Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
15.08.2019 - 22:58 Uhr
Zitat von sternbald
Lieber vanenburg, ich glaube, wir waren schon des Öfteren an diesem Punkt, an dem du - zumindest aus meiner Sicht - Begriffe unsauber verwendest und damit die Diskussion inhaltlich verwässerst. Mir stößt das persönlich sauer auf, weil ich dadurch in einem Fußballforum an die tagtäglichen öffentlichen Diskussionen erinnert werde, in denen begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung sind und nur dazu dienen eigene Standpunkte mit verbalen Sprengsätzen zu versehen, an deren Entschärfung sich keiner heranwagt.
Mir leuchtet es nicht ein, warum der unverschämte und vorerst unbegründete Vorwurf des Rassismus an unsere Vereinsführung irgendwie ernst genommen werden sollte. Bis heute ist gibt es dafür keine Belege, Ismaik arbeitet mit Taschenspielertricks, die sich unserer gesellschaftlicher Debatten und mentalitätsgeschichtlicher Hintergründe bedienen. Die einen mögen das clever finden, ich finde das unterste Schublade.
Da du auch keine konkreten Hinweise auf rassistisches Verhalten unserer Vereinsführung hast spekulierst du, dass eventuell das Scheichlied der Aufhänger sein könnte. Perfide genug, dass wir jetzt alle Ecken nach Rassismus ausleuchten sollen, behaupte ich ganz lapidar, dass es sich bei diesem Song, der einzig und allein von einer Gruppe der Fans gesungen wird, niemals um Rassismus handelt.
Damit wir alle wissen, worüber wir reden, wenn wir den Begriff des Rassismus verwenden:
Der Text des Liedes geht folgendermaßen: "Schaiz auf den Scheich, schaiz auf sein Geld, egal was er sagt, egal was er denkt! Wir wolln nur eins, wir wolln das Glück - Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück."
Zum einen, ein Scheich ist kein Stellvertreter für eine Rasse, Scheich ist ein arabischer Ehrentitel, der für vornehme Männer oder Männer von Rang verwendet wird. Es findet also keine Abgrenzung hinsichtlich Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache statt, es geht auch nicht um kulturelle Merkmale, man tituliert Ismaik als Scheich. Das ist für mich völlig wertneutral, es wertet den Jordanier sogar auf, weil er einen solchen Ehrentitel gar nicht führt.
Nähmen wir an, dieses Meisterwerk deutscher Lyrik würde den Begriff des Scheichs sarkastisch verwenden, so fehlten doch alle biologistischen Bedeutungen, die auf Rassismus schließen lassen würden. Es geht mitnichten um Fähigkeiten oder Eigenschaften, die man Ismaik aufgrund seiner Herkunft gibt, niemand gibt vor höherwertig zu sein als er, niemand diskriminiert ihn aufgrund seiner Herkunft, niemand suggeriert Überlegenheit, es wird lediglich verbal auf diesen Mann gesch... und sein Geld abgelehnt, weil man die Freiheit und Giesing bevorzugt. Im Sinne der Kunstfreiheit, sind alle Übertreibungen und Stilmittel des Sarkasmus legitim.
Mal abgesehen davon, dass Robert Reisinger nicht als Urheber dieses Machwerkes in Erscheinung getreten ist oder irgendwelche andere Präsidenten vor ihm, er muss sich nur für sein eigenes Handeln verantworten. Ismaik missbraucht in dem Interview die Sensibilität Deutschlands hinsichtlich Rassismus, er verwendet den Begriff lediglich dafür, um Hoheit in der Diskussion zu erlangen, um sich zum Opfer zu stilisieren und seine "politischen" Gegner zu Tätern. Er versucht moralische Überlegenheit zu erzeugen, andere in die Defensive zu drängen, in eine Rechtfertigungsposition. Damit marginalisiert er nicht nur echten Rassismus, damit gewinnt seine Art der Kommunikation totalitäre Züge, weil er versucht die vermeintlich rassistischen Gegner vom Diskurs auszuschließen, weil sie zum einen den gesellschaftlichen Konsens verletzt haben und zum anderen dadurch nicht mehr als moralisch integrer Bestandteil der Diskussion gelten können. Ismaik versucht über diese Strategie Deutungshoheit zu erlangen, dies gelänge aber nur, wenn man sich seiner perfiden Strategie anschließen würde. Davon rate ich entschieden ab.
Zitat von vanenburg
Es ist klar, dass das jetzt hochkocht und natürlich muss das Präsidium darauf reagieren, allerdings müssen sie da höllisch aufpassen was sie sagen, nicht dass das nach hinten losgeht.
Wir haben die Aussage von Ismaik, dass die Präsidenten rassistisch mit ihm umgegangen wären.
Das ist erstmal ein Fakt, dem es nachzugehen gilt, den ist ein großer Vorwurf.
Keiner von uns weiß, wie die einzelnen Präsidenten mit ihm umgegangen sind und worauf sich Ismaik genau bezieht.
Das erstmal als Lächerlichkeit abzutun, wäre aber erstmal klassisches "Victim Blaiming". Das wäre nicht nur absolut unangebracht sondern würde auch negativ auf uns zurückfallen.
Den einzigen Anhaltspunkt den Ismaik liefert ist Reisingers Haltung gegenüber dem "Scheichlied".
Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für ihn.
Das Lied hat natürlich eine rassistische Attitüte, da Ismaik eben kein Scheich ist und das nur aufgrund seiner Herkunft als Jordanier ("exotischer Orient") funktioniert.
Reisinger hat das Lied aber weder getextet noch angestimmt (zumindest soviel ich weiß).
Das er als Präsident nicht Stellung dazu genommen hat, empfinde ich auch als unglücklich. Ob er das machen muss weiß ich nicht. Das müssen andere beurteilen (Ehrenrat???).
Das struktureller Rassismus in Deutschen Vereinsführungen aber besteht, steht außer Zweifel. Warum also nicht auch bei uns. So traurig wie es ist.
Ich warte auf ne Stellungnahme der "Löwenfans gegen Rechts". und des Präsidiums.
Mal schaun wie das weitergeht
Zitat von LandshutLion
Diese Aussage kann auf keinem Fall unkommentiert bleiben.
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de
Hasan Ismaik exklusiv - Löwen-Bosse sind Rassisten
Da diese Schlagzeile scheinbar auch in großen Lettern der Aufmacher in der Printausgabe der AZ ist, erwarte ich hier zeitnah eine Reaktion des Präsidiums. Ich denke hier ist es nicht mit einer diplomatisch formulierten Pressemitteilung getan. Laut Interview sagt HI: "Es ist für mich kein Vorwurf, sondern eine Tatsache: Mehrere Präsidenten, Funktionäre und Vereinsmitglieder sind mit mir rassistisch umgegangen." Diese Aussage kann auf keinem Fall unkommentiert bleiben.
Es ist klar, dass das jetzt hochkocht und natürlich muss das Präsidium darauf reagieren, allerdings müssen sie da höllisch aufpassen was sie sagen, nicht dass das nach hinten losgeht.
Wir haben die Aussage von Ismaik, dass die Präsidenten rassistisch mit ihm umgegangen wären.
Das ist erstmal ein Fakt, dem es nachzugehen gilt, den ist ein großer Vorwurf.
Keiner von uns weiß, wie die einzelnen Präsidenten mit ihm umgegangen sind und worauf sich Ismaik genau bezieht.
Das erstmal als Lächerlichkeit abzutun, wäre aber erstmal klassisches "Victim Blaiming". Das wäre nicht nur absolut unangebracht sondern würde auch negativ auf uns zurückfallen.
Den einzigen Anhaltspunkt den Ismaik liefert ist Reisingers Haltung gegenüber dem "Scheichlied".
Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für ihn.
Das Lied hat natürlich eine rassistische Attitüte, da Ismaik eben kein Scheich ist und das nur aufgrund seiner Herkunft als Jordanier ("exotischer Orient") funktioniert.
Reisinger hat das Lied aber weder getextet noch angestimmt (zumindest soviel ich weiß).
Das er als Präsident nicht Stellung dazu genommen hat, empfinde ich auch als unglücklich. Ob er das machen muss weiß ich nicht. Das müssen andere beurteilen (Ehrenrat???).
Das struktureller Rassismus in Deutschen Vereinsführungen aber besteht, steht außer Zweifel. Warum also nicht auch bei uns. So traurig wie es ist.
Ich warte auf ne Stellungnahme der "Löwenfans gegen Rechts". und des Präsidiums.
Mal schaun wie das weitergeht
Lieber vanenburg, ich glaube, wir waren schon des Öfteren an diesem Punkt, an dem du - zumindest aus meiner Sicht - Begriffe unsauber verwendest und damit die Diskussion inhaltlich verwässerst. Mir stößt das persönlich sauer auf, weil ich dadurch in einem Fußballforum an die tagtäglichen öffentlichen Diskussionen erinnert werde, in denen begriffliche Unschärfen an der Tagesordnung sind und nur dazu dienen eigene Standpunkte mit verbalen Sprengsätzen zu versehen, an deren Entschärfung sich keiner heranwagt.
Mir leuchtet es nicht ein, warum der unverschämte und vorerst unbegründete Vorwurf des Rassismus an unsere Vereinsführung irgendwie ernst genommen werden sollte. Bis heute ist gibt es dafür keine Belege, Ismaik arbeitet mit Taschenspielertricks, die sich unserer gesellschaftlicher Debatten und mentalitätsgeschichtlicher Hintergründe bedienen. Die einen mögen das clever finden, ich finde das unterste Schublade.
Da du auch keine konkreten Hinweise auf rassistisches Verhalten unserer Vereinsführung hast spekulierst du, dass eventuell das Scheichlied der Aufhänger sein könnte. Perfide genug, dass wir jetzt alle Ecken nach Rassismus ausleuchten sollen, behaupte ich ganz lapidar, dass es sich bei diesem Song, der einzig und allein von einer Gruppe der Fans gesungen wird, niemals um Rassismus handelt.
Damit wir alle wissen, worüber wir reden, wenn wir den Begriff des Rassismus verwenden:
Zitat von wikipedia
Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.
Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt. Dabei betrachten Rassisten alle Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, grundsätzlich als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig diskriminiert werden.
Der Text des Liedes geht folgendermaßen: "Schaiz auf den Scheich, schaiz auf sein Geld, egal was er sagt, egal was er denkt! Wir wolln nur eins, wir wolln das Glück - Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück."
Zum einen, ein Scheich ist kein Stellvertreter für eine Rasse, Scheich ist ein arabischer Ehrentitel, der für vornehme Männer oder Männer von Rang verwendet wird. Es findet also keine Abgrenzung hinsichtlich Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache statt, es geht auch nicht um kulturelle Merkmale, man tituliert Ismaik als Scheich. Das ist für mich völlig wertneutral, es wertet den Jordanier sogar auf, weil er einen solchen Ehrentitel gar nicht führt.
Nähmen wir an, dieses Meisterwerk deutscher Lyrik würde den Begriff des Scheichs sarkastisch verwenden, so fehlten doch alle biologistischen Bedeutungen, die auf Rassismus schließen lassen würden. Es geht mitnichten um Fähigkeiten oder Eigenschaften, die man Ismaik aufgrund seiner Herkunft gibt, niemand gibt vor höherwertig zu sein als er, niemand diskriminiert ihn aufgrund seiner Herkunft, niemand suggeriert Überlegenheit, es wird lediglich verbal auf diesen Mann gesch... und sein Geld abgelehnt, weil man die Freiheit und Giesing bevorzugt. Im Sinne der Kunstfreiheit, sind alle Übertreibungen und Stilmittel des Sarkasmus legitim.
Mal abgesehen davon, dass Robert Reisinger nicht als Urheber dieses Machwerkes in Erscheinung getreten ist oder irgendwelche andere Präsidenten vor ihm, er muss sich nur für sein eigenes Handeln verantworten. Ismaik missbraucht in dem Interview die Sensibilität Deutschlands hinsichtlich Rassismus, er verwendet den Begriff lediglich dafür, um Hoheit in der Diskussion zu erlangen, um sich zum Opfer zu stilisieren und seine "politischen" Gegner zu Tätern. Er versucht moralische Überlegenheit zu erzeugen, andere in die Defensive zu drängen, in eine Rechtfertigungsposition. Damit marginalisiert er nicht nur echten Rassismus, damit gewinnt seine Art der Kommunikation totalitäre Züge, weil er versucht die vermeintlich rassistischen Gegner vom Diskurs auszuschließen, weil sie zum einen den gesellschaftlichen Konsens verletzt haben und zum anderen dadurch nicht mehr als moralisch integrer Bestandteil der Diskussion gelten können. Ismaik versucht über diese Strategie Deutungshoheit zu erlangen, dies gelänge aber nur, wenn man sich seiner perfiden Strategie anschließen würde. Davon rate ich entschieden ab.
Lieber Sternbald,
die "Lesenswerte Beiträge"-Rubrik auf der Startseite hat mich auf deinen Post aufmerksam gemacht. Ich möchte anmerken, dass es einigermaßen irritierend ist, dass jemand der sich dem Thema der begrifflichen Unschärfe widmet mit einem derart antiquierten Begriff von Rassismus arbeitet. Man hat sich bereits vor geraumer Zeit von Zuschreibungen wie Rasse verabschiedet. Damit lockt man schon seit 50 Jahren keinen mehr hinterm Ofen hervor. Und Körpergröße? Wirklich? Die ausschließliche Nutzung der Einleitung des Wikipedia-Artikels (und mehr hast du aus einem Artikel mit über 60 Abschnitten nicht zitiert) als Definition und Grundlage deiner weiteren Gedanken verwässert den Begriff und das dahinterstehende Gedankenkonstrukt dann doch extrem.
Hilfreicher in diesem Kontext, wenn es denn Wikipedia sein muß, ist folgender Beitrag:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
16.08.2019 - 10:13 Uhr
Zitat von Dopethrone
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
Rassismus ohne Rassen, ernsthaft?
Ist es wirklich unnötig, einen Begriff, der Einzug in die Politik hielt und weltweit Millionen Menschenleben kostete, von einem Lied in einem Fussballstadion abzugrenzen?
Kann man nicht wenigstens einen neuen Begriff definieren, statt den bestehenden Begriff derart zu verharmlosen und verwässern? Der Sinn einer Definition kann es nicht sein, sie so lange beliebig zu erweitern, bis sie jegliche Schärfe un Klarheit verloren hat - nur meine Meinung.
Und sorry, die Bezeichnung "Rassismus ohne Rassen" persifliert sich quasi selbst, einen dümmeren Begriff, kann man gar nicht wählen. So, auf den Schock am Morgen brauche ich ein Stamperl alkoholfreien Alkohol.
Und um es klar zu stellen, es geht mir nicht um eine gesellschaftliche Debatte, lediglich um den Sinn einer Definition, der hier ad absurdum geführt wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JuergenKorus am 16.08.2019 um 10:14 Uhr bearbeitet
16.08.2019 - 12:18 Uhr
Zitat von JuergenKorus
Rassismus ohne Rassen, ernsthaft?
Ist es wirklich unnötig, einen Begriff, der Einzug in die Politik hielt und weltweit Millionen Menschenleben kostete, von einem Lied in einem Fussballstadion abzugrenzen?
Kann man nicht wenigstens einen neuen Begriff definieren, statt den bestehenden Begriff derart zu verharmlosen und verwässern? Der Sinn einer Definition kann es nicht sein, sie so lange beliebig zu erweitern, bis sie jegliche Schärfe un Klarheit verloren hat - nur meine Meinung.
Und sorry, die Bezeichnung "Rassismus ohne Rassen" persifliert sich quasi selbst, einen dümmeren Begriff, kann man gar nicht wählen. So, auf den Schock am Morgen brauche ich ein Stamperl alkoholfreien Alkohol.
Und um es klar zu stellen, es geht mir nicht um eine gesellschaftliche Debatte, lediglich um den Sinn einer Definition, der hier ad absurdum geführt wird.
Zitat von Dopethrone
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
Rassismus ohne Rassen, ernsthaft?
Ist es wirklich unnötig, einen Begriff, der Einzug in die Politik hielt und weltweit Millionen Menschenleben kostete, von einem Lied in einem Fussballstadion abzugrenzen?
Kann man nicht wenigstens einen neuen Begriff definieren, statt den bestehenden Begriff derart zu verharmlosen und verwässern? Der Sinn einer Definition kann es nicht sein, sie so lange beliebig zu erweitern, bis sie jegliche Schärfe un Klarheit verloren hat - nur meine Meinung.
Und sorry, die Bezeichnung "Rassismus ohne Rassen" persifliert sich quasi selbst, einen dümmeren Begriff, kann man gar nicht wählen. So, auf den Schock am Morgen brauche ich ein Stamperl alkoholfreien Alkohol.
Und um es klar zu stellen, es geht mir nicht um eine gesellschaftliche Debatte, lediglich um den Sinn einer Definition, der hier ad absurdum geführt wird.
Gut, ich kann verstehen, dass das "Scheichlied" nicht jeder als rassistisch bezeichnen muß. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
Aber dann frage ich mich bei dieser Argumentation, was die aktuelle Diskussion über die Thönnies-Aussagen überhaupt soll. Dann könnte man genauso gut dagegenhalten, dass Thönnies doch absolut Recht mit seiner Aussage (Kindermachen) hat, da Prognosen voraussagen, dass sich in Afrika die Menscheit in wenigen Jahrzehnten verdoppeln wird. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
16.08.2019 - 12:58 Uhr
Zitat von moosiloewe
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
16.08.2019 - 14:06 Uhr
Zitat von fredclever77
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Zitat von moosiloewe
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Leider bist du bis auf "aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht" und ein bißchen mimimi "wird nur krampfhaft versucht, dem VR und RR was anzuhängen", so gut wie gar nicht auf meinen Kommentar eingegangen.
Die Frage, ob nun "Scheich" rassistisch ist oder nicht, richtet sich daran, wie und in welchem Zusammenhang (z.B. Hassgesänge über eine Person, die kein Scheich ist) das Wort angewandt wird (s. auch Kommentar des vorherigen Users @Dopethrone ).
Ich möchte jetzt aber nicht mehr weiter hier einige der einschlägigen User beim Suhlen im "Ismaik-Hasser- und Reisi-Verherrlichungssaft stören.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von moosiloewe am 16.08.2019 um 14:09 Uhr bearbeitet
16.08.2019 - 14:12 Uhr
Zitat von moosiloewe
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
Punkt 1)
Nein ich spreche von der Rassenlehre, die zum Rassismus führt, der ganze Rassen abwertet . Das war mal die Definition von Rassismus. Diese Denke hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Heute ist Rassismus, wenn ich sage, keine Ahnung wie der Italienier heißt vermutlich Mario oder Luigi. Was mal ein flacher Witz war, ist heute eine rassistische Beleidigung. Aber ich bin vermutlich ein zu schlechter Mensch für all die grenzenlose Güte und Liebe in unsere Gesellschaft.
Punkt 2)
Warum Thönnies Worte als rassistische eingestuft wurden? Weil der Begriff eben inflationär und falsch verwendet wird. Es gibt dort Überbevölkerung, Schwarze haben Sex wie alle anderen auch. Er spricht reale Probleme an, nur stellt sinnlose Zusammenhänge her (man kann auch bei Licht Sex haben, tut mir fast ein bisserl Leid für Tönnies, falls er das nicht weiß). Aber da ist für mich nix rassistisch. Er setzt ja keine Rasse herunter, er spricht reale Probleme an (mangelnde Infrastruktur und Überbevölkerung), die man nicht leugnen kann. Der Umgang und die Reduzierung der Aussagen auf den Rassismus ist an Schlechtigkeit des Menschen nicht zu überbieten. Keinem Afrikaner geht es besser, wenn Thönnies zurücktritt, aber wenn wir heute über Afrikas Probleme und die Entwicklungshilfe intensiver diskutieren würden, würde man vielleicht damit was anstoßen. Aber die ganzen Möchtegernsternchen Promiköche und sonstige Helden dieser Welt, reden lieber schlecht über Tönnies als über das eigentlich Thema, weil ihnen Afrika scheinbar nicht so wichtig ist, wie herrn Tönnies öffentlich auseinander zu legen. Das offenbart für mich die Oberflächlichkeit und den Egoismus dieser Leute, die sich in meinen Augen mehr schämen sollten, als Tönnies, der leider ein bisserl in's Klo gegriffen hat.
Fakt ist, dass aktuell niemand so viel für Afrika tut wie die Chinesen. Aber viele Deutsche sitzen in ihrer Blase der Selbstgerechtigkeit und halten sich für die größte moralische Instanz auf dieser Welt.
Ich spende übrigens an NaBu und Amnesty seit fast 20 Jahren, was tust Du?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JuergenKorus am 16.08.2019 um 14:17 Uhr bearbeitet
16.08.2019 - 14:18 Uhr
Zitat von fredclever77
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Zitat von moosiloewe
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Dazu noch der passende Artikel aus dem Jahr 2011: Ismaik lacht über den Scheich-Song.
Zitat von Abendzeitung
Dass die Münchner Party-Band Rockaholixs kürzlich einen kleinen YouTube-Hit gelandet haben mit ihrem ironischen Lied „Mia ham an Scheich”, bei dem Ismaik mit Heiligenschein gezeigt wird, hat der Jordanier auch mitbekommen. „Ja, davon habe ich gehört”, sagt Ismaik der AZ, „ich finde das sehr lustig.”
Dass die Münchner Party-Band Rockaholixs kürzlich einen kleinen YouTube-Hit gelandet haben mit ihrem ironischen Lied „Mia ham an Scheich”, bei dem Ismaik mit Heiligenschein gezeigt wird, hat der Jordanier auch mitbekommen. „Ja, davon habe ich gehört”, sagt Ismaik der AZ, „ich finde das sehr lustig.”
Lt. wikipedia ist das Wort Scheich ein arabischer Ehrentitel, der seit vorislamischer Zeit für Männer von Rang und Namen verwendet wird.
Ergo:
Wenn Hasan Ismaik 2011 durchaus geschmeichelt von der Verwendung des Titel Scheichs im Zusammenhang mit seiner Person war, wie kann er den gleichen Begriff dann jetzt bei einem Lied das sich gegen ihn richtet, als rassistisch einordnen?
Tut mir leid Herr Ismaik, aber das passt einfach hinten und vorne nicht zusammen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ScottishLion am 16.08.2019 um 14:21 Uhr bearbeitet
16.08.2019 - 14:22 Uhr
Zitat von JuergenKorus
Punkt 1)
Nein ich spreche von der Rassenlehre, die zum Rassismus führt, der ganze Rassen abwertet . Das war mal die Definition von Rassismus. Diese Denke hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Heute ist Rassismus, wenn ich sage, keine Ahnung wie der Italienier heißt vermutlich Mario oder Luigi. Was mal ein flacher Witz war, ist heute eine rassistische Beleidigung. Aber ich bin vermutlich ein zu schlechter Mensch für all die grenzenlose Güte und Liebe in unsere Gesellschaft.
Punkt 2)
Warum Thönnies Worte als rassistische eingestuft wurden? Weil der Begriff eben inflationär und falsch verwendet wird. Es gibt dort Überbevölkerung, Schwarze haben Sex wie alle anderen auch. Er spricht reale Probleme an, nur stellt sinnlose Zusammenhänge her (man kann auch bei Licht Sex haben, tut mir fast ein bisserl Leid für Tönnies, falls er das nicht weiß). Aber da ist für mich nix rassistisch. Er setzt ja keine Rasse herunter, er spricht reale Probleme an (mangelnde Infrastruktur und Überbevölkerung), die man nicht leugnen kann. Der Umgang und die Reduzierung der Aussagen auf den Rassismus ist an Schlechtigkeit des Menschen nicht zu überbieten. Keinem Afrikaner geht es besser, wenn Thönnies zurücktritt, aber wenn wir heute über Afrikas Probleme und die Entwicklungshilfe intensiver diskutieren würden, würde man vielleicht damit was anstoßen. Aber die ganzen Möchtegernsternchen Promiköche und sonstige Helden dieser Welt, reden lieber schlecht über Tönnies als über das eigentlich Thema, weil ihnen Afrika scheinbar nicht so wichtig ist, wie herrn Tönnies öffentlich auseinander zu legen. Das offenbart für mich die Oberflächlichkeit und den Egoismus dieser Leute, die sich in meinen Augen mehr schämen sollten, als Tönnies, der leider ein bisserl in's Klo gegriffen hat.
Fakt ist, dass aktuell niemand so viel für Afrika tut wie die Chinesen. Aber viele Deutsche sitzen in ihrer Blase der Selbstgerechtigkeit und halten sich für die größte moralische Instanz auf dieser Welt.
Ich spende übrigens an NaBu und Amnesty seit fast 20 Jahren, was tust Du?
Zitat von moosiloewe
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
[
. Du suggerierst aber, dass Rassismus vor allem dann vorliegt, wenn er "weltweit Millionen Menschenleben kostet".
. Warum bezeichnet man dann Thönnies-Zitate als rassistisch?
g.
Punkt 1)
Nein ich spreche von der Rassenlehre, die zum Rassismus führt, der ganze Rassen abwertet . Das war mal die Definition von Rassismus. Diese Denke hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Heute ist Rassismus, wenn ich sage, keine Ahnung wie der Italienier heißt vermutlich Mario oder Luigi. Was mal ein flacher Witz war, ist heute eine rassistische Beleidigung. Aber ich bin vermutlich ein zu schlechter Mensch für all die grenzenlose Güte und Liebe in unsere Gesellschaft.
Punkt 2)
Warum Thönnies Worte als rassistische eingestuft wurden? Weil der Begriff eben inflationär und falsch verwendet wird. Es gibt dort Überbevölkerung, Schwarze haben Sex wie alle anderen auch. Er spricht reale Probleme an, nur stellt sinnlose Zusammenhänge her (man kann auch bei Licht Sex haben, tut mir fast ein bisserl Leid für Tönnies, falls er das nicht weiß). Aber da ist für mich nix rassistisch. Er setzt ja keine Rasse herunter, er spricht reale Probleme an (mangelnde Infrastruktur und Überbevölkerung), die man nicht leugnen kann. Der Umgang und die Reduzierung der Aussagen auf den Rassismus ist an Schlechtigkeit des Menschen nicht zu überbieten. Keinem Afrikaner geht es besser, wenn Thönnies zurücktritt, aber wenn wir heute über Afrikas Probleme und die Entwicklungshilfe intensiver diskutieren würden, würde man vielleicht damit was anstoßen. Aber die ganzen Möchtegernsternchen Promiköche und sonstige Helden dieser Welt, reden lieber schlecht über Tönnies als über das eigentlich Thema, weil ihnen Afrika scheinbar nicht so wichtig ist, wie herrn Tönnies öffentlich auseinander zu legen. Das offenbart für mich die Oberflächlichkeit und den Egoismus dieser Leute, die sich in meinen Augen mehr schämen sollten, als Tönnies, der leider ein bisserl in's Klo gegriffen hat.
Fakt ist, dass aktuell niemand so viel für Afrika tut wie die Chinesen. Aber viele Deutsche sitzen in ihrer Blase der Selbstgerechtigkeit und halten sich für die größte moralische Instanz auf dieser Welt.
Ich spende übrigens an NaBu und Amnesty seit fast 20 Jahren, was tust Du?
Guter Kommentar, wenngleich du mit deinem Verständnis für Thönnies noch großzügiger bist als ich. Aber "Griff ins Klo" trifft es auf den Punkt, d.h., er hätte sich die Bemerkung trotzdem sparen sollen.
16.08.2019 - 15:51 Uhr
Zitat von moosiloewe
Leider bist du bis auf "aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht" und ein bißchen mimimi "wird nur krampfhaft versucht, dem VR und RR was anzuhängen", so gut wie gar nicht auf meinen Kommentar eingegangen.
Die Frage, ob nun "Scheich" rassistisch ist oder nicht, richtet sich daran, wie und in welchem Zusammenhang (z.B. Hassgesänge über eine Person, die kein Scheich ist) das Wort angewandt wird (s. auch Kommentar des vorherigen Users @Dopethrone ).
Ich möchte jetzt aber nicht mehr weiter hier einige der einschlägigen User beim Suhlen im "Ismaik-Hasser- und Reisi-Verherrlichungssaft stören.
Zitat von fredclever77
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Zitat von moosiloewe
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Für mich (persönliche Meinung) hat die Bezeichnung "Scheich" im Zusammenhang mit den Schmähgesängen nach wie vor einen rassistischen Hintergrund und die Kritik Ismaiks am Präsidium, die diese Hassgesänge toleriert, absolut seine Berechtigung.
Vom PRO1860-dominierten VR möchte ich garnicht erst reden, da wundert mich ohnehin garnichts mehr. Dass sich aber die angeblich so anständigen LFgR an ähnlichen Aktionen beteiligen oder diese zumindest gutheißen, finde ich absolut schäbig.
Nö, da wird einfach nur krampfhaft was versucht dem VR und RR was anzuhängen und da man es auf sachlicher Ebene anscheinend nicht schafft, wird halt ein Rassismusvorwurf erfunden.
Aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht...
Man muss sich aber schon mal einigen sein, is Scheich jetzt rassistisch oder nicht? Das "Wir ham an Scheich, der is so reich..." fand HI toll und lustig, das Antischeich Lied is rassistisch. Und, es ham schon einige erklärt, die Schmähgesänge gehen gegen die PERSON Ismaik, nicht, gegen seine Herkunft o.Ä., is das wirklich so schwer zu verstehen?
Leider bist du bis auf "aber dass du in die selbe Kerbe schlägst, das wundert mich wirklich nicht" und ein bißchen mimimi "wird nur krampfhaft versucht, dem VR und RR was anzuhängen", so gut wie gar nicht auf meinen Kommentar eingegangen.
Die Frage, ob nun "Scheich" rassistisch ist oder nicht, richtet sich daran, wie und in welchem Zusammenhang (z.B. Hassgesänge über eine Person, die kein Scheich ist) das Wort angewandt wird (s. auch Kommentar des vorherigen Users @Dopethrone ).
Ich möchte jetzt aber nicht mehr weiter hier einige der einschlägigen User beim Suhlen im "Ismaik-Hasser- und Reisi-Verherrlichungssaft stören.
Genau, man dreht sichs halt so, wie mans braucht, nicht wahr?
Sorry, aber deine Thesen kann ich persönlich schon lange nicht mehr ernst nehmen
16.08.2019 - 16:05 Uhr
Zitat von JuergenKorus
Rassismus ohne Rassen, ernsthaft?
Ist es wirklich unnötig, einen Begriff, der Einzug in die Politik hielt und weltweit Millionen Menschenleben kostete, von einem Lied in einem Fussballstadion abzugrenzen?
Kann man nicht wenigstens einen neuen Begriff definieren, statt den bestehenden Begriff derart zu verharmlosen und verwässern? Der Sinn einer Definition kann es nicht sein, sie so lange beliebig zu erweitern, bis sie jegliche Schärfe un Klarheit verloren hat - nur meine Meinung.
Und sorry, die Bezeichnung "Rassismus ohne Rassen" persifliert sich quasi selbst, einen dümmeren Begriff, kann man gar nicht wählen. So, auf den Schock am Morgen brauche ich ein Stamperl alkoholfreien Alkohol.
Und um es klar zu stellen, es geht mir nicht um eine gesellschaftliche Debatte, lediglich um den Sinn einer Definition, der hier ad absurdum geführt wird.
Zitat von Dopethrone
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen
Der Begriff Scheich bekommt im Rahmen dieses Schmähgesangs (und nichts anderes ist es und soll es sein) definitiv auch eine als rassistisch zu bezeichnende Note.
All das hat nichts mit der Glaubwürdigkeit der Anschuldigungen Eures Totengräbers zu tun. Es ging mir allein um begriffliche Schärfe.
Mit den besten Grüßen aus dem höchsten Norden.
Rassismus ohne Rassen, ernsthaft?
Ist es wirklich unnötig, einen Begriff, der Einzug in die Politik hielt und weltweit Millionen Menschenleben kostete, von einem Lied in einem Fussballstadion abzugrenzen?
Kann man nicht wenigstens einen neuen Begriff definieren, statt den bestehenden Begriff derart zu verharmlosen und verwässern? Der Sinn einer Definition kann es nicht sein, sie so lange beliebig zu erweitern, bis sie jegliche Schärfe un Klarheit verloren hat - nur meine Meinung.
Und sorry, die Bezeichnung "Rassismus ohne Rassen" persifliert sich quasi selbst, einen dümmeren Begriff, kann man gar nicht wählen. So, auf den Schock am Morgen brauche ich ein Stamperl alkoholfreien Alkohol.
Und um es klar zu stellen, es geht mir nicht um eine gesellschaftliche Debatte, lediglich um den Sinn einer Definition, der hier ad absurdum geführt wird.
Ja. Ernsthaft.
Und wenn du dir die Mühe gemacht hättest es zu lesen und zu verstehen, dann könnte die Diskussion in der Folge auch ohne deine Definitionen von annodazumal auskommen.
Aber wie ein Vorredner bereits treffend anmerkte, scheint es an dieser Stelle weniger um Austausch und Erkenntnisgewinn, als vielmehr um das eigene Bedürfniss nach Deutungshoheit zu gehen.
Ich wünsche weiterhin viel Spaß.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

