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Spielsystem

19.06.2007 - 09:51 Uhr
Spielsystem |#901
21.03.2016 - 10:20 Uhr
Kleine Anmerkung zum von proximus super herausgearbeiteten Chancenverhältnis bzw. dessen Erfolgsquote:

Man sollte da nicht übersehen, dass MAtS bei uns in seinem letzten Jahr (?) der Keeper mit den meisten abgewehrten Schüssen war. Europaweit. Damit gehörten wir automatisch auch zu den Teams, die am meisten Schüsse zugelassen haben. Die Qualität war allerdings geringer, da bin ich ganz bei kleff, aber die Dinger kamen aufs Tor... das lässt sowohl Rückschlüsse über den Keeper zu, wie auch über die sehr gute Defensivarbeit. Was uns zum nächsten Punkt bringt: Was sagt die Statistik. Da würde ich gerne Midtylland anführen. Über die habe ich mal einen interessanten Artikel gelesen, dass die nur nach Statistik spielen lassen, also wie gewechselt wird etc. Vollkommen emotionslos. Letzte Saison waren die Meister, momentan versumpfen sie im Mittelfeld. zwinker

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Spielsystem |#902
21.03.2016 - 10:24 Uhr
Es ist nicht das System was falsch ist, sondern die taktische Ausrichtung bei solch einem System. Ein 343 ist eigentlich eine defensives System mit zwei starken Außen die offensiver stehen und flanken sollen, die aber vor allem defensiv stark sind. In der grundausrichtung dieses Systems ist die defensive Haltung ein 5221 und der offensiver dann ein 3133. Im Grunde könnten wir so spielen, aber nur wenn wendt fit ist und Johnson rechts spielt. Allerdings fehlt uns ein starker Abnehmer in der Mitte, der die flanken verwerten kann. Das ist das nächste Problem. Bei den offensiven dreien sollte ein vollstrecker dabei sein, drmic hat ja nicht funktioniert. So haben wir eigentlich offensiv ein misch masch.

Sehen wir uns mal eine Mannschaft an die das System perfekt spielt.
Juventus kann viele Systeme spielen 442, 451, 352 und das 343. Diese Mannschaft spielt aber jedes System defensiv! Und es klappt hervorragend. Das könnten wir auch, nur will Schubert offensiv spielen. Er hat sich dabei gedacht das er einen zusätzlichen IV ins 442 einbaut damit die defensiven außen offensiver spielen können und dadurch abgesichert sind, dieses funktioniert aber nur wenn die drei IV keinen Fehler fabrizieren, quasi unmöglich. Würden wir etwas defensiver spielen und den Gegner mehr kommen lassen, wären wir in diesem System viel stärker. Siehe Juventus.

Es ist schwer zu sagen welches System zu dieser Mannschaft zu hundert Prozent passt, wir sollten aber flexibel bleiben, das macht unberechenbarer. Allerdings sollten wir etwas defensiver spielen, ein gesunder Mittelweg aus favre Sicherheit und Schubert offensivpower.

Gegen Schalke haben wir gut gespielt aber jeder Fehler von uns wurde bestraft, diese Fehler sind aufgrund der zu offensiven Ausrichtung entstanden. Man sollte, auch Herr Schubert, immer das bestmögliche System und Ausrichtung der Mannschaft an den vorhandenen Spielern ausmachen. Elvedi ist kein offensiver außenverteidiger und Johnson ist ein rechtsfuß. Ohne wendt müssen wir ein 442 oder 443 spielen. Korb rechts in der Rolle von OW halt seitenverkehrt und elvedi/hinteregger links in der kette.

So müssen wir auch im nächsten Spiel agieren, wenn Johnson und wendt ausfallen sollten. Alles andere wäre schon Selbstmord.

Zur nächsten Saison muss aber endgültig ein grundsystem installiert werden und daraus ein zwei abwandlungen. Ansonsten ist es sehr schwer für Herrn eberl die richtigen Spieler zu verpflichten. Ich bin für eine Rückkehr zur klassischen viererkette und entweder mit zwei sechsern oder einem sechsern mit zwei achtern. Also ein 442 oder 433. Dafür wären ja auch schon der Großteil der Spieler da.

In diesem Sinne auf eine hoffentlich erfolgreiche restsaison und Platz 3-6.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LingLing3008 am 21.03.2016 um 10:51 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#903
21.03.2016 - 11:47 Uhr
Zitat von Kleff
@proximus85

Mein System mit unserem Kader für mich ganz klar 4-4-2, Doppelsechs.
Und mit den Außenverteidigern kann ich ganz easy zwischen "defensiver und offensiver" dosieren.


Ein 4-4-2 kann defensiv und offensiv ausgerichtet sein, ebenso wie viele - wenn nicht sogar alle - anderen Spielsysteme auch. Beispielsweise sind Elvedi/Korb und Wendt in einigen Spielen sehr offensiv gewesen. Das führt meiner Meinung nach zu 3 Nachteilen:

a) dass im schlimmsten Fall nur 2 Innenverteidiger hinter dem Ball absichern.
b) dass in der Spieleröffnung meist ein abkippender Sechser benötgit wird, wodurch sich Xhakas Distanz zum Tor erhöht und dieser in zweiten und letzten Drittel nicht mehr verfügbar ist. Das Zentrum ist nur durch einen Achter (Dahoud) besetzt.
c) die sehr offensiven Außenverteidiger überladen die Räume der Außenstürmer und man hat teilweise Synergien, aber auch Behinderungen und zugestelte Räume.

Wenn man jetzt diesen Problemen jetzt begegnen will gibt es mehrere Möglichkeiten, Schubert wählte als erstes ein 3-5-2 / 5-3-2 Hybdrisystem.

zu a) es sind 3 Innenverteidiger in der Defensive, wodurch rein von der Anzahl her eine bessere Absicherung gegeben ist, ohne einen 6er aus dem Spiel zu nehmen und (teil)defensiv zu binden.
zu b) siehe a) der Sechser muss nicht mehr abkippen, sondern kann eher wie ein Achter im offensiven Spielgeschehen teilnehmen, da er durch den Zusätzlichen zentralen Verteidiger abgesichert wird.
zu c) durch das 5er Mittelfeld werden die offensiven Außen im Mittelfeld überflüssig, da die Außenverteidiger so weit aufrücken, dass die Überladung einfach zu groß wäre. Dies führt langfristig zu einer Fokussierung der Offensivspieler im Zentrum. Die Tiefe der Außenverteidiger ist nicht so groß, sprich diese stehen weiter als die offensiven Außen im 4-4-2 von der gegnerischen Torlinie entfernt. Da wir aber nicht vor haben zu flanken als stillistisches Mittel, ist dies in meinen Augen vollkommen okay. Bei der Spieleröffnung hat der zentrale Verteidiger auf den Außen 2 Anspielstationen und durcch 2 abkippende Achter noch mal 2 Stationen, es ist für den Gegner extrem schwer die Spieleröffnung zu verhindern. Dies geht eigentlich nur durch Mannorientierung bei den Achtern, dann öffnet sich aber das Zentrum für den langen Ball.

Alternativ dazu muss man den Außenverteidigern eine kontrollierte Offensive verordnen oder gleich eine Löw-Kette aufstellen.

Ob man jetzt von einem 3-4-3- oder 3-5-2 spricht, ist für mich nur ein marginaler Unterschied in der Raumaufteilung. Haben wir 3 Offensivspieler, welche auf einer Linie agieren oder fallen die beiden Äußeren oder der Innere zurück. Durch die hohen Außenverteidiger, die beiden Achter im Zentrum und 3 fast auf einer Linie spielende Stürmer ergibt sich eine fast optimale Raumaufteilung gegen einen im 4-4-2 verteidigenden Gegner. Interessanter Nebenfakt ist durch die offensiveren Achter auch die Verdichtung des Zentrums.

Interessanterweise hat Breitenreiter anfangs mit einer 3er Kettte beginnen lassen, ist dann zu einer 4er Kette übergegangen und zuletzt spielte Schalke sogar im 5-4-1 / 5-3-2. Er wechselte häufig die Systeme und hatte trotzdem keinen taktischen Zugriff.

Jetzt muss man aber auch objektiverweise die Kehrseite der Medaille betrachten. Gegen Wolfsburg haben wir auch mit einer 3er Kette angefangen und sind dann erst nach der Umstellung auf ein sauberes 4-4-2 wieder zurück ins Spiel gekommen. Da waren es - wie auch gegen Schalke - aber individuelle Fehler, welche die Wolfsburger Tore begünstigt haben.

Wenn man das Potential unserer Flüggelspieler (Herrmann, Hahn, Traoré, Hofman) sieht, müssten wir eigentlich im 4-4-2 antreten, da diese Spieler im 3-4-3 nicht entsprechend ihrer Stärken eingesetzt werden können. Hazard und Johnson spielen zwar auch auf den Flügeln, ich sehe aber beide stärker in einem 3-4-3. Hazard ist näher im zentrum, er zieht vom Flügel ohnehn immer in die Mitte und dann ist der Weg kürzer. Johnson ist wie Wendt ein Offensivspieler mit starkem Defensivverhalten und auch wenn er in dieser Saison vor dem Tor effektiver ist, hat er nicht die Durchschlagkraft, die ein Außen eigentlich braucht.

Nach dem Ausfall von Wendt und Johnson, sollte Schubert wieder auf 4-4-2 umstellen, da er für die Außenpositionen keine wirklichen Alternativen im Kader hat. Ich bin gespannt, ob er dies gegen Berlin tun wird.

Unte Favre standen wir defensiver und tiefer in der eigenen Hälfte und spielten sehr stark Raumorientiert.
Dies hatte zur Folge, das es immer eine Grundordnung gab, aber teilweise der Zugriff zwischen den Linien fehlte. Das Pressingverhalten war meist auf das letzte Drittel bezogen und nach Ballgewinn ist der Abstand zum Tor groß. Wenn jetzt auf Konter gespielt werden soll, wird sofort umgeschaltet und die Außen laufen los. Das haben wir eine zeitlang auch so gemacht. Wenn der Gegner aber nicht so offensiv gespielt hat, dann hast du zwar den Ball, aber auch die Aufgabe, von ganz hinten heraus sauber aufzubauen.

Anfangs hat man uns kontern lassen und irgendwann haben sich die Gegner wesentlich passiver aufgestellt und wir musste das Spiel machen. Dann musste auch Favre umdenken und zu Ballbesitzfußball übergehen. Dabei wahrte er aber die Defensive Strategie.

Schubert spielt wesentlich mannortientierter und hat auch eine andere Strategie hinsichtlich des Pressings, die Kette steht höher und der Abstand zum gegnerischen Tor verringert sich, wodurch sich auch die Räume im Mittelfeld verengen und ein stärkerer Zugriff möglich ist.

Positiver Aspekt: gewinnst du den Ball, hat der Gegner in der Regel ein echtes Problem, kruzer Abstand zum Tor und dieser war in der Vorwärtsbewegung. Bei individuellen Schwächen des Gegner ist dieser Druck ein sehr gutes Mittel.

Negativer Aspekt: gewinnst du den Ball nicht und wirst überspielt, dann hat der Gegner in der Regel viel Raum und du selbst nur selten eine Grundordnung. Die ist vorallem bei einer hohen individuellen Qualität des Gegners der Fall.

Daheim und gegen Konter- und individuelle schwächere Teams, ist ein 3-4-3 / 3-5-2 ein sehr gutes Mittel. Bei Auswärtsspielen oder gegen stärkere Team, ist ein 4-4-2 mit Konterspiel eine sicherere Variante.

•     •     •

Der Fußball wie ich ihn liebe braucht Fans. Die Verantwortlichen des Geschäfts bzw. Systems suchen jedoch Kunden. Nachhaltig ist dies keine sinnvolle und konfliktarme Entwicklung.

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Spielsystem |#904
21.03.2016 - 12:30 Uhr
Ich bleibe dabei:

Das 3-4-3 mit unserem Spielerkader ist Harakiri ³

Bin gerade über einen interessanten Artikel gestolpert:

"...Was sind die Anforderungen?

Es kann durchaus als grandioser Einfall von Guardiola bezeichnet werden, denn bei allen Gefahren hat Barcelonas Kader alle Voraussetzungen, um ein 3-4-3 sinnvoll umzusetzen. Da wäre zunächst ein hoher Anteil an eigenem Ballbesitz. Nur so kann der Gegner dauerhaft vom eigenen Tor weggehalten und die Dreierabwehr entlastet werden. Die Abwehrspieler müssen sich darauf einstellen, mehr direkte Duelle führen zu müssen, was in der heute üblichen Viererkette gar nicht mehr so häufig vorkommt, zumal das Prinzip der ständigen Absicherung vorherrscht.

Gegen Villarreal spielten Javier Mascherano, Sergio Busquets und Eric Abidal in der Abwehr, aber auch der elegante Gerard Pique ist prädestiniert für das 3-4-3. "Mit anderen Spielertypen hätten wir das nie so spielen können wie gegen Villarreal", sagte Guardiola nach dem Saisonauftakt.

Ein Abwehrspieler weniger bedeutet auch eine horizontale Anspielstation weniger. Zudem kann der Gegner bei drei Leuten schneller den Druck erhöhen. Spielstarke Abwehrspieler sind somit zwingend erforderlich, die Pässe müssen schnell, genau und womöglich auch vertikal geschlagen werden. Einzig Carles Puyol dürfte damit ein wenig überfordert sein.

Für die gesamte Mannschaft gilt zudem ein hohes Maß an Handlungsschnelligkeit. Da die schnelle Ballzirkulation, der eigene Ballbesitz und das Pressing aber ohnehin in Barcelonas Fleisch und Blut zu Hause ist, sah das neue System direkt im ersten Versuch so stark aus. ..."

http://www.sportal.de/ist-das-3-4-3-die-zukunft-eine-taktikbesprechung-1-2011090620628000000/welche-gefahren-birgt-das-system-1-2011090620628000000-04

und weiter

"...Grundsätzlich gilt das 3-4-3 im Weltfußball als sehr offensiv, als zu offensiv sogar. Gegen Teams mit drei Stürmern ist es nicht anzuwenden, aber auch mit einem oder zwei Stürmern kann die Abwehr bei einer undisziplinierten Spielweise schnell in die Bredouille kommen. ..."

Haben wir ja gegn WOB gesehen, als Hecking Schubert ganz locker ausgecoacht hat.
Als Schubert merkte wie ihm geschah, zappelte bei uns das Netz schon zweimal.
Breitenreiter war damit überfordert...hat trotzdem gewonnen augen-zuhalten

Für mich ist das ein System, dass für unser Spielermaterial an Größenwahn grenzt.
Die Achterbahnfahrt ist für mich ein starkes Indiez dafür. Mal klappt es grandios, mal verlieren wir und wissen nicht warum...und das im wöchentlichen Takt.

Problem ist nur, dass wir dabei vergessen, dass es in der Meisterschaft um Punkte geht. Für den Schönheitspreis bekommen wir noch nicht einmal n Ei ausm Konsum.

Javier Mascherano, Sergio Busquets und Eric Abidal vs Nordtveit, Christensen und Hinteregger. Dreierkette, mehr 1gegen1 Situationen, mehr Gegentore / Chance des Gegners...trotz drückender Überlegenheit...

Fällt einem da was auf?
Spielsystem |#905
21.03.2016 - 12:33 Uhr
@proximus85
Wenn wir uns mit dem 3-4-3 System zu Hause durchsetzen können, auswärts regelmäßig liegen lassen, so wäre für mich auch der logische Kompromiss:

Daheim erst mal so laufen lassen und auswärts schleunigst auf 4-4-2 umstellen.
Spielsystem |#906
21.03.2016 - 12:44 Uhr
@Kleff:
Auch wenn wir hinsichtlich der Systeme nicht einer Meinung sind, wäre das doch ein gangbarer Kompromis.
Ich gehe aber stark davon aus, dass Aufgrund des Fehlens von Wendt und Johnson auf ein 4-4-2 schon daheim gegen Hertha umgestellt wird. Korb und Elvedi als offensive Außenverteidiger vor einer Dreierkette? Da verschenkt man mindestens einen Platz im Kader und bekommt 0 Offensivpotential dazu. Dann lieber 4-4-2 as usual.

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Spielsystem |#907
21.03.2016 - 12:47 Uhr
Zitat von proximus85
@Kleff:
Auch wenn wir hinsichtlich der Systeme nicht einer Meinung sind, wäre das doch ein gangbarer Kompromis.
Ich gehe aber stark davon aus, dass Aufgrund des Fehlens von Wendt und Johnson auf ein 4-4-2 schon daheim gegen Hertha umgestellt wird. Korb und Elvedi als offensive Außenverteidiger vor einer Dreierkette? Da verschenkt man mindestens einen Platz im Kader und bekommt 0 Offensivpotential dazu. Dann lieber 4-4-2 as usual.


Gut möglich.
Muss jetzt mal kurz aus der Diskussion raus.
Bis spädda mal! zwinker
Spielsystem |#908
21.03.2016 - 15:09 Uhr
Ich finde das 3-4-3 im Prinzip gar nicht verkehrt, zumal wir meines Erachtens nach durchaus passendes Spielermaterial dafür im Kader haben. Johnson und Wendt sind vom Spielertypus durchaus geeignet eine flexible Flügelzange zu bilden. Mit Christensen, Elvedi, Hinteregger oder Howie passen die IVs auch. Klar, ich hätte eigentlich gerne ne 4er Kette mit Stranzl und Dominguez/Jantschke, die den Gegner kommen lassen und alles Hinten rausköpfen. Die sind aber nicht da und die übrigen haben mMn andere Stärken. Elvedi, Howie, Christensen und Hinteregger sagt man allen mehr oder minder eine gute Spieleröffnung und Schnelligkeit nach. Für eine 3er-Kette gute Voraussetzungen. Für die vorderen 3 haben wir auch einige kreative, variable und Spielstarke Spieler. Also man kann meiner Meinung nach schon ein ordentliches 3-4-3 mit unserem Spielermaterial hinbekommen. Abschließend bewerten sollte man das System nach einer kurzen Wintervorbereitung noch nicht. Sowas dauert glaube ich schon länger, bis es richtig sitzt.
Aktuell bin ich auch nicht dafür, etwas drastisch zu ändern oder ein "Auswärtssystem" einzuführen. Wir haben auf Schalke und anderswo gesehen, dass wir gut genug sind, unser Spiel in diesem System auch Auswärts durchzudrücken. Wenn man so weiter spielen kann, kommen auch die Ergebnisse. Und mit denen kommt auch wieder eine gewisse Selbstverständlichkeit.
Spielsystem |#909
21.03.2016 - 21:04 Uhr
Weiß nicht wirklich, wo es am besten reinpasst, aber ich denk hier ist es sicher nicht verkehrt Lachend
Hab mir mal ein paar Gedanken gemacht, wer unseren Raffael in den nächsten Spielen ersetzen soll.

In erster Näherung ist Raffael gar nicht ersetzbar, in zweiter auch nicht und in dritter...
Naja, hilft ja nix, wir brauchen eine Lösung.

Hazard ist natürlich die im Moment am nächsten gelegene Lösung, klar. Er bringt sehr viel mit, um im Zentrum zu spielen.
Nur, eine, wenn nicht gar die wichtigste Eigenschaft, mit der Raffael unser Spiel vorne bereichert, vermisse ich bei Hazard komplett. Nämlich die Fähigkeit den Ball zu halten, zu behaupten und das Spiel vorne zu beruhigen.
Hazard kommt mehr übers Tempo und hat seine Stärken im Direktspiel. Könnte auch funktionieren, allerdings fürchte ich, müssten wir insgesamt zu viel dafür umstellen.
Nur, wer könnte Raffael noch besser und "ähnlicher" ersetzen?
Traore? Technisch stark, aber zu hektisch, daher nein!
Hofmann? Kaum in die Mannschaft integriert und technisch zu schwach, daher nein!
Hahn? Wäre er der Typ Stoßstürmer, daher nein!
Hrgota? Auch sicher kein Raffael
Herrmann? Muss außen spielen
Johnson? Vorstellbar, aber auch technisch zu schwach.
Dahoud?? Jetzt wirds interessant!

Ganz recht, meine erste Wahl für die Spiele ohne Raffael wäre Dahoud in der Rolle von Raffael. Er bringt zwar nicht die Torgefahr von Raffael mit, aber sonst sehe ich ihn doch noch am ähnlichsten zu Raffael.
Wir müssen dann eben schauen, dass von unseren Außen mehr Torgefahr ausgeht. Herrmann wäre daher meine erste Wahl. Auf der anderen Seite dann Hazard oder Traore.

Für Dahoud würde ich Christensen als 6er neben Xhaka sehen. Dafür dann Hinteregger und Nordtveit in die Innenverteidigung. Als Außenverteidiger dann Johnson (bzw. Wendt, falls fit) und Elvedi.

Die Aufstellung könnte dann etwa folgendermaßen aussehen:


-------------------------------Sommer-------------------------------

--Elvedi-------Nordtveit--------Hinteregger------Johnson--

---Herrmann-------Christensen------Xhaka-------Hazard----

-------------------Dahoud-------------Stindl------------------------
Dieser Beitrag wurde zuletzt von towerstar am 21.03.2016 um 21:06 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#910
22.03.2016 - 09:06 Uhr
Zitat von towerstar
Weiß nicht wirklich, wo es am besten reinpasst, aber ich denk hier ist es sicher nicht verkehrt Lachend
Hab mir mal ein paar Gedanken gemacht, wer unseren Raffael in den nächsten Spielen ersetzen soll.

In erster Näherung ist Raffael gar nicht ersetzbar, in zweiter auch nicht und in dritter...
Naja, hilft ja nix, wir brauchen eine Lösung.

Hazard ist natürlich die im Moment am nächsten gelegene Lösung, klar. Er bringt sehr viel mit, um im Zentrum zu spielen.
Nur, eine, wenn nicht gar die wichtigste Eigenschaft, mit der Raffael unser Spiel vorne bereichert, vermisse ich bei Hazard komplett. Nämlich die Fähigkeit den Ball zu halten, zu behaupten und das Spiel vorne zu beruhigen.
Hazard kommt mehr übers Tempo und hat seine Stärken im Direktspiel. Könnte auch funktionieren, allerdings fürchte ich, müssten wir insgesamt zu viel dafür umstellen.
Nur, wer könnte Raffael noch besser und "ähnlicher" ersetzen?
Traore? Technisch stark, aber zu hektisch, daher nein!
Hofmann? Kaum in die Mannschaft integriert und technisch zu schwach, daher nein!
Hahn? Wäre er der Typ Stoßstürmer, daher nein!
Hrgota? Auch sicher kein Raffael
Herrmann? Muss außen spielen
Johnson? Vorstellbar, aber auch technisch zu schwach.
Dahoud?? Jetzt wirds interessant!

Ganz recht, meine erste Wahl für die Spiele ohne Raffael wäre Dahoud in der Rolle von Raffael. Er bringt zwar nicht die Torgefahr von Raffael mit, aber sonst sehe ich ihn doch noch am ähnlichsten zu Raffael.
Wir müssen dann eben schauen, dass von unseren Außen mehr Torgefahr ausgeht. Herrmann wäre daher meine erste Wahl. Auf der anderen Seite dann Hazard oder Traore.

Für Dahoud würde ich Christensen als 6er neben Xhaka sehen. Dafür dann Hinteregger und Nordtveit in die Innenverteidigung. Als Außenverteidiger dann Johnson (bzw. Wendt, falls fit) und Elvedi.

Die Aufstellung könnte dann etwa folgendermaßen aussehen:


-------------------------------Sommer-------------------------------

--Elvedi-------Nordtveit--------Hinteregger------Johnson--

---Herrmann-------Christensen------Xhaka-------Hazard----

-------------------Dahoud-------------Stindl------------------------


Dahoud passt von Stil und den Skills sicherlich relativ gut. Die Frage ist, ob wir versuchen sollten Raffal 1:1 zu ersetzen, denn das ist nicht möglich. Außerdem dann eine gut funktionierende Doppelsechs zu sprengen und unseren besten Verteidiger aus der Kette zu nehmen halte ich für gewagt. Dann am besten jemand anderem die Chance geben. Hazard, Ibo, Herrmann... Die können ja auch was.
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