was macht eigentlich...
15.02.2006 - 13:01 Uhr
24.11.2020 - 16:35 Uhr
27.11.2020 - 19:26 Uhr
...Karim Adeyemi
das frühere Super-Talent der SpVgg Unterhaching, spielte mit RB Salzburg
gegen den FC Bayern - und feierte sein Debüt in der Champions League.
https://www.fupa.net/berichte/spvgg-unterhaching-ex-haching-juwel-adeyemi-champions-league-2748235.html
das frühere Super-Talent der SpVgg Unterhaching, spielte mit RB Salzburg
gegen den FC Bayern - und feierte sein Debüt in der Champions League.
https://www.fupa.net/berichte/spvgg-unterhaching-ex-haching-juwel-adeyemi-champions-league-2748235.html
01.12.2020 - 17:27 Uhr
Das wird hier im Forum wohl niemand aufklären können.
01.12.2020 - 22:35 Uhr
Nein, das wird hier keiner aufklären können. Offensichtlich gibt's auch im Verein und unter den Spielern bei aller mutmaßlichen Zerrüttung ein gewisses Übereinkommen, über die Sache nicht zu plaudern. Sonst wär auch schon längst was bekannt geworden. Mag natürlich auch simpel damit zu tun haben, dass die beiden (offenbar anders als Madsen) weiter ihre Kohle bekommen und ihnen (legitimerweise) an diesem Vertragsverhältnis gelegen ist.
Ausschließen kann man aber, denk ich, zum einen, dass sie teuer verkauft werden sollten. Für Drittligaspieler weit jenseits der Mitte 20 wär ein hoher fünfstelliger Betrag ein guter Schnitt. Dafür braucht man sich diese Probleme nicht zu geben. Ausschließen würde ich von außen auch, dass es (nur) um Leistungsthematiken ging. Das wär einzigartig in diesem Verein. Und wie du schreibst: DSE wurde auch "begnadigt". Und das ja wohl nicht, weil er über die Sommerpause im eigenen Garten so toll gekickt hat und Bigalke und JP Müller so schlecht.
Es wird im einen Fall also irgendeine "Klärung" von wie auch immer gearteten Zerwürfnissen gegeben haben, in den anderen beiden nicht.
Ausschließen kann man aber, denk ich, zum einen, dass sie teuer verkauft werden sollten. Für Drittligaspieler weit jenseits der Mitte 20 wär ein hoher fünfstelliger Betrag ein guter Schnitt. Dafür braucht man sich diese Probleme nicht zu geben. Ausschließen würde ich von außen auch, dass es (nur) um Leistungsthematiken ging. Das wär einzigartig in diesem Verein. Und wie du schreibst: DSE wurde auch "begnadigt". Und das ja wohl nicht, weil er über die Sommerpause im eigenen Garten so toll gekickt hat und Bigalke und JP Müller so schlecht.
Es wird im einen Fall also irgendeine "Klärung" von wie auch immer gearteten Zerwürfnissen gegeben haben, in den anderen beiden nicht.
02.12.2020 - 09:28 Uhr
Wenn ich hier auch mal grob reinspekulieren darf, würde ich sagen dass man sich von Bigalke, hinsichtlich seiner Leistungen, die ja mehr als ein Jahr lang überschaubar waren, trennen wollte.
Bei Jimi Müller hingegen kann's eigentlich nicht an der Leistung gelegen haben und hier schwingt mir die Vermutung mit, dass man bei Streichung Bigalke diesen, womöglich aus sowas wie Respekt, nicht alleine kaltstellen wollte.
Oder aber man hat nüchtern die Verletzungszeiten betrachtet, und erkennen wollen, dass des nix mehr mit dem Jimi wird.
Zweiteres kann ich im Entferntesten verstehen, würde es aber nicht gut heißen. Ersteres hätte nix mit Jimis Leistungen zu tun, was ich demnach auch nicht für gut heißen würde...
Also alles Spekulation, aber ja, um mal salopp von der Seite weiter zu quatschen,
grundsätzlich verstege ich die Entscheidung bei Bigalke, nach Abwägungen.
Bei J.P. Müller kann ich für mich keinen Frieden damit machen.
Aber nochmal, alles Spekulation und ich weiß natürlich auch nicht was hinter den Kulissen stattgefunden hat und ob sogar der Wortlaut unangenehm würde. Schliesslich geht's für alle im Verein immer um die Mannschaft, also jeder sollte sich als Baustein verstehen und wenn dann, so hart es manchmal sein mag, Persönlichkeiten angekratzt sein wollen, dann ist das "dramatisch", wie unwichtig, von dem ich aber gar nicht ausgehen möchte. Obwohl, Gute Zeiten, Schlechte Zeiten-grübel..
Aber ja, alles Spekulatius.
Bei Jimi Müller hingegen kann's eigentlich nicht an der Leistung gelegen haben und hier schwingt mir die Vermutung mit, dass man bei Streichung Bigalke diesen, womöglich aus sowas wie Respekt, nicht alleine kaltstellen wollte.
Oder aber man hat nüchtern die Verletzungszeiten betrachtet, und erkennen wollen, dass des nix mehr mit dem Jimi wird.
Zweiteres kann ich im Entferntesten verstehen, würde es aber nicht gut heißen. Ersteres hätte nix mit Jimis Leistungen zu tun, was ich demnach auch nicht für gut heißen würde...
Also alles Spekulation, aber ja, um mal salopp von der Seite weiter zu quatschen,
grundsätzlich verstege ich die Entscheidung bei Bigalke, nach Abwägungen.
Bei J.P. Müller kann ich für mich keinen Frieden damit machen.
Aber nochmal, alles Spekulation und ich weiß natürlich auch nicht was hinter den Kulissen stattgefunden hat und ob sogar der Wortlaut unangenehm würde. Schliesslich geht's für alle im Verein immer um die Mannschaft, also jeder sollte sich als Baustein verstehen und wenn dann, so hart es manchmal sein mag, Persönlichkeiten angekratzt sein wollen, dann ist das "dramatisch", wie unwichtig, von dem ich aber gar nicht ausgehen möchte. Obwohl, Gute Zeiten, Schlechte Zeiten-grübel..
Aber ja, alles Spekulatius.
02.12.2020 - 18:19 Uhr
Hierzu will ich auch noch meinen Senf dazugeben, obwohl´s ja eigentlich schon komplett durchgekaut ist.
Als wir in die Regionalliga abgestiegen sind, haben wir ordentlich RL-Spieler verpflichtet, mit denen es möglich war, in der Regionalliga Bayern oben mitzuspielen. Als dann nach einem Jahr die Granaten Stahl und Hain möglich waren und zudem Jimi Müller, war klar, wo die Richtung hingehen muss.
Schnell wurde daraus ein Plan (fast schon eine Vision), der stetig nach oben gehen sollte. Bis in die Zweite Liga, weil die Dritte finanziell nicht machbar ist. Und sich dann in der 2. Liga etablieren.
Für mich hat dieser Plan auch zweieinhalb Jahre (bis zum Winter 2018/19) wie im Bilderbuch funktioniert. Und ich muss gestehen, ich war bis zur Corona Pause von dieser Vorgehensweise zu 100 % überzeugt. (nach dem Vorbild Heidenheim) Der Zeitpunkt des Aufstiegs war mir recht schnuppe, solange es die Finanzen mitmachen.
Man hat jedes Jahr höherklassige Spieler verpflichtet und wollte damit kontinuierlich das Niveau im Team steigern.
Gegen diesen Plan war prinzipiell ja nichts auszusetzen.
Letztendlich vielleicht bis zum Winter 2019/20, wo dann noch Fuchs und Felix Müller gekauft wurden und der Aufstieg erzwungen werden sollte. Der Kader war im Prinzip davor schon groß genug, deswegen waren diese beiden Verpflichtungen nicht notwendig. Es wurde also nicht gezielt eine Problemstelle behoben, sondern rein quantitativ eingekauft. Müller hätte vielleicht über außen eine Verstärkung sein können, aber Fuchs war definitiv (und das war auch zu diesem Zeitpunkt schon klar) ein Hufnagel 2.0.
Das Resultat ist bekannt: Zu viel Quantität, zu wenig Qualität. Nach dem grausamen Abschneiden nach der Corona-Pause war klar, dass diese Mannschaft zu viel Geld kostet, aber zu wenig leistet. Nochmals so ein Jahr bringt weder finanziell noch sportlich etwas.
Deswegen: Rolle rückwärts. Deswegen der harte Cut im Sommer. Deswegen nicht hachinglike.
Die überteuerten Spieler (mit keinerlei Sicht auf Erfolg/Aufstieg) sind dem Verein auf die Füße gefallen.
Großverdiener mussten in diesem überfüllten Kader weichen. Ohne Wenn und Aber. Bigalke, Müller und DSE sollten es also werden. DSE wurde dann ja nochmal wegen der Hain-Verletzung begnadigt. Warum genau diese drei/zwei Spieler, werden nur Schwabl und Schromm wissen. Aber ganz abwegig war es nicht. Für mich dann auf jeden Fall richtig, die komplett aus dem Verkehr zu ziehen.
In einer Mannschaft herrscht immer ein Ranking. Höherklassige Spieler stehen folgerichtig weit oben in einem Ranking. Spieler, die von unteren Vereinen oder aus der Jugend kommen, müssen sich hinten anstellen.
Durch solche "unnützen" Oldies verbaust du dir nur die Mehr-Verantwortung und die Einsatzzeiten der jungen Spieler. Krach in der Mannschaft (durch Stinkstiefel) inklusive.
Ich weiß nicht, ob ein Grauschopf, ein Anspach oder auch ein Mashigo das wären, was sie nun sind, wenn Bigalke und Müller noch im Kader stehen würden. (Reine Spekulation)
Schön war diese Degradierung dennoch nicht, keine Frage. Wer ist Schuld, dass es so weit hat kommen müssen? Klar, Manni Schwabl.
Hinterher ist man jedoch immer schlauer. Ich fand den Weg, den Schwabl da eingeschlagen hat (wie oben beschrieben, kontinuierlich das Niveau durch zweitligaerfahrene Spieler zu heben), in der ganzen Situation absolut legitim. Von dem her würde ich ihm keinen allzu großen Vorwuf machen. Bei mir hat er sowieso noch jede Menge Kredit. (Wer weiß, wo wir ohne ihm wären)
Vorwerfen kann man ihm vielleicht wirklich nur die genannten Wintertransfers von Fuchs und Müller. Die hatten nicht so den ganz großen Sinn. Aber vielleicht greift auch hier: Hinterher ist man immer schlauer. Denn zum Zeitpunkt der Wechsel von Fuchs und Müller hat ja auch (fast) keiner hier im Forum kritische Töne geschlagen.
Ob man ihm nun allgemein die Personalpolitik anheften kann...? Kann Schwabl was dafür, dass Hufnagel und DSE nicht funktionieren? Auch hier wieder: Hinterher ist man immer schlauer. Hufnagel war nicht absehbar (war Königstransfer), auch DSE war meiner Meinung nach nicht absehbar. (Da wollte man aus der Vergangenheit lernen und einen 4. Stürmer verpflichten)
Die Transferpolitik war in den letzten zwei Jahren nicht die beste. Aber auch andere Vereine geben da ja oftmals kein gutes Bild ab.
Die Aushängeschilder Höwedes und Fährmann vergraulen, mit Nübel nicht verlängern und dann für 28 Mio zwei Absteiger (Raman: eine halbwegs gute BL-Saison und Kabak: ein Talent für die Zukunft) verpflichten. Also Schalke sind wir noch nicht in Sachen Personalplanung.
Ja es sind Fehler gemacht worden und mit der Rolle rückwärts zeigt man das ja auch. Aber aus Fehler kann man lernen und das scheint gerade zu passieren. Besser als beim HSV zum Beispiel, wo die gleichen Fehler Jahr für Jahr gemacht werden.
Wie das Ganze abgelaufen ist, find ich auch nicht toll, aber es war die einzige Möglichkeit...
Als wir in die Regionalliga abgestiegen sind, haben wir ordentlich RL-Spieler verpflichtet, mit denen es möglich war, in der Regionalliga Bayern oben mitzuspielen. Als dann nach einem Jahr die Granaten Stahl und Hain möglich waren und zudem Jimi Müller, war klar, wo die Richtung hingehen muss.
Schnell wurde daraus ein Plan (fast schon eine Vision), der stetig nach oben gehen sollte. Bis in die Zweite Liga, weil die Dritte finanziell nicht machbar ist. Und sich dann in der 2. Liga etablieren.
Für mich hat dieser Plan auch zweieinhalb Jahre (bis zum Winter 2018/19) wie im Bilderbuch funktioniert. Und ich muss gestehen, ich war bis zur Corona Pause von dieser Vorgehensweise zu 100 % überzeugt. (nach dem Vorbild Heidenheim) Der Zeitpunkt des Aufstiegs war mir recht schnuppe, solange es die Finanzen mitmachen.
Man hat jedes Jahr höherklassige Spieler verpflichtet und wollte damit kontinuierlich das Niveau im Team steigern.
Gegen diesen Plan war prinzipiell ja nichts auszusetzen.
Letztendlich vielleicht bis zum Winter 2019/20, wo dann noch Fuchs und Felix Müller gekauft wurden und der Aufstieg erzwungen werden sollte. Der Kader war im Prinzip davor schon groß genug, deswegen waren diese beiden Verpflichtungen nicht notwendig. Es wurde also nicht gezielt eine Problemstelle behoben, sondern rein quantitativ eingekauft. Müller hätte vielleicht über außen eine Verstärkung sein können, aber Fuchs war definitiv (und das war auch zu diesem Zeitpunkt schon klar) ein Hufnagel 2.0.
Das Resultat ist bekannt: Zu viel Quantität, zu wenig Qualität. Nach dem grausamen Abschneiden nach der Corona-Pause war klar, dass diese Mannschaft zu viel Geld kostet, aber zu wenig leistet. Nochmals so ein Jahr bringt weder finanziell noch sportlich etwas.
Deswegen: Rolle rückwärts. Deswegen der harte Cut im Sommer. Deswegen nicht hachinglike.
Die überteuerten Spieler (mit keinerlei Sicht auf Erfolg/Aufstieg) sind dem Verein auf die Füße gefallen.
Großverdiener mussten in diesem überfüllten Kader weichen. Ohne Wenn und Aber. Bigalke, Müller und DSE sollten es also werden. DSE wurde dann ja nochmal wegen der Hain-Verletzung begnadigt. Warum genau diese drei/zwei Spieler, werden nur Schwabl und Schromm wissen. Aber ganz abwegig war es nicht. Für mich dann auf jeden Fall richtig, die komplett aus dem Verkehr zu ziehen.
In einer Mannschaft herrscht immer ein Ranking. Höherklassige Spieler stehen folgerichtig weit oben in einem Ranking. Spieler, die von unteren Vereinen oder aus der Jugend kommen, müssen sich hinten anstellen.
Durch solche "unnützen" Oldies verbaust du dir nur die Mehr-Verantwortung und die Einsatzzeiten der jungen Spieler. Krach in der Mannschaft (durch Stinkstiefel) inklusive.
Ich weiß nicht, ob ein Grauschopf, ein Anspach oder auch ein Mashigo das wären, was sie nun sind, wenn Bigalke und Müller noch im Kader stehen würden. (Reine Spekulation)
Schön war diese Degradierung dennoch nicht, keine Frage. Wer ist Schuld, dass es so weit hat kommen müssen? Klar, Manni Schwabl.
Hinterher ist man jedoch immer schlauer. Ich fand den Weg, den Schwabl da eingeschlagen hat (wie oben beschrieben, kontinuierlich das Niveau durch zweitligaerfahrene Spieler zu heben), in der ganzen Situation absolut legitim. Von dem her würde ich ihm keinen allzu großen Vorwuf machen. Bei mir hat er sowieso noch jede Menge Kredit. (Wer weiß, wo wir ohne ihm wären)
Vorwerfen kann man ihm vielleicht wirklich nur die genannten Wintertransfers von Fuchs und Müller. Die hatten nicht so den ganz großen Sinn. Aber vielleicht greift auch hier: Hinterher ist man immer schlauer. Denn zum Zeitpunkt der Wechsel von Fuchs und Müller hat ja auch (fast) keiner hier im Forum kritische Töne geschlagen.
Ob man ihm nun allgemein die Personalpolitik anheften kann...? Kann Schwabl was dafür, dass Hufnagel und DSE nicht funktionieren? Auch hier wieder: Hinterher ist man immer schlauer. Hufnagel war nicht absehbar (war Königstransfer), auch DSE war meiner Meinung nach nicht absehbar. (Da wollte man aus der Vergangenheit lernen und einen 4. Stürmer verpflichten)
Die Transferpolitik war in den letzten zwei Jahren nicht die beste. Aber auch andere Vereine geben da ja oftmals kein gutes Bild ab.
Die Aushängeschilder Höwedes und Fährmann vergraulen, mit Nübel nicht verlängern und dann für 28 Mio zwei Absteiger (Raman: eine halbwegs gute BL-Saison und Kabak: ein Talent für die Zukunft) verpflichten. Also Schalke sind wir noch nicht in Sachen Personalplanung.
Ja es sind Fehler gemacht worden und mit der Rolle rückwärts zeigt man das ja auch. Aber aus Fehler kann man lernen und das scheint gerade zu passieren. Besser als beim HSV zum Beispiel, wo die gleichen Fehler Jahr für Jahr gemacht werden.
Wie das Ganze abgelaufen ist, find ich auch nicht toll, aber es war die einzige Möglichkeit...
02.12.2020 - 22:15 Uhr
Würd ich unterschreiben.
Weil ich eh d'accord bin, dreh ich den Gedanken ein bisschen weiter:
Wir sind in Haching halt auch nicht soo gewohnt, dass transfertechnisch groß was schiefgeht. Also: Fehlschläge, im Prinzip auch krachende, gab's immer mal. Aber das war dann halt Sari, der wahrscheinlich für 450 Euro unter Vertrag war und nie eine Spielprämie gesehen hat. Oder Neuhaus aus der gleichen Tarifstufe in der RL, der nach 45 Minuten Startelf nie mehr auch nur im Spieltagskader war, wenn ich's recht überblicke. Das gute war eben, dass das in den letzten zehn Jahren nie ins Gewicht gefallen ist...
...abgesehen von zwei Gelegenheiten: Das eine war die Copado-Saison mit Fioretto, Minorelli, Mimm, Nygaard, Gunnlaugsson, die uns finanziell so das Gnack verdreht hat, dass es danach ein halbes Wunder gebraucht hat, um eine drittligataugliche Elf zusammen zu kriegen und zu bezahlen. Ich betrachte das Herrlich-Jahr rückblickend übrigens wirklich als "Wunder". Dass man da buchstäblich für _kein_ Geld Niederlechner, Bigalke, Thiel, Sternisko (...) auf dem Rasen hatte - erstaunlich. Großartige Arbeit. Auf Amrhein war dann auch gepfiffen.
Das andere war die Abstiegssaison. Mit Manni Schwabl am Ruder, wohlgemerkt. Da lief auch viel mit Verletzungen schief. Aber teil des Problems war eben auch ein Kader mit Herröder, Kranitz, Killer, Gaska, Marton, Götze, Koch... unterm Strich zu viele Fehlzündungen, um Ausfälle adäquat kompensieren zu können.
Und jetzt sind wir, weiß der Teufel wie genau, irgendwie in einer gar nicht so grundverschiedenen Situation gelandet. Einmal wegen Verletzungen - aber das muss man einkalkulieren. Dann, weil teure Leute nicht einschlagen, oder nur bei schönem Wetter brauchbaren Fußball spielen. Wen ich meine, ist bekannt. Und zum dritten und das ist - wegen der gesunkenen Fluktuation - neu, weil's Abnutzungserscheinungen gibt. Wer nach Bigalke ruft, muss sich halt auch leider fragen lassen, wie viele Spiele er in den letzten zwei Jahren gesehen hat. Unterm Strich haben wir den größten und vermutlich teuersten Kader seit 08/09 und sortieren uns leistungstechnisch irgendwo zwischen unterem Mittelfeld und Abstiegszone ein.
Wenn der junge Anspach einen schlechten Tag erwischt und die relevanteste Option der noch jüngere Mashigo ist, ist ja klar, was die Stunde geschlagen hat.
Was man noch ergänzen könnte ist die Frage, ob uns die sehr glücklich verlaufene Vorrunde 19/20 eventuell allesamt zu lange in Sicherheit gewiegt hat. Aber wenn es so ist, erklärt es nur umso besser, den möglicherweise halb-verzweifelten Versuch, mit Fuchs und Müller das Ding echt noch in einen Aufstieg umzubiegen. Zehn Spieltage auf Liga-Durchschnittsniveau hätten ja wahrscheinlich gereicht... Dann wären wir jetzt wohl (bestenfalls) da, wo Würzburg ist, wären aber erstmal saniert gewesen.
Manni Schwabl kann man jetzt (sicher samt Schromm) Fehleinschätzungen attestieren. Verdammen sollte man ihn sicher trotzdem nicht. Der Mann ist nicht nur unsere Scouting-Abteilung sondern vor allem auch die einzige lebenserhaltende Maßnahme für diesen Verein. Aber aus dieser finanziellen und sportlichen Misere rauszukommen ist nicht ganz trivial. Arie van Lent muss, auch wenn's skurril klingt, im Prinzip jetzt was ähnliches bewerkstelligen wie Herrlich 11/12.
(Und ja, der Vergleich mit Schalke war zugespitzt.
Der wahre Kern ist, dass man im Profifußball in Corona-Zeiten nicht viel Spielraum für Fehlschläge hat. Hier wie dort.)
Weil ich eh d'accord bin, dreh ich den Gedanken ein bisschen weiter:
Wir sind in Haching halt auch nicht soo gewohnt, dass transfertechnisch groß was schiefgeht. Also: Fehlschläge, im Prinzip auch krachende, gab's immer mal. Aber das war dann halt Sari, der wahrscheinlich für 450 Euro unter Vertrag war und nie eine Spielprämie gesehen hat. Oder Neuhaus aus der gleichen Tarifstufe in der RL, der nach 45 Minuten Startelf nie mehr auch nur im Spieltagskader war, wenn ich's recht überblicke. Das gute war eben, dass das in den letzten zehn Jahren nie ins Gewicht gefallen ist...
...abgesehen von zwei Gelegenheiten: Das eine war die Copado-Saison mit Fioretto, Minorelli, Mimm, Nygaard, Gunnlaugsson, die uns finanziell so das Gnack verdreht hat, dass es danach ein halbes Wunder gebraucht hat, um eine drittligataugliche Elf zusammen zu kriegen und zu bezahlen. Ich betrachte das Herrlich-Jahr rückblickend übrigens wirklich als "Wunder". Dass man da buchstäblich für _kein_ Geld Niederlechner, Bigalke, Thiel, Sternisko (...) auf dem Rasen hatte - erstaunlich. Großartige Arbeit. Auf Amrhein war dann auch gepfiffen.
Das andere war die Abstiegssaison. Mit Manni Schwabl am Ruder, wohlgemerkt. Da lief auch viel mit Verletzungen schief. Aber teil des Problems war eben auch ein Kader mit Herröder, Kranitz, Killer, Gaska, Marton, Götze, Koch... unterm Strich zu viele Fehlzündungen, um Ausfälle adäquat kompensieren zu können.
Und jetzt sind wir, weiß der Teufel wie genau, irgendwie in einer gar nicht so grundverschiedenen Situation gelandet. Einmal wegen Verletzungen - aber das muss man einkalkulieren. Dann, weil teure Leute nicht einschlagen, oder nur bei schönem Wetter brauchbaren Fußball spielen. Wen ich meine, ist bekannt. Und zum dritten und das ist - wegen der gesunkenen Fluktuation - neu, weil's Abnutzungserscheinungen gibt. Wer nach Bigalke ruft, muss sich halt auch leider fragen lassen, wie viele Spiele er in den letzten zwei Jahren gesehen hat. Unterm Strich haben wir den größten und vermutlich teuersten Kader seit 08/09 und sortieren uns leistungstechnisch irgendwo zwischen unterem Mittelfeld und Abstiegszone ein.
Wenn der junge Anspach einen schlechten Tag erwischt und die relevanteste Option der noch jüngere Mashigo ist, ist ja klar, was die Stunde geschlagen hat.
Was man noch ergänzen könnte ist die Frage, ob uns die sehr glücklich verlaufene Vorrunde 19/20 eventuell allesamt zu lange in Sicherheit gewiegt hat. Aber wenn es so ist, erklärt es nur umso besser, den möglicherweise halb-verzweifelten Versuch, mit Fuchs und Müller das Ding echt noch in einen Aufstieg umzubiegen. Zehn Spieltage auf Liga-Durchschnittsniveau hätten ja wahrscheinlich gereicht... Dann wären wir jetzt wohl (bestenfalls) da, wo Würzburg ist, wären aber erstmal saniert gewesen.
Manni Schwabl kann man jetzt (sicher samt Schromm) Fehleinschätzungen attestieren. Verdammen sollte man ihn sicher trotzdem nicht. Der Mann ist nicht nur unsere Scouting-Abteilung sondern vor allem auch die einzige lebenserhaltende Maßnahme für diesen Verein. Aber aus dieser finanziellen und sportlichen Misere rauszukommen ist nicht ganz trivial. Arie van Lent muss, auch wenn's skurril klingt, im Prinzip jetzt was ähnliches bewerkstelligen wie Herrlich 11/12.
(Und ja, der Vergleich mit Schalke war zugespitzt.
Der wahre Kern ist, dass man im Profifußball in Corona-Zeiten nicht viel Spielraum für Fehlschläge hat. Hier wie dort.)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VorstadtFlo am 02.12.2020 um 22:21 Uhr bearbeitet
12.12.2020 - 09:45 Uhr
...Florian Dietz?
Nachdem er sich etabliert und Scorerpunkte gesammelt hatte erlitt er die gleiche Verletzung wie aktuell viele andere Hachinger haben: Kreuzbandriss.
Damit wird er wohl bis zur Rückkehr erstmal wieder mit Genesung verbringen dürfen. Scheiße. Gute Besserung.
Nachdem er sich etabliert und Scorerpunkte gesammelt hatte erlitt er die gleiche Verletzung wie aktuell viele andere Hachinger haben: Kreuzbandriss.
Damit wird er wohl bis zur Rückkehr erstmal wieder mit Genesung verbringen dürfen. Scheiße. Gute Besserung.
04.01.2021 - 20:08 Uhr
...Alexander Hack ?
Der mittlerweile 27-jährige spielt (noch) in der 1. Liga beim FSV Mainz 05
und erzielte kurz vor der Halbzeit das 2 zu 0 für Mainz, was aber gegen die
Bayern zu wenig war, denn das Match endete 2 zu 5 aus Sicht der Mainzer.
In der Saison 13 / 14 schnürte er die Schuhe für die SpVgg Unterhaching
https://www.fupa.net/spieler/alexander-hack-102774.html
Der mittlerweile 27-jährige spielt (noch) in der 1. Liga beim FSV Mainz 05
und erzielte kurz vor der Halbzeit das 2 zu 0 für Mainz, was aber gegen die
Bayern zu wenig war, denn das Match endete 2 zu 5 aus Sicht der Mainzer.
In der Saison 13 / 14 schnürte er die Schuhe für die SpVgg Unterhaching
https://www.fupa.net/spieler/alexander-hack-102774.html
14.01.2021 - 16:21 Uhr
Porath gestern gegen Bayern mit einem bockstarken Auftritt. Konnte kaum glauben, daß der gleiche Spieler bei uns teilweise etwas lustlos und schnell gefrustet unterwegs war. Hat deutlich an Robustheit zugelegt und stark die Bälle behauptet. Was ein anderes Umfeld und ein 'Trainer der Zukunft' (halte viel von Werner) alles bewirken können.
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