Der Konkurrenzthread 2020/21
14.07.2020 - 10:44 Uhr
09.06.2021 - 17:05 Uhr
Zitat von gbcthh
Ganz genau. Einerseits sind wir gegen due Super-League wegen nicht vorhandenem sportlichen Wettbewerb aber dann 3 Punkte einsammeln wollen, weil ein Spieler einen anderen Namen hat? Das hat doch null Einfluss auf irgendeinen Spielstand - selbst wenn Silas auf dem Platz gewesen wäre. Ich würde mich für meinen Verein schämen, wenn man da Einspruch einlegen sollte. Ja, ja - Millionen, Fußbalkromantik, nicht hart genug fürs Haifischbecken. Ich bin stolz auf meinen Verein, weil er für gewisse Werte steht.
Ganz genau. Einerseits sind wir gegen due Super-League wegen nicht vorhandenem sportlichen Wettbewerb aber dann 3 Punkte einsammeln wollen, weil ein Spieler einen anderen Namen hat? Das hat doch null Einfluss auf irgendeinen Spielstand - selbst wenn Silas auf dem Platz gewesen wäre. Ich würde mich für meinen Verein schämen, wenn man da Einspruch einlegen sollte. Ja, ja - Millionen, Fußbalkromantik, nicht hart genug fürs Haifischbecken. Ich bin stolz auf meinen Verein, weil er für gewisse Werte steht.
Wie der VfBler weiter oben richtig anmerkte, spielt es für uns nicht die ganz große Rolle aus sportlicher Sicht.
Ich finde aber bedenklich wenn man bei dem ganzen Sachverhalt, den Spieler nur in der Opferrolle sieht, schließlich hat er das faule Spiel mitgespielt und das gehört durch das "Geständnis" jetzt nicht einfach so abgehakt und unter den Teppich gekehrt, ansonsten können wir alle Regeln einfach abschaffen.
Inwieweit der VfB da Kenntnis hatte bzw wann dieser in Kenntnis gesetzt wurde und ob und wie da eine Strafe angemessen wäre ist da nicht unwichtig in meinen Augen. Alles so durchzuwinken, wäre mMn aber ein fatales Zeichen.
09.06.2021 - 18:07 Uhr
Ich hab mich gestern Abend auch mal bisschen mit dem Thema befasst und hab auch einiges dazu gegoogelt.
Man findet ja relativ leicht Informationen 1. zu den Sachverhalten aus Dezember 2019 und 2. zu dem Spieler Mvumpa Katompa. Ich hab ganze 20 Minuten gebraucht, um die Spielberichte seiner U20 Auftritte für Kongo zu finden und ein passendes Foto von ihm noch dazu.
https://www.getfootballnewsfrance.com/2019/vfb-stuttgart-striker-silas-wamangituka-suspected-of-using-a-fake-name-lequipe/
https://www.cosafa.com/live-cosafa-u20-zambia-vs-dr-congo-semifinal-17h00-local-15h00-gmt/
http://www.fecofa-rdc.com/la-rdc-medaillee-de-bronze-a-la-cosafa-cup-u20/
https://www.leopardsfoot.com/cosafa-cup-u20-la-rdc-debute-par-un-nul-face-au-mozambique-0-0/
Cosafa U20 Youth Championship Angola vs Congo
https://backpagepix.com/wp-content/uploads/2016/12/B16LPMN0150-794x1024.jpg
Ich finde den gesamten Sachverhalt ziemlich schwierig, weil Mvumpa Katompa dies wohl alles von sich selbst aus nicht gemacht haben kann, insofern spielte hier wohl der Berater eine große Rolle bei. Leider hat man aber von dessen Seite noch rein gar nichts dazu gehört, insofern kann man sich auch jetzt noch kein richtiges Bild von der gesamten Geschichte machen.
Der Spieler selbst tut mir auf der einen Seite richtig leid, dass er wohl von seinem Berater so ausgenutzt und dann schlichtweg wohl auch erpresst worden ist. Nur, er hat sich eben auf der anderen Seite darauf eingelassen und dazu sollte ihm wohl durchaus auch bewusst gewesen sein, dass man nicht so einfach seinen Namen + Geburtsdatum und seine Pässe "ändern" lässt. Genau mit diesem Schritt fängt der ganze Mist nämlich dann an. Wenn man hier dem Berater nun "unterstellt" er habe ihn dazu gezwungen, dann wird das wohl ein ziemlicher Seiltanz werden, denn das wäre dann auch zu beweisen.
Was mich aber von Vereinsseite doch verwundert ist, dass es wohl ausreichend ist, sich schlichtweg auf die Richtigkeit der Ausweise zu stützen. Im ersten Anlauf kann ich das ja sogar vielleicht noch verstehen, aber es gab ja bereits wohl vor dem Wechsel zum VfB Zweifel, die dann später in 2019 erneut an die Öffentlichkeit kamen, auch nahmen wohl andere Vereine Abstand von einem Transfer. Es ist doch bekannt, dass es in gewissen Ländern deutlich leichter ist, dort an diese Papiere auf anderen Wegen zu gelangen. Wenn ich nun die Pässe an sich überprüfe, werde ich natürlich keine Fehler entdecken können, in diesen Fällen wird wohl kaum der Spieler oder Berater mit Stift und Uhu daran rummachen, da sind schließlich Profis am Werke.
Was mir dann hierbei einfach fehlt ist das Hinterfragen 1. bei dem Spieler selbst (und damit meine ich jetzt nicht nur mal nachhören ob der Pass richtig ist) und 2. zu hinterfragen, ob die Person denn die Person auf dem Pass überhaupt ist. Dazu hätte man auch Kontakt zum kongolesischen Verband aufnehmen können, meiner Meinung nach ist/wäre das nicht zu viel verlangt. Dort wäre man wohl zügig mit dem Namen Mvumpa Katompa voran gekommen. Aus dem ersten Link weiter oben wurde dies bereits angesprochen und dies führt dann auch zu dem bekannten L'Équipe Artikel.
Auch braucht man hier in der heutigen Zeit keine Detektive engagieren oder die Interpol zu informieren, Google bringt einen da relativ schnell zum Ziel. Grade Informationen zu den U-Spielen finden sich selbst bei den kleinsten Verbändern heutzutage. Somit hätte man selbst ja durchaus etwas mehr in Erfahrung bringen können, anstatt sich nur einfach auf die Aussage von Silas und die Pässe zu verlassen.
Übrigens, auch die Verbände spielen hierbei ja eine Rolle, denn auch die Spielberechtigung und Pässe müssen dort auch gefälscht worden sein, denn im Kongo selbst hat er ja unter seinem richtigen Namen gespielt.
Und auch hier sitzen natürlich Mitwisser und "Mittäter" die im späteren Verlauf nach Änderung des Namens finanziell davon profitieren wollen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist ja die Ausbildungsentschädigung, da frage ich mich dann schon, in welche Taschen die bei diesen Vereinen wohl fließen wird. Zwangsläufig müssen hier ja Kontakte zu den "Beratern" bestehen. Auch werden diese Vereine und Vereinsverantwortlichen wohl den Weg dieser "verschollenen" Spieler verfolgen, so denn sie dann den Durchbruch in Europa schaffen, diese wissen ja, wer sie in Wirklichkeit sind. Diese haben die Spiele vor Ort und in den U-Mannschaften verfolgt, diesen wird wohl auch auffallen, wenn einer ihrer besten Spieler auf einmal nicht mehr da ist und dann auf einmal in Europa 1-2 Jahre später dann groß aufspielt. Da hilft es dann auch wenig, wenn ich meinen Namen und mein Geburtsdatum ändere, diesen Personen wird das bekannt sein, unabhängig davon, was unsere Behörden zu diesem Thema sagen. Fraglich bleibt dann aber, was diese Vereinsverantwortlichen dann im späteren Verlauf damit vorhaben, der Erpressung steht jedenfalls nichts mehr im Wege. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein, aber es ist ja auch unseren Vereinen hier bekannt, dass bei einem Wechsel aus Afrika sehr oft mehrere Beteiligte die Hände offen halten, dieses Thema ist nicht Neues und Beteiligungen an später folgenden Transfers sind bei den enormen Summen dann schon lohnenswert.
Ich persönlich fände es gut, wenn man diese Themen nun abarbeitet und versucht hier Lösungen für die jungen Kicker aus den fernen Ländern anzubieten. Korruption wird es diesen Ländern auch weiterhin geben, da es um viel Geld geht, wird dies leider auch immer wieder zwielichtige Gestalten anziehen, ganz auflösen wird man das nie, aber evtl. wäre eine europäische Anlaufstelle ein erster Weg diese Spieler nicht in die Fänge solcher Typen zu treiben. Mvumpa Katompa wird sicher nicht der Erste und der Letzte sein, aber jeder einzelne Fall ist schon zu viel und die ausbildenden Vereine werden hierbei ja auch übergangen, auch diese müssen mitgenommen werden, auch diese sollten von ihrer Arbeit profitieren.
Man findet ja relativ leicht Informationen 1. zu den Sachverhalten aus Dezember 2019 und 2. zu dem Spieler Mvumpa Katompa. Ich hab ganze 20 Minuten gebraucht, um die Spielberichte seiner U20 Auftritte für Kongo zu finden und ein passendes Foto von ihm noch dazu.
https://www.getfootballnewsfrance.com/2019/vfb-stuttgart-striker-silas-wamangituka-suspected-of-using-a-fake-name-lequipe/
https://www.cosafa.com/live-cosafa-u20-zambia-vs-dr-congo-semifinal-17h00-local-15h00-gmt/
http://www.fecofa-rdc.com/la-rdc-medaillee-de-bronze-a-la-cosafa-cup-u20/
https://www.leopardsfoot.com/cosafa-cup-u20-la-rdc-debute-par-un-nul-face-au-mozambique-0-0/
Cosafa U20 Youth Championship Angola vs Congo
https://backpagepix.com/wp-content/uploads/2016/12/B16LPMN0150-794x1024.jpg
Ich finde den gesamten Sachverhalt ziemlich schwierig, weil Mvumpa Katompa dies wohl alles von sich selbst aus nicht gemacht haben kann, insofern spielte hier wohl der Berater eine große Rolle bei. Leider hat man aber von dessen Seite noch rein gar nichts dazu gehört, insofern kann man sich auch jetzt noch kein richtiges Bild von der gesamten Geschichte machen.
Der Spieler selbst tut mir auf der einen Seite richtig leid, dass er wohl von seinem Berater so ausgenutzt und dann schlichtweg wohl auch erpresst worden ist. Nur, er hat sich eben auf der anderen Seite darauf eingelassen und dazu sollte ihm wohl durchaus auch bewusst gewesen sein, dass man nicht so einfach seinen Namen + Geburtsdatum und seine Pässe "ändern" lässt. Genau mit diesem Schritt fängt der ganze Mist nämlich dann an. Wenn man hier dem Berater nun "unterstellt" er habe ihn dazu gezwungen, dann wird das wohl ein ziemlicher Seiltanz werden, denn das wäre dann auch zu beweisen.
Was mich aber von Vereinsseite doch verwundert ist, dass es wohl ausreichend ist, sich schlichtweg auf die Richtigkeit der Ausweise zu stützen. Im ersten Anlauf kann ich das ja sogar vielleicht noch verstehen, aber es gab ja bereits wohl vor dem Wechsel zum VfB Zweifel, die dann später in 2019 erneut an die Öffentlichkeit kamen, auch nahmen wohl andere Vereine Abstand von einem Transfer. Es ist doch bekannt, dass es in gewissen Ländern deutlich leichter ist, dort an diese Papiere auf anderen Wegen zu gelangen. Wenn ich nun die Pässe an sich überprüfe, werde ich natürlich keine Fehler entdecken können, in diesen Fällen wird wohl kaum der Spieler oder Berater mit Stift und Uhu daran rummachen, da sind schließlich Profis am Werke.
Was mir dann hierbei einfach fehlt ist das Hinterfragen 1. bei dem Spieler selbst (und damit meine ich jetzt nicht nur mal nachhören ob der Pass richtig ist) und 2. zu hinterfragen, ob die Person denn die Person auf dem Pass überhaupt ist. Dazu hätte man auch Kontakt zum kongolesischen Verband aufnehmen können, meiner Meinung nach ist/wäre das nicht zu viel verlangt. Dort wäre man wohl zügig mit dem Namen Mvumpa Katompa voran gekommen. Aus dem ersten Link weiter oben wurde dies bereits angesprochen und dies führt dann auch zu dem bekannten L'Équipe Artikel.
Auch braucht man hier in der heutigen Zeit keine Detektive engagieren oder die Interpol zu informieren, Google bringt einen da relativ schnell zum Ziel. Grade Informationen zu den U-Spielen finden sich selbst bei den kleinsten Verbändern heutzutage. Somit hätte man selbst ja durchaus etwas mehr in Erfahrung bringen können, anstatt sich nur einfach auf die Aussage von Silas und die Pässe zu verlassen.
Übrigens, auch die Verbände spielen hierbei ja eine Rolle, denn auch die Spielberechtigung und Pässe müssen dort auch gefälscht worden sein, denn im Kongo selbst hat er ja unter seinem richtigen Namen gespielt.
Und auch hier sitzen natürlich Mitwisser und "Mittäter" die im späteren Verlauf nach Änderung des Namens finanziell davon profitieren wollen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist ja die Ausbildungsentschädigung, da frage ich mich dann schon, in welche Taschen die bei diesen Vereinen wohl fließen wird. Zwangsläufig müssen hier ja Kontakte zu den "Beratern" bestehen. Auch werden diese Vereine und Vereinsverantwortlichen wohl den Weg dieser "verschollenen" Spieler verfolgen, so denn sie dann den Durchbruch in Europa schaffen, diese wissen ja, wer sie in Wirklichkeit sind. Diese haben die Spiele vor Ort und in den U-Mannschaften verfolgt, diesen wird wohl auch auffallen, wenn einer ihrer besten Spieler auf einmal nicht mehr da ist und dann auf einmal in Europa 1-2 Jahre später dann groß aufspielt. Da hilft es dann auch wenig, wenn ich meinen Namen und mein Geburtsdatum ändere, diesen Personen wird das bekannt sein, unabhängig davon, was unsere Behörden zu diesem Thema sagen. Fraglich bleibt dann aber, was diese Vereinsverantwortlichen dann im späteren Verlauf damit vorhaben, der Erpressung steht jedenfalls nichts mehr im Wege. Natürlich wird das nicht immer der Fall sein, aber es ist ja auch unseren Vereinen hier bekannt, dass bei einem Wechsel aus Afrika sehr oft mehrere Beteiligte die Hände offen halten, dieses Thema ist nicht Neues und Beteiligungen an später folgenden Transfers sind bei den enormen Summen dann schon lohnenswert.
Ich persönlich fände es gut, wenn man diese Themen nun abarbeitet und versucht hier Lösungen für die jungen Kicker aus den fernen Ländern anzubieten. Korruption wird es diesen Ländern auch weiterhin geben, da es um viel Geld geht, wird dies leider auch immer wieder zwielichtige Gestalten anziehen, ganz auflösen wird man das nie, aber evtl. wäre eine europäische Anlaufstelle ein erster Weg diese Spieler nicht in die Fänge solcher Typen zu treiben. Mvumpa Katompa wird sicher nicht der Erste und der Letzte sein, aber jeder einzelne Fall ist schon zu viel und die ausbildenden Vereine werden hierbei ja auch übergangen, auch diese müssen mitgenommen werden, auch diese sollten von ihrer Arbeit profitieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arango7 am 09.06.2021 um 18:30 Uhr bearbeitet
09.06.2021 - 21:14 Uhr
Da passiert gar nichts! Die Papiere waren offiziell und in Ordnung. Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), der Spieler ist nicht deshalb so gut, weil er aus bekannten Gründen sich ein Jahr jünger dargestellt hatte und sich anders nennen musste,, der Verein hat nullkommanull Schuld und alles ist verjährt. Es wird da sicher kein Präzedenzfall geschaffen. Die Papiere werden richtigstellt .... und fertig.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
10.06.2021 - 08:11 Uhr
Zitat von clavis
Da passiert gar nichts! Die Papiere waren offiziell und in Ordnung. Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), der Spieler ist nicht deshalb so gut, weil er aus bekannten Gründen sich ein Jahr jünger dargestellt hatte und sich anders nennen musste,, der Verein hat nullkommanull Schuld und alles ist verjährt. Es wird da sicher kein Präzedenzfall geschaffen. Die Papiere werden richtigstellt .... und fertig.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
Da passiert gar nichts! Die Papiere waren offiziell und in Ordnung. Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), der Spieler ist nicht deshalb so gut, weil er aus bekannten Gründen sich ein Jahr jünger dargestellt hatte und sich anders nennen musste,, der Verein hat nullkommanull Schuld und alles ist verjährt. Es wird da sicher kein Präzedenzfall geschaffen. Die Papiere werden richtigstellt .... und fertig.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
Die Papiere können weder offiziell noch in Ordnung sein wenn sie gefälscht waren. Heute auch ein IV mit dem Nationaltrainer der sagte das man ihn nie einlud weil man das was vermutete.
Ebenso wurde schon vor Jahren von der L´Equipe berichtet das seine Identität gefälscht sei.
Hier muss und darf man dann durchaus fragen wie intensiv es wirklich überprüft wurde seitens der DFL und auch dem Verein selbst.
10.06.2021 - 09:01 Uhr
Ich persönlich denke auch das nichts passieren wird. Wirtschaftliche Interessen werden überwiegen. So lange man mit Ihm oder auch anderen Spielern Geld verdienen kann, werden sich immer Wege finden, ob legal oder illegal. Hauptsache das Geld stimmt...
10.06.2021 - 21:12 Uhr
Zitat von franko1904
Die Papiere können weder offiziell noch in Ordnung sein wenn sie gefälscht waren. Heute auch ein IV mit dem Nationaltrainer der sagte das man ihn nie einlud weil man das was vermutete.
Ebenso wurde schon vor Jahren von der L´Equipe berichtet das seine Identität gefälscht sei.
Hier muss und darf man dann durchaus fragen wie intensiv es wirklich überprüft wurde seitens der DFL und auch dem Verein selbst.
Es ging um die Papiere DFB/DFL. In Bezug zum VfB Stuttgart. Zitat von clavis
Da passiert gar nichts! Die Papiere waren offiziell und in Ordnung. Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), der Spieler ist nicht deshalb so gut, weil er aus bekannten Gründen sich ein Jahr jünger dargestellt hatte und sich anders nennen musste,, der Verein hat nullkommanull Schuld und alles ist verjährt. Es wird da sicher kein Präzedenzfall geschaffen. Die Papiere werden richtigstellt .... und fertig.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
Da passiert gar nichts! Die Papiere waren offiziell und in Ordnung. Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), der Spieler ist nicht deshalb so gut, weil er aus bekannten Gründen sich ein Jahr jünger dargestellt hatte und sich anders nennen musste,, der Verein hat nullkommanull Schuld und alles ist verjährt. Es wird da sicher kein Präzedenzfall geschaffen. Die Papiere werden richtigstellt .... und fertig.
Ehrenhaft, dass der Spieler sich offenbarte.
Die Papiere können weder offiziell noch in Ordnung sein wenn sie gefälscht waren. Heute auch ein IV mit dem Nationaltrainer der sagte das man ihn nie einlud weil man das was vermutete.
Ebenso wurde schon vor Jahren von der L´Equipe berichtet das seine Identität gefälscht sei.
Hier muss und darf man dann durchaus fragen wie intensiv es wirklich überprüft wurde seitens der DFL und auch dem Verein selbst.
11.06.2021 - 06:43 Uhr
Zitat von clavis
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CedreiPO am 11.06.2021 um 06:50 Uhr bearbeitet
11.06.2021 - 07:09 Uhr
Zitat von CedreiPO
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Zitat von clavis
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Krasse Meinung!
Da werden junge Menschen aus armen Ländern mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geködert und das Ganze wir dann missbraucht und du nimmst es dir aus der Haltung eines privilegierten Lebens heraus zu urteilen. Respekt.
Wenn man weiß wie wenige am Ende Profi werden, dann möchte ich mir nicht mal vorstellen wieviele Jugendliche und junge Erwachsene dort auf der Strecke bleiben.
Traurig. Sowohl die Situation als auch deine Haltung.
11.06.2021 - 07:27 Uhr
Zitat von Demo_fussigott
Krasse Meinung!
Da werden junge Menschen aus armen Ländern mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geködert und das Ganze wir dann missbraucht und du nimmst es dir aus der Haltung eines privilegierten Lebens heraus zu urteilen. Respekt.
Wenn man weiß wie wenige am Ende Profi werden, dann möchte ich mir nicht mal vorstellen wieviele Jugendliche und junge Erwachsene dort auf der Strecke bleiben.
Traurig. Sowohl die Situation als auch deine Haltung.
Zitat von CedreiPO
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Zitat von clavis
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Krasse Meinung!
Da werden junge Menschen aus armen Ländern mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geködert und das Ganze wir dann missbraucht und du nimmst es dir aus der Haltung eines privilegierten Lebens heraus zu urteilen. Respekt.
Wenn man weiß wie wenige am Ende Profi werden, dann möchte ich mir nicht mal vorstellen wieviele Jugendliche und junge Erwachsene dort auf der Strecke bleiben.
Traurig. Sowohl die Situation als auch deine Haltung.
Das er das anfangs als unerfahrener 18j mitspielte ist das eine. Zudem auch eine simple Nachfrage damals beim belgischen Verein oder eine Erklärung das er nicht zurück kann ausgereicht hätte um das zu klären. Denn zu dem Zeitpunkt kannte er den Berater ja quasi auch noch nicht. Aber geschenkt. Da war er unerfahren und blauäugig.
Was mich an der Sache mehr stört ist wie schlampig der belgische und deutsche Verband so Dinge abnicken ohne zu prüfen. Speziell da es auch entsprechende Berichte der Le´Equipe gab die das aufdeckten.
Den neuen Berater hat er ja auch nicht erst seit letzter Woche, und ja da darf man dann durchaus nachhaken und fragen wieso er die Saison erst ausklingen lässt und dann nach insgesamt 3 Jahren aufklärt. Ich glaube auch das es in Stutgart durchaus Verantwortliche gab an die man sich frühzeitig hätte wenden könen wenn es so belastet.
Ähnlich verhält es sich für mich im Fall Jatta wo die Beweislast ja überragend ist. Wäre es da nicht auch längst an der Zeit das man Farbe bekennt ?
11.06.2021 - 15:35 Uhr
Zitat von franko1904
Das er das anfangs als unerfahrener 18j mitspielte ist das eine. Zudem auch eine simple Nachfrage damals beim belgischen Verein oder eine Erklärung das er nicht zurück kann ausgereicht hätte um das zu klären. Denn zu dem Zeitpunkt kannte er den Berater ja quasi auch noch nicht. Aber geschenkt. Da war er unerfahren und blauäugig.
Was mich an der Sache mehr stört ist wie schlampig der belgische und deutsche Verband so Dinge abnicken ohne zu prüfen. Speziell da es auch entsprechende Berichte der Le´Equipe gab die das aufdeckten.
Den neuen Berater hat er ja auch nicht erst seit letzter Woche, und ja da darf man dann durchaus nachhaken und fragen wieso er die Saison erst ausklingen lässt und dann nach insgesamt 3 Jahren aufklärt. Ich glaube auch das es in Stutgart durchaus Verantwortliche gab an die man sich frühzeitig hätte wenden könen wenn es so belastet.
Ähnlich verhält es sich für mich im Fall Jatta wo die Beweislast ja überragend ist. Wäre es da nicht auch längst an der Zeit das man Farbe bekennt ?
Zitat von Demo_fussigott
Krasse Meinung!
Da werden junge Menschen aus armen Ländern mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geködert und das Ganze wir dann missbraucht und du nimmst es dir aus der Haltung eines privilegierten Lebens heraus zu urteilen. Respekt.
Wenn man weiß wie wenige am Ende Profi werden, dann möchte ich mir nicht mal vorstellen wieviele Jugendliche und junge Erwachsene dort auf der Strecke bleiben.
Traurig. Sowohl die Situation als auch deine Haltung.
Zitat von CedreiPO
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Zitat von clavis
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Dem Spieler ist kein Vorwurf zu machen (Notsituation, progressiver Berater, völlig unerfahren, angsterfüllt), ...
Naja, da kann ich nur bedingt mitgehen, wenngleich ich es auch so sehe, dass das für den VfB keine Folgen haben darf. Aber dass das nicht richtig ist was er da gemacht hat, sagt ihm ja nicht erst jetzt sein moralischer Kompass. Er war sicher sehr unerfahren in dem Metier, wollte aber möglichst schnell und um jeden Preis in Europa Fuß fassen. Das ist mir da zu banal ihm Absolution zu erteilen. Meiner Ansicht nach wäre da eine Sperre oder zumindest eine deutliche und schmerzhafte Geldstrafe angebracht, selbst wenn er sich jetzt selbst geoutet hat. Das ist mit Sicherheit auch nur erfolgt, weil er sieht, dass seine Karriere jetzt anläuft und die Sorge besteht, dass das wie ein Kartenhaus zusammenfallen könnte, wenn er von einem großen Verein verpflichtet würde und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen würde. Nie und nimmer hätte er den Schritt unternommen, wenn er noch in der Ligue 2 spielen würde. Alleine schon um die Kette der Betrugsfälle zu unterbrechen und zu Brandmarken, müsste er meiner Ansicht nach bestraft werden. Ansonsten wird sich jeder wie er hinstellen und sagen er sei ja nur Opfer des bösen, bösen Beraters.
Allerdings muss man dem sowohl dem französischen Verband, als auch dem DFB da absoluter Delitantismus vorzuhalten. Eine kurze Nachfrage beim abgebenden Landesverband und der Betrug wäre aufgedeckt worden. Das zeigt ja auch, dass man ihn wegen Bedenken nicht nominiert hat.
Der Junge war auf schnelles Geld aus und hat das mit sich machen lassen. Und das mit Sicherheit auch, weil er in dem Wissen war, dass das in Afrika immer so läuft.
Krasse Meinung!
Da werden junge Menschen aus armen Ländern mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geködert und das Ganze wir dann missbraucht und du nimmst es dir aus der Haltung eines privilegierten Lebens heraus zu urteilen. Respekt.
Wenn man weiß wie wenige am Ende Profi werden, dann möchte ich mir nicht mal vorstellen wieviele Jugendliche und junge Erwachsene dort auf der Strecke bleiben.
Traurig. Sowohl die Situation als auch deine Haltung.
Das er das anfangs als unerfahrener 18j mitspielte ist das eine. Zudem auch eine simple Nachfrage damals beim belgischen Verein oder eine Erklärung das er nicht zurück kann ausgereicht hätte um das zu klären. Denn zu dem Zeitpunkt kannte er den Berater ja quasi auch noch nicht. Aber geschenkt. Da war er unerfahren und blauäugig.
Was mich an der Sache mehr stört ist wie schlampig der belgische und deutsche Verband so Dinge abnicken ohne zu prüfen. Speziell da es auch entsprechende Berichte der Le´Equipe gab die das aufdeckten.
Den neuen Berater hat er ja auch nicht erst seit letzter Woche, und ja da darf man dann durchaus nachhaken und fragen wieso er die Saison erst ausklingen lässt und dann nach insgesamt 3 Jahren aufklärt. Ich glaube auch das es in Stutgart durchaus Verantwortliche gab an die man sich frühzeitig hätte wenden könen wenn es so belastet.
Ähnlich verhält es sich für mich im Fall Jatta wo die Beweislast ja überragend ist. Wäre es da nicht auch längst an der Zeit das man Farbe bekennt ?
Und was meine Haltung angeht. Im Rechtssystem gilt für jeden Normalsterblichen: „Unwissenheit Schütz nicht vor Strafe“. Unwissenheit wird lediglich strafmindernd berücksichtigt und sollte man es auch halten.
Wenn er direkt nach dem Beraterwechsel Farbe bekannt hätte, dann wäre das nochmal anders zu werten, dann wäre der Berater für mich in der Tats derjenige, der ihn geschädigt hat. Mittlerweile sind aber mit Sicherheit einige Interessen auf den Plan getreten, da hat der junge Mann kalte Füße bekommen. Sich dann jetzt hinstellen und alles auf den Berater und die Situation zu schieben, das finde ich billig.
Verurteile ich sein Handeln, weil für sich darin die Chance seine Lebens sah? Nein, so hätten viele von uns gehandelt. Aber nach der Zeit sehe ich jetzt auch nicht die Opferrolle mehr bei ihm.
Er hat gutes Geld verdient und versucht jetzt straffrei dabei rauszukommen. Das ist menschlich. Er macht das aber aus einer privilegierten Rolle heraus. Jeder arme Asylant der falsche Angaben mach, die auffliegen wird abgeschoben und in sein Elend zurückgeschickt. Die Menschen tun mir leid, ein Fußballprofi in der Situation braucht mein oder auch dein Mitleid nicht @demo_fussigott.
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