Internationale Konkurrenz
28.03.2015 - 16:27 Uhr
02.10.2026 - 16:27 Uhr
Zitat von derJones
Am ende wird ja wieder nichts passieren. man wird vielleicht, wie schon mal von der uefa, eine hohe geldstrafe kassieren - super, wen juckt es beim besitzer? niemanden. solange solche clubs nicht wirklich mal bestraft werden (und das wäre in konsequenz dann der zwangsabstieg oder/und das aberkennen der titel inkl. rückzahlung der prämien etc), ändert sich nichts. bei paris könnte man ja auch mal gucken.....
Quelle: www.bild.de
Es ist ein Dokument, das die Geschichte des englischen Fußballs verändern könnte. 40 Seiten umfasst das jetzt veröffentlichte Urteil der unabhängigen Premier-League-Kommission. Der Inhalt: Manchester City wurde in nahezu allen Anklagepunkten schuldig gesprochen.
Was ich mir nur immer dabei denke: es war doch klar, all die jahre war es doch klar. da wird der club übernommen und in den folgejahren wurden hunderte millionen in neue transfers gesteckt. vorher hatte man transfersalden von wenigen millionen, nach der übernahme stets 3stellige millionensummen. seit der übernahme hat man ein transfer-MINUS von fast 2 milliarden! vor 2008 hatte man doch grade mal einen umsatz, der irgendwo bei 150 mios im jahr lag und kann auf einmal 150 mios in transfers stecken durch sponsoren? Am ende wird ja wieder nichts passieren. man wird vielleicht, wie schon mal von der uefa, eine hohe geldstrafe kassieren - super, wen juckt es beim besitzer? niemanden. solange solche clubs nicht wirklich mal bestraft werden (und das wäre in konsequenz dann der zwangsabstieg oder/und das aberkennen der titel inkl. rückzahlung der prämien etc), ändert sich nichts. bei paris könnte man ja auch mal gucken.....
Paris mit der Sache nichts zu tun, da die Uefa Regeln aus Gründen ja schon viel laxer sind. Da stand City ja auch schonmal vor dem Gericht und kam dann mit dem Schlupfloch Verjährung raus. Aber selbst die Uefa hatte ja schon bekanntgegeben, dass die Vorwürfe entsprechend betätigt wurden.
In der PL gibt es aber keine Verjährung und sollten sich die ganzen "geschädigten" Vereine in diesem Fall zusammenschliessen kann die PL eigentlich gar nicht mehr anders, als City knallhart zu bestrafen, zumal man mit dem Everton Urteil schon klar gezeigt hat, dass man da mit den Strafen sehr großzügig umgeht.
02.10.2026 - 16:39 Uhr
Zitat von scorpiifornax
Paris mit der Sache nichts zu tun, da die Uefa Regeln aus Gründen ja schon viel laxer sind. Da stand City ja auch schonmal vor dem Gericht und kam dann mit dem Schlupfloch Verjährung raus. Aber selbst die Uefa hatte ja schon bekanntgegeben, dass die Vorwürfe entsprechend betätigt wurden.
In der PL gibt es aber keine Verjährung und sollten sich die ganzen "geschädigten" Vereine in diesem Fall zusammenschliessen kann die PL eigentlich gar nicht mehr anders, als City knallhart zu bestrafen, zumal man mit dem Everton Urteil schon klar gezeigt hat, dass man da mit den Strafen sehr großzügig umgeht.
Zitat von derJones
Am ende wird ja wieder nichts passieren. man wird vielleicht, wie schon mal von der uefa, eine hohe geldstrafe kassieren - super, wen juckt es beim besitzer? niemanden. solange solche clubs nicht wirklich mal bestraft werden (und das wäre in konsequenz dann der zwangsabstieg oder/und das aberkennen der titel inkl. rückzahlung der prämien etc), ändert sich nichts. bei paris könnte man ja auch mal gucken.....
Quelle: www.bild.de
Es ist ein Dokument, das die Geschichte des englischen Fußballs verändern könnte. 40 Seiten umfasst das jetzt veröffentlichte Urteil der unabhängigen Premier-League-Kommission. Der Inhalt: Manchester City wurde in nahezu allen Anklagepunkten schuldig gesprochen.
Was ich mir nur immer dabei denke: es war doch klar, all die jahre war es doch klar. da wird der club übernommen und in den folgejahren wurden hunderte millionen in neue transfers gesteckt. vorher hatte man transfersalden von wenigen millionen, nach der übernahme stets 3stellige millionensummen. seit der übernahme hat man ein transfer-MINUS von fast 2 milliarden! vor 2008 hatte man doch grade mal einen umsatz, der irgendwo bei 150 mios im jahr lag und kann auf einmal 150 mios in transfers stecken durch sponsoren? Am ende wird ja wieder nichts passieren. man wird vielleicht, wie schon mal von der uefa, eine hohe geldstrafe kassieren - super, wen juckt es beim besitzer? niemanden. solange solche clubs nicht wirklich mal bestraft werden (und das wäre in konsequenz dann der zwangsabstieg oder/und das aberkennen der titel inkl. rückzahlung der prämien etc), ändert sich nichts. bei paris könnte man ja auch mal gucken.....
Paris mit der Sache nichts zu tun, da die Uefa Regeln aus Gründen ja schon viel laxer sind. Da stand City ja auch schonmal vor dem Gericht und kam dann mit dem Schlupfloch Verjährung raus. Aber selbst die Uefa hatte ja schon bekanntgegeben, dass die Vorwürfe entsprechend betätigt wurden.
In der PL gibt es aber keine Verjährung und sollten sich die ganzen "geschädigten" Vereine in diesem Fall zusammenschliessen kann die PL eigentlich gar nicht mehr anders, als City knallhart zu bestrafen, zumal man mit dem Everton Urteil schon klar gezeigt hat, dass man da mit den Strafen sehr großzügig umgeht.
Die Frage wird sein, wer ist unschuldig von allen anderen Vereinen oder haben alle Tricks angewendet in den letzten Jahren, mit den Mio. Beträgen?
Ich bin da so gespannt, welche Verein da noch auffällig wird, der sich gerade sicher fühlt. City hat eine andere Dimension, aber sie sind bestimmt nicht allein.
02.10.2026 - 18:45 Uhr
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
02.10.2026 - 21:16 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
02.10.2026 - 21:56 Uhr
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
02.10.2026 - 22:08 Uhr
Zitat von g4nst3r
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 02.10.2026 um 22:09 Uhr bearbeitet
02.10.2026 - 23:19 Uhr
Zitat von Circial
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Zitat von g4nst3r
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
02.10.2026 - 23:44 Uhr
Zitat von g4nst3r
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Zitat von Circial
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Zitat von g4nst3r
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Naja da bin ich mir nicht so sicher. Kleinere Vereine die keine große Bedeutung haben werden gerne strenger bestraft... Und wenn man nur den Fall Balogun USA sieht auch wenn das die FIFA betrifft verstecken sich am Ende alle hinter schönen Worten ... City ist ja mittlerweile der Club der Liga, das Zugpferd wegen den ganzen Stars, da kommt niemals eine riesen Strafe. Zwangsabstieg und keine Aufnahme in die Premier League für die nächsten 5-10 Jahre wäre gerechtfertigt aber so etwas wird nie kommen. Da zahlt die Wüste genug Geld um das zu umgehen
03.10.2026 - 00:21 Uhr
Zitat von g4nst3r
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Zitat von Circial
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Zitat von g4nst3r
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Ich gehe mittlerweile auch nicht mehr davon aus das City hier den Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Und zwischen einem einfachen Telefonat zwischen Politik und unabhängigem Gremium in dem über die Tatsachen des Falls gesprochen wird und starker Einflussname liegen am Ende Welten. Sei es auch nur das der Politiker sich sein eigenes Bild der Sache macht um dem arabischen Botschafter mit Fakten entgegenzutreten. Burham ist ja auch sehr schnell zurück gerudert, weil die Öffentlichkeit Blut fordert und das ganze eine Eigendynamik entwickelt hat. Und die Inhaber der anderen Vereine haben auch verstanden das sie hier möglicherweise einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten können und das die Premier League eben, im Gegensatz zu La Liga und Barcelona bei Negreira, nicht auf City angewiesen ist.
Generell gehe ich davon aus das es eine Vielzahl von Strafen geben wird/muss. Der Business of Sport podcast thematisiert das ganze sehr gut und gibt eine hervorragende Zusammenfassung der Situation:
1. Es gibt die wiederholten Vergehen gegen PSR. Es sing insgesamt 7 Verstöße und hier ist der Präzedenzfall relativ klar: Punktabzug. Everton wurden zuletzt 6 Punkte abgezogen und Forest wurden 4 Punkte abgezogen. Eine Regel hinsichtlich genauen Punktabzügen gibt es nicht. Also eine simple Rechnung wie 7 Verstöße also ~30 Punkte Abzug kann nicht angewendet werden.
2. Falsche Finanzinformationen auf Spieler-/Managerseite. Hier gibt es zuletzt den Präzedenzfall mit Chelsea bei dem es eine Transfersperre gab. Etwas ähnliches muss es für City mit Sicherheit auch geben.
3. Rechtliche Haftung für Misserfolge der Konkurrenz. Hier gibt es ja den Präzedenzfall mit Everton und Burnley. Im Podcast werden 500-600 Millionen Pfund geschätzt; ich könnte mir sogar wesentlich mehr vorstellen wenn ähnlich aggressiv wie im Burnley-Everton-Fall verzinst wird.
4. Hohe Geldstrafe und Übernahme der Verfahrenskosten in Höhe von weit über 100 Millionen. Ich denke das ist auch mehr oder weniger klar. Selbst bei UEFA musst City schließlich für die Verschleierung zahlen obgleich die Anklagepunkte verjährt waren.
5. Aberkennung aller Titel im untersuchten Zeitraum. Ich denke das ist relativ naheliegend. Allerdings gibt es hier keinen Interessanten Präzedenzfall im Fußball. Das ähnlichste was ich gefunden habe ist Melbourne Storm in der australischen Rugby League. Dort wurde das Salary Cap systematisch umgangen und im nachhinein wurden Titel in den Jahren 2006-2009 aberkannt.
6. Und das wohl brisanteste: Lizenzprobleme und Zwangsverkauf des Vereins durch die unabhängige Regulierungsbehörde Englands. Im Rahmen des neuen Independent Football Regulator des Vereinigten Königreichs müssen alle Vereine der EFL und Premier League um die Lizenz zu erhalten einen Besitzer haben der gewisse Grundlagen (honesty und integriuty) erfüllt. Und diese Prüfung findet zwangsläufig in der aktuellen Saison für die Saison 27/28 statt und ist somit extrem Brisant. Wer möchte kann das gerne im Football Governance Act ab Paragraph 33 nachlesen.
ChatGPT fasst das ganze so zusammen:
Die neue Independent Football Regulator (IFR) kann die City-Eigentümer nicht einfach enteignen. Sie kann aber einen bestehenden Eigentümer neu auf seine „honesty and integrity“ prüfen und bei negativem Ergebnis einen Verkauf erzwingen.
Das ist gerade besonders brisant, weil für die Saison 2027/28 erstmals alle Clubs eine IFR-Lizenz benötigen. Das Verfahren läuft bereits an, die formelle Antragsphase beginnt im November 2026. City muss dabei unter anderem seine Eigentümer- und Kontrollstruktur sowie Finanzinformationen offenlegen.
Das Premier-League-Urteil allein führt zwar nicht automatisch zu einem Zwangsverkauf. Sollten die Feststellungen gegen City aber nach der Berufung bestehen bleiben – insbesondere bezüglich falscher Finanzangaben, verdeckter Eigentümerfinanzierung und möglicher Schein-Sponsoringkonstruktionen –, könnte das dem IFR Anlass geben, Sheikh Mansours Eignung als Eigentümer separat zu überprüfen.
Der entscheidende Punkt ist dann:
Premier-League-Urteil → mögliche IFR-Prüfung des Eigentümers → Mansour wird eventuell als „unsuitable owner“ eingestuft → dann MUSS der IFR seine Entfernung aus der Eigentümerstruktur anordnen.
Zunächst würde Mansour eine Frist bekommen, seine Beteiligung selbst zu verkaufen oder seine Kontrolle vollständig aufzugeben. Der IFR kann währenddessen auch Stimm- und Kontrollrechte einschränken. Weigert er sich, kann der IFR letztlich einen Treuhänder einsetzen, der die Beteiligung an einen vom Regulator akzeptierten Käufer verkauft.
Das wäre keine entschädigungslose Enteignung: Mansour würde grundsätzlich den Verkaufserlös erhalten. Es wäre aber ein gesetzlich erzwungener Eigentümerwechsel.
Gerade das Timing macht die Sache interessant: Parallel zum City-Verfahren beginnt erstmals die staatliche Lizenzierung des englischen Profifußballs, und genau dabei können Fragen zur Integrität und Eigentümerstruktur plötzlich unmittelbare regulatorische Folgen bekommen.
Das ist gerade besonders brisant, weil für die Saison 2027/28 erstmals alle Clubs eine IFR-Lizenz benötigen. Das Verfahren läuft bereits an, die formelle Antragsphase beginnt im November 2026. City muss dabei unter anderem seine Eigentümer- und Kontrollstruktur sowie Finanzinformationen offenlegen.
Das Premier-League-Urteil allein führt zwar nicht automatisch zu einem Zwangsverkauf. Sollten die Feststellungen gegen City aber nach der Berufung bestehen bleiben – insbesondere bezüglich falscher Finanzangaben, verdeckter Eigentümerfinanzierung und möglicher Schein-Sponsoringkonstruktionen –, könnte das dem IFR Anlass geben, Sheikh Mansours Eignung als Eigentümer separat zu überprüfen.
Der entscheidende Punkt ist dann:
Premier-League-Urteil → mögliche IFR-Prüfung des Eigentümers → Mansour wird eventuell als „unsuitable owner“ eingestuft → dann MUSS der IFR seine Entfernung aus der Eigentümerstruktur anordnen.
Zunächst würde Mansour eine Frist bekommen, seine Beteiligung selbst zu verkaufen oder seine Kontrolle vollständig aufzugeben. Der IFR kann währenddessen auch Stimm- und Kontrollrechte einschränken. Weigert er sich, kann der IFR letztlich einen Treuhänder einsetzen, der die Beteiligung an einen vom Regulator akzeptierten Käufer verkauft.
Das wäre keine entschädigungslose Enteignung: Mansour würde grundsätzlich den Verkaufserlös erhalten. Es wäre aber ein gesetzlich erzwungener Eigentümerwechsel.
Gerade das Timing macht die Sache interessant: Parallel zum City-Verfahren beginnt erstmals die staatliche Lizenzierung des englischen Profifußballs, und genau dabei können Fragen zur Integrität und Eigentümerstruktur plötzlich unmittelbare regulatorische Folgen bekommen.
Die Sache ist also wesentlich brisanter als viele Medienhäuser es darstellen und ich erwarte eigentlich bei der von City genutzten Taktik, also dem wiederholten beteuern der eigenen Unschuld und dem Verweisen auf eine unwiderlegbare Beweislage, keinerlei Gnade der entsprechenden Gremien. Das ist wie bei einer Privatperson vor Gericht. Entweder sie wird Freigesprochen oder sie bekommt die maximale Strafhärte. Und wenn man sich anschaut wie City agiert hat (wiederholtes und systematisches Vergehen, keine Kooperation, Gaslighting der Öffentlichkeit hinsichtlich Unschuld, ...) dann muss hier ein drakonisches Urteil gesprochen werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circial am 03.10.2026 um 00:27 Uhr bearbeitet
03.10.2026 - 07:21 Uhr
Zitat von Circial
Ich gehe mittlerweile auch nicht mehr davon aus das City hier den Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Und zwischen einem einfachen Telefonat zwischen Politik und unabhängigem Gremium in dem über die Tatsachen des Falls gesprochen wird und starker Einflussname liegen am Ende Welten. Sei es auch nur das der Politiker sich sein eigenes Bild der Sache macht um dem arabischen Botschafter mit Fakten entgegenzutreten. Burham ist ja auch sehr schnell zurück gerudert, weil die Öffentlichkeit Blut fordert und das ganze eine Eigendynamik entwickelt hat. Und die Inhaber der anderen Vereine haben auch verstanden das sie hier möglicherweise einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten können und das die Premier League eben, im Gegensatz zu La Liga und Barcelona bei Negreira, nicht auf City angewiesen ist.
Generell gehe ich davon aus das es eine Vielzahl von Strafen geben wird/muss. Der Business of Sport podcast thematisiert das ganze sehr gut und gibt eine hervorragende Zusammenfassung der Situation:
1. Es gibt die wiederholten Vergehen gegen PSR. Es sing insgesamt 7 Verstöße und hier ist der Präzedenzfall relativ klar: Punktabzug. Everton wurden zuletzt 6 Punkte abgezogen und Forest wurden 4 Punkte abgezogen. Eine Regel hinsichtlich genauen Punktabzügen gibt es nicht. Also eine simple Rechnung wie 7 Verstöße also ~30 Punkte Abzug kann nicht angewendet werden.
2. Falsche Finanzinformationen auf Spieler-/Managerseite. Hier gibt es zuletzt den Präzedenzfall mit Chelsea bei dem es eine Transfersperre gab. Etwas ähnliches muss es für City mit Sicherheit auch geben.
3. Rechtliche Haftung für Misserfolge der Konkurrenz. Hier gibt es ja den Präzedenzfall mit Everton und Burnley. Im Podcast werden 500-600 Millionen Pfund geschätzt; ich könnte mir sogar wesentlich mehr vorstellen wenn ähnlich aggressiv wie im Burnley-Everton-Fall verzinst wird.
4. Hohe Geldstrafe und Übernahme der Verfahrenskosten in Höhe von weit über 100 Millionen. Ich denke das ist auch mehr oder weniger klar. Selbst bei UEFA musst City schließlich für die Verschleierung zahlen obgleich die Anklagepunkte verjährt waren.
5. Aberkennung aller Titel im untersuchten Zeitraum. Ich denke das ist relativ naheliegend. Allerdings gibt es hier keinen Interessanten Präzedenzfall im Fußball. Das ähnlichste was ich gefunden habe ist Melbourne Storm in der australischen Rugby League. Dort wurde das Salary Cap systematisch umgangen und im nachhinein wurden Titel in den Jahren 2006-2009 aberkannt.
6. Und das wohl brisanteste: Lizenzprobleme und Zwangsverkauf des Vereins durch die unabhängige Regulierungsbehörde Englands. Im Rahmen des neuen Independent Football Regulator des Vereinigten Königreichs müssen alle Vereine der EFL und Premier League um die Lizenz zu erhalten einen Besitzer haben der gewisse Grundlagen (honesty und integriuty) erfüllt. Und diese Prüfung findet zwangsläufig in der aktuellen Saison für die Saison 27/28 statt und ist somit extrem Brisant. Wer möchte kann das gerne im Football Governance Act ab Paragraph 33 nachlesen.
ChatGPT fasst das ganze so zusammen:
Die Sache ist also wesentlich brisanter als viele Medienhäuser es darstellen und ich erwarte eigentlich bei der von City genutzten Taktik, also dem wiederholten beteuern der eigenen Unschuld und dem Verweisen auf eine unwiderlegbare Beweislage, keinerlei Gnade der entsprechenden Gremien. Das ist wie bei einer Privatperson vor Gericht. Entweder sie wird Freigesprochen oder sie bekommt die maximale Strafhärte. Und wenn man sich anschaut wie City agiert hat (wiederholtes und systematisches Vergehen, keine Kooperation, Gaslighting der Öffentlichkeit hinsichtlich Unschuld, ...) dann muss hier ein drakonisches Urteil gesprochen werden.
Zitat von g4nst3r
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Zitat von Circial
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Zitat von g4nst3r
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Zitat von bvb_rockzz
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Zitat von Borsigplatz
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Die VAE sollen schon mit politischen Konsequenzen (keine weiteren Investitionen in UK) drohen, wenn es entsprechende Sanktionen geben sollte.
Zum Glück ist es vollkommen unproblematisch, wenn man anderen Staaten mit ihren Spielzeugen eine solche Macht gewehrt.
Das ist der Grund, warum ich eine milde Strafe nachwievor für nicht unwahrscheinlich halte. Das ganze geht weit über den Sport hinaus und hat eine enorme politische Dimension. Hier wird man sich zwei mal überlegen ob man wegen eines Fußballvereins die Beziehungen mit einem wirtschaftlich so wichtigen Partner riskiert.
Was interessiert denn die EPL, was die VAR in GB investieren? Rufen dann führende britische Politiker an und sagen die sollen die Füße still halten?
Naja die EPL ist der Ankläger. Entscheiden tut doch das unabhängige Gremium welches zur Untersuchung einberufen wurde. Auf dieses wird also Druck ausgeübt und ja; britische Politiker werden bei diesen Leuten auch mal anrufen um sich über die Situation unterhalten. Das ist (leider) ganz normal. Ob es schließlich das Ergebnis beeinflusst ist natürlich etwas anderes.
Letzteres bezweifle ich. Die Fallhöhe für die Politik und die EPL ist zu groß, als dass sie hier mit einer milden Strafe die Sache zu den Akten legen kann. Die Sachlage scheint recht klar zu sein und es wird entsprechende Konsequenzen geben müssen.
Was ich mich an der Stelle frage ist: wollen die Fußball Fans eigentlich die Strafen? PSG, ManCity und Co sind eh schon toleriert und haben mit ihren sportlichen Erfolgen über das Wie hinwegleiten können.
Ich gehe mittlerweile auch nicht mehr davon aus das City hier den Kopf aus der Schlinge ziehen kann. Und zwischen einem einfachen Telefonat zwischen Politik und unabhängigem Gremium in dem über die Tatsachen des Falls gesprochen wird und starker Einflussname liegen am Ende Welten. Sei es auch nur das der Politiker sich sein eigenes Bild der Sache macht um dem arabischen Botschafter mit Fakten entgegenzutreten. Burham ist ja auch sehr schnell zurück gerudert, weil die Öffentlichkeit Blut fordert und das ganze eine Eigendynamik entwickelt hat. Und die Inhaber der anderen Vereine haben auch verstanden das sie hier möglicherweise einen unliebsamen Konkurrenten ausschalten können und das die Premier League eben, im Gegensatz zu La Liga und Barcelona bei Negreira, nicht auf City angewiesen ist.
Generell gehe ich davon aus das es eine Vielzahl von Strafen geben wird/muss. Der Business of Sport podcast thematisiert das ganze sehr gut und gibt eine hervorragende Zusammenfassung der Situation:
1. Es gibt die wiederholten Vergehen gegen PSR. Es sing insgesamt 7 Verstöße und hier ist der Präzedenzfall relativ klar: Punktabzug. Everton wurden zuletzt 6 Punkte abgezogen und Forest wurden 4 Punkte abgezogen. Eine Regel hinsichtlich genauen Punktabzügen gibt es nicht. Also eine simple Rechnung wie 7 Verstöße also ~30 Punkte Abzug kann nicht angewendet werden.
2. Falsche Finanzinformationen auf Spieler-/Managerseite. Hier gibt es zuletzt den Präzedenzfall mit Chelsea bei dem es eine Transfersperre gab. Etwas ähnliches muss es für City mit Sicherheit auch geben.
3. Rechtliche Haftung für Misserfolge der Konkurrenz. Hier gibt es ja den Präzedenzfall mit Everton und Burnley. Im Podcast werden 500-600 Millionen Pfund geschätzt; ich könnte mir sogar wesentlich mehr vorstellen wenn ähnlich aggressiv wie im Burnley-Everton-Fall verzinst wird.
4. Hohe Geldstrafe und Übernahme der Verfahrenskosten in Höhe von weit über 100 Millionen. Ich denke das ist auch mehr oder weniger klar. Selbst bei UEFA musst City schließlich für die Verschleierung zahlen obgleich die Anklagepunkte verjährt waren.
5. Aberkennung aller Titel im untersuchten Zeitraum. Ich denke das ist relativ naheliegend. Allerdings gibt es hier keinen Interessanten Präzedenzfall im Fußball. Das ähnlichste was ich gefunden habe ist Melbourne Storm in der australischen Rugby League. Dort wurde das Salary Cap systematisch umgangen und im nachhinein wurden Titel in den Jahren 2006-2009 aberkannt.
6. Und das wohl brisanteste: Lizenzprobleme und Zwangsverkauf des Vereins durch die unabhängige Regulierungsbehörde Englands. Im Rahmen des neuen Independent Football Regulator des Vereinigten Königreichs müssen alle Vereine der EFL und Premier League um die Lizenz zu erhalten einen Besitzer haben der gewisse Grundlagen (honesty und integriuty) erfüllt. Und diese Prüfung findet zwangsläufig in der aktuellen Saison für die Saison 27/28 statt und ist somit extrem Brisant. Wer möchte kann das gerne im Football Governance Act ab Paragraph 33 nachlesen.
ChatGPT fasst das ganze so zusammen:
Die neue Independent Football Regulator (IFR) kann die City-Eigentümer nicht einfach enteignen. Sie kann aber einen bestehenden Eigentümer neu auf seine „honesty and integrity“ prüfen und bei negativem Ergebnis einen Verkauf erzwingen.
Das ist gerade besonders brisant, weil für die Saison 2027/28 erstmals alle Clubs eine IFR-Lizenz benötigen. Das Verfahren läuft bereits an, die formelle Antragsphase beginnt im November 2026. City muss dabei unter anderem seine Eigentümer- und Kontrollstruktur sowie Finanzinformationen offenlegen.
Das Premier-League-Urteil allein führt zwar nicht automatisch zu einem Zwangsverkauf. Sollten die Feststellungen gegen City aber nach der Berufung bestehen bleiben – insbesondere bezüglich falscher Finanzangaben, verdeckter Eigentümerfinanzierung und möglicher Schein-Sponsoringkonstruktionen –, könnte das dem IFR Anlass geben, Sheikh Mansours Eignung als Eigentümer separat zu überprüfen.
Der entscheidende Punkt ist dann:
Premier-League-Urteil → mögliche IFR-Prüfung des Eigentümers → Mansour wird eventuell als „unsuitable owner“ eingestuft → dann MUSS der IFR seine Entfernung aus der Eigentümerstruktur anordnen.
Zunächst würde Mansour eine Frist bekommen, seine Beteiligung selbst zu verkaufen oder seine Kontrolle vollständig aufzugeben. Der IFR kann währenddessen auch Stimm- und Kontrollrechte einschränken. Weigert er sich, kann der IFR letztlich einen Treuhänder einsetzen, der die Beteiligung an einen vom Regulator akzeptierten Käufer verkauft.
Das wäre keine entschädigungslose Enteignung: Mansour würde grundsätzlich den Verkaufserlös erhalten. Es wäre aber ein gesetzlich erzwungener Eigentümerwechsel.
Gerade das Timing macht die Sache interessant: Parallel zum City-Verfahren beginnt erstmals die staatliche Lizenzierung des englischen Profifußballs, und genau dabei können Fragen zur Integrität und Eigentümerstruktur plötzlich unmittelbare regulatorische Folgen bekommen.
Das ist gerade besonders brisant, weil für die Saison 2027/28 erstmals alle Clubs eine IFR-Lizenz benötigen. Das Verfahren läuft bereits an, die formelle Antragsphase beginnt im November 2026. City muss dabei unter anderem seine Eigentümer- und Kontrollstruktur sowie Finanzinformationen offenlegen.
Das Premier-League-Urteil allein führt zwar nicht automatisch zu einem Zwangsverkauf. Sollten die Feststellungen gegen City aber nach der Berufung bestehen bleiben – insbesondere bezüglich falscher Finanzangaben, verdeckter Eigentümerfinanzierung und möglicher Schein-Sponsoringkonstruktionen –, könnte das dem IFR Anlass geben, Sheikh Mansours Eignung als Eigentümer separat zu überprüfen.
Der entscheidende Punkt ist dann:
Premier-League-Urteil → mögliche IFR-Prüfung des Eigentümers → Mansour wird eventuell als „unsuitable owner“ eingestuft → dann MUSS der IFR seine Entfernung aus der Eigentümerstruktur anordnen.
Zunächst würde Mansour eine Frist bekommen, seine Beteiligung selbst zu verkaufen oder seine Kontrolle vollständig aufzugeben. Der IFR kann währenddessen auch Stimm- und Kontrollrechte einschränken. Weigert er sich, kann der IFR letztlich einen Treuhänder einsetzen, der die Beteiligung an einen vom Regulator akzeptierten Käufer verkauft.
Das wäre keine entschädigungslose Enteignung: Mansour würde grundsätzlich den Verkaufserlös erhalten. Es wäre aber ein gesetzlich erzwungener Eigentümerwechsel.
Gerade das Timing macht die Sache interessant: Parallel zum City-Verfahren beginnt erstmals die staatliche Lizenzierung des englischen Profifußballs, und genau dabei können Fragen zur Integrität und Eigentümerstruktur plötzlich unmittelbare regulatorische Folgen bekommen.
Die Sache ist also wesentlich brisanter als viele Medienhäuser es darstellen und ich erwarte eigentlich bei der von City genutzten Taktik, also dem wiederholten beteuern der eigenen Unschuld und dem Verweisen auf eine unwiderlegbare Beweislage, keinerlei Gnade der entsprechenden Gremien. Das ist wie bei einer Privatperson vor Gericht. Entweder sie wird Freigesprochen oder sie bekommt die maximale Strafhärte. Und wenn man sich anschaut wie City agiert hat (wiederholtes und systematisches Vergehen, keine Kooperation, Gaslighting der Öffentlichkeit hinsichtlich Unschuld, ...) dann muss hier ein drakonisches Urteil gesprochen werden.
Ich finde die Prüfung und ggf. Bestrafung gut und richtig. Wenn es Leitlinien gibt, dann muss man sich daran halt, sonst droht Strafe.
Aber mal zur Konkurrenz die jetzt sich schon freut. Wurden die 2 Mrd Transferdefizit nicht gern genommen als Erlöse? Irgendwie auch komisch:/). „Dein Geld ist schmutzig, aber bei der Menge nehme ich es gern“
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