Bor. Mönchengladbach Bor. Mönchengladbach
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Spielsystem

19.06.2007 - 09:51 Uhr
Spielsystem |#891
06.09.2015 - 11:25 Uhr
Zitat von towerstar
Zitat von hugo80
-----------------------------------------Drmic

---------------------------------------Stindl

-----Traore / Hazard------------------------------------------------------Hahn

----------------------------Nordtveit-----------Dahoud

Wendt------------------Brouwers-------------Stranzl-----------------Jantschke

------------------------------------------Sommer

Raffael braucht dringend eine Pause. Er wirkt auf mich sehr lustlos bzw. vom Kopf her nicht ganz frei. Was er momentan an Bällen verliert, hat er die Jahre zuvor nicht zusammen verloren. Hahn und Traore können ziemlich gut flanken und das würde einem Drmic entgegen kommen. Die Defensive stellt sich ja fast von alleine auf.

Ich finde Raffael muss spielen. Er ist unser bester Spieler und er muss das Vertrauen spüren. So schlecht waren seine Leistungen in den letzten Spielen auch wieder nicht!
Ich sehe da eher Stindl auf der Bank. Seine Leistungen waren noch schlechter als die von Raffael. Sehe keinen Grund, warum er deshalb belohnt werden sollte.
Mit dem Rest der Aufstellung könnte ich auch ganz gut leben.


Der Vorteil bei Stindl könnte allerdings sein, dass er schneller der Führungsspieler wird. Das brauchen wir schnellstens. Und bei allem Resprkt vor Raffael, ein Führungsspieler war er nie und wird er nie werden.

•     •     •

Frage nicht, was Borussia für dich tun kann, sondern was du für Borussia tun kannst.
Spielsystem |#892
06.09.2015 - 11:37 Uhr
Zitat von owlborussia
Zitat von towerstar
Zitat von hugo80
-----------------------------------------Drmic

---------------------------------------Stindl

-----Traore / Hazard------------------------------------------------------Hahn

----------------------------Nordtveit-----------Dahoud

Wendt------------------Brouwers-------------Stranzl-----------------Jantschke

------------------------------------------Sommer

Raffael braucht dringend eine Pause. Er wirkt auf mich sehr lustlos bzw. vom Kopf her nicht ganz frei. Was er momentan an Bällen verliert, hat er die Jahre zuvor nicht zusammen verloren. Hahn und Traore können ziemlich gut flanken und das würde einem Drmic entgegen kommen. Die Defensive stellt sich ja fast von alleine auf.

Ich finde Raffael muss spielen. Er ist unser bester Spieler und er muss das Vertrauen spüren. So schlecht waren seine Leistungen in den letzten Spielen auch wieder nicht!
Ich sehe da eher Stindl auf der Bank. Seine Leistungen waren noch schlechter als die von Raffael. Sehe keinen Grund, warum er deshalb belohnt werden sollte.
Mit dem Rest der Aufstellung könnte ich auch ganz gut leben.


Der Vorteil bei Stindl könnte allerdings sein, dass er schneller der Führungsspieler wird. Das brauchen wir schnellstens. Und bei allem Resprkt vor Raffael, ein Führungsspieler war er nie und wird er nie werden.

Das ist ja auch das Problem. Ich sehe in Stindl im Moment noch alles andere als ein Führungsspieler. Das war er vielleicht bei Hannover, aber er wirkt bei uns einfach noch fremd.
Von einem richtigen Führungsspieler erwarte ich einfach, dass er mehr den Ball fordert und seine Mitspieler dirigiert. Xhaka und Kramer sind Führungsspieler, aber Stindl ist im Moment nicht mehr als ein Mitäufer.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich sehe ihn noch nicht als der Spieler, der die Mannschaft mitzieht. Das macht Raffael zwar auch nicht, aber das weiß man bei ihm, aber dafür kommt dann irgendwann im Spiel die geniale Aktion, der letzte Pass, der das Spiel entscheidet. Wie z.B. gegen Bremen als er Hazard allein auf Wiedwald zuschickte, dieser aber kläglich scheiterte.

Bestes Beispiel war das Spiel am Freitag gegen Sion. Stindl sollte die Rolle von Xhaka übernehmen, tauchte aber völlig ab. Weder forderte er Bälle, noch strahlte er irgendeine Präsenz auf dem Platz aus. Weit gefehlt von der Dominanz eines Xhaka.
Und genau diese Eigenschaft wird von ihm auf der 10 erwartet und sorry, das bringt er einfach noch nicht und deshalb ist der richtige Platz für Stindl im Moment die Bank.
Spielsystem |#893
06.09.2015 - 12:00 Uhr
Zitat von towerstar
Zitat von owlborussia
Zitat von towerstar
Zitat von hugo80
-----------------------------------------Drmic

---------------------------------------Stindl

-----Traore / Hazard------------------------------------------------------Hahn

----------------------------Nordtveit-----------Dahoud

Wendt------------------Brouwers-------------Stranzl-----------------Jantschke

------------------------------------------Sommer

Raffael braucht dringend eine Pause. Er wirkt auf mich sehr lustlos bzw. vom Kopf her nicht ganz frei. Was er momentan an Bällen verliert, hat er die Jahre zuvor nicht zusammen verloren. Hahn und Traore können ziemlich gut flanken und das würde einem Drmic entgegen kommen. Die Defensive stellt sich ja fast von alleine auf.

Ich finde Raffael muss spielen. Er ist unser bester Spieler und er muss das Vertrauen spüren. So schlecht waren seine Leistungen in den letzten Spielen auch wieder nicht!
Ich sehe da eher Stindl auf der Bank. Seine Leistungen waren noch schlechter als die von Raffael. Sehe keinen Grund, warum er deshalb belohnt werden sollte.
Mit dem Rest der Aufstellung könnte ich auch ganz gut leben.


Der Vorteil bei Stindl könnte allerdings sein, dass er schneller der Führungsspieler wird. Das brauchen wir schnellstens. Und bei allem Resprkt vor Raffael, ein Führungsspieler war er nie und wird er nie werden.

Das ist ja auch das Problem. Ich sehe in Stindl im Moment noch alles andere als ein Führungsspieler. Das war er vielleicht bei Hannover, aber er wirkt bei uns einfach noch fremd.
Von einem richtigen Führungsspieler erwarte ich einfach, dass er mehr den Ball fordert und seine Mitspieler dirigiert. Xhaka und Kramer sind Führungsspieler, aber Stindl ist im Moment nicht mehr als ein Mitäufer.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich sehe ihn noch nicht als der Spieler, der die Mannschaft mitzieht. Das macht Raffael zwar auch nicht, aber das weiß man bei ihm, aber dafür kommt dann irgendwann im Spiel die geniale Aktion, der letzte Pass, der das Spiel entscheidet. Wie z.B. gegen Bremen als er Hazard allein auf Wiedwald zuschickte, dieser aber kläglich scheiterte.

Bestes Beispiel war das Spiel am Freitag gegen Sion. Stindl sollte die Rolle von Xhaka übernehmen, tauchte aber völlig ab. Weder forderte er Bälle, noch strahlte er irgendeine Präsenz auf dem Platz aus. Weit gefehlt von der Dominanz eines Xhaka.
Und genau diese Eigenschaft wird von ihm auf der 10 erwartet und sorry, das bringt er einfach noch nicht und deshalb ist der richtige Platz für Stindl im Moment die Bank.


Das ist die Abwägung, die es so schwierig macht. Geniale Momente von Raffael oder den Führungsspieleranspruch von Stindl fördern. Beides ist aus den Erfahrungen der Vergangenheit möglich.
Ich bin der Meinung, dass die der zweite Weg der erfolgversprechendere ist, zumindest langfristig. Vorweg gehen und Führen muss Stindl auf dem Platz. Dass macht er im Momemt nicht, kann auch noch nicht so sein. Aber das ist meiner Meinung nach im Moment unser Hauptproblem.
Auf der anderen Seite, wenn ein genialer Moment von Raffael uns zu einem Erfolgserlebnis verhilft, kann das genauso helfen. Ob richtig oder falsch, entscheidet also nur das Ergebnis. Ganz schwierige Entscheidung.

•     •     •

Frage nicht, was Borussia für dich tun kann, sondern was du für Borussia tun kannst.
Spielsystem |#894
21.03.2016 - 08:13 Uhr
Ich packe den interessanten Beitrag von Proximus mal hier zur Diskussion rein.

Zitat von proximus85



Mal etwas Statistik:

Ich habe aus Interesse mal geschaut, wie sich dies im letzten Jahr dargestellt hat, da wir in der letzten Saison überragender Dritter geworden sind und nur 26 Gegentor bekommen haben. Wir haben aber 524 Torchancen zugelassen und nur Schalke war in der Statikstik schlechter und die haben 40 Gegentore bekommen. Jedoch sind nur wahnsinnige 4,96% der Chancen gegen die Folhen auch ein Tor geworden. Der Maximalwert lag bei 14,39% und diesen hatte Frankfurt. Im Mittel sind 10,67% der Chancen ein Tor - sprich bei uns gingen weniger als die Hälfte der Bälle ins Tor im Vergleich zum statistischen Mittel. Borussia liegt hier atemberaubend unter dem Durchschnitt. Da könnte man Methode, Glück oder Beides unterstellen.

Das war die kontrollierte Defensive unter Favre in Zahlen, die Frage ist nun, wie sich dabei die Offensive dargestellt:

Gladbach spielte sich 430 Torchancen in der Saison heraus und erzielte dabei 53 Tore, die Quote der Chancenverwertung lag entsprechend bei 12,33%. Der Mittelwert in der Chancenverwertung lag bei 10,48%, Borussia hat somit auch hier statistisch gesehen überperformt. Von den Chancen her, hat sch Borussia die Neunmeisten erspielt und liegt somit im Mittelfeld der Liga.

Ich hatte dazu im Sommer auch eine Analyse gelsen zu dem Thema, ob Borussia das glücklichste Team der Liga ist oder nicht, ich suche den Linke nachher mal. Klick mich

Nun zu Gladbach in dieser Saison hinsichtlich der statistischen Daten:

Gladbach hat bisherr 44 Gegentore bekommen und stellt somit die Viertschlechteste Defensive der Liga. Dazu hat Gladbach 375 Chancen zugelassen, welche mit einer Quote von 11,73% vom Gegner genutzt wurden. Die zugelassenen Chancen sind die Achtmeisten in der Liga und dies bedeutet einen Platz im Mittelfeld. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die relative Platzierung anhand der zugelassenen Chancen somit besser als noch in der letzten Saison, nur das der Gegner die Bälle mehr als doppelt so oft auch versenkt. Der Maximalwert liegt bei 15,17% und diesen hat Stuttgart, im Mittel sind es 10,7% und somit fast auf Niveau des Vorjahres. Das Minimum liegt bei 7,18% (Bayern) und 7,89% (Hertha) und somit 2 bzw. 3 Prozentpunkte über dem Minimum von Gladbach in der letzten Saison. Was den Seltenheitswert unterstreichen sollte.

In der Offensive hat Gladbach aktuell 54 Tore geschossen und smit schon 1 Tor mehr als in der vergangenen Saison. Gladbach erspielte sich 335 Chancen und und verwertete diese Chancen mit 16,12% auch. In der Verwertung ist dies der Topwert der Liga, der Mittelwert liegt bei 10,99%. Von der reinen Anzahl der herausgespielten Chancen liegt Gladbach auf Platz 8 im Mittelfeld.

Kurz zusammengefasst:
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 15,41 Chancen zugelassen und in dieser Saison 13,89.
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 12,65 Chancen erspielt und in dieser Saison 12,41 erspielt.

Wenn die Anzahl der erspielten Chancen ungefähr gleichauf ist und die zugelassenen Chancen sogar weniger sind, kann man dann wirklich von übertrieben offensiven Spektakelfußball reden? Oder muss dabei auch mal die Verwertung / das Glück / das (Un)Vermögen berückichtigt werdem, um einen objektiveren Blick zu erhalten?

Anmerkung: die Daten habe ich vom Sporttdatenzentrum von Bild.de, da ich diese am einachsten in Excel portieren konnte.


Erst mal vielen Dank, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast.
Die statistischen Werte sind für mich keine große Überraschung.

Die entscheidende Zahl ist für mich die 4,96% an verwertete Chancen des Gegners in der letzten Saison. Für die kompromislos offensive Spielweise zahlen wir aktuell den hohen Preis, dass es Faktor 2,3 leichter ist gegen uns Tore zu erzielen.
Wir werden häufiger bei gefährlichen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung ausgekontert, wir verlieren regelmäßig die Grundordnung...eine Portion Unvermögen kommt auch noch ontop. Mit Glück und Pech hat das auf Grund der Anzahl der bewerteten Spiele rein gar nichts mehr zu tun.

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach...wir kaufen für 250 Mio @ die Defensive von Barca oder Bayern auf...

...oder

...wir drehen das Offensivrad ein wenig zurück, die defensive Stabilität kommt zurück und somit auch die Punkte, speziell auswärts. Ansonsten geht für mich die Achterbahnfahrt weiter.

Hier ist aus meiner Sicht die taktische Flexibilität und Qualität des Trainers gefragt.
Hier kann ich auch die Überzeugung Hans Mayers nicht teilen, der dem System langfristigen Erfolg zutraut es sei denn, der Hans weiß von einem Geldspeicher der sich für Borussia öffnet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleff am 21.03.2016 um 08:23 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#895
21.03.2016 - 08:39 Uhr
Zitat von Kleff
...wir drehen das Offensivrad ein wenig zurück, die defensive Stabilität kommt zurück und somit auch die Punkte, speziell auswärts. Ansonsten geht für mich die Achterbahnfahrt weiter.

Hier ist aus meiner Sicht die taktische Flexibilität und Qualität des Trainers gefragt.
Hier kann ich auch die Überzeugung Hans Mayers nicht teilen, der dem System langfristigen Erfolg zutraut es sei denn, der Hans weiß von einem Geldspeicher der sich für Borussia öffnet.


hat schubert denn nicht das offensivrad zurückgedreht in den letzten wochen? zumindest ist es nicht mehr so bedingungslos wie teils zuvor...finde schon das es etwas dosierter umgesetzt wird.

du sagst ansonsten geht die achterbahnfahrt weiter...., ja die ergebnisse passten nicht zu den spielen, die gegentore fallen zum teil zu einfach, aber wie wahrscheinlich ist es denn das man sich auf dauer für die guten leistungen nicht belohnt? In wievielen von 10 fällen verlieren wir das spiel von freitag?

leider haben wir uns zuletzt auswärts oft genug selbst im weg gestanden und uns für die spielerisch guten leistungen nicht belohnt. JEDER der das spiel von freitag gesehen hat sagt das schon zur HZ ein 0:2 0:3 zwingend hätte stehen müssen....

einzig, was ich diskutabel finde (auf freitag bezogen) das man nach dem ausgleich vielleicht auf sicherheit hätte gehen sollen, wobei ja auch dabei nicht gesagt ist das man noch einen reinbekommt...das offensivspiel lief, wir hatten schalke im griff....jeder der selbst gespielt hat weiss das man in solchen situationen den siegtreffer auch noch erzwingen möchte....leider kam es anders und das gibt dir wind auf die mühlen....obwohl ich ja auch denke das dir lieber gewesen wäre wir hätten das 2:1 gemacht und gewonnen...aber ok, das wird nun nichts mehr!
Spielsystem |#896
21.03.2016 - 08:40 Uhr
Zitat von Kleff
Ich packe den interessanten Beitrag von Proximus mal hier zur Diskussion rein.

Zitat von proximus85




Mal etwas Statistik:

Ich habe aus Interesse mal geschaut, wie sich dies im letzten Jahr dargestellt hat, da wir in der letzten Saison überragender Dritter geworden sind und nur 26 Gegentor bekommen haben. Wir haben aber 524 Torchancen zugelassen und nur Schalke war in der Statikstik schlechter und die haben 40 Gegentore bekommen. Jedoch sind nur wahnsinnige 4,96% der Chancen gegen die Folhen auch ein Tor geworden. Der Maximalwert lag bei 14,39% und diesen hatte Frankfurt. Im Mittel sind 10,67% der Chancen ein Tor - sprich bei uns gingen weniger als die Hälfte der Bälle ins Tor im Vergleich zum statistischen Mittel. Borussia liegt hier atemberaubend unter dem Durchschnitt. Da könnte man Methode, Glück oder Beides unterstellen.

Das war die kontrollierte Defensive unter Favre in Zahlen, die Frage ist nun, wie sich dabei die Offensive dargestellt:

Gladbach spielte sich 430 Torchancen in der Saison heraus und erzielte dabei 53 Tore, die Quote der Chancenverwertung lag entsprechend bei 12,33%. Der Mittelwert in der Chancenverwertung lag bei 10,48%, Borussia hat somit auch hier statistisch gesehen überperformt. Von den Chancen her, hat sch Borussia die Neunmeisten erspielt und liegt somit im Mittelfeld der Liga.

Ich hatte dazu im Sommer auch eine Analyse gelsen zu dem Thema, ob Borussia das glücklichste Team der Liga ist oder nicht, ich suche den Linke nachher mal. Klick mich

Nun zu Gladbach in dieser Saison hinsichtlich der statistischen Daten:

Gladbach hat bisherr 44 Gegentore bekommen und stellt somit die Viertschlechteste Defensive der Liga. Dazu hat Gladbach 375 Chancen zugelassen, welche mit einer Quote von 11,73% vom Gegner genutzt wurden. Die zugelassenen Chancen sind die Achtmeisten in der Liga und dies bedeutet einen Platz im Mittelfeld. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die relative Platzierung anhand der zugelassenen Chancen somit besser als noch in der letzten Saison, nur das der Gegner die Bälle mehr als doppelt so oft auch versenkt. Der Maximalwert liegt bei 15,17% und diesen hat Stuttgart, im Mittel sind es 10,7% und somit fast auf Niveau des Vorjahres. Das Minimum liegt bei 7,18% (Bayern) und 7,89% (Hertha) und somit 2 bzw. 3 Prozentpunkte über dem Minimum von Gladbach in der letzten Saison. Was den Seltenheitswert unterstreichen sollte.

In der Offensive hat Gladbach aktuell 54 Tore geschossen und smit schon 1 Tor mehr als in der vergangenen Saison. Gladbach erspielte sich 335 Chancen und und verwertete diese Chancen mit 16,12% auch. In der Verwertung ist dies der Topwert der Liga, der Mittelwert liegt bei 10,99%. Von der reinen Anzahl der herausgespielten Chancen liegt Gladbach auf Platz 8 im Mittelfeld.

Kurz zusammengefasst:
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 15,41 Chancen zugelassen und in dieser Saison 13,89.
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 12,65 Chancen erspielt und in dieser Saison 12,41 erspielt.

Wenn die Anzahl der erspielten Chancen ungefähr gleichauf ist und die zugelassenen Chancen sogar weniger sind, kann man dann wirklich von übertrieben offensiven Spektakelfußball reden? Oder muss dabei auch mal die Verwertung / das Glück / das (Un)Vermögen berückichtigt werdem, um einen objektiveren Blick zu erhalten?

Anmerkung: die Daten habe ich vom Sporttdatenzentrum von Bild.de, da ich diese am einachsten in Excel portieren konnte.


Erst mal vielen Dank, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast.
Die statistischen Werte sind für mich keine große Überraschung.

Die entscheidende Zahl ist für mich die 4,96% an verwertete Chancen des Gegners in der letzten Saison. Für die kompromislos offensive Spielweise zahlen wir aktuell den hohen Preis, dass es Faktor 2,3 leichter ist gegen uns Tore zu erzielen.
Wir werden häufiger bei gefährlichen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung ausgekontert, wir verlieren regelmäßig die Grundordnung...eine Portion Unvermögen kommt auch noch ontop. Mit Glück und Pech hat das auf Grund der Anzahl der bewerteten Spiele rein gar nichts mehr zu tun.

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach...wir kaufen für 250 Mio @ die Defensive von Barca oder Bayern auf...

...oder

...wir drehen das Offensivrad ein wenig zurück, die defensive Stabilität kommt zurück und somit auch die Punkte, speziell auswärts. Ansonsten geht für mich die Achterbahnfahrt weiter.

Hier ist aus meiner Sicht die taktische Flexibilität und Qualität des Trainers gefragt.
Hier kann ich auch die Überzeugung Hans Mayers nicht teilen, der dem System langfristigen Erfolg zutraut es sei denn, der Hans weiß von einem Geldspeicher der sich für Borussia öffnet.


da sieht man wo die Krux an diesen Statistiken ist. Sicherlich war in der letzten Saison das Glück etwas auf unserer Setie, sonst wirst du kein dritter in der Bundesliga. Aber wir haben viel Defensiver gespielt, (das belege ich jetzt mal nicht mit Daten, sollte allgemein als anerkannt gelten) so dass viele Gegner aus verzweiflung einfach mal aus 16m + x abgezogen haben. Die Bälle gehen halt nicht so oft hinein. Wir haben es den Gegner in der letzten Rückrunde sehr schwer gemacht, gegen uns Tore zu schießen, so dass viele Weitschussversuche abgegeben worden sind.
Spielsystem |#897
21.03.2016 - 09:09 Uhr
Zitat von Kleff

Die entscheidende Zahl ist für mich die 4,96% an verwertete Chancen des Gegners in der letzten Saison. Für die kompromislos offensive Spielweise zahlen wir aktuell den hohen Preis, dass es Faktor 2,3 leichter ist gegen uns Tore zu erzielen.
Wir werden häufiger bei gefährlichen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung ausgekontert, wir verlieren regelmäßig die Grundordnung...eine Portion Unvermögen kommt auch noch ontop. Mit Glück und Pech hat das auf Grund der Anzahl der bewerteten Spiele rein gar nichts mehr zu tun.


Ich denke die Wahrheit liegt hier in der Mitte. In den ersten 5 Spielen unter Favre haben wir auch 12 Gegentore bekommen, bei lediglich 2 geschossenen Toren. Das entspricht einem Schnitt von 2,4 Gegentoren pro Spiel und im Rest der Saison sind noch weitere 32 Gegentore in 22 Spielen was im Schnitt 1,45 Gegentore pro Spiel sind. Das sind schockierende Zahlen und eigentlich eines Absteigers würdig.

Ob wir häufiger bei Ballverlusten in der Offensive ausgekontert werden, weiß ich nicht. Mir kommt es so vor, als wenn es weniger Sicherheitspässe und mehr Risikopässe in der Offensive gibt und es somit absolut gesehen zu mehr Konter bzw. Umschaltsituationen für den Gegner kommt. Wenn man dabei höher steht mit der Vierer- oder Dreierkette, dann ist es schwieriger diese Angriffe zu verteidigen, weil man nicht nur zum Gegner, sondern auch zum Raum sehr gut stehen muss.
Was ich sagen will: wir werden nicht häufiger ausgekontert, weil die Defensive zu schlecht steht, sondern weil die Offensive die Bälle herschenkt. Ja in einigen Situationen war die Ordnung nicht optimal, diese ist bei der Spielweise aber auch schwieriger zu halten.

Die offensive Spielweise hat uns aber auch dazu verholfen, den nach Bayern und Dortmund gefährlisten Angriffsfußball zu spielen. Wenn wir also kontrollierter agieren würden, wäre das Ergebnis swohl weniger Gegenertore, als auch weniger eigene geschossene Tore. Dabei gilt die Voraussetzung, dass die Defensive einer größeren Belastung durch den Gegner standhalten kann. Woran ich ehrlich gesagt Zweifel habe.

Zu der Portion Unvermögen muss man aber auch sagen, dass wir verletzungsbeding nie die A-Verteidigung auf den Platz bekommen haben und es für die Defensivreihe faktisch unmöglich war sich einzuspielen.

Stranzl bringt es in dieser Saison auf 71 Minuten in 2 Spielen, das sagt glaube ich schon alles.
Dominguez hat immerhin 6 Spiele bestritten und spielte immer, wenn er einsatzbereit und im Kader war. In diesen 6 Spielen gab es 5 Gegentore (2 Elfmeter gegen Augsburg, einen Elfmeter gegen Stuttgart, einen Elfmeter gegen Frankfurt, 1 Elfmeter gegen Berlin und kein gegentor gegen Ingolstadt)
Jantsche kam in 9 Spielen zum Einsatz , war fester Bestandteil der Defensive in den ersten 5 Spielen. danach 3 mal in der IV und ein mal als RV.

Somit ist quasi die ganze erste Besetzung + Backup der letzten Saison in der Innenverteidigung ausgefallen. Brouwers hat sicher sein Stärken, aber auch seine Schwächen sind bekannt. Er bringt es auf 7 Kurzeinsätze.

Worauf ich hinaus will ist, dass uns in der Defensive nicht nur die Eingespieltheit fehlte, sondern auch die Erhfahrung. Das zeigt sich in Spielen, wo wir höher stehen und dann in Umschalt-/Kontersituationen kommen, abr auch in Spielen, wo wir weniger vom Ball haben und tiefer stehen. Die Anzahl der individuellen Fehler in der Verteidigung ist extrem hoch! Da habe ich die Verteidigung in der letzten Saison wesentlich stabiler und abgeklärter in Erinnerung. Meiner Meinung nach hat diese mangelnde Erfahrung auch zum Aus für Favre gesorgt, bwohl wir zu der Zeit eine defensivere Grundordnung hatten.

Die Frage, ob es allein an der taktischen Ausrichtung liegt, muss letztendlich jeder für sich beantworten. Sicher its die riskantere Spielweise ein offensichtliches Argument, aber dies der einzige Grund für die Gegentoranzahl ist, mag ich bezweifeln. Zumal Nordtveit, welcher jetzt ein fester Bestandteil der Defensive ist, unter Favre nicht mal die Bezeichnung Innenverteidiger bekommen hätte. Das lässt wohl auch tief blicken. Bevor jetzt aber Jemand sagt, dann soll der Schubert doch den Brouwers aufstellen, der ist leider etwas zu langsam um diese taktsche defensive Grundordnung zu spielen.

Ich hätte gerne mal die Folgende Auffstelung spielen sehen im 3-4-3:
Sommer - Dominguez, Stranzl, Christensen - Wendt, Xhaka, Dahoud, Johnson - Stindl, Raffael, Herrmann

Zitat von Kleff

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach...wir kaufen für 250 Mio @ die Defensive von Barca oder Bayern auf...


Ich bezweifele, dass dies zum Erfolg führen würde, selbst wenn es finanziell möglich wäre. Die Defensivreihen dieser beiden Vereine sind darauf ausgerichtet mit Ballbesitz und Spielkontrolle die eigentliche Defensivarbeit auf Ausnahmesituationen zu beschränken. Ich glaube nicht, dass eine wesentlich defensivere Grundordnung mit Verteidigern, welche ihre Stärke in der Spieleröffnung haben, umsetzbar ist.

Zitat von Kleff

...oder

...wir drehen das Offensivrad ein wenig zurück, die defensive Stabilität kommt zurück und somit auch die Punkte, speziell auswärts. Ansonsten geht für mich die Achterbahnfahrt weiter.

Hier ist aus meiner Sicht die taktische Flexibilität und Qualität des Trainers gefragt.
Hier kann ich auch die Überzeugung Hans Mayers nicht teilen, der dem System langfristigen Erfolg zutraut es sei denn, der Hans weiß von einem Geldspeicher der sich für Borussia öffnet.


Hier würde ich gerne von dir wissen, wie du das genau machen magst. "Einfach etas defensiver" ist doch etwas pauschal und ich möchte dir nichts unterstellen, daher würde ich gerne später & nach deiner Antwort darauf eingehen. Bringt mich zu dem ersten Absatz, den ich im anderen Thread geschrieben hatte:

Zitat von proximus85

@Kleff: welches System würdest du gerne sehen und wie defensiv sollte dieses ausgestaltet sein? Du bist ja mit der Balance zwischen Offensive und Defensive unzufrieden. Das Spielsystem und die Raumaufteilung sagt ja nicht zwingend etwas über das Pressingverhalten und die defensive Philosophie (Raum- oder Mannorientierung) aus. Wie stellst du dir denn das optimale Spielsystem für das aktuelle Spielermaterial vor.

•     •     •

Der Fußball wie ich ihn liebe braucht Fans. Die Verantwortlichen des Geschäfts bzw. Systems suchen jedoch Kunden. Nachhaltig ist dies keine sinnvolle und konfliktarme Entwicklung.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Magdeburg - FC Liverpool - FC Barcelona
Spielsystem |#898
21.03.2016 - 09:15 Uhr
Zitat von pizza21
Zitat von Kleff

Ich packe den interessanten Beitrag von Proximus mal hier zur Diskussion rein.

Zitat von proximus85





Mal etwas Statistik:

Ich habe aus Interesse mal geschaut, wie sich dies im letzten Jahr dargestellt hat, da wir in der letzten Saison überragender Dritter geworden sind und nur 26 Gegentor bekommen haben. Wir haben aber 524 Torchancen zugelassen und nur Schalke war in der Statikstik schlechter und die haben 40 Gegentore bekommen. Jedoch sind nur wahnsinnige 4,96% der Chancen gegen die Folhen auch ein Tor geworden. Der Maximalwert lag bei 14,39% und diesen hatte Frankfurt. Im Mittel sind 10,67% der Chancen ein Tor - sprich bei uns gingen weniger als die Hälfte der Bälle ins Tor im Vergleich zum statistischen Mittel. Borussia liegt hier atemberaubend unter dem Durchschnitt. Da könnte man Methode, Glück oder Beides unterstellen.

Das war die kontrollierte Defensive unter Favre in Zahlen, die Frage ist nun, wie sich dabei die Offensive dargestellt:

Gladbach spielte sich 430 Torchancen in der Saison heraus und erzielte dabei 53 Tore, die Quote der Chancenverwertung lag entsprechend bei 12,33%. Der Mittelwert in der Chancenverwertung lag bei 10,48%, Borussia hat somit auch hier statistisch gesehen überperformt. Von den Chancen her, hat sch Borussia die Neunmeisten erspielt und liegt somit im Mittelfeld der Liga.

Ich hatte dazu im Sommer auch eine Analyse gelsen zu dem Thema, ob Borussia das glücklichste Team der Liga ist oder nicht, ich suche den Linke nachher mal. Klick mich

Nun zu Gladbach in dieser Saison hinsichtlich der statistischen Daten:

Gladbach hat bisherr 44 Gegentore bekommen und stellt somit die Viertschlechteste Defensive der Liga. Dazu hat Gladbach 375 Chancen zugelassen, welche mit einer Quote von 11,73% vom Gegner genutzt wurden. Die zugelassenen Chancen sind die Achtmeisten in der Liga und dies bedeutet einen Platz im Mittelfeld. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die relative Platzierung anhand der zugelassenen Chancen somit besser als noch in der letzten Saison, nur das der Gegner die Bälle mehr als doppelt so oft auch versenkt. Der Maximalwert liegt bei 15,17% und diesen hat Stuttgart, im Mittel sind es 10,7% und somit fast auf Niveau des Vorjahres. Das Minimum liegt bei 7,18% (Bayern) und 7,89% (Hertha) und somit 2 bzw. 3 Prozentpunkte über dem Minimum von Gladbach in der letzten Saison. Was den Seltenheitswert unterstreichen sollte.

In der Offensive hat Gladbach aktuell 54 Tore geschossen und smit schon 1 Tor mehr als in der vergangenen Saison. Gladbach erspielte sich 335 Chancen und und verwertete diese Chancen mit 16,12% auch. In der Verwertung ist dies der Topwert der Liga, der Mittelwert liegt bei 10,99%. Von der reinen Anzahl der herausgespielten Chancen liegt Gladbach auf Platz 8 im Mittelfeld.

Kurz zusammengefasst:
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 15,41 Chancen zugelassen und in dieser Saison 13,89.
In der Saison 14/15 haben wir im Schnitt pro Spiel 12,65 Chancen erspielt und in dieser Saison 12,41 erspielt.

Wenn die Anzahl der erspielten Chancen ungefähr gleichauf ist und die zugelassenen Chancen sogar weniger sind, kann man dann wirklich von übertrieben offensiven Spektakelfußball reden? Oder muss dabei auch mal die Verwertung / das Glück / das (Un)Vermögen berückichtigt werdem, um einen objektiveren Blick zu erhalten?

Anmerkung: die Daten habe ich vom Sporttdatenzentrum von Bild.de, da ich diese am einachsten in Excel portieren konnte.


Erst mal vielen Dank, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast.
Die statistischen Werte sind für mich keine große Überraschung.

Die entscheidende Zahl ist für mich die 4,96% an verwertete Chancen des Gegners in der letzten Saison. Für die kompromislos offensive Spielweise zahlen wir aktuell den hohen Preis, dass es Faktor 2,3 leichter ist gegen uns Tore zu erzielen.
Wir werden häufiger bei gefährlichen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung ausgekontert, wir verlieren regelmäßig die Grundordnung...eine Portion Unvermögen kommt auch noch ontop. Mit Glück und Pech hat das auf Grund der Anzahl der bewerteten Spiele rein gar nichts mehr zu tun.

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach...wir kaufen für 250 Mio @ die Defensive von Barca oder Bayern auf...

...oder

...wir drehen das Offensivrad ein wenig zurück, die defensive Stabilität kommt zurück und somit auch die Punkte, speziell auswärts. Ansonsten geht für mich die Achterbahnfahrt weiter.

Hier ist aus meiner Sicht die taktische Flexibilität und Qualität des Trainers gefragt.
Hier kann ich auch die Überzeugung Hans Mayers nicht teilen, der dem System langfristigen Erfolg zutraut es sei denn, der Hans weiß von einem Geldspeicher der sich für Borussia öffnet.


da sieht man wo die Krux an diesen Statistiken ist. Sicherlich war in der letzten Saison das Glück etwas auf unserer Setie, sonst wirst du kein dritter in der Bundesliga. Aber wir haben viel Defensiver gespielt, (das belege ich jetzt mal nicht mit Daten, sollte allgemein als anerkannt gelten) so dass viele Gegner aus verzweiflung einfach mal aus 16m + x abgezogen haben. Die Bälle gehen halt nicht so oft hinein. Wir haben es den Gegner in der letzten Rückrunde sehr schwer gemacht, gegen uns Tore zu schießen, so dass viele Weitschussversuche abgegeben worden sind.[/quot

Ich glaube ein weiterer Grund sind auch die Standards .ich meine das wir wesentlich mehr gegentore nach Freistöße und Ecken bekommen als letzte Saison. Da spielt der Faktor stranzl für mich eine rolle. Selber haben wir für uns die Standard Situationen zu wenig genutzt. Standards kann man üben defensiv aber auch offensiv.
Spielsystem |#899
21.03.2016 - 09:16 Uhr
Zitat von pizza21


...Wir haben es den Gegner in der letzten Rückrunde sehr schwer gemacht, gegen uns Tore zu schießen, so dass viele Weitschussversuche abgegeben worden sind.


Ja natürlich!
Die Qualität der Chancen des Gegners war letzte Saison deutlichst niedriger, während es aktuell bei fast jeder zweiten Chance des Gegners hinten lichterloh brennt.

Umso überraschender ist, dass wir gerade auswärts statt kompakter, sogar noch offensiver drauf losgehen.

-------------------------------Sommer--------------------------------

---------Nordtveit------Christensen-----Hinteregger------

-----Elvedi---------Dahoud------Xhaka-------Johnson------
-------------------------------Stindl------------------------------------
-------------------Hazard-----------Raffael-------------------------

Nordtveit verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung gegen Sane.
Christensen zieht im 1 gegen 1 den Kürzeren gegen Sane.
Hinteregger und der hinterher hechelnde Nordtveidt müssen mit dem Gesicht zum 4 Meter entfernten Tor verteigen(als Verteidiger der Supergau). Das Slapsticktor war geboren.

Nordtveit, Christensen und Hinteregger wird hinten der Ritt auf der Rasieklinge zugemutet. Bei jedem Fehler in der Vorwärtsbewegung gegen schnelle Leute brennt es ohne Absicherung lichterloh. Die statistischen Werte bestätigen das. Spielten sie fehlerfrei, wären sie weltklasse Niveau und würden nicht für uns spielen. Sind sie aber nicht, deshalb halte ich diese Taktik für viel zu leichtsinnig, riskant...manchmal auch für unverantwortlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleff am 21.03.2016 um 09:19 Uhr bearbeitet
Spielsystem |#900
21.03.2016 - 09:34 Uhr
@proximus85

Mein System mit unserem Kader für mich ganz klar 4-4-2, Doppelsechs.
Und mit den Außenverteidigern kann ich ganz easy zwischen "defensiver und offensiver" dosieren.

Deshalb kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Schubert den schwierigsten aller Wege für sich und auch für die Mannschaft geht.
Hier wünsche ich mir schon seit mehreren Wochen mehr Pragmatismus zum Erreichen des maximalen möglichen Ergebnisses am Ende der Saison.

in der Hinserie hat Schubert Wunderbares geleistet und schuf eine top Ausgangsbasis für die Rückrunde. Aber schon nach Vertragsabschluss hat er sich zunehmend vom 4-4-2 abgewendet. Die Punktequote ging im Parallelflug in den Keller...bis heute. Während man am Anfang noch von einer fehlelenden Eingespieltheit für das System sprechen konnte, so lag anschließend eine komplette, ungestörte Wintervorbereitung dazwischen. Auch können wir uns durch fehlende Mehrbelastung voll auf die Bundesliga konzentrieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleff am 21.03.2016 um 09:41 Uhr bearbeitet
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