Taktiktisch
10.08.2003 - 13:30 Uhr
12.07.2004 - 23:33 Uhr
wäre schade, wenn man diesen (meinen ;-) ) thread sterben lassen würde.
http://bz.berlin1.de/aktuell/hertha/040713/hertha.html
So offensiv wie Götz ließ noch kein Trainer spielen
Der Hertha-Orkan
Zurück in die Bundesliga-Spitze mit Windstärke 11
Aus Österreich berichtet LARS WALLRODT
Bobic (l.) springt höher als Hamburgs Hoogma. In der neuen Saison will Hertha mit dem neuen Götz-System weit nach oben
Foto: ROGMANSWalchsee - Eigentlich wurde Falko Götz eingestellt, um nach einer miefig-muffigen Saison frischen Wind in Herthas Segel zu blasen. Doch nach den ersten zwei Trainingswochen wird es immer klarer: Diesem Mann langt kein laues Lüftchen - er will einen Orkan... Schon jetzt steht fest: In dieser Saison sehen wir die offensivste Hertha aller Zeiten. Denn der neue Coach hat sich ein gaaaaanz raffiniertes Sturm-System ausgedacht: Vorne spielt ein Mittelstürmer (Wichniarek, Nando oder Bobic), dahinter zwei Stoß-Stürmer (Marcelinho und Bastürk), die die gegnerische Abwehr unter Dauer-Druck setzen sollen. Dahinter lauern zwei weitere offensivstarke Mittelfeldspieler auf den Außenbahnen (Marx und Gilberto). Und bei Bedarf kann sich jeder andere Herthaner auch noch mit in den Angriffswirbel einfügen.
Götz: "Ja, ich will offensiven und attraktiven Fußball sehen. Wir wollen nach vorne spielen, den Zuschauern etwas bieten. Dafür muss die ganze Mannschaft arbeiten. Wir haben pro Spiel nur 90 Minuten, da hat jeder der 11 Spieler in jeder Sekunde etwas zu tun."
Der Falko-Orkan - er soll Hertha mit Windstärke 11 in die Liga-Spitze blasen... Gestern schulte Götz seine Profis im neuen Sturm-System. Die Spieler mussten sich in Formation aufstellen. Dann wurde verschoben: Wenn Falko nach links lief, marschierte das ganze Team nach links. Lief der Trainer nach rechts, folgte ihm seine Truppe.
Götz erklärt: "Ich lege großen Wert auf dieses Verschieben. Das Grundschema muss überall auf dem Platz abgerufen werden, ganz automatisch. Wenn wir abwehren, muss die ganze Mannschaft abwehren, nicht nur 5 Mann. Und wenn wir stürmen, haben die Defensivspieler bestimmt nicht frei. Sie sollen sich mit einschalten, die Offensivabteilung unterstützen."
Die stürmischste Hertha aller Zeiten - in nicht mal vier Wochen lässt Götz sie gegen Bochum (7. August) auf die Liga loswirbeln...
von einem extrem (stevens) zum anderen extrem (götz).
am schluß wird me.e die tatsache, daß wir keine wirklich gute abwehr haben, dazu führen, daß götz von seiner offensiv-taktik abrücken muß....es sei denn, er schafft es wirklich, daß sich die mannschaft kollegial derart verschiebt und jeder für den anderen arbeitet, so daß der gegnerische angriff schon vorn unterbrochen wird.....das gleiche wollte ja stevens unserer mannschaft beibringen :-)
wie es ausschaut, wird fiedler wohl unser wichtigster mann auf dem feld werder.
http://bz.berlin1.de/aktuell/hertha/040713/hertha.html
So offensiv wie Götz ließ noch kein Trainer spielen
Der Hertha-Orkan
Zurück in die Bundesliga-Spitze mit Windstärke 11
Aus Österreich berichtet LARS WALLRODT
Bobic (l.) springt höher als Hamburgs Hoogma. In der neuen Saison will Hertha mit dem neuen Götz-System weit nach oben
Foto: ROGMANSWalchsee - Eigentlich wurde Falko Götz eingestellt, um nach einer miefig-muffigen Saison frischen Wind in Herthas Segel zu blasen. Doch nach den ersten zwei Trainingswochen wird es immer klarer: Diesem Mann langt kein laues Lüftchen - er will einen Orkan... Schon jetzt steht fest: In dieser Saison sehen wir die offensivste Hertha aller Zeiten. Denn der neue Coach hat sich ein gaaaaanz raffiniertes Sturm-System ausgedacht: Vorne spielt ein Mittelstürmer (Wichniarek, Nando oder Bobic), dahinter zwei Stoß-Stürmer (Marcelinho und Bastürk), die die gegnerische Abwehr unter Dauer-Druck setzen sollen. Dahinter lauern zwei weitere offensivstarke Mittelfeldspieler auf den Außenbahnen (Marx und Gilberto). Und bei Bedarf kann sich jeder andere Herthaner auch noch mit in den Angriffswirbel einfügen.
Götz: "Ja, ich will offensiven und attraktiven Fußball sehen. Wir wollen nach vorne spielen, den Zuschauern etwas bieten. Dafür muss die ganze Mannschaft arbeiten. Wir haben pro Spiel nur 90 Minuten, da hat jeder der 11 Spieler in jeder Sekunde etwas zu tun."
Der Falko-Orkan - er soll Hertha mit Windstärke 11 in die Liga-Spitze blasen... Gestern schulte Götz seine Profis im neuen Sturm-System. Die Spieler mussten sich in Formation aufstellen. Dann wurde verschoben: Wenn Falko nach links lief, marschierte das ganze Team nach links. Lief der Trainer nach rechts, folgte ihm seine Truppe.
Götz erklärt: "Ich lege großen Wert auf dieses Verschieben. Das Grundschema muss überall auf dem Platz abgerufen werden, ganz automatisch. Wenn wir abwehren, muss die ganze Mannschaft abwehren, nicht nur 5 Mann. Und wenn wir stürmen, haben die Defensivspieler bestimmt nicht frei. Sie sollen sich mit einschalten, die Offensivabteilung unterstützen."
Die stürmischste Hertha aller Zeiten - in nicht mal vier Wochen lässt Götz sie gegen Bochum (7. August) auf die Liga loswirbeln...
von einem extrem (stevens) zum anderen extrem (götz).
am schluß wird me.e die tatsache, daß wir keine wirklich gute abwehr haben, dazu führen, daß götz von seiner offensiv-taktik abrücken muß....es sei denn, er schafft es wirklich, daß sich die mannschaft kollegial derart verschiebt und jeder für den anderen arbeitet, so daß der gegnerische angriff schon vorn unterbrochen wird.....das gleiche wollte ja stevens unserer mannschaft beibringen :-)
wie es ausschaut, wird fiedler wohl unser wichtigster mann auf dem feld werder.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 12.07.2004 um 23:33 Uhr bearbeitet
13.07.2004 - 13:24 Uhr
> Nando und Artur werden ja grad mit Lob
>überschüttet.
liegt wohl daran, daß bobic noch im urlaub weilt ;-)
>überschüttet.
liegt wohl daran, daß bobic noch im urlaub weilt ;-)
15.07.2004 - 23:07 Uhr
>Gott ist das ein dummer BZ-Beitrag *schüttel*
Mit irgendetwas müssen sie ja die Seiten füllen.
Die Alternative war wahrscheinlich von irgendwelchen Kühen zu berichten, die neben dem Platz im Trainingslager grasen und dabei die Fortschritte der Hertha-Akteure beobachten. ;-)
Mit irgendetwas müssen sie ja die Seiten füllen.
Die Alternative war wahrscheinlich von irgendwelchen Kühen zu berichten, die neben dem Platz im Trainingslager grasen und dabei die Fortschritte der Hertha-Akteure beobachten. ;-)
15.07.2004 - 23:14 Uhr
http://www.tagesspiegel.de/sport/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.07.2004/1248126.asp#art
Endlich wieder verrückt
Artur Wichniarek überrascht im Trainingslager von Hertha BSC – nun könnte er Fredi Bobic aus dem Sturm verdrängen
Von Stefan Hermanns, Walchsee
Artur Wichniarek war zu schnell für das Fernsehen. Als der Sender „Eurosport“ bei Herthas Testspiel gegen Besiktas Istanbul zur zweiten Halbzeit nach Rosenheim zurückschaltete, waren erst ein paar Sekunden gespielt, aber Wichniarek hatte bereits Torhüter Oscar Cordoba umkurvt und den Ball zum 3:1 für den Berliner Fußball-Bundesligisten ins leere Tor geschoben. In der vergangenen Saison ist es nicht oft vorgekommen, dass Artur Wichniarek zu schnell für irgendwen war. „Das war eine ganz schlechte Saison für mich“, sagt der polnische Stürmer. „Jetzt läuft alles viel besser.“
Vor einem Jahr ist Artur Wichniarek mit großen Erwartungen aus Bielefeld nach Berlin gekommen, er hatte in der Saison zuvor zwölf Tore für den Absteiger erzielt, doch bei Hertha lief es von Anfang an nicht gut. Am zweiten Spieltag sah er die Rote Karte, er musste später als Rechtaußen spielen, einer Position, die ihm überhaupt nicht behagte, und zu Beginn der Rückrunde war er sechs Wochen lang verletzt. 18 Spiele hat Wichniarek für Hertha BSC bestritten, aber nur zwei von der ersten bis zur letzten Minute. Sein erstes von zwei Toren hat er am 30. Spieltag erzielt.
In der Vorbereitung auf die neue Saison sieht alles anders aus. „Er hat Selbstvertrauen, macht Tore, traut sich was“, sagt Herthas Trainer Falko Götz. Wichniarek ist ein Instinktfußballer, und es scheint, als habe er seinen Instinkt wiedergefunden. Er schießt aus allen möglichen und vor allem unmöglichen Situationen aufs Tor, sucht die Zweikämpfe, gewinnt Kopfballduelle, macht verrückte Sachen. „Ich kenn ihn nicht anders“, sagt Götz, der noch den Bielefelder Wichniarek vor Augen hat. Aber auch bei der Arminia hat Wichniarek genau wie bei Hertha ein schweres erstes Jahr gehabt, bevor er zu einem verlässlichen Torschützen wurde. „Ich habe das nicht mit Absicht gemacht“, sagt er. „Aber mit jeder schwierigen Situation, die du meisterst, gewinnst du an Erfahrung hinzu.“
Für Wichniarek und seine Kollegen aus Herthas Sturm ist die Ausgangslage in diesem Sommer nicht einfacher geworden. Falko Götz schwebt ein System mit nur noch einem echten Angreifer vor, der von zwei Halbstürmern auf den Flügeln unterstützt werden soll: Auf der linken Seite wäre das Marcelinho, auf der rechten Neuzugang Yildiray Bastürk. Mit Wichniarek, Fredi Bobic und Nando Rafael gäbe es also drei Bewerber für nur einen freien Platz im Sturm.
Durch Bastürks Verletzung ist Götz’ Überlegung erst einmal hinfällig geworden. Gegen Istanbul probierte er es mit zwei Stürmern, aber selbst dann muss einer der drei Angreifer draußen bleiben. Im Moment sieht es nicht so aus, als wäre das Wichniarek. „Jeder kriegt seine Chance“, sagt Götz. „Artur hat seine sehr gut genutzt.“ Sollte Wichniarek spielen, sähe es schlecht aus für Bobic, der ein ähnlicher Stürmertyp ist, seine Stärken ebenfalls im Strafraum besitzt. „Es spricht nichts dagegen, mit beiden zu spielen“, sagt Götz. Es spricht jedoch mehr dafür, dass einer von beiden mit Nando Rafael spielt, der beweglicher ist, Räume schafft, mit dem Ball aus dem Mittelfeld in den Strafraum stürmen kann.
Im Moment besitzen Wichniarek und Rafael auch noch den Vorteil, dass ihr Konkurrent Fredi Bobic nach seinem EM-Urlaub erst in der nächsten Woche mit der Vorbereitung auf die drei Wochen später beginnende Saison anfängt. „Das ist noch eine Menge Zeit“, sagt Artur Wichniarek. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres ist er mit seinen Prognosen vorsichtig geworden.
Endlich wieder verrückt
Artur Wichniarek überrascht im Trainingslager von Hertha BSC – nun könnte er Fredi Bobic aus dem Sturm verdrängen
Von Stefan Hermanns, Walchsee
Artur Wichniarek war zu schnell für das Fernsehen. Als der Sender „Eurosport“ bei Herthas Testspiel gegen Besiktas Istanbul zur zweiten Halbzeit nach Rosenheim zurückschaltete, waren erst ein paar Sekunden gespielt, aber Wichniarek hatte bereits Torhüter Oscar Cordoba umkurvt und den Ball zum 3:1 für den Berliner Fußball-Bundesligisten ins leere Tor geschoben. In der vergangenen Saison ist es nicht oft vorgekommen, dass Artur Wichniarek zu schnell für irgendwen war. „Das war eine ganz schlechte Saison für mich“, sagt der polnische Stürmer. „Jetzt läuft alles viel besser.“
Vor einem Jahr ist Artur Wichniarek mit großen Erwartungen aus Bielefeld nach Berlin gekommen, er hatte in der Saison zuvor zwölf Tore für den Absteiger erzielt, doch bei Hertha lief es von Anfang an nicht gut. Am zweiten Spieltag sah er die Rote Karte, er musste später als Rechtaußen spielen, einer Position, die ihm überhaupt nicht behagte, und zu Beginn der Rückrunde war er sechs Wochen lang verletzt. 18 Spiele hat Wichniarek für Hertha BSC bestritten, aber nur zwei von der ersten bis zur letzten Minute. Sein erstes von zwei Toren hat er am 30. Spieltag erzielt.
In der Vorbereitung auf die neue Saison sieht alles anders aus. „Er hat Selbstvertrauen, macht Tore, traut sich was“, sagt Herthas Trainer Falko Götz. Wichniarek ist ein Instinktfußballer, und es scheint, als habe er seinen Instinkt wiedergefunden. Er schießt aus allen möglichen und vor allem unmöglichen Situationen aufs Tor, sucht die Zweikämpfe, gewinnt Kopfballduelle, macht verrückte Sachen. „Ich kenn ihn nicht anders“, sagt Götz, der noch den Bielefelder Wichniarek vor Augen hat. Aber auch bei der Arminia hat Wichniarek genau wie bei Hertha ein schweres erstes Jahr gehabt, bevor er zu einem verlässlichen Torschützen wurde. „Ich habe das nicht mit Absicht gemacht“, sagt er. „Aber mit jeder schwierigen Situation, die du meisterst, gewinnst du an Erfahrung hinzu.“
Für Wichniarek und seine Kollegen aus Herthas Sturm ist die Ausgangslage in diesem Sommer nicht einfacher geworden. Falko Götz schwebt ein System mit nur noch einem echten Angreifer vor, der von zwei Halbstürmern auf den Flügeln unterstützt werden soll: Auf der linken Seite wäre das Marcelinho, auf der rechten Neuzugang Yildiray Bastürk. Mit Wichniarek, Fredi Bobic und Nando Rafael gäbe es also drei Bewerber für nur einen freien Platz im Sturm.
Durch Bastürks Verletzung ist Götz’ Überlegung erst einmal hinfällig geworden. Gegen Istanbul probierte er es mit zwei Stürmern, aber selbst dann muss einer der drei Angreifer draußen bleiben. Im Moment sieht es nicht so aus, als wäre das Wichniarek. „Jeder kriegt seine Chance“, sagt Götz. „Artur hat seine sehr gut genutzt.“ Sollte Wichniarek spielen, sähe es schlecht aus für Bobic, der ein ähnlicher Stürmertyp ist, seine Stärken ebenfalls im Strafraum besitzt. „Es spricht nichts dagegen, mit beiden zu spielen“, sagt Götz. Es spricht jedoch mehr dafür, dass einer von beiden mit Nando Rafael spielt, der beweglicher ist, Räume schafft, mit dem Ball aus dem Mittelfeld in den Strafraum stürmen kann.
Im Moment besitzen Wichniarek und Rafael auch noch den Vorteil, dass ihr Konkurrent Fredi Bobic nach seinem EM-Urlaub erst in der nächsten Woche mit der Vorbereitung auf die drei Wochen später beginnende Saison anfängt. „Das ist noch eine Menge Zeit“, sagt Artur Wichniarek. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres ist er mit seinen Prognosen vorsichtig geworden.
07.10.2005 - 18:48 Uhr
>http://bz.berlin1.de/aktuell/hertha/040713/hertha.html
>
>So offensiv wie Götz ließ noch kein Trainer spielen
>
> (...)
>
>Götz: "Ja, ich will offensiven und attraktiven Fußball sehen.
>Wir wollen nach vorne spielen, den Zuschauern etwas bieten.
>Dafür muss die ganze Mannschaft arbeiten. Wir haben pro Spiel
>nur 90 Minuten, da hat jeder der 11 Spieler in jeder Sekunde
>etwas zu tun."
>
> (...)
>
>Götz erklärt: "Ich lege großen Wert auf dieses Verschieben.
>Das Grundschema muss überall auf dem Platz abgerufen werden,
>ganz automatisch. Wenn wir abwehren, muss die ganze Mannschaft
>abwehren, nicht nur 5 Mann. Und wenn wir stürmen, haben die
>Defensivspieler bestimmt nicht frei. Sie sollen sich mit
>einschalten, die Offensivabteilung unterstützen."
>
> (...)
>________________________________________________
>
>von einem extrem (stevens) zum anderen extrem (götz).
>am schluß wird me.e die tatsache, daß wir keine wirklich gute
>abwehr haben, dazu führen, daß götz von seiner offensiv-taktik
>abrücken muß....es sei denn, er schafft es wirklich, daß sich
>die mannschaft kollegial derart verschiebt und jeder für den
>anderen arbeitet, so daß der gegnerische angriff schon vorn
>unterbrochen wird.....das gleiche wollte ja stevens unserer
>mannschaft beibringen :-)
>
>wie es ausschaut, wird fiedler wohl unser wichtigster mann auf
>dem feld werder.
Ich zitiere hier mal Auszüge aus dem Artikel und passend dazu physsus' Kommentar. Das ist der beste Beweis dafür, was wir damals alle noch von Götz dachten. (Dieser Beitrag wurde am 12.07.04 geschrieben)
Und das meine ich damit auch (habe es ja im Bremen-Thread schon geschrieben): dass Götz hier ankam, "stürmische Zeiten" ankündigte und sich jetzt mit seinen defensiven Spielereien im eigen Strafraum verkriecht.
W a r u m diese Wandlung?
>
>So offensiv wie Götz ließ noch kein Trainer spielen
>
> (...)
>
>Götz: "Ja, ich will offensiven und attraktiven Fußball sehen.
>Wir wollen nach vorne spielen, den Zuschauern etwas bieten.
>Dafür muss die ganze Mannschaft arbeiten. Wir haben pro Spiel
>nur 90 Minuten, da hat jeder der 11 Spieler in jeder Sekunde
>etwas zu tun."
>
> (...)
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>Götz erklärt: "Ich lege großen Wert auf dieses Verschieben.
>Das Grundschema muss überall auf dem Platz abgerufen werden,
>ganz automatisch. Wenn wir abwehren, muss die ganze Mannschaft
>abwehren, nicht nur 5 Mann. Und wenn wir stürmen, haben die
>Defensivspieler bestimmt nicht frei. Sie sollen sich mit
>einschalten, die Offensivabteilung unterstützen."
>
> (...)
>________________________________________________
>
>von einem extrem (stevens) zum anderen extrem (götz).
>am schluß wird me.e die tatsache, daß wir keine wirklich gute
>abwehr haben, dazu führen, daß götz von seiner offensiv-taktik
>abrücken muß....es sei denn, er schafft es wirklich, daß sich
>die mannschaft kollegial derart verschiebt und jeder für den
>anderen arbeitet, so daß der gegnerische angriff schon vorn
>unterbrochen wird.....das gleiche wollte ja stevens unserer
>mannschaft beibringen :-)
>
>wie es ausschaut, wird fiedler wohl unser wichtigster mann auf
>dem feld werder.
Ich zitiere hier mal Auszüge aus dem Artikel und passend dazu physsus' Kommentar. Das ist der beste Beweis dafür, was wir damals alle noch von Götz dachten. (Dieser Beitrag wurde am 12.07.04 geschrieben)
Und das meine ich damit auch (habe es ja im Bremen-Thread schon geschrieben): dass Götz hier ankam, "stürmische Zeiten" ankündigte und sich jetzt mit seinen defensiven Spielereien im eigen Strafraum verkriecht.
W a r u m diese Wandlung?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von heizinger am 07.10.2005 um 18:49 Uhr bearbeitet
07.10.2005 - 18:54 Uhr
denke die antwotz ist die gleiche wie die bei der jugendfrage, vermute dass götz sich bei 1860 die finger verbrannt hat, aks er zu sehr auf jugend und offensive setzte. aus angs macht er jetzt genau das gegenteil
07.10.2005 - 19:01 Uhr
>denke die antwotz ist die gleiche wie die bei der
>jugendfrage, vermute dass götz sich bei 1860 die finger
>verbrannt hat, aks er zu sehr auf jugend und offensive setzte.
>aus angs macht er jetzt genau das gegenteil
Interessante These.
Das wiederum müsste aber voraussetzen, dass er noch nicht ganz zu seinem Stil gefunden hat. Das bedeutet, dass er also auch aus Fehlern lernt (!!!!) und gerade dieser Lernwille ist bei Götz nicht leicht zu erkennen.
>jugendfrage, vermute dass götz sich bei 1860 die finger
>verbrannt hat, aks er zu sehr auf jugend und offensive setzte.
>aus angs macht er jetzt genau das gegenteil
Interessante These.
Das wiederum müsste aber voraussetzen, dass er noch nicht ganz zu seinem Stil gefunden hat. Das bedeutet, dass er also auch aus Fehlern lernt (!!!!) und gerade dieser Lernwille ist bei Götz nicht leicht zu erkennen.
07.10.2005 - 19:19 Uhr
das mit dem verschieben hat er ja gut hinbekommen. wenn ich einen marcelinho verteidigen sehe, dann find eich das schon sehr gut...das gfleiche bei gilberto oder bastürk. also unsere offensiven machen genug für die defensive. leider sieht es umgekehrt nicht so aus. viele unserer defensiven leute tut entweder quantitativ oder einfach qualitativ zu wneig nach vorne.
friedrich ist nicht in der form, um nach vorne impulse zu setzen...da muß man abwarten, aber er kann es.
fathi hat nicht die qualität, um nach vorne impulse zu setzen...das braucht auch seine zeit.
schon daran wird die gante viererkette ad absurdum geführt, weiul du nur dann so eine viererkette spielst, wenn die außenverteidiger offensiv agieren können.
die iv ist nicht wirklich torgefährlich. alle unsere iv haben gravierende probleme in der spieleröffnung. da wird der ball erobert, aber dann bluind nach vorne geschlagen...sowas sollte nicht passieren !
ansonsten ist nur madlung bei standardsituationen torgefährlich. offensivaktionen wie bei lucio oder van buyten wirst du bei uns nicht finden.
kovac kann offensivaktionen starten, aber m.e. ist er viel zu sehr hinten gebunden. dafür kann er aber einiges für die spieleröffnung tun. er ist daher in meinen augen noch der beste offensive defensive speiler ;-)
dardai ist nicht schlecht, aber auch nicht so der bringer. er kann zwar den ball erkämpfen, aber dannach kommt nicht viel. er hat einen guten schuß aus der 2. reihe, aber das genügt nicht.
m.e. überschätzt götz die offensivfähigkeiten unserer defensivleute gewaltig und die diskrepanz war gegen bremen sehr deutlich.
wenn schröder fit gewesen wäre, dann hätte er wohl anstelle von dardai gespielt und dann wäre das system von götz vielleicht aufgegangen.
friedrich ist nicht in der form, um nach vorne impulse zu setzen...da muß man abwarten, aber er kann es.
fathi hat nicht die qualität, um nach vorne impulse zu setzen...das braucht auch seine zeit.
schon daran wird die gante viererkette ad absurdum geführt, weiul du nur dann so eine viererkette spielst, wenn die außenverteidiger offensiv agieren können.
die iv ist nicht wirklich torgefährlich. alle unsere iv haben gravierende probleme in der spieleröffnung. da wird der ball erobert, aber dann bluind nach vorne geschlagen...sowas sollte nicht passieren !
ansonsten ist nur madlung bei standardsituationen torgefährlich. offensivaktionen wie bei lucio oder van buyten wirst du bei uns nicht finden.
kovac kann offensivaktionen starten, aber m.e. ist er viel zu sehr hinten gebunden. dafür kann er aber einiges für die spieleröffnung tun. er ist daher in meinen augen noch der beste offensive defensive speiler ;-)
dardai ist nicht schlecht, aber auch nicht so der bringer. er kann zwar den ball erkämpfen, aber dannach kommt nicht viel. er hat einen guten schuß aus der 2. reihe, aber das genügt nicht.
m.e. überschätzt götz die offensivfähigkeiten unserer defensivleute gewaltig und die diskrepanz war gegen bremen sehr deutlich.
wenn schröder fit gewesen wäre, dann hätte er wohl anstelle von dardai gespielt und dann wäre das system von götz vielleicht aufgegangen.
09.10.2005 - 18:18 Uhr
eine dreierkette ist aber viel defensiver als eine viererkette, weil eine viererkette außen eben spieler hat, die zwar auch nach hinten absichern, aber eben vor allem nach vorne akzente setzen.
wenn du keine offensivstarken außenverteidger hast, dann kannst du gleich auf die viererkette verzichten. schau dir das spiel gegen duisburg an, wo wir hinten mit vier mann standen und duisburg mit lauvric angegriffen hat....spieler wie friedrich und fathi waren da einfach verschenkt in der abwehr. gerade in solchen situationen müssen die außenverteidger nach vorne gehen und flanken, was das zeug hält. wenn dies nicht der fall ist, dann bringt dir die viererkette nichts.
ich sehe ja, daß fathi fortschritte macht, doch manchmal genügt da halt nicht. gegen werder war es o.k....sonst war es eher ungenügend, was er gespielt hat.
da ist es doch besser, hinten mit dreierkette zu spielen und davor mit dardai und kovac 2 defensive spieler zu bringen. du mußt dir das mal so vorstellen: die meisten gegner spielen mit 2 stürmern und der rest sind mittelfeldaketure...erklär mir einfach mal, wofür du 4 eigene spieler hinten brauchst für die 2 gegnerischen stürmer ? für mich macht das wenig sinn. wenn der gegner mit einem mitelstürmer und 2 außenstürmern kommt, dann sieht es schon wieder anders aus. das ist es auch, was ich an götz zu kritisieren habe: er ist so verdammt unflexibel. gerade gegen duisburg hätte man ruhig offensiver agieren können und hätte wohl den sack schon früher zu gemacht, anstatt erst in der 91. minute in führung zu gehen. ähnlich auch gegen bremen. ich äußere die gleiche kritik an götz wie auch in der letzten saison, weil es m.e. auch wieder die gleichen fehler sind, die begangen werden.
ich könnte mich über hertha oftmals genauso aufregen wie über unsere nationalmannschaft. in beiden fällen sind es oft fehler der jungen teamleiter, die nicht zum sieg führen. natürlich gestehe ich beiden zu, noh zu lernen, bloß kotzt es mich dann echt an, wenn man am schluß mit leeren händen dasteht, weil man das ziel (in unserem fall platz 3 ) so knapp verfehlt hat und es weniger an der mannschaft als mehr an der taktischen ausrichtung, für die der trainer verantwortlich ist, lag.
wenn du keine offensivstarken außenverteidger hast, dann kannst du gleich auf die viererkette verzichten. schau dir das spiel gegen duisburg an, wo wir hinten mit vier mann standen und duisburg mit lauvric angegriffen hat....spieler wie friedrich und fathi waren da einfach verschenkt in der abwehr. gerade in solchen situationen müssen die außenverteidger nach vorne gehen und flanken, was das zeug hält. wenn dies nicht der fall ist, dann bringt dir die viererkette nichts.
ich sehe ja, daß fathi fortschritte macht, doch manchmal genügt da halt nicht. gegen werder war es o.k....sonst war es eher ungenügend, was er gespielt hat.
da ist es doch besser, hinten mit dreierkette zu spielen und davor mit dardai und kovac 2 defensive spieler zu bringen. du mußt dir das mal so vorstellen: die meisten gegner spielen mit 2 stürmern und der rest sind mittelfeldaketure...erklär mir einfach mal, wofür du 4 eigene spieler hinten brauchst für die 2 gegnerischen stürmer ? für mich macht das wenig sinn. wenn der gegner mit einem mitelstürmer und 2 außenstürmern kommt, dann sieht es schon wieder anders aus. das ist es auch, was ich an götz zu kritisieren habe: er ist so verdammt unflexibel. gerade gegen duisburg hätte man ruhig offensiver agieren können und hätte wohl den sack schon früher zu gemacht, anstatt erst in der 91. minute in führung zu gehen. ähnlich auch gegen bremen. ich äußere die gleiche kritik an götz wie auch in der letzten saison, weil es m.e. auch wieder die gleichen fehler sind, die begangen werden.
ich könnte mich über hertha oftmals genauso aufregen wie über unsere nationalmannschaft. in beiden fällen sind es oft fehler der jungen teamleiter, die nicht zum sieg führen. natürlich gestehe ich beiden zu, noh zu lernen, bloß kotzt es mich dann echt an, wenn man am schluß mit leeren händen dasteht, weil man das ziel (in unserem fall platz 3 ) so knapp verfehlt hat und es weniger an der mannschaft als mehr an der taktischen ausrichtung, für die der trainer verantwortlich ist, lag.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von physsus am 09.10.2005 um 18:22 Uhr bearbeitet
10.10.2005 - 20:49 Uhr
>was schreibst du denn, das ist doch vorne und hinten noch
>nich zu ende gedacht?!
>eine dreierabwehr ist doch nicht pauschal viel defensiver als
>eine viererabwehrkette. zumal es so auch garkeine klare
>aussage ist. ein system mit 3 abwehrspielern is do nich immer
>defensiver als eins mit vieren!?
eine dreierkette ist immer defensiver als eine viererkette...wir reden hier über eine moderne viererkette, bei denen sich die außßenverteidger in den sturmlauf einschalten.
eine viererkette bringt nichts gegen gegner, die nur mauern, während unsere 4 verteidger arbeitslos in de reigenen hälfte stehen....aber das habe ich oben bereits gründlich erklärt.
>
>und wo steht geschrieben, dass ein AV offensivstark sein muss?
>das V steht doch für verteidiger.
ein außenverteidiger muß natürlich erstmal hinten zu machen und desweietren eben auch nach vorne akzente setzen, wie es ein hinkel, ein friedrich oder ein lahm tut.
deswegen ist auch ein owomoyela für mich kein richtiger außenverteidiger, weil er eben defensiv zu schwach ist.
ich hoffe aber dennoch, daß du den qualitätsunterschied zwischen einem lahm und einem fathi erkennst.
>in fünf bis zehn jahren siehts im deutschen fussball anders
>aus, da wird es vermehrt "lahms" geben. aber deswegen muss
>trotzdem nich jeder av offensivstark sein.
fathi wird von cagara aus der startelf verdrängt, weil fathi nicht die qualität für einen modernen außenverteidiger mitbringt.
lizarazu war
>weltklasse, aber nicht wegen seiner offensivstärke, sondern
>weil seine seite immer dicht war.
und wäre er nicht offensiv so stark gewesen, dann wäre er nicht weltklasse sondern einfach nur ein guter verteidiger und mehr nicht.
>wie kommste auf das ziel platz drei, meinste vergangenheit
>oder gegenwart? hat man nicht letztes jahr als erstes ziel
>einen einstelligen platz definiert und ist dann durch die
>defenivstärke, nach verpatztem saisonstart langsam immer näher
>an platz drei herangekommen, weil man einfach nicht zu
>schlagen war?
wir sind knapp am 3. platz vorbeigeschrammt. deswegen ist der 3. platz nun saisonziel. ich bin mir 100% sicher, daß intern dieses ziel auch ausgegeben wurde.
>
>grundsätzlich bringt es schon was, den mittelfeldmann
>abzusichern, damit er vorgehen kann. wenn er keine absicherung
>hat, ist er mehr in die defensive eingebunden. zudem können
>zwei def-mittelfeldspieler nich beide aussenbahnen zumachen.
>herthas potential wäre in meinen augen in einem 3-5-2 nicht
>optimal abzurufen, wenn man mit kovac und dardai gleichzeitig
>spielt, weil yili aussen verschenkt ist. und marcello aussen
>ohne absicherung? geht garnich.
bastürk spielt sowieso zentral und nicht außen. wir haben gar keine spieler auf außen (bis auf den dauerverletzten cairo)...das ist eines unserer größten probleme seit deislers abgang.
marcelinho spielt überall....vor allem aber im sturm und nicht außen.
>
>man könnte mit madlung-simunic-friedrich in der offensive
>spielen und defensiv dann gilberto links zurückziehen. das is
>schon lange mein favorit gegen schwächere,
sage ich doch, in diesem fall wird gilberto sich auch nicht zurückziehen müssen, weil diese gegner kaum angreifen. letztendlich löst du praktisch doch nur die viererkette auf, was ich oben bereits gefordert habe, oder meinst du, daß gilberto dann genau wie fathi nur noch hinten stehen bleiben soll ? gilberto wird natürlich, wenn er denn in die viererkette beordert wird, offensiv aktiver werden als fathi und erfüllt somit die hauptaufgabe eines modernen außenverteidigers, genau wie ich es oben beschrieben habe.
nocheinmal: fathi ist nicht geeignet für den lav, wenn man druck machen will. er ist nur geegignet, wenn der gegner sehr stark über diie außen spielt und man hinten dann zu machen will. das ist jedoch nicht primär der sinn einer viererkette im modernen fußball.
>pante zentral, nando rundherum.
anders rum. pantelic ist derjenige, der auf die seiten ausweicht. rafael ist der klassische mittelstürmer.
>
>einstellungsfrage: findeste hurra-fussball besser als
>unschlagbar zu sein ?
seit wann sind wir denn unschlagbar ?
lieber mit hurrafußball einmal gewinnen und einmal verlieren als mit catenaccio 2 mal remis wie am ende der letzten saison.
>nich zu ende gedacht?!
>eine dreierabwehr ist doch nicht pauschal viel defensiver als
>eine viererabwehrkette. zumal es so auch garkeine klare
>aussage ist. ein system mit 3 abwehrspielern is do nich immer
>defensiver als eins mit vieren!?
eine dreierkette ist immer defensiver als eine viererkette...wir reden hier über eine moderne viererkette, bei denen sich die außßenverteidger in den sturmlauf einschalten.
eine viererkette bringt nichts gegen gegner, die nur mauern, während unsere 4 verteidger arbeitslos in de reigenen hälfte stehen....aber das habe ich oben bereits gründlich erklärt.
>
>und wo steht geschrieben, dass ein AV offensivstark sein muss?
>das V steht doch für verteidiger.
ein außenverteidiger muß natürlich erstmal hinten zu machen und desweietren eben auch nach vorne akzente setzen, wie es ein hinkel, ein friedrich oder ein lahm tut.
deswegen ist auch ein owomoyela für mich kein richtiger außenverteidiger, weil er eben defensiv zu schwach ist.
ich hoffe aber dennoch, daß du den qualitätsunterschied zwischen einem lahm und einem fathi erkennst.
>in fünf bis zehn jahren siehts im deutschen fussball anders
>aus, da wird es vermehrt "lahms" geben. aber deswegen muss
>trotzdem nich jeder av offensivstark sein.
fathi wird von cagara aus der startelf verdrängt, weil fathi nicht die qualität für einen modernen außenverteidiger mitbringt.
lizarazu war
>weltklasse, aber nicht wegen seiner offensivstärke, sondern
>weil seine seite immer dicht war.
und wäre er nicht offensiv so stark gewesen, dann wäre er nicht weltklasse sondern einfach nur ein guter verteidiger und mehr nicht.
>wie kommste auf das ziel platz drei, meinste vergangenheit
>oder gegenwart? hat man nicht letztes jahr als erstes ziel
>einen einstelligen platz definiert und ist dann durch die
>defenivstärke, nach verpatztem saisonstart langsam immer näher
>an platz drei herangekommen, weil man einfach nicht zu
>schlagen war?
wir sind knapp am 3. platz vorbeigeschrammt. deswegen ist der 3. platz nun saisonziel. ich bin mir 100% sicher, daß intern dieses ziel auch ausgegeben wurde.
>
>grundsätzlich bringt es schon was, den mittelfeldmann
>abzusichern, damit er vorgehen kann. wenn er keine absicherung
>hat, ist er mehr in die defensive eingebunden. zudem können
>zwei def-mittelfeldspieler nich beide aussenbahnen zumachen.
>herthas potential wäre in meinen augen in einem 3-5-2 nicht
>optimal abzurufen, wenn man mit kovac und dardai gleichzeitig
>spielt, weil yili aussen verschenkt ist. und marcello aussen
>ohne absicherung? geht garnich.
bastürk spielt sowieso zentral und nicht außen. wir haben gar keine spieler auf außen (bis auf den dauerverletzten cairo)...das ist eines unserer größten probleme seit deislers abgang.
marcelinho spielt überall....vor allem aber im sturm und nicht außen.
>
>man könnte mit madlung-simunic-friedrich in der offensive
>spielen und defensiv dann gilberto links zurückziehen. das is
>schon lange mein favorit gegen schwächere,
sage ich doch, in diesem fall wird gilberto sich auch nicht zurückziehen müssen, weil diese gegner kaum angreifen. letztendlich löst du praktisch doch nur die viererkette auf, was ich oben bereits gefordert habe, oder meinst du, daß gilberto dann genau wie fathi nur noch hinten stehen bleiben soll ? gilberto wird natürlich, wenn er denn in die viererkette beordert wird, offensiv aktiver werden als fathi und erfüllt somit die hauptaufgabe eines modernen außenverteidigers, genau wie ich es oben beschrieben habe.
nocheinmal: fathi ist nicht geeignet für den lav, wenn man druck machen will. er ist nur geegignet, wenn der gegner sehr stark über diie außen spielt und man hinten dann zu machen will. das ist jedoch nicht primär der sinn einer viererkette im modernen fußball.
>pante zentral, nando rundherum.
anders rum. pantelic ist derjenige, der auf die seiten ausweicht. rafael ist der klassische mittelstürmer.
>
>einstellungsfrage: findeste hurra-fussball besser als
>unschlagbar zu sein ?
seit wann sind wir denn unschlagbar ?
lieber mit hurrafußball einmal gewinnen und einmal verlieren als mit catenaccio 2 mal remis wie am ende der letzten saison.
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