Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
27.11.2023 - 10:21 Uhr
Zitat von ScottishLion
@Hanse-Loewe :
Danke für den LINK. Ohne dich wär' mir das durch die Lappen gegangen.
@Hanse-Loewe :
Danke für den LINK. Ohne dich wär' mir das durch die Lappen gegangen.

Gerne.
Eigentlich müsste man sowas ja bei Griss im Kommentarbereich platzieren, um vielleicht bei dem ein oder anderen dort Irritationen auszulösen.
Nur würde das schneller gelöscht als man schauen kann, und man würde auf Lebenszeit gesperrt, weil es bei einem derart gravierenden Verstoß gegen die Netiquette keine Hoffnung auf Rehabilitation mehr gibt …
28.05.2024 - 12:58 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Es kamen mit der Zeit de facto Schiedsrichter fast nur noch aufgrund von Loyalität und privater oder regionaler Verbindung in höhere Positionen, aber nicht mehr aufgrund von Leistung. Egal welche Fehler diese Schiedsrichter machten, es hatte keine Konsequenzen. Oder es wurde zurechtgebogen.
Ich weiß nicht, ob das hier hin gehört, finde aber keinen passenderen Thread. Manuel Gräfe hat im Kicker ein sehr kluges Interview gegeben, das uns als eher Außenstehenden viele interne Einsichten ermöglicht in das derzeitige deutsche Schiedsrichterwesen. Auch in das, was systematisch schief läuft.
Wer mal eine kundige, eher systemisch orientierte Schiedsrichter-Kritik lesen will (also im Grunde "Kritik von innen, aus erkennbarem echten Interesse an der Verbesserung der Sache"), sollte sich die Zeit nehmen, sich das mal in Ruhe durchzulesen.
Von meiner Seite eine große Leseempfehlung. Ist aber aufgrund der Länge eher mal was für eine ruhige Minute, eher nichts für Zwischendurch.
28.05.2024 - 13:13 Uhr
Zitat von Loewenmaul
Manuel Gräfe hat im Kicker ein sehr kluges Interview gegeben, das uns als eher Außenstehenden viele interne Einsichten ermöglicht in das derzeitige deutsche Schiedsrichterwesen. Auch in das, was systematisch schief läuft.
Wer mal eine kundige, eher systemisch orientierte Schiedsrichter-Kritik lesen will (also im Grunde "Kritik von innen, aus erkennbarem echten Interesse an der Verbesserung der Sache"), sollte sich die Zeit nehmen, sich das mal in Ruhe durchzulesen.
Von meiner Seite eine große Leseempfehlung. Ist aber aufgrund der Länge eher mal was für eine ruhige Minute, eher nichts für Zwischendurch.
Quelle: www.kicker.de
Es kamen mit der Zeit de facto Schiedsrichter fast nur noch aufgrund von Loyalität und privater oder regionaler Verbindung in höhere Positionen, aber nicht mehr aufgrund von Leistung. Egal welche Fehler diese Schiedsrichter machten, es hatte keine Konsequenzen. Oder es wurde zurechtgebogen.
Ich weiß nicht, ob das hier hin gehört, finde aber keinen passenderen Thread. Manuel Gräfe hat im Kicker ein sehr kluges Interview gegeben, das uns als eher Außenstehenden viele interne Einsichten ermöglicht in das derzeitige deutsche Schiedsrichterwesen. Auch in das, was systematisch schief läuft.
Wer mal eine kundige, eher systemisch orientierte Schiedsrichter-Kritik lesen will (also im Grunde "Kritik von innen, aus erkennbarem echten Interesse an der Verbesserung der Sache"), sollte sich die Zeit nehmen, sich das mal in Ruhe durchzulesen.
Von meiner Seite eine große Leseempfehlung. Ist aber aufgrund der Länge eher mal was für eine ruhige Minute, eher nichts für Zwischendurch.
Nur dass er so tut als wäre es jemals anders gewesen.
Aber das war schon immer (so lang ich lebe) so. Das Schiedsrichterwesen ist eine Klüngelei, das glaubt man nicht. Auch glaub ich nicht, dass es soooooo viele spitzenschiedsrichter gibt die irgendwo unterklassig versauern bzw. aufgehört haben weil sie niemanden kennen.
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
28.05.2024 - 13:24 Uhr
Zitat von vanenburg
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Musst du wirklich immer zum großen Rundumschlag ausholen? Willst du eine große Grundsatzdiskussion bezwecken? Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt kein großer Fan von solch politisch, ja fast schon ideologisch aufgeladenen Aussagen in einem Fußballforum.
28.05.2024 - 13:42 Uhr
Zitat von Jojo1860
Musst du wirklich immer zum großen Rundumschlag ausholen? Willst du eine große Grundsatzdiskussion bezwecken? Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt kein großer Fan von solch politisch, ja fast schon ideologisch aufgeladenen Aussagen in einem Fußballforum.
Zitat von vanenburg
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Musst du wirklich immer zum großen Rundumschlag ausholen? Willst du eine große Grundsatzdiskussion bezwecken? Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt kein großer Fan von solch politisch, ja fast schon ideologisch aufgeladenen Aussagen in einem Fußballforum.
Zumal sich Leistung ja ab und an doch lohnt: Wenn ich mir mit einem Beitrag hier Mühe gebe, dann bekomme ich ab und an ein "lesenswert" spendiert.
An ganz vielen anderen Stellen im Leben stimme ich allerdings der Grundaussage zu und sehe gar keinen Diskussionsbedarf.
28.05.2024 - 13:48 Uhr
Zitat von jayjay1860
Zumal sich Leistung ja ab und an doch lohnt: Wenn ich mir mit einem Beitrag hier Mühe gebe, dann bekomme ich ab und an ein "lesenswert" spendiert.
An ganz vielen anderen Stellen im Leben stimme ich allerdings der Grundaussage zu und sehe gar keinen Diskussionsbedarf.
Zitat von Jojo1860
Musst du wirklich immer zum großen Rundumschlag ausholen? Willst du eine große Grundsatzdiskussion bezwecken? Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt kein großer Fan von solch politisch, ja fast schon ideologisch aufgeladenen Aussagen in einem Fußballforum.
Zitat von vanenburg
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Großer Rundumschlag: Halt die Große Lüge des Neoliberalismus, dass sich Leistung auszahlt.
Musst du wirklich immer zum großen Rundumschlag ausholen? Willst du eine große Grundsatzdiskussion bezwecken? Ich für meinen Teil bin ehrlich gesagt kein großer Fan von solch politisch, ja fast schon ideologisch aufgeladenen Aussagen in einem Fußballforum.
Zumal sich Leistung ja ab und an doch lohnt: Wenn ich mir mit einem Beitrag hier Mühe gebe, dann bekomme ich ab und an ein "lesenswert" spendiert.
An ganz vielen anderen Stellen im Leben stimme ich allerdings der Grundaussage zu und sehe gar keinen Diskussionsbedarf.
Good point.
Ich will eigentlich gar nicht bewerten, inwiefern diese Aussage im "echten" Leben zutrifft oder eben nicht. Mir gings eher darum, dass das m.E. fast schon eine ideologische Grundsatzfrage ist, über die Politiker, Forscher und Konsorten seit Jahrhunderten mal hitziger und mal weniger hitzig debattieren. Ich wollte meine Skepsis darüber zum Ausdruck bringen, ob man in einem Fußballforum ein solches Fass aufmachen muss. Will aber auch nicht zu spießig sein
28.05.2024 - 14:47 Uhr
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Loewenmaul am 28.05.2024 um 14:49 Uhr bearbeitet
28.05.2024 - 15:57 Uhr
Zitat von Loewenmaul
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Hier
Also ich finde es immer schwierig das zu Bewerten, gibt ja immer Zwei Seiten.
Für mich hat Gräfe bei einigen Sachen durchaus Recht, gibt ja glaube ich kaum 2 Meinungen das in Deutschland das Schiri Niveau nicht mehr so hoch ist wie früher.
In der BuLi sieht man es und vor allem wir in der 3. Liga sind ja durchaus gestraft mit Schiris die inakzeptabel sind mit ihren Leistungen. Bestes Beispiel war der Arrogante auftritt vom Schiri im Spiel gegen Essen, aber zurück zum Artikel.
Gräfe hat natürlich Interesse daran das sein Ruf wieder besser wird, einerseits bringt er schon berechtigte Fragen auf, andererseits kann vieles natürlich von Außen nicht beurteilt werden.
Wo ich aber zum Beispiel vollkommen bei ihm bin, ist das einer nichts mehr im Profifußball verloren hat der Bestechungsversuche nicht direkt gemeldet hatte, sondern dies erst tut wenn die Gefahr bestand das es ihm auf die Füße fällt.
Ich finde das ist schon ein gutes Interview und hat für mich schon auch bisschen erklärt warum es für Schiris kaum mal Konsquenzen gibt bei brutalen Fehlern.
Kurzfassung, die Menge an Spielen die jeder Schiri hat, ist vor der Saison mittlerweile vorgegeben, früher war es wohl so das z.B. nach richtig üblen Fehlern ein Schiri auch mal Aussetzen musste, lt. Gräfe hat das dazu geführt das die Schiris halt, wie normale Fußballer, auch nach dem Leistungsprinzip eben nominiert wurden oder nicht, find ich jetzt nicht die schlechteste Option.
Inzwischen ist das wohl, laut Gräfe, eher nicht mehr wirklich der Fall.
28.05.2024 - 16:53 Uhr
Zitat von Kini60
Hier
Also ich finde es immer schwierig das zu Bewerten, gibt ja immer Zwei Seiten.
Für mich hat Gräfe bei einigen Sachen durchaus Recht, gibt ja glaube ich kaum 2 Meinungen das in Deutschland das Schiri Niveau nicht mehr so hoch ist wie früher.
In der BuLi sieht man es und vor allem wir in der 3. Liga sind ja durchaus gestraft mit Schiris die inakzeptabel sind mit ihren Leistungen. Bestes Beispiel war der Arrogante auftritt vom Schiri im Spiel gegen Essen, aber zurück zum Artikel.
Gräfe hat natürlich Interesse daran das sein Ruf wieder besser wird, einerseits bringt er schon berechtigte Fragen auf, andererseits kann vieles natürlich von Außen nicht beurteilt werden.
Wo ich aber zum Beispiel vollkommen bei ihm bin, ist das einer nichts mehr im Profifußball verloren hat der Bestechungsversuche nicht direkt gemeldet hatte, sondern dies erst tut wenn die Gefahr bestand das es ihm auf die Füße fällt.
Ich finde das ist schon ein gutes Interview und hat für mich schon auch bisschen erklärt warum es für Schiris kaum mal Konsquenzen gibt bei brutalen Fehlern.
Kurzfassung, die Menge an Spielen die jeder Schiri hat, ist vor der Saison mittlerweile vorgegeben, früher war es wohl so das z.B. nach richtig üblen Fehlern ein Schiri auch mal Aussetzen musste, lt. Gräfe hat das dazu geführt das die Schiris halt, wie normale Fußballer, auch nach dem Leistungsprinzip eben nominiert wurden oder nicht, find ich jetzt nicht die schlechteste Option.
Inzwischen ist das wohl, laut Gräfe, eher nicht mehr wirklich der Fall.
Zitat von Loewenmaul
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Hier
Also ich finde es immer schwierig das zu Bewerten, gibt ja immer Zwei Seiten.
Für mich hat Gräfe bei einigen Sachen durchaus Recht, gibt ja glaube ich kaum 2 Meinungen das in Deutschland das Schiri Niveau nicht mehr so hoch ist wie früher.
In der BuLi sieht man es und vor allem wir in der 3. Liga sind ja durchaus gestraft mit Schiris die inakzeptabel sind mit ihren Leistungen. Bestes Beispiel war der Arrogante auftritt vom Schiri im Spiel gegen Essen, aber zurück zum Artikel.
Gräfe hat natürlich Interesse daran das sein Ruf wieder besser wird, einerseits bringt er schon berechtigte Fragen auf, andererseits kann vieles natürlich von Außen nicht beurteilt werden.
Wo ich aber zum Beispiel vollkommen bei ihm bin, ist das einer nichts mehr im Profifußball verloren hat der Bestechungsversuche nicht direkt gemeldet hatte, sondern dies erst tut wenn die Gefahr bestand das es ihm auf die Füße fällt.
Ich finde das ist schon ein gutes Interview und hat für mich schon auch bisschen erklärt warum es für Schiris kaum mal Konsquenzen gibt bei brutalen Fehlern.
Kurzfassung, die Menge an Spielen die jeder Schiri hat, ist vor der Saison mittlerweile vorgegeben, früher war es wohl so das z.B. nach richtig üblen Fehlern ein Schiri auch mal Aussetzen musste, lt. Gräfe hat das dazu geführt das die Schiris halt, wie normale Fußballer, auch nach dem Leistungsprinzip eben nominiert wurden oder nicht, find ich jetzt nicht die schlechteste Option.
Inzwischen ist das wohl, laut Gräfe, eher nicht mehr wirklich der Fall.
Ich find das ganze Thema sehr schwierig.
Geklüngel und politische Entscheidungen sollten nicht das Zünglein an der Waage in Sachen Nominierung und Förderung von Schiri-Talenten sei, das bin ich voll bei MG.
Dass ein Zwayer, der ja nicht nur einen Verdachtsfall nicht meldete, sondern auch nachweislich selbst Geld annahm noch pfeifen und darüber hinaus jetzt Deutschlands Schiris bei der Heim-EM repräsentiert ist einfach ein Skandal, auch da bin ich bei MG.
Aber die Sache mit dem Leistungsdruck ist halt auch immer zweischneidig. MG selsbt nennt ja das tragische Beispiel Rafatis. Man kann also schon argumentieren, dass das Festhalten an Schiris auch nach schwächeren Spielen nicht unbedingt schlecht ist. Gerade wo so unendlich viel Hass und Häme auf Schiris einprasselt, kann es evtl. auch gut sein, zumindest von Verbandsseite aus den Rücken gestärkt zu kriegen.
28.05.2024 - 18:23 Uhr
Zitat von corvee
Ich find das ganze Thema sehr schwierig.
Geklüngel und politische Entscheidungen sollten nicht das Zünglein an der Waage in Sachen Nominierung und Förderung von Schiri-Talenten sei, das bin ich voll bei MG.
Dass ein Zwayer, der ja nicht nur einen Verdachtsfall nicht meldete, sondern auch nachweislich selbst Geld annahm noch pfeifen und darüber hinaus jetzt Deutschlands Schiris bei der Heim-EM repräsentiert ist einfach ein Skandal, auch da bin ich bei MG.
Aber die Sache mit dem Leistungsdruck ist halt auch immer zweischneidig. MG selsbt nennt ja das tragische Beispiel Rafatis. Man kann also schon argumentieren, dass das Festhalten an Schiris auch nach schwächeren Spielen nicht unbedingt schlecht ist. Gerade wo so unendlich viel Hass und Häme auf Schiris einprasselt, kann es evtl. auch gut sein, zumindest von Verbandsseite aus den Rücken gestärkt zu kriegen.
Zitat von Kini60
Hier
Also ich finde es immer schwierig das zu Bewerten, gibt ja immer Zwei Seiten.
Für mich hat Gräfe bei einigen Sachen durchaus Recht, gibt ja glaube ich kaum 2 Meinungen das in Deutschland das Schiri Niveau nicht mehr so hoch ist wie früher.
In der BuLi sieht man es und vor allem wir in der 3. Liga sind ja durchaus gestraft mit Schiris die inakzeptabel sind mit ihren Leistungen. Bestes Beispiel war der Arrogante auftritt vom Schiri im Spiel gegen Essen, aber zurück zum Artikel.
Gräfe hat natürlich Interesse daran das sein Ruf wieder besser wird, einerseits bringt er schon berechtigte Fragen auf, andererseits kann vieles natürlich von Außen nicht beurteilt werden.
Wo ich aber zum Beispiel vollkommen bei ihm bin, ist das einer nichts mehr im Profifußball verloren hat der Bestechungsversuche nicht direkt gemeldet hatte, sondern dies erst tut wenn die Gefahr bestand das es ihm auf die Füße fällt.
Ich finde das ist schon ein gutes Interview und hat für mich schon auch bisschen erklärt warum es für Schiris kaum mal Konsquenzen gibt bei brutalen Fehlern.
Kurzfassung, die Menge an Spielen die jeder Schiri hat, ist vor der Saison mittlerweile vorgegeben, früher war es wohl so das z.B. nach richtig üblen Fehlern ein Schiri auch mal Aussetzen musste, lt. Gräfe hat das dazu geführt das die Schiris halt, wie normale Fußballer, auch nach dem Leistungsprinzip eben nominiert wurden oder nicht, find ich jetzt nicht die schlechteste Option.
Inzwischen ist das wohl, laut Gräfe, eher nicht mehr wirklich der Fall.
Zitat von Loewenmaul
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Vorsichtige Rückfrage: Hat irgendwer hier schon das Interview mit Manuel Gräfe ganz durchgelesen und auch dazu - fußballspezifisch - ne Meinung? 😬
Hier
Also ich finde es immer schwierig das zu Bewerten, gibt ja immer Zwei Seiten.
Für mich hat Gräfe bei einigen Sachen durchaus Recht, gibt ja glaube ich kaum 2 Meinungen das in Deutschland das Schiri Niveau nicht mehr so hoch ist wie früher.
In der BuLi sieht man es und vor allem wir in der 3. Liga sind ja durchaus gestraft mit Schiris die inakzeptabel sind mit ihren Leistungen. Bestes Beispiel war der Arrogante auftritt vom Schiri im Spiel gegen Essen, aber zurück zum Artikel.
Gräfe hat natürlich Interesse daran das sein Ruf wieder besser wird, einerseits bringt er schon berechtigte Fragen auf, andererseits kann vieles natürlich von Außen nicht beurteilt werden.
Wo ich aber zum Beispiel vollkommen bei ihm bin, ist das einer nichts mehr im Profifußball verloren hat der Bestechungsversuche nicht direkt gemeldet hatte, sondern dies erst tut wenn die Gefahr bestand das es ihm auf die Füße fällt.
Ich finde das ist schon ein gutes Interview und hat für mich schon auch bisschen erklärt warum es für Schiris kaum mal Konsquenzen gibt bei brutalen Fehlern.
Kurzfassung, die Menge an Spielen die jeder Schiri hat, ist vor der Saison mittlerweile vorgegeben, früher war es wohl so das z.B. nach richtig üblen Fehlern ein Schiri auch mal Aussetzen musste, lt. Gräfe hat das dazu geführt das die Schiris halt, wie normale Fußballer, auch nach dem Leistungsprinzip eben nominiert wurden oder nicht, find ich jetzt nicht die schlechteste Option.
Inzwischen ist das wohl, laut Gräfe, eher nicht mehr wirklich der Fall.
Ich find das ganze Thema sehr schwierig.
Geklüngel und politische Entscheidungen sollten nicht das Zünglein an der Waage in Sachen Nominierung und Förderung von Schiri-Talenten sei, das bin ich voll bei MG.
Dass ein Zwayer, der ja nicht nur einen Verdachtsfall nicht meldete, sondern auch nachweislich selbst Geld annahm noch pfeifen und darüber hinaus jetzt Deutschlands Schiris bei der Heim-EM repräsentiert ist einfach ein Skandal, auch da bin ich bei MG.
Aber die Sache mit dem Leistungsdruck ist halt auch immer zweischneidig. MG selsbt nennt ja das tragische Beispiel Rafatis. Man kann also schon argumentieren, dass das Festhalten an Schiris auch nach schwächeren Spielen nicht unbedingt schlecht ist. Gerade wo so unendlich viel Hass und Häme auf Schiris einprasselt, kann es evtl. auch gut sein, zumindest von Verbandsseite aus den Rücken gestärkt zu kriegen.
Wenn ich Rafati selber richtig verstanden habe, ist der aber nicht am Leistungsprinzip oder an äußerer Kritik (Fans) zerbrochen, sondern an der desolaten inneren Führungskultur, konkret: Demütigung und Herabwürdigung vor versammelter Mannschaft. Siehe dieses Interview mit Rafati hier: https://www.spiegel.de/sport/fussball/babak-rafati-spricht-ueber-seinen-suizidversuch-vor-fuenf-jahren-a-1121967.html
Leistungsprinzip und guter Umgang miteinander scheinen also miteinander vereinbar zu sein. In das gleiche Horn stößt ja auch Gräfe, der sagt, dass es früher durchaus mal so war: Hart, aber gerecht. Und der Zusammenhalt der Schiedsrichter untereinander sei in dieser Zeit höher gewesen.
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