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Der Konkurrenzthread 2020/21

14.07.2020 - 10:44 Uhr
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3961
14.05.2021 - 09:54 Uhr
Zitat von JessiBerger

Wenn ihr gestern das Interview von ET gesehen habt nach dem Spiel dann wird Rose sich im Strahl übergeben haben.


Habe das Interview nicht gesehen, was genau hat er denn gesagt?

•     •     •

Der Fußball wie ich ihn liebe braucht Fans. Die Verantwortlichen des Geschäfts bzw. Systems suchen jedoch Kunden. Nachhaltig ist dies keine sinnvolle und konfliktarme Entwicklung.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Magdeburg - FC Liverpool - FC Barcelona
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3962
14.05.2021 - 10:23 Uhr
Zitat von VanTheMan9
gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3963
14.05.2021 - 10:27 Uhr
Zitat von zerocool76
Zitat von VanTheMan9

gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.


Das ist nicht richtig. Es wurde immer gesagt, dass der Schritt nicht mehr so groß sei wie früher (vor mehr als fünf Jahren). Dem kann man ja wohl auch zustimmen.

•     •     •

"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst."
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3964
14.05.2021 - 11:10 Uhr
Zitat von JessiBerger
ET lebt den BVB Traum. Von Fan bis auf die Trainerbank und sogar zum Pokal Helden. Die CL hat man in der eigenen Hand. In der Form wird der BVB das nicht mehr hergeben.

Warum sollte ET genau jetzt gehen?

Er hat alle Sympathien in Dortmund - besonders bei den Fans. Wenn das Projekt Rose funktioniert (was ich nicht glaube!) dann profiert er von Rose und kann sich weiter bilden. Selbst dann irgendwann geht Rose oder wird gegangen und dann ist ET erster Ansprechpartner.

Wenn das Projekt direkt scheitert und das glaube ich wird innerhalb der ersten 2 Jahren passieren, dann ist ET definitiv der erste Ansprechpartner und rückt wieder vor. Warum also jetzt weg?

Das macht null Sinn. Der wird bleiben. Wenn man ehrlich ist wirkt er bodenständig und scheint innerhalb des Teams auch wieder besser zu funktionieren.

Schön zu sehen, dass jemand nach außen so die Vereinsliebe demonstriert und sich damit identifiziert. Das babe ich auf dem Trainerposten gefühlt in Deutschland zu letzt bei Stöger und dem FC und aktuell nur bei Streich in Freiburg gesehen.

Wenn ihr gestern das Interview von ET gesehen habt nach dem Spiel dann wird Rose sich im Strahl übergeben haben.

- BVB neuer Trainer - offizielle Bekanntgabe direkt vor dem Spiel gegen BMG
- BMG neuer Trainer - offizielle Bekanntgabe direkt vor dem Spiel gegen SGE

BMG verpasst das für mich intern definierte Saisonziel -> Uefa Cup.

SGE verspielt möglicherweise die CL. Warum der Trainer überhaupt von der SGE zu uns kommt ist auch nicht ganz nachvollziehbar.

Flick und der FCB überwerfen sich. 30 !!! Mio für Nagelsmann. Gestern wirkte der auch absolut ideenlos. Das wird auch noch spaßig in München!

Der in MG gehandelte Marsch geht nach RB Leipzig. Die SGE an dem anderen Kaniditaten dran.

Unfassbar eigentlich was dieser Rose Wechsel für eine Lawine losgetreten hat.


Im Prinzip hast du Recht du und der BVB profitiert von all diesen Wechseln (außer das man zukünftig Rose hattongue). Aber inwiefern hängt der Abschied von Flick mit dem Rose/ Hütter Theater zusammen..? Das passierte zwar zeitlich parallel, allerdings sehe Ich da sonst keine direkten Zusammenhänge...
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3965
14.05.2021 - 11:36 Uhr
Zitat von denis_zaki
Zitat von zerocool76

Zitat von VanTheMan9

gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.


Das ist nicht richtig. Es wurde immer gesagt, dass der Schritt nicht mehr so groß sei wie früher (vor mehr als fünf Jahren). Dem kann man ja wohl auch zustimmen.


Also für mich sind die Aussagen recht eindeutig:
Zitat von Kramer
„Ich finde mittlerweile, und ich bin immer vorsichtig mit diesen Aussagen, dass Gladbach sich so stabilisiert hat, dass das jetzt auch sogar den übernächsten Schritt und den Schritt danach beinhaltet. Von daher glaube ich, dass viele Spieler den übernächsten Step hier sehen. Du musst jetzt nicht mehr zwangsläufig von Gladbach zu Dortmund gehen.“

„Vor zwei, drei Jahren musstest du das machen. Also beispielsweise der Mo Dahoud, für den war das der nächste Schritt. Ich finde aber nicht mehr, dass das jetzt unbedingt der nächste Schritt ist, von Gladbach nach Dortmund zu gehen.“


Er spricht sogar einen Zeitraum von 2-3 Jahren (nicht 5 wie von dir behauptet) an, zu einem Zeitpunkt als man tabellarisch nah beieiander war. Kurz danach ging es leider, wie mittlerweile gewohnt, auseinander. Und wenn der BVB selbst bei einer durchwachsenen Saison so deutlich vor uns ist, gar einen Titel holt, dann ist das schon ein ziemlich deutlicher Beleg und führt die Aussagen Kramers ad absurdum.

Letzten 3 Jahre mal im Rückblick:
aktuelle Saison:
Wir 7., der BVB 4. in der Liga, also Conference League gegen ChampionsLeague
Achtelfinale CL von uns gegenüber Viertelfinale CL BVB. Der gleiche Gegner, die Auftritte aber kaum vergleichbar.
DFB-Pokal: direktes Duell zugunsten BVB der sogar den Titel holt.

Letzte Saison:
Wir 4. und der BVB 2. - beide CL
Wir scheitern in der Vorrunde der EL, der BVB im Achtelfinale knapp gescheitert an PSG
Im Pokal trifft man in der .Runde aufeinander und wieder heisst der Sieger BVB, der eine Runde später an Werder scheitert.

Vorletzte Saison:
Wir 5. (EL), der BVB 2. (CL)
europäisch sind wir nicht vertreten, der BVB wieder im Achtelfinale der CL (Aus gegen Tottenham)
Im Pokal scheiden wir in der 2.Runde aus gegen Leverkusen, der BVB scheidet auch in dem Jahr gegen Werder aus im Achtelfinale.

Daraus konstruieren zu wollen dass man den Abstand verkürzen konnte und man nah beieinander sei, ist schon recht mutig. In keinem Wettbewerb haben wir auch nur einmal mehr erreichen können, einmal haben wir es geschafft in die CL zu kommen, die Belastung hat dann dazu geführt, dass wir jetzt maximal die ConferenceLeague erreichen, während der BVB Stammgast in der K.O.-Runde der CL ist, was bei uns als historisch gefeiert wird.
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3966
14.05.2021 - 11:42 Uhr
Moin,
naja, mal nicht so schnell mit der Heiligsprechung vom lieben Herrn Terzic...
Meiner Meinung nach macht es schon einen Unterschied ob sich eine Mannschaft hinten reinstellt und Konterfussball spielt oder ob man selbst ein gepflegtes Offensivspiel auf die Kette bekommt.
Wir haben da unter Rose mitgemacht (defensive Bienen), den Braten nicht gerochen und knapp verloren, im DFB-Pokal...
Nagelsman hat da sogar zweimal mit gemacht obwohl man eigentlich damit rechnen musste.
Das sagt viel über die entsprechenden Trainer aus...
Mal schauen wie die Bien'chen es gegen Mainz und Vizekusen machen, mit hinten reinstellen und schön kontern wird da nicht funzen. Aber wahrscheinlich haben die mittlerweile wieder genug Selbstvertrauen getankt das sie auch die Spiele gewinnen werden...
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3967
14.05.2021 - 11:53 Uhr
Zitat von zerocool76
Zitat von denis_zaki

Zitat von zerocool76

Zitat von VanTheMan9

gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.


Das ist nicht richtig. Es wurde immer gesagt, dass der Schritt nicht mehr so groß sei wie früher (vor mehr als fünf Jahren). Dem kann man ja wohl auch zustimmen.


Also für mich sind die Aussagen recht eindeutig:
Zitat von Kramer

„Ich finde mittlerweile, und ich bin immer vorsichtig mit diesen Aussagen, dass Gladbach sich so stabilisiert hat, dass das jetzt auch sogar den übernächsten Schritt und den Schritt danach beinhaltet. Von daher glaube ich, dass viele Spieler den übernächsten Step hier sehen. Du musst jetzt nicht mehr zwangsläufig von Gladbach zu Dortmund gehen.“

„Vor zwei, drei Jahren musstest du das machen. Also beispielsweise der Mo Dahoud, für den war das der nächste Schritt. Ich finde aber nicht mehr, dass das jetzt unbedingt der nächste Schritt ist, von Gladbach nach Dortmund zu gehen.“


Er spricht sogar einen Zeitraum von 2-3 Jahren (nicht 5 wie von dir behauptet) an, zu einem Zeitpunkt als man tabellarisch nah beieiander war. Kurz danach ging es leider, wie mittlerweile gewohnt, auseinander. Und wenn der BVB selbst bei einer durchwachsenen Saison so deutlich vor uns ist, gar einen Titel holt, dann ist das schon ein ziemlich deutlicher Beleg und führt die Aussagen Kramers ad absurdum.

Letzten 3 Jahre mal im Rückblick:
aktuelle Saison:
Wir 7., der BVB 4. in der Liga, also Conference League gegen ChampionsLeague
Achtelfinale CL von uns gegenüber Viertelfinale CL BVB. Der gleiche Gegner, die Auftritte aber kaum vergleichbar.
DFB-Pokal: direktes Duell zugunsten BVB der sogar den Titel holt.

Letzte Saison:
Wir 4. und der BVB 2. - beide CL
Wir scheitern in der Vorrunde der EL, der BVB im Achtelfinale knapp gescheitert an PSG
Im Pokal trifft man in der .Runde aufeinander und wieder heisst der Sieger BVB, der eine Runde später an Werder scheitert.

Vorletzte Saison:
Wir 5. (EL), der BVB 2. (CL)
europäisch sind wir nicht vertreten, der BVB wieder im Achtelfinale der CL (Aus gegen Tottenham)
Im Pokal scheiden wir in der 2.Runde aus gegen Leverkusen, der BVB scheidet auch in dem Jahr gegen Werder aus im Achtelfinale.

Daraus konstruieren zu wollen dass man den Abstand verkürzen konnte und man nah beieinander sei, ist schon recht mutig. In keinem Wettbewerb haben wir auch nur einmal mehr erreichen können, einmal haben wir es geschafft in die CL zu kommen, die Belastung hat dann dazu geführt, dass wir jetzt maximal die ConferenceLeague erreichen, während der BVB Stammgast in der K.O.-Runde der CL ist, was bei uns als historisch gefeiert wird.


Ist es jetzt so entscheidend, ob wir über zwei, drei, vier oder fünf Jahre sprechen? Da Christoph Kramer nicht nur ein Interview gegeben hat, kann das schon sein, dass er beides gesagt hat. Ist nur ein Hinweis von meiner Seite.

Du kannst nicht mit den tabellarischen Abständen und Erfolgen argumentieren wenn es darum geht, wie lange ein Spieler sich hier entwickeln kann bis er den notwendigen Schritt nach Dortmund oder zu einem anderen Verein sehen könnte. Wir können viele Spieler inzwischen mehr als zwei Jahre halten.

Wenn sich hier jemand optimal entwickelt, dann muss er im Zweifelsfall gar nicht mehr den Zwischenschritt BVB gehen, sondern wechselt direkt in die Premier League, oder wenn er in Deutschland bleiben will zum FC Bayern. Inzwischen können wir Spieler viel länger halten.

Das ist die Aussage, und nicht dass wir den Dortmundern irgendwie sportlich ebenbürtig wären. Der Abstand ist eben nur geringer geworden. Dasselbe gilt übrigens auch für Bayer Leverkusen, mit denen wir uns jetzt seit Jahren trotz großer finanzieller Unterschiede beinahe auf Augenhöhe befinden.

•     •     •

"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst."
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3968
14.05.2021 - 12:07 Uhr
Zitat von denis_zaki
Zitat von zerocool76

Zitat von denis_zaki

Zitat von zerocool76

Zitat von VanTheMan9

gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.


Das ist nicht richtig. Es wurde immer gesagt, dass der Schritt nicht mehr so groß sei wie früher (vor mehr als fünf Jahren). Dem kann man ja wohl auch zustimmen.


Also für mich sind die Aussagen recht eindeutig:
Zitat von Kramer

„Ich finde mittlerweile, und ich bin immer vorsichtig mit diesen Aussagen, dass Gladbach sich so stabilisiert hat, dass das jetzt auch sogar den übernächsten Schritt und den Schritt danach beinhaltet. Von daher glaube ich, dass viele Spieler den übernächsten Step hier sehen. Du musst jetzt nicht mehr zwangsläufig von Gladbach zu Dortmund gehen.“

„Vor zwei, drei Jahren musstest du das machen. Also beispielsweise der Mo Dahoud, für den war das der nächste Schritt. Ich finde aber nicht mehr, dass das jetzt unbedingt der nächste Schritt ist, von Gladbach nach Dortmund zu gehen.“


Er spricht sogar einen Zeitraum von 2-3 Jahren (nicht 5 wie von dir behauptet) an, zu einem Zeitpunkt als man tabellarisch nah beieiander war. Kurz danach ging es leider, wie mittlerweile gewohnt, auseinander. Und wenn der BVB selbst bei einer durchwachsenen Saison so deutlich vor uns ist, gar einen Titel holt, dann ist das schon ein ziemlich deutlicher Beleg und führt die Aussagen Kramers ad absurdum.

Letzten 3 Jahre mal im Rückblick:
aktuelle Saison:
Wir 7., der BVB 4. in der Liga, also Conference League gegen ChampionsLeague
Achtelfinale CL von uns gegenüber Viertelfinale CL BVB. Der gleiche Gegner, die Auftritte aber kaum vergleichbar.
DFB-Pokal: direktes Duell zugunsten BVB der sogar den Titel holt.

Letzte Saison:
Wir 4. und der BVB 2. - beide CL
Wir scheitern in der Vorrunde der EL, der BVB im Achtelfinale knapp gescheitert an PSG
Im Pokal trifft man in der .Runde aufeinander und wieder heisst der Sieger BVB, der eine Runde später an Werder scheitert.

Vorletzte Saison:
Wir 5. (EL), der BVB 2. (CL)
europäisch sind wir nicht vertreten, der BVB wieder im Achtelfinale der CL (Aus gegen Tottenham)
Im Pokal scheiden wir in der 2.Runde aus gegen Leverkusen, der BVB scheidet auch in dem Jahr gegen Werder aus im Achtelfinale.

Daraus konstruieren zu wollen dass man den Abstand verkürzen konnte und man nah beieinander sei, ist schon recht mutig. In keinem Wettbewerb haben wir auch nur einmal mehr erreichen können, einmal haben wir es geschafft in die CL zu kommen, die Belastung hat dann dazu geführt, dass wir jetzt maximal die ConferenceLeague erreichen, während der BVB Stammgast in der K.O.-Runde der CL ist, was bei uns als historisch gefeiert wird.


Ist es jetzt so entscheidend, ob wir über zwei, drei, vier oder fünf Jahre sprechen? Da Christoph Kramer nicht nur ein Interview gegeben hat, kann das schon sein, dass er beides gesagt hat. Ist nur ein Hinweis von meiner Seite.

Du kannst nicht mit den tabellarischen Abständen und Erfolgen argumentieren wenn es darum geht, wie lange ein Spieler sich hier entwickeln kann bis er den notwendigen Schritt nach Dortmund oder zu einem anderen Verein sehen könnte. Wir können viele Spieler inzwischen mehr als zwei Jahre halten.

Wenn sich hier jemand optimal entwickelt, dann muss er im Zweifelsfall gar nicht mehr den Zwischenschritt BVB gehen, sondern wechselt direkt in die Premier League, oder wenn er in Deutschland bleiben will zum FC Bayern. Inzwischen können wir Spieler viel länger halten.

Das ist die Aussage, und nicht dass wir den Dortmundern irgendwie sportlich ebenbürtig wären. Der Abstand ist eben nur geringer geworden. Dasselbe gilt übrigens auch für Bayer Leverkusen, mit denen wir uns jetzt seit Jahren trotz großer finanzieller Unterschiede beinahe auf Augenhöhe befinden.


Ähm, wenn ich ein Zitat ranziehe, dann steht das erst einmal und mir ist in dem Zusammenhang keine weitere, relativierende Aussage im Hinterkopf, lasse mich da aber gerne eines besseren überzeugen.

Natürlich spielen sportliche Kennzahlen eine Rolle, der BVB wird anders wahrgenommen als Wir, Wir werden anders wahrgenommen als Mainz, usw. Man muss sich auch nur mal die Transfers anschauen und auch wer aktuell wohl begehrtere, junge Spieler hat. Da hat der BVB mit Haaland, Sancho, Reyna, Bellingham oder Morey andere Kaliber.

Ja, auch wir haben schon an Barcelona direkt verkauft, der BVB hat aber um auf die 2-3 Jahre zurückzukommen gut 240 Mio Transfererlöse erzielen können, spielt trotzdem jedes Jahr CL, während wir in dem Zeitraum knapp 70 Mio an Verkäufen einstreichen konnten und es immer noch als Erfolg werten in die CL zu kommen, übrigens vollkommen zu Recht, bevor es da Mißverständnisse gibt.
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3969
14.05.2021 - 12:42 Uhr
Zitat von zerocool76
Zitat von denis_zaki

Zitat von zerocool76

Zitat von denis_zaki

Zitat von zerocool76

Zitat von VanTheMan9

gibt es eigentlich immer noch user die meinen, der schritt von uns zu dortmund wäre keine große verbesserung?


Kramer.
Christoph Kramer.


Das ist nicht richtig. Es wurde immer gesagt, dass der Schritt nicht mehr so groß sei wie früher (vor mehr als fünf Jahren). Dem kann man ja wohl auch zustimmen.


Also für mich sind die Aussagen recht eindeutig:
Zitat von Kramer

„Ich finde mittlerweile, und ich bin immer vorsichtig mit diesen Aussagen, dass Gladbach sich so stabilisiert hat, dass das jetzt auch sogar den übernächsten Schritt und den Schritt danach beinhaltet. Von daher glaube ich, dass viele Spieler den übernächsten Step hier sehen. Du musst jetzt nicht mehr zwangsläufig von Gladbach zu Dortmund gehen.“

„Vor zwei, drei Jahren musstest du das machen. Also beispielsweise der Mo Dahoud, für den war das der nächste Schritt. Ich finde aber nicht mehr, dass das jetzt unbedingt der nächste Schritt ist, von Gladbach nach Dortmund zu gehen.“


Er spricht sogar einen Zeitraum von 2-3 Jahren (nicht 5 wie von dir behauptet) an, zu einem Zeitpunkt als man tabellarisch nah beieiander war. Kurz danach ging es leider, wie mittlerweile gewohnt, auseinander. Und wenn der BVB selbst bei einer durchwachsenen Saison so deutlich vor uns ist, gar einen Titel holt, dann ist das schon ein ziemlich deutlicher Beleg und führt die Aussagen Kramers ad absurdum.

Letzten 3 Jahre mal im Rückblick:
aktuelle Saison:
Wir 7., der BVB 4. in der Liga, also Conference League gegen ChampionsLeague
Achtelfinale CL von uns gegenüber Viertelfinale CL BVB. Der gleiche Gegner, die Auftritte aber kaum vergleichbar.
DFB-Pokal: direktes Duell zugunsten BVB der sogar den Titel holt.

Letzte Saison:
Wir 4. und der BVB 2. - beide CL
Wir scheitern in der Vorrunde der EL, der BVB im Achtelfinale knapp gescheitert an PSG
Im Pokal trifft man in der .Runde aufeinander und wieder heisst der Sieger BVB, der eine Runde später an Werder scheitert.

Vorletzte Saison:
Wir 5. (EL), der BVB 2. (CL)
europäisch sind wir nicht vertreten, der BVB wieder im Achtelfinale der CL (Aus gegen Tottenham)
Im Pokal scheiden wir in der 2.Runde aus gegen Leverkusen, der BVB scheidet auch in dem Jahr gegen Werder aus im Achtelfinale.

Daraus konstruieren zu wollen dass man den Abstand verkürzen konnte und man nah beieinander sei, ist schon recht mutig. In keinem Wettbewerb haben wir auch nur einmal mehr erreichen können, einmal haben wir es geschafft in die CL zu kommen, die Belastung hat dann dazu geführt, dass wir jetzt maximal die ConferenceLeague erreichen, während der BVB Stammgast in der K.O.-Runde der CL ist, was bei uns als historisch gefeiert wird.


Ist es jetzt so entscheidend, ob wir über zwei, drei, vier oder fünf Jahre sprechen? Da Christoph Kramer nicht nur ein Interview gegeben hat, kann das schon sein, dass er beides gesagt hat. Ist nur ein Hinweis von meiner Seite.

Du kannst nicht mit den tabellarischen Abständen und Erfolgen argumentieren wenn es darum geht, wie lange ein Spieler sich hier entwickeln kann bis er den notwendigen Schritt nach Dortmund oder zu einem anderen Verein sehen könnte. Wir können viele Spieler inzwischen mehr als zwei Jahre halten.

Wenn sich hier jemand optimal entwickelt, dann muss er im Zweifelsfall gar nicht mehr den Zwischenschritt BVB gehen, sondern wechselt direkt in die Premier League, oder wenn er in Deutschland bleiben will zum FC Bayern. Inzwischen können wir Spieler viel länger halten.

Das ist die Aussage, und nicht dass wir den Dortmundern irgendwie sportlich ebenbürtig wären. Der Abstand ist eben nur geringer geworden. Dasselbe gilt übrigens auch für Bayer Leverkusen, mit denen wir uns jetzt seit Jahren trotz großer finanzieller Unterschiede beinahe auf Augenhöhe befinden.


Ähm, wenn ich ein Zitat ranziehe, dann steht das erst einmal und mir ist in dem Zusammenhang keine weitere, relativierende Aussage im Hinterkopf, lasse mich da aber gerne eines besseren überzeugen.

Natürlich spielen sportliche Kennzahlen eine Rolle, der BVB wird anders wahrgenommen als Wir, Wir werden anders wahrgenommen als Mainz, usw. Man muss sich auch nur mal die Transfers anschauen und auch wer aktuell wohl begehrtere, junge Spieler hat. Da hat der BVB mit Haaland, Sancho, Reyna, Bellingham oder Morey andere Kaliber.

Ja, auch wir haben schon an Barcelona direkt verkauft, der BVB hat aber um auf die 2-3 Jahre zurückzukommen gut 240 Mio Transfererlöse erzielen können, spielt trotzdem jedes Jahr CL, während wir in dem Zeitraum knapp 70 Mio an Verkäufen einstreichen konnten und es immer noch als Erfolg werten in die CL zu kommen, übrigens vollkommen zu Recht, bevor es da Mißverständnisse gibt.


Es bleibt irrelevant über welchen konkreten Zeitraum wir sprechen.

Es geht darum, ob es für einen Spieler notwendig ist nach zwei, drei Jahren in Gladbach den nächsten Schritt in Dortmund zu gehen, um dann zu den absoluten Top-Teams in Europa zu wechseln. An dieser Position der Nahrungskette befinden wir uns, und das zweifle ich auch überhaupt nicht an. Denn es geht ja wie gesagt darum, dass sich die Abstände in dieser Hinsicht verkürzt haben.

Ein Spieler kann sich inzwischen auch auf internationaler Ebene bei uns beweisen, wir haben eine Infrastruktur, für die wir schon sehr viel Lob bekommen haben, und eben den Ruf, dass wir jungen Spielern eine faire Chance geben um sich für Höheres zu empfehlen.

Ich sehe allgemein nicht die Notwendigkeit, dass absolute Leistungsträger zwischen der Borussia, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig wechseln. Das passiert jetzt auch nicht furchtbar häufig, wie wir uns beispielsweise bei der TSG Hoffenheim bedienen. Am langen Ende zieht es die meisten zum FC Bayern oder ins Ausland.

Das meint Kramer dann, dass man hier ein Jahr dran hängen kann, um dann den Schritt nach beispielsweise Dortmund zu überspringen, um dann direkt zu den Bayern zu gehen.

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"Es ist nicht wichtig, was die Leute über dich denken, wenn du kommst. Es ist wichtig, was die Leute von dir denken, wenn du gehst."
Der Konkurrenzthread 2020/21 |#3970
14.05.2021 - 12:57 Uhr
Man muss mal sagen, der Terzic ist der Gewinner des Trainerbebens. Er hat sich gegen die ganzen Lame-Duck-Trainer durchgesetzt:
Gladbach mit Rose tabellarisch abgehängt und im Pokal rausgekegelt.
Frankfurt mit Hütter überholt und aus den CL-Rängen geworfen.
Leipzig mit Nagelsmann im Pokalfinale besiegt.

Terzic ist der Lame-Duck-Hunter

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