Hertha BSC Hertha BSC
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Dr. Peter Görlich
Geburtsdatum 05.04.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein Hertha BSC

Dr. Peter Görlich [Geschäftsführer]

03.08.2025 - 11:14 Uhr
Zitat von KnuckleBust
Zitat von exsample

Zitat von Atzenfratze

Zitat von -I892-

Zitat von Atzenfratze

Zitat von -I892-

Zitat von Herthanah

Zitat von -I892-

Adewumi hatte Gespräche mit Hertha seit rund zwei Wochen vor der Bekanntgabe des Transfers.

Zehn Monate am Schattenkader rumgeprökelt und man wurde fündig. Bisheriges Ergebnis der größten Analyse des deutschen Fußballs, klar und konsequent gehandelt.

Alles folgt einem großen vieljährigen Plan. Den muss aber keiner kennen, denn Dinge passieren.


Willst du absichtlich nicht verstehen was ein Schattenkader ist? Das kann zum Beispiel heißen: Wir wollen einen flexiblen Spieler, der alle offensiv Positionen spielen kann. Der soll jung und schnell sein und schon gewisse Erfahrung haben.

Ob der jetzt Adewumi heißt, oder Zeitler, oder was ich was, spielt für die Überlegung eines Schattenkaders keine Rolle. Aber da das jetzt schon öfter erörtert wurde, und dennoch süffisante Kommentare darüber kommen, scheint ein Teil der User es absichtlich falsch verstehen zu wollen.
Da zitiere ich gerne unseren größten Meister: „…wir werden einen klaren Kader haben. … und wir suchen Profile, die zu uns passen: finanziell, inhaltlich, vom Mindset her … Und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Benny dabei habe und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Basti Huber dabei habe … wir sind in diesen Planungen und in diesen Diskussionen sind wir nicht erst seit gestern, sondern wir sind es im Prinzip seit September … aus dem Grund heraus haben wir den Prozess Scouting, Transfer, Kaderplanung … prozessual gestreckt und haben Verstärkung dazu geholt und betrachten diese Themen anders und schauen sie uns tatsächlich in einem ganzheitlichen Setting … das bestehende Modell muss deutlich härter, klarer und zielstrebiger werden.“

Sorry, wenn ich Peter unseren Größten an seinen Worten messe und danach nicht erwarte, dass man nach 10 Monaten zielstrebig endlich mit einem Adewumi spricht.


Was meinst du denn, wofür es Berateragenturen gibt?
Vermutlich damit wir sie fürstlich bezahlen?


Super, danke für die (mal wieder) konstruktive und sachliche Diskussion. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du die Antwort selber kennst und es besser weißt, in deiner Stimmungsmache-Agenda aber lieber auf solche zusammenhanglosen Suggestivfragen zurückgreifst. Von daher alles gut, jeder wie er mag smile


Ich glaube, wir sollten davon ausgehen, dass hier nicht jeder verstehen möchte, was der andere sagt und vielleicht auch nicht verstehen kann. Und dann gibt's welche die sind so frustriert, dass sie einfach permanent Dampf ablassen müssen, was aber dann aber eben nicht förderlich ist für eine echte Diskussion. Jeder muss sich selbst hinterfragen, inwieweit man jetzt nach Wochen von solchen Provokationen noch darauf eingeht. Das sind ja auch seit Wochen die selben sich stets wiederholenden Meinungen. Ich weiß nicht, inwiefern Wiederholungen diese dann besser machen. Und dann fällt mal wieder eines der "Argumente" zusammen, und dann werden die übrig bleibenden Thesen weniger und dann noch repetitiver.

Das, was er macht, ist bisher solide. Im Grunde macht er, was Bobic schon machen wollte, nur, dass der damals den Fehler gemacht hat, alles mit ihm bekannten Leuten zu besetzen und einen inneren Krieg zu entfachen. Görlich eckt auch stark innerlich an, was man ja schon daran sieht, wie sich unsere QualitätsJugendexpertenUser äußern. So scharf habe ich das in den letzten 20 Jahren, von denen hier nicht gesehen oder seitdem sie im Forum sind.

Hast du kein Geld? Kannst du ihm Nix ausgeben. Und hast du kein Geld, kannst du viele Leute in deinem Schattenkader haben, wenn sie nicht zu deinen gewünschten Konditionen kommen, funktioniert es nicht. Keine Ahnung, ob der Schattenkader wirklich existiert Oder ob man nur Profile festgelegt hat. Über allem steht in dieser Saisonpause das nicht vorhandene Geld und dass man tatsächlich die laufenden Kosten runterbringen muss. Und da wird meines Erachtens wirklich etwas getan.
Die Kritik richtet sich doch im Wesentlichen nicht daran aus, was er macht oder nicht macht sondern was er sagt. Wenn ich keine Asche habe, warum haue ich dann solche Prahlhansphrasen wie „Wir arbeiten seit Semptember an einem Schattenkader“ oder „Auf den Abgang von Ernst sind wir vorbereitet“ ohne Not überhaupt raus?!

Ganz zu schweigen von Huschen Aussage zur finanziellen Situation auf der MV. Ich würde mir wünschen, dass sein mediales Auftreten von der gleichen Demut und Zurückhaltung geprägt ist wie er es von uns Fans einfordert.

Edit sagt, dass dann auch noch solche Superlativen wie „die größte Transformation im Fußball“ oder „ Das ist die bodenloseste Frechheit, die ich jemals im deutschen Fußball gehört habe.“ Das geht auch zwei Nummern kleiner…demütig und bescheiden halt.


Ich weiß nicht, ob das noch Kritik ist bei solchen Worten, die hier teilweise verwendet wurden. Wenn das nicht vorhanden Seins des ersten Transfers, hat man sich auch schwindlig diskutiert, obwohl das im Prinzip nur ein statistisches Element war.

Und das, was er gesagt hat, seit wann wird das gesagt? Wie oft wurde das hier inzwischen wiederholt täglich? Wenn es nur darum geht, wie es sich artikuliert, dann ist das doch inzwischen auch ausdiskutiert.

•     •     •

Not a complete Idiot. Some parts are missing.

Wenn man der Klügste im Raum ist, ist man im falschen Raum
Nur für mein Verständnis, was wurde denn gesagt, was unter der Gürtellinie war?

Ich finde schon, dass man Görlich an seinen Worten messen sollte. Das die jeder anders interpretiert, liegt dann ggf. doch auch daran, auf die Art und Weise wie kommuniziert wird (von PG)?

Das viele Fans (mich inbegriffen)als auch Journalisten (Bild, 11Freunde etc.) große Sorge um die kommende Saison haben und auch kommunizieren, zeigt doch dass nicht vernünftig kommuniziert wird und man nicht das Vertrauen hat.

Das Vertrauen gewinnt man nicht zurück, in dem man schlecht über diese Leute herzieht und redet, sondern Sie ernst nimmt und auch vernünftig kommuniziert.
Zitat von Herthanah
Zitat von Atzenfratze

Zitat von -I892-

Zitat von Herthanah

Zitat von -I892-

Adewumi hatte Gespräche mit Hertha seit rund zwei Wochen vor der Bekanntgabe des Transfers.

Zehn Monate am Schattenkader rumgeprökelt und man wurde fündig. Bisheriges Ergebnis der größten Analyse des deutschen Fußballs, klar und konsequent gehandelt.

Alles folgt einem großen vieljährigen Plan. Den muss aber keiner kennen, denn Dinge passieren.


Willst du absichtlich nicht verstehen was ein Schattenkader ist? Das kann zum Beispiel heißen: Wir wollen einen flexiblen Spieler, der alle offensiv Positionen spielen kann. Der soll jung und schnell sein und schon gewisse Erfahrung haben.

Ob der jetzt Adewumi heißt, oder Zeitler, oder was ich was, spielt für die Überlegung eines Schattenkaders keine Rolle. Aber da das jetzt schon öfter erörtert wurde, und dennoch süffisante Kommentare darüber kommen, scheint ein Teil der User es absichtlich falsch verstehen zu wollen.
Da zitiere ich gerne unseren größten Meister: „…wir werden einen klaren Kader haben. … und wir suchen Profile, die zu uns passen: finanziell, inhaltlich, vom Mindset her … Und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Benny dabei habe und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Basti Huber dabei habe … wir sind in diesen Planungen und in diesen Diskussionen sind wir nicht erst seit gestern, sondern wir sind es im Prinzip seit September … aus dem Grund heraus haben wir den Prozess Scouting, Transfer, Kaderplanung … prozessual gestreckt und haben Verstärkung dazu geholt und betrachten diese Themen anders und schauen sie uns tatsächlich in einem ganzheitlichen Setting … das bestehende Modell muss deutlich härter, klarer und zielstrebiger werden.“

Sorry, wenn ich Peter unseren Größten an seinen Worten messe und danach nicht erwarte, dass man nach 10 Monaten zielstrebig endlich mit einem Adewumi spricht.


Was meinst du denn, wofür es Berateragenturen gibt?


Das wird aus dem gesamten Interview mit Adewumi auch klar, er sagt explizit, man habe vor 14 Tagen das erste mal persönlich gesprochen.
Genau, das wird auch ungefähr der Zeitpunkt sein, wo Hertha mit seiner Berateragentur erstmalig konkret geworden ist.

FIFA Regulation for Agents:
"Football Agents also have a number of reporting obligations to their Clients.
They must:
i. immediately inform a Client of any written offer (by any means of communication) they have received in relation to that Client insofar as any written offer relates to a potential Transaction (e.g. offer of employment, registration or transfer)"
Zitat von -I892-
Zitat von Herthanah

Zitat von Atzenfratze

Zitat von -I892-

Zitat von Herthanah

Zitat von -I892-

Adewumi hatte Gespräche mit Hertha seit rund zwei Wochen vor der Bekanntgabe des Transfers.

Zehn Monate am Schattenkader rumgeprökelt und man wurde fündig. Bisheriges Ergebnis der größten Analyse des deutschen Fußballs, klar und konsequent gehandelt.

Alles folgt einem großen vieljährigen Plan. Den muss aber keiner kennen, denn Dinge passieren.


Willst du absichtlich nicht verstehen was ein Schattenkader ist? Das kann zum Beispiel heißen: Wir wollen einen flexiblen Spieler, der alle offensiv Positionen spielen kann. Der soll jung und schnell sein und schon gewisse Erfahrung haben.

Ob der jetzt Adewumi heißt, oder Zeitler, oder was ich was, spielt für die Überlegung eines Schattenkaders keine Rolle. Aber da das jetzt schon öfter erörtert wurde, und dennoch süffisante Kommentare darüber kommen, scheint ein Teil der User es absichtlich falsch verstehen zu wollen.
Da zitiere ich gerne unseren größten Meister: „…wir werden einen klaren Kader haben. … und wir suchen Profile, die zu uns passen: finanziell, inhaltlich, vom Mindset her … Und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Benny dabei habe und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Basti Huber dabei habe … wir sind in diesen Planungen und in diesen Diskussionen sind wir nicht erst seit gestern, sondern wir sind es im Prinzip seit September … aus dem Grund heraus haben wir den Prozess Scouting, Transfer, Kaderplanung … prozessual gestreckt und haben Verstärkung dazu geholt und betrachten diese Themen anders und schauen sie uns tatsächlich in einem ganzheitlichen Setting … das bestehende Modell muss deutlich härter, klarer und zielstrebiger werden.“

Sorry, wenn ich Peter unseren Größten an seinen Worten messe und danach nicht erwarte, dass man nach 10 Monaten zielstrebig endlich mit einem Adewumi spricht.


Was meinst du denn, wofür es Berateragenturen gibt?


Das wird aus dem gesamten Interview mit Adewumi auch klar, er sagt explizit, man habe vor 14 Tagen das erste mal persönlich gesprochen.
Genau, das wird auch ungefähr der Zeitpunkt sein, wo Hertha mit seiner Berateragentur erstmalig konkret geworden ist.

FIFA Regulation for Agents:
"Football Agents also have a number of reporting obligations to their Clients.
They must:
i. immediately inform a Client of any written offer (by any means of communication) they have received in relation to that Client insofar as any written offer relates to a potential Transaction (e.g. offer of employment, registration or transfer)"


Würde ich anders sehen. Erst wird der Berater kontaktiert das man Interesse hat und ob der Spieler interessiert sei. Positiv dann Kontakt Aufnahme mit dem Verein. Wenn das geklärt ist folgt das erste Gespräch mit dem Spieler persönlich. Dann hat der Spieler Zeit zu überlegen. Danach wird dann alles vereinbart auch mit dem abgebenden Verein usw.
Daraus ziehe ich das zb die Kontakt Aufnahme mit dem Berater schon vor einem Monat stattfand.
Grundsätzlich fischt Hertha ja in einem Spieler Pool wo Hertha alleine in Deutschland ca 30 Vereine als potentielle Konkurrenz hat ( Mischung aus 1. Liga Aufsteiger wie Paderborn, Elversberg, 2.Liga und ambitionierte 3 Ligisten.
Dazu gibt's dann noch diverse Vereine aus allen möglichen ausländischen Ligen.
Adewumi wäre für ein paar 1.Liga Vereine der österreichischen Bundesliga ebenso eine Verstärkung wie für 3 Liga England als Vergleich zur 2.Liga Deutschlands.
Grundsätzlich verstehe ich bei vielen Herthanern die Erwartungshaltung nicht.
Als Vergleich hat Nürnberg die letzten Jahre gute Transfers getätigt aber sportlich gesehen auch nicht mehr erreicht als Hertha. Andersrum hat der BVB auch noch keine Transfers in der Offensive trotz der Abgänge getätigt und dies obwohl Sie ja den medial gesehen " WunderSportmanager" seit Frühjahr geholt haben.
Zitat von Magister73

Zitat von -I892-

Zitat von Herthanah

Zitat von Atzenfratze

Zitat von -I892-

Zitat von Herthanah

Zitat von -I892-

Adewumi hatte Gespräche mit Hertha seit rund zwei Wochen vor der Bekanntgabe des Transfers.

Zehn Monate am Schattenkader rumgeprökelt und man wurde fündig. Bisheriges Ergebnis der größten Analyse des deutschen Fußballs, klar und konsequent gehandelt.

Alles folgt einem großen vieljährigen Plan. Den muss aber keiner kennen, denn Dinge passieren.


Willst du absichtlich nicht verstehen was ein Schattenkader ist? Das kann zum Beispiel heißen: Wir wollen einen flexiblen Spieler, der alle offensiv Positionen spielen kann. Der soll jung und schnell sein und schon gewisse Erfahrung haben.

Ob der jetzt Adewumi heißt, oder Zeitler, oder was ich was, spielt für die Überlegung eines Schattenkaders keine Rolle. Aber da das jetzt schon öfter erörtert wurde, und dennoch süffisante Kommentare darüber kommen, scheint ein Teil der User es absichtlich falsch verstehen zu wollen.
Da zitiere ich gerne unseren größten Meister: „…wir werden einen klaren Kader haben. … und wir suchen Profile, die zu uns passen: finanziell, inhaltlich, vom Mindset her … Und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Benny dabei habe und deshalb bin ich froh, dass ich ein' Basti Huber dabei habe … wir sind in diesen Planungen und in diesen Diskussionen sind wir nicht erst seit gestern, sondern wir sind es im Prinzip seit September … aus dem Grund heraus haben wir den Prozess Scouting, Transfer, Kaderplanung … prozessual gestreckt und haben Verstärkung dazu geholt und betrachten diese Themen anders und schauen sie uns tatsächlich in einem ganzheitlichen Setting … das bestehende Modell muss deutlich härter, klarer und zielstrebiger werden.“

Sorry, wenn ich Peter unseren Größten an seinen Worten messe und danach nicht erwarte, dass man nach 10 Monaten zielstrebig endlich mit einem Adewumi spricht.


Was meinst du denn, wofür es Berateragenturen gibt?


Das wird aus dem gesamten Interview mit Adewumi auch klar, er sagt explizit, man habe vor 14 Tagen das erste mal persönlich gesprochen.
Genau, das wird auch ungefähr der Zeitpunkt sein, wo Hertha mit seiner Berateragentur erstmalig konkret geworden ist.

FIFA Regulation for Agents:
"Football Agents also have a number of reporting obligations to their Clients.
They must:
i. immediately inform a Client of any written offer (by any means of communication) they have received in relation to that Client insofar as any written offer relates to a potential Transaction (e.g. offer of employment, registration or transfer)"


Würde ich anders sehen. Erst wird der Berater kontaktiert das man Interesse hat und ob der Spieler interessiert sei. Positiv dann Kontakt Aufnahme mit dem Verein. Wenn das geklärt ist folgt das erste Gespräch mit dem Spieler persönlich. Dann hat der Spieler Zeit zu überlegen. Danach wird dann alles vereinbart auch mit dem abgebenden Verein usw.
Daraus ziehe ich das zb die Kontakt Aufnahme mit dem Berater schon vor einem Monat stattfand.
Grundsätzlich fischt Hertha ja in einem Spieler Pool wo Hertha alleine in Deutschland ca 30 Vereine als potentielle Konkurrenz hat ( Mischung aus 1. Liga Aufsteiger wie Paderborn, Elversberg, 2.Liga und ambitionierte 3 Ligisten.
Dazu gibt's dann noch diverse Vereine aus allen möglichen ausländischen Ligen.
Adewumi wäre für ein paar 1.Liga Vereine der österreichischen Bundesliga ebenso eine Verstärkung wie für 3 Liga England als Vergleich zur 2.Liga Deutschlands.
Grundsätzlich verstehe ich bei vielen Herthanern die Erwartungshaltung nicht.
Als Vergleich hat Nürnberg die letzten Jahre gute Transfers getätigt aber sportlich gesehen auch nicht mehr erreicht als Hertha. Andersrum hat der BVB auch noch keine Transfers in der Offensive trotz der Abgänge getätigt und dies obwohl Sie ja den medial gesehen " WunderSportmanager" seit Frühjahr geholt haben.
Du meinst es sehr gut mit uns, Magister. Ein paar Tage give and take macht Wumi nicht Teil des Schattenkaders. Der ist wohl mittlerweile an Lichtmangel verkümmert. Aber danke, dass du an dem Elend von Nürnberg und BVB teilhaben lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von -I892- am 27.07.2026 um 18:55 Uhr bearbeitet

Quelle: RBB

Interview Hertha-Geschäftsführer Görlich
"Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz"mit einer maximalen Ambition nach vorne

In knapp einer Woche startet die neue Saison der zweiten Fußball-Bundesliga mit dem Auftaktspiel am Freitagabend: VfL Bochum gegen Hertha BSC. Nach dem Testspiel gegen den 1. FC Köln steht Peter Görlich, Geschäftsführer von Hertha BSC, den Fragen von rbb|24 Rede und Antwort.
Zitat von Peter Görlich im Gespräch mit Nikolaus Hillmann

(.....)
rbb|24: Nach Ende der vergangenen Saison hat man sich sicherlich bei Hertha BSC viele Gedanken gemacht, wie es weitergeht. Der Aufstieg wurde nicht geschafft. Wie würden Sie beschreiben, was Sie in der neuen Saison vorhaben?

Peter Görlich: Ein entscheidender Punkt ist, dass wir für uns alle mitgenommen haben: so wie es war, darf es nicht mehr sein. Das ist in vielen Dimensionen so analysiert worden. Wir haben finanziell sicherlich an der einen oder anderen Stelle über unsere Verhältnisse gelebt. Das mussten wir erst mal korrigieren. Es war ganz klar und sehr offen kommuniziert, dass wir Kaderkosten reduzieren und an der einen oder anderen Stelle Qualität verlieren werden. Wir haben uns aber auch sehr intensiv mit der fußballerischen Ausrichtung beschäftigt.

Wenn man sich jetzt die Vorbereitung angeschaut hat, stellt man fest: Es ist eine andere Spielidee. Wir pressen höher. Wir haben viel höhere Intensität drin. Und das wollen wir auch in die Runde tragen. Da freuen wir uns drauf.

rbb|24: Sie haben am Freitag getestet gegen den 1. FC Köln, einen Erstligisten. Wie fällt Ihr Fazit aus nach dem Spiel?

Peter Görlich: Ich glaube, für uns war das ein sehr guter Test. Wir sind sehr froh darüber, auch wenn das ein paar Reisestrapazen mit sich gebracht hat, dass wir nochmal gegen Köln testen konnten. Weil, wie Sie richtig sagen, es ist ein Erstligist. Der kickt da, wo alle gerne hinmöchten.

Und wir haben unsere Prinzipien durchgezogen. Die Spielidee hat man gesehen, wir haben unsere jungen Spieler reingeworfen, die das hervorragend gemacht haben. Also rundum ein zufriedenstellender Test bei extremen Wetterbedingungen. Und auch da haben wir gesehen, wir können diesen Spielstil durchziehen.

rbb|24: Es haben viele Spieler den Verein verlassen. Sie haben gutes Geld eingenommen, überschlagen rund 25 Millionen Euro. Es ist aber erst ein Spieler geholt worden. Wird da noch etwas kommen in den nächsten Wochen?

Peter Görlich: Lassen Sie mich eingangs nur sagen: Auch Fußballvereine haben Brutto-Netto-Rechnungen. Es mag sein, dass da irgendwelche Summen kursieren, aber am Ende des Tages müssen wir gucken, was ist davon übriggeblieben, was landet tatsächlich bei uns?

Wir haben eine klare Marschroute ausgegeben, dass der Berliner Weg nicht nur auf der Tonspur ist, sondern dass wir den auch leben. Und wir glauben einfach daran, dass der beste Transfer der interne Transfer ist. Wir haben total spannende Jungs hochgezogen, teilweise Jungs, die noch nie im Herrenbereich Fußball gespielt haben. Und die haben auch gegen Köln ihren Mann gestanden.

Wir haben einen externen Neuzugang dazu bekommen, mit Oluwaseun Adewumi. Wir haben ganz gezielt ein Profil gewählt, was bei uns im Kader so nicht vorhanden ist. Natürlich, und da machen wir doch gar keinen Hehl daraus, schauen wir uns noch an, was am Transfermarkt möglich ist. Wir haben noch vier Wochen. Von daher sind wir ruhig, weil wir eben auch festgestellt haben, der Prozess ist auf dem richtigen Weg.

»Wir sind handlungsfähig, wir haben eine klare Strategie (...) und werden an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch noch mal nachjustieren können, weil wir es uns erarbeitet haben. «
Peter Görlich über die finanzielle Situation


rbb|24: Wie sehr konnten Sie die ökonomische Situation durch die Verkäufe entspannen bei Hertha BSC?

Peter Görlich: Die ökonomische Situation hat sich natürlich etwas entspannt. Aber die Situation ist noch nicht so, dass wir im Verein, also Gremien, Geschäftsführung, sportliche Leitung, diesen Prozess beenden können. Das wird uns noch etwas begleiten.

Wir sind in einer Konsolidierungsphase. Wir werden sauber wirtschaften in der Zukunft und werden nichts Unvernünftiges tun. Aber wir leiten die richtigen Schritte ein. Nicht nur im Kontext Sport, sondern auch im Kontext der gesamten Commercials, die den Verein begleiten. Wir müssen Anleihen zurückzahlen. Es ist tatsächlich eine größere Transformation, die wir durchlaufen. Aber wir stellen fest, wir leiten die richtigen Schritte ein, investieren da, wo es notwendig ist, zum Beispiel in die medizinische Abteilung. Wir haben die höchste Verfügbarkeit in den letzten fünf Jahren in der Vorbereitung gehabt. Wir sind handlungsfähig, wir haben eine klare Strategie und fühlen uns damit sicher und werden an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch noch mal nachjustieren können, weil wir es uns erarbeitet haben.

rbb|24: Man erwartet im Fußball oft, dass irgendeine Art von Motto oder irgendein Ziel für die kommende Saison ausgesprochen wird. Was haben Sie sich da überlegt?

Peter Görlich: Wir haben ein ganz klares Ziel: Ein einstelliger Tabellenplatz mit einer maximalen Ambition nach vorne. Und dafür werden wir hart arbeiten und haben hart gearbeitet und fühlen uns damit sehr wohl.

Das ist vielleicht kein Slogan, aber das ist Teil der Strategie, dass wir den Club nachhaltig aufstellen wollen, damit auch folgende Generationen an diesem Club Freude haben und dass er weiterhin in der Stadt ein großes Gewicht hat. Die Akademie ist im Fokus. Da haben wir in den letzten Jahren vielleicht so an der einen oder anderen Stelle ein bisschen was versäumt.

»Es geht um eine klare Identität des Fußballspiels «
Peter Görlich

rbb|24: Nun sagen viele Experten: in der kommen Zweitliga-Saison kann eigentlich jeder jeden schlagen. Wie sehen Sie es?

Peter Görlich: Wenn ich da in die jüngste Vergangenheit zurückblicke, stelle ich fest, dass es nicht allein ums Geld geht, sondern dass es um eine mannschaftliche Geschlossenheit geht, dass es um eine klare Identität des Fußballspiels geht, dass es mit Mut und Glaube zusammenhängt. Was die anderen machen, interessiert mich relativ wenig. Wir fokussieren uns vollkommen auf Hertha. Das ist unsere Aufgabe.

Wenn es die vielen Experten dieser Welt so sehen, dass jeder jeden schlagen kann, haben wir ja auch eine gute Chance, dass wir den einen oder anderen schlagen werden.
(....)


Zitat von Peter Görlich


Wir haben ein ganz klares Ziel: Ein einstelliger Tabellenplatz mit einer maximalen Ambition nach vorne. Und dafür werden wir hart arbeiten und haben hart gearbeitet und fühlen uns damit sehr wohl.

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 01.08.2026 um 14:08 Uhr bearbeitet
Er ist klar, er ist deutlich, es werden klar die Schritte benannt, es wird ein Ziel benannt, es wird eingeordnet. So wünscht man sich doch seine Geschäftsführung.
Zitat von Herthanah
Er ist klar, er ist deutlich, es werden klar die Schritte benannt, es wird ein Ziel benannt, es wird eingeordnet. So wünscht man sich doch seine Geschäftsführung.

Stimmt zu 100%!
Nun müssen nach vielen Monaten nur noch die entsprechenden Taten folgen.
Passiert das nicht, ist das einfach nur Dampfplauderei!

•     •     •

Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Zitat von Der-Neue
Zitat von Herthanah

Er ist klar, er ist deutlich, es werden klar die Schritte benannt, es wird ein Ziel benannt, es wird eingeordnet. So wünscht man sich doch seine Geschäftsführung.

Stimmt zu 100%!
Nun müssen nach vielen Monaten nur noch die entsprechenden Taten folgen.
Passiert das nicht, ist das einfach nur Dampfplauderei!


Danke, seh ich genauso. Ich bin selber die ganze Schwarzmalerei satt, aber es müssen einfach mal Taten folgen auf die ganzen großen Worte, von daher gebe ich aktuell auf die ganze gute Stimmung nix, wenn wir am Anfang direkt wieder einen Fehlstart hinlegen. Ich will einfach mal, dass mich Hertha positiv überrascht, das ist die letzten Jahre nur im Herbst 2025 passiert, als man diese gottlose Siegesserie hatte, die man so nicht kannte und das erste mal seit vielleicht 2019 sowas wie eine Euphorie entstanden ist.

Hab mir mal eine kurze KI-Übersicht geben lassen, was die letzten Jahre so gesagt wurde:

Zitat von Gemini


2022: Der Neustart unter Sandro Schwarz

Nach der Last-Minute-Rettung in der Relegation gegen den Hamburger SV sollte unter dem neuen Trainer Sandro Schwarz alles besser werden. Beim Trainingsauftakt im Juni herrschte große Euphorie.

Was gesagt wurde: „Ein herzlicher Empfang für Sandro Schwarz die Stimmung rund um den Trainingsplatz Schenckendorffplatz ist sichtlich gelöst und positiv“.

Die Realität danach: Trotz der guten Anfangsstimmung lief die Saison zäh. Hertha BSC steckte von Beginn an im Tabellenkeller fest, was im darauffolgenden Frühjahr zur Entlassung von Schwarz und letztlich zum bitteren Abstieg führte.

2023: Der „Berliner Weg“ in Liga 2 mit Pál Dárdai

Nach dem Abstieg musste der Verein finanziell radikal abspecken. Pál Dárdai übernahm und versuchte im Sommerurlaub, Optimismus durch die eigene Jugend zu verbreiten.

Was gesagt wurde: Trotz des massiven Kaderumbruchs hieß es aus dem Umfeld: „Die Jungs ziehen voll mit, die Chemie stimmt. Es ist eine Aufbruchstimmung spürbar, weil jetzt echte Berliner auf dem Platz stehen“. In den Testspielen gab es teils hohe Siege, bei denen betont wurde, dass die Mannschaft „ohne Druck befreit aufspielen kann“.

Die Realität danach: Der Saisonstart im August war ein brutaler Fehlstart. Hertha verlor die ersten drei Ligaspiele in Folge ohne ein einziges eigenes Tor (0:1 gegen Düsseldorf, 0:1 gegen Wehen Wiesbaden, 0:3 gegen den HSV).

2024: Die Hoffnung auf Kontinuität

Nach einem soliden ersten Zweitliga-Jahr sollte im Sommer der nächste Schritt nach oben gemacht werden.Was gesagt wurde: In Berichten über das Sommer-Trainingslager hieß es: „Herausragende Fitness und echter Teamgeist: Darum geht es bei Hertha BSC in der Vorbereitung.“ Die Stimmung innerhalb der Mannschaft wurde als extrem harmonisch und fokussiert beschrieben.

Die Realität danach: Auch in dieser Spielzeit schaffte es die Mannschaft nicht, die gute Frühform konstant auf den Platz zu bringen. Der Saisonauftakt misslang erneut, und Hertha festigte sich im grauen Mittelfeld statt im Aufstiegsrennen.

2025: Das Fundament unter Stefan Leitl

Nachdem Stefan Leitl im Februar 2025 mitten in der Rückrunde übernommen hatte, stand im Juni die erste komplette Sommervorbereitung unter seiner Regie an. Der Verein rief nach einer unruhigen Phase die "hellblaue Hoffnung" aus.

Wo es gesagt wurde: Offizielle Medienrunde zum Vorbereitungsstart auf der Homepage von Hertha BSC Ende Juni 2025.

Was gesagt wurde: Trainer Stefan Leitl zog ein rundum positives Fazit über die ersten Monate und den Start der Vorbereitung: „Wir haben ein Fundament gelegt, auf dem wir aufbauen können“. Es wurde betont, wie gut die Mannschaft mitziehe und wie fokussiert das Team an der Fitness arbeite.

Die Realität danach: Trotz des optimistisch beschriebenen Fundaments und der großen Saisonziele (der angestrebte Wiederaufstieg) endete die Spielzeit 2025/26 in tiefer Ernüchterung. Hertha lieferte sportlich phasenweise einen Totalausfall ab, verfehlte die Aufstiegsränge deutlich und festigte stattdessen seinen Status als grauer Zweitligist.

2026: Die aktuelle Sommerpause unter Stefan Leitl

Nach einer enttäuschenden Vorsaison und einem radikalen Sparkurs wiederholt sich das Muster in diesem Sommer fast eins zu eins.

Wo es gesagt wurde: Offizielle Medienrunde nach dem Sommer-Trainingslager in Kitzbühel Ende Juli.Was gesagt wurde: Trainer Stefan Leitl gab sich betont optimistisch: „Wir konnten unser Programm komplett durchziehen. Der komplette Kader stand zur Verfügung, wir hatten keinen Ausfall. Das war natürlich super, weil wir sehr gut arbeiten konnten. Wir sind auf einem ordentlichen Weg.“
Zitat von Der-Neue
Zitat von Herthanah

Er ist klar, er ist deutlich, es werden klar die Schritte benannt, es wird ein Ziel benannt, es wird eingeordnet. So wünscht man sich doch seine Geschäftsführung.

Stimmt zu 100%!
Nun müssen nach vielen Monaten nur noch die entsprechenden Taten folgen.
Passiert das nicht, ist das einfach nur Dampfplauderei!


Aus meiner Sicht sind die Taten doch recht deutlich zu erkennen. Gehaltsniveau deutlich gesenkt. Planlose, nach Namen orientierte Transfer gibt es bisher nicht. Der Trainer, so mein Eindruck, zieht mit den Gegebenheiten voll mit. Justierungen am Spielsystem. Das ist jetzt nicht abschließend, aber ein kurzer Abriss. Strukturveränderungen und ja, da wird man noch ein wenig Geduld haben müssen, greifen vielleicht erst in ein paar Monaten.
Ich traue es ihm jedenfalls zu, den Verein wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen. Den sportlichen Erfolg und für mich wäre der einstellige Tabellenplatz ein solcher, müssen wir erstmal abwarten. Das wird bestimmt kein Selbstläufer und aus meiner Sicht kann das Ziel nur sein, die benötigten 40 Punkte so schnell wie möglich zu erreichen.
Ich gehe davon aus, dass auch noch zwei bis drei Transfers getätigt werden. Wird sich wohl aber noch eine wenig ziehen, da das Transferfenster noch eine Weile offen ist und die Bundesligisten noch nicht "aussortiert" haben. Aber nach seiner Aussage, sind wir vorbereitet. Und das glaube ich ihm auch.
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