem Koné?)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Internetzer am 14.05.2022 um 10:26 Uhr bearbeitet
14.05.2022 - 10:51 Uhr
Zitat von Internetzer
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
14.05.2022 - 11:10 Uhr
Zitat von franko1904
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zitat von Internetzer
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
14.05.2022 - 11:37 Uhr
Zitat von Internetzer
Der neue Trainer kann aber auch Euphorie auslösen, weil die Mannschaft wieder "ihren" Fuppes spielen darf. Und damit einhergehend auch bewirken, dass Spieler verlängern wollen (Sommer bei Favre). Ein Hofmann dürfte auch eine ganz zentrale Rolle einnehmen (weil LF polyvalente Spieler wie ihn liebt).
Alte Spieler wie Kramer, Jantschke und auch Flaco werden nochmal ne Schippe drauflegen wollen, weil LF sie so groß gemacht hat, bzw. Wie Stindl, Neuhaus und Koné super in sein System passen.
Favre kennt Plea perfekt, könnte auch eine VVL bewirken, was ich großartig fände.
Also, wenn Favre kommt, könnte der Spieleraustausch deutlich smarter ausfallen...
Und französisch ist seine Muttersprache.
(was macht der dann z.B. aus einem Koné?)
Der neue Trainer kann aber auch Euphorie auslösen, weil die Mannschaft wieder "ihren" Fuppes spielen darf. Und damit einhergehend auch bewirken, dass Spieler verlängern wollen (Sommer bei Favre). Ein Hofmann dürfte auch eine ganz zentrale Rolle einnehmen (weil LF polyvalente Spieler wie ihn liebt).
Alte Spieler wie Kramer, Jantschke und auch Flaco werden nochmal ne Schippe drauflegen wollen, weil LF sie so groß gemacht hat, bzw. Wie Stindl, Neuhaus und Koné super in sein System passen.
Favre kennt Plea perfekt, könnte auch eine VVL bewirken, was ich großartig fände.
Also, wenn Favre kommt, könnte der Spieleraustausch deutlich smarter ausfallen...
Und französisch ist seine Muttersprache.
(was macht der dann z.B. aus einem Koné?)Und vom ganzen Spielsystem passt meiner Meinung nach Favre auch viel besser zum Kader als ein Hütter.
Ich würde mich auf alle Fälle freuen, wenn wir von dem Versuch des Pressingfussballs wegkommen würden, denn der hat eh nie so 100% zum Kader gepasst und auch fast nie funktioniert. Da habe ich lieber diesen Ballbesitzfussball von Favre und bei Favre kann man sich auch zu 100% drauf verlassen, dass er mit den vorhandenen Spielern eine defensive Stabilität herstellen würde.
Favre würde garantiert wieder mit Viererkette spielen lassen, da hätten wir mit Elvedi, Friedrich und Beyer genug Innenverteidiger.
Zudem sind Lainer und Scally beides Spieler die besser in eine Vier- als in eine Dreier- / Fünferkette passen.
Bensebaini eigentlich auch, wobei ich davon ausgehe, dass er den Verein verlässt.
Auch die ganzen Mittelfeldspieler mit Kone, Neuhaus, Hofmann, Stindl und Plea sind doch alles Spieler die mit ihrer technischen Stärke absolut super in ein Favre System passen müssten.
Auch das Favre fast immer mit falscher Neun spielen lässt und ohne richtigen Mittelstürmer passt doch genau zu unserem Kader, dass der Umbruch nicht so groß ausfallen müsste wie von vielen hier immer geschrieben.
Wenn ich von einem Abgang von Thuram, Embolo und Bensebaini ausgehe, was würden wir dann für Spieler benötigen?
Klar, wir benötigen mindestens einen klaren Sechser für die Startelf und ansonsten wohl noch einen Stürmer, wobei das nichtmal klar ist, ob so ein Spieler für ein Favre System benötigt wird. Auf der linken Seite vielleicht auch noch jemanden, wobei ich doch sehr darauf hoffe, dass hier auf Netz gesetzt wird.
Beim Abgang von Rose war ich ja kein Befürworter von einer Favre Rückkehr, aber nach dieser Saison würde ich mich sehr über eine Rückkehr freuen. So wie ich das sehe war auch Eberl nie ein Freund von Rückkehraktionen, aber jetzt wo er nicht mehr da ist kann ich mir schon vorstellen, dass die Tür für eine Favre Rückkehr aufgeht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von allugid am 14.05.2022 um 11:40 Uhr bearbeitet
14.05.2022 - 11:54 Uhr
Du kannst ja so spielen wie Hütter es lässt, dann brauchst du aber auch einen Sturm der jedes Spiel 2-3 Buden macht. Zudem fehlen uns die Schienenspieler.
Wir sind knapp 30 Spieltage ins Messer gelaufen, bis von Seiten unseres Erfolscoach mal etwas in der Herangehensweise geändert wurde. Da kann ich schon verstehen wenn da der ein oder andere Spieler keine Lust mehr drauf hat, zumal andere Meinungen scheinbar für Hütter irrelevant sind. Wenn ich in einem Club komme und Erfolg mit meiner Arbeit habe, kann ich so agieren und kommunizieren wie Hütter. Wenn aber gar nix klappt, sollte ich meine Arbeitsweise überdenken. Hütter bleibt stur duldet keine Kritik. Ich verstehe nicht wie man da noch glaubt, dass es in der nächsten Saison besser würde, zumal wir die Qualität die wir abgeben nicht adäquat ersetzen werden können(Korell). Die Defensive Stabilität bringt Punkte, wenn jeder weiß was er tu tun hat, welche Räume er besetzen muss, was die Aufgaben sind. All das kann Hütter nicht vorgeben wenn man sich die Spiele angesehen hat. Ein Favre würde zumindest Ordnung auf den Platz bringen und Embolo müsste die Ballannahme bis zum erbrechen üben. Um den Turnaround zu schaffen muss Hütter gehen. Die Mannschaft muss ausgesiebt und mit dem neuen Trainer - Typ Motivator bei Null starten. ACHTUNG : meine Meinung
Wir sind knapp 30 Spieltage ins Messer gelaufen, bis von Seiten unseres Erfolscoach mal etwas in der Herangehensweise geändert wurde. Da kann ich schon verstehen wenn da der ein oder andere Spieler keine Lust mehr drauf hat, zumal andere Meinungen scheinbar für Hütter irrelevant sind. Wenn ich in einem Club komme und Erfolg mit meiner Arbeit habe, kann ich so agieren und kommunizieren wie Hütter. Wenn aber gar nix klappt, sollte ich meine Arbeitsweise überdenken. Hütter bleibt stur duldet keine Kritik. Ich verstehe nicht wie man da noch glaubt, dass es in der nächsten Saison besser würde, zumal wir die Qualität die wir abgeben nicht adäquat ersetzen werden können(Korell). Die Defensive Stabilität bringt Punkte, wenn jeder weiß was er tu tun hat, welche Räume er besetzen muss, was die Aufgaben sind. All das kann Hütter nicht vorgeben wenn man sich die Spiele angesehen hat. Ein Favre würde zumindest Ordnung auf den Platz bringen und Embolo müsste die Ballannahme bis zum erbrechen üben. Um den Turnaround zu schaffen muss Hütter gehen. Die Mannschaft muss ausgesiebt und mit dem neuen Trainer - Typ Motivator bei Null starten. ACHTUNG : meine Meinung
Dieser Beitrag wurde zuletzt von H-Joe am 14.05.2022 um 12:06 Uhr bearbeitet
14.05.2022 - 12:30 Uhr
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Nur ganz kurz was hierzu, dass wir sooooo viele Gegentore kassieren, liegt meiner Meinung nach nicht an den Abwehrspielern, sondern zum Teil an der offensiven Spielweise und zum anderen Teil daran, dass wir es nun seit Ende 2020 nicht wirklich hinbekommen als Mannschaft zu verteidigen.
Nun gut, dafür ist auch der Trainer verantwortlich, aber, nach meinem Gusto, auch zu einem sehr großen Teil die Mannschaft selbst, inkl. der einzelnen Individuen.
Ich würde Hütter übrigens etwas ganz anderes vorwerfen wollen, nämlich dass er es über die gesamte Saison nicht hinbekommen hat, der Mannschaft eine Offensive zu verpassen. Unser Angriffsspiel und Konterspiel ist grauenhaft, um es mal noch positiv auszudrücken. Wir haben weder einen Plan, noch einstudierte Spielzüge auf den Platz bekommen. Vieles basiert auf den Stärken einzelner Spieler, aber defensiv nicht aus mannschaftlichem Angriffsspiel, so wie man es lange Zeit bei der Eintracht zu sehen bekam.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arango7 am 14.05.2022 um 12:35 Uhr bearbeitet
14.05.2022 - 12:38 Uhr
Zitat von Tobstar
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Zitat von franko1904
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zitat von Internetzer
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Ja und wozu holen wir Hütter ? Damit er den unterirdischen Gegentorschnitt bei identischen Personal nochmal deutlich überbietet?. Dein pro Hütter Argument ist: Weil wir 3 Gegentore mehr hatten als Hütter in Frankfurt.
Fakt ist das Hütter weder in Frankfurt noch bei uns Defensive kann. Rose hat es bewiesen das es geht, leider eben nur bis zu dieser Entscheidung. Und selbst in der letzten RR haben wir uns nie abschlachten lassen oder so peinlich Auftritte wie in Hannover hingelegt. Wir haben zu oft in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren. Und hatten lange die Mehrbelastung durch CL mit echten Gegnern wie Real oder Inter und nicht Traktor Uidipesto
Bin mal gespannt mit welch unfassbaren Fakten du weiterhin einen Hütter verteidigen willst.
PS: mir geht es um den Verein und nicht dem Lügner Hütter. Der wird eh irgendwann weiter wandern zu einem neuen solventen AG.....
Nenn doch mal ein echtes Argument wieso man mit diesem Trainer weitermachen sollte
Dieser Beitrag wurde zuletzt von franko1904 am 14.05.2022 um 12:45 Uhr bearbeitet
14.05.2022 - 12:52 Uhr
Zitat von franko1904
Ja und wozu holen wir Hütter ? Damit er den unterirdischen Gegentorschnitt bei identischen Personal nochmal deutlich überbietet? Argumentiere bitte mal richtig und nicht mit som Kindergartenmist. Weil wir 3 Gegentore mehr hatten als Hütter in Frankfurt.
Fakt ist das Hütter weder in Frankfurt noch bei uns Defensive kann. Rose hat es bewiesen das es geht, leider eben nur bis zu dieser Entscheidung. Und selbst in der letzten RR haben wir uns nie abschlachten lassen oder so peinlich Auftritte wie in Hannover hingelegt. Wir haben zu oft in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren. Und hatten lange die Mehrbelastung durch CL mit echten Gegnern wie Real oder Inter und nicht Traktor Uidipesto
Bin mal gespannt mit welch unfassbaren Fakten du weiterhin einen Hütter verteidigen willst.
PS: mir geht es um den Verein und nicht dem Lügner Hütter. Der wird eh irgendwann weiter wandern zu einem neuen solventen AG.....
Nenn doch mal ein echtes Argument wieso man mit diesem Trainer weitermachen sollte
Zitat von Tobstar
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Zitat von franko1904
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zitat von Internetzer
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Ja und wozu holen wir Hütter ? Damit er den unterirdischen Gegentorschnitt bei identischen Personal nochmal deutlich überbietet? Argumentiere bitte mal richtig und nicht mit som Kindergartenmist. Weil wir 3 Gegentore mehr hatten als Hütter in Frankfurt.
Fakt ist das Hütter weder in Frankfurt noch bei uns Defensive kann. Rose hat es bewiesen das es geht, leider eben nur bis zu dieser Entscheidung. Und selbst in der letzten RR haben wir uns nie abschlachten lassen oder so peinlich Auftritte wie in Hannover hingelegt. Wir haben zu oft in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren. Und hatten lange die Mehrbelastung durch CL mit echten Gegnern wie Real oder Inter und nicht Traktor Uidipesto
Bin mal gespannt mit welch unfassbaren Fakten du weiterhin einen Hütter verteidigen willst.
PS: mir geht es um den Verein und nicht dem Lügner Hütter. Der wird eh irgendwann weiter wandern zu einem neuen solventen AG.....
Nenn doch mal ein echtes Argument wieso man mit diesem Trainer weitermachen sollte
Finde ich zu hart.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass Hütter von anderen Personalvoraussetzungen ausgegangen ist. Wurde ja auch schon mal thematisiert, dass Eberl z.B. Ginter und Zak zu Geld zu machen und damit die Mannschaft etwas für Hütter umzubauen.
Was daraus geworden ist, wissen wir alle.
Hütter musste also mit einer Mannschaft klar kommen, die schon im letzten Jahr Defizite aufwies, und die er nicht mal punktuell verändern konnte.
Man kann ihm jetzt vorwerfen, dass er nicht mehr raus geholt hat als Rose.
Sollte Virkus nun einen kleinen Umbruch einleiten können, Hütter da 2-3 Leute nach seinem Gusto dazubekommt, kann man dann mal bewerten wie es läuft.
Sich jetzt zu trennen empfinde ich als zu früh. Bin aber jetzt auch nicht der Freund des schnellen Trainerwechselns. Hecking z.B hab ich damals auch nicht verstanden.
14.05.2022 - 13:50 Uhr
Also wenn man die Interviews und die PK und die Gerüchte hört sollte jedem klar sein das Hütter heute sein letztes Spiel macht.
Wir sind seit 3 oder 4 Wochen gerettet und wenn es was zu besprechen gab hätte man es längst getan.
Die Planung für den Sommer wird schon was laufen und dann sollte auch klar sein ob Hütter der Trainer bleibt.
Durch das ganze rungereiere ist doch klar das nächstes Jahr ein neuer auf der bank sitzt.
Wenn Hütter bleiben würde hätten beide einfach sagen können ja er bleibt trainer oder ja ich bleibe und fertig
Wir sind seit 3 oder 4 Wochen gerettet und wenn es was zu besprechen gab hätte man es längst getan.
Die Planung für den Sommer wird schon was laufen und dann sollte auch klar sein ob Hütter der Trainer bleibt.
Durch das ganze rungereiere ist doch klar das nächstes Jahr ein neuer auf der bank sitzt.
Wenn Hütter bleiben würde hätten beide einfach sagen können ja er bleibt trainer oder ja ich bleibe und fertig
14.05.2022 - 14:01 Uhr
Zitat von franko1904
Ja und wozu holen wir Hütter ? Damit er den unterirdischen Gegentorschnitt bei identischen Personal nochmal deutlich überbietet?. Dein pro Hütter Argument ist: Weil wir 3 Gegentore mehr hatten als Hütter in Frankfurt.
Fakt ist das Hütter weder in Frankfurt noch bei uns Defensive kann. Rose hat es bewiesen das es geht, leider eben nur bis zu dieser Entscheidung. Und selbst in der letzten RR haben wir uns nie abschlachten lassen oder so peinlich Auftritte wie in Hannover hingelegt. Wir haben zu oft in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren. Und hatten lange die Mehrbelastung durch CL mit echten Gegnern wie Real oder Inter und nicht Traktor Uidipesto
Bin mal gespannt mit welch unfassbaren Fakten du weiterhin einen Hütter verteidigen willst.
PS: mir geht es um den Verein und nicht dem Lügner Hütter. Der wird eh irgendwann weiter wandern zu einem neuen solventen AG.....
Nenn doch mal ein echtes Argument wieso man mit diesem Trainer weitermachen sollte
Zitat von Tobstar
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Zitat von franko1904
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zitat von Internetzer
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Zitat von franko1904
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Zitat von Shoreditch
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Mit der Kritik an der Mannschaft bin ich bei Mallorca-Jens. Hütter allein nun für alles verantwortlich zu machen, empfinde ich als billig. Jede 15 Monate (oder 20 oder 22) ist oder war hier ein Thema Mannschaft - Trainer und das gefällt mir nicht. Einzige Konstante dabei sind Spieler, die schon lange im Kader sind. Ich könnte jetzt Beispiele nennen, halte das aber für populistisch.
Nun komm ich aber mal mit Laien Psychologie um die Ecke und frage mich wieso man dann von Trainerseite immer ein weiter so wie gehabt durchzieht? Wo ist da die Linie ?
Und meine dringlichste FRage: wieso bekommt man es über 33 ST nicht hin den Laden hinten dicht zu bekommen ? Zumal wir dort mit Nationalspielern gespickt sind und nicht unbedarften Drittligakickern. Dieselben Spieler übrigens die es zuvor packten eine der besten Defensiven der Liga zu stellen.
Und nein die "Rose-Ausrede" lass ich nicht zählen da es genug Beispiele gibt wo eben ein neuer Trainer den Turnaround schaffte trotz enttäuchender Saison zuvor. Teils sogar während einer Saison ohne neue Spieler oder Vorbereitung.
Mit Hertha zusammen sind wir die Schießbude der Liga. Das System ist zu offensiv, die Abwehr wird regelmäßig alleine gelassen, dass selbst ein Elvedi, der jahrelang der konstanteste Verteidiger war, aussieht wie ein Regionalliga-Spieler.
Auf eine Absicherung vor der Abwehr wird verzichtet (Kramer!) und spätestens, wenn unsere Gegner Druck machen ist bei uns - regelmäßig- Holland in Not.
Für mich ist das ein glasklares systemisches Problem. Die Mannschaft kann die Idee Hütters nicht umsetzen, und Hütter nicht umdenken.
Daher bleibt die einfache Frage.
Mannschaft oder Trainer tauschen?
.
Da Hütter auch zuvor bei Frankfurt diese Probleme hatte und eine der Schießbuden der Liga leitete denke ich sollte sich die Antwort einfach darstellen.
Man kann nicht nur alles auf die Offensive legen und hoffen immer dieses eine Tor mehr zu machen, vor allem wenn man mindestens 2 pro Spiel fängt.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der vergangenen Saison unter Rose bereits 56 Gegentore bekommen haben - mehr als Frankfurt, die du ja als "eine der Schießbuden der Liga" bezeichnet hast.
Nur Schalke, Bremen und Köln (die Tabellenplätze 16 - 18) hatten mehr Gegentore als wir in der Vorsaison.
Ich bin wirklich sehr gespannt wie du Hütter jetzt auch noch dafür verantwortlich machen willst.
Ja und wozu holen wir Hütter ? Damit er den unterirdischen Gegentorschnitt bei identischen Personal nochmal deutlich überbietet?. Dein pro Hütter Argument ist: Weil wir 3 Gegentore mehr hatten als Hütter in Frankfurt.
Fakt ist das Hütter weder in Frankfurt noch bei uns Defensive kann. Rose hat es bewiesen das es geht, leider eben nur bis zu dieser Entscheidung. Und selbst in der letzten RR haben wir uns nie abschlachten lassen oder so peinlich Auftritte wie in Hannover hingelegt. Wir haben zu oft in den letzten Minuten bzw. in der Nachspielzeit verloren. Und hatten lange die Mehrbelastung durch CL mit echten Gegnern wie Real oder Inter und nicht Traktor Uidipesto
Bin mal gespannt mit welch unfassbaren Fakten du weiterhin einen Hütter verteidigen willst.
PS: mir geht es um den Verein und nicht dem Lügner Hütter. Der wird eh irgendwann weiter wandern zu einem neuen solventen AG.....
Nenn doch mal ein echtes Argument wieso man mit diesem Trainer weitermachen sollte
Die Ausgangsfrage des Users vor dir war die Folgende:
Wir bekommen zu viele Gegentore, woran liegt das - Mannschaft oder Trainer?
Deine Argumentation war: Hütter hat schon in Frankfurt eine der Schießbuden der Liga trainiert, ergo sollte klar sein, woran das liegt - am Trainer.
Die Sichtweise ist für mich viel zu einfach.
Deshalb habe ich entgegnet, dass wir auch schon vor Hütter viele Gegentore bekommen haben und die viert schlechteste Abwehr der Liga hatten.
Ergo sehe ich sie Schuld nicht allein und einzig beim jetzigen Trainer, wie du es so lapidar formuliert hast.
Meiner Meinung nach darf man die Mannschaft nicht aus der Verantwortung nehmen und ist ein Grund für die vielen Gegentore auch die personelle Performance einzelner Spieler - die seit über einem Jahr teilweise unterirdisch ist - unter Rose und jetzt unter Hütter.
Unter Rose haben wir uns nicht so abschlachten lassen - korrekt. Aber wir haben im zweiten Jahr von Anfang bis Ende auch viel zu viele und viel zu einfache Gegentore gefressen - nicht erst seit seiner Entscheidung den Verein wieder zu verlassen.
Auch bin ich überhaupt nicht pro Hütter und alles andere als zufrieden mit der Saison. Aber dieses stumpfe draufhauen auf Hütter und verteidigen von den Spielern, aallen voran Ginter und Konsorten finde ich extrem fragwürdig.
Ich warne nur ausdrücklich davor zu glauben man wirft Hütter raus und alles wird wieder gut. Es war unter Rose im zweiten Jahr mehr schlecht als gut und das hat sich unter Hütter fortgesetzt. Wenn man nun nur den Trainer wechselt, werden wir mMn in einem Jahr wieder genauso diskutieren wie vor 12 Monaten und wie heute. Es muss im Kader knallhart aussortiert werden, da dort aus meiner Sicht die Hauptverantwortlichen für diese schlechte Phase stehen - nicht auf dem Posten des Sportdirektors, nicht im Präsidium und auch nicht auf der Trainerbank - auch wenn in all diesen Bereichen definitiv ebenfalls viele Fehler gemacht worden sind in den letzten 18 Monaten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tobstar am 14.05.2022 um 14:03 Uhr bearbeitet
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