Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
02.09.2026 - 23:23 Uhr
Zitat von rollo158
Ich habe eine Zeitlang in Frankfurt gelebt und war damals oft im Waldstadion, zu Zeiten von Grabi, Nickel und Hölzenbein. Von daher verfolge ich die Entwicklung der letzten Jahre seit dem unerwarteten Pokalsieg mit viel Sympathie und Interesse. Was da in den letzten Wochen in der Presse bis hin zum heutigen Artikel von Weidenfeller auf der Seite von Hessenschau verbreitet wird, finde ich schon erstaunlich, wenn man sich dann mal die tatsächlichen Zahlen zu Gemüte führt.
Da muss man dann ignorieren, dass der AR-Chef nach einer Sitzung mit der sportlichen Leitung, soweit ich weiß, mitsamt Hütter, dem Team bestätigt, dass es die "bestmöglichen Voraussetzungen" für eine erfolgreiche Saison geschaffen hat. Ein erstklassiges Zeugnis, aber das will man als Schwarzmaler nicht zur Kenntnis nehmen.
Zitat von zap100
@ rollo
danke für deine aufschlußreichen Beiträge. Es beruhigt ein wenig.
Nix gegen meine Fan Mitglieder, die nicht müde werden, alles ins positive Licht zu rücken.
Ihnen kann ich Vereinsbrille unterstellen (was ich nicht mache)
aber du scheinst das von außen und neutral zu betrachten (vom Vereinswappen her )
@ rollo
danke für deine aufschlußreichen Beiträge. Es beruhigt ein wenig.
Nix gegen meine Fan Mitglieder, die nicht müde werden, alles ins positive Licht zu rücken.
Ihnen kann ich Vereinsbrille unterstellen (was ich nicht mache)
aber du scheinst das von außen und neutral zu betrachten (vom Vereinswappen her )
Ich habe eine Zeitlang in Frankfurt gelebt und war damals oft im Waldstadion, zu Zeiten von Grabi, Nickel und Hölzenbein. Von daher verfolge ich die Entwicklung der letzten Jahre seit dem unerwarteten Pokalsieg mit viel Sympathie und Interesse. Was da in den letzten Wochen in der Presse bis hin zum heutigen Artikel von Weidenfeller auf der Seite von Hessenschau verbreitet wird, finde ich schon erstaunlich, wenn man sich dann mal die tatsächlichen Zahlen zu Gemüte führt.
Da muss man dann ignorieren, dass der AR-Chef nach einer Sitzung mit der sportlichen Leitung, soweit ich weiß, mitsamt Hütter, dem Team bestätigt, dass es die "bestmöglichen Voraussetzungen" für eine erfolgreiche Saison geschaffen hat. Ein erstklassiges Zeugnis, aber das will man als Schwarzmaler nicht zur Kenntnis nehmen.
Dieses Agenda fahren geht bei der Hessenschau für mich sogar noch mindestens 1-2 Jahre weiter zurück, der Unterschied in der Berichterstattung zwischen Toppmöller und Riera war klar von persönlichen Befindlichkeiten beträgt.
Da du hier einfach wieder von generell Schwarzmalern redest betone ich aber nochmal, was AR und sportliche Leitung zu Ihrer Arbeit sagen ist schön und gut. Wer das Kaderergebnis als bestmögliches irgendwas betitelt hat für mich am Ziel vorbei geplant. Es sei denn wir haben jetzt nen Budget auf Niveau 13-15 und gesunden finanziell mal so richtig.
03.09.2026 - 00:20 Uhr
Zitat von SGE_Adler_94
Dieses Agenda fahren geht bei der Hessenschau für mich sogar noch mindestens 1-2 Jahre weiter zurück, der Unterschied in der Berichterstattung zwischen Toppmöller und Riera war klar von persönlichen Befindlichkeiten beträgt.
Da du hier einfach wieder von generell Schwarzmalern redest betone ich aber nochmal, was AR und sportliche Leitung zu Ihrer Arbeit sagen ist schön und gut. Wer das Kaderergebnis als bestmögliches irgendwas betitelt hat für mich am Ziel vorbei geplant. Es sei denn wir haben jetzt nen Budget auf Niveau 13-15 und gesunden finanziell mal so richtig.
Zitat von rollo158
Ich habe eine Zeitlang in Frankfurt gelebt und war damals oft im Waldstadion, zu Zeiten von Grabi, Nickel und Hölzenbein. Von daher verfolge ich die Entwicklung der letzten Jahre seit dem unerwarteten Pokalsieg mit viel Sympathie und Interesse. Was da in den letzten Wochen in der Presse bis hin zum heutigen Artikel von Weidenfeller auf der Seite von Hessenschau verbreitet wird, finde ich schon erstaunlich, wenn man sich dann mal die tatsächlichen Zahlen zu Gemüte führt.
Da muss man dann ignorieren, dass der AR-Chef nach einer Sitzung mit der sportlichen Leitung, soweit ich weiß, mitsamt Hütter, dem Team bestätigt, dass es die "bestmöglichen Voraussetzungen" für eine erfolgreiche Saison geschaffen hat. Ein erstklassiges Zeugnis, aber das will man als Schwarzmaler nicht zur Kenntnis nehmen.
Zitat von zap100
@ rollo
danke für deine aufschlußreichen Beiträge. Es beruhigt ein wenig.
Nix gegen meine Fan Mitglieder, die nicht müde werden, alles ins positive Licht zu rücken.
Ihnen kann ich Vereinsbrille unterstellen (was ich nicht mache)
aber du scheinst das von außen und neutral zu betrachten (vom Vereinswappen her )
@ rollo
danke für deine aufschlußreichen Beiträge. Es beruhigt ein wenig.
Nix gegen meine Fan Mitglieder, die nicht müde werden, alles ins positive Licht zu rücken.
Ihnen kann ich Vereinsbrille unterstellen (was ich nicht mache)
aber du scheinst das von außen und neutral zu betrachten (vom Vereinswappen her )
Ich habe eine Zeitlang in Frankfurt gelebt und war damals oft im Waldstadion, zu Zeiten von Grabi, Nickel und Hölzenbein. Von daher verfolge ich die Entwicklung der letzten Jahre seit dem unerwarteten Pokalsieg mit viel Sympathie und Interesse. Was da in den letzten Wochen in der Presse bis hin zum heutigen Artikel von Weidenfeller auf der Seite von Hessenschau verbreitet wird, finde ich schon erstaunlich, wenn man sich dann mal die tatsächlichen Zahlen zu Gemüte führt.
Da muss man dann ignorieren, dass der AR-Chef nach einer Sitzung mit der sportlichen Leitung, soweit ich weiß, mitsamt Hütter, dem Team bestätigt, dass es die "bestmöglichen Voraussetzungen" für eine erfolgreiche Saison geschaffen hat. Ein erstklassiges Zeugnis, aber das will man als Schwarzmaler nicht zur Kenntnis nehmen.
Dieses Agenda fahren geht bei der Hessenschau für mich sogar noch mindestens 1-2 Jahre weiter zurück, der Unterschied in der Berichterstattung zwischen Toppmöller und Riera war klar von persönlichen Befindlichkeiten beträgt.
Da du hier einfach wieder von generell Schwarzmalern redest betone ich aber nochmal, was AR und sportliche Leitung zu Ihrer Arbeit sagen ist schön und gut. Wer das Kaderergebnis als bestmögliches irgendwas betitelt hat für mich am Ziel vorbei geplant. Es sei denn wir haben jetzt nen Budget auf Niveau 13-15 und gesunden finanziell mal so richtig.
Es ist eines, ob man die Kaderzusammenstellung und -qualität kritisiert und ein anderes, ob man das in den Zusammenhang angeblich fehlender Finanzmittel und Misswirtschaft stellt. Da ist es dann wohltuend, zu sehen, dass sich die gesamte Leitung, AR und Vorstand, nicht von Aussenstimmungen treiben lässt.
03.09.2026 - 07:50 Uhr
Zitat von adler_96
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Satorius am 03.09.2026 um 07:54 Uhr bearbeitet
03.09.2026 - 09:32 Uhr
Mir ist grad eingefallen, dass wir ein neues Profi-Camp haben. Das war bestimmt nicht kostenlos. Am Ausbau des Stadions haben wir uns evtl auch beteiligt.
Rücklagen müssen auch gebildet werden.
Evtl ist das, was wir mit den Transferüberschüssen abdecken müssen.
Rücklagen müssen auch gebildet werden.
Evtl ist das, was wir mit den Transferüberschüssen abdecken müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TheGlenlivet18 am 03.09.2026 um 09:34 Uhr bearbeitet
03.09.2026 - 10:19 Uhr
Zitat von Satorius
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
Sofern du keinen Golddesel findest oder wie bei Bayern ein ABO auf die CL hast, wird es schwierig als Verein aus dem Mittelfeld ohne Transferüberschüsse zu wirtschaften. Zitat von adler_96
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
03.09.2026 - 12:40 Uhr
Auf der einen Seite wird immer kritisiert, es dreht sich alles ums Geld und dann wird bei der Perspektive fast nicht übers sportliche gesprochen.
Die Mannschaft hat eine Grundlage und viel Potential. Die Stimmung wird imho positiv und am Ende sehe ich uns trotz aller Bedenken in Europa. Das führt am Ende dazu, dass wir dann im nächsten Sommer sogar mal ohne großen Altlasten uns ergänzen könnten. Die Mannschaft wird sich entwickeln und uns begeistern, ich sehe nicht den Grund, warum wir so negativ denken sollten!
Die Mannschaft hat eine Grundlage und viel Potential. Die Stimmung wird imho positiv und am Ende sehe ich uns trotz aller Bedenken in Europa. Das führt am Ende dazu, dass wir dann im nächsten Sommer sogar mal ohne großen Altlasten uns ergänzen könnten. Die Mannschaft wird sich entwickeln und uns begeistern, ich sehe nicht den Grund, warum wir so negativ denken sollten!
03.09.2026 - 12:49 Uhr
Zitat von Satorius
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
Zitat von adler_96
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
- Transferüberschuss ist nicht 1:1 gewinnbildend, da gehen noch damit verbundene Kosten für die jeweiligen Transfers, u. a. Restbuchwertauflösung, Transaktions und Vermittlerkosten und die Steuer ab. Man kann also nicht 1:1 den Saldo als freies zusätzliches Geld rechnen.
- Der Kaderwert in den Büchern ist in den letzten Jahren um 100 Mio. gestiegen.
- Um investieren zu können, braucht man Gewinn. Um Mehrumsatz generieren zu können, aus dem nachhaltig höhere Gewinne entstehen, muss man Gewinne in die Geschäftsausstattung investieren. Zu der gehört nicht nur der Spielerkader, sondern z. Bsp. das NLZ, der Campus, Merchandising, Marketing, Stadioninfrastruktur etc. pp.
- Bayern München liegt bei fast 1 Milliarde Umsatz. Die können auf Transferüberschüsse verzichten und sogar mehr Geld in den Kader investieren, als aus Transfers zurückkommt, weil sie bis auf wenige Ausnahmejahre in den letzten 25 Jahre immer in der CL gespielt haben.
- Wenn Du in der Aufbauphase für diese Mehrumsätze bist und gleichzeitig Risikovorsorge für Zeiten ausbleibenden sportlichen Erfolgs treiben musst, dann geht das nur über Transferüberschussanteile, die nicht in den Kader zurückfließen, sondern für den Eigenkapitalaufbau verwandt werden.
- In den sbA stecken zum Beispiel auch die Restbuchwertabschreibungen bei Spielerverkauf, die Vermittler- und Transaktionsgebühren, aber auch die nicht spieltagsbezogenen Kosten des Stadionbetriebes. Eine Beurteilung dieser Kosten setzt voraus, dass man die gegenüberstehenden Erlöse kennt und berücksichtigt.
- Euer werthaltigster Spieler, Uzun, ist an Bord geblieben.
04.09.2026 - 08:13 Uhr
Zitat von rollo158
Zitat von Satorius
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
Zitat von adler_96
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Lasst uns bitte aufhören zu tun, als hätten wir die Erlöse in den letzten Jahren nicht in die Mannschaft gesteckt. Wir haben Transferrekord nach Transferrekord geknackt und mit Doan, Burkardt und Wahi unseren ersten Transfers über 20 Millionen getätigt. Wenn das nicht zurückfließen in den Kader ist, dann was?
Natürlich wurden die Transfererlöse teilweise in Neuzugänge reinvestiert. Aber insgesamt wurden in den letzten 8 Jahren rund 200 Millionen Euro Transferüberschüsse erzielt, die nicht auf dem Transfermarkt verwendet wurden, sondern an anderer Stelle.
Dass das erforderlich ist, zeigt sich ja auch daran, dass jede Saison aufs Neue Transferüberschüsse erwartet werden, diesmal waren es offenbar sogar 50 Millionen Euro, die Krösche erwirtschaften sollte.
Es stellt sich halt die Frage, was mit diesen Transferüberschüssen ausgeglichen werden muss. Entweder die Gehälter der Spieler sind so hoch, dass sie nicht aus den laufenden Einnahmen heraus gedeckt werden können. Das wäre aus meiner Sicht ein strukturelles Defizit und damit ein echtes Problem. Das wurde aber immer bestritten, weil es hieß, die Grundgehälter wären moderat und die Spieler verdienen über Prämien nur im Erfolgsfall mit. Dann wiederum dürfte die letzte Saison, in der die Erfolge ausgeblieben sind, eigentlich nicht zu irgendwelchen Handlungszwängen führen.
Ich bin eher darüber gestolpert, dass in einem Thread hier davon die Rede war, dass man sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von rund 150 Millionen Euro habe. Das sind keine geringen Beträge, die aber auch nichts unmittelbar mit dem Personaletat des Lizenzspielerbereichs zu tun haben.
Jedenfalls müssen die Kosten runter, egal ob die sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder im Lizenzspielerbereich. Nur so kann es gelingen, nicht jedes Jahr aufs Neue Transferüberschüsse erzielen zu müssen. Egal wie man das nämlich dreht oder wendet und welche Begründung man dafür heranziehen möchte: Wenn man einen Verlust nur dadurch vermeiden kann, dass man außerordentliche Erträge, sprich Transferüberschüsse generiert, führt das langfristig zum sportlichen Substanzverlust, weil man ständig die werthaltigsten Spieler verkaufen und durch günstigere ersetzen muss.
- Transferüberschuss ist nicht 1:1 gewinnbildend, da gehen noch damit verbundene Kosten für die jeweiligen Transfers, u. a. Restbuchwertauflösung, Transaktions und Vermittlerkosten und die Steuer ab. Man kann also nicht 1:1 den Saldo als freies zusätzliches Geld rechnen.
- Der Kaderwert in den Büchern ist in den letzten Jahren um 100 Mio. gestiegen.
- Um investieren zu können, braucht man Gewinn. Um Mehrumsatz generieren zu können, aus dem nachhaltig höhere Gewinne entstehen, muss man Gewinne in die Geschäftsausstattung investieren. Zu der gehört nicht nur der Spielerkader, sondern z. Bsp. das NLZ, der Campus, Merchandising, Marketing, Stadioninfrastruktur etc. pp.
- Bayern München liegt bei fast 1 Milliarde Umsatz. Die können auf Transferüberschüsse verzichten und sogar mehr Geld in den Kader investieren, als aus Transfers zurückkommt, weil sie bis auf wenige Ausnahmejahre in den letzten 25 Jahre immer in der CL gespielt haben.
- Wenn Du in der Aufbauphase für diese Mehrumsätze bist und gleichzeitig Risikovorsorge für Zeiten ausbleibenden sportlichen Erfolgs treiben musst, dann geht das nur über Transferüberschussanteile, die nicht in den Kader zurückfließen, sondern für den Eigenkapitalaufbau verwandt werden.
- In den sbA stecken zum Beispiel auch die Restbuchwertabschreibungen bei Spielerverkauf, die Vermittler- und Transaktionsgebühren, aber auch die nicht spieltagsbezogenen Kosten des Stadionbetriebes. Eine Beurteilung dieser Kosten setzt voraus, dass man die gegenüberstehenden Erlöse kennt und berücksichtigt.
- Euer werthaltigster Spieler, Uzun, ist an Bord geblieben.
Danke @{rollo158}. Sehr interessant, was ich in den letzten Tagen hier von dir gelesen habe.
Kann man in etwa sagen, wie viel Prozent einer Ablöse an "Nebenkosten" abgehen?
04.09.2026 - 10:04 Uhr
Zitat von B_a_u_e_r
Danke @{rollo158}. Sehr interessant, was ich in den letzten Tagen hier von dir gelesen habe.
Kann man in etwa sagen, wie viel Prozent einer Ablöse an "Nebenkosten" abgehen?
Danke @{rollo158}. Sehr interessant, was ich in den letzten Tagen hier von dir gelesen habe.
Kann man in etwa sagen, wie viel Prozent einer Ablöse an "Nebenkosten" abgehen?
Das kann man pauschal nicht sagen, weil es von mehreren Faktoren abhängt und daher stark schwanken kann. Da ich selbst Laie in der Angelegenheit bin, möchte ich das mit meinem Halbwissen nicht weiter aufdröseln.
Für mich selbst habe ich mir angewöhnt, um zumindest einen ganz, ganz groben Richtwert zu haben, davon auszugehen das im Schnitt etwa 40% Ablöse der abgehen. Mal mehr, mal weniger. Nur um nicht von der eigentlichen Bruttoablösesumme "geblendet" zu werden die z.B hier auf Transfermarkt angebeben ist.
Wäre auch für mich spannend zu erfahren wenn da jemand eine genauere Herleitung bzw. besseren Pi mal Daumen Wert hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Siakari am 04.09.2026 um 10:08 Uhr bearbeitet
04.09.2026 - 10:21 Uhr
Zitat von Siakari
Das kann man pauschal nicht sagen, weil es von mehreren Faktoren abhängt und daher stark schwanken kann. Da ich selbst Laie in der Angelegenheit bin, möchte ich das mit meinem Halbwissen nicht weiter aufdröseln.
Für mich selbst habe ich mir angewöhnt, um zumindest einen ganz, ganz groben Richtwert zu haben, davon auszugehen das im Schnitt etwa 40% Ablöse der abgehen. Mal mehr, mal weniger. Nur um nicht von der eigentlichen Bruttoablösesumme "geblendet" zu werden die z.B hier auf Transfermarkt angebeben ist.
Wäre auch für mich spannend zu erfahren wenn da jemand eine genauere Herleitung bzw. besseren Pi mal Daumen Wert hat.
Zitat von B_a_u_e_r
Danke @{rollo158}. Sehr interessant, was ich in den letzten Tagen hier von dir gelesen habe.
Kann man in etwa sagen, wie viel Prozent einer Ablöse an "Nebenkosten" abgehen?
Danke @{rollo158}. Sehr interessant, was ich in den letzten Tagen hier von dir gelesen habe.
Kann man in etwa sagen, wie viel Prozent einer Ablöse an "Nebenkosten" abgehen?
Das kann man pauschal nicht sagen, weil es von mehreren Faktoren abhängt und daher stark schwanken kann. Da ich selbst Laie in der Angelegenheit bin, möchte ich das mit meinem Halbwissen nicht weiter aufdröseln.
Für mich selbst habe ich mir angewöhnt, um zumindest einen ganz, ganz groben Richtwert zu haben, davon auszugehen das im Schnitt etwa 40% Ablöse der abgehen. Mal mehr, mal weniger. Nur um nicht von der eigentlichen Bruttoablösesumme "geblendet" zu werden die z.B hier auf Transfermarkt angebeben ist.
Wäre auch für mich spannend zu erfahren wenn da jemand eine genauere Herleitung bzw. besseren Pi mal Daumen Wert hat.
Das wird nicht möglich sein. Das fängt ja bereits bei einem oftmals falsch verstanden Punkt an - den Steuern. Oftmals wird argumentiert (zumindest habe ich das hier schon häufiger gelesen), bei einem Transfer bleibt weniger hängen, da Steuern anfallen. Das ist nur bedingt korrekt, da die Steuer ja nicht auf Grundlage eines Transfers oder eines Transferüberschusses gerechnet wird, sondern auf das Jahresergebnis. Das bedeutet beispielsweise, erzielst du mit einem Transfer einen Gewinn, dein Jahresergebnis ist dennoch negativ, dann fällt auch keine Steuer auf den Transfergewinn an.
Auch muss man beachten, der Transfererlös ist nicht gleich Transfergewinn. Mal angenommen, wir kaufen einen Spieler für 10 Millionen, 5 Jahre Vertragslaufzeit. Nach einem Jahr wird der Spieler verkauft. Restbuchwert des Spielers nach einem Jahr sind 8 Millionen. Verkaufst du den Spieler nun für 10 Millionen ergibt sich sogar in Gewinn aus der Veräußerung in Höhe von 2 Millionen, da Verkaufspreis - Restbuchwert. Die 2 Millionen musst du dann auch versteuern, wenn in dem Jahr ein positives Jahresergebnis verzeichnet wurde. Gleichzeitig hast du mit dem Spieler im Jahr des Kaufs auch 2 Millionen Aufwand mittels Abschreibung verursacht, welches im Jahr der Anschaffung dein zu versteuerndes Ergebnis wiederum um 2 Millionen gemindert hat.
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