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Presseschau - Feedback

23.01.2009 - 00:50 Uhr
Presseschau - Feedback |#2951
06.06.2026 - 01:37 Uhr
Zitat von Breatnach
Da mehrere Rechtschreibfehler (z.B. fünk statt fünf) drin sind, halte ich es eher nicht für KI generiert. Aber gerade am Anfang waren sehr viele Fehler bzgl. der Spieler und Trainer. Aiges spielte nie 2.Liga Portugal. Ribamar wurde nicht verliehen. Biero wurde nicht entlassen. Aber gut, für den wirtschaftlichen Blickwinkel ist das eher unerheblich.


Gerade die Tippfehler sind kein Argument gegen KI, ganz im Gegenteil: Spätestens bei der sich ständig wiederholenden und schon ziemlich nervigen "fünkzehn" war mir klar, dass es sich definitiv zu großen Teilen um KI-generierten Fülltext zwischen den vorgegebenen Rechercheinhalten handeln muss.

Ein toller Text, in Teilen etwas drüber geraten aber tatsächlich sehr beeindruckend. Die etlichen Inhalts- (sportlicher Bereich) und Textfehler wecken ein paar Zweifel bezüglich der Recherchetiefe des Inhalts, im Großen und Ganzen wird der aber hoffentlich stimmen.

lg

lion60
Presseschau - Feedback |#2952
06.06.2026 - 07:40 Uhr
Danke für das genaue Lesen - ich hatte an einigen Stellen eine Dissonanz zwischen dem geschriebenen und meiner Erinnerung, aber hatte das als "ich erinner mich nicht mehr richtig" oder "schludrig recherchiert" abgetan. Die These, dass das recherchiert war in Richtung des Business Falls und dann gefüllt wurde mit KI-Slop zum Verein und der Vorgeschichte macht aber Sinn. F und K liegen auch nicht eng beieinander auf der Tastatur - ich bin überzeugt und würde jetzt schon fast tendieren meinen Beitrag mit der Quelle wieder zu löschen.

Edit: Bitte an die Mods - könntet ihr den Post mit dem Link bitte löschen, habe anscheinend nicht mehr die Möglichkeit das zu bearbeiten oder zu löschen leider.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheLibrarian am 06.06.2026 um 07:42 Uhr bearbeitet
Presseschau - Feedback |#2953
06.06.2026 - 09:08 Uhr
Zitat von TheLibrarian
Danke für das genaue Lesen - ich hatte an einigen Stellen eine Dissonanz zwischen dem geschriebenen und meiner Erinnerung, aber hatte das als "ich erinner mich nicht mehr richtig" oder "schludrig recherchiert" abgetan. Die These, dass das recherchiert war in Richtung des Business Falls und dann gefüllt wurde mit KI-Slop zum Verein und der Vorgeschichte macht aber Sinn. F und K liegen auch nicht eng beieinander auf der Tastatur - ich bin überzeugt und würde jetzt schon fast tendieren meinen Beitrag mit der Quelle wieder zu löschen.

Edit: Bitte an die Mods - könntet ihr den Post mit dem Link bitte löschen, habe anscheinend nicht mehr die Möglichkeit das zu bearbeiten oder zu löschen leider.


Ich finds interessant, wie wir reagieren, wenn wir bei einem Text darauf aufmerksam gemacht werden, dass dort AI am Werk war (hier sehr wahrscheinlich nur unterstützend). Mir war das beim ersten kursorischen Lesen auch nicht aufgefallen, fand den Artikel aber sehr gut und hab ihn deshalb hier mit einer Empfehlung verlinkt.

Als ich dann an anderer Stelle einen Kommentar gelesen hatte, dass da AI im Spiel gewesen sein soll, hatte ich zu dem Text gleich ein ganz anderes, deutlich negativer gefärbtes Gefühl, so wie Du scheinbar auch. Und so wird’s sehr vielen gehen.

Aber dann hab ich mir gedacht: im Grunde kommts doch auf den Inhalt an. Kann ich da was lernen, bereichert mich vielleicht eine ganz andere Perspektive auf ein Thema, und so gesehen ist der Text ja nicht schlechter geworden, nur weil Teile von AI kommen.

Ich bin zwiegespalten bei dem Thema, lieber wärs mir schon, einen Text zu lesen, der nur von einem menschlichen Autor verfasst wurde. Aber da wir in Zukunft noch viel mehr AI-produzierten Content sehen werden, werden wir da glaub ich unsere Maßstäbe anpassen müssen.
Presseschau - Feedback |#2954
06.06.2026 - 09:41 Uhr
Wir hatten die Diskussion ja schonmal hier im Forum.
Mir fällt das berufsbedingt auch einfach schneller und - ja - negativer auf, als vielen anderen Lesern.
Ich will jetzt hier keine Textanalyse vorlegen, aber beide Texte weisen "klassische" KI-Merkmale, bzw. KI-Fehler auf. Nur um einige zu nennen: der Text weist Halluzinationen/Konfabulationen (non-existente Personen/Ereignisse), Error Propagation (wiederholte Fortführung von Input-Rechtschreibfehlern, wie von @Lion_60 genannt), Überverallgemeinerungen (große Schlüsse werden aus wenig Daten gezogen) oder auch klassische Repetition Bias und Verbosität auf.
Das sind nur ein paar KI-Indikatoren, die mir beim jeweiligen einmaligen Lesen entgegensprangen. Und klar, das können z.T. auch menschliche Fehler sein, aber das gehäufte Auftreten von wirklich klassischen KI-Fehlern weist für mich klar darauf hin, dass dieser Text zwar nicht kompletter AI-Slop ist - dafür ist er inhaltlich auch zu stark - aber definitiv nur auf einigen Stichpunkten und auf zugegeben gutem Prompting aufbaut.

Das Problem ist aus meiner Sicht, dass das nicht klar gekennzeichnet wird und durch den beinahe investigativen Reportage-Stil das Bild eines enorm gut informierten und sach-, wie wahrheitsgetreuen Textes von einem Insider-Autor gezeichnet wird. Und das ist dieser Mann nunmal nicht.

Ich gehöre auch zu den Menschen, die solche Texte dann kaum noch gerne lesen. Und ich fühle mich dann beinahe getäuscht, wenn nicht zumindest arg verschaukelt.
Das Problem: wie @Hanse-Loewe schon sagte, beleuchtet der Text durchaus spannende und wohl auch inhaltlich wie semantisch kohärente und korrekte verhaltensökonomische Perspektiven und Argumentationen. Etwas, was niemand der Münchner Schmierblätter, auch die SZ nicht, so hinkriegt. Der Text hat also eine ganz klare Daseinsberechtigung und bereichert auch die Diskussion hier im Forum.

Dennoch sind mir zum Beispiel die logischerweise kürzeren Beiträge vom @Hanse-Loewe über die spieltheoretischen oder verhaltensökonomischen Konsequenzen und Möglichkeiten im Gesellschafterstreit 10x lieber, als so eine ausufernde, verbose und irgendwo hinters Licht führende Textwand eines Outsiders - bei aller Dankbarkeit für die verschiedenen Perspektiven.

•     •     •

casselfornia x giasing
Presseschau - Feedback |#2955
06.06.2026 - 09:51 Uhr
Zitat von corvee


Das Problem ist aus meiner Sicht, dass das nicht klar gekennzeichnet wird und durch den beinahe investigativen Reportage-Stil das Bild eines enorm gut informierten und sach-, wie wahrheitsgetreuen Textes von einem Insider-Autor gezeichnet wird. Und das ist dieser Mann nunmal nicht.

Ich gehöre auch zu den Menschen, die solche Texte dann kaum noch gerne lesen. Und ich fühle mich dann beinahe getäuscht, wenn nicht zumindest arg verschaukelt.


Danke, ich hatte die frührere Diskussion zum Thema schon wieder vergessen, aber genau das ist der Punkt: es gehört klar gekennzeichnet, sonst fühlt man sich verschaukelt, und das erklärt auch im Wesentlichen dann das Unbehagen dabei. Eigentlich ganz einfach....
Presseschau - Feedback |#2956
09.06.2026 - 11:10 Uhr
Ausm Urlaub wollte ich hier eigentlich gar nicht mehr schreiben, weil ich da strenger zeitlich reguliert bin als im Job ; -)

Aber zum 3. Artikel vom Business Punk wollte ich dann doch mal schreiben, dass das eines Business-Magazins unwürdig ist, was da an Unsinn verzapft wird. Da ist schon die Grundthese von der operativen Macht im Aufsichtsrat grundfalsch, auf der der Großteil der Argumentation des Artikels beruht. Und dann heißt es noch, jeder, der das anders sehen würde, würde das Konstrukt bei uns oder das Gesellschaftsrecht nicht verstehen.

Das kommt dann am Ende dabei raus, wenn der Autor selbst wenig Ahnung hat und die Texte in großen Teilen von der AI verfasst sind. Peinlich.
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