FAQ
10.05.2021 - 23:19 Uhr
Zitat von justalittlethought
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Das ist spannend.
Meiner Meinung nach sind alle Spieler ab 120 Mio zu hoch bewertet, da die Transfers >120 Mio einfach nicht mehr stattfinden.
Seit 5,5 Jahren gab es nur einen Transfer über 120 Mio und das war Enzo Fernandez (von Benfica) für 121 Mio
Danach kommen Grealish (117,5 Mio von Aston Villa), Rice (116,6 Mio von West Ham), Caicedo (116 Mio von Brighton), Bellingham (113 Mio von Dortmund) und Lukaku (113 Mio von Inter) und dann landet man schon bei den kleiner/gleich 95 Mio Transfers.
Gründe dafür sind vor allem, dass die Topspieler bereits bei Topvereinen spielen und dann einfach nicht mehr wechseln.
Bis auf Inter und Dortmund würde ich keinen der genannten abgebenden Vereine als Top 10 Verein ansehen und auch diese beiden Vereine sind im Großen und Ganzen auf Transfer-Erlöse angewiesen.
Spielt ein Spieler bereits bei den Endstationen Bayern, City, Liverpool, Real oder ggf. auch Paris, dann wechseln nur mehr die Spieler, die bei den Vereinen nicht mehr DIE Topspieler sind, oder dann ablösefrei oder mit kurzem Restvertrag.
Barca hat hier eine Sonderrolle aufgrund ihrer Finanzplanungen/-Tricks.
Ja und selbst bei den 90+ Ablösen der letzten 5 Jahre wären dies dann noch Kolo Muani (von Frankfurt), Kane (von Tottenham) oder Antony (von Ajax). Also ebenso kein abgebender Verein aus den Top 10.
Bei 90 Mio findet man dann Neymar, der sich seine Station bei Paris sicherlich anders vorgestellt hat und Paris sich wohl auch mehr von dem Spieler erhofft hat - vor allem in der crunchtime...und Gvardiol von RB, auch kein Top 10 Verein.
Die Marktwerte der Top-Vereine, vor allem der Spieler dann über 120 Mio, sind für mich nur mehr Spielerei und ein Versuch, bereits vorhandene Transfers irgendwie in eine Relation zu bringen.
Und natürlich sind Bellingham, Haaland, Vini und Musiala jetzt mehr Wert als Jack Grealish damals, aber sind diese vermeintlichen Marktwerte wirklich reproduzierbar? Wenn es doch seit über 5 Jahren keine Ablösen mehr über 121 Mio gibt und die Topspieler der Topvereine nicht mehr wechseln?
Zitat von justalittlethought
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Zitat von Savarez03
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Zitat von justalittlethought
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Danke für die Info. Das ist gut, dass es diese Abstimmung gibt.
Ich hatte mich halt gewundert, weil ich die extrem hohen Marktwerte von 200 Mio oder leicht darunter für kaum (re-)produzierbar halte. Aber vielleicht täusche ich mich da auch und es gäbe Interessenten in dieser Größenordnung und nur kein interesse der ganz großen Vereine, bei denen diese Spieler spielen, ihre Stars für diese oder sogar höhere Summen abzugeben. Von wegen Ende der Nahrungskette. Aber im Zeitalter von FFP und entsprechenden ähnlichen verwandten Regelungen in England, Spanien und anderswo bin ich da eher skeptisch, ob irgendjemand wirklich so hoch gehen würde/könnte.
Zitat von justalittlethought
Danke für die Info. Das ist gut, dass es diese Abstimmung gibt.
Ich hatte mich halt gewundert, weil ich die extrem hohen Marktwerte von 200 Mio oder leicht darunter für kaum (re-)produzierbar halte. Aber vielleicht täusche ich mich da auch und es gäbe Interessenten in dieser Größenordnung und nur kein interesse der ganz großen Vereine, bei denen diese Spieler spielen, ihre Stars für diese oder sogar höhere Summen abzugeben. Von wegen Ende der Nahrungskette. Aber im Zeitalter von FFP und entsprechenden ähnlichen verwandten Regelungen in England, Spanien und anderswo bin ich da eher skeptisch, ob irgendjemand wirklich so hoch gehen würde/könnte.
Zitat von Savarez03
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Zitat von justalittlethought
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Danke für die Info. Das ist gut, dass es diese Abstimmung gibt.
Ich hatte mich halt gewundert, weil ich die extrem hohen Marktwerte von 200 Mio oder leicht darunter für kaum (re-)produzierbar halte. Aber vielleicht täusche ich mich da auch und es gäbe Interessenten in dieser Größenordnung und nur kein interesse der ganz großen Vereine, bei denen diese Spieler spielen, ihre Stars für diese oder sogar höhere Summen abzugeben. Von wegen Ende der Nahrungskette. Aber im Zeitalter von FFP und entsprechenden ähnlichen verwandten Regelungen in England, Spanien und anderswo bin ich da eher skeptisch, ob irgendjemand wirklich so hoch gehen würde/könnte.
Ich bin der Überzeugung, dass die 200 Mio. Marktwerte für die Spitze absolut gerechtfertigt sind (ob Haaland da jetzt stehen müsste, ist natürlich diskutabel). Und natürlich können sich diese Spieler nur die absoluten Top-Clubs leisten, daher ist die Reproduzierbarkeit unter dem Aspekt der Quantität von Haus aus gering.
Für meinen Teil würde ich die Definition der Reproduzierbarkeit auf ihren Kern zurückführen. Der Begriff wird als Hilfsmittel genutzt, um insbesondere situative Rahmenparameter bei den Transfers zu thematisieren.
Wenn also ein reicher Club* kurz vor Ende einer Transferphase wegen Verletzung/Missplanung, etc. Torschlusspanik bekommt und aufgrund der Drucksituation überbezahlt, haben wir mit der Reproduzierbarkeit die nötige Reflexionsfläche, um die Situation auf Bereinigungen zu analysieren. Dabei hilft uns zwar die Denkweise, dass kein anderer Club die Summe annähernd auf den Tisch gelegt hätte, sie klammert aber das m.E. eigentlich zu untersuchende Hauptelement aus, nämlich das der Käufer zeitstabil überbezahlt hat - er ergo in einer anderen Phase der Planung/ anderer Transferperiode mit weniger Druck einen geringeren Reservationspreis aufgerufen hätte.
Würde in dieser Sichtweise nur Real Madrid als wohl momentan umsatzstärkster Club Haaland für 220 Mio. verpflichten wollen, ist die Argumentation, dass sonst kein weiterer Club diese Summe gezahlt hätte, m.E. zu kurz gegriffen. Die Frage müsste aus meiner Sicht eher lauten, würde Real den Spieler auch in einer anderen Periode, zu einem anderen Zeitpunkt zu genau dieser Summe nachfragen. Lautet die Antwort ja, hätten wir einen zeitstabile Reproduzierbarkeit dieses Angebotes, das nicht mit den situativen Rahmenparametern aus der Definition bereinigt werden müsste.
Legt man den Begriff der Reproduzierbarkeit stärker auf die Quantität der Nachfrager aus, so könnte man natürlich zu einem anderen Schluss kommen.
Bei "geringpreisigen" Spielern ist die Anzahl der potenziellen Käuferschaft deutlich größer und die Wahrscheinlichkeit, dass von mehreren Vereinen, die sich den Spieler leisten können, Angebote kolportiert werden, deutlich höher als bei Spielern, die sich nur ein erlesener Kreis leisten kann. Ich lehne die Überbetonung der Quantität aber daher ab, da wir in Spitzenpreissegemten wie Yachten oder Werken von Kunstikonen immer einen verknappten Käuferpreis haben, die wie bei Top-Stars sehr spezifisch sind. Die Expertisen der Sachverständigen werden m.E. daher auch nicht darauf abzielen, die Reservationspreise Nr 5, 6 und 7 zu antizipieren, sondern nur die Spitze.
Das Dilemma was wir bei Top-Transfers, die monetäres Neuland betreten, haben, ist ja die Mutmaßung, dass diese Spitzenpreise Ausnahmen sind. Daher würde es natürlich helfen, die Reservationspreise von Spitzenclub 2,3,4 auch zu kennen, um hier zu prüfen, ob die Abstände stimmig sind. Da wir eben selten die Situation identischen bedarf des erlesenen Kreises zu erleben, gibt es in meiner Betrachtungsweise das Hilfsmittel sich die Relation von Umsätzen zu Kaufpreisen anzusehen.
Wenn ich die These vertrete, dass wir eine relativ konstante Kostenproportionalität im Fußball haben, kann ich die Umsätz-Kaufpreis-Relation zu historischen Transfers ziehen und bekomme so ein gutes Bild, was Vereine in der Vergangenheit für Spitzenspieler gemessen an prozentualem Umsatz bereit zu zahlen waren und was daher an Ablösesummen heute möglich ist.
Wenn wir weiter resümieren, dass Real 09/10 einen Umsatz von rund 438 Mio. erwirtschaftet hat und 258 Mio. (mit einem Saldo von - 170 Mio.) auf dem Transfermarkt ausgegeben hat, dann fällt es mir nicht schwer zu antizipieren, dass die 200 Mio. Schallmauer auch mit FFP genauso wieder fallen kann (auch diese Saison haben 3 Pl-Clubs mehr als 200 Mio. auf dem Transfermarkt ausgegeben, der Anual Report von Deloitte zeigt in der PL zudem Zuwächse in allen drei Haupteinnahmeströmen), wie die 100 Mio. Marke dies am Anfang erst sehr sporadisch und dann immer häufiger vorgemacht hat. Voraussetzung für diese Rechnung dafür bleibt natürlich, dass die Umsätze sich weiter steigern, aber danach sieht es nach den momentanen Kennzahlen weiter aus.
Nach Bale hat es 3 Jahre gedauert bis der nächste 100 Mio. Transfer getätigt wurde, danach ist die Marke fast jedes Jahr gefallen. Aktuell haben wir natürlich auch den Trend, dass viele Transfers mit einem erheblichen teil an Boni ablaufen, die natürlich beachtet und gewichtet werden müssen. Bellingham kostet 128 Mio. mit Boni, die von der Erfüllungswahrscheinlichekit als sicher galten, dazu noch 5 Mio. die schwerer zu erreichen waren, was am Ende bis zu 133 Mio. sind. Bei Caicedo ist es ähnlich, wenngleich die genauen Bonispezifikationen nicht mehr auffindbar sind, zudem hat man sich hier eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert, die grundsätzlich beachtet werden sollte "A sell-on clause will also form part of the deal, which is believed to be the key element Brighton wanted before agreeing to let him speak to Chelsea".
Bei Rice sind es am Ende 121 Mio. wenn er jedes Jahr 60 % an Einsätzen erreicht und Arsenal sich für die CL qualifiziert, ansonsten je 1 Mio. weniger.
Bei Kane ist man m.E. auch schon sehr sicher über den 100 Mio., für Hoeneß blieb man unter den 100 Mio. und zahlte nach den letzten englischen Berichten rund 98 Mio. an Fixablöse ("£86 million", die mit Boni dann in der vergangenen Saison schnell über die 100 Mio. gestiegen ist.
Das Ausbleiben der 100-Marke in dieser Periode hat eher mit der Angebot-Bedarfs-Konstellation als mit der prinzipiellen Nachfrage zu tun. Wenn der Reservationspreis der "besitzenden" Vereine so viel höher ist, sehen wir natürlich die Transfers nicht, aber daraus zu schließen, dass die Potenz für regelmäßige 150 Mio. + weg ist, kann man nicht und hier würde ich der Meinung von Zwerkules entschieden widersprechen.
Das zeigt uns dann das verdichtete Marktgeschehen auf den hinteren Plätzen, wie im letzten Jahr wird man nach diesem Wintertransferfenster wieder über 250 Transfers über 10 Mio. attestieren, diesen Wert konnte man vor 23/24 noch nie erzielen, analog sieht es bei den 40 Mio. Transfers aus, die 22/23 das erste mal häufiger als 28 mal (das ist der aktuelle TP-Stand 24/25) auftraten. Ab da an geht es summentechnisch eher um den situativen Bedarf und die Verfügbarkeit, welche sehr stark oszillieren können. gerade bei der Verfügbarkeit gehe ich mit Zwerkules mit, die ist bei Topspielern bei Spitzenclubs unter 30 Jahren eher mau. Mit einer AK von z.B. Musiala könnte sich das alsbald ändern. Wirtz ist natürlich auch spannend zu verfolgen.
Abschießend zum Thema Reproduzierbarkeit: Mehrere Angebote sind natürlich immer ein guter Indikator, aber wenn wir ehrlich sind, liegen uns diese Daten von mehren glaubhaft kolportierten Angeboten eher selten als regelmäßig bei Transfers vor und sind insbesondere bei Spitzenspielern sehr selten.
* für mich sind hier nur native Marktteilnehmer relevant. Darunter verstehe ich Clubs, die ihre Einnahmen aus ihrem sportlichen Umfeld heraus erschaffen und nicht durch Konstrukte, die primär von "außen" finanziert werden. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sie durch diese Starthilfe irgendwann (wieder) zu nativen Marktteilnehmern werden können, sobald die externen Geldmittel eingestellt werden.
Zitat von Soyen
Ich bin der Überzeugung, dass die 200 Mio. Marktwerte für die Spitze absolut gerechtfertigt sind (ob Haaland da jetzt stehen müsste, ist natürlich diskutabel). Und natürlich können sich diese Spieler nur die absoluten Top-Clubs leisten, daher ist die Reproduzierbarkeit unter dem Aspekt der Quantität von Haus aus gering.
Für meinen Teil würde ich die Definition der Reproduzierbarkeit auf ihren Kern zurückführen. Der Begriff wird als Hilfsmittel genutzt, um insbesondere situative Rahmenparameter bei den Transfers zu thematisieren.
Wenn also ein reicher Club* kurz vor Ende einer Transferphase wegen Verletzung/Missplanung, etc. Torschlusspanik bekommt und aufgrund der Drucksituation überbezahlt, haben wir mit der Reproduzierbarkeit die nötige Reflexionsfläche, um die Situation auf Bereinigungen zu analysieren. Dabei hilft uns zwar die Denkweise, dass kein anderer Club die Summe annähernd auf den Tisch gelegt hätte, sie klammert aber das m.E. eigentlich zu untersuchende Hauptelement aus, nämlich das der Käufer zeitstabil überbezahlt hat - er ergo in einer anderen Phase der Planung/ anderer Transferperiode mit weniger Druck einen geringeren Reservationspreis aufgerufen hätte.
Würde in dieser Sichtweise nur Real Madrid als wohl momentan umsatzstärkster Club Haaland für 220 Mio. verpflichten wollen, ist die Argumentation, dass sonst kein weiterer Club diese Summe gezahlt hätte, m.E. zu kurz gegriffen. Die Frage müsste aus meiner Sicht eher lauten, würde Real den Spieler auch in einer anderen Periode, zu einem anderen Zeitpunkt zu genau dieser Summe nachfragen. Lautet die Antwort ja, hätten wir einen zeitstabile Reproduzierbarkeit dieses Angebotes, das nicht mit den situativen Rahmenparametern aus der Definition bereinigt werden müsste.
Legt man den Begriff der Reproduzierbarkeit stärker auf die Quantität der Nachfrager aus, so könnte man natürlich zu einem anderen Schluss kommen.
Bei "geringpreisigen" Spielern ist die Anzahl der potenziellen Käuferschaft deutlich größer und die Wahrscheinlichkeit, dass von mehreren Vereinen, die sich den Spieler leisten können, Angebote kolportiert werden, deutlich höher als bei Spielern, die sich nur ein erlesener Kreis leisten kann. Ich lehne die Überbetonung der Quantität aber daher ab, da wir in Spitzenpreissegemten wie Yachten oder Werken von Kunstikonen immer einen verknappten Käuferpreis haben, die wie bei Top-Stars sehr spezifisch sind. Die Expertisen der Sachverständigen werden m.E. daher auch nicht darauf abzielen, die Reservationspreise Nr 5, 6 und 7 zu antizipieren, sondern nur die Spitze.
Das Dilemma was wir bei Top-Transfers, die monetäres Neuland betreten, haben, ist ja die Mutmaßung, dass diese Spitzenpreise Ausnahmen sind. Daher würde es natürlich helfen, die Reservationspreise von Spitzenclub 2,3,4 auch zu kennen, um hier zu prüfen, ob die Abstände stimmig sind. Da wir eben selten die Situation identischen bedarf des erlesenen Kreises zu erleben, gibt es in meiner Betrachtungsweise das Hilfsmittel sich die Relation von Umsätzen zu Kaufpreisen anzusehen.
Wenn ich die These vertrete, dass wir eine relativ konstante Kostenproportionalität im Fußball haben, kann ich die Umsätz-Kaufpreis-Relation zu historischen Transfers ziehen und bekomme so ein gutes Bild, was Vereine in der Vergangenheit für Spitzenspieler gemessen an prozentualem Umsatz bereit zu zahlen waren und was daher an Ablösesummen heute möglich ist.
Wenn wir weiter resümieren, dass Real 09/10 einen Umsatz von rund 438 Mio. erwirtschaftet hat und 258 Mio. (mit einem Saldo von - 170 Mio.) auf dem Transfermarkt ausgegeben hat, dann fällt es mir nicht schwer zu antizipieren, dass die 200 Mio. Schallmauer auch mit FFP genauso wieder fallen kann (auch diese Saison haben 3 Pl-Clubs mehr als 200 Mio. auf dem Transfermarkt ausgegeben, der Anual Report von Deloitte zeigt in der PL zudem Zuwächse in allen drei Haupteinnahmeströmen), wie die 100 Mio. Marke dies am Anfang erst sehr sporadisch und dann immer häufiger vorgemacht hat. Voraussetzung für diese Rechnung dafür bleibt natürlich, dass die Umsätze sich weiter steigern, aber danach sieht es nach den momentanen Kennzahlen weiter aus.
Nach Bale hat es 3 Jahre gedauert bis der nächste 100 Mio. Transfer getätigt wurde, danach ist die Marke fast jedes Jahr gefallen. Aktuell haben wir natürlich auch den Trend, dass viele Transfers mit einem erheblichen teil an Boni ablaufen, die natürlich beachtet und gewichtet werden müssen. Bellingham kostet 128 Mio. mit Boni, die von der Erfüllungswahrscheinlichekit als sicher galten, dazu noch 5 Mio. die schwerer zu erreichen waren, was am Ende bis zu 133 Mio. sind. Bei Caicedo ist es ähnlich, wenngleich die genauen Bonispezifikationen nicht mehr auffindbar sind, zudem hat man sich hier eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert, die grundsätzlich beachtet werden sollte "A sell-on clause will also form part of the deal, which is believed to be the key element Brighton wanted before agreeing to let him speak to Chelsea".
Bei Rice sind es am Ende 121 Mio. wenn er jedes Jahr 60 % an Einsätzen erreicht und Arsenal sich für die CL qualifiziert, ansonsten je 1 Mio. weniger.
Bei Kane ist man m.E. auch schon sehr sicher über den 100 Mio., für Hoeneß blieb man unter den 100 Mio. und zahlte nach den letzten englischen Berichten rund 98 Mio. an Fixablöse ("£86 million", die mit Boni dann in der vergangenen Saison schnell über die 100 Mio. gestiegen ist.
Das Ausbleiben der 100-Marke in dieser Periode hat eher mit der Angebot-Bedarfs-Konstellation als mit der prinzipiellen Nachfrage zu tun. Wenn der Reservationspreis der "besitzenden" Vereine so viel höher ist, sehen wir natürlich die Transfers nicht, aber daraus zu schließen, dass die Potenz für regelmäßige 150 Mio. + weg ist, kann man nicht und hier würde ich der Meinung von Zwerkules entschieden widersprechen.
Das zeigt uns dann das verdichtete Marktgeschehen auf den hinteren Plätzen, wie im letzten Jahr wird man nach diesem Wintertransferfenster wieder über 250 Transfers über 10 Mio. attestieren, diesen Wert konnte man vor 23/24 noch nie erzielen, analog sieht es bei den 40 Mio. Transfers aus, die 22/23 das erste mal häufiger als 28 mal (das ist der aktuelle TP-Stand 24/25) auftraten. Ab da an geht es summentechnisch eher um den situativen Bedarf und die Verfügbarkeit, welche sehr stark oszillieren können. gerade bei der Verfügbarkeit gehe ich mit Zwerkules mit, die ist bei Topspielern bei Spitzenclubs unter 30 Jahren eher mau. Mit einer AK von z.B. Musiala könnte sich das alsbald ändern. Wirtz ist natürlich auch spannend zu verfolgen.
Abschießend zum Thema Reproduzierbarkeit: Mehrere Angebote sind natürlich immer ein guter Indikator, aber wenn wir ehrlich sind, liegen uns diese Daten von mehren glaubhaft kolportierten Angeboten eher selten als regelmäßig bei Transfers vor und sind insbesondere bei Spitzenspielern sehr selten.
* für mich sind hier nur native Marktteilnehmer relevant. Darunter verstehe ich Clubs, die ihre Einnahmen aus ihrem sportlichen Umfeld heraus erschaffen und nicht durch Konstrukte, die primär von "außen" finanziert werden. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sie durch diese Starthilfe irgendwann (wieder) zu nativen Marktteilnehmern werden können, sobald die externen Geldmittel eingestellt werden.
Zitat von justalittlethought
Danke für die Info. Das ist gut, dass es diese Abstimmung gibt.
Ich hatte mich halt gewundert, weil ich die extrem hohen Marktwerte von 200 Mio oder leicht darunter für kaum (re-)produzierbar halte. Aber vielleicht täusche ich mich da auch und es gäbe Interessenten in dieser Größenordnung und nur kein interesse der ganz großen Vereine, bei denen diese Spieler spielen, ihre Stars für diese oder sogar höhere Summen abzugeben. Von wegen Ende der Nahrungskette. Aber im Zeitalter von FFP und entsprechenden ähnlichen verwandten Regelungen in England, Spanien und anderswo bin ich da eher skeptisch, ob irgendjemand wirklich so hoch gehen würde/könnte.
Zitat von Savarez03
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Zitat von justalittlethought
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Mich würde mal ein Thema zu den Topmarktwerten interessieren, dass wir in einigen Threads schon hatten.
Da liegen Wirtz und Musiala ja jetzt bei 140 Mio. Und die Topleute in anderen Ligen bei 200 Mio.
Und ich bin da sehr hin- und hergerissen zwischen 2 Punkten.
1. Man kann bei weiterhin sehr guter Leistung und Markinteresse sicherlich (etwa im Vergleich zu Foden/Saka) für einen noch höheren MW argumentieren als 140 Mio.
2. Auf der anderen Seite hat es seit Neymar und Mbappe zu PSG (und das war ja bevor das FFP etwas Zähne bekam) keine so hohen Transfersummen mehr gegeben. Speziell die PL als finanzstärkste Liga wird mit sehr hohen Transfersummen Schwierigkeiten haben, denn man darf ja laut Profit and Sustainability Rules in 3 Jahren maximal 105 Mio Euro ( + 17,5 Mio) Transferminus machen, Klar, es gibt ein paar buchhalterische Tricks (Chelsea), aber die Grenzen sind gesetzt.
Bislang sind die Grenzen ja hinter Mbappe und Neymar bei etwa 130 Mio Euro gewesen und ich bezweifle, dass wir viel höhere Transfers sehen werden (vielleicht noch 140 oder 150 Mio, aber 200 würden mich schon sehr überraschen).
Wie geht ihr damit um? Speziell, wenn die anderen Topligen für Vergleichsspieler in MW-Sphären vorstoßen, in denen es seit Jahren keinen Transfer mehr gegeben hat. Orientiert ihr Euch dann an Vergleichsspielern und lasst die de facto-Obergrenze der letzten Jahre außer acht? Oder orientiert ihr euch eher an derde facto-Obergrenze, zu denen es maximale Transfererlöse gab und lasst die Vergleichsspieler aus anderen Ligen ggf. MW-mäßig wegziehen? Oder gibt es diesbezüglich eine Abstimmung zwischen den Topligen? Wie sieht die aus?
Es gibt eine internationale Abstimmung, allein um zu verhindern, dass die eine Liga hoch mit ihren Top-Spielern geht und die andere Liga runter. Dies findet immer im Spitzensegment statt, nicht in der breiten Masse und dennoch ist die Liste der Spieler nicht klein, da es einerseits nach Position, andererseits aber auch nach dem Alter gestaffelt ist.
Da kann es dann punktuell Änderungen geben, z.B. Spieler erleidet einen KBR oder ein Transfer bahnt sich an, gleichzeitig hat man eine sehr gute Tendenz und weiß in welche Richtung es geht und kann dementsprechend handeln.
Danke für die Info. Das ist gut, dass es diese Abstimmung gibt.
Ich hatte mich halt gewundert, weil ich die extrem hohen Marktwerte von 200 Mio oder leicht darunter für kaum (re-)produzierbar halte. Aber vielleicht täusche ich mich da auch und es gäbe Interessenten in dieser Größenordnung und nur kein interesse der ganz großen Vereine, bei denen diese Spieler spielen, ihre Stars für diese oder sogar höhere Summen abzugeben. Von wegen Ende der Nahrungskette. Aber im Zeitalter von FFP und entsprechenden ähnlichen verwandten Regelungen in England, Spanien und anderswo bin ich da eher skeptisch, ob irgendjemand wirklich so hoch gehen würde/könnte.
Ich bin der Überzeugung, dass die 200 Mio. Marktwerte für die Spitze absolut gerechtfertigt sind (ob Haaland da jetzt stehen müsste, ist natürlich diskutabel). Und natürlich können sich diese Spieler nur die absoluten Top-Clubs leisten, daher ist die Reproduzierbarkeit unter dem Aspekt der Quantität von Haus aus gering.
Für meinen Teil würde ich die Definition der Reproduzierbarkeit auf ihren Kern zurückführen. Der Begriff wird als Hilfsmittel genutzt, um insbesondere situative Rahmenparameter bei den Transfers zu thematisieren.
Wenn also ein reicher Club* kurz vor Ende einer Transferphase wegen Verletzung/Missplanung, etc. Torschlusspanik bekommt und aufgrund der Drucksituation überbezahlt, haben wir mit der Reproduzierbarkeit die nötige Reflexionsfläche, um die Situation auf Bereinigungen zu analysieren. Dabei hilft uns zwar die Denkweise, dass kein anderer Club die Summe annähernd auf den Tisch gelegt hätte, sie klammert aber das m.E. eigentlich zu untersuchende Hauptelement aus, nämlich das der Käufer zeitstabil überbezahlt hat - er ergo in einer anderen Phase der Planung/ anderer Transferperiode mit weniger Druck einen geringeren Reservationspreis aufgerufen hätte.
Würde in dieser Sichtweise nur Real Madrid als wohl momentan umsatzstärkster Club Haaland für 220 Mio. verpflichten wollen, ist die Argumentation, dass sonst kein weiterer Club diese Summe gezahlt hätte, m.E. zu kurz gegriffen. Die Frage müsste aus meiner Sicht eher lauten, würde Real den Spieler auch in einer anderen Periode, zu einem anderen Zeitpunkt zu genau dieser Summe nachfragen. Lautet die Antwort ja, hätten wir einen zeitstabile Reproduzierbarkeit dieses Angebotes, das nicht mit den situativen Rahmenparametern aus der Definition bereinigt werden müsste.
Legt man den Begriff der Reproduzierbarkeit stärker auf die Quantität der Nachfrager aus, so könnte man natürlich zu einem anderen Schluss kommen.
Bei "geringpreisigen" Spielern ist die Anzahl der potenziellen Käuferschaft deutlich größer und die Wahrscheinlichkeit, dass von mehreren Vereinen, die sich den Spieler leisten können, Angebote kolportiert werden, deutlich höher als bei Spielern, die sich nur ein erlesener Kreis leisten kann. Ich lehne die Überbetonung der Quantität aber daher ab, da wir in Spitzenpreissegemten wie Yachten oder Werken von Kunstikonen immer einen verknappten Käuferpreis haben, die wie bei Top-Stars sehr spezifisch sind. Die Expertisen der Sachverständigen werden m.E. daher auch nicht darauf abzielen, die Reservationspreise Nr 5, 6 und 7 zu antizipieren, sondern nur die Spitze.
Das Dilemma was wir bei Top-Transfers, die monetäres Neuland betreten, haben, ist ja die Mutmaßung, dass diese Spitzenpreise Ausnahmen sind. Daher würde es natürlich helfen, die Reservationspreise von Spitzenclub 2,3,4 auch zu kennen, um hier zu prüfen, ob die Abstände stimmig sind. Da wir eben selten die Situation identischen bedarf des erlesenen Kreises zu erleben, gibt es in meiner Betrachtungsweise das Hilfsmittel sich die Relation von Umsätzen zu Kaufpreisen anzusehen.
Wenn ich die These vertrete, dass wir eine relativ konstante Kostenproportionalität im Fußball haben, kann ich die Umsätz-Kaufpreis-Relation zu historischen Transfers ziehen und bekomme so ein gutes Bild, was Vereine in der Vergangenheit für Spitzenspieler gemessen an prozentualem Umsatz bereit zu zahlen waren und was daher an Ablösesummen heute möglich ist.
Wenn wir weiter resümieren, dass Real 09/10 einen Umsatz von rund 438 Mio. erwirtschaftet hat und 258 Mio. (mit einem Saldo von - 170 Mio.) auf dem Transfermarkt ausgegeben hat, dann fällt es mir nicht schwer zu antizipieren, dass die 200 Mio. Schallmauer auch mit FFP genauso wieder fallen kann (auch diese Saison haben 3 Pl-Clubs mehr als 200 Mio. auf dem Transfermarkt ausgegeben, der Anual Report von Deloitte zeigt in der PL zudem Zuwächse in allen drei Haupteinnahmeströmen), wie die 100 Mio. Marke dies am Anfang erst sehr sporadisch und dann immer häufiger vorgemacht hat. Voraussetzung für diese Rechnung dafür bleibt natürlich, dass die Umsätze sich weiter steigern, aber danach sieht es nach den momentanen Kennzahlen weiter aus.
Nach Bale hat es 3 Jahre gedauert bis der nächste 100 Mio. Transfer getätigt wurde, danach ist die Marke fast jedes Jahr gefallen. Aktuell haben wir natürlich auch den Trend, dass viele Transfers mit einem erheblichen teil an Boni ablaufen, die natürlich beachtet und gewichtet werden müssen. Bellingham kostet 128 Mio. mit Boni, die von der Erfüllungswahrscheinlichekit als sicher galten, dazu noch 5 Mio. die schwerer zu erreichen waren, was am Ende bis zu 133 Mio. sind. Bei Caicedo ist es ähnlich, wenngleich die genauen Bonispezifikationen nicht mehr auffindbar sind, zudem hat man sich hier eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert, die grundsätzlich beachtet werden sollte "A sell-on clause will also form part of the deal, which is believed to be the key element Brighton wanted before agreeing to let him speak to Chelsea".
Bei Rice sind es am Ende 121 Mio. wenn er jedes Jahr 60 % an Einsätzen erreicht und Arsenal sich für die CL qualifiziert, ansonsten je 1 Mio. weniger.
Bei Kane ist man m.E. auch schon sehr sicher über den 100 Mio., für Hoeneß blieb man unter den 100 Mio. und zahlte nach den letzten englischen Berichten rund 98 Mio. an Fixablöse ("£86 million", die mit Boni dann in der vergangenen Saison schnell über die 100 Mio. gestiegen ist.
Das Ausbleiben der 100-Marke in dieser Periode hat eher mit der Angebot-Bedarfs-Konstellation als mit der prinzipiellen Nachfrage zu tun. Wenn der Reservationspreis der "besitzenden" Vereine so viel höher ist, sehen wir natürlich die Transfers nicht, aber daraus zu schließen, dass die Potenz für regelmäßige 150 Mio. + weg ist, kann man nicht und hier würde ich der Meinung von Zwerkules entschieden widersprechen.
Das zeigt uns dann das verdichtete Marktgeschehen auf den hinteren Plätzen, wie im letzten Jahr wird man nach diesem Wintertransferfenster wieder über 250 Transfers über 10 Mio. attestieren, diesen Wert konnte man vor 23/24 noch nie erzielen, analog sieht es bei den 40 Mio. Transfers aus, die 22/23 das erste mal häufiger als 28 mal (das ist der aktuelle TP-Stand 24/25) auftraten. Ab da an geht es summentechnisch eher um den situativen Bedarf und die Verfügbarkeit, welche sehr stark oszillieren können. gerade bei der Verfügbarkeit gehe ich mit Zwerkules mit, die ist bei Topspielern bei Spitzenclubs unter 30 Jahren eher mau. Mit einer AK von z.B. Musiala könnte sich das alsbald ändern. Wirtz ist natürlich auch spannend zu verfolgen.
Abschießend zum Thema Reproduzierbarkeit: Mehrere Angebote sind natürlich immer ein guter Indikator, aber wenn wir ehrlich sind, liegen uns diese Daten von mehren glaubhaft kolportierten Angeboten eher selten als regelmäßig bei Transfers vor und sind insbesondere bei Spitzenspielern sehr selten.
* für mich sind hier nur native Marktteilnehmer relevant. Darunter verstehe ich Clubs, die ihre Einnahmen aus ihrem sportlichen Umfeld heraus erschaffen und nicht durch Konstrukte, die primär von "außen" finanziert werden. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sie durch diese Starthilfe irgendwann (wieder) zu nativen Marktteilnehmern werden können, sobald die externen Geldmittel eingestellt werden.
Danke für die aufschlussreiche und erhellende Erklärung mit vielen guten Argumenten. Ich muss da mal ein bisschen drüber nachdenken, bevor ich evt. antworte (soll ja manchmal nicht schaden
). Zitat von justalittlethought
Danke für die aufschlussreiche und erhellende Erklärung mit vielen guten Argumenten. Ich muss da mal ein bisschen drüber nachdenken, bevor ich evt. antworte (soll ja manchmal nicht schaden
).
Zitat von Soyen
* für mich sind hier nur native Marktteilnehmer relevant. Darunter verstehe ich Clubs, die ihre Einnahmen aus ihrem sportlichen Umfeld heraus erschaffen und nicht durch Konstrukte, die primär von "außen" finanziert werden. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sie durch diese Starthilfe irgendwann (wieder) zu nativen Marktteilnehmern werden können, sobald die externen Geldmittel eingestellt werden.
* für mich sind hier nur native Marktteilnehmer relevant. Darunter verstehe ich Clubs, die ihre Einnahmen aus ihrem sportlichen Umfeld heraus erschaffen und nicht durch Konstrukte, die primär von "außen" finanziert werden. Was jedoch auch bedeuten kann, dass sie durch diese Starthilfe irgendwann (wieder) zu nativen Marktteilnehmern werden können, sobald die externen Geldmittel eingestellt werden.
Danke für die aufschlussreiche und erhellende Erklärung mit vielen guten Argumenten. Ich muss da mal ein bisschen drüber nachdenken, bevor ich evt. antworte (soll ja manchmal nicht schaden
).Schließe ich mich an, deswegen kürze ich den Post mal ab (zur Übersicht). Ich würde gerne noch eine andere Facette einbringen: Mich würde in dem Zusammenhang interessieren ob "ihr" hier (also in der deutschen MWA) die momentan beiden wertvollsten Spieler (Haaland, Vini Jr) wirklich als "wertvollste" sehen würdet und dann in dem Bereich. Also ganz unabhängig davon dass im Spitzensegment für die besten Spieler der Welt (inklusive Handgeld) solche Summen gezahlt werden können (wenn die Spieler auf dem Markt sind), da sind wir uns einig.
Überspitzt gesagt haben mir die zwei zu große Macken, als das ich sie ganz oben sehen würde.
1. Haaland ist ein reiner Finisher, der abseits dieser (enormen) Qualität aber weit weg vom Spitzenniveau ist. Das hat sich bei City natürlich nochmal intensiviert (weil er es schlicht nicht darf, soll ja die Position halten), aber er war in Dortmund auch kein Kane/Lewandowski
https://fbref.com/en/players/1f44ac21/Erling-Haaland
Hier mal seine Daten
Wann wurde denn zuletzt für einen reinen Abschlussstürmer enorm viel Geld gezahlt?
Die Transferekorde waren eigentlich fast alles Spieler, die dem "Spiel" eine besondere Note verleihen sollten (Neymar, Coutinho, Dembele, Felix, Hazard, Griezmann..)
https://www.transfermarkt.de/statistik/transferrekorde
Da könnte man vielleicht Lukaku reinnehmen (113 Mio), der halt damals im Gesamtpaket ebenfalls einzigartig war.
Higuain für 90 Mio zu Juve, wobei selbst der auch ein sehr ordentlicher Fußballer war. Vlahovic ok. Da sind wir ebenfalls schon unter 100 Mio, also weniger als der Hälfte von Haalands aktuellem Marktwert.
Weiterhin ist der Norweger immer wieder verletzt.
Das gleiche auch sein Marktwertpendant, Vini Jr:
Wir müssen nicht drüber reden, dass das ein absoluter Unterschiedsspieler ist und das seit mehreren Jahren auf höchsten Niveau beweist. Aber ansonsten sind halt auch viele Downs. Der Spieler ist...schwierig in der Handhabung. Wenn es nicht läuft, ist er jedes 2. Spiel an der Grenze zum Platzverweis. Gestern wieder, als er gelb vorbelastet ein dunkelgelbes Foul begeht. Man kann jetzt argumentieren dass er damit durchkommt. Aber bei Ribery damals hat man immer mit den Macken argumentiert bzgl. seines niedrigen Marktwerts, obwohl er meist ebenfalls durchkam. Oder jüngst auch bei Kohr, der halt mit seinen reinen Leistungen (inklusive Vita) niemals bei 2,5 Mio stehen dürfte.
Ich denke z.B. nicht dass die Bayern so viel Geld locker machen würden (wenn sie es hätten und der Spieler verfügbar wäre), ebenso ein Disziplinfanatiker wie Pep bei City.
Dazu sind Vini Jrs. Leistungen in der N11 schwach bis unterirdisch und das halt im Prinzip seit jeher. Mehr gelbe Karten als Tore. Neymar war 19, als er die Scorer von Vini Jr. jetzt hatte in der Selecao.
Apropos Tore/Scorer. Auch da ist Vini im Real-Dress halt nicht überragend, sondern "nur" gut. Er räumt im Schnitt so seine 20-30 Scorer in der Liga ab, in allen Wettbewerben ist er dann meist 35-40. Das ist gut, aber nicht überragend (gerade in Spanien). Und ich hab auch nicht das Gefühl dass er da jetzt erst richtig loslegt. Er scored für Real gut in jedem 2. Spiel, er steht jetzt mit 24,5 Jahren bei 57 LaLiga Toren(191 Einsätze). Messi war im gleichen Alter als er 50 Tore machte, aber halt in einer Saison, nicht in 6,5.
Ist natürlich ein Extrembeispiel (wobei CR7 und Suarez da auch mal rankamen), aber Vini Jr.s Rekord ist bisher bei 30 Scorern in der Liga, das hat ein Salah bereits im Januar überboten, in der Premier League.
Die Analyse kratzt natürlich nur an der Oberfläche, ich erzähl hier auch nichts groß neues.
Aber für mich zeichnen die wertvollsten Spieler der Welt halt aus, dass das unfassbare Komplettpakete waren, die das auch konstant zeigten (bei mehreren Clubs und/oder N11).
So hat man dann auch in den Marktwerten im höheren Alterssegment immer wieder argumentiert. Und die zwei sind aus dem Talentalter raus.
Komplettpakete sind in meinen Augen u.a. Wirtz, Bellingham, Saka, Yamal (jetzt schon) von der jüngeren Generation. Das sind Spieler die funktionieren mit großer Wahrscheinlichkeit bei jedem Club dieser Welt und bringen eine komplette Mannschaft über 90min auf ein neues Level. Da muss man sich dann gar keine Gedanken mehr machen, ob überhaupt jemals ein Engländer bei Real Madrid wirklich funktioniert hat, das gleiche auch mit Kane bei Bayern.
Mbappe hat man bspw. abgewertet. Dem hat man kein halbes Jahr Eingewöhnungszeit in einem neuen Club zugesprochen. 19 Scorer bisher (Vini Jr. 23), ist nur 1,5 Jahre älter. Da reden wir vom Topscorer der Französischen N11 (Platz 3 der ewige Torschützenliste), Weltmeister, Platz 6 der ewige WM-Rekordtorjägerliste, Platz 8 der ewigen CL-Rekordtorjägerliste (9. bei den Scorer), PSGs Rekordtorschütze (+ Scorer)...
Um das mal noch extremer aufzuzeigen (auch weil beide in sehr jungen Jahren schon Profifußball gespielt haben):
Vini Jr. 395 Profispiele, 210 Scorer
Mbappe 482 Profispiele, 507 Scorer
Klar Ligue1, aber er bestätigte diese Scorer ja auch in der CL und der N11. Mbappe ist einfach schon immer ein Ausnahmespieler gewesen, für den bereits mehr als sein aktueller Marktwert nach einer Talentsaison gezahlt wurden.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich weiß wir sind nicht mehr im Jahr 2012 bzgl. Ablösen und es werden auch Monstersummen für eindimensionale Spieler bezahlt. Aber das genau diese beiden Spieler jetzt die Sperrspitze des Fußballmarkts repräsentieren, finde ich schon fragwürdig.
P.S. bzgl. dem Update. Wurde Vini Jr. nicht auf 200 Mio aufgewertet mit der Begründung des Ballon D´Or? Und wurde nicht bei der Wahl (für Rodri) von vielen Seiten eingebracht, dass das Verhalten auch eine Rolle gespielt hat? Also ist es offensichtlich ein Marktwertdowner bei ihm.
Angesichts der letzten Transfers aus der 2. Liga. Muss hier nicht langsam umgedacht werden bei der Marktwertvergabe.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Zitat von Gatwick
Angesichts der letzten Transfers aus der 2. Liga. Muss hier nicht langsam umgedacht werden bei der Marktwertvergabe.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Angesichts der letzten Transfers aus der 2. Liga. Muss hier nicht langsam umgedacht werden bei der Marktwertvergabe.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Endlich haben wir auch die Marktsignale. Das hat uns lange gefehlt. Das zeigt auch die MWA. Gerade bei Jeltsch wurde bis in den Dezember rein Abwertungen gefordert. Bei Tzimas haben sich auch viele am MW von 10 Mio. gestört, gleichwohl wechselt er im Sommer für deutlich mehr als das Doppelte.
Aus unserer Sicht muss man aber auch differenzieren was waren jetzt Transfers, die klassische Deadline-Transfers gewesen wären und was sind Transfers, die unter anderen Umständen in ähnlichen Dimensionen stattgefunden hätten.
Und was auch klar ist, nicht jeder Spieler, der jung ist, ist auch automatisch ein Top-Talent. Spieler wie Jeltsch oder Tzimas sind Ausnahmeerscheinungen, die nicht alltäglich sind. Die sind jetzt auch in Dimensionen vorgestoßen, die es schlicht bislang nicht gab.
Bei Tzimas ist so ziemlich jeder Fan auf der Insel überrascht. Bei ihm passen bisherige Statistik (Liga Griechenland, U21 Griechenland und zweite Liga mit Nürnberg) überhaupt nicht zur Ablöse von 26 Millionen Euro für einen Premier League Spieler zusammen, diese hohe Ablöse wird normalereise für junge Spieler gezahlt, die sich einfach auch schon weiter oben empfohlen haben. Gleich alte gute Talente wechseln für eher die Hälfte, oder weniger. Sehr ungewöhnlich, dass Brigton so hoch gegangen ist, das ist selbst für England ungewöhnlich.
Einige Spieler wie Charalampos Kostoulas, der jünger ist, wird sogar höher eingeschätzt als Tzimas in Griechenland und hat einen kleinen Marktwert von drei Millionen Euro. Oder Kölns Damion Downs, der nur ein Jahr älter wie Tzimas ist, aber die selben Scorerwerte in der selben Liga vorweisen kann, liegt auch nur bei drei Millionen.
Bei Tzimas trieben zwei Dinge den Preis hoch, ein geschickter Agent und der Trainer wollte ihn unbedingt haben und der Klub hatte das nötige Kleingeld. Frankfurt oder Florenz beispielsweise als Interessenten, hätten Stand jetzt keine 26 Millionen Euro für den Spieler ausgegeben.
Jetzt muss der Spieler die Sprünge bis zur Premier League bewältigen, wir werden sehen.
Einige Spieler wie Charalampos Kostoulas, der jünger ist, wird sogar höher eingeschätzt als Tzimas in Griechenland und hat einen kleinen Marktwert von drei Millionen Euro. Oder Kölns Damion Downs, der nur ein Jahr älter wie Tzimas ist, aber die selben Scorerwerte in der selben Liga vorweisen kann, liegt auch nur bei drei Millionen.
Bei Tzimas trieben zwei Dinge den Preis hoch, ein geschickter Agent und der Trainer wollte ihn unbedingt haben und der Klub hatte das nötige Kleingeld. Frankfurt oder Florenz beispielsweise als Interessenten, hätten Stand jetzt keine 26 Millionen Euro für den Spieler ausgegeben.
Jetzt muss der Spieler die Sprünge bis zur Premier League bewältigen, wir werden sehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kermit_der_Frosch am 04.02.2025 um 21:51 Uhr bearbeitet Zitat von Savarez03
Endlich haben wir auch die Marktsignale. Das hat uns lange gefehlt. Das zeigt auch die MWA. Gerade bei Jeltsch wurde bis in den Dezember rein Abwertungen gefordert. Bei Tzimas haben sich auch viele am MW von 10 Mio. gestört, gleichwohl wechselt er im Sommer für deutlich mehr als das Doppelte.
Aus unserer Sicht muss man aber auch differenzieren was waren jetzt Transfers, die klassische Deadline-Transfers gewesen wären und was sind Transfers, die unter anderen Umständen in ähnlichen Dimensionen stattgefunden hätten.
Und was auch klar ist, nicht jeder Spieler, der jung ist, ist auch automatisch ein Top-Talent. Spieler wie Jeltsch oder Tzimas sind Ausnahmeerscheinungen, die nicht alltäglich sind. Die sind jetzt auch in Dimensionen vorgestoßen, die es schlicht bislang nicht gab.
Zitat von Gatwick
Angesichts der letzten Transfers aus der 2. Liga. Muss hier nicht langsam umgedacht werden bei der Marktwertvergabe.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Angesichts der letzten Transfers aus der 2. Liga. Muss hier nicht langsam umgedacht werden bei der Marktwertvergabe.
Urbig für 8,5 Mio + Boni zu Bayern
Ache für 10 Mio nach Como
Tzimas für 25 Mio nach Brighton
Castrop für 6 Mio nach Gladbach
Ich glaube bei den großen Talenten und Stars muss man mittlerweile wesentlich höher ansetzen in der 2. Bundesliga.
Beim nächsten Update müssen da angesichts der Marktsignale einige sehr stark aufgewertet werden.
Endlich haben wir auch die Marktsignale. Das hat uns lange gefehlt. Das zeigt auch die MWA. Gerade bei Jeltsch wurde bis in den Dezember rein Abwertungen gefordert. Bei Tzimas haben sich auch viele am MW von 10 Mio. gestört, gleichwohl wechselt er im Sommer für deutlich mehr als das Doppelte.
Aus unserer Sicht muss man aber auch differenzieren was waren jetzt Transfers, die klassische Deadline-Transfers gewesen wären und was sind Transfers, die unter anderen Umständen in ähnlichen Dimensionen stattgefunden hätten.
Und was auch klar ist, nicht jeder Spieler, der jung ist, ist auch automatisch ein Top-Talent. Spieler wie Jeltsch oder Tzimas sind Ausnahmeerscheinungen, die nicht alltäglich sind. Die sind jetzt auch in Dimensionen vorgestoßen, die es schlicht bislang nicht gab.
Man muss halt auch sagen, das hat sich verändert. Solche Summen wurden lang nur fast nur für Talente bezahlt, die sich schon in den Topligen bewiesen haben.
Ich schließe mich da übrigens ausdrücklich mit ein. Bei Jeltsch hatte ich auch lange gegen eine massive Aufwertung argumentiert, einfach, weil solche Summen für ein Abwehrspieler in Liga 2, egal welchen Talentstatuses noch nie bezahlt wurden. Und jetzt zahlt mein Verein knapp 10 Mio+ Boni.
Wobei es bei gefragten Talenten allgemein nach oben geht. Castrop würde ich als sehr guten Spieler sehen, aber nicht als absolutes Toptalent der Kategorie Uzun, Tsimas, Maza, Jeltsch. Aber der wechselt halt auch für 6 Mio bei einem MW von 3 Mio. Insofern denke ich, muss man bei Zweitligatalenten schon breiter aufwerten, nicht nur bei den wenigen Spielern in der absoluten Toptalentkategorie (z.B. Maza) auch in der Castrop-Kategorie (z.B. Asllani)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justalittlethought am 08.02.2025 um 14:05 Uhr bearbeitet
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