| Geburtsdatum | 30.10.1978 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Schweiz |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | BSC Young Boys |
Gerardo Seoane [Trainer]
06.06.2023 - 16:05 Uhr
15.09.2025 - 19:55 Uhr
Längst überfällig.
Hoffentlich nich zu spät ...
Hoffentlich nich zu spät ...
15.09.2025 - 20:03 Uhr
Vielen Dank, beruflich und privat alles Gute in der Zukunft.
15.09.2025 - 20:04 Uhr
GOTTSEIDANK
15.09.2025 - 20:14 Uhr
Die letzten Monate hat es wirklich wenig Spaß gemacht unsere Borussia anzuschauen. Selten bin ich so enttäuscht aus dem Stadion gelaufen wie nach dem emotionslosen, gefühlt verlorenen, HSV-Spiel. Selten war mir am Ende ein Spiel so egal wie das gegen Bremen.
Beim Stuttgart-Spiel und auch gegen Bremen waren zeitweise gute Ansätze da - Kampfbereitschaft, hier und da ein spritziger Angriff - aber irgendwie glück- und konzeptlos, kein wirklicher Torabschluss, konfuse Defensivarbeit, Wechsel nach Schema-F, auf dem Platz ein wilder Haufen.
Ich glaube, man hätte nach dem spielerischen Aderlass (Plea, Ko, ja auch Weigl und eigentlich ja auch Neuhaus) im Sommer auch einen Trainerwechsel vornehmen müssen. Die letzten Spiele der Vorsaison ließen erahnen, dass da etwas nicht passt. Scheinbar wollte man diese Saison "aussitzen" und dann mal schauen ... klappte halt nicht.
Seoane hat die Umstände mit den Abgängen und Nicht- bzw. späten Verpflichtungen genauso wie die finanzielle Lage des Vereins geschluckt. Leider hat die Mannschaft auf dem Platz nicht geliefert. 3 Spiele ohne Tor, ein Pokalspiel mit einem Tor mehr als ein Fünftligist ... die letzten Spiele vor der Sommerpause waren schon zum Abgewöhnen ... puh ... und jetzt einer statt 9 durchaus möglichen Punkten.
Es hat nicht funktioniert und wurde Zeit.
Ich wünsche ihm wie allen anderen Ex-Trainern alles Gute und Virkus eine gute Wahl beim Neuen!
Beim Stuttgart-Spiel und auch gegen Bremen waren zeitweise gute Ansätze da - Kampfbereitschaft, hier und da ein spritziger Angriff - aber irgendwie glück- und konzeptlos, kein wirklicher Torabschluss, konfuse Defensivarbeit, Wechsel nach Schema-F, auf dem Platz ein wilder Haufen.
Ich glaube, man hätte nach dem spielerischen Aderlass (Plea, Ko, ja auch Weigl und eigentlich ja auch Neuhaus) im Sommer auch einen Trainerwechsel vornehmen müssen. Die letzten Spiele der Vorsaison ließen erahnen, dass da etwas nicht passt. Scheinbar wollte man diese Saison "aussitzen" und dann mal schauen ... klappte halt nicht.
Seoane hat die Umstände mit den Abgängen und Nicht- bzw. späten Verpflichtungen genauso wie die finanzielle Lage des Vereins geschluckt. Leider hat die Mannschaft auf dem Platz nicht geliefert. 3 Spiele ohne Tor, ein Pokalspiel mit einem Tor mehr als ein Fünftligist ... die letzten Spiele vor der Sommerpause waren schon zum Abgewöhnen ... puh ... und jetzt einer statt 9 durchaus möglichen Punkten.
Es hat nicht funktioniert und wurde Zeit.
Ich wünsche ihm wie allen anderen Ex-Trainern alles Gute und Virkus eine gute Wahl beim Neuen!
15.09.2025 - 20:37 Uhr
Alles Gute für deine Zukunft Gerry und danke für deinen Einsatz für unsere Borussia!
Bist immer den "Borussia-Weg" mitgegangen, was wohl oft auch bedeutet hat, dass man sich öffentlich nie beklagt.
Richtige Entscheidung, leider drei, vier Monate zu spät. Es sollte nicht sein...
Bist immer den "Borussia-Weg" mitgegangen, was wohl oft auch bedeutet hat, dass man sich öffentlich nie beklagt.
Richtige Entscheidung, leider drei, vier Monate zu spät. Es sollte nicht sein...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fluchgeburt am 15.09.2025 um 20:37 Uhr bearbeitet
15.09.2025 - 20:46 Uhr
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Danke für diesen sehr angenehmen Beitrag.
Gleichzeitig sachlich und doch auch emotional ohne jedes nachtreten.
Trifft weitgehend auch meine Gefühlslage...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mr_Winterbottom am 15.09.2025 um 20:47 Uhr bearbeitet
15.09.2025 - 21:44 Uhr
Zitat von Mr_Winterbottom
Danke für diesen sehr angenehmen Beitrag.
Gleichzeitig sachlich und doch auch emotional ohne jedes nachtreten.
Trifft weitgehend auch meine Gefühlslage...
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Danke für diesen sehr angenehmen Beitrag.
Gleichzeitig sachlich und doch auch emotional ohne jedes nachtreten.
Trifft weitgehend auch meine Gefühlslage...
Ich schliesse mich an.
Sieht in mir genauso aus ...
16.09.2025 - 00:17 Uhr
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stevo78 am 16.09.2025 um 00:40 Uhr bearbeitet
16.09.2025 - 01:05 Uhr
Zitat von Stevo78
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Das ist für mich völlig unverständlich, unerträglich. Das ist Defätismus, Kapitulation, Duckmäusertum.
Und unsportlich. Sportlich heisst : nach vorne, nach oben zu kommen. An die Spitze. So weit es geht. Um dort zu bleiben.
Ich habe 1965 die Heimspiele auf dem Bökelberg gesehen, erlebt …. und wir waren Bundesliga, erstklassig.
Und haben diesen Status bis heute – mit zwei ordentlichen Dellen – verteidigt. Wir haben – auch in Europa – immer noch einen Namen. Und sei es nur als kleines gallisches Dorf.
Und dieses Standing soll aufgegeben werden, damit es wieder gegen Tradition in zweiter Liga gehen darf oder soll ? Geht es noch ? Warum nicht (weiter zurück) in die 3. Liga ? Da spielen doch eine Alemannia … 1860 …. RWE … MSV …. supi !!!
Vielleicht versuchst du ja noch mal, deinen ganz persönlichen Fatalismus gegenüber der insgesamten, keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation in den Griff zu bekommen.
In der Verbindung mit einer immer noch existierenden Borussia. In der 1. BuLi.
16.09.2025 - 01:32 Uhr
Zitat von Daikey1900
Das ist für mich völlig unverständlich, unerträglich. Das ist Defätismus, Kapitulation, Duckmäusertum.
Und unsportlich. Sportlich heisst : nach vorne, nach oben zu kommen. An die Spitze. So weit es geht. Um dort zu bleiben.
Ich habe 1965 die Heimspiele auf dem Bökelberg gesehen, erlebt …. und wir waren Bundesliga, erstklassig.
Und haben diesen Status bis heute – mit zwei ordentlichen Dellen – verteidigt. Wir haben – auch in Europa – immer noch einen Namen. Und sei es nur als kleines gallisches Dorf.
Und dieses Standing soll aufgegeben werden, damit es wieder gegen Tradition in zweiter Liga gehen darf oder soll ? Geht es noch ? Warum nicht (weiter zurück) in die 3. Liga ? Da spielen doch eine Alemannia … 1860 …. RWE … MSV …. supi !!!
Vielleicht versuchst du ja noch mal, deinen ganz persönlichen Fatalismus gegenüber der insgesamten, keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation in den Griff zu bekommen.
In der Verbindung mit einer immer noch existierenden Borussia. In der 1. BuLi.
Zitat von Stevo78
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Zitat von Superfohlen007
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Es überrascht nach gestern nicht mehr wirklich, dass Seoane nun gehen muss - und wenn man mich fragt, was ich dabei fühle, kommt das dem großen Nichts schon sehr nahe. Einerseits, weil ich Seoane als Typen immer sehr nett fand, er es zugleich aber nie geschafft hat, mich für ihn zu begeistern. Es hat mich nie gestört, dass er bei uns Trainer war, ich hatte nie den Eindruck, mit ihm eine völlige Nulpe auf der Bank sitzen zu haben, aber eben auch nie den Eindruck, mit ihm einen wirklich starken Trainer zu haben - oder einen, der besonders gut (oder schlecht) zu unserem Verein passt.
Wenn man es gut mit ihm meint, kann man sagen, dass er ein großer Pragmatiker nach den beiden eher dogmatisch wirkenden Hütter und Farke war. Jemand, der sich dem Verein untergeordnet hat, sein Ego nie allzu sehr nach außen gekehrt hat und sich mit den teils schwierigen Gegebenheiten arrangiert hat.
Wenn man es böse mit ihm meint, kann man ihn auch als aalglattes Fähnchen im Wind bezeichnen, der kaum eine eigene Identität hatte und nicht einmal versucht hat, hier irgendwas Großes aufzubauen. Sah man ihn sprechen, hörte man immerzu Erwartbares und Langweiliges, was irgendwie passte und oft doch kräftig mit Weichspüler zugesetzt wurde.
Und auch nach gut zwei Jahren bei uns fällt es mir schwer, ihn wirklich einzuordnen und mich zu entscheiden, ob ich es eher gut oder schlecht mit ihm meinen möchte.
Andererseits fühle ich aber auch das große Nichts, weil mir nichts Hoffnung auf wirklich nachhaltige Besserung macht. Jetzt muss dann halt mal wieder der Trainer daran glauben, aber die inspirationslos und bräsig dahinwurschtelnde restliche Vereinsführung scheint ja offenbar auch diesmal wieder einfach heiter weiterzuwurschteln. Der schlechte Saisonstart störte den gemütlichen Stillstand, so wirkt das gerade alles auf mich - insbesondere in Kombination mit der grundarmen Selbstzufriedenheit, die von unseren Vereinsoberen noch vor wenigen Wochen zu hören war.
Mir fehlt da jeder Plan, jedes Ziel, jede Vision. Und deshalb kann ich letztlich diese Trainerentlassung hinnehmen und nachvollziehen, aber wenn das wirklich alles ist, was sich diesmal bei uns tut, dann halte ich das auch nur für ein Ablenkungsmanöver, damit hoffentlich möglichst wenige das große Ganze hinterfragen.
Die einzige Hoffnung, die ich in meiner Naivität noch minimal verspüre: Vielleicht kommt die "große Idee" ja durch Zufall durch den neuen Trainer, nach der wir so dürsten. Aber wäre sie überhaupt gewollt? Ich glaube ehrlich gesagt nicht.
Seoane wünsche ich alles Gute für die Zukunft. Ich habe keinen Grund, ihm etwas Schlechtes zu wünschen.
Fohlen
Ich kann den Post sehr gut nachvollziehen, wobei meine Leere über die Corona Zeit und allem, was danach folgte, entstanden und gewachsen ist. Verantwortlich für diese Leere ist sicherlich auch die Farce um die Abgänge von Rose und vor allen Dingen Eberl, was doch einiges bei mir persönlich kaputt gemacht hat. Mir war aber immer bewusst, dass das auch das nur Symptome des eigentlichen Problems sind.
Hauptverantwortlich ist das System Profifußball, das sich während der Coronazeit in seiner übelsten Form offenbarte. Nach der Coronazeit ging es nicht nur so weiter, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer.
Und die große Idee, von der du sprichst, kann nur unfassbar viel Geld sein, für alles andere fehlt mir persönlich mittlerweile die Phantasie. Und unfassbar viel Geld bekommt man nur durch externe Investoren.
Wir sind nicht grö0er als Schalke, Köln, HSV, Stuttgart, Bremen und zig andere Traditionsvereine, denen es seit 2010 deutlich schlechter ging als uns. Jetzt gehen wir den "normalen", den ähnlichen Weg dieser Vereine innerhalb der letzten 15 Jahre. Personalwechsel an der Spitze werden nicht zum Erfolg führen. Diese ständigen Personlawechsel haben die oben gennanten Vereine hinter sich mit katastrophalen Auswirkungen.
Will ich persönlich einen Investor bei uns sehen (ich bin seit gut 20 Jahren Mitglied der Borussia, dieser Verein liegt mir bis heute am Herzen)? Nein, definitiv nicht. Ändert das irgendwas an meiner Analyse? Nein, ebenfalls nicht. Halte ich die Demission von Seoane für einen sportlichen Fehler? Auch nicht. Glaube ich, dass es durch einen neuen Trainer fundamental besser wird? Nö.
Und ja, genau deshalb teile ich diese innere Leere. Das liegt aber weder an Seoane, noch an Virkus oder an Bonhoff. Auch nicht an der Mannschaft, an den Spielern oder uns Fans, das ist mein ganz persönlicher Fatalismus gegenüber der insgesamten keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation, die man seit 20 Jahren hat kommen sehen, und die jetzt allgegenwärtig ist.
Meine persönliche Konsequenz: Auch die 2. Liga hat viel zu bieten, ich würde mich freuen, mal wieder gegen Schalke, Kaiserslauten, Hannover und Co. ins Stadion zu gehen und hätte da genauso viel Spaß dran wie in Liga 1. Mehr kann ich eh nicht tun.
Das ist für mich völlig unverständlich, unerträglich. Das ist Defätismus, Kapitulation, Duckmäusertum.
Und unsportlich. Sportlich heisst : nach vorne, nach oben zu kommen. An die Spitze. So weit es geht. Um dort zu bleiben.
Ich habe 1965 die Heimspiele auf dem Bökelberg gesehen, erlebt …. und wir waren Bundesliga, erstklassig.
Und haben diesen Status bis heute – mit zwei ordentlichen Dellen – verteidigt. Wir haben – auch in Europa – immer noch einen Namen. Und sei es nur als kleines gallisches Dorf.
Und dieses Standing soll aufgegeben werden, damit es wieder gegen Tradition in zweiter Liga gehen darf oder soll ? Geht es noch ? Warum nicht (weiter zurück) in die 3. Liga ? Da spielen doch eine Alemannia … 1860 …. RWE … MSV …. supi !!!
Vielleicht versuchst du ja noch mal, deinen ganz persönlichen Fatalismus gegenüber der insgesamten, keinen sportlichen Wettbewerb mehr zulassenden Situation in den Griff zu bekommen.
In der Verbindung mit einer immer noch existierenden Borussia. In der 1. BuLi.
Hallo, unsportlich ist, das es nur noch ums Geld geht, und genau das meinte @stevi78, zumindest habe ich es so verstanden. Ich jedenfalls bin absolut seiner Meinung. Das hindert aber der Mannschaft doch nicht daran zu gewinnen und sportlich das bestmögliche zu erreichen. Und wenn es aus finanziellen Gründen nicht für die 1. Liga reicht, ich bleibe der Borussia auch in der 2. Liga treu. Ich hoffe der Verein bildet Spieler aus um sportlichen Erfolg zu haben und nicht um den größtmöglichen Profit zu erwirtschaften. Grüße
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Schweiz 

