-
36. Spieltag
Daten
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|
|---|---|---|
M. Köllner |
Trainer |
C. Schromm |
| 2,28 Mio. € | Gesamtmarktwert | 1,98 Mio. € |
| 24,1 | ø-Alter | 21,7 |
Trostpflaster oder Vollflop - der Derby-Thread
27.06.2020 - 11:38 Uhr
27.06.2020 - 22:37 Uhr
Schon bedenklich, wie wir jetzt wieder genau an dem Punkt angelangt sind, wie im letzten Jahre während unserer sagenhaften Niederlagenserie. Keine Tore, kein Selbstvertrauen, keine Spielidee, keine Mentalität, kein Zusammenhalt. Wäre da nicht eine mehr als glückliche Hinrunde (letztes Jahr haben wir uns die gute Ausgangsposition immerhin durch entsprechende Leistung verdient, wovon man diese Saison nicht sprechen kann), wir wären ein genau so sicherer Absteiger wie Jena.
27.06.2020 - 23:18 Uhr
Zitat von Uhaching
Erstmal vorneweg: Ich habe das Spiel nicht gesehen. Hab mir absichtlich den Nachmittag anderweitig verplant, damit ich mich nicht entscheiden muss, ob ich mir das antun will.
Und ich weiß, dass meine nachfolgenden Worte vermutlich anders ausfallen würden, wenn ich die 90 Minuten gesehen hätte.
Aber: Den großen Umbruch würde ich nicht herbeirufen. Denn, wenn wir nach jeder verkorksten Rückrunde einen Umbruch vollziehen würden, wären wir Schalke 04 unter Felix Magath. Will sicherlich keiner.
Ich bleib dabei: Der Kader hat grundsätzlich Qualität. Und, dass wir uns noch vor wenigen Wochen beim Aufstellungs-Tool die Finger abgeschleckt haben, weil wir nicht wussten, wen man auf der Bank lassen muss/soll und wen gar auf der Tribüne, kommt auch nicht von irgendwo her. Also JETZT den Kader zu kritisieren, den man vor nicht allzu langer Zeit noch top fand, spiegelt nicht der Wahrheit wider. Übrigens, wenn ich daran erinnern darf, hat das dreiviertelte Forum vor 1 1/2 Wochen noch den Aufstieg herbeigesehnt. (warum auch immer
)
Noch dazu bleibt Haching Haching. Wir sind weder eine Traditionsmannschaft, noch ein Verein mit gewaltiger Fanbase. Dass man bei Haching mehr Geld verdient, als bei Waldhof, Meppen, Würzburg, Ingolstadt, Rostock etc. wage ich mal zu bezweifeln. Ganz zu schweigen von Braunschweig, Duisburg, Lautern, Uerdingen, Magdeburg, etc.
Sprich: Haust du nun die halbe Mannschaft weg, kann dir keiner garantieren, dass du ordentlich Ersatz bekommst. Wir sind Fans von Haching, die potentiellen Spieler allerdings nicht. Die schauen entweder auf das Geld oder auf die Tradition. Einige wenige können wir von unserer Philosophie begeistern.
Auch wenn es aktuell wirklich ein Graus ist, glaube ich nicht, dass wir allzu weit weg sind. Es müsste nur an den richtigen Stellschrauben gedreht werden. Wie schnell das oft gehen kann, hat die Vergangenheit gezeigt. (Osnabrück von Platz 17 (2017/18) auf Platz 1 (2018/19), Braunschweig von Platz 16 (2018/19) zum Aufstieg (?) und Würzburg von Platz 10 (Spieltag 27) auf Platz 2 bzw. Platz 1 bei den aufstiegsberechtigten Teams (Spieltag 36). Es wurden ja auch schon die verschiedensten Tugenden auf den Platz gebracht. (Stabile Defensive, Kaltschnäuzigkeit, Standardstärke, etc.)
Klar muss bei den ein oder anderen Transfer ein glückliches Händchen dabei sein. Aber ein Endres und ein Biankadi sind in ihren abgestiegenen Mannschaften auch nicht aufgefallen, ehe sie ein Jahr später die Liga gerockt haben. Also potentielle Shootingstars wären sicherlich zu haben, nur gescoutet müssen sie halt werden.
Hasenhüttl find ich tatsächlich schon mal einen guten Anfang. Auch, dass Bigalke und Stroh- Engel gehen werden/müssen, find ich nicht per se schlecht. Erstens machen sie uns aktuell sicher nicht besser, zweitens stimmt bei uns die Hierarchie nicht. Die (vermutlich) am bestbezahltesten Spieler Hain, Stroh-Engel, Hufnagel, Bigalke, Bandowski, (Stahl) helfen der Mannschaft weder sportlich noch als Leitfigur weiter.
Externe Verstärkungen sind ohne Frage notwendig. Wir sind nur eine von drei Mannschaften, welche überm Strich steht, die keinen Spieler in ihren Reihen haben, welcher zweistellig getroffen hat. Fakt, es bräuchte einen Unterschiedsspieler. Nur woher bekommt man den?! Und wir bräuchten eine Mentalitätssau. Genauso schwierig zu bekommen.
Alles nicht so einfach. Aber grad der letzte Saisonübergang hat mir gezeigt, dass Schwabl und Schromm durchaus bereit sind, aus ihren Fehlern zu lernen. Wenn auch nicht alles klappte (Vier-Stürmer (Hain oft verletzt, Stroh-Engel unter Erwartungen, Dietz...), Systemänderung mit 3er/5er-Kette, 4 Spiele nach der Winterpause nicht verloren). Also wo zu arbeiten ist, wissen sie vermutlich schon. Bzw. wo es happert. Die Frage ist, ob es umgesetzt werden kann. Natürlich könnte ich jetzt auch über Schromm diskutieren. Aber Schwabl wird ihn nicht rauswerfen, deswegen beschäftige ich mich auch nicht mit diesem Thema. (und irgendwie sind wir doch auch genau deswegen Haching-Fan, dass nicht bei jeder klitzekleinen Kleinigkeit der Trainer ausgetauscht. Okay, zugegeben, bei uns handelt es sich nicht mehr um eine Kleinigkeit)
Ich glaube weiterhin an das Potential der Mannschaft (was bleibt auch anderes übrig), die mit passenden Ergänzungen wieder glänzen kann. Letztendlich muss es Schromm selbst wissen, ob er die Mannschaft noch erreicht oder ob er mit seinem Latein am Ende ist. Und dann hoffe ich auch einfach nur, dass die Saison schnell vorbei ist und die nächste positive Überraschungen für uns bereithält.
(P.S.: Kann jeden verstehen, der sich das Derby heute gegeben hat und meinen Post nicht zutreffend findet.)
Erstmal vorneweg: Ich habe das Spiel nicht gesehen. Hab mir absichtlich den Nachmittag anderweitig verplant, damit ich mich nicht entscheiden muss, ob ich mir das antun will.
Und ich weiß, dass meine nachfolgenden Worte vermutlich anders ausfallen würden, wenn ich die 90 Minuten gesehen hätte.
Aber: Den großen Umbruch würde ich nicht herbeirufen. Denn, wenn wir nach jeder verkorksten Rückrunde einen Umbruch vollziehen würden, wären wir Schalke 04 unter Felix Magath. Will sicherlich keiner.
Ich bleib dabei: Der Kader hat grundsätzlich Qualität. Und, dass wir uns noch vor wenigen Wochen beim Aufstellungs-Tool die Finger abgeschleckt haben, weil wir nicht wussten, wen man auf der Bank lassen muss/soll und wen gar auf der Tribüne, kommt auch nicht von irgendwo her. Also JETZT den Kader zu kritisieren, den man vor nicht allzu langer Zeit noch top fand, spiegelt nicht der Wahrheit wider. Übrigens, wenn ich daran erinnern darf, hat das dreiviertelte Forum vor 1 1/2 Wochen noch den Aufstieg herbeigesehnt. (warum auch immer
) Noch dazu bleibt Haching Haching. Wir sind weder eine Traditionsmannschaft, noch ein Verein mit gewaltiger Fanbase. Dass man bei Haching mehr Geld verdient, als bei Waldhof, Meppen, Würzburg, Ingolstadt, Rostock etc. wage ich mal zu bezweifeln. Ganz zu schweigen von Braunschweig, Duisburg, Lautern, Uerdingen, Magdeburg, etc.
Sprich: Haust du nun die halbe Mannschaft weg, kann dir keiner garantieren, dass du ordentlich Ersatz bekommst. Wir sind Fans von Haching, die potentiellen Spieler allerdings nicht. Die schauen entweder auf das Geld oder auf die Tradition. Einige wenige können wir von unserer Philosophie begeistern.
Auch wenn es aktuell wirklich ein Graus ist, glaube ich nicht, dass wir allzu weit weg sind. Es müsste nur an den richtigen Stellschrauben gedreht werden. Wie schnell das oft gehen kann, hat die Vergangenheit gezeigt. (Osnabrück von Platz 17 (2017/18) auf Platz 1 (2018/19), Braunschweig von Platz 16 (2018/19) zum Aufstieg (?) und Würzburg von Platz 10 (Spieltag 27) auf Platz 2 bzw. Platz 1 bei den aufstiegsberechtigten Teams (Spieltag 36). Es wurden ja auch schon die verschiedensten Tugenden auf den Platz gebracht. (Stabile Defensive, Kaltschnäuzigkeit, Standardstärke, etc.)
Klar muss bei den ein oder anderen Transfer ein glückliches Händchen dabei sein. Aber ein Endres und ein Biankadi sind in ihren abgestiegenen Mannschaften auch nicht aufgefallen, ehe sie ein Jahr später die Liga gerockt haben. Also potentielle Shootingstars wären sicherlich zu haben, nur gescoutet müssen sie halt werden.
Hasenhüttl find ich tatsächlich schon mal einen guten Anfang. Auch, dass Bigalke und Stroh- Engel gehen werden/müssen, find ich nicht per se schlecht. Erstens machen sie uns aktuell sicher nicht besser, zweitens stimmt bei uns die Hierarchie nicht. Die (vermutlich) am bestbezahltesten Spieler Hain, Stroh-Engel, Hufnagel, Bigalke, Bandowski, (Stahl) helfen der Mannschaft weder sportlich noch als Leitfigur weiter.
Externe Verstärkungen sind ohne Frage notwendig. Wir sind nur eine von drei Mannschaften, welche überm Strich steht, die keinen Spieler in ihren Reihen haben, welcher zweistellig getroffen hat. Fakt, es bräuchte einen Unterschiedsspieler. Nur woher bekommt man den?! Und wir bräuchten eine Mentalitätssau. Genauso schwierig zu bekommen.
Alles nicht so einfach. Aber grad der letzte Saisonübergang hat mir gezeigt, dass Schwabl und Schromm durchaus bereit sind, aus ihren Fehlern zu lernen. Wenn auch nicht alles klappte (Vier-Stürmer (Hain oft verletzt, Stroh-Engel unter Erwartungen, Dietz...), Systemänderung mit 3er/5er-Kette, 4 Spiele nach der Winterpause nicht verloren). Also wo zu arbeiten ist, wissen sie vermutlich schon. Bzw. wo es happert. Die Frage ist, ob es umgesetzt werden kann. Natürlich könnte ich jetzt auch über Schromm diskutieren. Aber Schwabl wird ihn nicht rauswerfen, deswegen beschäftige ich mich auch nicht mit diesem Thema. (und irgendwie sind wir doch auch genau deswegen Haching-Fan, dass nicht bei jeder klitzekleinen Kleinigkeit der Trainer ausgetauscht. Okay, zugegeben, bei uns handelt es sich nicht mehr um eine Kleinigkeit)
Ich glaube weiterhin an das Potential der Mannschaft (was bleibt auch anderes übrig), die mit passenden Ergänzungen wieder glänzen kann. Letztendlich muss es Schromm selbst wissen, ob er die Mannschaft noch erreicht oder ob er mit seinem Latein am Ende ist. Und dann hoffe ich auch einfach nur, dass die Saison schnell vorbei ist und die nächste positive Überraschungen für uns bereithält.
(P.S.: Kann jeden verstehen, der sich das Derby heute gegeben hat und meinen Post nicht zutreffend findet.)
Mh du sprichst von jeder verkorksten Rückrunde, allerdings war das einerseits nicht die erste die unter Schromm schlecht lief, sondern so ziemlich jede, selbst in der Augstiegssaison lief die Rückrunde eher mittelmäßig nach einer unfassbare Hinrunde. Dazu kommt ja das die Saison schon recht früh in der Hinrunde der Fußball immer schlechter wurde.
Beim Kader hast du Recht der ist eigtl. gut genug, Problem ist nur das man in der aktuellen Situation die Köpfe erstmal befreien muss weil das ganze System einfach festgefahren ist und das geht halt am besten über neue Leute die prägen wie es Anfangs ein Hufnagel tat. Alle austauschen wär auch doof aber an ein paar Schrauben musst du nach so einem Tief doch drehen.
Hab mir letztes Jahr das gleiche gedacht, das wir daraus lernen und irgendwann angreifen aber wenn man den Fußball sieht halten das die meisten mich eingeschlossen für quasi unmöglich. Wenn die Ansätze gut wären und nur eine weitere Entwicklung fehlen würde wärs was anderes.
Du musst halt mal überlegen wie lange Schromm schon mit dem gleichen Mannschaftskern +Verstärkungen arbeiten darf ohne dass es sich positiv entwickelt hätte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NurdieUHG am 27.06.2020 um 23:30 Uhr bearbeitet
28.06.2020 - 08:18 Uhr
So, eine Nacht drüber geschlafen und es fühlt sich immer noch genauso besch...an, wie gestern!
Verlieren gehört dazu, keine Frage, aber sich dauerhaft so leblos zu präsentieren, kann man nicht so stehen lassen.
Wenn ich mir die Mannschaft+ Trainer von Zwickau anschaue ( wobei mir der Verein alles andere als sympathisch ist), ist deren Willensleistung und Kampfkraft mehr als bemerkenswert. Jetzt schon mehrmals so zurückzukommen, nie aufzugeben und selbst gegen Braunschweig ( das Team der Stunde) das Spiel noch mal rumzureißen, Hut ab und unser Team kann sich da mehrere Scheiben abschneiden. Ab zur Videoanalyse und A....backen zusammenkneifen!
Verlieren gehört dazu, keine Frage, aber sich dauerhaft so leblos zu präsentieren, kann man nicht so stehen lassen.
Wenn ich mir die Mannschaft+ Trainer von Zwickau anschaue ( wobei mir der Verein alles andere als sympathisch ist), ist deren Willensleistung und Kampfkraft mehr als bemerkenswert. Jetzt schon mehrmals so zurückzukommen, nie aufzugeben und selbst gegen Braunschweig ( das Team der Stunde) das Spiel noch mal rumzureißen, Hut ab und unser Team kann sich da mehrere Scheiben abschneiden. Ab zur Videoanalyse und A....backen zusammenkneifen!
28.06.2020 - 08:27 Uhr
Da die Flucht in die 2. Liga nicht gelungen ist, möchte ich mich auch noch zu dieser verkorksten Saison zu Wort melden. Vorweg zu mir: seit dem Bundesligaaufstieg verfolge ich mit Sympathie den Club aus dem hohen Norden. Ich war früher mal ein ganz guter Leichtathlet, also kein Fußballer und habe also keine richtige Kompetenz. Mir nötigen Vereine einfach Respekt ab, die mit viel Engagement und ohne großen Sponsor im Hintergrund in diesem (Finanz-)Konzert mitspielen.
Kurzum: ich mag einfach Einsatz und Sportsgeist und keine erkauften Erfolge.
Wenn möglich zittere ich seit fast drei Jahren jede Woche auf Magenta mit der UHG oder war auch einige Male bei Auswärtsspielen im Stadion. Z.B. waren mein Sohn und ich bei einer der besten Spiele seit dem Wiederaufstieg beim 3:0 2017 in Magdeburg.
Mittlerweile frage ich mich allerdings, warum ich mir diesen "Spleen" antue.
Nach meiner Einschätzung ist von der erfrischenden Spielweise nach dem Wiederaufstieg fast nichts mehr übrig! Da man dritte Liga spielt und dadurch ohne große Fernsehgelder auskommen muss, frage ich mich zudem, wen man mit der aktuellen, ggf. Ergebnis orientierten Spielweise als Zuschauer gewinnen will?
In diesem Forum wurde beklagt, dass es in dieser Spielzeit so gut wie keine guten Spiele gab. Dieses kann ich absolut bestätigen!
Ich verstehe nicht, wie man nach all diesen eher schwachen Spielen auf den Gedanken kommen kann, dass in den nächsten Jahren ein Aufstieg in die zweite Liga möglich ist. Wenn sich nichts nachhaltig ändert, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach in die andere Richtung gehen. Vielleicht wird in der nächsten Saison der Zuschauerschnitt durch die Auswärtsfans (60, ggf. Karlsruhe, Dresden, Ingolstadt, Bayern 2, Türkgücü...) noch einigermaßen sein. Die Verantwortlichen sollten sich aber fragen, wer davon wegen Haching kommt.
Ich plädiere daher ebenfalls für eine nachhaltige Rückkehr zur Offensive.
Was also tun?
Wie so viele empfehle ich einen nachhaltigen Schnitt. Allerdings (noch) nicht auf der Trainerposition. Ich denke, dass Claus Schromm ein Supertyp und ein guter Trainer ist. Er hat gezeigt, dass er eine attraktiv und erfolgreich spielende Mannschaft formen kann. Eine Position als Sportdirektor, wie vorgeschlagen, sehe ich nicht. Welcher Trainer würde sich diese Mannschaft und das Netzwerk Präsident Schwabl und Sportdirektor Schromm antun? CS muss da jetzt durch oder ganz gehen!
Der gesamte Kader ist in meinen Augen viel zu groß. Ich würde versuchen ihn auf 26 zu reduzieren und einen Kern bilden, der sich einspielt.
Die Konstellation mit Markus Schwabl, der sicher ein super Teamplayer ist, würde ich in jedem Fall auflösen. Durch seine gefühlte Stammplatzgarantie wird sowohl die gesamte Taktik (keine Dreierkette), als auch die Perspektive für einige Spieler blockiert. Warum Bigalke und DSE jetzt gehen sollen, verstehe ich nur bedingt. Insbesondere ist Bigalke einer der wenigen Spieler mit Esprit, der Spiele entscheiden kann.
Generell braucht es jetzt den Cut in Richtung jung & gierig.
Gestern habe ich nach dem 2:0 abgeschaltet und auch keine Lust mehr in dieser Spielzeit irgend etwas von Haching zu sehen!
Ändert Euch!
Kurzum: ich mag einfach Einsatz und Sportsgeist und keine erkauften Erfolge.
Wenn möglich zittere ich seit fast drei Jahren jede Woche auf Magenta mit der UHG oder war auch einige Male bei Auswärtsspielen im Stadion. Z.B. waren mein Sohn und ich bei einer der besten Spiele seit dem Wiederaufstieg beim 3:0 2017 in Magdeburg.
Mittlerweile frage ich mich allerdings, warum ich mir diesen "Spleen" antue.
Nach meiner Einschätzung ist von der erfrischenden Spielweise nach dem Wiederaufstieg fast nichts mehr übrig! Da man dritte Liga spielt und dadurch ohne große Fernsehgelder auskommen muss, frage ich mich zudem, wen man mit der aktuellen, ggf. Ergebnis orientierten Spielweise als Zuschauer gewinnen will?
In diesem Forum wurde beklagt, dass es in dieser Spielzeit so gut wie keine guten Spiele gab. Dieses kann ich absolut bestätigen!
Ich verstehe nicht, wie man nach all diesen eher schwachen Spielen auf den Gedanken kommen kann, dass in den nächsten Jahren ein Aufstieg in die zweite Liga möglich ist. Wenn sich nichts nachhaltig ändert, wird es aller Wahrscheinlichkeit nach in die andere Richtung gehen. Vielleicht wird in der nächsten Saison der Zuschauerschnitt durch die Auswärtsfans (60, ggf. Karlsruhe, Dresden, Ingolstadt, Bayern 2, Türkgücü...) noch einigermaßen sein. Die Verantwortlichen sollten sich aber fragen, wer davon wegen Haching kommt.
Ich plädiere daher ebenfalls für eine nachhaltige Rückkehr zur Offensive.
Was also tun?
Wie so viele empfehle ich einen nachhaltigen Schnitt. Allerdings (noch) nicht auf der Trainerposition. Ich denke, dass Claus Schromm ein Supertyp und ein guter Trainer ist. Er hat gezeigt, dass er eine attraktiv und erfolgreich spielende Mannschaft formen kann. Eine Position als Sportdirektor, wie vorgeschlagen, sehe ich nicht. Welcher Trainer würde sich diese Mannschaft und das Netzwerk Präsident Schwabl und Sportdirektor Schromm antun? CS muss da jetzt durch oder ganz gehen!
Der gesamte Kader ist in meinen Augen viel zu groß. Ich würde versuchen ihn auf 26 zu reduzieren und einen Kern bilden, der sich einspielt.
Die Konstellation mit Markus Schwabl, der sicher ein super Teamplayer ist, würde ich in jedem Fall auflösen. Durch seine gefühlte Stammplatzgarantie wird sowohl die gesamte Taktik (keine Dreierkette), als auch die Perspektive für einige Spieler blockiert. Warum Bigalke und DSE jetzt gehen sollen, verstehe ich nur bedingt. Insbesondere ist Bigalke einer der wenigen Spieler mit Esprit, der Spiele entscheiden kann.
Generell braucht es jetzt den Cut in Richtung jung & gierig.
Gestern habe ich nach dem 2:0 abgeschaltet und auch keine Lust mehr in dieser Spielzeit irgend etwas von Haching zu sehen!
Ändert Euch!
28.06.2020 - 11:38 Uhr
Spielernoten - Unterhaching
3,0Nico Mantl
2,5C. Greger
4,5A. Winkler
5,0M. Dombrowka
5,5M. Schwabl
4,5A. Fuchs
4,0N. Stierlin
4,0J. Müller
5,5M. Heinrich
4,0M. Krauß
4,0F. Schröter
Spielernoten
28.06.2020 - 13:43 Uhr
Mir ist beim Lesen der Kommentare gerade der VfL Osnabrück in den Sinn gekommen. In unserer ersten Saison nach dem Wiederaufstieg hatten wir am letzten Spieltag den VfL Osnabrück zu Gast und haben die Niedersachen mit glaube ich 4:1 nach Hause geschickt (Maxi Nicu wurde verabschiedet wer sich noch erinnern kann). Die Osnabrücker haben damals den ersten Nichtabstiegsplatz belegt und hatten demnach eine besch..... Saison hinter sich. Nur um dann in der nächsten Saison einfach mal aufzusteigen.
Welche Lehren könnten man denn von deren Konstellation ziehen damit es auch bei uns nach oben gehen kann?
Erster Unterschied oder Gemeinsamkeit: Wir haben ca. 3 Saisons hinter uns die verkorkst waren und sich eine fast chronische Negativentwicklung eingestellt hat. Bei Osnabrück war die vorigen Saison grottenschlecht. Aber um eine Kehrtwende einzuleiten muss man klar erkennen dass der bisherige Weg falsch war.
Osnabrück hat Leute geholt die z.B. bei uns sehr in Frage gestellt wurden (der Sherriff) und mit denen lief es wirklich gut.
Die sind in die neue Saison mit einem klaren Plan und viel Mannschaftsgeist. An den stagierenden Leistungen so vieler Spieler kann man sehen, dass uns der richtige Mannschaftsgeist seit geraumer Zeit abgeht.
Ich denke Osnabrück hatte in der Aufstiegssaison den ein oder anderen Unterschiedspieler in seinen Reihen. Den habe wir im Moment nicht. Hain, DSE, Bigalke könnten das durchaus sein, hängen bei unserem Spiel aber arg in der Luft. Vielleicht ist die Zeit bei allen dreien ein Unterschiedsspieler zu sein aber auch schon vorbei.
Was könnte entscheidend sein, damit es besser wird und der Aufstieg irgendwann gelingt:
- 2-3 Führungsspieler in die Mannschaft bekommen die vorangehen
- Mannschaftsgeist stärken. Ganz so wie in der Aufstiegssaison. Der eine rennt für den anderen. Alle halten zusammen.
- 1-2 Unterschiedsspieler in die Mannschaft holen
- Ein Spielsystem bauen das in der 3.Liga zum Besten gehört
- Einen Plan B und einen Plan C bereit haben wenn der Gegner einem taktisch klug begegnet und das eigene Spiel erfolgreich unterbindet.
Das sind meine Thesen damit die Kehrtwende gelingt!
Welche Lehren könnten man denn von deren Konstellation ziehen damit es auch bei uns nach oben gehen kann?
Erster Unterschied oder Gemeinsamkeit: Wir haben ca. 3 Saisons hinter uns die verkorkst waren und sich eine fast chronische Negativentwicklung eingestellt hat. Bei Osnabrück war die vorigen Saison grottenschlecht. Aber um eine Kehrtwende einzuleiten muss man klar erkennen dass der bisherige Weg falsch war.
Osnabrück hat Leute geholt die z.B. bei uns sehr in Frage gestellt wurden (der Sherriff) und mit denen lief es wirklich gut.
Die sind in die neue Saison mit einem klaren Plan und viel Mannschaftsgeist. An den stagierenden Leistungen so vieler Spieler kann man sehen, dass uns der richtige Mannschaftsgeist seit geraumer Zeit abgeht.
Ich denke Osnabrück hatte in der Aufstiegssaison den ein oder anderen Unterschiedspieler in seinen Reihen. Den habe wir im Moment nicht. Hain, DSE, Bigalke könnten das durchaus sein, hängen bei unserem Spiel aber arg in der Luft. Vielleicht ist die Zeit bei allen dreien ein Unterschiedsspieler zu sein aber auch schon vorbei.
Was könnte entscheidend sein, damit es besser wird und der Aufstieg irgendwann gelingt:
- 2-3 Führungsspieler in die Mannschaft bekommen die vorangehen
- Mannschaftsgeist stärken. Ganz so wie in der Aufstiegssaison. Der eine rennt für den anderen. Alle halten zusammen.
- 1-2 Unterschiedsspieler in die Mannschaft holen
- Ein Spielsystem bauen das in der 3.Liga zum Besten gehört
- Einen Plan B und einen Plan C bereit haben wenn der Gegner einem taktisch klug begegnet und das eigene Spiel erfolgreich unterbindet.
Das sind meine Thesen damit die Kehrtwende gelingt!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RotBlauFan98 am 28.06.2020 um 13:52 Uhr bearbeitet
28.06.2020 - 14:02 Uhr
Zitat von RotBlauFan98
Mir ist beim Lesen der Kommentare gerade der VfL Osnabrück in den Sinn gekommen. In unserer ersten Saison nach dem Wiederaufstieg hatten wir am letzten Spieltag den VfL Osnabrück zu Gast und haben die Niedersachen mit glaue ich 4:1 nach Hause geschickt (Maxi Nicu wurde verabschiedet wer sich noch erinnern kann). Die Osnabrücker haben damals den ersten Nichtabstiegsplatz belegt und hatten demnach eine besch..... Saison hinter sich. Nur um dann in der nächsten Saison einfach mal aufzusteigen.
Welche Lehren könnten man denn von deren Konstellation ziehen damit es auch bei uns nach oben gehen kann?
Erster Unterschied oder Gemeinsamkeit: Wir haben ca. 3 Saisons hinter uns die verkorkst waren und sich eine fast chronische Negativentwicklung eingestellt hat. Bei Osnabrück war die vorigen Saison grottenschlecht. Aber um eine Kehrtwende einzuleiten muss man klar erkennen dass der bisherige Weg falsch war.
Osnabrück hat Leute geholt die z.B. bei uns sehr in Frage gestellt wurden (der Sherriff) und mit denen lief es wirklich gut.
Die sind in die neue Saison mit einem klaren Plan und viel Mannschaftsgeist. An den stagierenden Leistungen so vieler Spieler kann man sehen, dass uns der richtige Mannschaftsgeist seit geraum Zeit abgeht.
Ich denke Osnabrück hatte in der Aufstiegssaison den ein oder anderen Unterschiedspieler in seinen Reihen. Den habe wir im Moment nicht. Hain, DSE, Bigalke könnten das durchaus sein, hängen bei unserem Spiel aber arg in der Luft. Vielleicht ist die Zeit bei allen dreien ein Unterschiedsspieler zu sein aber auch schon vorbei.
Was könnte entscheidend sein damit es besser wird und der Aufstieg irgendwann gelingt:
- 2-3 Führungsspieler in die Mannschaft bekommen die vorangehen
- Mannschaftsgeist stärken. Ganz so wie in der Aufstiegssaison. Der eine rennt für den anderen. Alle halten zusammen.
- 1-2 Unterschiedsspieler in die Mannschaft holen
- Ein Spielsystem bauen das in der 3.Liga zum Besten gehört
- Einen Plan B und einen Plan C bereit haben wenn der Gegner einem taktisch klug begegnet und das eigene Spiel erfolgreich unterbindet.
Das sind meine Thesen damit die Kehrtwende gelingt!
Mir ist beim Lesen der Kommentare gerade der VfL Osnabrück in den Sinn gekommen. In unserer ersten Saison nach dem Wiederaufstieg hatten wir am letzten Spieltag den VfL Osnabrück zu Gast und haben die Niedersachen mit glaue ich 4:1 nach Hause geschickt (Maxi Nicu wurde verabschiedet wer sich noch erinnern kann). Die Osnabrücker haben damals den ersten Nichtabstiegsplatz belegt und hatten demnach eine besch..... Saison hinter sich. Nur um dann in der nächsten Saison einfach mal aufzusteigen.
Welche Lehren könnten man denn von deren Konstellation ziehen damit es auch bei uns nach oben gehen kann?
Erster Unterschied oder Gemeinsamkeit: Wir haben ca. 3 Saisons hinter uns die verkorkst waren und sich eine fast chronische Negativentwicklung eingestellt hat. Bei Osnabrück war die vorigen Saison grottenschlecht. Aber um eine Kehrtwende einzuleiten muss man klar erkennen dass der bisherige Weg falsch war.
Osnabrück hat Leute geholt die z.B. bei uns sehr in Frage gestellt wurden (der Sherriff) und mit denen lief es wirklich gut.
Die sind in die neue Saison mit einem klaren Plan und viel Mannschaftsgeist. An den stagierenden Leistungen so vieler Spieler kann man sehen, dass uns der richtige Mannschaftsgeist seit geraum Zeit abgeht.
Ich denke Osnabrück hatte in der Aufstiegssaison den ein oder anderen Unterschiedspieler in seinen Reihen. Den habe wir im Moment nicht. Hain, DSE, Bigalke könnten das durchaus sein, hängen bei unserem Spiel aber arg in der Luft. Vielleicht ist die Zeit bei allen dreien ein Unterschiedsspieler zu sein aber auch schon vorbei.
Was könnte entscheidend sein damit es besser wird und der Aufstieg irgendwann gelingt:
- 2-3 Führungsspieler in die Mannschaft bekommen die vorangehen
- Mannschaftsgeist stärken. Ganz so wie in der Aufstiegssaison. Der eine rennt für den anderen. Alle halten zusammen.
- 1-2 Unterschiedsspieler in die Mannschaft holen
- Ein Spielsystem bauen das in der 3.Liga zum Besten gehört
- Einen Plan B und einen Plan C bereit haben wenn der Gegner einem taktisch klug begegnet und das eigene Spiel erfolgreich unterbindet.
Das sind meine Thesen damit die Kehrtwende gelingt!
Vielen Dank für den tollen Beitrag. Irgendwann sollten wir dann mal im Analysethread wandern.
Deine Punkte scheinen ja durchaus auch im Trainerteam angekommen zu sein. Glaub das fast zu sehr am Plan B und C gefeilt wurde und stattdessen der Plan A vernachlässigt wurde.
A: offensiver Ballbesitzfusball
B: defensiv sicher und Nadelstiche setzen.
C: 2 kopfballstarke MS mit Flanken füttern.
Leider ging zu letzt keiner der Pläne auf.
Auch gegen lange Bälle aus der Verteidigung ist per se nix einzuwenden. Nur geht durch diese Variante unsere Spielfreude mittlerweile völlig verloren.
Ich habe trotz allem tolle spielerische Lösungen von hinten abgespeichert(nicht unbedingt von gestern) , die halt einfach zum Standard werden müssen.
Was aber absolut nicht mehr klar geht ist das aussetzen des Leistungsprinzips. Völlig klar das man nicht jeden nach einem schlechten Spiel raus nehmen kann und muss, aber teilweise dürfen hier Spieler eine ganze Runde spielen ohne zu liefern. Ich glaub das trifft Königshofers Wohlfühloase.
Trotz oder gerade deshalb halte ich es für absolut möglich hier auch mit CS und PI den turnaround zu schaffen.
Es braucht definitiv einen klaren Schnitt und eine knallharte Analyse. Den die bisherigen Neuzugänge sind zwar nett, aber wir brauchen eine weitere Drecksau (Lohmannsröben ähnlich).
28.06.2020 - 16:10 Uhr
Ich finde euer beider Gedanken auch gut, viel Wahres dran - mein Eindruck ist aber, dass es im Kern nur einen "Plan A" gibt, der _eigentlich_ "evolutorisch" immer weiterentwickelt werden sollte:
Ballbesitzfußball (16-18) -> Ballbesitzfußball, der durch stärkere Betonung der Defensive halbwegs resistent gegen Pressing ist (18/19) -> Stabile Defensive, die über flexible Außen auch offensiv Schlagkraft zulässt (19/20).
Leider (wie gesagt, ich beschreibe meine _These_) wär für den letztgenannten Schritt die Fünfer-Kette das ganz zentrale Element gewesen - und es hat nie wirklich funktioniert. Für die Umsetzung reicht die Qualität gerade unserer AVs nicht aus. Wir sind entweder desorientiert und das berühmte Scheunentor, oder die offensiven Außen schuften sich hinten mit zu Tode und wir spielen irgendwas, was in letzter Konsequenz einem "7-2-1" gleicht, weil sogar beide Sechser defensiv gebunden sind. Zur Erinnerung: 18/19 war (für meinen Geschmack) noch wesentlich klarer erkennbar, dass z.B. Hufnagel eine Art "halben 8er" geben sollte.
Eher aus der Not wurde, so mein Eindruck, auf die "Variante 18/19" mit der Viererkette zurückgeswitcht, einfach um nicht komplett zerschossen zu werden. Das ist allerdings nicht wirklich ein "Plan B", sondern ein zerhäckselter Plan A. Denn dafür fehlen dann die Laufwege und überhaupt ein konkreter Plan. Unter anderem war ein offensiv/defensiv-Wechselspiel bei den Sechsern für mich kaum noch zu erkennen. Womöglich fehlt auch generell die Ahnung, wo die Mitspieler stehen/wie weit man aufrücken kann, ohne dass alles zusammenfällt.
Um dieses "Konstrukt" herum gab's dann diverse Updates; Verzicht auf strikt spielerische Lösungen, Aufnahme von weiten Bällen als weiteres Mittel (das könnte man dann so "Plan A3" nennen), zum Beispiel. Oder Versuche mit hängenden Spitzen. Oder, zuletzt, die Variante mit Jimi Müller und Stierlin, die wieder ein bisschen sie Sechser aus der eigenen IV rausziehen sollte.
Für mich ist das aber alles Stückwerk und, so hart muss man das jetzt wohl mal sagen, auf ganzer Linie gescheitert. Für jeden halben Grad an offensiver Gefährlichkeit steht die Defensive unmittelbar vor dem Zusammenbruch und einen gezielten Spielaufbau trotz koordinierter Formation hinten schaffen wir nur von des Gegners Gnaden. Mannheim ist uns vermutlich entgegengekommen, in dem sie nicht auf unsere Schwächen eingegangen sind, sondern ihr Ding spielen wollten. Magdeburg ist sogar schwach genug, um zu elft 0:1 gegen Aspach zu verlieren. Und über den Rest der Post-Corona-Phase deckt man eh am besten den Mant(e)l des Schweigens.
Ballbesitzfußball (16-18) -> Ballbesitzfußball, der durch stärkere Betonung der Defensive halbwegs resistent gegen Pressing ist (18/19) -> Stabile Defensive, die über flexible Außen auch offensiv Schlagkraft zulässt (19/20).
Leider (wie gesagt, ich beschreibe meine _These_) wär für den letztgenannten Schritt die Fünfer-Kette das ganz zentrale Element gewesen - und es hat nie wirklich funktioniert. Für die Umsetzung reicht die Qualität gerade unserer AVs nicht aus. Wir sind entweder desorientiert und das berühmte Scheunentor, oder die offensiven Außen schuften sich hinten mit zu Tode und wir spielen irgendwas, was in letzter Konsequenz einem "7-2-1" gleicht, weil sogar beide Sechser defensiv gebunden sind. Zur Erinnerung: 18/19 war (für meinen Geschmack) noch wesentlich klarer erkennbar, dass z.B. Hufnagel eine Art "halben 8er" geben sollte.
Eher aus der Not wurde, so mein Eindruck, auf die "Variante 18/19" mit der Viererkette zurückgeswitcht, einfach um nicht komplett zerschossen zu werden. Das ist allerdings nicht wirklich ein "Plan B", sondern ein zerhäckselter Plan A. Denn dafür fehlen dann die Laufwege und überhaupt ein konkreter Plan. Unter anderem war ein offensiv/defensiv-Wechselspiel bei den Sechsern für mich kaum noch zu erkennen. Womöglich fehlt auch generell die Ahnung, wo die Mitspieler stehen/wie weit man aufrücken kann, ohne dass alles zusammenfällt.
Um dieses "Konstrukt" herum gab's dann diverse Updates; Verzicht auf strikt spielerische Lösungen, Aufnahme von weiten Bällen als weiteres Mittel (das könnte man dann so "Plan A3" nennen), zum Beispiel. Oder Versuche mit hängenden Spitzen. Oder, zuletzt, die Variante mit Jimi Müller und Stierlin, die wieder ein bisschen sie Sechser aus der eigenen IV rausziehen sollte.
Für mich ist das aber alles Stückwerk und, so hart muss man das jetzt wohl mal sagen, auf ganzer Linie gescheitert. Für jeden halben Grad an offensiver Gefährlichkeit steht die Defensive unmittelbar vor dem Zusammenbruch und einen gezielten Spielaufbau trotz koordinierter Formation hinten schaffen wir nur von des Gegners Gnaden. Mannheim ist uns vermutlich entgegengekommen, in dem sie nicht auf unsere Schwächen eingegangen sind, sondern ihr Ding spielen wollten. Magdeburg ist sogar schwach genug, um zu elft 0:1 gegen Aspach zu verlieren. Und über den Rest der Post-Corona-Phase deckt man eh am besten den Mant(e)l des Schweigens.
28.06.2020 - 18:43 Uhr
Glücklicherweise läßt die Enttäuschung langsam bereits nach und man kann evtl gar dem Trainer/Team zugestehen, dass wohl die Corona Nebenwirkungen mit kaum Möglichkeiten taktisch nachzuschleifen und Automatismen einzuüben, ihren Teil beigetragen haben.
Aber jetzt hoffe ich erstmal auf ein Zukunftsteam gg Jena. In Duisburg muss man wohl aus Fairness-Gründen mit einem anderen Team antreten.
Aber jetzt hoffe ich erstmal auf ein Zukunftsteam gg Jena. In Duisburg muss man wohl aus Fairness-Gründen mit einem anderen Team antreten.
28.06.2020 - 19:50 Uhr
Ja, das hat's natürlich nicht besser gemacht. Ist aber beileibe kein neues Problem. Will jetzt nicht mit "ich sag's ja schon ewig" anfangen, aber: In irgendnem Post vor dem Restart hatte ich noch sinniert, ob uns vielleicht helfen könnte, dass jetzt _auch die anderen_ Teams taktisch nicht mehr arbeiten können. War aber nicht so.
Noch ne Statistik zum Abgewöhnen: Von den letzten 14 Spielen haben wir zwei gewonnen und sieben verloren. Seit Weihnachten (nix Corona!) haben wir lausige vier Spiele gewonnen - außer Würzburg (die scheinbar einfach irgendwie "Haching nicht können") waren die besiegten Gegner der 15., der 18. und der 19. der Rückrundentabelle. Weitere zwei unserer kümmerlichen 18 Rückrundenpunkte haben wir gegen den 16. und den 17. dieser Rangliste geholt. Heißt, frei übersetzt: Vier Punkte in 2020 gegen Mannschaften, die sich nicht aufgeführt haben wie Absteiger!
Und: In der gesamten Saison haben wir gegen Teams, die aktuell in der oberen Tabellenhälfte rangieren, fünf Siege geholt - zwei total schräge gegen Würzburg, dazu gegen den FCB II in deren Eingewöhnungsphase sowie ein glückliches 1:0 gegen Rostock und das 3:0 in Mannheim. Letztgenannten würd ich als "verdienten Sieg gegen einen starken Gegner" gelten lassen. Rostock vielleicht auch noch irgendwie. Ansonsten: Fehlanzeige!
Ich würde so weit gehen zu sagen, dass wir durch das Schneckenrennen der Konkurrenz sowie drei frühe, glückliche Siege gegen FCB II, Chemnitz und Großaspach - eher schwache Gegner - zu Unrecht in der Tabelle raufgespült wurden und dann verständlicherweise ganz viel Augenwischerei losging; ich nehm mich da auch gar nicht aus.
Leute, Derby-Frust hin oder her... das hat nix mit Pech zu tun, das hat System. Glückliche und "übereffiziente" Punktgewinne beiseite waren wir in 19/20 ziemlich stringent auf einem Niveau knapp oberhalb der Abstiegsränge!
Noch ne Statistik zum Abgewöhnen: Von den letzten 14 Spielen haben wir zwei gewonnen und sieben verloren. Seit Weihnachten (nix Corona!) haben wir lausige vier Spiele gewonnen - außer Würzburg (die scheinbar einfach irgendwie "Haching nicht können") waren die besiegten Gegner der 15., der 18. und der 19. der Rückrundentabelle. Weitere zwei unserer kümmerlichen 18 Rückrundenpunkte haben wir gegen den 16. und den 17. dieser Rangliste geholt. Heißt, frei übersetzt: Vier Punkte in 2020 gegen Mannschaften, die sich nicht aufgeführt haben wie Absteiger!
Und: In der gesamten Saison haben wir gegen Teams, die aktuell in der oberen Tabellenhälfte rangieren, fünf Siege geholt - zwei total schräge gegen Würzburg, dazu gegen den FCB II in deren Eingewöhnungsphase sowie ein glückliches 1:0 gegen Rostock und das 3:0 in Mannheim. Letztgenannten würd ich als "verdienten Sieg gegen einen starken Gegner" gelten lassen. Rostock vielleicht auch noch irgendwie. Ansonsten: Fehlanzeige!
Ich würde so weit gehen zu sagen, dass wir durch das Schneckenrennen der Konkurrenz sowie drei frühe, glückliche Siege gegen FCB II, Chemnitz und Großaspach - eher schwache Gegner - zu Unrecht in der Tabelle raufgespült wurden und dann verständlicherweise ganz viel Augenwischerei losging; ich nehm mich da auch gar nicht aus.
Leute, Derby-Frust hin oder her... das hat nix mit Pech zu tun, das hat System. Glückliche und "übereffiziente" Punktgewinne beiseite waren wir in 19/20 ziemlich stringent auf einem Niveau knapp oberhalb der Abstiegsränge!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von VorstadtFlo am 28.06.2020 um 19:53 Uhr bearbeitet
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