Alemannia Aachen Alemannia Aachen
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Pressethread

24.12.2005 - 23:40 Uhr
Pressethread |#101
02.08.2007 - 13:49 Uhr
Laut kicker von heute steht drin, dass er sich entschieden hat, es aber noch nicht offiziell bekanntgeben möchte.

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/artikel/135091/
Pressethread |#102
02.08.2007 - 14:13 Uhr
Warten wir mal ab, ich hab immer noch die Hoffnung, dass es Stuckmann wird.
Ich halte ihn eher für einen Wettkampftypen, Nicht ist eher der Trainingsweltmeister, aber im Wettkampf zu nervös.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von clute-simon67 am 02.08.2007 um 14:14 Uhr bearbeitet
Pressethread |#103
02.08.2007 - 14:18 Uhr
Diego wird sich die Sache genau angesehen haben und letztendlich den richtigen in die Kiste stellen.Egal wer spielt,um die Torwart-Position mache ich mir keine Sorgen,auch wenn Nicht im Tor steht.
Wenn jemand patzt,kann immer noch gewechselt werden.
Pressethread |#104
02.08.2007 - 21:17 Uhr
Der Artikel ist bei den Nachrichten schon online!
http://tinyurl.com/2b9l9z
Pressethread |#105
06.08.2007 - 13:30 Uhr
Hier noch was aus dem Kicker zur neuen - alten Nummer 1

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/artikel/135818/
Pressethread |#106
07.08.2007 - 18:42 Uhr
Spielerbewertung der AZ:

Zitat von AZ:
Buchwald sucht Stamm-Plätze


Aachen. Drei Tage noch bis zum ersten Punktespiel. Welches Gesicht wird die Alemannia zum Auftakt zeigen? Das begeisternde, wie in den Spielen gegen Anderlecht und Lüttich? Oder das unbeholfene und ideenlose, wie im DFB-Pokal?

Unser Redakteur Roman Sobierajski nahm die 22 Spieler im Kader unter die Lupe.

Die Torhüter

1 Stephan Straub: arbeitet sich nach seiner Verletzung wieder an den Kader heran und wird dann wieder eine Alternative sein mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit. Bringt die Mannschaft mit seinen präzisen Zuspielen schnell in die Umschalt-Bewegung.

12 Thorsten Stuckmann: zeigt blitzschnelle Reaktionen auf der Linie, muss aber seine fußballerischen und koordinativen Fähigkeiten noch deutlich verbessern.

24 Kristian Nicht: wurde von Guido Buchwald zur Nummer 1 gemacht. Hat ebenfalls das Spiel mit dem Fuß nicht auf der Liste der zehn besten Freunde stehen, dirigiert lautstark und feuert an.

Die Abwehr

28 Mirko Casper: hat sich prächtig entwickelt und ist flexibel auf allen defensiven Positionen einsetzbar. Was aber gleichzeitig auch das größte Manko des 25-Jährigen ist, der sich hinter den Spezialisten anstellen muss, weil er der ideale Defensiv-Joker auf der Bank ist.

2 Nico Herzig: wird bald wieder alte Wikinger-Stärke erreicht haben und facht dann die Konkurrenz um die beiden Plätze in der Innenverteidigung weiter an.

3 Alexander Klitzpera: strahlte in den Tests Ruhe aus und versteht sich gut mit Vukovic. Wird allerdings auch weiterhin nicht Gefahr laufen, auf dem Platz von einer Radarfalle erwischt zu werden.

22 Jeffrey Leiwakabessy: der Wadenbeißer auf der linken Seite der Viererkette, Marke Dauerplage für jeden Gegenspieler, ist auch unter dem neuen Trainer gesetzt.

17 Thomas Stehle: spielt den soliden defensiven Part und ist eine Bank in der abwartenden Spielvariante, bringt allerdings wenig Druck nach vorn.

4 Hrvoje Vukovic: eine echte Verstärkung für die in der letzten Saison siechende Innenverteidigung. Bei 1,84 Metern Größe ungeheuer kopfballstark. Rückt deswegen bei Ecken und Freistößen mit in den gegnerischen Strafraum auf.

10 Benjamin Weigelt: hat den Kampf um die Stammplätze zunächst verloren, kann Leiwakabessy aber problemlos vertreten.

Das Mittelfeld

21 Cristian Fiel: bester Techniker im Team, leichte Defizite bei Topspeed und Schusshärte. Hat kein Einsatzversprechen und wird sich dem Dreikampf mit Pecka und Milchraum stellen müssen.

5 Pekka Lagerblom: ackert, rackert, schuftet - und wird vermutlich am siebten Spieltag wegen der fünften Gelben Karte aussetzen müssen. Hat Schwächen in der Spieleröffnung und im präzisen Zuspiel, gibt aber den idealen Zerstörer.

20 Matthias Lehmann: der Dauerläufer hat Qualitäten in der Defensive und in der Offensive, schaltet sich schnell mit in den Angriff ein. Lehmann ist neben Reghecampf nicht nur für die Varianten bei Ecken und Freistößen zuständig, er genießt auch das Vertrauen des Trainers als Kopf des Teams.

26 Patrick Milchraum: schnell und trickreich, arbeitete aber bislang zu wenig defensiv - und musste sich dafür lautstarke Kommentare des Trainers gefallen lassen.

7 Reiner Plaßhenrich: hat noch einen ganz langen Weg zurück in die Mannschaft - und dann mit den beiden etatmäßigen Sechsern Lagerblom und Lehmann harte Konkurrenz um diese Position.

6 Jerome Polenz: verfügt über ein riesiges Potenzial, perfekte Ballannahme, wieselflink, Typ Straßenfußballer - und ist rechts auf allen Positionen einsetzbar. Wird entweder auf dem Platz oder auf dem Bankkonto der Alemannia ein ganz Großer.

23 Laurentiu Reghecampf: hat die Kapitänsbinde voll angenommen. Dirigiert das Team, gibt die Tempowechsel vor und ist der Mann für die Standards von rechts. Hat in der Mannschaft den präzisesten Schuss.

Der Angriff

16 Marius Ebbers: Die Zweite Liga ist sein Zuhause, machte aber in der Vorbereitung nicht richtig positiv auf sich aufmerksam. Scheint von Buchwald dennoch gesetzt - vielleicht bis Kolev integriert ist.

13 Emmanuel Krontiris: Hat die letzte Chance, seiner Karriere noch einmal Schub zu geben. Glänzt durch Technik und Schnelligkeit - und fällt aus, wenn es ernst wird. Bleibt die Frage: mentales oder körperliches Problem?

8 Szilard Nemeth: Wäre der doch bloß in der letzten Saison fit gewesen. Die «Schaltzentrale» ist extrem beweglich, braucht kaum Platz und findet die kleinste Lücke für den Pass in die Tiefe. Vollstreckt «notfalls» auch selbst.

11 Lubos Pecka: hat einige beeindruckende Auftritte gezeigt. Fleißig, antrittsstark und Löcher in die gegnerische Abwehr reißend.

9 Todor Kolev: der/die große Unbekannte im Planspiel Attacke. Dem Bulgaren fehlt noch die Bindung an das Team, er zeigte aber kämpferisches Engagement und geht auch die schmerzhaften Wege.
Pressethread |#107
08.08.2007 - 20:28 Uhr
Dieser Artikel zeigt ganz deutlich ,dass sich personell unbedingt noch was tun muss.
Wir sind erst am Anfang der Saison und schon so viele Ausfälle.
Ich freu mich trotzdem auf morgen und habe ein gutes Gefühl.
Pressethread |#108
08.08.2007 - 20:45 Uhr
Tja da hab ich doch glatt gedacht heute wäre schon Donnerstag, da könnt ihr mal sehen wir nervös ich schon bin. :p :p :p
Pressethread |#109
09.08.2007 - 14:48 Uhr
Zitat von carina06:
In der AZ ist heute auch ein Sonderheft von der Alemannia dabei..für die die es interessiert. :)

JS sagt dort z.B in einem Interview es wären noch finanzielle Möglichkeiten da...


Das Interview gibt es auch online:

Zitat von AZ:
Am Saisonende im oberen Tabellendrittel


Aachen. Kein großes Budget, aber hohe Erwartungen: Im Interview mit unserem Redakteur Christoph Pauli spricht Aachens Sportdirektor Jörg Schmadtke über die Spieler- und Trainerfahndung. Finanzieller Spielraum ist auch jetzt noch vorhanden.

Welche Fußball-Idee ist in Ihrem Kopf, wenn Sie auf Spielersuche gehen?

Schmadtke: Die jeweilige Idee wird mit den Trainern abgeglichen. Die Spielidee geht von einem fußballerisch und technisch anspruchsvollen Fußball aus, der kämpferische Elemente nicht vernachlässigt.

Der fehlte aber über einen längeren Zeitraum. Ist deswegen eine Schmadtke-Mannschaft zusammengestellt worden?

Schmadtke: Nein, so war es nicht. Im Einzelfall wie bei Vukovic ist ein Spieler geholt worden, als Guido Buchwald noch nicht hier war. Wir haben schon versucht, das Team im möglichst großen Einklang zwischen Trainer und Sportdirektor aufzustellen.

Es gab auch eine Reihe von Spielern wie Pablo Thiam, die im Falle des Klassenerhalts gekommen wären.

Schmadtke: Die Namen sind mir entfallen.

Welche Erfahrungen haben Sie unterwegs machen dürfen? Ist der ehemalige Bundesligist eine bessere oder eine schlechtere Adresse geworden?

Schmadtke: Wir sind unverändert ein Verein, der sehr deutlich überregional wahrgenommen wird. Wir werden als Gesprächs- und Verhandlungspartner sehr ernst genommen. Wir gelten als seriös, das ist im bezahlten Fußball eine gute Voraussetzung.

Schalkes Manager Müller hat von einem völlig überhitzten Transfer-Markt mit Mondpreisen gesprochen. Haben Sie auch solche Erfahrungen gemacht, oder bewegen Sie sich in einem anderen Segment?

Schmadtke: In der Tat sind wir völlig unterschiedlich unterwegs. Aber auch wir stoßen auf Leute, die ganz seltsame Vorstellungen haben.

Ein anderer Kollege, Christian Heidel aus Mainz, regt an, dass Alemannia besser Spieler im Winter verpflichtet, weil die Preise günstiger sind.

Schmadtke: Ich habe nicht so viel Geld, dass ich im Winter mehr als vier Millionen Euro investieren könnte, wie Mainz das gerade praktiziert hat. Wintertransfers sind in der Regel teurer.

Gibt es nicht dennoch größere Transferüberschüsse aus den Verkäufen von Hecking, Rösler, Schlaudraff, Ibisevic. Bislang haben Sie nur für Lagerblom eine kleinere Ablösesumme und für Pecka und Kolev eine Leihgebühr bezahlt.

Schmadtke: Es sind noch finanzielle Möglichkeiten vorhanden.

Wie schwierig ist es, Ruhe zu bewahren, wenn im Umfeld zu größerer Investitionsfreudigkeit geraten wird?

Schmadtke: Ich war noch nie - egal, ob als Aktiver oder in jetziger Funktion - besonders aufgeregt, wenn es um Fußball ging. Letztendlich registriere ich solche Meinungen oder Empfehlungen, aber es muss nicht mein Handeln beeinflussen.

Ist es in der GmbH unverändert so, dass die Mittel, die der Sport erwirtschaftet auch in dieser Abteilung bleiben und nicht etwa als Rücklage für ein neues Stadion verwendet werden?

Schmadtke: Man kann davon ausgehen, dass solche Mittel auch beim Sport bleiben. Aber die Trennung sollte man nicht so strikt sehen. Wenn der Sport Geld erwirtschaftet, das für den Stadionbau dringend benötigt würde, wäre es doch unsinnig, wenn wir uns querstellen würden. Wir sind eine GmbH.

Findet nicht gerade in Ihrer Abteilung ein Philosophie-Wechsel statt? Aachen hat bislang primär deutschsprachige junge Spieler wie jetzt auch Polenz oder Milchraum verpflichtet. Dazu kommen aber mit Lubos Pecka und Todor Kolev gestandene Profis aus Osteuropa in den Wilden Westen.

Schmadtke: Wir orientieren uns daran, was geht und was nicht geht. Deswegen gibt es bei uns auch keinen Sinneswandel: Wir wollen unverändert junge deutsche oder auch ausländische Spieler zu Alemannia holen, denen wir in der Entwicklung weiterhelfen und die wir dann später eventuell weiter transferieren können.

Gab es bei Pecka und Kolev nicht die Idee, beide Spieler sofort zu kaufen?

Schmadtke: Doch, aber wir sind jetzt auf der sicheren Seite. Wir haben die Kaufoptionen, und können uns jetzt ein Jahr in Ruhe anschauen, wie gut die Geschichte zusammenpasst.

Es ist bekannt, dass sich Alemannia die skandinavischen und auch Beneluxländer anschaut. Seit wann wird Osteuropa unter die Lupe genommen?

Schmadtke: Ich habe drei Jahre mit dem Co-Trainer der tschechischen Nationalmannschaft zusammengespielt, das ist kein Geheimnis (Petr Rada; Anm. d. Red.). Insofern gibt es eine gute Verbindung dorthin.

Waren die Regale bereits leergefegt, als Aachens Abstieg so spät feststand?

Schmadtke: Es wäre sicherlich einfacher gewesen, wenn wir die Klasse gehalten hätten.

Gute Idee: Warum hat das nicht geklappt?Schmadtke: Weil wir Fehler gemacht haben.

Woraus bestanden diese Fehler?

Schmadtke: Ernsthaft werde ich da nicht ins Detail gehen. Aber es ist deutlich, dass wir nicht alles richtig gemacht haben. Und mit «wir» sind alle Leute gemeint, ich schließe mich da nicht aus. Ich bin weit davon entfernt zu sagen, dass ich nur für Erfolge zuständig bin.

Gibt es Spieler aus der letzten Saison, denen Sie nachtrauern?

Schmadtke: Es ist nicht gut, wenn man zulange dem Gestern nachhängt, weil wir uns auf das Morgen konzentrieren müssen. Es gibt natürlich Leute, mit denen man sehr gerne und fruchtbar zusammengearbeitet hat. Und es gab auch andere. Unterm Strich trauere ich niemandem nach. Grundsätzlich hat jeder, ob es nun Pinto, Dum, Schlaudraff, Sichone oder Rößler war, hierhin gepasst. Die Frage ist nur, wie lange einer hierhin gepasst hat.

Auch bei der Trainerverpflichtung sind Sie von Ihrem bisherigen Weg abgewichen. Statt jung und weitgehend unbekannt, haben Sie auf berühmt und schon erfolgreich gesetzt?

Schmadtke: Auch Guido Buchwald ist ein junger Trainer. Zweifelsfrei ist er bekannter als sein Vorgänger. Aber ich kann da keinen großen Paradigmenwechsel erkennen. Letztendlich geht es nur darum, welche Ideen er hat und wie es mit der Arbeit vorangeht.

Hatten Sie bei der Fahndung nicht die Idee, einen prominenteren Coach zu verpflichten, der deutlich mehr Rückhalt erfährt als sein Vorgänger, und damit für Ruhe zu sorgen?

Schmadtke: Ja, das war auch eine Überlegung, dass wir mit dem Namen und der Vita Buchwald mehr Ruhe in den Verein bekommen, nachdem die letzten Monate so turbulent waren.

Bei Trainern wie Frontzeck und Hecking konnten Sie sehr konkret deren Arbeitsweise nachvollziehen. Wie gelingt Ihnen das bei einem Trainer, der seine Erfolge bislang nur in Japan erzielt hat?

Schmadtke: Das ist schwierig, das versucht man in Gesprächen herauszufinden. Und es gibt auch den einen oder anderen Kontakt dahin. Aber man wird nicht zufällig Trainer des Jahres in Japan.

Es ist die Zeit der Prognosen. Welchen Eindruck haben Sie von Ihrer Mannschaft?

Schmadtke: Wir haben eine leistungsbereite und -starke Gruppe. Ich glaube, dass wir uns am Saisonende im oberen Tabellen-Drittel wiederfinden. Diese Liga macht Prognosen schwierig. Verlierst du zweimal, bist du im Abstiegskampf, gewinnst du zweimal, spielst du um den Aufstieg mit. Es gibt in der 2. Liga kein etabliertes Mittelfeld. Es gibt nur oben oder unten. 18 Teams spielen gegen den Abstieg, 18 um den Aufstieg.
Pressethread |#110
09.08.2007 - 19:35 Uhr
Sehr interessantes Interview. die Antworten von Schmadtke haben Hand und Fuß und machen für die Zukunft zuversichtlich.
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