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Eugen Polanski
Geburtsdatum 17.03.1986
Alter 40
Nat. Polen  Polen
Funktion Trainer
Akt. Verein Borussia Mönchengladbach

Eugen Polanski [Trainer]

15.09.2025 - 17:44 Uhr
Eugen Polanski [Trainer] |#4391
10.05.2026 - 21:11 Uhr
Zitat von Juenter1900

Ob Kovac "fest" (?) im Sattel sitzt oder nicht, ist eh OT, abgesehen davon, dass mit der Vizemeisterschaft ein Trainerwechsel schon sehr schwer vermittelbar wäre (aber welcher Trainer sitzt schon wirklich fest im Sattel außer der in Heidenheim?).

Aber hier geht es um Polanski.

Ich muss mal sagen, dass er meinen Respekt genießt, sich das mit Platz 18 (sowie diesem Kader) angetan zu haben und dann punktetechnisch ja auch sehr verheißungsvoll gestartet ist
(Ja, ich weiß, dass er dafür auch ein paar Euro mehr verdient als bei der U23 zwinker).

Ihn hier "abzuqualifizieren" halte ich für deplatziert. Immerhin hat er mit der grausamen Angsthasentaktik gegen Heidenheim, Mainz und Co. dafür gesorgt, dass wir am Ende doch irgendwie genug Punkte gehamstert haben.
Dennoch wird der Verein nach diesem Rückrundenverlauf nicht umhin kommen, für die neue Saison einen anderen Versuch zu starten, auch wenn das "Hauptproblem" meines Erachtens nach wie vor bei den Spielern liegt.
Noch so eine grausame Saison dürfte selbst für die hart gesottenen Borussia Fans schwer zu vermitteln sein.
Was mich wahnsinnig macht, dass die Mannschaft es ganz grundsätzlich könnte (s. Dortmund), offenbar aber nur in ca. 4 von 34 Spielen.

Schröder wird im Blick haben, wer als Trainer aktuell für uns sinnvoll sein könnte, verfügbar und bezahlbar ist.
Ich fürchte, den muss man noch backen. ... und den Reitz-Abgang wird man auch erst noch "kompensieren" müssen.

Wie es dann sportlich aufgeht, werden wir 2027 sehen ...
Strassi hat im letzten Pfostenbruch erzählt, dass es Polanskis großer Karriereplan war, die erste Mannschaft von Borussia zu übernehmen. Ich denke, dass er es daher als fulminante und ggf. einmalige Chance angesehen hat und es nichts, wofür wir jetzt demütig uns bedanken müssen, dass er selbstlos dieses Wagnis eingegangen hat.

P.S.: Wir waren 16. als er Borussia übernommen hat, am 3. Spieltag kann man auch nicht von abgeschlagen oder sonst etwas reden. (Hast du auch nicht, nur als Ergänzung) In seinen beiden ersten Spielen hat er uns dann auf Platz 18 "geführt". 😉

•     •     •

== Borussen-League-Sieger 2014 ==
== Tippspiel-Pokalsieger 2021 ==
== Tippspiel-Sieger Superligaen (DK) 2024 ==

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fluchgeburt am 10.05.2026 um 21:12 Uhr bearbeitet
Eugen Polanski [Trainer] |#4392
10.05.2026 - 22:12 Uhr
Zitat von FohlenEska
Seoane war fertig und hätte gar nicht mehr die neue Saison starten dürfen


Das stimmt, ich habe auch nur gesagt, das er mehr Punkte als Polanski mit dem Kader geholt hätte. Aber er hätte die Saison auch nicht starten dürfen, stimmt
Eugen Polanski [Trainer] |#4393
11.05.2026 - 00:23 Uhr
Zitat von Juenter1900
Ob Kovac "fest" (?) im Sattel sitzt oder nicht, ist eh OT, abgesehen davon, dass mit der Vizemeisterschaft ein Trainerwechsel schon sehr schwer vermittelbar wäre (aber welcher Trainer sitzt schon wirklich fest im Sattel außer der in Heidenheim?).

Aber hier geht es um Polanski.

Ich muss mal sagen, dass er meinen Respekt genießt, sich das mit Platz 18 (sowie diesem Kader) angetan zu haben und dann punktetechnisch ja auch sehr verheißungsvoll gestartet ist
(Ja, ich weiß, dass er dafür auch ein paar Euro mehr verdient als bei der U23 zwinker).

Ihn hier "abzuqualifizieren" halte ich für deplatziert. Immerhin hat er mit der grausamen Angsthasentaktik gegen Heidenheim, Mainz und Co. dafür gesorgt, dass wir am Ende doch irgendwie genug Punkte gehamstert haben.
Dennoch wird der Verein nach diesem Rückrundenverlauf nicht umhin kommen, für die neue Saison einen anderen Versuch zu starten, auch wenn das "Hauptproblem" meines Erachtens nach wie vor bei den Spielern liegt.
Noch so eine grausame Saison dürfte selbst für die hart gesottenen Borussia Fans schwer zu vermitteln sein.
Was mich wahnsinnig macht, dass die Mannschaft es ganz grundsätzlich könnte (s. Dortmund), offenbar aber nur in ca. 4 von 34 Spielen.

Schröder wird im Blick haben, wer als Trainer aktuell für uns sinnvoll sein könnte, verfügbar und bezahlbar ist.
Ich fürchte, den muss man noch backen. ... und den Reitz-Abgang wird man auch erst noch "kompensieren" müssen.

Wie es dann sportlich aufgeht, werden wir 2027 sehen ...



Ich hab schon öfter gelesen, dass Polanski als 18er gestartet ist. Das stimmt aber nicht. Wir waren 16er
Eugen Polanski [Trainer] |#4394
11.05.2026 - 06:29 Uhr
Wie werden nie erfahren, was ein anderer Trainer mit diesem Kader "geschafft" hätte.

Die gute Nachricht: Der Gau wurde verhindert.
Die schlechte Nachricht: Jeder Kader spielt so Fußball wie er es kann und landet auf dem Tabellenplatz, den er sich verdient.

Ob wir einen neuen Trainer brauchen kann vor, dem Hintergrund dieser zusammengestümperten Mannschaft ,keiner sagen. Dieser Kader ist wirtschaftlich übermütig von Eberl geplant worden.
Corona und viel Verletzungspech führten zu finanziellen und sportlichen Defiziten die Virkus - in weiten Teilen-
überfordert und kompetenzfrei weiterentwickelt hat.

Und der Club und alle Verantwortlichen waren froh, eine preiswerte Lösung für den wichtigsten Job im Club zu haben und habe jahrelang zugesehen.

Wahrscheinlich hat EP jetzt das Problem, dass man ihm die fehlende Entwicklung ankreiden wird oder muss.
Aber hat viele Talente, jedoch keine Mannschaft, die man entwickeln kann.
Eugen Polanski [Trainer] |#4395
11.05.2026 - 07:35 Uhr
Zitat von kripsmann
Wie werden nie erfahren, was ein anderer Trainer mit diesem Kader "geschafft" hätte.

Die gute Nachricht: Der Gau wurde verhindert.
Die schlechte Nachricht: Jeder Kader spielt so Fußball wie er es kann und landet auf dem Tabellenplatz, den er sich verdient.

Ob wir einen neuen Trainer brauchen kann vor, dem Hintergrund dieser zusammengestümperten Mannschaft ,keiner sagen. Dieser Kader ist wirtschaftlich übermütig von Eberl geplant worden.
Corona und viel Verletzungspech führten zu finanziellen und sportlichen Defiziten die Virkus - in weiten Teilen-
überfordert und kompetenzfrei weiterentwickelt hat.

Und der Club und alle Verantwortlichen waren froh, eine preiswerte Lösung für den wichtigsten Job im Club zu haben und habe jahrelang zugesehen.

Wahrscheinlich hat EP jetzt das Problem, dass man ihm die fehlende Entwicklung ankreiden wird oder muss.
Aber hat viele Talente, jedoch keine Mannschaft, die man entwickeln kann.


Ich glaube, du bringst es auf den Punkt.
Der Verein hat sich irgendwann gegen Eberls Plan entschieden, und seitdem segeln wir ohne Sinn und Verstand in Richtung 2. Liga. Es fehlt seitdem ein Steuermann. Man hat die Welle die wir damals erzeugen konnten nicht nur ausgeritten, sondern ist seitdem nicht mehr aufs Brett gekommen.
Da wir uns soviel Speck aneignen konnten, sind die Fehler (vor allem auf Virkus zu setzen) nicht sofort bestraft worden.
Es liegt mitnichten nur an EP, aber leider konnte er auch nur Schadensbegrenzung betreiben. Das ist ihm hoch anzurechnen. Sein pragmatischer Ansatz war vielleicht genau der Richtige, ob der Situation, in der der Kader sich befand.
Die Qualität reicht eben auch nur noch fürs untere Drittel, wenn die Topscorer komplett ausfallen. Da brauchts dann wieder den perfekten Trainer.
Und den sehe ich in Polanski nicht mehr.

•     •     •

Originalzitat von Günther Netzer:

"Da haben Spieler auf dem Spielfeld gestanden, gestandene Spieler."
Eugen Polanski [Trainer] |#4396
11.05.2026 - 07:35 Uhr
Zitat von Piwinho2
Zitat von Juenter1900

Ob Kovac "fest" (?) im Sattel sitzt oder nicht, ist eh OT, abgesehen davon, dass mit der Vizemeisterschaft ein Trainerwechsel schon sehr schwer vermittelbar wäre (aber welcher Trainer sitzt schon wirklich fest im Sattel außer der in Heidenheim?).

Aber hier geht es um Polanski.

Ich muss mal sagen, dass er meinen Respekt genießt, sich das mit Platz 18 (sowie diesem Kader) angetan zu haben und dann punktetechnisch ja auch sehr verheißungsvoll gestartet ist
(Ja, ich weiß, dass er dafür auch ein paar Euro mehr verdient als bei der U23 zwinker).

Ihn hier "abzuqualifizieren" halte ich für deplatziert. Immerhin hat er mit der grausamen Angsthasentaktik gegen Heidenheim, Mainz und Co. dafür gesorgt, dass wir am Ende doch irgendwie genug Punkte gehamstert haben.
Dennoch wird der Verein nach diesem Rückrundenverlauf nicht umhin kommen, für die neue Saison einen anderen Versuch zu starten, auch wenn das "Hauptproblem" meines Erachtens nach wie vor bei den Spielern liegt.
Noch so eine grausame Saison dürfte selbst für die hart gesottenen Borussia Fans schwer zu vermitteln sein.
Was mich wahnsinnig macht, dass die Mannschaft es ganz grundsätzlich könnte (s. Dortmund), offenbar aber nur in ca. 4 von 34 Spielen.

Schröder wird im Blick haben, wer als Trainer aktuell für uns sinnvoll sein könnte, verfügbar und bezahlbar ist.
Ich fürchte, den muss man noch backen. ... und den Reitz-Abgang wird man auch erst noch "kompensieren" müssen.

Wie es dann sportlich aufgeht, werden wir 2027 sehen ...



Ich hab schon öfter gelesen, dass Polanski als 18er gestartet ist. Das stimmt aber nicht. Wir waren 16er

Und dass wir dankbar sein müssen, dass er sich das "angetan" hat.. naja.

Das Interview nach dem Spiel macht mir schon wieder Angst, wie er von seinem Vertrag redet.
Bin im Moment immer so hin- und hergerissen, mit wieviel Sorge auf die neue Saison blicken soll.

Unter Polanski, so meine Meinung, werden wir nach 2-3 Spieltagen wieder die selbe Diskussion haben, wie diese Saison.
Polanski ist massiv angeschlagen.
Hat kein Spielsystem entwickelt, keine Spieler entwickelt. Wirkt wie ein bockiges Kind, das immer die Dreierkette durchsetzen muss. Kein vorhandenes InGame-Coaching, merkwürdige Antworten und (nur meiner Meinung nach) eine gewaltige Prise Arroganz in Interviews.

Punkteschnitt von 1,13 (1,08 als Cheftrainer) und mangelnde Aussicht auf fußballerische Weiterentwicklung machen eine Trennung eigentlich unumgänglich.
Aber wir haben ja noch ein Präsidium...
Eugen Polanski [Trainer] |#4397
11.05.2026 - 07:50 Uhr
Habe mir gerade nochmal die Stimmen nach dem Spiel von Sky angeguckt. Polanski war anfangs wirklich sympathisch, mittlerweile finde ich ihn unerträglich. Permanent belehrende, patzige Antworten. Ich frage mich wirklich, wie er es schafft mit so einer Selbstverständlichkeit so aufzutreten, wenn man bedenkt, dass seine Mannschaft es Woche für Woche an elementaren Dingen vermissen lässt (die wenigen Ausnahmen mal ausgeklammert).
Der Mann sollte mal von seinem hohen Ross runterkommen. Aus fussballerischen / fachlichen Gründen gibt es sowieso kaum noch Argumente für ihn, mittlerweile finde ich ihn menschlich auch einfach nur noch extrem unsympathisch. Auch, wie er mittlerweile ein ums andere Mal die Mannschaften in die Pfanne haut. Der Typ hat sowas von fertig. Ich mache drei Kreuze, wenn der endlich weg ist.
Eugen Polanski [Trainer] |#4398
11.05.2026 - 08:06 Uhr
Zitat von gladbacher01
Habe mir gerade nochmal die Stimmen nach dem Spiel von Sky angeguckt. Polanski war anfangs wirklich sympathisch, mittlerweile finde ich ihn unerträglich. Permanent belehrende, patzige Antworten. Ich frage mich wirklich, wie er es schafft mit so einer Selbstverständlichkeit so aufzutreten, wenn man bedenkt, dass seine Mannschaft es Woche für Woche an elementaren Dingen vermissen lässt (die wenigen Ausnahmen mal ausgeklammert).
Der Mann sollte mal von seinem hohen Ross runterkommen. Aus fussballerischen / fachlichen Gründen gibt es sowieso kaum noch Argumente für ihn, mittlerweile finde ich ihn menschlich auch einfach nur noch extrem unsympathisch. Auch, wie er mittlerweile ein ums andere Mal die Mannschaften in die Pfanne haut. Der Typ hat sowas von fertig. Ich mache drei Kreuze, wenn der endlich weg ist.

Ich hoffe einmal, er kommt von seinem "hohen Ross" runter, spätestens nachdem er zeitnah, nach dem Spiel gegen Hoffnungslos, gegangen wird!😁

•     •     •

Si tacuisses, philosophus mansisses /
Wenn du geschwiegen hättest, wärst du Philosoph geblieben

"Es gibt nur eine Borussia!"
Eugen Polanski [Trainer] |#4399
11.05.2026 - 08:10 Uhr
Zitat von gladbacher01
Habe mir gerade nochmal die Stimmen nach dem Spiel von Sky angeguckt. Polanski war anfangs wirklich sympathisch, mittlerweile finde ich ihn unerträglich. Permanent belehrende, patzige Antworten. Ich frage mich wirklich, wie er es schafft mit so einer Selbstverständlichkeit so aufzutreten, wenn man bedenkt, dass seine Mannschaft es Woche für Woche an elementaren Dingen vermissen lässt (die wenigen Ausnahmen mal ausgeklammert).
Der Mann sollte mal von seinem hohen Ross runterkommen. Aus fussballerischen / fachlichen Gründen gibt es sowieso kaum noch Argumente für ihn, mittlerweile finde ich ihn menschlich auch einfach nur noch extrem unsympathisch. Auch, wie er mittlerweile ein ums andere Mal die Mannschaften in die Pfanne haut. Der Typ hat sowas von fertig. Ich mache drei Kreuze, wenn der endlich weg ist.


Ich glaube, Eugen Polanski ist mittlerweile sehr angefasst von der Kritik, die ihm entgegenweht und rein menschlich habe ich dafür volles Verständnis. Es kanalisiert sich derzeit in gefühlter Bockigkeit. Das scheint so sein Ventil zu sein. Wirklich professionell ist das nicht, da stimme ich zu. Menschlich ist es irgendwo verständlich.

Ich vermute, in seiner Wahrnehmung hat er die ihm gestellte Aufgabe erfüllt. Und bis zu einem gewissen Grad ist es ja tatsächlich nicht nur seine Schuld, dass die Mannschaft oft spielt wie sie spielt. Verantwortlichkeit ist nicht gleich Schuld. Aber klar...das geht nunmal mit seiner Jobbeschreibung einher.

Eugen ist ein echter Borusse und ich nehme es ihm ab, dass es sein großer Traum war, hier Trainer der 1. Mannschaft zu werden. Wie so oft sieht die Realität aber anders aus als das, was wir uns in Träumen vorstellen. Das kann für Frust, Ernüchterung und Enttäuschung sorgen. Alles menschlich.

Was machen wir also mit ihm? Ich neige mehr und mehr dazu ihm zuzugestehen, dass er unter den gegebenen Voraussetzungen einen ordentlichen Job gemacht hat. Die Mannschaft spielt weiter erstklassig. Sind wir mal ehrlich: Wir alle hatten doch im Laufe der Saison Sorge, dass wir diesmal fällig sind. Besonders unsere Art als Team zu verteidigen war besorgniserregend. Eugen hat uns da (von kleineren Ausreißern mal abgesehen) stabilisiert. Aber ja: Mit einem Ansatz, der von Fans wirklich maximale Leidensfähigkeit erfordert.

Bevor der Verein bzw. die sportliche Leitung nicht klar definiert hat, wie unser Fußball in den nächsten Jahren aussehen soll, macht es keinen Sinn, den Trainer zu wechseln. Wir müssen endlich mal an den Punkt kommen, eine Strategie zu entwickeln und diese dann auch durchzuziehen. Ohne uns von temporären Misserfolgen jedes Mal aus der Spur bringen zu lassen. Das ist es, was ich Roland Virkus am meisten vorwerfe. Eine Überzeugung auch mal gegen Widerstände durchzuboxen. Stattdessen hat er sich ständig treiben lassen, wenn mal etwas nicht sofort funktioniert hat. Die permanenten Trainerwechsel samt chaotischer Kaderstruktur sind das zwangsläufige Ergebnis, wenn man Ideen permanent über den Haufen wirft.

Und da sind wir im Grunde bei dem für mich entscheidenden Punkt, warum ich mit Eugen Polanski trotzdem nicht weitermachen würde. Auch ihm fehlt in meinen Augen die nötige Stärke und Souveränität, um mit dem öffentlichen Druck konstruktiv umzugehen. Er wirkt patzig und das nimmt ihm in meinen Augen seine größte Stärke: In einfachen Worten die Menschen mitzunehmen.

Borussia Mönchengladbach ist ein Verein mit viel Leidenschaft und Gefühl. Wenn es läuft, entsteht daraus eine Wucht, die die Mannschaft trägt. Wenn nicht, lähmt es den ganzen Verein. Wir brauchen Führungskräfte, die sich davon nicht umwerfen lassen. Menschen, die das moderieren und in Bahnen lenken können. Schröder traue ich das zu. Eugen nicht. Es entscheidet sich durchaus schon jetzt, mit welchem Gefühl wir in die kommende Saison starten. Und derzeit ist das bei mir nicht positiv. Meine Sorge wieder mit einem angeschlagenen Coach in die neue Saison zu gehen, ist leider größer als meine Hoffnung, dass Eugen noch zeigen kann, was er wirklich drauf hat.
Eugen Polanski [Trainer] |#4400
11.05.2026 - 08:29 Uhr
Zitat von ToDieFor1982
Zitat von gladbacher01

Habe mir gerade nochmal die Stimmen nach dem Spiel von Sky angeguckt. Polanski war anfangs wirklich sympathisch, mittlerweile finde ich ihn unerträglich. Permanent belehrende, patzige Antworten. Ich frage mich wirklich, wie er es schafft mit so einer Selbstverständlichkeit so aufzutreten, wenn man bedenkt, dass seine Mannschaft es Woche für Woche an elementaren Dingen vermissen lässt (die wenigen Ausnahmen mal ausgeklammert).
Der Mann sollte mal von seinem hohen Ross runterkommen. Aus fussballerischen / fachlichen Gründen gibt es sowieso kaum noch Argumente für ihn, mittlerweile finde ich ihn menschlich auch einfach nur noch extrem unsympathisch. Auch, wie er mittlerweile ein ums andere Mal die Mannschaften in die Pfanne haut. Der Typ hat sowas von fertig. Ich mache drei Kreuze, wenn der endlich weg ist.


Ich glaube, Eugen Polanski ist mittlerweile sehr angefasst von der Kritik, die ihm entgegenweht und rein menschlich habe ich dafür volles Verständnis. Es kanalisiert sich derzeit in gefühlter Bockigkeit. Das scheint so sein Ventil zu sein. Wirklich professionell ist das nicht, da stimme ich zu. Menschlich ist es irgendwo verständlich.

Ich vermute, in seiner Wahrnehmung hat er die ihm gestellte Aufgabe erfüllt. Und bis zu einem gewissen Grad ist es ja tatsächlich nicht nur seine Schuld, dass die Mannschaft oft spielt wie sie spielt. Verantwortlichkeit ist nicht gleich Schuld. Aber klar...das geht nunmal mit seiner Jobbeschreibung einher.

Eugen ist ein echter Borusse und ich nehme es ihm ab, dass es sein großer Traum war, hier Trainer der 1. Mannschaft zu werden. Wie so oft sieht die Realität aber anders aus als das, was wir uns in Träumen vorstellen. Das kann für Frust, Ernüchterung und Enttäuschung sorgen. Alles menschlich.

Was machen wir also mit ihm? Ich neige mehr und mehr dazu ihm zuzugestehen, dass er unter den gegebenen Voraussetzungen einen ordentlichen Job gemacht hat. Die Mannschaft spielt weiter erstklassig. Sind wir mal ehrlich: Wir alle hatten doch im Laufe der Saison Sorge, dass wir diesmal fällig sind. Besonders unsere Art als Team zu verteidigen war besorgniserregend. Eugen hat uns da (von kleineren Ausreißern mal abgesehen) stabilisiert. Aber ja: Mit einem Ansatz, der von Fans wirklich maximale Leidensfähigkeit erfordert.

Bevor der Verein bzw. die sportliche Leitung nicht klar definiert hat, wie unser Fußball in den nächsten Jahren aussehen soll, macht es keinen Sinn, den Trainer zu wechseln. Wir müssen endlich mal an den Punkt kommen, eine Strategie zu entwickeln und diese dann auch durchzuziehen. Ohne uns von temporären Misserfolgen jedes Mal aus der Spur bringen zu lassen. Das ist es, was ich Roland Virkus am meisten vorwerfe. Eine Überzeugung auch mal gegen Widerstände durchzuboxen. Stattdessen hat er sich ständig treiben lassen, wenn mal etwas nicht sofort funktioniert hat. Die permanenten Trainerwechsel samt chaotischer Kaderstruktur sind das zwangsläufige Ergebnis, wenn man Ideen permanent über den Haufen wirft.

Und da sind wir im Grunde bei dem für mich entscheidenden Punkt, warum ich mit Eugen Polanski trotzdem nicht weitermachen würde. Auch ihm fehlt in meinen Augen die nötige Stärke und Souveränität, um mit dem öffentlichen Druck konstruktiv umzugehen. Er wirkt patzig und das nimmt ihm in meinen Augen seine größte Stärke: In einfachen Worten die Menschen mitzunehmen.

Borussia Mönchengladbach ist ein Verein mit viel Leidenschaft und Gefühl. Wenn es läuft, entsteht daraus eine Wucht, die die Mannschaft trägt. Wenn nicht, lähmt es den ganzen Verein. Wir brauchen Führungskräfte, die sich davon nicht umwerfen lassen. Menschen, die das moderieren und in Bahnen lenken können. Schröder traue ich das zu. Eugen nicht. Es entscheidet sich durchaus schon jetzt, mit welchem Gefühl wir in die kommende Saison starten. Und derzeit ist das bei mir nicht positiv. Meine Sorge wieder mit einem angeschlagenen Coach in die neue Saison zu gehen, ist leider größer als meine Hoffnung, dass Eugen noch zeigen kann, was er wirklich drauf hat.


Danke Dir für diese sehr differenzierte Analyse, wo Du auch den menschlichen Aspekt nicht aus den Augen verlierst.

Darin finde ich mich absolut wider.

Ich kann Deiner Argumentation vollumfänglich folgen.

Das Einzige, wo ich bei mir selbst noch ein großes Fragezeichen habe - wer ist dieser Mr. X da draußen?

Ein Einfaches „jeder kann das besser“ - ist sehr einfach. Für mich ist es damit aber nicht getan und für mich auch keine Basis für eine vernünftige Diskussion.
Damit meine ich jetzt nicht Dich. Es ist allerdings ein mittlerweile allgemeiner Tenor hier, dass man die Trennung fordert, aber inhaltlich nicht mit Dingen kommt, wer das in welcher Form auch immer in die richtige Bahnen lenken könnte.

Ein gutes Beispiel gegen Widerstände anzukämpfen, hat Frank Baumann im Sommer gegeben. Denn er hat aus voller Überzeugung gehandelt, obwohl der Gegenwind maximal brutal war.
Ich wünsche Schröder ein gutes Händchen für den Sommer, egal in welche Richtung. Die Wichtigkeit liegt in der Überzeugung.
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