Sportdirektor Max Eberl
23.01.2012 - 07:42 Uhr
15.02.2012 - 12:31 Uhr
Geht die Diskussion jetzt nicht stark in Richtung der Transferphilosophie?
15.02.2012 - 12:31 Uhr
Zitat von BMG1980_CGN:
Im CL-Fall 20Mio investieren ist doch ok. Dann könnte man mindestens für 10Mio Kredite tilgen!
Halte ich überhaupt nichts von, Sondertilgungen zu tätigen. Das Geld wäre auf jeden Fall weg. Ich glaube, es ist falsch kurz- und mittelfristige (3-4 Jahre) Finanzentscheidungen mit langfristigen zu mischen. Das Stadion ist ein langfristiges Finanzprojekt, es hat eine langfristige, gesicherte Finanzierung. Demgegenüber sind Spieler-/Kaderentscheidungen doch eher mittelfristig, manchmal durch Verletzungspech auch kurzfristig. Dafür benötigen wir Liquidität. Und deswegen muss alles, was durch die Mannschaft erwirtschaftet wird, in diese kurz- und mittelfristigen Töpfe gelangen.
Zitat von Dahlin:
Geht die Diskussion jetzt nicht stark in Richtung der Transferphilosophie?
Ja, Sorry für OT
Im CL-Fall 20Mio investieren ist doch ok. Dann könnte man mindestens für 10Mio Kredite tilgen!
Halte ich überhaupt nichts von, Sondertilgungen zu tätigen. Das Geld wäre auf jeden Fall weg. Ich glaube, es ist falsch kurz- und mittelfristige (3-4 Jahre) Finanzentscheidungen mit langfristigen zu mischen. Das Stadion ist ein langfristiges Finanzprojekt, es hat eine langfristige, gesicherte Finanzierung. Demgegenüber sind Spieler-/Kaderentscheidungen doch eher mittelfristig, manchmal durch Verletzungspech auch kurzfristig. Dafür benötigen wir Liquidität. Und deswegen muss alles, was durch die Mannschaft erwirtschaftet wird, in diese kurz- und mittelfristigen Töpfe gelangen.
Zitat von Dahlin:
Geht die Diskussion jetzt nicht stark in Richtung der Transferphilosophie?
Ja, Sorry für OT
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MiguelTheMagic am 15.02.2012 um 12:32 Uhr bearbeitet
15.02.2012 - 12:44 Uhr
Zitat von Dahlin:
Geht die Diskussion jetzt nicht stark in Richtung der Transferphilosophie?
Ja - aber kann man Transferphilosophie vom Sportdirektor trennen?
Der ist doch hauptverantwortlich für die Transfers.
Zitat von MiguelTheMagic:
Zitat von BMG1980_CGN:
Im CL-Fall 20Mio investieren ist doch ok. Dann könnte man mindestens für 10Mio Kredite tilgen!
Halte ich überhaupt nichts von, Sondertilgungen zu tätigen. Das Geld wäre auf jeden Fall weg. Ich glaube, es ist falsch kurz- und mittelfristige (3-4 Jahre) Finanzentscheidungen mit langfristigen zu mischen. Das Stadion ist ein langfristiges Finanzprojekt, es hat eine langfristige, gesicherte Finanzierung. Demgegenüber sind Spieler-/Kaderentscheidungen doch eher mittelfristig, manchmal durch Verletzungspech auch kurzfristig. Dafür benötigen wir Liquidität. Und deswegen muss alles, was durch die Mannschaft erwirtschaftet wird, in diese kurz- und mittelfristigen Töpfe gelangen.
Bin ich gegenteiliger Meinung.
Geld, welches ich jetzt tilge wird morgen nicht verzinst. Das Geld ist dann zwar "weg" aber die Schulden auch. Wie lange läuft der längste Kredit? 2025? Gehen wir davon aus, dass die Zeit nicht kürzer wird (sonst spart man noch mehr) dann zahlt man also 13 Jahre lang keine Zinsen für z.B. 10Mio € - was dann gerne weitere 3Mio € spart. Kenne die Konditionen nicht, aber weniger als 2,5% werden es im Mittel nicht sein.
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Mal ganz davon abgesehen, dass für 10Mio mehr Einnahmen Steuern gezahlt werden muss.
Geht die Diskussion jetzt nicht stark in Richtung der Transferphilosophie?
Ja - aber kann man Transferphilosophie vom Sportdirektor trennen?
Der ist doch hauptverantwortlich für die Transfers.
Zitat von MiguelTheMagic:
Zitat von BMG1980_CGN:
Im CL-Fall 20Mio investieren ist doch ok. Dann könnte man mindestens für 10Mio Kredite tilgen!
Halte ich überhaupt nichts von, Sondertilgungen zu tätigen. Das Geld wäre auf jeden Fall weg. Ich glaube, es ist falsch kurz- und mittelfristige (3-4 Jahre) Finanzentscheidungen mit langfristigen zu mischen. Das Stadion ist ein langfristiges Finanzprojekt, es hat eine langfristige, gesicherte Finanzierung. Demgegenüber sind Spieler-/Kaderentscheidungen doch eher mittelfristig, manchmal durch Verletzungspech auch kurzfristig. Dafür benötigen wir Liquidität. Und deswegen muss alles, was durch die Mannschaft erwirtschaftet wird, in diese kurz- und mittelfristigen Töpfe gelangen.
Bin ich gegenteiliger Meinung.
Geld, welches ich jetzt tilge wird morgen nicht verzinst. Das Geld ist dann zwar "weg" aber die Schulden auch. Wie lange läuft der längste Kredit? 2025? Gehen wir davon aus, dass die Zeit nicht kürzer wird (sonst spart man noch mehr) dann zahlt man also 13 Jahre lang keine Zinsen für z.B. 10Mio € - was dann gerne weitere 3Mio € spart. Kenne die Konditionen nicht, aber weniger als 2,5% werden es im Mittel nicht sein.
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Mal ganz davon abgesehen, dass für 10Mio mehr Einnahmen Steuern gezahlt werden muss.
15.02.2012 - 15:05 Uhr
Zitat
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Das ist meiner Meinung nach ein Betrag, der nicht hoch genug ist, die 10 Millionen an Liquidität einzusparen.
Was machst Du denn, wenn Du kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren mußt? Woher kommt bei dir dann das Geld? Auf einem Festgeldkonto können die 10 Millionen auch Zinsen bringen und somit den Stadion-Zinsen und Steuern entgegenwirken.
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Das ist meiner Meinung nach ein Betrag, der nicht hoch genug ist, die 10 Millionen an Liquidität einzusparen.
Was machst Du denn, wenn Du kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren mußt? Woher kommt bei dir dann das Geld? Auf einem Festgeldkonto können die 10 Millionen auch Zinsen bringen und somit den Stadion-Zinsen und Steuern entgegenwirken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MiguelTheMagic am 15.02.2012 um 15:07 Uhr bearbeitet
15.02.2012 - 15:18 Uhr
Zitat von MiguelTheMagic:
Zitat
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Das ist meiner Meinung nach ein Betrag, der nicht hoch genug ist, die 10 Millionen an Liquidität einzusparen.
Was machst Du denn, wenn Du kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren mußt? Woher kommt bei dir dann das Geld? Auf einem Festgeldkonto können die 10 Millionen auch Zinsen bringen und somit den Stadion-Zinsen und Steuern entgegenwirken.
Zur Not nimmst du dann einfach die 10Mio wieder auf - als Sicherheit hast du ja das Stadion.
Dann hast die 10Mio wieder und zahlst dafür weiter die Zinsen.
Zitat
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Das ist meiner Meinung nach ein Betrag, der nicht hoch genug ist, die 10 Millionen an Liquidität einzusparen.
Was machst Du denn, wenn Du kurzfristig auf dem Transfermarkt reagieren mußt? Woher kommt bei dir dann das Geld? Auf einem Festgeldkonto können die 10 Millionen auch Zinsen bringen und somit den Stadion-Zinsen und Steuern entgegenwirken.
Zur Not nimmst du dann einfach die 10Mio wieder auf - als Sicherheit hast du ja das Stadion.
Dann hast die 10Mio wieder und zahlst dafür weiter die Zinsen.
15.02.2012 - 15:26 Uhr
Zitat von Hansilinski:
Zitat von BMG1980_CGN:
Bin ich gegenteiliger Meinung.
Geld, welches ich jetzt tilge wird morgen nicht verzinst. Das Geld ist dann zwar "weg" aber die Schulden auch. Wie lange läuft der längste Kredit? 2025? Gehen wir davon aus, dass die Zeit nicht kürzer wird (sonst spart man noch mehr) dann zahlt man also 13 Jahre lang keine Zinsen für z.B. 10Mio € - was dann gerne weitere 3Mio € spart. Kenne die Konditionen nicht, aber weniger als 2,5% werden es im Mittel nicht sein.
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Mal ganz davon abgesehen, dass für 10Mio mehr Einnahmen Steuern gezahlt werden muss.
Worauf zahlen wir denn derzeit genau wieviel Zinsen? Vielleicht mit Nachweis? Das wäre nett.
Hat er doch gerade gesagt, dass er das nicht weiß.
Zitat von BMG1980_CGN:
Bin ich gegenteiliger Meinung.
Geld, welches ich jetzt tilge wird morgen nicht verzinst. Das Geld ist dann zwar "weg" aber die Schulden auch. Wie lange läuft der längste Kredit? 2025? Gehen wir davon aus, dass die Zeit nicht kürzer wird (sonst spart man noch mehr) dann zahlt man also 13 Jahre lang keine Zinsen für z.B. 10Mio € - was dann gerne weitere 3Mio € spart. Kenne die Konditionen nicht, aber weniger als 2,5% werden es im Mittel nicht sein.
Über die gesamte Zeit steht dann zu jeder Transferperiode 500k€ MEHR zur Verfügung.
Mal ganz davon abgesehen, dass für 10Mio mehr Einnahmen Steuern gezahlt werden muss.
Worauf zahlen wir denn derzeit genau wieviel Zinsen? Vielleicht mit Nachweis? Das wäre nett.
Hat er doch gerade gesagt, dass er das nicht weiß.
15.02.2012 - 15:28 Uhr
Zitat von Hansilinski:
Worauf zahlen wir denn derzeit genau wieviel Zinsen? Vielleicht mit Nachweis? Das wäre nett.
Das ist nun wirklich zu sehr OT und ist mehrfach im Thema "Finanzen, Merchandising usw" (oder so ähnlich) besprochen worden, aber Verbindlichkeiten ggü Kreditgebern (Banken und anderen) müssten so bei 70Mio liegen.
Edit: Zinsen in 2010 2,8Mio für 72,5Mio - macht etwa 3,9%.
Worauf zahlen wir denn derzeit genau wieviel Zinsen? Vielleicht mit Nachweis? Das wäre nett.
Das ist nun wirklich zu sehr OT und ist mehrfach im Thema "Finanzen, Merchandising usw" (oder so ähnlich) besprochen worden, aber Verbindlichkeiten ggü Kreditgebern (Banken und anderen) müssten so bei 70Mio liegen.
Edit: Zinsen in 2010 2,8Mio für 72,5Mio - macht etwa 3,9%.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BMG1980_CGN am 15.02.2012 um 15:31 Uhr bearbeitet
15.02.2012 - 15:44 Uhr
Zitat von Hansilinski:
Ja wo sollen wir uns denn jetzt weiter unterhalten? Ich glaube diese Zahlen nämlich nicht.
:D
Ich kann dir natürlich nicht vorschreiben, die Zahlen zu glauben, aber das sind die, die in der Bilanz der GmbH zu finden sind. :rolleyes
Ja wo sollen wir uns denn jetzt weiter unterhalten? Ich glaube diese Zahlen nämlich nicht.
:D
Ich kann dir natürlich nicht vorschreiben, die Zahlen zu glauben, aber das sind die, die in der Bilanz der GmbH zu finden sind. :rolleyes
15.02.2012 - 21:36 Uhr
Zitat von barny:
Neue Situationen erfordern und rechtfertigen neue Sicht und Denkweisen.
Als das Stadion gebaut wurde gab es eine Aussage das dieses bis zum Zeitraum x bezahlt ist.
Was dort niemand einplanen konnte war der Umstand das wir abgestiegen sind und auch in der Folgezeit finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet waren.
Dadurch habe ich kein Problem wenn es mit der Finanzierung etwas länger dauert. Es gibt gute und vernünftige Gründe das dieses so passiert, wenn es denn passiert.
Genausowenig habe ich damit ein Problem damit wenn nicht alles Geld sofort Investiert wird.
Konnte zum Zeitpunkt der Aussage mit einer Geldschwemme gerechnet werden die uns überflutet falls wir tatsächlich die CL erreichen.
Mit allen Zusatzeinnahmen inkl. Transfers , DfB Pokalsieg, steigerung Fernsehgelder usw. könnten uns nächste Saison 45-50 Mio zusätzliches Budget winken.
Soll nun alles in die Mannschafft gepumpt werden?
Wenn ja in welchem Zeitraum?
Wenn z.b. 10 Mio in eine zusätzliche Tigung fließen und dafür über x Jahre die dadurch entstehende Zinz und Tilgungsersparniss in den Kader fließt, so hat Eberl auch Wort gehalten. Das Geld fließt im vollem Umfang in den Kader. Nur nicht sofort, sondern gestaffelt.
Damit sind wir zwar wieder beim Thema Transferphilosophie aber auch beim Wort von Eberl.
Alles eine Auslegungssache.
Hab das mal bewertet, weil ich genau das schreiben wollte, während ich noch oben am lesen war.
Mir stellt sich auch die Frage, was genau es heißt das durch die Mannschaft erwirtschaftete Gewinne in die Mannschaft fließen sollen, da ja ziemlich alles von den Zuschauereinnahmen über int. Wettbewerbe, Pokal, Merchandising, TV-Gelder etc. von der Mannschaft eingespielt wird.
Angenommen, wir kommen tatsächlich auf die von barny genannte Summe, was ja bei CL nicht abwegig ist. Würde dieses Geld tatsächlich 1:1 in den Kader investiert und das umgehend, wieviele Spieler wollen wir denn kaufen und was für Gehälter zahlen? Da ist das heute genannte Beispiel Werder interessant, die sind nämlich durch ihren Erfolg der letzten Jahre genau da gelandet, dass sie eben teilweise sehr hohe Gehälter (Wiese, Pizarro...) zahlen müssen, um fertige Spieler zu kriegen und Stars/Leistungsträger zu halten, damit nicht alles innerhalb von 2 Saisons in sich zusammen fällt. Das wäre auch alles schön und gut, hätte Werder nicht 1x in den letzten Jahren das int. Geschäft verpasst, sonst wäre da auch wohl noch alles tutti. Und dieses Problem würden wir auch kriegen, wenn wir die komplette Kohle in die Mannschaft stecken und es dann mal eine Saison nicht hinhaut. Sich oben festsetzen zu wollen ist schön und gut, sollte auch das Ziel sein. Aber man darf nie vergessen, dass die derzeit komplette obere Tabellenhälfte kadertechnisch und finanziell überlegen oder auf Augenhöhe ist. Wir haben allerdings aktuell die Chance, uns da rein zu beißen. Übernehmen wir uns, kann es ganz schnell wieder 6-Punktespiele gegen Mainz, K*ln etc. geben. Daher denke ich auch, lieber Stadion bezahlen von nem Teil und noch gut was in die Jugend stecken, alleine das Reus-Geld sollte schon ziemlich ausreichend sein, um den aktuellen Kader zu stärken und in der Breite plus ein bissl in der Spitze (Stürmer wäre gut wegen Igors Verletzungen, ZM/DM bleibt abzuwarten, was Ring/Cigerci bringen) zu verstärken. Damit wäre das Fundament gestärkt und das Gebäude Borussia hätte einen besseren Halt. Ist zwar "hasenfußig", aber sicherer. Wer mit fliegenden Fahnen nach vorne prescht, endet entweder als großer Held oder auf dem Friedhof. Und die Chance auf den Gottesacker ist historisch betrachtet vieeeeel größer als die auf den Ruhm. ;)
Neue Situationen erfordern und rechtfertigen neue Sicht und Denkweisen.
Als das Stadion gebaut wurde gab es eine Aussage das dieses bis zum Zeitraum x bezahlt ist.
Was dort niemand einplanen konnte war der Umstand das wir abgestiegen sind und auch in der Folgezeit finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet waren.
Dadurch habe ich kein Problem wenn es mit der Finanzierung etwas länger dauert. Es gibt gute und vernünftige Gründe das dieses so passiert, wenn es denn passiert.
Genausowenig habe ich damit ein Problem damit wenn nicht alles Geld sofort Investiert wird.
Konnte zum Zeitpunkt der Aussage mit einer Geldschwemme gerechnet werden die uns überflutet falls wir tatsächlich die CL erreichen.
Mit allen Zusatzeinnahmen inkl. Transfers , DfB Pokalsieg, steigerung Fernsehgelder usw. könnten uns nächste Saison 45-50 Mio zusätzliches Budget winken.
Soll nun alles in die Mannschafft gepumpt werden?
Wenn ja in welchem Zeitraum?
Wenn z.b. 10 Mio in eine zusätzliche Tigung fließen und dafür über x Jahre die dadurch entstehende Zinz und Tilgungsersparniss in den Kader fließt, so hat Eberl auch Wort gehalten. Das Geld fließt im vollem Umfang in den Kader. Nur nicht sofort, sondern gestaffelt.
Damit sind wir zwar wieder beim Thema Transferphilosophie aber auch beim Wort von Eberl.
Alles eine Auslegungssache.
Hab das mal bewertet, weil ich genau das schreiben wollte, während ich noch oben am lesen war.
Mir stellt sich auch die Frage, was genau es heißt das durch die Mannschaft erwirtschaftete Gewinne in die Mannschaft fließen sollen, da ja ziemlich alles von den Zuschauereinnahmen über int. Wettbewerbe, Pokal, Merchandising, TV-Gelder etc. von der Mannschaft eingespielt wird.
Angenommen, wir kommen tatsächlich auf die von barny genannte Summe, was ja bei CL nicht abwegig ist. Würde dieses Geld tatsächlich 1:1 in den Kader investiert und das umgehend, wieviele Spieler wollen wir denn kaufen und was für Gehälter zahlen? Da ist das heute genannte Beispiel Werder interessant, die sind nämlich durch ihren Erfolg der letzten Jahre genau da gelandet, dass sie eben teilweise sehr hohe Gehälter (Wiese, Pizarro...) zahlen müssen, um fertige Spieler zu kriegen und Stars/Leistungsträger zu halten, damit nicht alles innerhalb von 2 Saisons in sich zusammen fällt. Das wäre auch alles schön und gut, hätte Werder nicht 1x in den letzten Jahren das int. Geschäft verpasst, sonst wäre da auch wohl noch alles tutti. Und dieses Problem würden wir auch kriegen, wenn wir die komplette Kohle in die Mannschaft stecken und es dann mal eine Saison nicht hinhaut. Sich oben festsetzen zu wollen ist schön und gut, sollte auch das Ziel sein. Aber man darf nie vergessen, dass die derzeit komplette obere Tabellenhälfte kadertechnisch und finanziell überlegen oder auf Augenhöhe ist. Wir haben allerdings aktuell die Chance, uns da rein zu beißen. Übernehmen wir uns, kann es ganz schnell wieder 6-Punktespiele gegen Mainz, K*ln etc. geben. Daher denke ich auch, lieber Stadion bezahlen von nem Teil und noch gut was in die Jugend stecken, alleine das Reus-Geld sollte schon ziemlich ausreichend sein, um den aktuellen Kader zu stärken und in der Breite plus ein bissl in der Spitze (Stürmer wäre gut wegen Igors Verletzungen, ZM/DM bleibt abzuwarten, was Ring/Cigerci bringen) zu verstärken. Damit wäre das Fundament gestärkt und das Gebäude Borussia hätte einen besseren Halt. Ist zwar "hasenfußig", aber sicherer. Wer mit fliegenden Fahnen nach vorne prescht, endet entweder als großer Held oder auf dem Friedhof. Und die Chance auf den Gottesacker ist historisch betrachtet vieeeeel größer als die auf den Ruhm. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kastenmaier83 am 15.02.2012 um 22:06 Uhr bearbeitet
16.02.2012 - 01:21 Uhr
MIT Favre und OHNE weitere Abgänge, sollte die Prämisse für 2012/13 schon das erneute internationale Geschäft sein. Natürlich sollten die round about 30-35 Mio's nicht direkt in neue Spieler, plus deren Gehälter, investiert werden. Ich denke, eine Sondertilgung für das Stadion in Höhe von ca. 10-15 Mio's wäre wünschenswert. Sicheres Fundament, aber bitte den Rest in Luciens Wünsche für die Zukunft investieren und die Mannschaft in Breite und Spitze verbessern.
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