| Geburtsdatum | 07.11.1990 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Hamburger SV |
Merlin Polzin [Trainer]
12.02.2024 - 14:22 Uhr
19.09.2026 - 18:21 Uhr
1. Halbzeit Flop, 2. Halbzeit Top.
Auffällig ist, dass die Mannschaft inzwischen mehrfach eine schwache erste Halbzeit zeigt. Die grundlegenden defensiven Prinzipien greifen nicht: Die Abstände zum Gegenspieler sind zu groß, es fehlt an unmittelbarem Zugriff, und Köln konnte den Ball ungestört zirkulieren lassen. Das wirft die Frage auf, wo die Ursachen für diese wiederkehrenden Probleme liegen.
Die Kölner Spieler konnten den Ball regelmäßig ohne Druck annehmen, verarbeiten und weiterleiten. Eine konsequente Attacke bei der Ballannahme fand nicht statt. Diese Elemente gehören zu den defensiven Basisanforderungen. Wenn solche Grundlagen nicht umgesetzt werden, ist das kritisch, unabhängig davon, ob es an der Vermittlung oder der Ausführung liegt.
Die Halbzeitführung war entsprechend glücklich. Nach dem Spielverlauf hätte Köln zur Pause durchaus führen können.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft ein deutlich verändertes Auftreten. Köln wurde früher und konsequenter attackiert. Die Frage ist, warum dieser Zugriff erst nach der Pause vorhanden war. Es stellt sich zudem die Frage, ob, wie in der vergangenen Saison, erneut Probleme bestehen, über zwei Halbzeiten hinweg die nötige Intensität aufrechtzuerhalten. Hier wäre relevant, was in der Sommerpause konkret unternommen wurde.
Die Aussage von Königsdörffer, er habe noch nie eine so intensive Vorbereitung wie in Mainz erlebt, deutet darauf hin, dass die Belastungssteuerung in früheren Jahren möglicherweise nicht ausreichend war. Das wirft ein Licht auf die Trainingsintensität der vergangenen HSV‑Vorbereitungen.
Auffällig ist, dass die Mannschaft inzwischen mehrfach eine schwache erste Halbzeit zeigt. Die grundlegenden defensiven Prinzipien greifen nicht: Die Abstände zum Gegenspieler sind zu groß, es fehlt an unmittelbarem Zugriff, und Köln konnte den Ball ungestört zirkulieren lassen. Das wirft die Frage auf, wo die Ursachen für diese wiederkehrenden Probleme liegen.
Die Kölner Spieler konnten den Ball regelmäßig ohne Druck annehmen, verarbeiten und weiterleiten. Eine konsequente Attacke bei der Ballannahme fand nicht statt. Diese Elemente gehören zu den defensiven Basisanforderungen. Wenn solche Grundlagen nicht umgesetzt werden, ist das kritisch, unabhängig davon, ob es an der Vermittlung oder der Ausführung liegt.
Die Halbzeitführung war entsprechend glücklich. Nach dem Spielverlauf hätte Köln zur Pause durchaus führen können.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft ein deutlich verändertes Auftreten. Köln wurde früher und konsequenter attackiert. Die Frage ist, warum dieser Zugriff erst nach der Pause vorhanden war. Es stellt sich zudem die Frage, ob, wie in der vergangenen Saison, erneut Probleme bestehen, über zwei Halbzeiten hinweg die nötige Intensität aufrechtzuerhalten. Hier wäre relevant, was in der Sommerpause konkret unternommen wurde.
Die Aussage von Königsdörffer, er habe noch nie eine so intensive Vorbereitung wie in Mainz erlebt, deutet darauf hin, dass die Belastungssteuerung in früheren Jahren möglicherweise nicht ausreichend war. Das wirft ein Licht auf die Trainingsintensität der vergangenen HSV‑Vorbereitungen.
19.09.2026 - 18:42 Uhr
Durchatmen.
Hinten und Restverteidigung ist weiterhin bedenklich. Wenn Köln effektiver gewesen wäre, dann....
Naja wichtige Punkte gegen den ersten Mitkonkurrenten. Jetzt die Pause sinnvoll nutzen.
Bleibe weiterhin skeptisch. Gegen Hoffenheim darf gerne auch mal gepunktet werden und wenn hinten schon immer löchrig ist, dann gerne mutig nach vorne spielen.
Hinten und Restverteidigung ist weiterhin bedenklich. Wenn Köln effektiver gewesen wäre, dann....
Naja wichtige Punkte gegen den ersten Mitkonkurrenten. Jetzt die Pause sinnvoll nutzen.
Bleibe weiterhin skeptisch. Gegen Hoffenheim darf gerne auch mal gepunktet werden und wenn hinten schon immer löchrig ist, dann gerne mutig nach vorne spielen.
19.09.2026 - 19:02 Uhr
Zitat von Stefan1955
Zitat von Majoh353
Wegen der aktuellen Situation wäre es dann halt blöd wenn das bis zur Winterpause passiert, aber so wie man das gesamte Trainerteam bisher kennengelernt hat kann man ihnen doch unmöglich unterstellen, dass sie dann eine möglichst hohe Abfindung fordern würden.
Verstehe ich das richtig, dass du ernsthaft glaubst, dass das Trainerteam sagt: "Och nö du, die uns noch zustehenden 2,5 Jahresgehälter schenken wir dem Verein einfach mal (größtenteils). Die waren ja immer so nett zu uns"?Wegen der aktuellen Situation wäre es dann halt blöd wenn das bis zur Winterpause passiert, aber so wie man das gesamte Trainerteam bisher kennengelernt hat kann man ihnen doch unmöglich unterstellen, dass sie dann eine möglichst hohe Abfindung fordern würden.
Da wäre mein Gegenargument erstmal nur, dass die Verträge auch nach Verlängerung nicht so gut bezahlt sind, dass es für das Trainerteam einfach nicht schlau wäre durch maximale Konfrontation die eigene Legacy in Hamburg zu zerstören und potentiellen neuen Vereinen zu signalisieren, wie charakterlos und geldgierig man ist.
Man kennt halt keine Details, aber so wie sich der Verein und alle Verantwortlichen aktuell präsentieren, kann man doch unmöglich unterstellen, dass es darum geht sich gegenseitig übern Tisch zu ziehen. es ist eigentlich vollkommen klar dass alle Beteiligten eine faire Lösung wollen die auf Offenheit und Vertrauen beruht. Wenn man anfängt das zu hinterfragen, kannst du es auch direkt lassen
19.09.2026 - 19:45 Uhr
Zitat von Krieger71
1. Halbzeit Flop, 2. Halbzeit Top.
Auffällig ist, dass die Mannschaft inzwischen mehrfach eine schwache erste Halbzeit zeigt. Die grundlegenden defensiven Prinzipien greifen nicht: Die Abstände zum Gegenspieler sind zu groß, es fehlt an unmittelbarem Zugriff, und Köln konnte den Ball ungestört zirkulieren lassen. Das wirft die Frage auf, wo die Ursachen für diese wiederkehrenden Probleme liegen.
Die Kölner Spieler konnten den Ball regelmäßig ohne Druck annehmen, verarbeiten und weiterleiten. Eine konsequente Attacke bei der Ballannahme fand nicht statt. Diese Elemente gehören zu den defensiven Basisanforderungen. Wenn solche Grundlagen nicht umgesetzt werden, ist das kritisch, unabhängig davon, ob es an der Vermittlung oder der Ausführung liegt.
Die Halbzeitführung war entsprechend glücklich. Nach dem Spielverlauf hätte Köln zur Pause durchaus führen können.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft ein deutlich verändertes Auftreten. Köln wurde früher und konsequenter attackiert. Die Frage ist, warum dieser Zugriff erst nach der Pause vorhanden war. Es stellt sich zudem die Frage, ob, wie in der vergangenen Saison, erneut Probleme bestehen, über zwei Halbzeiten hinweg die nötige Intensität aufrechtzuerhalten. Hier wäre relevant, was in der Sommerpause konkret unternommen wurde.
Die Aussage von Königsdörffer, er habe noch nie eine so intensive Vorbereitung wie in Mainz erlebt, deutet darauf hin, dass die Belastungssteuerung in früheren Jahren möglicherweise nicht ausreichend war. Das wirft ein Licht auf die Trainingsintensität der vergangenen HSV‑Vorbereitungen.
1. Halbzeit Flop, 2. Halbzeit Top.
Auffällig ist, dass die Mannschaft inzwischen mehrfach eine schwache erste Halbzeit zeigt. Die grundlegenden defensiven Prinzipien greifen nicht: Die Abstände zum Gegenspieler sind zu groß, es fehlt an unmittelbarem Zugriff, und Köln konnte den Ball ungestört zirkulieren lassen. Das wirft die Frage auf, wo die Ursachen für diese wiederkehrenden Probleme liegen.
Die Kölner Spieler konnten den Ball regelmäßig ohne Druck annehmen, verarbeiten und weiterleiten. Eine konsequente Attacke bei der Ballannahme fand nicht statt. Diese Elemente gehören zu den defensiven Basisanforderungen. Wenn solche Grundlagen nicht umgesetzt werden, ist das kritisch, unabhängig davon, ob es an der Vermittlung oder der Ausführung liegt.
Die Halbzeitführung war entsprechend glücklich. Nach dem Spielverlauf hätte Köln zur Pause durchaus führen können.
In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft ein deutlich verändertes Auftreten. Köln wurde früher und konsequenter attackiert. Die Frage ist, warum dieser Zugriff erst nach der Pause vorhanden war. Es stellt sich zudem die Frage, ob, wie in der vergangenen Saison, erneut Probleme bestehen, über zwei Halbzeiten hinweg die nötige Intensität aufrechtzuerhalten. Hier wäre relevant, was in der Sommerpause konkret unternommen wurde.
Die Aussage von Königsdörffer, er habe noch nie eine so intensive Vorbereitung wie in Mainz erlebt, deutet darauf hin, dass die Belastungssteuerung in früheren Jahren möglicherweise nicht ausreichend war. Das wirft ein Licht auf die Trainingsintensität der vergangenen HSV‑Vorbereitungen.
Ich hab da eine komplett andere Wahrnehmung. eine Erkenntnis der letzten Saison war, dass man konditionell nicht nur mithalten konnte, sondern den meisten Gegner sogar überlegen war, gerade in Heimspielen.
Wenn man es dann hinkriegt, dass der Gegner hohen Aufwand betreiben muss, ohne viel Ertrag und gleichzeitig das Heimpublikum nicht ungeduldig wird, wirst du es hinten raus immer ziehen. Deswegen hat man halt auch Spielerprofile geholt die genau in der Phase als Einwechselsspieler funktionieren. Die Wechsel zur Halbzeit sind da auch ein Indiz und werden vermutlich beibehalten werden
Es ist natürlich trotzdem nicht alles gut und es muss weiterhin hart gearbeitet werden, aber ich finde die Vorgehensweise mit den Mitteln die man zur Verfügung hat erstmal ziemlich schlau
20.09.2026 - 08:39 Uhr
Finde den Sieg und auch das Wie vollkommen in Ordnung und: man merkt, dass es eine Einheit ist und wir wieder den Kampf von letzter Saison gezeigt haben. Sehr gut, dass wir nicht im Aktionismus unseren Trainer rausgeworfen haben.
Wir haben als einer der Abstiegskandidaten einen Sieg eingefahren - top. Erste Halbzeit? Schlecht, viel Verunsicherung und man spürte den Respekt vor einem Gegentor aber im Verlauf des Spiels schimmerte immer mal wieder etwas mehr durch.
Vollkommen in Ordnung, das wird schon!
Wir haben als einer der Abstiegskandidaten einen Sieg eingefahren - top. Erste Halbzeit? Schlecht, viel Verunsicherung und man spürte den Respekt vor einem Gegentor aber im Verlauf des Spiels schimmerte immer mal wieder etwas mehr durch.
Vollkommen in Ordnung, das wird schon!
20.09.2026 - 09:01 Uhr
Quelle: Hamburger Abendblatt
Remberg verriet, dass die Mannschaft auch für Polzin und seine Assistenten gespielt habe. „Der Sieg war auch für die Trainer. Wir haben es die ersten drei Spiele verbockt. Der Plan war gut. Sie machen es überragend. Ich habe es vor dem Spiel zu Merlin gesagt, dass wir es auch für sie machen.“
Mal etwas anderes. Mir fällt in Interviews immer häufiger auf, dass die Spieler von DEN TrainerN sprechen, quasi das Team auf eine Stufe heben - wohl wissend, dass Polzin den Ton angibt, es aber eben nicht nur auf dem Platz eine Teamleistung ist. Pressevertreter bekommen ihr Weltbild da leider noch nicht neu sortiert, sprechen von Assistenten. Gerade bei Loic Favé weiß man ja um sein Ansehen in der Mannschaft, nicht nur wegen seiner Sprachkenntnisse.
Diesen Aspekt sollte man nicht vergessen, wenn man von Polzin spricht. Da ist viel Potential, verteilt auf mehrere Köpfe. Wenn sie so zusammenbleiben, könnte sich das weiterhin richtig gut entwickeln.
Die Verlängerung zu dem Zeitpunkt war goldrichtig, hat beiden Teams (Trainer und Mannschaft) Vertrauen gegeben.
20.09.2026 - 09:08 Uhr
Zitat von Mingus
Pressevertreter bekommen ihr Weltbild da leider noch nicht neu sortiert, sprechen von Assistenten. Gerade bei Loic Favé weiß man ja um sein Ansehen in der Mannschaft, nicht nur wegen seiner Sprachkenntnisse.
Diesen Aspekt sollte man nicht vergessen, wenn man von Polzin spricht. Da ist viel Potential, verteilt auf mehrere Köpfe. Wenn sie so zusammenbleiben, könnte sich das weiterhin richtig gut entwickeln.
Die Verlängerung zu dem Zeitpunkt war goldrichtig, hat beiden Teams (Trainer und Mannschaft) Vertrauen gegeben.
Quelle: www.abendblatt.de
Remberg verriet, dass die Mannschaft auch für Polzin und seine Assistenten gespielt habe. „Der Sieg war auch für die Trainer. Wir haben es die ersten drei Spiele verbockt. Der Plan war gut. Sie machen es überragend. Ich habe es vor dem Spiel zu Merlin gesagt, dass wir es auch für sie machen.“
Mal etwas anderes. Mir fällt in Interviews immer häufiger auf, dass die Spieler von DEN TrainerN sprechen, quasi das Team auf eine Stufe heben - wohl wissend, dass Polzin den Ton angibt, es aber eben nicht nur auf dem Platz eine Teamleistung ist. Pressevertreter bekommen ihr Weltbild da leider noch nicht neu sortiert, sprechen von Assistenten. Gerade bei Loic Favé weiß man ja um sein Ansehen in der Mannschaft, nicht nur wegen seiner Sprachkenntnisse.
Diesen Aspekt sollte man nicht vergessen, wenn man von Polzin spricht. Da ist viel Potential, verteilt auf mehrere Köpfe. Wenn sie so zusammenbleiben, könnte sich das weiterhin richtig gut entwickeln.
Die Verlängerung zu dem Zeitpunkt war goldrichtig, hat beiden Teams (Trainer und Mannschaft) Vertrauen gegeben.
Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass Merlin dauerhaft den Ton angibt. In den Videos aus der Saisonvorbereitung sieht man eigentlich sehr schön, dass die wirklich auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Die wechseln sich mit vielem ab und die Aufgaben werden verteilt. Wirklich ein Trainerteam.
20.09.2026 - 09:22 Uhr
Merlin Plozin hat unter der Woche mit seinem Team anscheinend einen sehr guten Job abgeliefert.
Das völlig verunsicherte und am Boden liegende Team wurde zurückgesetzt auf das Wesentliche. Defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit.
Die ersten 30 Minuten ließ man den Gegner kommen, ohne ihn groß zu stressen. Und , wie wohl erwartet, konnten die Kölner damit nicht recht umgehen. Sie wurden ihrer Stärken beraubt. Gleichzeit wuchs das Selbstvertrauen der HSV Spieler mit jeder gelungenen Abwehraktion. Dazu gehören natürlich auch die guten Paraden von Heuer Fernandez. Von 30. bis 45. Minute wurde man zusehends offensiver, was aber auch vermehrt Chancen für die Kölner bedeutete. Das Tor durch Capaldo fiel dann natürlich zum optimalen Zeitpunkt kurz vor der Pause.
Polzin hat dann zur Pause sehr klug gewechselt. Poulsen kam für den - auf Grund der Spielweise - kaum stattfindenden Moffi. Ebenso wurde die Spielweise etwas offensiver angelegt und Poulsen brachte - von mir in keinster Weise erwartet - sehr viel Input durch viele gewonnene Zweikämpfe und Balleroberungen mit klugen Ablagen. Das 2 - 0 fiel dann aus einem klassischen Konter in dänischer Kooperation. Daraufhin war das Selbstvertrauen in die eigenen Stärken wieder hergestellt und der HSV bot ein gutes Spiel mit Überlegenheit den Kölnern gegenüber. El Mala scheiterte ein ums andere Mal an El Ouahdi...
Auch die späteren Einwechselungen von Jatta und Lemke waren sehr sinnvoll. So wurden frische und gute Kräfte für den Schlußspurt der Kölner auf den Aussen gebracht.
Insgesamt muss man dem Trainerteam eine gute Note vergeben. Hilfreich waren zur Festigung der mannschaftlichen Geschlossenheit sicher auch die Vertragsverlängerung und die Rückkehr von M. Vuskovic.
Weiter so !
Das völlig verunsicherte und am Boden liegende Team wurde zurückgesetzt auf das Wesentliche. Defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit.
Die ersten 30 Minuten ließ man den Gegner kommen, ohne ihn groß zu stressen. Und , wie wohl erwartet, konnten die Kölner damit nicht recht umgehen. Sie wurden ihrer Stärken beraubt. Gleichzeit wuchs das Selbstvertrauen der HSV Spieler mit jeder gelungenen Abwehraktion. Dazu gehören natürlich auch die guten Paraden von Heuer Fernandez. Von 30. bis 45. Minute wurde man zusehends offensiver, was aber auch vermehrt Chancen für die Kölner bedeutete. Das Tor durch Capaldo fiel dann natürlich zum optimalen Zeitpunkt kurz vor der Pause.
Polzin hat dann zur Pause sehr klug gewechselt. Poulsen kam für den - auf Grund der Spielweise - kaum stattfindenden Moffi. Ebenso wurde die Spielweise etwas offensiver angelegt und Poulsen brachte - von mir in keinster Weise erwartet - sehr viel Input durch viele gewonnene Zweikämpfe und Balleroberungen mit klugen Ablagen. Das 2 - 0 fiel dann aus einem klassischen Konter in dänischer Kooperation. Daraufhin war das Selbstvertrauen in die eigenen Stärken wieder hergestellt und der HSV bot ein gutes Spiel mit Überlegenheit den Kölnern gegenüber. El Mala scheiterte ein ums andere Mal an El Ouahdi...
Auch die späteren Einwechselungen von Jatta und Lemke waren sehr sinnvoll. So wurden frische und gute Kräfte für den Schlußspurt der Kölner auf den Aussen gebracht.
Insgesamt muss man dem Trainerteam eine gute Note vergeben. Hilfreich waren zur Festigung der mannschaftlichen Geschlossenheit sicher auch die Vertragsverlängerung und die Rückkehr von M. Vuskovic.
Weiter so !
20.09.2026 - 10:31 Uhr
Zitat von Mingus
Die Verlängerung zu dem Zeitpunkt war goldrichtig, hat beiden Teams (Trainer und Mannschaft) Vertrauen gegeben.
Die Verlängerung zu dem Zeitpunkt war goldrichtig, hat beiden Teams (Trainer und Mannschaft) Vertrauen gegeben.
Ich freue mich auch sehr über den gestrigen Sieg und die Art und Weise, wie wir in der 2. Halbzeit gespielt haben - dieses Fazit halte ich aber trotzdem für verfrüht.
Wir hatten in mehreren Szenen über das gesamte Spiel hinweg richtig Glück oder einen starken Ferro, die uns vor einem Rückstand bewahrt haben. Nach den xG 1,58 zu 1,77 war Köln auch die gefährlichere Mannschaft.
Das soll die Leistung nicht klein machen und Glück gehört für mich im Fußball auch dazu aber ich sehe es als einen ersten wichtigen Schritt einer Entwicklung an, die wir jetzt noch gehen müssen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Starfox am 20.09.2026 um 10:46 Uhr bearbeitet
20.09.2026 - 11:14 Uhr
Man muss einfach mal festhalten, dass wir die auch nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzenden Kölner mit dem 2:0 quasi gebrochen hatten. Das war deutlich spürbar.
Ist halt auch frustrierend, wenn du eine HZ anläufst, dir gute Chancen erarbeitest und der (sichtbar angeschlagene) Gegner dann aus dem Nichts trifft. Das macht was mit dir.
Soll heißen, die Taktik in HZ 1 war gut und richtig, aber wir hatten ebenso recht großes Glück, dass der FC nicht trotzdem getroffen hat. Wäre btw hochverdient gewesen, so ehrlich muss man sein.
Was mir erneut sauer aufgestoßen ist, ist allerdings das mangelhafte Offensivkonzept. In unsere Situation mit einer massierten Defensive zu starten, ist absolut legitim. Aber dann die Bälle blind nach vorne zu bolzen und/oder sie bei Umschaltmomente sofort wieder zu verlieren, kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Stichwort "Präzision". Wir konnten so kaum für Entlastung sorgen. Das muss schnell und zwingend besser werden. Deutlich besser.
Das Spiel war ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig der Kopf im Fußball ist. Und wie schnell sich das Blatt in einer Situation wie der unseren wenden kann.
Ich bin mir zu 90% sicher, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn der FC in der ersten HZ getroffen hätte.
Die Tore sind im Übrigen auch zu einem perfekten Zeitpunkt gefallen. So hat man den Kölnern in HZ 2 sofort den Wind aus den Segeln genommen.
Um auf MP zurückzukommen: Er hat noch verdammt viel Arbeit vor sich. Wir können froh sein, dass Ache so spät getroffen hat. Ein früherer Treffer hätte das Nervenkostüm noch mal ordentlich strapaziert.
Für Lobeshymnen ist es mir also deutlich zu früh. Gleiches gilt für die VV. Hier hätte man mMn bis zu WP abwarten können/müssen.
Nach der LSP warten zwei weitere, schwere Gegner. Wie gefestigt wir wirklich sind, müssen wir dann erneut unter Beweis stellen. Auch, inwieweit MP die Jungs in die Spur bekommen hat.
Hier könnte es erneut ungemütlich werden.
Ist halt auch frustrierend, wenn du eine HZ anläufst, dir gute Chancen erarbeitest und der (sichtbar angeschlagene) Gegner dann aus dem Nichts trifft. Das macht was mit dir.
Soll heißen, die Taktik in HZ 1 war gut und richtig, aber wir hatten ebenso recht großes Glück, dass der FC nicht trotzdem getroffen hat. Wäre btw hochverdient gewesen, so ehrlich muss man sein.
Was mir erneut sauer aufgestoßen ist, ist allerdings das mangelhafte Offensivkonzept. In unsere Situation mit einer massierten Defensive zu starten, ist absolut legitim. Aber dann die Bälle blind nach vorne zu bolzen und/oder sie bei Umschaltmomente sofort wieder zu verlieren, kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Stichwort "Präzision". Wir konnten so kaum für Entlastung sorgen. Das muss schnell und zwingend besser werden. Deutlich besser.
Das Spiel war ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig der Kopf im Fußball ist. Und wie schnell sich das Blatt in einer Situation wie der unseren wenden kann.
Ich bin mir zu 90% sicher, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn der FC in der ersten HZ getroffen hätte.
Die Tore sind im Übrigen auch zu einem perfekten Zeitpunkt gefallen. So hat man den Kölnern in HZ 2 sofort den Wind aus den Segeln genommen.
Um auf MP zurückzukommen: Er hat noch verdammt viel Arbeit vor sich. Wir können froh sein, dass Ache so spät getroffen hat. Ein früherer Treffer hätte das Nervenkostüm noch mal ordentlich strapaziert.
Für Lobeshymnen ist es mir also deutlich zu früh. Gleiches gilt für die VV. Hier hätte man mMn bis zu WP abwarten können/müssen.
Nach der LSP warten zwei weitere, schwere Gegner. Wie gefestigt wir wirklich sind, müssen wir dann erneut unter Beweis stellen. Auch, inwieweit MP die Jungs in die Spur bekommen hat.
Hier könnte es erneut ungemütlich werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leonski am 20.09.2026 um 11:17 Uhr bearbeitet
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