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Quo vadis, Hamburger SV?

12.12.2010 - 20:46 Uhr
Quo vadis, Hamburger SV? |#6551
22.09.2026 - 12:49 Uhr
Zitat von Mnemosyne
Zitat von totaalvoetbal_1887

Zitat von RoyalOak

...

Ist das die "manipulative" Art, die du meintest @totaalvoetbal_1887 ?

...


Also was jetzt? Erst willst du nicht "belehrt" werden und jetzt möchtest du doch Erklärungen haben?
Bitte entscheiden, was du möchtest. Man kann nicht alles haben.

Wenn du schon forderst, man solle sich doch mit deinen umfangreichen repetitiven Beiträgen auseinandersetzen, versuch doch wenigstens ab und zu die weit weniger umfangreichen Antworten zu verstehen.

Denn falls du gerade suggerieren möchtest, ich hätte nicht bereits verständlich beschrieben, "was du dich angeblich fragst", weißt du sicherlich, mit welchem Wort ich ein solches Verhalten beschreiben würde. 😉


Es ist ja threadfremd. Daher nur kurz: Für mich lesen sich die Beiträge von RoyalOak seit einiger Zeit leider so, als wären sie von der KI formuliert. Glatt geschliffen ohne Ende, keine Fehler. Deswegen lese ich die sehr langen Beiträge auch nur noch oberflächlich. Die Meinung des Users ist doch ohnehin bekannt, Polzin ist schlecht und hat es nicht verdient, dass sein Vertrag verlängert wir. Alle die das doch tun haben, jedenfalls nach seiner Meinung, eine falsche Analyse der Situation. Das ist m.E. die Quintessenz des Gesagten.

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Ich möchte dir, lieber @Mnemosyne , nicht widersprechen in deiner Kernaussage, alles fein.

In Bezug auf das Thema "treiben lassen" aber 2 inhaltliche Anmerkungen:

(1) Nach meinen Informationen, die ich allerdings nicht quellenmäßig unterlegen kann, hätte sich der Vertrag von Polzin bei Klassenerhalt automatisch um 1 Jahr bis 2028 verlängert. Aus Sicht des HSV gab es also gar keinen Grund aktuell zu verlängern, da Polzin bei Klassenerhalt, also so wie in der neuen Konstellation auch, auch nächste Saison Trainer bleiben würde. Dass dies richtig ist, könnte man auch aus der Tatsache ableiten, dass es eine ähnliche Konstellation bei der letzten Vertragsverlängerung nach dem Aufstieg gab, obwohl sich der alte Vertrag bis 2026 verlängerte durch den Aufstieg (https://www.transfermarkt.de/hsv-verlangert-mit-trainer-polzin-wollen-sicherheit-fur-die-kommenden-aufgaben-geben-quot-/view/news/458035).

(2) Im Vorfeld der Diskussionen um die Vertragsverlängerung sind 2 Aussagen von Polzin interessant. Neben dem Verlangen nach Kontinuität im Trainerteam, stellt er den Zeitaspekt heraus:
Zitat von Merlin Polzin, August 2026

Ich hoffe auf eine zeitnahe Lösung, die alle zufriedenstellt. Es gibt keinen Deadline Day. Aber wir und der Verein haben die klare Vorstellung, dass man das Ganze zeitnah löst

https://www.90min.de/fur-die-vertragsverlangerung-beim-hsv-polzin-hat-zwei-forderungen

"Klare Vorstellung", "alle zufriedenstellt" und "zeitnah" bringen zum Ausdruck, dass es hier einen gewissen Druck von seiten Polzin's und ggf. des gesamten Trainerteams gab (Krohn hatte ja ein attraktives Angebot aus Saudi Arabien) und auch Forderungen gestellt wurden. Und auch aus meiner Sicht ist dies nachvollziehbar, denn man kann ganz klar davon ausgehen, dass die monetäre Komponente der bisherigen Verträge von Polzin und der weiteren Mitglieder des Trainerteams eher den 2. Liga-Bedingungen mit kleineren Anpassungen nach dem Aufstieg entsprachen. Ich gehe davon aus, dass der Wunsch nach einer deutlichen Anpassung der Gehälter die Ursprungsmotivation darstellt und dass diese von Polzin ausgeht.

Sicher hat auch der HSV ganz grundsätzliches Interesse an an einer weiteren Zusammenarbeit, aber um das Trainerteam zufrieden zu stellen, mußte es wohl eine Vertragsverlängerung sein, insofern ist der HSV m.E. schon "getrieben" gewesen, denn rein aus HSV-Sicht gab keinen Grund zur frühzeitigen Verlängerung, denn diese kostet vor allem Geld. Klar auch, dass dies so nicht in der Öffentlichkeit "verkauft" wird.
Quo vadis, Hamburger SV? |#6552
22.09.2026 - 13:02 Uhr
@fanbeauftragter

Toller Beitrag, vielen Dank! Ich hätte meinen Gedanken ganz ausschreiben sollen: Der HSV wurde nicht extern getrieben 😊. Das Polzin und Co gern Bundesliga gerecht verdienen wollen, halte ich für ok. Neben Krohn hatte ja auch Favre zumindest starkes Interesse auf sich gezogen, es hat durchaus einen Wert, alle 3 nun auf 3 Jahre an sich gebunden zu haben (Wobei sie ja bei Klassenerhalt wohl eh bis 2028 gebunden gewesen wären, da kann man auch gleich Nägel mit Köpfen machen).

Die 3 weiter an Bord zu haben hat den Vorteil, dass wir quasi intern den Trainer wechseln könnten, falls die Lage wirklich dramatisch werden sollte.

•     •     •

Von allen Unglücklichen ist jener am unglücklichsten, der dereinst Glück gekannt hat
Quo vadis, Hamburger SV? |#6553
22.09.2026 - 13:08 Uhr
Zitat von Mnemosyne

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Finde ich sehr spekulativ. Die Krise war nicht lang, die Entscheidung eigentlich nach der letzten Saison schon klar und das Medien/Fanecho bei weitem noch nicht so stark, dass man zu einer andern Entscheidung gezwungen wurde. Ob man sich nicht treiben lässt erfahren wir hoffentlich nicht denn das würde bedeuten, dass tatsächlich eine längere Krise dem ganzen vorausgeht. Den Vertrag so spät zu verlängern und sich damit selbst in eine missliche Lage bringen ist für mich mittlerweile auch neuer HSV. Das kennt man bereits vom Fall Königsdörffer.

Grade die Entwicklung ist für mich noch völlig unersichtlich. Weder weiß ich wo wir vom Spielansatz hin wollen noch sehe ich nicht bei welchen Spieler Saison übergreifend den nächsten Schritt machen wollen. Modell Freiburg sehe ich grade noch ganz und gar nicht denn die setzen wirklich darauf den Spielern zeit zu geben und diese eben zu entwickeln. Mit Lienhart, Makengo, Scherhant, Matanovic & Beste hast du in der Startelf 5 Spieler mit denen so verfahren wurde. Wir kaufen da eher direkt Spieler für die Stammelf anstatt intern nach besetzen zu können
Quo vadis, Hamburger SV? |#6554
22.09.2026 - 14:23 Uhr
Zitat von TopFalcon
Zitat von Mnemosyne

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Finde ich sehr spekulativ. Die Krise war nicht lang, die Entscheidung eigentlich nach der letzten Saison schon klar und das Medien/Fanecho bei weitem noch nicht so stark, dass man zu einer andern Entscheidung gezwungen wurde. Ob man sich nicht treiben lässt erfahren wir hoffentlich nicht denn das würde bedeuten, dass tatsächlich eine längere Krise dem ganzen vorausgeht. Den Vertrag so spät zu verlängern und sich damit selbst in eine missliche Lage bringen ist für mich mittlerweile auch neuer HSV. Das kennt man bereits vom Fall Königsdörffer.

Grade die Entwicklung ist für mich noch völlig unersichtlich. Weder weiß ich wo wir vom Spielansatz hin wollen noch sehe ich nicht bei welchen Spieler Saison übergreifend den nächsten Schritt machen wollen. Modell Freiburg sehe ich grade noch ganz und gar nicht denn die setzen wirklich darauf den Spielern zeit zu geben und diese eben zu entwickeln. Mit Lienhart, Makengo, Scherhant, Matanovic & Beste hast du in der Startelf 5 Spieler mit denen so verfahren wurde. Wir kaufen da eher direkt Spieler für die Stammelf anstatt intern nach besetzen zu können


Freiburg kann heute nach mehreren Jahren Bundesliga doch ganz anders agieren als der HSV nach einer Saison... Natürlich werden wir irgendwann Spielern die Zeit geben können, wenn man als Bundesligist mal gefestigt ist. Insofern ist Freiburg oder Stuttgart sicherlich das wünschenswerte Zielbild - aber noch nicht die tatsächliche Realität....
Quo vadis, Hamburger SV? |#6555
22.09.2026 - 15:47 Uhr
Zitat von TopFalcon
Zitat von Mnemosyne

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Finde ich sehr spekulativ. Die Krise war nicht lang, die Entscheidung eigentlich nach der letzten Saison schon klar und das Medien/Fanecho bei weitem noch nicht so stark, dass man zu einer andern Entscheidung gezwungen wurde. Ob man sich nicht treiben lässt erfahren wir hoffentlich nicht denn das würde bedeuten, dass tatsächlich eine längere Krise dem ganzen vorausgeht. Den Vertrag so spät zu verlängern und sich damit selbst in eine missliche Lage bringen ist für mich mittlerweile auch neuer HSV. Das kennt man bereits vom Fall Königsdörffer.

Grade die Entwicklung ist für mich noch völlig unersichtlich. Weder weiß ich wo wir vom Spielansatz hin wollen noch sehe ich nicht bei welchen Spieler Saison übergreifend den nächsten Schritt machen wollen. Modell Freiburg sehe ich grade noch ganz und gar nicht denn die setzen wirklich darauf den Spielern zeit zu geben und diese eben zu entwickeln. Mit Lienhart, Makengo, Scherhant, Matanovic & Beste hast du in der Startelf 5 Spieler mit denen so verfahren wurde. Wir kaufen da eher direkt Spieler für die Stammelf anstatt intern nach besetzen zu können


Nun, wir spekulieren hier quasi nur. Gäbe es felsenfeste Fakten, wäre ein Thread zur zukünftigen Entwicklung des HSV sinnlos 😊. Was das Modell Freiburg angeht dachte ich es sei klar, dass damit nur die momentane Vorgehensweise der ruhigen Hand gemeint ist. Das die interne Spielerentwicklung etc. noch nicht da sein kann, ist doch vollkommen klar. Darüber habe ich aber auch nicht geschrieben.

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Von allen Unglücklichen ist jener am unglücklichsten, der dereinst Glück gekannt hat
Quo vadis, Hamburger SV? |#6556
22.09.2026 - 16:27 Uhr
Zitat von HSV779
Zitat von TopFalcon

Zitat von Mnemosyne

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Finde ich sehr spekulativ. Die Krise war nicht lang, die Entscheidung eigentlich nach der letzten Saison schon klar und das Medien/Fanecho bei weitem noch nicht so stark, dass man zu einer andern Entscheidung gezwungen wurde. Ob man sich nicht treiben lässt erfahren wir hoffentlich nicht denn das würde bedeuten, dass tatsächlich eine längere Krise dem ganzen vorausgeht. Den Vertrag so spät zu verlängern und sich damit selbst in eine missliche Lage bringen ist für mich mittlerweile auch neuer HSV. Das kennt man bereits vom Fall Königsdörffer.

Grade die Entwicklung ist für mich noch völlig unersichtlich. Weder weiß ich wo wir vom Spielansatz hin wollen noch sehe ich nicht bei welchen Spieler Saison übergreifend den nächsten Schritt machen wollen. Modell Freiburg sehe ich grade noch ganz und gar nicht denn die setzen wirklich darauf den Spielern zeit zu geben und diese eben zu entwickeln. Mit Lienhart, Makengo, Scherhant, Matanovic & Beste hast du in der Startelf 5 Spieler mit denen so verfahren wurde. Wir kaufen da eher direkt Spieler für die Stammelf anstatt intern nach besetzen zu können


Freiburg kann heute nach mehreren Jahren Bundesliga doch ganz anders agieren als der HSV nach einer Saison... Natürlich werden wir irgendwann Spielern die Zeit geben können, wenn man als Bundesligist mal gefestigt ist. Insofern ist Freiburg oder Stuttgart sicherlich das wünschenswerte Zielbild - aber noch nicht die tatsächliche Realität....


Freiburg hat noch nie so agiert wie der alten & Neue HSV weil sie noch nie die Probleme versucht haben mit Geld zu lösen. Unser Transfer Minus dieses Jahr übersteigt das größte von Freiburg um Längen. Das hat nichts mit Länge der Bundesliga Zugehörigkeit zu tun sondern mit Philosophie. Der VfB ist unter anderem auch da wo er jetzt ist weil Hoeneß es geschafft hat aus vielen Spielern deren Bundesliga Tauglichkeit eher zweifelhaft war und die eben nicht für großes Geld kamen den Vizemeister zu machen.

Ich sehe weder Freiburg, noch den VfB als Zielvorstellung weil die Ansätze die zum Erfolg geführt haben schon Grund verschieden sind.
Quo vadis, Hamburger SV? |#6557
22.09.2026 - 17:46 Uhr
Macht euch keinen Kopf wegen des schwachen Saisonstarts. Das zweite Jahr ist bekanntlich das schwierigste, die Daten bestätigen das sogar:
https://www.fussball-mythen.de/mythen/fluch-des-zweiten-jahres

Ich drücke euch fest die Daumen für den Klassenerhalt. Ihr habt einen echt spannenden Kader dieses Jahr und eure Fans sind sowieso absolut überragend!

Liebe Grüße aus Mainz.
Quo vadis, Hamburger SV? |#6558
22.09.2026 - 19:25 Uhr
Zitat von TopFalcon
Zitat von HSV779

Zitat von TopFalcon

Zitat von Mnemosyne

Um auf das Quo Vadis zurückzukommen: Gerade mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung, den Vertrag in der Krise um 3 Jahr auszudehnen (Erreichung des Saisonziels Klassenerhalt vorausgesetzt), zeigt sich mir der neue HSV. Resident, lässt sich nicht von außen treiben, vertraut auf den Prozess und die Handlungen der Beteiligten. Das sind für mich alles Punkte, die mich positiv auf die mittel- und langfristige Entwicklung schauen lassen.

Ein Verein, der sich nicht vom Tagesgeschäft treiben lässt, eröffnet die Chance auf Kontinuität. Modell Freiburg halt. Entwickeln und arbeiten statt ständig Verantwortliche und Spielkonzept wechseln. Sehr gut!


Finde ich sehr spekulativ. Die Krise war nicht lang, die Entscheidung eigentlich nach der letzten Saison schon klar und das Medien/Fanecho bei weitem noch nicht so stark, dass man zu einer andern Entscheidung gezwungen wurde. Ob man sich nicht treiben lässt erfahren wir hoffentlich nicht denn das würde bedeuten, dass tatsächlich eine längere Krise dem ganzen vorausgeht. Den Vertrag so spät zu verlängern und sich damit selbst in eine missliche Lage bringen ist für mich mittlerweile auch neuer HSV. Das kennt man bereits vom Fall Königsdörffer.

Grade die Entwicklung ist für mich noch völlig unersichtlich. Weder weiß ich wo wir vom Spielansatz hin wollen noch sehe ich nicht bei welchen Spieler Saison übergreifend den nächsten Schritt machen wollen. Modell Freiburg sehe ich grade noch ganz und gar nicht denn die setzen wirklich darauf den Spielern zeit zu geben und diese eben zu entwickeln. Mit Lienhart, Makengo, Scherhant, Matanovic & Beste hast du in der Startelf 5 Spieler mit denen so verfahren wurde. Wir kaufen da eher direkt Spieler für die Stammelf anstatt intern nach besetzen zu können


Freiburg kann heute nach mehreren Jahren Bundesliga doch ganz anders agieren als der HSV nach einer Saison... Natürlich werden wir irgendwann Spielern die Zeit geben können, wenn man als Bundesligist mal gefestigt ist. Insofern ist Freiburg oder Stuttgart sicherlich das wünschenswerte Zielbild - aber noch nicht die tatsächliche Realität....


Freiburg hat noch nie so agiert wie der alten & Neue HSV weil sie noch nie die Probleme versucht haben mit Geld zu lösen. Unser Transfer Minus dieses Jahr übersteigt das größte von Freiburg um Längen. Das hat nichts mit Länge der Bundesliga Zugehörigkeit zu tun sondern mit Philosophie. Der VfB ist unter anderem auch da wo er jetzt ist weil Hoeneß es geschafft hat aus vielen Spielern deren Bundesliga Tauglichkeit eher zweifelhaft war und die eben nicht für großes Geld kamen den Vizemeister zu machen.

Ich sehe weder Freiburg, noch den VfB als Zielvorstellung weil die Ansätze die zum Erfolg geführt haben schon Grund verschieden sind.


@TopFalcon Meine Aussage zu Freiburg und Stuttgart war einzig und alleine auf die Geduld und die Einbindung junger Talente bezogen. Nicht auf die Ausrichtung des Vereins an sich...
Quo vadis, Hamburger SV? |#6559
22.09.2026 - 20:08 Uhr
Quo vadis, Hamburger SV?

In futurum aureum!

Cur?

Errores non successui adversantur, sed pars eius sunt!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von itsHackee am 22.09.2026 um 20:08 Uhr bearbeitet
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