| Geburtsdatum | 30.10.1976 |
|---|---|
| Alter | 49 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Leeds United |
Daniel Farke [Trainer]
04.06.2022 - 16:10 Uhr
26.02.2023 - 18:25 Uhr
Zitat von frido-BMG
Eine gewisse Diskrepanz kann man sicher mit mehr Ballbesitz erklären, aber sicher keine 8 bis 10 km... Im Umkehrschluss müssten die Mannschaften mit viel Ballbesitz die läuferisch schwächsten in der Liga sein, ich kann's vorwegnehmen, dem ist nicht so. Eine Frage: entweder hab ich n anderes Spiel gesehn, aber wir waren alles andere als überlegen und der höhere Ballbesitz kommt definitiv eher davon, dass wir den in unserer Hälfte haben und sicher nicht in für den Gegner gefährlichen Bereichen.
Und was dann halt den Unterschied macht sind die Sprintwerte. Gerade im Ballbesitz kommt's halt drauf an, wie schnell ich freie Räume attakiere, wieviele tiefe Laufwege angeboten werden um den Gegner aus seiner Struktur zu bringen und ihm die Stabilität zu nehmen. Schnell verschieben und möglichst schnell wieder in meine Position kommen, Freiluafen und den Gegner zwingen sich mitzubewegen, DAS alles fehlt bei uns und dementsprechend sind die Laufwerte wie sie halt aktuell aussehen. Am auffälligsten war's für mich gegen S04, hatte ich damals schon im entsprechenden Thread geschrieben: Abstoß von unserem Tor, Hintertorperspektive, ALLE stehn wie angenagelt auf ihrer Position, sympthomatisch aktuell.
Auch defensiv macht's nen Unterschied. Farke hat's am Freitag angedeutet, Bereitschaft bei Ballverlust ins Gegenpressing zu gehn, ich ergänze da mal noch: als Mannschaft. Möglichst schnell wieder in meine Position zu kommen und mit aller Kosequenz versuchen das Ding zu verteidigen. Bei uns sieht's halt so aus wie beim 0-1 dass Koné einfach zurück joggt, anstatt sofort in den Sprint zu gehn, als er erkennt, dass Elvedi die Situation nicht lösen kann (ums mal diplomatisch zu sagen).
Lange Rede kurzer Sinn: Der Möchtegernballbesitzfußball ist für die Mannschaft ne Nummer zu groß, technisch eher Mittelmaß, taktische Abläufe offensiv wie defensiv, Laufbereitschaft und gerade da die Bereitschaft defensiv was auszubügeln alles mit deutlich Luft nach oben und wenn's mal eng wird und einer unter Druck angespielt wird, braucht's nur wenig Druck und die Kugel is weg... So funktioniert Ballbesitzfußball nicht, da kann ich mir dreimal auf die Schulter klopfen und sagen, wie viel der Gegner laufen musste... Punkte gibt's halt für die Torstatistik und nicht für die Ballbesitzquote.
Farke kann sicherlich für gewisse Bereiche verantwortlich gemacht werden, allerdings denke ich, dass er das schon sieht sich aber nach außen vors Team stellt. Auch er wird erkannt haben, dass er gewisse Spieler hinter sich haben muss um die Kabine hinter sich zu haben. Er wird nächste Saison zeigen müssen, dass er einem Team, das sicher deutlich an Qualität verlieren wird, Werkzeuge an die Hand gibt, sich in der Liga zu behaupten. Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, mit Spielern, die diese Skills mitbringen und vielleicht auch die Hierarchie der Mannschaft bisl durcheinander schütteln. Schwierige Aufgabe, vor allem hab ich bei der aktuellen sportlichen Führung eher große Bauchschmerzen.
Zitat von Yvestj
Statistik ist was wunderbares denn damit kann man alles erklären.
Gegen Mainz sind wir ca. 8,5 Prozent weniger gelaufen, hatten aber 28 Prozent mehr Ballbesitz. Genau wie dauernder Ballbesitz Mitte der eigenen Hälfte (also in den uninteressanten Räumen) nichts bringt, bringt laufen um des Laufens Willen eben auch nichts.
Ich habe damals in der Jugend gelernt das es besser ist Ball und Gegner laufen zu lassen als selbst zu laufen.
Das Mainz gegen den Ball mehr laufen muss als wir mit ist vollkommen normal.
Also kann ich das Verhältnis der Gesamtkilometer mit dem Ballbesitz erklären, unser Problem ist das wir den Ballbesitz nicht in Überlegenheit auf dem Platz umsetzen können. Das mag unter anderem am Zweikampf verhalten liegen, oder auch an der Spielidee.
Das muss man analysieren, aber jetzt lieber @Arize11 , ein Straftraining einzuführen nach dem Motto „du bist mir gestern zuwenig gelaufen, das muss du dann eben heute nachholen“ ist bestimmt nicht zielgerichtet.
Den Impuls hinter dem Gedanken verstehe ich zwar, aber bringen tut das nichts.
Statistik ist was wunderbares denn damit kann man alles erklären.
Gegen Mainz sind wir ca. 8,5 Prozent weniger gelaufen, hatten aber 28 Prozent mehr Ballbesitz. Genau wie dauernder Ballbesitz Mitte der eigenen Hälfte (also in den uninteressanten Räumen) nichts bringt, bringt laufen um des Laufens Willen eben auch nichts.
Ich habe damals in der Jugend gelernt das es besser ist Ball und Gegner laufen zu lassen als selbst zu laufen.
Das Mainz gegen den Ball mehr laufen muss als wir mit ist vollkommen normal.
Also kann ich das Verhältnis der Gesamtkilometer mit dem Ballbesitz erklären, unser Problem ist das wir den Ballbesitz nicht in Überlegenheit auf dem Platz umsetzen können. Das mag unter anderem am Zweikampf verhalten liegen, oder auch an der Spielidee.
Das muss man analysieren, aber jetzt lieber @Arize11 , ein Straftraining einzuführen nach dem Motto „du bist mir gestern zuwenig gelaufen, das muss du dann eben heute nachholen“ ist bestimmt nicht zielgerichtet.
Den Impuls hinter dem Gedanken verstehe ich zwar, aber bringen tut das nichts.
Eine gewisse Diskrepanz kann man sicher mit mehr Ballbesitz erklären, aber sicher keine 8 bis 10 km... Im Umkehrschluss müssten die Mannschaften mit viel Ballbesitz die läuferisch schwächsten in der Liga sein, ich kann's vorwegnehmen, dem ist nicht so. Eine Frage: entweder hab ich n anderes Spiel gesehn, aber wir waren alles andere als überlegen und der höhere Ballbesitz kommt definitiv eher davon, dass wir den in unserer Hälfte haben und sicher nicht in für den Gegner gefährlichen Bereichen.
Und was dann halt den Unterschied macht sind die Sprintwerte. Gerade im Ballbesitz kommt's halt drauf an, wie schnell ich freie Räume attakiere, wieviele tiefe Laufwege angeboten werden um den Gegner aus seiner Struktur zu bringen und ihm die Stabilität zu nehmen. Schnell verschieben und möglichst schnell wieder in meine Position kommen, Freiluafen und den Gegner zwingen sich mitzubewegen, DAS alles fehlt bei uns und dementsprechend sind die Laufwerte wie sie halt aktuell aussehen. Am auffälligsten war's für mich gegen S04, hatte ich damals schon im entsprechenden Thread geschrieben: Abstoß von unserem Tor, Hintertorperspektive, ALLE stehn wie angenagelt auf ihrer Position, sympthomatisch aktuell.
Auch defensiv macht's nen Unterschied. Farke hat's am Freitag angedeutet, Bereitschaft bei Ballverlust ins Gegenpressing zu gehn, ich ergänze da mal noch: als Mannschaft. Möglichst schnell wieder in meine Position zu kommen und mit aller Kosequenz versuchen das Ding zu verteidigen. Bei uns sieht's halt so aus wie beim 0-1 dass Koné einfach zurück joggt, anstatt sofort in den Sprint zu gehn, als er erkennt, dass Elvedi die Situation nicht lösen kann (ums mal diplomatisch zu sagen).
Lange Rede kurzer Sinn: Der Möchtegernballbesitzfußball ist für die Mannschaft ne Nummer zu groß, technisch eher Mittelmaß, taktische Abläufe offensiv wie defensiv, Laufbereitschaft und gerade da die Bereitschaft defensiv was auszubügeln alles mit deutlich Luft nach oben und wenn's mal eng wird und einer unter Druck angespielt wird, braucht's nur wenig Druck und die Kugel is weg... So funktioniert Ballbesitzfußball nicht, da kann ich mir dreimal auf die Schulter klopfen und sagen, wie viel der Gegner laufen musste... Punkte gibt's halt für die Torstatistik und nicht für die Ballbesitzquote.
Farke kann sicherlich für gewisse Bereiche verantwortlich gemacht werden, allerdings denke ich, dass er das schon sieht sich aber nach außen vors Team stellt. Auch er wird erkannt haben, dass er gewisse Spieler hinter sich haben muss um die Kabine hinter sich zu haben. Er wird nächste Saison zeigen müssen, dass er einem Team, das sicher deutlich an Qualität verlieren wird, Werkzeuge an die Hand gibt, sich in der Liga zu behaupten. Die Mannschaft braucht ein neues Gesicht, mit Spielern, die diese Skills mitbringen und vielleicht auch die Hierarchie der Mannschaft bisl durcheinander schütteln. Schwierige Aufgabe, vor allem hab ich bei der aktuellen sportlichen Führung eher große Bauchschmerzen.
Ich habe ja auch gesagt das wir den Ballbesitz nicht in Feldüberlegenheit umsetzen können, was an Zweikampfverhalten und an der SPIELIDEE liegt. Zur Spielidee gehören Laufwege, Frei- und Anlaufverhalten usw.
26.02.2023 - 18:48 Uhr
Das stimmt, hatte sich für mich in der Gesamtdarstellung eher so angehört: wir warn überlegen, die höhere Laufleitung von Mainz ist damit mehr als erklärt... Und wie gesagt, unser Ballbesitz ist im absolut ungefährlichen Bereich des Feldes...
26.02.2023 - 21:04 Uhr
Zitat von Elwood
Er hat was von Platz 7-12 gesagt und das mit den mehreren Transferfenstern hat Virkus zuerst gesagt. Ebenso, dass der Mannschaft bestimmte Skills fehlen, und meinte damit in erster Linie Geschwindigkeit in fast allen Mannschaftsteilen und eine gewisse Resilienz / Haltung, wenn es eben nicht so rund läuft.
Ich bin auch mit Vielem nicht einverstanden, aber ich glaube immer noch, dass das mit Farke funktionieren kann. Bei Virkus würde ich mir wünschen, man stelt ihm noch einen erfahrenen und medienwirksameren Mann bei Seite.
Zitat von Torpogo
Das sehe ich etwas anders. Die Idee, Hecking zu ersetzen war richtig. Und einen wie Rose zu holen war auch richtig. Was dann aber passierte konnte keiner vorher wissen, nämlich dass Rose schon nach etwas mehr als einem Jahr gehen möchte und fast zeitgleich Corona beginnt, was den Transfermarkt nachhaltig verändert hat. Die Details (Rose vorher freistellen oder nicht, Eberls PK etc.) lasse ich jetzt mal weg. Aber diese Konstellation aus Rose Abgang und Corona hat unseren Verein weitaus mehr beschädigt als die meisten anderen. Wieso? Weil andere Vereine gar nicht so wertvolle Spieler hatten oder haben, dass ein ablösefreier Abgang finanziell so einen Schaden auslöst. Und wiederum andere (Dortmund) konnten sich trotzdem für die CL qualifizieren.
BTT: hinter dem Trainer stehe ich überhaupt nicht mehr, weil ich keinerlei Verständnis dafür habe, dass er der 6. teuerste Trainer der Liga ist, den 6. wertvollsten Kader zur Verfügung hat und dann öffentlich und mehrfach erzählt, dass mehr als Platz 9 vollkommen realitätsfernen sei. Dazu meint er, dass jetzt mehrere Transferperioden nötig sind, bis sich eine Änderung einstellen kann da der Kader umgebaut werden muss. In welchem anderen Bundesligaverein wird oder wurde mal ein solcher Unsinn erzählt? Soviel Zeit hat kein Trainer der Welt heute irgendwo.
Dazu kommt noch, dass ich überhaupt nicht erkennen kann, was er der Mannschaft beigebracht hat oder dass er auch nur einen einzigen Spieler besser gemacht hat.
Was also bitte spricht für Farke? Er hat keinen Plan, keinen Erfolg und selber keine Hoffung auf kurzfristige Besserung.
Zitat von Elwood
Vielleicht müssen wir dem Trainer bei vieler berechtigter Kritik einfach mal ein bisschen mehr Zeit und Vertrauen geben - oder anders gesagt, vielleicht müssen wir das jetzt einfach mal aushalten!
Schauen wir einfach mal, wo wir nächstes Jahr zu dieser Zeit stehen - mit welchen Spielern, mit welcher Intensität, mit welcher Taktik, auf welchen Platz wir uns aufhalten?
Klar ist, wir wollen mittelfristig wieder Europa angreifen - und da sind alle in der Pflicht. Es gilt also den Negativtrend der letzten 3 Jahre zu stoppen und umzudrehen, und es zeichnet sich gerade ab, es ist schwerer als erwartet (zumindest aus Sicht der Fans).
Ich für meinen Teil stehe bei aller Kritik weiter hinter Farke - zumindest solange wir ausreichend Abstand zu den Abstiegsrängen wahren können.
Trotzdem hoffe ich, dass auch Farke sieht, dass er Sachen anpacken und ändern muss.
Unnötige Nibelungentreue zu formschwachen Spielern, Förderung der jungen Spieler sowie mutige Entscheidungen treffen, sind so ein paar Punkte, die ich mir wünschen würde.
Zitat von Arathas_Borussia
Wir hatten Max und jetzt Roll als Spodi.
Wir hatten Hecking, Rose, Hütter und jetzt Farke.
Hecking = keiner war zufrieden, es muss sich was ändern
Rose = Aus bekannten Gründen, war keiner mehr zufrieden, es muss sich was ändern
Hütter = keiner war zufrieden es muss ich was ändern.
Farke: keiner war zufrieden es muss ich was ändern.
..................Man merkt, vielleicht liegt es gar nicht am Trainer.......dieses ganze Konstrukt Borussia funktioniert einfach nicht mehr, die Fehler haben sich seit 2015/2016 "reingeschlichen" in dem ingesamt zu wenig Bewegung im Kader war.
Ein neuer Trainer wird nichts nützen, zudem auch nur noch Fahrstuhltrainer anfangen würden, da weder Geld noch (kommende Saison) eine Perspektive für die ersten 9 Plätze der Liga bestehen.
Wir hatten Max und jetzt Roll als Spodi.
Wir hatten Hecking, Rose, Hütter und jetzt Farke.
Hecking = keiner war zufrieden, es muss sich was ändern
Rose = Aus bekannten Gründen, war keiner mehr zufrieden, es muss sich was ändern
Hütter = keiner war zufrieden es muss ich was ändern.
Farke: keiner war zufrieden es muss ich was ändern.
..................Man merkt, vielleicht liegt es gar nicht am Trainer.......dieses ganze Konstrukt Borussia funktioniert einfach nicht mehr, die Fehler haben sich seit 2015/2016 "reingeschlichen" in dem ingesamt zu wenig Bewegung im Kader war.
Ein neuer Trainer wird nichts nützen, zudem auch nur noch Fahrstuhltrainer anfangen würden, da weder Geld noch (kommende Saison) eine Perspektive für die ersten 9 Plätze der Liga bestehen.
Vielleicht müssen wir dem Trainer bei vieler berechtigter Kritik einfach mal ein bisschen mehr Zeit und Vertrauen geben - oder anders gesagt, vielleicht müssen wir das jetzt einfach mal aushalten!
Schauen wir einfach mal, wo wir nächstes Jahr zu dieser Zeit stehen - mit welchen Spielern, mit welcher Intensität, mit welcher Taktik, auf welchen Platz wir uns aufhalten?
Klar ist, wir wollen mittelfristig wieder Europa angreifen - und da sind alle in der Pflicht. Es gilt also den Negativtrend der letzten 3 Jahre zu stoppen und umzudrehen, und es zeichnet sich gerade ab, es ist schwerer als erwartet (zumindest aus Sicht der Fans).
Ich für meinen Teil stehe bei aller Kritik weiter hinter Farke - zumindest solange wir ausreichend Abstand zu den Abstiegsrängen wahren können.
Trotzdem hoffe ich, dass auch Farke sieht, dass er Sachen anpacken und ändern muss.
Unnötige Nibelungentreue zu formschwachen Spielern, Förderung der jungen Spieler sowie mutige Entscheidungen treffen, sind so ein paar Punkte, die ich mir wünschen würde.
Das sehe ich etwas anders. Die Idee, Hecking zu ersetzen war richtig. Und einen wie Rose zu holen war auch richtig. Was dann aber passierte konnte keiner vorher wissen, nämlich dass Rose schon nach etwas mehr als einem Jahr gehen möchte und fast zeitgleich Corona beginnt, was den Transfermarkt nachhaltig verändert hat. Die Details (Rose vorher freistellen oder nicht, Eberls PK etc.) lasse ich jetzt mal weg. Aber diese Konstellation aus Rose Abgang und Corona hat unseren Verein weitaus mehr beschädigt als die meisten anderen. Wieso? Weil andere Vereine gar nicht so wertvolle Spieler hatten oder haben, dass ein ablösefreier Abgang finanziell so einen Schaden auslöst. Und wiederum andere (Dortmund) konnten sich trotzdem für die CL qualifizieren.
BTT: hinter dem Trainer stehe ich überhaupt nicht mehr, weil ich keinerlei Verständnis dafür habe, dass er der 6. teuerste Trainer der Liga ist, den 6. wertvollsten Kader zur Verfügung hat und dann öffentlich und mehrfach erzählt, dass mehr als Platz 9 vollkommen realitätsfernen sei. Dazu meint er, dass jetzt mehrere Transferperioden nötig sind, bis sich eine Änderung einstellen kann da der Kader umgebaut werden muss. In welchem anderen Bundesligaverein wird oder wurde mal ein solcher Unsinn erzählt? Soviel Zeit hat kein Trainer der Welt heute irgendwo.
Dazu kommt noch, dass ich überhaupt nicht erkennen kann, was er der Mannschaft beigebracht hat oder dass er auch nur einen einzigen Spieler besser gemacht hat.
Was also bitte spricht für Farke? Er hat keinen Plan, keinen Erfolg und selber keine Hoffung auf kurzfristige Besserung.
Er hat was von Platz 7-12 gesagt und das mit den mehreren Transferfenstern hat Virkus zuerst gesagt. Ebenso, dass der Mannschaft bestimmte Skills fehlen, und meinte damit in erster Linie Geschwindigkeit in fast allen Mannschaftsteilen und eine gewisse Resilienz / Haltung, wenn es eben nicht so rund läuft.
Ich bin auch mit Vielem nicht einverstanden, aber ich glaube immer noch, dass das mit Farke funktionieren kann. Bei Virkus würde ich mir wünschen, man stelt ihm noch einen erfahrenen und medienwirksameren Mann bei Seite.
Aber all diese genannten physischen Defizite der mangelden (körperlichen und läuferischen) Intensität und Mentalität werden doch nun auch schon seit Jahren/seit Hecking diskutiert und sind bekannt. Wie lange schreiben wir uns denn hier schon die Finger wund, dass die Mannschaft eben nicht bereit ist auch mal körperlich an die Schmerzgrenze zu gehen und Gras zu fressen, wenn es eben spielerisch nicht läuft bzw. das vorgegebene System nicht durchzudrücken ist.
Hat man denn ernsthaft geglaubt, dass diese Erkenntnisse & Erfahrungswerte plötzlich alle keine Rolle mehr spielen? Schließlich wurde doch MEHRFACH in Bezug auf Saisonanalysen etc. "jeder Stein doppelt und dreifach umgedreht" und ausreichend Ursachenforschung betrieben....Hat man ernsthaft geglaubt, dass man mit dieser Art von Ballbesitzfußball (bzw. "eigene Hälfte Ballgeschiebe"), wie wir ihn vergleichbar schon unter Hecking bestaunen durften ( bevor er dann auf ein 433 umgestellt hat), plötzlich erfolgreich sein kann?.....und Dass, obwohl Spielverdichtung und Intensität sicherlich in den letzten Jahren nochmal zugenommen hat.
Sorry,....aber ehrlich gesagt wirkt das seitens unserer sportlichen Führung (Virkus + Farke in Kombo) auf mich eher etwas naiv und blauäugig als dass es nach einem "ausgeklügelten " erfolgsversprechenden Plan aussieht.....und weiterhin sehe ich bei UNS (eigentlich auf allen relevanten Vereinsebenen!) seit Jahren einfach ÜBERHAUPT KEINE LERNKURVE. Auch ein Grund dafür, warum diese Dampfplauderei auf den PKs für mich eben eher nur noch Alibi & Rechtfertigungs Charakter hat, welchen ich nicht mehr ernst nehmen kann (alles wie immer: immer die Gleiche Ursachenanalyse, alles wie gewohnt in der gleichen Struktur im Verein im eigenen Saft schmorend).
Und dass Danial Farke für die seit langer Zeit bekannten Defizite mit der Verwendung der Begrifflichkeit der "Resilienz" einen etwas gehypteren Namen verwendet, kann auch nicht darüber hinweg täuschen, dass er bis dato leider überhaupt keinen Plan B entwickeln und das Team dahingehend abholen konnte....Und Das finde ich eben doch schon auch erschreckend und etwas enttäuschend, denn auch mich hat er zu Beginn durchaus abgeholt.
Sei´s drumm....solange wir nicht in Abstiegsnot geraten, wird Farke Zeit bekommen hierfür mögliche spielerische Alternativen und angepasste Ansätze zu entwickeln (Rose hat im Prinzip in Bezug auf seinen Pressingansatz Vergleichbares leisten bzw. umsetzten müssen).
.....Für den "idealtypischen" Ballbesitzfuppes, wie Ihn in ganz Europa vielleicht max. 10 Mannschaften gegen jeden Gegner erfolgreich durchdrücken können, wird uns wahrscheinlich keine Transferperiode dieser Welt weiterhelfen, da wir uns die hierfür notwendige Qualität wohl niemals leisten können (zumindest nicht ohne externe Geldquellen)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BMGforecast am 26.02.2023 um 21:22 Uhr bearbeitet
26.02.2023 - 22:47 Uhr
Farke ist angetreten und wollte eine „unfassbare Einheit bilden“, Spieler auf dem Platz, Staff und Fans.
Tja, Ziel verfehlt. Aber so was von, und dann auch noch in jeder Hinsicht. Und nicht nur dieses. Ich meine ja, es liegt an seiner völlig übertriebenen, ausschweifenden und auf Dauer nervenden Rhetorik. Jeder andere hätte wahrscheinlich von einer „Einheit“ gesprochen und nicht von einer „unfassbaren Einheit“. Und genau dieses Beispiel zeigt, was oder wer Daniel Farke ist: ein total netter Kerl, aber leider ein Schwätzer (ich könnte es auch freundlicher sagen, will ich aber nicht).
Ich habe mir heute die Beiträge hier im Forum durchgelesen, die wirklich derben Kommentare bei Facebook (egal zu welchem Thema) oder bei YouTube zur Pressekonferenz, ich habe die Podcasts Fohlen Stammtisch, BorussiaExplained Caster-Class und Pfostenbruch (mit Lisa Tellers, kann ich empfehlen) gehört, MitGedacht ist wohl noch nicht so weit und Fohlenfutter kommt morgen, ich habe gelesen was gladbachlive.de oder torfabrik.de oder die sonstige Presse geschrieben haben. Na ja, borussia.de bietet wie immer schmale Kost, die sind wahrscheinlich im Wochenende, wobei sich im Fußball am Wochenende das wesentliche abspielt. Jeder hat so seine Wahrheit, aber in den genannten Quellen geht es schon sehr deutlich, mit unterschiedlichen Intensitäten, in dieselbe Richtung.
So geht es nicht weiter. Einige sind in der Trainerfrage deutlicher.
Für mich ist es dennoch ein Kollektivversagen. Wie sich der Verein präsentiert, erreicht wirklich ein neues Level. Leider nicht nach oben. Sicherlich mit der im Fußball üblichen Übertreibung wurde bereits in den letzten Wochen vom „Pulverfass Borussia“ oder „Fans und Verein driften auseinander“ geschrieben. Die Kritik an den Leistungen brauche ich nicht zu erwähnen, da sie ja regelmäßig notwendig ist.
Wie im Pfostenbruch-Podcast richtig festgestellt, ist der Vorstand aber nicht vorhanden, nicht präsent. Die einzigen, die präsent sind, sind Farke und Virkus und die quälen uns mit ihren immer gleichen schwachsinnigen Aussagen, auch wenn diese langsam kritischer werde. Die beiden haben leider überhaupt kein Gespür für die Situation. Alleine von Selbstkritik ist nichts zu hören. Warum reagiert die Kommunikationsabteilung nicht, werden die Fans nicht ernst genommen, egal wie sie sich artikulieren. Diese Entwicklung passiert jetzt schon zum 2. Mal, innerhalb eines Jahres. Ich befürchte einen bleibenden Schaden.
Und warum schreibe ich das alles hier: weil Daniel Farke, gewollt oder ungewollt, seinen gehörigen Beitrag leistet.
Ich geh ins Bett, bin müde und habe keine Lust mehr …
Tja, Ziel verfehlt. Aber so was von, und dann auch noch in jeder Hinsicht. Und nicht nur dieses. Ich meine ja, es liegt an seiner völlig übertriebenen, ausschweifenden und auf Dauer nervenden Rhetorik. Jeder andere hätte wahrscheinlich von einer „Einheit“ gesprochen und nicht von einer „unfassbaren Einheit“. Und genau dieses Beispiel zeigt, was oder wer Daniel Farke ist: ein total netter Kerl, aber leider ein Schwätzer (ich könnte es auch freundlicher sagen, will ich aber nicht).
Ich habe mir heute die Beiträge hier im Forum durchgelesen, die wirklich derben Kommentare bei Facebook (egal zu welchem Thema) oder bei YouTube zur Pressekonferenz, ich habe die Podcasts Fohlen Stammtisch, BorussiaExplained Caster-Class und Pfostenbruch (mit Lisa Tellers, kann ich empfehlen) gehört, MitGedacht ist wohl noch nicht so weit und Fohlenfutter kommt morgen, ich habe gelesen was gladbachlive.de oder torfabrik.de oder die sonstige Presse geschrieben haben. Na ja, borussia.de bietet wie immer schmale Kost, die sind wahrscheinlich im Wochenende, wobei sich im Fußball am Wochenende das wesentliche abspielt. Jeder hat so seine Wahrheit, aber in den genannten Quellen geht es schon sehr deutlich, mit unterschiedlichen Intensitäten, in dieselbe Richtung.
So geht es nicht weiter. Einige sind in der Trainerfrage deutlicher.
Für mich ist es dennoch ein Kollektivversagen. Wie sich der Verein präsentiert, erreicht wirklich ein neues Level. Leider nicht nach oben. Sicherlich mit der im Fußball üblichen Übertreibung wurde bereits in den letzten Wochen vom „Pulverfass Borussia“ oder „Fans und Verein driften auseinander“ geschrieben. Die Kritik an den Leistungen brauche ich nicht zu erwähnen, da sie ja regelmäßig notwendig ist.
Wie im Pfostenbruch-Podcast richtig festgestellt, ist der Vorstand aber nicht vorhanden, nicht präsent. Die einzigen, die präsent sind, sind Farke und Virkus und die quälen uns mit ihren immer gleichen schwachsinnigen Aussagen, auch wenn diese langsam kritischer werde. Die beiden haben leider überhaupt kein Gespür für die Situation. Alleine von Selbstkritik ist nichts zu hören. Warum reagiert die Kommunikationsabteilung nicht, werden die Fans nicht ernst genommen, egal wie sie sich artikulieren. Diese Entwicklung passiert jetzt schon zum 2. Mal, innerhalb eines Jahres. Ich befürchte einen bleibenden Schaden.
Und warum schreibe ich das alles hier: weil Daniel Farke, gewollt oder ungewollt, seinen gehörigen Beitrag leistet.
Ich geh ins Bett, bin müde und habe keine Lust mehr …
26.02.2023 - 22:47 Uhr
Farke ist angetreten und wollte eine „unfassbare Einheit bilden“, Spieler auf dem Platz, Staff und Fans.
Tja, Ziel verfehlt. Aber so was von, und dann auch noch in jeder Hinsicht. Und nicht nur dieses. Ich meine ja, es liegt an seiner völlig übertriebenen, ausschweifenden und auf Dauer nervenden Rhetorik. Jeder andere hätte wahrscheinlich von einer „Einheit“ gesprochen und nicht von einer „unfassbaren Einheit“. Und genau dieses Beispiel zeigt, was oder wer Daniel Farke ist: ein total netter Kerl, aber leider ein Schwätzer (ich könnte es auch freundlicher sagen, will ich aber nicht).
Ich habe mir heute die Beiträge hier im Forum durchgelesen, die wirklich derben Kommentare bei Facebook (egal zu welchem Thema) oder bei YouTube zur Pressekonferenz, ich habe die Podcasts Fohlen Stammtisch, BorussiaExplained Caster-Class und Pfostenbruch (mit Lisa Tellers, kann ich empfehlen) gehört, MitGedacht ist wohl noch nicht so weit und Fohlenfutter kommt morgen, ich habe gelesen was gladbachlive.de oder torfabrik.de oder die sonstige Presse geschrieben haben. Na ja, borussia.de bietet wie immer schmale Kost, die sind wahrscheinlich im Wochenende, wobei sich im Fußball am Wochenende das wesentliche abspielt. Jeder hat so seine Wahrheit, aber in den genannten Quellen geht es schon sehr deutlich, mit unterschiedlichen Intensitäten, in dieselbe Richtung.
So geht es nicht weiter. Einige sind in der Trainerfrage deutlicher.
Für mich ist es dennoch ein Kollektivversagen. Wie sich der Verein präsentiert, erreicht wirklich ein neues Level. Leider nicht nach oben. Sicherlich mit der im Fußball üblichen Übertreibung wurde bereits in den letzten Wochen vom „Pulverfass Borussia“ oder „Fans und Verein driften auseinander“ geschrieben. Die Kritik an den Leistungen brauche ich nicht zu erwähnen, da sie ja regelmäßig notwendig ist.
Wie im Pfostenbruch-Podcast richtig festgestellt, ist der Vorstand aber nicht vorhanden, nicht präsent. Die einzigen, die präsent sind, sind Farke und Virkus und die quälen uns mit ihren immer gleichen schwachsinnigen Aussagen, auch wenn diese langsam kritischer werde. Die beiden haben leider überhaupt kein Gespür für die Situation. Alleine von Selbstkritik ist nichts zu hören. Warum reagiert die Kommunikationsabteilung nicht, werden die Fans nicht ernst genommen, egal wie sie sich artikulieren. Diese Entwicklung passiert jetzt schon zum 2. Mal, innerhalb eines Jahres. Ich befürchte einen bleibenden Schaden.
Und warum schreibe ich das alles hier: weil Daniel Farke, gewollt oder ungewollt, seinen gehörigen Beitrag leistet.
Ich geh ins Bett, bin müde und habe keine Lust mehr …
Tja, Ziel verfehlt. Aber so was von, und dann auch noch in jeder Hinsicht. Und nicht nur dieses. Ich meine ja, es liegt an seiner völlig übertriebenen, ausschweifenden und auf Dauer nervenden Rhetorik. Jeder andere hätte wahrscheinlich von einer „Einheit“ gesprochen und nicht von einer „unfassbaren Einheit“. Und genau dieses Beispiel zeigt, was oder wer Daniel Farke ist: ein total netter Kerl, aber leider ein Schwätzer (ich könnte es auch freundlicher sagen, will ich aber nicht).
Ich habe mir heute die Beiträge hier im Forum durchgelesen, die wirklich derben Kommentare bei Facebook (egal zu welchem Thema) oder bei YouTube zur Pressekonferenz, ich habe die Podcasts Fohlen Stammtisch, BorussiaExplained Caster-Class und Pfostenbruch (mit Lisa Tellers, kann ich empfehlen) gehört, MitGedacht ist wohl noch nicht so weit und Fohlenfutter kommt morgen, ich habe gelesen was gladbachlive.de oder torfabrik.de oder die sonstige Presse geschrieben haben. Na ja, borussia.de bietet wie immer schmale Kost, die sind wahrscheinlich im Wochenende, wobei sich im Fußball am Wochenende das wesentliche abspielt. Jeder hat so seine Wahrheit, aber in den genannten Quellen geht es schon sehr deutlich, mit unterschiedlichen Intensitäten, in dieselbe Richtung.
So geht es nicht weiter. Einige sind in der Trainerfrage deutlicher.
Für mich ist es dennoch ein Kollektivversagen. Wie sich der Verein präsentiert, erreicht wirklich ein neues Level. Leider nicht nach oben. Sicherlich mit der im Fußball üblichen Übertreibung wurde bereits in den letzten Wochen vom „Pulverfass Borussia“ oder „Fans und Verein driften auseinander“ geschrieben. Die Kritik an den Leistungen brauche ich nicht zu erwähnen, da sie ja regelmäßig notwendig ist.
Wie im Pfostenbruch-Podcast richtig festgestellt, ist der Vorstand aber nicht vorhanden, nicht präsent. Die einzigen, die präsent sind, sind Farke und Virkus und die quälen uns mit ihren immer gleichen schwachsinnigen Aussagen, auch wenn diese langsam kritischer werde. Die beiden haben leider überhaupt kein Gespür für die Situation. Alleine von Selbstkritik ist nichts zu hören. Warum reagiert die Kommunikationsabteilung nicht, werden die Fans nicht ernst genommen, egal wie sie sich artikulieren. Diese Entwicklung passiert jetzt schon zum 2. Mal, innerhalb eines Jahres. Ich befürchte einen bleibenden Schaden.
Und warum schreibe ich das alles hier: weil Daniel Farke, gewollt oder ungewollt, seinen gehörigen Beitrag leistet.
Ich geh ins Bett, bin müde und habe keine Lust mehr …
26.02.2023 - 23:07 Uhr
Hütter war der bessere Trainer. Was mich/viele gestört hat, war seine "Abstinenz/Distanzierung" zur Mannschaft, er sprach quasi von Anfang an nicht von "wir" sondern von "Gladbach". Er war abgeklärt und eher der "Gentleman".
Mit dem ausbleibenden Erfolg in der Hinrunde und den obige genanntenThemen war er dann schnell durch bei den Fans.
Was viele wollten: Einen emotionalen Trainer wie Rose, mit der Analysefähigkeit eines Favres und der Professionalität eines Heckings.
Ich dachte selber das Farke zumindest in Teilen diese Dinge erfüllt. Allerdings:
- Farke ist nicht emotional, sondern recht blaß und während des Spiels "kühl". Eine Antreibermentaliät sieht man nicht.
- Analytisch würde ich sagen, ganz ganz unteres Niveau in der Liga. Er stellt die Mannschaft nicht richtig ein, will seinen Spielstil durchdrücken, egal wer der Gegner ist. Er wirkt im Spiel selber gar nicht ein, hat keinen Plan B und stellt quasi nichts um, man ergibt sich dem Schicksal. Im Prinzip könnte ich (der nichts kann im Trainersegment) auch da am Seitenrand stehen.
- Professionalität: Er redet sich immer schön raus. Er sagt nichts unüberlegtes perse, aber redet um den heißen Brei ohne Inhalt drumrum, werder lobt er die Mannschaft noch (was aktuell nötig wäre) kritisiert er mal wirklich was.
Die Problem liegen nicht NUR bei Farke, sondern auch beim Team selber.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Gladbach am Ende eine ordentliche Rückrunde spielte (Platz 7) und nun die schlechteste Saison seid 2010/2011 spielt.
Muss man Farke Zeit geben? Grundsätzlich ja!
Aber einem Trainer der jetzt ein vorhandendes Team nicht voranbringt, niemanden verbessert, sich 0,0 anpassen kann, nach Ausreden sucht aber nichts kritisiert und keinerlei (Keine!) Antworten liefert, den will ich ganz ehrlich nicht länger in Gladbach sehen.
Die Saison ist eh gelaufen. Absteigen wird Gladbach auf garkeinen Fall. Ich hoffe inständig, dass man jetzt schon plant und auch einen PLAN hat (!).
Mit dem ausbleibenden Erfolg in der Hinrunde und den obige genanntenThemen war er dann schnell durch bei den Fans.
Was viele wollten: Einen emotionalen Trainer wie Rose, mit der Analysefähigkeit eines Favres und der Professionalität eines Heckings.
Ich dachte selber das Farke zumindest in Teilen diese Dinge erfüllt. Allerdings:
- Farke ist nicht emotional, sondern recht blaß und während des Spiels "kühl". Eine Antreibermentaliät sieht man nicht.
- Analytisch würde ich sagen, ganz ganz unteres Niveau in der Liga. Er stellt die Mannschaft nicht richtig ein, will seinen Spielstil durchdrücken, egal wer der Gegner ist. Er wirkt im Spiel selber gar nicht ein, hat keinen Plan B und stellt quasi nichts um, man ergibt sich dem Schicksal. Im Prinzip könnte ich (der nichts kann im Trainersegment) auch da am Seitenrand stehen.
- Professionalität: Er redet sich immer schön raus. Er sagt nichts unüberlegtes perse, aber redet um den heißen Brei ohne Inhalt drumrum, werder lobt er die Mannschaft noch (was aktuell nötig wäre) kritisiert er mal wirklich was.
Die Problem liegen nicht NUR bei Farke, sondern auch beim Team selber.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Gladbach am Ende eine ordentliche Rückrunde spielte (Platz 7) und nun die schlechteste Saison seid 2010/2011 spielt.
Muss man Farke Zeit geben? Grundsätzlich ja!
Aber einem Trainer der jetzt ein vorhandendes Team nicht voranbringt, niemanden verbessert, sich 0,0 anpassen kann, nach Ausreden sucht aber nichts kritisiert und keinerlei (Keine!) Antworten liefert, den will ich ganz ehrlich nicht länger in Gladbach sehen.
Die Saison ist eh gelaufen. Absteigen wird Gladbach auf garkeinen Fall. Ich hoffe inständig, dass man jetzt schon plant und auch einen PLAN hat (!).
26.02.2023 - 23:15 Uhr
Zitat von Arathas_Borussia
Hütter war der bessere Trainer. Was mich/viele gestört hat, war seine "Abstinenz/Distanzierung" zur Mannschaft, er sprach quasi von Anfang an nicht von "wir" sondern von "Gladbach". Er war abgeklärt und eher der "Gentleman".
Mit dem ausbleibenden Erfolg in der Hinrunde und den obige genanntenThemen war er dann schnell durch bei den Fans.
Was viele wollten: Einen emotionalen Trainer wie Rose, mit der Analysefähigkeit eines Favres und der Professionalität eines Heckings.
Ich dachte selber das Farke zumindest in Teilen diese Dinge erfüllt. Allerdings:
- Farke ist nicht emotional, sondern recht blaß und während des Spiels "kühl". Eine Antreibermentaliät sieht man nicht.
- Analytisch würde ich sagen, ganz ganz unteres Niveau in der Liga. Er stellt die Mannschaft nicht richtig ein, will seinen Spielstil durchdrücken, egal wer der Gegner ist. Er wirkt im Spiel selber gar nicht ein, hat keinen Plan B und stellt quasi nichts um, man ergibt sich dem Schicksal. Im Prinzip könnte ich (der nichts kann im Trainersegment) auch da am Seitenrand stehen.
- Professionalität: Er redet sich immer schön raus. Er sagt nichts unüberlegtes perse, aber redet um den heißen Brei ohne Inhalt drumrum, werder lobt er die Mannschaft noch (was aktuell nötig wäre) kritisiert er mal wirklich was.
Die Problem liegen nicht NUR bei Farke, sondern auch beim Team selber.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Gladbach am Ende eine ordentliche Rückrunde spielte (Platz 7) und nun die schlechteste Saison seid 2010/2011 spielt. .
Hütter war der bessere Trainer. Was mich/viele gestört hat, war seine "Abstinenz/Distanzierung" zur Mannschaft, er sprach quasi von Anfang an nicht von "wir" sondern von "Gladbach". Er war abgeklärt und eher der "Gentleman".
Mit dem ausbleibenden Erfolg in der Hinrunde und den obige genanntenThemen war er dann schnell durch bei den Fans.
Was viele wollten: Einen emotionalen Trainer wie Rose, mit der Analysefähigkeit eines Favres und der Professionalität eines Heckings.
Ich dachte selber das Farke zumindest in Teilen diese Dinge erfüllt. Allerdings:
- Farke ist nicht emotional, sondern recht blaß und während des Spiels "kühl". Eine Antreibermentaliät sieht man nicht.
- Analytisch würde ich sagen, ganz ganz unteres Niveau in der Liga. Er stellt die Mannschaft nicht richtig ein, will seinen Spielstil durchdrücken, egal wer der Gegner ist. Er wirkt im Spiel selber gar nicht ein, hat keinen Plan B und stellt quasi nichts um, man ergibt sich dem Schicksal. Im Prinzip könnte ich (der nichts kann im Trainersegment) auch da am Seitenrand stehen.
- Professionalität: Er redet sich immer schön raus. Er sagt nichts unüberlegtes perse, aber redet um den heißen Brei ohne Inhalt drumrum, werder lobt er die Mannschaft noch (was aktuell nötig wäre) kritisiert er mal wirklich was.
Die Problem liegen nicht NUR bei Farke, sondern auch beim Team selber.
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Gladbach am Ende eine ordentliche Rückrunde spielte (Platz 7) und nun die schlechteste Saison seid 2010/2011 spielt. .
Auch wenn ich deiner Analyse nicht zustimme, finde ich deine Herangehensweise und wie du zu den Ergebnissen kommst durchaus schlüssig. Allerdings vergisst du zu erwähnen, dass die jetzige Saison besser als Hütters ist - weil du ja Zeit ansprichst, würde ich zum Vergleich die beiden Rückrunden heranziehen, die soweit genau die selbe Punktausbeute haben (Die erste Hinrunde eines Trainers ist selten besser als die Rückrunde). So weit spricht also nichts dagegen, dass Farke die selbe Rückrunde wie Hütter spielt.
26.02.2023 - 23:19 Uhr
Der Endspurt war dann aber sehr gut, sonst hätte man nicht noch Platz 6/7 in der RR eingenommen. 16 Punkte holt Gladbach m.M. nicht mehr (Da müssten man schon quasi die Hälfte der Spiele gewinnen ab jetzt!).
Es kann ja nicht sein, dass man dann wieder schlechter performt als vorher, und dass trotz "frischem Trainer/Energie".
Aber alleine Farke (den ich für den völlig falschen Trainer halte) ist es nicht schuld. Der Kader wurde schlampig umgebaut bzw. über den Zenit eben nicht angepasst, dafür widerrum kann aber auch Virkus (den ich ebenfalls für den falschen halte) auch nicht herangezogen werden, das geht auf Eberls Kappe.
Es kann ja nicht sein, dass man dann wieder schlechter performt als vorher, und dass trotz "frischem Trainer/Energie".
Aber alleine Farke (den ich für den völlig falschen Trainer halte) ist es nicht schuld. Der Kader wurde schlampig umgebaut bzw. über den Zenit eben nicht angepasst, dafür widerrum kann aber auch Virkus (den ich ebenfalls für den falschen halte) auch nicht herangezogen werden, das geht auf Eberls Kappe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arathas_Borussia am 26.02.2023 um 23:22 Uhr bearbeitet
27.02.2023 - 01:53 Uhr
Ich gebe zu : Schon bei seiner Vorstellung stellten sich bei mir die Nackenhaare hoch, weil er dauernd von RESILIENZ sprach. Ihre Wichtigkeit betonte, sie zu entwickeln versprach. Meine Reaktion mag seinerzeit etwas irrational gewesen sein, weil mich dieser neumodische Sprech (volatil, prekär & co) schon vorher an Altlateiner (wie auch Mediziner) erinnerte, die nicht ins Deutsche finden mögen. Aber inhaltlich fand ich es durchaus sinnvoll, weil "Resilienz" dieser Mannschaft sicher gut tun würde. Ich nahm das als Versprechen, als Zielsetzung.
Aktuell bin ich ernüchtert. Weil die Mannschaft bzw. der Kader keinen Zugewinn an RESILIENZ erkennen lässt. Null. Das ist ja geradezu ihr größtes Manko. Erkennbar als Hilflosigkeit. Der Lehrmeister Farke ist, gemessen an seinem Versprechen bzw. seiner Zielsetzung, offensichtlich völlig wirkungslos geblieben. Mit geradezu zunehmender Tendenz – soweit das noch möglich ist.
Aber hinzu kommt ja noch :
Auch D. Farke selbst als Trainer lässt ja offensichtlich jegliche Resilienz vermissen. Wo ist seine Widerstandsfähigkeit, sein Anpassungsvermögen angesichts veränderter Bedingungen und Situationen ? Was entwickelt er an Optionen ? Wo setzt er an ?
Torfabrik hat geschrieben :
„Die anschließenden Erklärungsversuche der Protagonisten klingen wie aus einer Endlosschleife. Immer wieder suggeriert man Einsicht, räumt Fehlverhalten ein und erklärt, dass man das abstellen muss. Doch man wartet vergeblich darauf, dass ein Lerneffekt vom Himmel fällt und läuft immer und immer wieder auf die gleiche Art und Weise vor die Wand. Daniel Farke flüchtet sich mittlerweile in die rhetorische Masche, die Missstände zwar zu benennen, sie aber als unabänderliche Tatsachen zu verkaufen. Der Kader gibt es halt nicht her, dass man grundlegende Dinge permanent auf den Platz bringen kann. Also muss man sich damit abfinden und darauf hoffen, dass es vielleicht das eine oder andere Mal doch gutgeht. Oder eben nicht. Das ist halt so.“
Ich denke, das ist schon zutreffend. Und hat mit Resilienz nix zu tun.
Zur Untermalung : Farke’s Einstellung scheint zu sein : „Trau´ keinem Spieler unter 26 !“ In der Startelf gegen Mainz standen mit Kone und Wolf zwei Spieler, wo er von dieser Überzeugung abgewichen ist. Vermutlich mangels Alternativen. Scally, Netz, Ngoumou, Fraulo auf der Bank. Einwechselungen frühestens 10 Minuten vor Schluss. Neuhaus steht ja so auf der Stufe mit einem Herrmann. Und YBS ist überhaupt nicht mehr zu sehen.
Fördert ein guter Trainer so den Konkurrenzkampf im Kader ? Die RESILIENZ ? Macht er so seine Spieler besser ? Zeigt er den jungen Spielern so eine Perspektive auf ?
Die Saison kann man abhaken. Am Ende wird es ein Platz im zweiten Drittel der Tabelle (ich bin kein Pessimist). Da kann ein Farke, wenn er auch nächste Saison noch verantwortlich sein will, sich mal etwas perspektivisch ausrichten. Einen Bense, einen Thuram, einen Lainer, einen Kramer, einen Stindl nach hinten stellen. Und den Jungen für ihre Entwicklung, für ihr Potential mehr Minuten geben.
Ich sehe es doch jeden Spieltag in der Ligue 1 : da werden konsequent und mutig 17-, 18jährige reinrotiert. Weil man nicht nur an das Heute, sondern auch schon an das Morgen denkt. Die dann nach vorne kommen. Mir ist es lieber, wenn ein YBS oder ein Fraulo 'nen Bock schiesst statt eines N. Elvedi.
Aber mit diesem Trainer (und einem R. Virkus hinter ihm) könnte das eine vergebliche Hoffnung sein.
Und es liegt nicht an mir, sondern an D. Farke, wenn er am Ende in eine Reihe gestellt werden sollte mit :
Wolf Werner
Jürgen Gelsdorf
Hannes Bongartz
Friedel Rausch
Holger Fach
Horst Köppel
Christian Ziege
Michael Frontzeck
Hatten die einen schlechteren Kader als D. Farke ?
Beweisen Sie Ihr POTENTIAL, Herr Farke. Zeigen Sie RESILIENZ, Herr Farke ! Damit die Entwicklung aus den bisherigen 22 Spieltagen umgekehrt wird.
Anders wäre nämlich schlecht.
Aktuell bin ich ernüchtert. Weil die Mannschaft bzw. der Kader keinen Zugewinn an RESILIENZ erkennen lässt. Null. Das ist ja geradezu ihr größtes Manko. Erkennbar als Hilflosigkeit. Der Lehrmeister Farke ist, gemessen an seinem Versprechen bzw. seiner Zielsetzung, offensichtlich völlig wirkungslos geblieben. Mit geradezu zunehmender Tendenz – soweit das noch möglich ist.
Aber hinzu kommt ja noch :
Auch D. Farke selbst als Trainer lässt ja offensichtlich jegliche Resilienz vermissen. Wo ist seine Widerstandsfähigkeit, sein Anpassungsvermögen angesichts veränderter Bedingungen und Situationen ? Was entwickelt er an Optionen ? Wo setzt er an ?
Torfabrik hat geschrieben :
„Die anschließenden Erklärungsversuche der Protagonisten klingen wie aus einer Endlosschleife. Immer wieder suggeriert man Einsicht, räumt Fehlverhalten ein und erklärt, dass man das abstellen muss. Doch man wartet vergeblich darauf, dass ein Lerneffekt vom Himmel fällt und läuft immer und immer wieder auf die gleiche Art und Weise vor die Wand. Daniel Farke flüchtet sich mittlerweile in die rhetorische Masche, die Missstände zwar zu benennen, sie aber als unabänderliche Tatsachen zu verkaufen. Der Kader gibt es halt nicht her, dass man grundlegende Dinge permanent auf den Platz bringen kann. Also muss man sich damit abfinden und darauf hoffen, dass es vielleicht das eine oder andere Mal doch gutgeht. Oder eben nicht. Das ist halt so.“
Ich denke, das ist schon zutreffend. Und hat mit Resilienz nix zu tun.
Zur Untermalung : Farke’s Einstellung scheint zu sein : „Trau´ keinem Spieler unter 26 !“ In der Startelf gegen Mainz standen mit Kone und Wolf zwei Spieler, wo er von dieser Überzeugung abgewichen ist. Vermutlich mangels Alternativen. Scally, Netz, Ngoumou, Fraulo auf der Bank. Einwechselungen frühestens 10 Minuten vor Schluss. Neuhaus steht ja so auf der Stufe mit einem Herrmann. Und YBS ist überhaupt nicht mehr zu sehen.
Fördert ein guter Trainer so den Konkurrenzkampf im Kader ? Die RESILIENZ ? Macht er so seine Spieler besser ? Zeigt er den jungen Spielern so eine Perspektive auf ?
Die Saison kann man abhaken. Am Ende wird es ein Platz im zweiten Drittel der Tabelle (ich bin kein Pessimist). Da kann ein Farke, wenn er auch nächste Saison noch verantwortlich sein will, sich mal etwas perspektivisch ausrichten. Einen Bense, einen Thuram, einen Lainer, einen Kramer, einen Stindl nach hinten stellen. Und den Jungen für ihre Entwicklung, für ihr Potential mehr Minuten geben.
Ich sehe es doch jeden Spieltag in der Ligue 1 : da werden konsequent und mutig 17-, 18jährige reinrotiert. Weil man nicht nur an das Heute, sondern auch schon an das Morgen denkt. Die dann nach vorne kommen. Mir ist es lieber, wenn ein YBS oder ein Fraulo 'nen Bock schiesst statt eines N. Elvedi.
Aber mit diesem Trainer (und einem R. Virkus hinter ihm) könnte das eine vergebliche Hoffnung sein.
Und es liegt nicht an mir, sondern an D. Farke, wenn er am Ende in eine Reihe gestellt werden sollte mit :
Wolf Werner
Jürgen Gelsdorf
Hannes Bongartz
Friedel Rausch
Holger Fach
Horst Köppel
Christian Ziege
Michael Frontzeck
Hatten die einen schlechteren Kader als D. Farke ?
Beweisen Sie Ihr POTENTIAL, Herr Farke. Zeigen Sie RESILIENZ, Herr Farke ! Damit die Entwicklung aus den bisherigen 22 Spieltagen umgekehrt wird.
Anders wäre nämlich schlecht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Daikey1900 am 27.02.2023 um 02:07 Uhr bearbeitet
27.02.2023 - 06:58 Uhr
Zitat von Arathas_Borussia
Die Saison ist eh gelaufen. Absteigen wird Gladbach auf garkeinen Fall. Ich hoffe inständig, dass man jetzt schon plant und auch einen PLAN hat (!).
Die Saison ist eh gelaufen. Absteigen wird Gladbach auf garkeinen Fall. Ich hoffe inständig, dass man jetzt schon plant und auch einen PLAN hat (!).
Genauso sehe ich das auch. Leider sehe ich aber weit und breit niemanden, der einen Plan hat oder in der Lage wäre, einen zu entwickeln.
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