Fanszene
24.02.2013 - 19:40 Uhr
Zitat von GelsenHandy
Ja, eine Szene die dermaßen klare politische Statements abgibt wie die des FC Bayern ist im Fußballkontext klar offen links.
Das heißt natürlich nicht, dass da nur linke Zecken im Block stehen, die den Kapitalismus abschaffen möchten, aber der Grundkonsens in München ist ein anderer (und eben deutlich weiter links) als in den meisten anderen Fanszenen der Fall.
In den meisten "normalen" Fanszenen ist so ein klares Statement gegen Nazis (leider) einfach nicht möglich. Und erst Recht nicht gegen den "Rechtsruck", denn das ist schon sehr politisch.
Zitat von ElPresidente585
Ist jetzt die Frage wer hier Quatsch erzählt. Ball flach halten. Ich bin bei so gut wie jedem Bayern Auswärts- und Heimspiel, kenne mich daher etwas aus. Mit diesem Banner ist man automatisch offen links? Interessant. Soweit sind wir schon.
Zitat von Neckarkrokodil
Was ein Quatsch, vielleicht dein Wunsch, aber im vorletzten Spiel gegen St. Pauli hing noch ein dicker Banner im Bayernblock „Im Stadion und Überall: rechtsruck und Nazis entgegentreten“
Zitat von ElPresidente585
Mit den Tendenzen bei Stuttgart kenn ich mich jetzt weniger aus, aber offen links ist bei Bayern auch nur (noch) ein Bruchteil der Szene. Würde hier also eher keine politische Agenda vermuten.
Zitat von Sososo1893
Man muss es auch nicht gleich übertreiben mit der Kritik und hier Mafia und Konsorten ins Spiel bringen. Das übertreibt entweder das eine maßlos oder verharmlost die andere Gülle zu extrem.
Nichtsdestotrotz ist die ganze Aktion, einfach nur daneben und dumm und ein Schuss ins eigene Bein. Ich frage mich, was die Leute da reitet... Der intelligente Teil der Szene arbeitet an Positionspapieren und durchdachten Stellungnahmen und dann gibt es die Kollegen, die so einen Mist fabrizieren. Ich fand schon den geworfenen Stuhl und das Innenraum betreten einfach nur affig. Warum man hier jetzt die Auseinandersetzung gesucht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mir aber vorstellen, aus welcher Richtung das forciert wurde und kann nur hoffen, dass da nicht noch eine politische Agenda dahinter steckt, gegen die offen linke Bauernszene. Ist auch immer wieder bezeichnend, von wo bei Spielen gegen St.Pauli, die "scheiß St.Pauli" Sprechchöre anlasslos angestimmt werden. Sehe da bei vielen Gruppen bedenkliche Tendenzen.
Zitat von beinschuss12
Das ist ja wunderbar, dass diese Szenen derartige Angelegenheiten intern regeln. Da braucht es offenbar keinen Rechtsstaat, keine Justiz, sprich legislative und judikative Ordnung. Die Hooligans stellen ihre Regeln auf, Missachtungen und Verstöße regelt man im Nachgang selbst. Perfekt. Ein selbstloser Dienst gegenüber einer aufgrund der immensen Arbeitsbelastung überforderten Strafverfolgung. Vielleicht wäre eine Kooperation zwischen den kriminellen Clans, der Mafia und den Rockerbanden (Hells Angels, Bandidos) und der folkloristisch ausgerichteten "Ultra"-Szene sinnvoll.
Offenkundig agiert und strukturiert man sich ähnlich gelagert..
Zitat von Pantherinho
Muss man jetzt auch nicht heißer kochen als es ist. Gewalt ist zu verurteilen und so weiter und die übliche Empörung, welche ohnehin nicht dort ankommt.
Es wurden keine unbeteiligten Personen gefährdet wie es in Dresden der Fall war. Einige Szeneleute werden persönliche Konsequenzen tragen müssen. Die Cannstatter Fanszene kann München Rot aus einigen Gründen so gar nicht ab und das hat man heute mal wieder zum Anlass genommen für einen kurzen Austausch von Nettigkeiten. Sicher nicht der richtige Ort dafür, aber definitiv auch kein Skandal. Die Schwaben sind gewiss keine Kinder von Traurigkeit, aber sie regeln ihre Angelegenheiten doch immer innerhalb der Szenen.
Zitat von st3in
Mir fehlen dafür die Worte und ich habe ja die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Verein da auch mal reagiert.
Kein Wunder fahren andere Städte auch entsprechende vorbeugende Maßnahmen auf, die dann wieder alle betreffen, die einfach nur Fußball sehen und ihre Mannschaft unterstützen wollen...
Quelle: www.spox.com
Dabei hätten Anhänger der Stuttgarter den Münchner Ultras bei deren Treffpunkt am Südkurvenplatz aufgelauert und sie anschließend angegriffen.
....
Die Ultra-Gruppierung 'Commando Cannstatt 1997' teilte mit, dass die Ultraszene das Spiel aufgrund einer "polizeilichen Maßnahme" höchstwahrscheinlich verpassen werde. Einen organisierten Support werde es daher nicht geben.
Ich lass das mal so hier stehen. ....
Die Ultra-Gruppierung 'Commando Cannstatt 1997' teilte mit, dass die Ultraszene das Spiel aufgrund einer "polizeilichen Maßnahme" höchstwahrscheinlich verpassen werde. Einen organisierten Support werde es daher nicht geben.
Mir fehlen dafür die Worte und ich habe ja die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Verein da auch mal reagiert.
Kein Wunder fahren andere Städte auch entsprechende vorbeugende Maßnahmen auf, die dann wieder alle betreffen, die einfach nur Fußball sehen und ihre Mannschaft unterstützen wollen...
Muss man jetzt auch nicht heißer kochen als es ist. Gewalt ist zu verurteilen und so weiter und die übliche Empörung, welche ohnehin nicht dort ankommt.
Es wurden keine unbeteiligten Personen gefährdet wie es in Dresden der Fall war. Einige Szeneleute werden persönliche Konsequenzen tragen müssen. Die Cannstatter Fanszene kann München Rot aus einigen Gründen so gar nicht ab und das hat man heute mal wieder zum Anlass genommen für einen kurzen Austausch von Nettigkeiten. Sicher nicht der richtige Ort dafür, aber definitiv auch kein Skandal. Die Schwaben sind gewiss keine Kinder von Traurigkeit, aber sie regeln ihre Angelegenheiten doch immer innerhalb der Szenen.
Das ist ja wunderbar, dass diese Szenen derartige Angelegenheiten intern regeln. Da braucht es offenbar keinen Rechtsstaat, keine Justiz, sprich legislative und judikative Ordnung. Die Hooligans stellen ihre Regeln auf, Missachtungen und Verstöße regelt man im Nachgang selbst. Perfekt. Ein selbstloser Dienst gegenüber einer aufgrund der immensen Arbeitsbelastung überforderten Strafverfolgung. Vielleicht wäre eine Kooperation zwischen den kriminellen Clans, der Mafia und den Rockerbanden (Hells Angels, Bandidos) und der folkloristisch ausgerichteten "Ultra"-Szene sinnvoll.
Offenkundig agiert und strukturiert man sich ähnlich gelagert..
Man muss es auch nicht gleich übertreiben mit der Kritik und hier Mafia und Konsorten ins Spiel bringen. Das übertreibt entweder das eine maßlos oder verharmlost die andere Gülle zu extrem.
Nichtsdestotrotz ist die ganze Aktion, einfach nur daneben und dumm und ein Schuss ins eigene Bein. Ich frage mich, was die Leute da reitet... Der intelligente Teil der Szene arbeitet an Positionspapieren und durchdachten Stellungnahmen und dann gibt es die Kollegen, die so einen Mist fabrizieren. Ich fand schon den geworfenen Stuhl und das Innenraum betreten einfach nur affig. Warum man hier jetzt die Auseinandersetzung gesucht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mir aber vorstellen, aus welcher Richtung das forciert wurde und kann nur hoffen, dass da nicht noch eine politische Agenda dahinter steckt, gegen die offen linke Bauernszene. Ist auch immer wieder bezeichnend, von wo bei Spielen gegen St.Pauli, die "scheiß St.Pauli" Sprechchöre anlasslos angestimmt werden. Sehe da bei vielen Gruppen bedenkliche Tendenzen.
Mit den Tendenzen bei Stuttgart kenn ich mich jetzt weniger aus, aber offen links ist bei Bayern auch nur (noch) ein Bruchteil der Szene. Würde hier also eher keine politische Agenda vermuten.
Was ein Quatsch, vielleicht dein Wunsch, aber im vorletzten Spiel gegen St. Pauli hing noch ein dicker Banner im Bayernblock „Im Stadion und Überall: rechtsruck und Nazis entgegentreten“
Ist jetzt die Frage wer hier Quatsch erzählt. Ball flach halten. Ich bin bei so gut wie jedem Bayern Auswärts- und Heimspiel, kenne mich daher etwas aus. Mit diesem Banner ist man automatisch offen links? Interessant. Soweit sind wir schon.
Ja, eine Szene die dermaßen klare politische Statements abgibt wie die des FC Bayern ist im Fußballkontext klar offen links.
Das heißt natürlich nicht, dass da nur linke Zecken im Block stehen, die den Kapitalismus abschaffen möchten, aber der Grundkonsens in München ist ein anderer (und eben deutlich weiter links) als in den meisten anderen Fanszenen der Fall.
In den meisten "normalen" Fanszenen ist so ein klares Statement gegen Nazis (leider) einfach nicht möglich. Und erst Recht nicht gegen den "Rechtsruck", denn das ist schon sehr politisch.
Mal ohne dir bei der Einstufung der Bayern Fans groß widersprechen zu wollen. Aber ist die Botschaft wirklich klar links? Also um Nazis und die Rechtsruck im Land abzulehnen muss man nicht weit links stehen.
Zitat von Der_1893
Mal ohne dir bei der Einstufung der Bayern Fans groß widersprechen zu wollen. Aber ist die Botschaft wirklich klar links? Also um Nazis und die Rechtsruck im Land abzulehnen muss man nicht weit links stehen.
Zitat von GelsenHandy
Ja, eine Szene die dermaßen klare politische Statements abgibt wie die des FC Bayern ist im Fußballkontext klar offen links.
Das heißt natürlich nicht, dass da nur linke Zecken im Block stehen, die den Kapitalismus abschaffen möchten, aber der Grundkonsens in München ist ein anderer (und eben deutlich weiter links) als in den meisten anderen Fanszenen der Fall.
In den meisten "normalen" Fanszenen ist so ein klares Statement gegen Nazis (leider) einfach nicht möglich. Und erst Recht nicht gegen den "Rechtsruck", denn das ist schon sehr politisch.
Zitat von ElPresidente585
Ist jetzt die Frage wer hier Quatsch erzählt. Ball flach halten. Ich bin bei so gut wie jedem Bayern Auswärts- und Heimspiel, kenne mich daher etwas aus. Mit diesem Banner ist man automatisch offen links? Interessant. Soweit sind wir schon.
Zitat von Neckarkrokodil
Was ein Quatsch, vielleicht dein Wunsch, aber im vorletzten Spiel gegen St. Pauli hing noch ein dicker Banner im Bayernblock „Im Stadion und Überall: rechtsruck und Nazis entgegentreten“
Zitat von ElPresidente585
Mit den Tendenzen bei Stuttgart kenn ich mich jetzt weniger aus, aber offen links ist bei Bayern auch nur (noch) ein Bruchteil der Szene. Würde hier also eher keine politische Agenda vermuten.
Zitat von Sososo1893
Man muss es auch nicht gleich übertreiben mit der Kritik und hier Mafia und Konsorten ins Spiel bringen. Das übertreibt entweder das eine maßlos oder verharmlost die andere Gülle zu extrem.
Nichtsdestotrotz ist die ganze Aktion, einfach nur daneben und dumm und ein Schuss ins eigene Bein. Ich frage mich, was die Leute da reitet... Der intelligente Teil der Szene arbeitet an Positionspapieren und durchdachten Stellungnahmen und dann gibt es die Kollegen, die so einen Mist fabrizieren. Ich fand schon den geworfenen Stuhl und das Innenraum betreten einfach nur affig. Warum man hier jetzt die Auseinandersetzung gesucht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mir aber vorstellen, aus welcher Richtung das forciert wurde und kann nur hoffen, dass da nicht noch eine politische Agenda dahinter steckt, gegen die offen linke Bauernszene. Ist auch immer wieder bezeichnend, von wo bei Spielen gegen St.Pauli, die "scheiß St.Pauli" Sprechchöre anlasslos angestimmt werden. Sehe da bei vielen Gruppen bedenkliche Tendenzen.
Zitat von beinschuss12
Das ist ja wunderbar, dass diese Szenen derartige Angelegenheiten intern regeln. Da braucht es offenbar keinen Rechtsstaat, keine Justiz, sprich legislative und judikative Ordnung. Die Hooligans stellen ihre Regeln auf, Missachtungen und Verstöße regelt man im Nachgang selbst. Perfekt. Ein selbstloser Dienst gegenüber einer aufgrund der immensen Arbeitsbelastung überforderten Strafverfolgung. Vielleicht wäre eine Kooperation zwischen den kriminellen Clans, der Mafia und den Rockerbanden (Hells Angels, Bandidos) und der folkloristisch ausgerichteten "Ultra"-Szene sinnvoll.
Offenkundig agiert und strukturiert man sich ähnlich gelagert..
Zitat von Pantherinho
Muss man jetzt auch nicht heißer kochen als es ist. Gewalt ist zu verurteilen und so weiter und die übliche Empörung, welche ohnehin nicht dort ankommt.
Es wurden keine unbeteiligten Personen gefährdet wie es in Dresden der Fall war. Einige Szeneleute werden persönliche Konsequenzen tragen müssen. Die Cannstatter Fanszene kann München Rot aus einigen Gründen so gar nicht ab und das hat man heute mal wieder zum Anlass genommen für einen kurzen Austausch von Nettigkeiten. Sicher nicht der richtige Ort dafür, aber definitiv auch kein Skandal. Die Schwaben sind gewiss keine Kinder von Traurigkeit, aber sie regeln ihre Angelegenheiten doch immer innerhalb der Szenen.
Zitat von st3in
Mir fehlen dafür die Worte und ich habe ja die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Verein da auch mal reagiert.
Kein Wunder fahren andere Städte auch entsprechende vorbeugende Maßnahmen auf, die dann wieder alle betreffen, die einfach nur Fußball sehen und ihre Mannschaft unterstützen wollen...
Quelle: www.spox.com
Dabei hätten Anhänger der Stuttgarter den Münchner Ultras bei deren Treffpunkt am Südkurvenplatz aufgelauert und sie anschließend angegriffen.
....
Die Ultra-Gruppierung 'Commando Cannstatt 1997' teilte mit, dass die Ultraszene das Spiel aufgrund einer "polizeilichen Maßnahme" höchstwahrscheinlich verpassen werde. Einen organisierten Support werde es daher nicht geben.
Ich lass das mal so hier stehen. ....
Die Ultra-Gruppierung 'Commando Cannstatt 1997' teilte mit, dass die Ultraszene das Spiel aufgrund einer "polizeilichen Maßnahme" höchstwahrscheinlich verpassen werde. Einen organisierten Support werde es daher nicht geben.
Mir fehlen dafür die Worte und ich habe ja die Hoffnung nicht aufgegeben, dass der Verein da auch mal reagiert.
Kein Wunder fahren andere Städte auch entsprechende vorbeugende Maßnahmen auf, die dann wieder alle betreffen, die einfach nur Fußball sehen und ihre Mannschaft unterstützen wollen...
Muss man jetzt auch nicht heißer kochen als es ist. Gewalt ist zu verurteilen und so weiter und die übliche Empörung, welche ohnehin nicht dort ankommt.
Es wurden keine unbeteiligten Personen gefährdet wie es in Dresden der Fall war. Einige Szeneleute werden persönliche Konsequenzen tragen müssen. Die Cannstatter Fanszene kann München Rot aus einigen Gründen so gar nicht ab und das hat man heute mal wieder zum Anlass genommen für einen kurzen Austausch von Nettigkeiten. Sicher nicht der richtige Ort dafür, aber definitiv auch kein Skandal. Die Schwaben sind gewiss keine Kinder von Traurigkeit, aber sie regeln ihre Angelegenheiten doch immer innerhalb der Szenen.
Das ist ja wunderbar, dass diese Szenen derartige Angelegenheiten intern regeln. Da braucht es offenbar keinen Rechtsstaat, keine Justiz, sprich legislative und judikative Ordnung. Die Hooligans stellen ihre Regeln auf, Missachtungen und Verstöße regelt man im Nachgang selbst. Perfekt. Ein selbstloser Dienst gegenüber einer aufgrund der immensen Arbeitsbelastung überforderten Strafverfolgung. Vielleicht wäre eine Kooperation zwischen den kriminellen Clans, der Mafia und den Rockerbanden (Hells Angels, Bandidos) und der folkloristisch ausgerichteten "Ultra"-Szene sinnvoll.
Offenkundig agiert und strukturiert man sich ähnlich gelagert..
Man muss es auch nicht gleich übertreiben mit der Kritik und hier Mafia und Konsorten ins Spiel bringen. Das übertreibt entweder das eine maßlos oder verharmlost die andere Gülle zu extrem.
Nichtsdestotrotz ist die ganze Aktion, einfach nur daneben und dumm und ein Schuss ins eigene Bein. Ich frage mich, was die Leute da reitet... Der intelligente Teil der Szene arbeitet an Positionspapieren und durchdachten Stellungnahmen und dann gibt es die Kollegen, die so einen Mist fabrizieren. Ich fand schon den geworfenen Stuhl und das Innenraum betreten einfach nur affig. Warum man hier jetzt die Auseinandersetzung gesucht hat, kann ich nicht sagen. Ich kann mir aber vorstellen, aus welcher Richtung das forciert wurde und kann nur hoffen, dass da nicht noch eine politische Agenda dahinter steckt, gegen die offen linke Bauernszene. Ist auch immer wieder bezeichnend, von wo bei Spielen gegen St.Pauli, die "scheiß St.Pauli" Sprechchöre anlasslos angestimmt werden. Sehe da bei vielen Gruppen bedenkliche Tendenzen.
Mit den Tendenzen bei Stuttgart kenn ich mich jetzt weniger aus, aber offen links ist bei Bayern auch nur (noch) ein Bruchteil der Szene. Würde hier also eher keine politische Agenda vermuten.
Was ein Quatsch, vielleicht dein Wunsch, aber im vorletzten Spiel gegen St. Pauli hing noch ein dicker Banner im Bayernblock „Im Stadion und Überall: rechtsruck und Nazis entgegentreten“
Ist jetzt die Frage wer hier Quatsch erzählt. Ball flach halten. Ich bin bei so gut wie jedem Bayern Auswärts- und Heimspiel, kenne mich daher etwas aus. Mit diesem Banner ist man automatisch offen links? Interessant. Soweit sind wir schon.
Ja, eine Szene die dermaßen klare politische Statements abgibt wie die des FC Bayern ist im Fußballkontext klar offen links.
Das heißt natürlich nicht, dass da nur linke Zecken im Block stehen, die den Kapitalismus abschaffen möchten, aber der Grundkonsens in München ist ein anderer (und eben deutlich weiter links) als in den meisten anderen Fanszenen der Fall.
In den meisten "normalen" Fanszenen ist so ein klares Statement gegen Nazis (leider) einfach nicht möglich. Und erst Recht nicht gegen den "Rechtsruck", denn das ist schon sehr politisch.
Mal ohne dir bei der Einstufung der Bayern Fans groß widersprechen zu wollen. Aber ist die Botschaft wirklich klar links? Also um Nazis und die Rechtsruck im Land abzulehnen muss man nicht weit links stehen.
Meiner Meinung nach absolut nicht, aber frage das mal unseren Kanzler. Ich erinnere nur an seine Siegesrede... Und damit wird es ein großer Teil der Menschen in diesem Land leider ähnlich sehen.
Ich weiß nicht was du konkret meinst, aber man kann von Merz halten was man will und ich halte auch nicht so viel von ihm aber seine Ablehnung der AfD ist ziemlich klar.
Ist auch wss ich meinte, dass 75% sie zum glück ablehnen auch wenn 25% eine extrem erschreckend hohe zahl ist
Ist auch wss ich meinte, dass 75% sie zum glück ablehnen auch wenn 25% eine extrem erschreckend hohe zahl ist
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der_1893 am 26.04.2026 um 11:11 Uhr bearbeitet Zitat von Der_1893
Ich weiß nicht was du konkret meinst, aber man kann von Merz halten was man will und ich halte auch nicht so viel von ihm aber seine Ablehnung der AfD ist ziemlich klar.
Ist auch wss ich meinte, dass 75% sie zum glück ablehnen auch wenn 25% eine extrem erschreckend hohe zahl ist
Ich weiß nicht was du konkret meinst, aber man kann von Merz halten was man will und ich halte auch nicht so viel von ihm aber seine Ablehnung der AfD ist ziemlich klar.
Ist auch wss ich meinte, dass 75% sie zum glück ablehnen auch wenn 25% eine extrem erschreckend hohe zahl ist
Er hat sich abfällig über die Demos gegen Rechts geäußert, meinte wo waren die ganzen Leute als Lübke ermordet wurde, wobei genau das Klientel damals da war und er selbst auffällig still. Abgerundet wurde das dann mit seinem links ist vorbei. Daher denke ich, das für Merz gegen Rechts sein gleichbedeutend mit links sein ist. Nazis sieht er denke ich so wie du, aber er selbst sieht sich, oder zumindest einen bedeutenden Teil seiner Wählerschaft als Rechts, nicht rechtsradikal(!), und daher ist dann so ein banner links.
Gegen die Demos zum Potsdam Treffen?
Hab ich nicht mitbekommen und wäre tatsächlich schlecht und auch überraschend.
Gut die Union ist im schnitt eine rechts konservative Partei und von dem her kann man das so deuten, wenn man das Plakat auf die Goldwaage legt. Was damit gemeint ist aber doch klar.
Die Union gab es ja schon „immer“ und meist sogar stärker. Das ist nicht das problem.
Das Problem ist, dass 25% rechtsextrem wählen und das waren früher halt immer nur maximal zm die 5% was ein klarer rechtsruck ist , erschreckend klar sogar
Hab ich nicht mitbekommen und wäre tatsächlich schlecht und auch überraschend.
Gut die Union ist im schnitt eine rechts konservative Partei und von dem her kann man das so deuten, wenn man das Plakat auf die Goldwaage legt. Was damit gemeint ist aber doch klar.
Die Union gab es ja schon „immer“ und meist sogar stärker. Das ist nicht das problem.
Das Problem ist, dass 25% rechtsextrem wählen und das waren früher halt immer nur maximal zm die 5% was ein klarer rechtsruck ist , erschreckend klar sogar
Zitat von Der_1893
Gegen die Demos zum Potsdam Treffen?
Hab ich nicht mitbekommen und wäre tatsächlich schlecht und auch überraschend.
Gut die Union ist im schnitt eine rechts konservative Partei und von dem her kann man das so deuten, wenn man das Plakat auf die Goldwaage legt. Was damit gemeint ist aber doch klar.
Die Union gab es ja schon „immer“ und meist sogar stärker. Das ist nicht das problem.
Das Problem ist, dass 25% rechtsextrem wählen und das waren früher halt immer nur maximal zm die 5% was ein klarer rechtsruck ist , erschreckend klar sogar
Gegen die Demos zum Potsdam Treffen?
Hab ich nicht mitbekommen und wäre tatsächlich schlecht und auch überraschend.
Gut die Union ist im schnitt eine rechts konservative Partei und von dem her kann man das so deuten, wenn man das Plakat auf die Goldwaage legt. Was damit gemeint ist aber doch klar.
Die Union gab es ja schon „immer“ und meist sogar stärker. Das ist nicht das problem.
Das Problem ist, dass 25% rechtsextrem wählen und das waren früher halt immer nur maximal zm die 5% was ein klarer rechtsruck ist , erschreckend klar sogar
Nee die wegen der Abstimmung mit der afd vor der Wahl. Aber jetzt genug OT
mein punkt war eigentlich nur, dass eine positionierung gegen Nazis und rechtsextremismus eine normale haltung für demokraten ist und noch wenig rückschlüsse auf deren einordnung zulässt, ganz unabhängig von bayern und es gerne mehr szenen tun dürfen weil es der kleinste gemeinsame konsens sein sollte
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der_1893 am 26.04.2026 um 12:24 Uhr bearbeitet
Es wird dieses Jahr kein Public Viewing zum Poaklfinale geben. Sehr traurig und eigentlich ein Armutszeugnis.
Auf dem Schlossplatz findet was statt und Wasen und Stadion stehen wohl auch nicht zur Verfügung.
Das Stadion hätte ich übrigens schon letztes Jahr gewünscht. Da hätte man vermutlich nicht 1 1/2 Stunden unterwegs gewesen, um mal auf´s versiffte Dixi und zum überfüllten Getränkestand sich durchzuquetschen.
Das Stadion wäre eigentlich perfekt. komplette Infrastruktur vorhanden. Teile können gesperrt werden und der rasen muss dann eh neu nach der Saison.
https://www.kicker.de/pokalfinale-kein-zentrales-public-viewing-in-stuttgart-1214441/artikel
Auf dem Schlossplatz findet was statt und Wasen und Stadion stehen wohl auch nicht zur Verfügung.
Das Stadion hätte ich übrigens schon letztes Jahr gewünscht. Da hätte man vermutlich nicht 1 1/2 Stunden unterwegs gewesen, um mal auf´s versiffte Dixi und zum überfüllten Getränkestand sich durchzuquetschen.
Das Stadion wäre eigentlich perfekt. komplette Infrastruktur vorhanden. Teile können gesperrt werden und der rasen muss dann eh neu nach der Saison.
https://www.kicker.de/pokalfinale-kein-zentrales-public-viewing-in-stuttgart-1214441/artikel
Ich zitiere hier mal einen Beitrag aus dem Eintracht Forum
Zitat von VfB1964
Den hier genannten Vodcast sollten mal sich alle Fans, also nicht nur die der Eintracht, anhören.
Da kommt die nächsten Jahre einiges auf uns zu.
Zitat von xSGExFVNxFFMx
https://www.youtube.com/watch?v=di4Sy90dzv4
Ich bin über Insta auf diesen Vodcast gestoßen. Das, was dort angesprochen wird, macht mich ehrlich gesagt sprachlos. Es geht auch um unsere Eintracht und Verbindungen zu den Hells Angels und Christian Eckerlin.
Momentan weiß ich nicht so ganz, was ich davon einordnen soll. Wer Interesse an einer sachlichen Diskussion hat, lasst es mich gerne wissen und beteiligt euch.
https://www.youtube.com/watch?v=di4Sy90dzv4
Ich bin über Insta auf diesen Vodcast gestoßen. Das, was dort angesprochen wird, macht mich ehrlich gesagt sprachlos. Es geht auch um unsere Eintracht und Verbindungen zu den Hells Angels und Christian Eckerlin.
Momentan weiß ich nicht so ganz, was ich davon einordnen soll. Wer Interesse an einer sachlichen Diskussion hat, lasst es mich gerne wissen und beteiligt euch.
Den hier genannten Vodcast sollten mal sich alle Fans, also nicht nur die der Eintracht, anhören.
Da kommt die nächsten Jahre einiges auf uns zu.
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