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Pressethread

24.12.2005 - 23:40 Uhr
Pressethread |#1041
26.03.2011 - 10:57 Uhr
Zitat
Alemannia attackiert Stadt Aachen

Von Christoph Pauli | 26.03.2011, 10:00

Aachen. Die Tonart ändert sich: Alemannias Funktionäre gehen auf Konfrontationskurs mit der Stadt. «Der Stadt ist nicht klar, dass wir ihr größter Werbeträger sind, zumindest verhält sie sich nicht so», sagt Geschäftsführer Frithjof Kraemer.
Und auch sein Aufsichtsrats-Vorsitzender Meino Heyen ist völlig unzufrieden. «Die Stadt verhält sich kaum kooperativ.»

In dieser Woche hat der Klub einen Millionentransfer besiegelt. Ob die 1,3 Millionen Euro Ablösegeld für Zoltan Stieber in den Sportetat fließen, wird im Rathaus entschieden. Dort wurde im Frühjahr letzten Jahres eine Ausfallbürgschaft genehmigt, um den Verein vor der Insolvenz zu retten. Im Vertragswerk wurde auch der Sportetat gedeckelt: Mehr als sieben Millionen Euro darf Erik Meijer in der Saison nicht ausgeben.

Damit will sich Geschäftsführer Frithjof Kraemer nicht mehr anfreunden nach einem Jahr der Konsolidierung. «Wir sind in allen Bereichen auf einem guten Weg, aber wir müssen erkennen in dieser Saison, dass uns im Kader Qualität fehlt, wir müssen in den Sport investieren können.»

Er will eine Million Euro mehr für Spielerbeine ausgeben dürfen, «wie das alle vor uns platzierten Klubs machen». Die Investition rechne sich, meint Kraemer: Über einen tabellarisch besseren Erfolg würden die Ausgaben über TV-Gelder kompensiert.

Nun könnte man davon ausgehen, dass Vertragspartner leicht ins Gespräch kommen könnten. Das Gegenteil ist der Fall, Alemannia ist es nicht einmal gelungen, ein Finanzierungsmodell vorzustellen. Oberbürgermeister Marcel Philipp und seine energische Kämmerin Annekathrin Grehling blockierten das Anliegen. Der Widerstand war sehr energisch. «Wir sind nicht einmal in den Recall gekommen», sagt Kraemer verwundert. Die Stadt wollte nicht zuhören. «Dabei ist die Idee interessant, sie rechnet sich auch für die Stadt», meint Heyen.

Alemannias Idee: Aachen verkauft den Tivoli für 40 Millionen Euro an die Stadt, garantiert als Mieter 30 Jahre lang eine Zahlung von zwei Millionen Euro. Die Stadt könne das Geld deutlich günstiger als der Fußballklub aufnehmen, die garantierten Einnahmen würden deutlich über den Zinszahlungen und Tilgungen liegen. «Wir wollen doch nicht, dass wegen Alemannia soziale Einrichtungen gefährdet werden», sagt Kraemer. «Wir sind auf Gedeih und Verderb mit dieser Stadt verwurzelt, aber wir müssen unsere hohen Finanzierungskosten reduzieren.»

Die Herren sind nicht sehr zuversichtlich, dass die Stadt ihnen folgen wird, sie arbeiten parallel an einer anderen Lösung, um die strangulierenden Belastungen zu reduzieren. Es gibt zarte Signale, dass sich die Landesbürgschaft über die 18 Jahre hinaus doch noch strecken lässt, zudem sollen auch Kredite auf andere, günstigere Kreditgeber umfinanziert werden. «An diesen Lösungen arbeiten wir seit Monaten intensiv», sagt Heyen.

Neidisch wirft der Klub einen Blick über die Bauzäune der Konkurrenz. «Viele Vereine haben die Kommunen als Bauherr oder -träger gewonnen und dürfen für 500.000 Euro Miete im Jahr spielen», ärgert sich Kraemer nicht zum ersten Mal. Alemannia dagegen muss jährlich 5,5 Millionen Euro für Zins und Tilgung des Stadions aufbringen, plus 473.000 Euro für ein Parkhaus, «das nur die Politiker, nicht aber wir wollen».

Auch hier hält Kraemer einen Vergleich bereit, der die Ungleichbehandlung eindrucksvoll dokumentierten soll. Alemannia zahlt alleine 473.000 Euro für das ungeliebte Parkhaus, Drittligist Kickers Offenbach zahlt jährlich 471.000 Euro für ein komplettes neues Stadion. «Und wir führen zudem noch 1,5 Millionen Euro als Verbraucher an städtische Gesellschaften ab», sagt Kraemer. Man habe die Stadt schlicht verwöhnt, mit der Übernahme des alten Tivolis vor Jahrzehnten habe nur noch Alemannia in die Arena investiert. Die Stadt habe sich fein herausgehalten.

Das Verständnis für fortgesetzte Ignoranz ist beim Klub aufgezehrt. «Wir sind ein wichtiger Werbeträger für die Stadt.» Zum Beleg gibt es zwei TV-Quoten. Den letzten Großen Preis von Aachen beim CHIO sahen 1,1 Millionen Zuschauer, Alemannias Pokal-Aus gegen den FC Bayern dagegen 7,7 Millionen Fans.

Die Stadt freue sich über so viel Zuspruch, vermutet Kraemer, eine Rückmeldung habe er nie bekommen. «Stattdessen meldet sich die Kämmerin mit der Frage, wieso wir uns ein Trainingslager leisten können», sagt Heyen. «Wir haben in dieser Spielzeit viel Vertrauen zurückgewonnen, nur nicht bei der Stadt», findet Präsident Alfred Nachtsheim. Oberbürgermeister Philipp war gestern Abend nicht zu erreichen.


Quelle: http://www.az-web.de/sport/alemannia-aachen-detail-az/1631112?_wo=Sport:Alemannia&_link=topnews&skip=&_g=Alemannia-attackiert-Stadt-Aachen-.html

Scheint eine verfahrene Situation zu sein. Aus sicht der Stadt kann man sicherlich verstehen, dass man nicht akzeptiert, dass der Verein seinen Spieleretat erhöhen möchte. Damit ginge man ein Risiko ein, dass die Stadt nachher zu tragen hätte. Aus Sicht der Alemannia ist auch zu verstehen, dass man das Stadion gerne an die Stadt abgeben würde. Das Argument "Andere machen es doch auch so" hätte man sich aber mal vor Errichtung des Stadions überlegen sollen. Ich kann die Position der Stadt also durchaus nachvollziehen.

Dass Bürgermeister Phillip im Moment noch wehemend gegen Hilfen für die Alemannia ist, muss ja nichts heißen. Schon die Angelegenheit mit der Fußgängerbrücke ("Wir brauchen keine Fußgängerbrücke am Tivoli" - nachdem man ihm fast den Wix von den Schuhen gefahren hat, musste dann unbedingt eine Brücke her), zeigt, dass er seine Meinung schneller wechselt als Ottonormalmenschen ihre Unterhosen. Scheint an der Partei zu liegen ;) (ohne das jetzt hier in politische Diskussionen ausarten zu lassen).

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TSV Alemannia Aachen
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~*Schwarz und Gelb regiert die Welt*~
Pressethread |#1042
26.03.2011 - 10:57 Uhr
http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1631112&_wo=Sport:Alemannia

Ziemlich interessant, was drin steht. Hauptaussagen, wenn ich sie richtig verstehe:

- Kraemer und Meijer wollen 1 Mio. mehr in den Spieleretat investieren, die Stadt lehnt aber (ziemlich energisch) ab

- Zudem möchte die GmbH das Stadion an die Stadt verkaufen für 40 Mio., um die anfallenden Kosten auf 2 Mio., statt bisher 5,5 Mio zu senken

- Alemannia sei auf einem guten Weg, trotzdem wolle man Kredite strecken bzw. umfinanzieren

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Danke, Erik, du hast Euphorie entfacht.

NUR der TSV!
Pressethread |#1043
26.03.2011 - 15:46 Uhr
Ich finde es persönlich schade dass die Stadt sich das Konzept der Alemannia nicht einmal anhört. Ich hatte gehofft das nach der Rettung im letzten Jahr die Kommunikation der beiden Verein & Stadt nun endlich wieder besser werden würde. Dieses wurde schließlich von der Stadt angemahnt und nun halten sie es selber nicht ein sehr schade. Ablehnen kann man immer noch.

Wo das Geld investiert werden würde ob nun 100 % in den Spieler Etat oder zu Teilen in das Stadion der Jugend wäre mir Egal Hauptsache wir kommen von den hohen Finanzen Jährlich runter.

Einen etwas besseren Etat wäre dann aber schon schön, wir geben 25 % für Spieler und Gehälter aus das ist eigentlich ein Witz und zeigt welch gute Arbeit momentan geleistet wird. Nur sollte man nicht vergessen das dieses Jahr ein Höger, Kratz und Stieber unerwartete Leistungssprünge gebracht haben das wird wohl leider nicht jedes Jahr so sein, und so sollten manche aufhören vom Aufstieg zu Träumen vielleicht füllt sich der Tivoli dann auch mal wieder und bessere Stimmung kommt auf.

Solange wir soviel Schulden tilgen müssen, müssen wir uns wohl mit einem Platz um Platz 10 her begnügen.

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Endlich wieder da
Pressethread |#1044
26.03.2011 - 21:04 Uhr
Ich bin heilfroh, dass wir das Stadion nicht wie geplant schon direkt nach dem Aufstieg 1999/2000 gebaut haben. Damals gab es ja schon ein representatives Modell, das in der Sparkasse ausgestellt wurde. Die Stadionpläne waren also auch da schon recht weit, scheiterten aber an der beinahe Insolvenz infolge von Koffer-Affäre, dubiosen Finanztransaktionen und allem anderen was unter dem ehemaligen Präsidium zu der Zeit gelaufen ist. Wäre das Stadion schon damals gekommen, gäbe es den Verein sicherlich heute nicht mehr...

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~*Schwarz und Gelb regiert die Welt*~
Pressethread |#1045
02.05.2011 - 16:27 Uhr
http://www.az-web.de/sport/alemannia-aachen-detail-az/1667415/Feisthammels-Einsatz-am-Sonntag-gefaehrdet

Aachen. Die Verletzung von Alemannias Innenverteidiger Tobias Feisthammel hat sich als schwere Bänderverletzung herausgestellt.
Sein Einsatz am Sonntag in Düsseldorf ist stark gefährdet. «Wir versuchen ihn so hinzubekommen, dass er zumindest auf der Bank sitzen kann», sagt sein Trainer Peter Hyballa. Der Schlaks war am Freitag in der Partie gegen RW Oberhausen verletzt ausgewechselt worden.

Thomas Zdebel fällt diese Woche mit einer Entzündung der Achillessehne weiterhin aus. Tolgay Arslan kehrt am Dienstag nach seiner Erkältung zur Mannschaft zurück.

«Begnadigt» worden ist Aimen Demai, er darf nach seiner Suspendierung wieder mit der Mannschaft trainieren. Der Verteidiger macht allerdings (ebenso wie Mirko Casper) nur Einzeltraining aufgrund der Beschwerden mit den Adduktoren. Die Suspendierung von Thorsten Stuckmann wurde nicht aufgehoben, der Keeper macht diese Woche ein Probetraining bei Leeds United.
Pressethread |#1046
09.05.2011 - 17:21 Uhr
Alemannia sagt Abschlussparty am alten Tivoli ab!
http://www.az-web.de/sport/alemannia-aachen-detail-az/1674847/Alemannia-sagt-Abschlussparty-am-alten-Tivoli-ab
Nach dem letzten Spiel auf dem alten Tivoli am vergangenen Samstag bietet sich im Stadion derzeit ein Bild der Verwüstung. Der Rasen, auf dem die Profimannschaft in dieser Woche ihr Training absolvieren soll, ist an mehreren Stellen durch abgebrannte Bengalos völlig abgefackelt.
In großer Zahl wurden Sitzschalen aus der Verankerung gerissen oder getreten und anschließend entwendet. Überall auf dem Gelände liegen Glasscherben. Da der Schiedsrichter des NRW-Liga-Spiels zwischen Alemannia Aachen II und ETB Schwarz-Weiß Essen das Abbrennen von Pyrotechnik im Spielbericht vermerkt hat, droht dem Verein außerdem erneut eine Geldstrafe durch den Verband. Als erste Konsequenz hat die Alemannia die für den kommenden Sonntag geplante Abschlussparty auf dem alten Tivoli am Montag abgesagt. Die geplante Versteigerung von Tivoli-Devotionalien soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Sehr trauriger Abschluß einer Ära.
Pressethread |#1047
09.05.2011 - 21:03 Uhr
Mit dem Verhalten hat man ja nicht nur der Alemannia geschadet, sondern auch den gemeinnützigen Organisationen, denen die Versteigerung zu gute kommen sollte. Wenn man einmal davon ausgeht, dass die Alemannia sicherlich 3000 Sitzschalen für ca 5 Euro versteigert hätte, dann macht alleine der Diebstahl der Sitze einen Verlust von 15.000 €...
Ein Schlag ins Gesicht für alle Fans, die sich am Sonntag eigentlich vom alten Kasten gebührend verabschieden wollten.

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Pressethread |#1048
09.05.2011 - 21:17 Uhr
Zitat von Captain_Kirk:
Wenn man einmal davon ausgeht, dass die Alemannia sicherlich 3000 Sitzschalen für ca 5 Euro versteigert hätte, dann macht alleine der Diebstahl der Sitze einen Verlust von 15.000 €...

Angesichts dessen, dass der Tivoli insgesamt nur 3.700 Sitzplätze hatte und schon ein Teil der Bestuhlung im Fanshop verkauft wurde, wären wohl eher nicht 3.000 weitere bei der Versteigerung über den Tresen gegangen.

Ändert aber nichts an deiner Intention und die teile ich voll und ganz.

Ekelhaft, dass Leute, die den Tivoli immer großartig geehrt haben, nun selber den Abriss veranstalten. Wenn ich Videos bei YouTube sehe, wo die Sitzschalen nur so von der Tribüne abgetreten und runtergeschmissen werden, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Als echter Alemanne und Tivoli-Anbeter ist es ein absolutes No-Go, das gute Stück gewaltsam auseinander zu nehmen. Schlimm genug, dass bald die Abrissbirne anrollt.
Pressethread |#1049
10.05.2011 - 10:16 Uhr
also ich nenne sowas nicht fans...einfach sch****

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TSV 1900 ALEMANNIA AACHEN eV
Pressethread |#1050
11.05.2011 - 16:08 Uhr
http://www.alemannia-aachen.de/aktuelles/nachrichten/details/Langer-Fussball-Sonntag-auf-dem-Tivoli-21214a/

Zitat
Anschließend kämpft das Team von Peter Hyballa gegen Arminia Bielfeld um die letzten Punkte der Saison. Nach der Begegnung werden Tolgay Arslan, Thorsten Burkhardt, Markus Daun, Nico Herzig, Zoltán Stieber, Thorsten Stuckmann, Thomas Unger und Thomas Zdebel verabschiedet. Ihre Verträge bei den Schwarz-Gelben werden nicht verlängert, sie erhalten ein Fotobuch mit Impressionen aus ihrer Alemannia-Zeit und einen Blumenstrauß.



Ganz Offiziel wer auf jeden fall gehen wird!
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