Das Präsidium
14.10.2011 - 18:27 Uhr
29.09.2025 - 14:16 Uhr
Zitat von -BMG-
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Super, alles bestens thematisiert und zusammen gefasst. Jeder von uns muss oder musste in seinem Kob 100% geben, ohne dem wären wir ihn schneller los als man gucken kann. Aber die feinen Damen und Herren bei Borussia lassen alles den Bach runter gehen. Ich könnte nur noch heulen
29.09.2025 - 14:31 Uhr
Ich mache mal den Vergleich mit Rolf Königs, den ich auch durchaus kritisch gesehen habe, wenn er sich zu stark in den Bereich Sport eingemischt hat. Er war aber derjenige, der den Verein so aufgestellt hat, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sein konnte. Er hat die Personen eingestellt, die in seinem Sinne gearbeitet haben. Dazu hat er ein weltweit operierendes Unternehmen entwickelt und geführt.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
29.09.2025 - 14:37 Uhr
Zitat von Torsten235
Super, alles bestens thematisiert und zusammen gefasst. Jeder von uns muss oder musste in seinem Kob 100% geben, ohne dem wären wir ihn schneller los als man gucken kann. Aber die feinen Damen und Herren bei Borussia lassen alles den Bach runter gehen. Ich könnte nur noch heulen
Zitat von -BMG-
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Super, alles bestens thematisiert und zusammen gefasst. Jeder von uns muss oder musste in seinem Kob 100% geben, ohne dem wären wir ihn schneller los als man gucken kann. Aber die feinen Damen und Herren bei Borussia lassen alles den Bach runter gehen. Ich könnte nur noch heulen
Das werden die Verantwortlichen alles weglächeln. Und am Ende einen Book (wenn der wirklich so blöd ist und das macht) unter Virkus installieren. Danach lächelt man weiter, schaut stolz zurück und lässt sich für die Vergangenheit und den Coup mit Book auf die Schulter klopfen. Der Rest wird weiter ignoriert. Und die die uns das eingebrockt haben sitzen immer noch an den Hebeln. 🤮
29.09.2025 - 14:44 Uhr
Zitat von Machtjanix
Das werden die Verantwortlichen alles weglächeln. Und am Ende einen Book (wenn der wirklich so blöd ist und das macht) unter Virkus installieren. Danach lächelt man weiter, schaut stolz zurück und lässt sich für die Vergangenheit und den Coup mit Book auf die Schulter klopfen. Der Rest wird weiter ignoriert. Und die die uns das eingebrockt haben sitzen immer noch an den Hebeln. 🤮
Zitat von Torsten235
Super, alles bestens thematisiert und zusammen gefasst. Jeder von uns muss oder musste in seinem Kob 100% geben, ohne dem wären wir ihn schneller los als man gucken kann. Aber die feinen Damen und Herren bei Borussia lassen alles den Bach runter gehen. Ich könnte nur noch heulen
Zitat von -BMG-
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Ich finde die Diskussion hier genau richtig aufgehangen. Wir haben Montag und offensichtlich denkt niemand bei unserer Borussia daran, einen Virkus oder Bonhof vor die Tür zu setzen.
Borussia Mönchengladbach ist ein Unternehmen mit ca 200 Mio Umsatz und sollte entsprechend so geführt werden.
Ich erwarte von einem Präsidum, dass es grundlegende Fragen stellt und fähig ist diese auch zu beantworten.
- Wie ist die strategische Ausrichtung des Vereins
- Wie wollen wir die finanzstärke erhöhen? Wie wollen wir Kostenstrukturen senken? Wie wollen wir die Reichweite erhöhen? Welche strategischen Partnerschaften brauchen wir dafür?
- Wo sehen wir uns mittelfristig sportlich? Wie kommen wir dahin? Wie werden die Mittel dafür akquiriert?
- Wie sieht unsere Spielphilosphie aus? Konterfussball und defensiv stabil? Ballbesitz? Angriff über die Flügel mit Flanken aus dem halbfeld?
- Was für ein Spielerprofil scouten wir? Vor 10 Jahren waren es Schweizer und Österreicher, danach Fokus auf die Franzosen -> Wo schauen wir uns aktuell um?
Was ich beängstigend finde ist, dass wir auf diese Fragen zumindest keine offenen und kommunizierten Antworten haben. Und hier kommt das Präsidium ins Spiel - Ich bin 31 und von mir wird auf der Arbeit erwartet, dass ich solche strategischen Fragen für meinen Bereich beantworten und kommunizieren kann und wenn nicht, wirds verständlicherweise ungemütlich. Wieso kann unser Präsidum augenscheinlich nicht genau das einfordern? Warum drückt da keiner mit dem Finger in die Wunde? Wieso kommen alle so stümperhaft aus der Geschichte raus? Vielleicht ist mein Eindruck von außen auch falsch und genau das passiert, dann sind die Verantwortlichen unserer Borussia aber katastrophal in der Kommunikation.
Ich wünsche mir, dass das Leistungsprinzip herrscht und dass bei uns mal ordentlich aufgeräumt wird. Die Wohlfühloase muss vorbei sein!
Super, alles bestens thematisiert und zusammen gefasst. Jeder von uns muss oder musste in seinem Kob 100% geben, ohne dem wären wir ihn schneller los als man gucken kann. Aber die feinen Damen und Herren bei Borussia lassen alles den Bach runter gehen. Ich könnte nur noch heulen
Das werden die Verantwortlichen alles weglächeln. Und am Ende einen Book (wenn der wirklich so blöd ist und das macht) unter Virkus installieren. Danach lächelt man weiter, schaut stolz zurück und lässt sich für die Vergangenheit und den Coup mit Book auf die Schulter klopfen. Der Rest wird weiter ignoriert. Und die die uns das eingebrockt haben sitzen immer noch an den Hebeln. 🤮
sie sind sich auch keinerlei Schuld bewusst, nicht mal im Nachhinein. Auf die Frage was man selbst falsch gemacht hat antwortet Bonhof nichts, lobt stattdessen Virkus und Seoane (nach Entlassung) und Virkus sagt nur das alle Fehler gemacht hätten, auch er. Ja, und welche? Dann sprich es doch mal aus Roland? Was war denn falsch? Bei Kleindienst sprichst du doch auch offenherzig über deine Verdienste? Er bringt es nicht mal über die Lippen das er bei den Trainern ins Klo gegriffen hat (Rolfes kann sowas, obwohl der doch noch ein "Jüngling" ist in den Augen unserer oberen). Dazu muss er den Trainer nicht mal in den Sack hauen, er könnte auch sagen er hat "bei der Wahl für Borussia daneben gelegen, obwohl es ein guter Trainer ist". Sowas zB.
Wer verantwortet denn zB Cvanacara? Auch Virkus? Wieso wird das nicht erwähnt wie das Beispiel Kleindienst? Hat er sich da auch durchgesetzt? Usw. Sobald etwas schiefgeht sagt man entweder nichts oder man sagt es war "der Verein". Wenn es darum geht am Sessel zu kleben ist das der beste Weg, denn "der Verein" kann schlecht aufgelöst werden. Es ist planlos, verantwortungslos, ein wegducken sondergleichen.
29.09.2025 - 15:09 Uhr
Moderationshinweis
Auch hier mahne ich zur Sachlichkeit! Man kann maximal genervt von der Situation sein und die handelnden Verantwortlichen kritisieren, alles kein Problem. Es sollte aber stets sachlich bleiben.
Das Forum dient nicht als Mülleimer, wo man in diversen Beiträgen, den ganzen Tag über, seinen Frust ablässt und sich 10fach täglich wiederholt. Das ist dem Niveau des Forums absolut nicht zuträglich.
Das Forum dient nicht als Mülleimer, wo man in diversen Beiträgen, den ganzen Tag über, seinen Frust ablässt und sich 10fach täglich wiederholt. Das ist dem Niveau des Forums absolut nicht zuträglich.
29.09.2025 - 18:35 Uhr
Zitat von denis_zaki
Ich mache mal den Vergleich mit Rolf Königs, den ich auch durchaus kritisch gesehen habe, wenn er sich zu stark in den Bereich Sport eingemischt hat. Er war aber derjenige, der den Verein so aufgestellt hat, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sein konnte. Er hat die Personen eingestellt, die in seinem Sinne gearbeitet haben. Dazu hat er ein weltweit operierendes Unternehmen entwickelt und geführt.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
Ich mache mal den Vergleich mit Rolf Königs, den ich auch durchaus kritisch gesehen habe, wenn er sich zu stark in den Bereich Sport eingemischt hat. Er war aber derjenige, der den Verein so aufgestellt hat, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sein konnte. Er hat die Personen eingestellt, die in seinem Sinne gearbeitet haben. Dazu hat er ein weltweit operierendes Unternehmen entwickelt und geführt.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
1900% Zustimmung!
Aber ich glaube, wenn du in die Runde fragst, wer dieses Szenario im Sinne von Borussia - nicht im Sinne des eigenen Postenschutzes - anstoßen bzw. aufarbeiten kann/will, dann wirst du lautes Schweigen ernten.
Der einzige, von dem ich mir sowas erhofft hatte, war Stegemann. Aber der verteilt Schulnoten. Das war´s dann für ihn.
29.09.2025 - 18:47 Uhr
Zitat von Machtjanix
1900% Zustimmung!
Aber ich glaube, wenn du in die Runde fragst, wer dieses Szenario im Sinne von Borussia - nicht im Sinne des eigenen Postenschutzes - anstoßen bzw. aufarbeiten kann/will, dann wirst du lautes Schweigen ernten.
Der einzige, von dem ich mir sowas erhofft hatte, war Stegemann. Aber der verteilt Schulnoten. Das war´s dann für ihn.
Zitat von denis_zaki
Ich mache mal den Vergleich mit Rolf Königs, den ich auch durchaus kritisch gesehen habe, wenn er sich zu stark in den Bereich Sport eingemischt hat. Er war aber derjenige, der den Verein so aufgestellt hat, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sein konnte. Er hat die Personen eingestellt, die in seinem Sinne gearbeitet haben. Dazu hat er ein weltweit operierendes Unternehmen entwickelt und geführt.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
Ich mache mal den Vergleich mit Rolf Königs, den ich auch durchaus kritisch gesehen habe, wenn er sich zu stark in den Bereich Sport eingemischt hat. Er war aber derjenige, der den Verein so aufgestellt hat, dass er wirtschaftlich solide aufgestellt sein konnte. Er hat die Personen eingestellt, die in seinem Sinne gearbeitet haben. Dazu hat er ein weltweit operierendes Unternehmen entwickelt und geführt.
Wenn man das jetzt mal mit Rainer Bonhof vergleicht, dann haben wir zwar eine Vereinsikone, aber eben niemanden, der Erfolge im Profigeschäft vorweisen kann. Damit meine ich, dass wir keinen Strategen dort sitzen haben, der irgendwie im sportlichen oder wirtschaftlichen Bereich Strukturen aufbauen kann. Das wäre alles nicht so dramatisch, wenn man einen fähigen Geschäftsführer hätte, aber so ist es ja doppelt schlimm.
Was der Aufsichtsrat macht, das verstehe ich ehrlicherweise auch nicht. Anfang des Jahres verlängert man den Vertrag mit Roland Virkus langfristig, obwohl man Monate zuvor über einen Trainerwechsel nachgedacht hat - ergo, man sah sich ggf. auf dem falschen Weg?
Wie konnte das überhaupt alles so lange so laufen? Wie kann man sich vor Leverkusen hinstellen und Seoane einen geilen Job attestieren, um dann Virkus auch noch zu loben? Es war doch schon vor dem Spiel klar, dass es keine einfache Situation ist.
Da werden wieder welche entgegnen: man kann sie halt nicht öffentlich demontieren. Nein, aber man kann sich auch mal gerade machen. Wenn ein Trainer entlassen wurde, dann kann nicht alles richtig gelaufen sein. Das versteht jeder, der bis drei zählen kann. Sparkurs bei Borussia? Das kann man auch mal gerne erklären, anstatt zu glauben, dass man es ausschweigen kann. Dann wird lieber zum 1224234. Mal hervorgehoben, dass man den Kleindienst geholt hat.
Mich macht das nur noch wahnsinnig. Dann erdreisten sich die Personen bei Mitgliederversammlungen auch noch so arrogant zu sein, dass man als Jüngling doch noch zehn Jahre warten solle. Mit 35 Jahren gilt man als jung und unerfahren? Wenn ich auf andere Vereine blicken, dann müssten wir die mit der Lebenserfahrung ja locker übertrumpfen. Seniorenheim Borussia. Kritik ist dann noch dummes Geschwätz - das kommt dann vom Aufsichtsratsvorsitzenden, der Virkus für seine langjährigen Verdienste belohnt hat. Applaus!
Entschuldigt, aber ich kann diesen Scheiß wirklich nicht mehr anderes ertragen, als ihn mit diesem Mechanismus zu verarbeiten. Ich weiß nicht wie häufig ich gehofft und gebetet habe, gedacht habe, dass sie intern anders sprechen. Aber die ganzen Auswirkungen sprechen dafür, dass man sich wirklich all die Jahre immer auf dem richtigen Weg gesehen hat. Wie das ohne Konsequenzen so lange gutgehen konnte, ist wirklich einmalig.
Wenn es denen wirklich um Borussia geht, dann setzen die sich jetzt zusammen, planen wirklich was das Beste wäre und setzen es konsequent um. Keine Relativierungen mehr, sondern eine ehrliche Aufarbeitung dessen, was schief gelaufen ist. Es wird unangenehm. Das hat man lange genug vermeiden wollen, aber jetzt kann sich niemand mehr verstecken, sondern es braucht Antworten.
1900% Zustimmung!
Aber ich glaube, wenn du in die Runde fragst, wer dieses Szenario im Sinne von Borussia - nicht im Sinne des eigenen Postenschutzes - anstoßen bzw. aufarbeiten kann/will, dann wirst du lautes Schweigen ernten.
Der einzige, von dem ich mir sowas erhofft hatte, war Stegemann. Aber der verteilt Schulnoten. Das war´s dann für ihn.
Stegemann wurde genau von diesem Präsidium ins Amt gehoben. Er hat vorher als Teil des Präsidiums die Personalie Virkus mitgetragen. Und nun sitzt er neben Virkus und unter dem Präsidium (was wer schlägt wen meint) in der GF. Der kann gar nichts machen oder sagen in dieser Personalie ohne sich selbst zu beschädigen. Es muss aus dem AR kommen, die haben die Möglichkeiten Druck auf das Präsidium zu machen zu handeln. Sonst niemand
29.09.2025 - 18:59 Uhr
In Süddeutschland nennt man sowas Spätzle-Connection, in der Stadt unseres Lieblingsgegners Klüngel. Alles wird intern geregelt, Pöstchen einander zugeschustert. Wichtig dabei ist, dass man den oder diejenige gut leiden kann und sicher sein kann, dass der nicht aufmuckt. Ob derjenige für den Job die ideale Besetzung ist (auch im Hinblick auf die Qualifikation) ist weitgehend egal - die andere anderen Dinge sind wichtiger. Mit so einer Führung geht man baden und nichts anderes.
Das heißt ja nicht, dass man sich in jeder Sitzung streiten muss, aber eine kontroverse Diskussion bringt mehr als ein gemeinsames Kaffeekränzchen.
Das heißt ja nicht, dass man sich in jeder Sitzung streiten muss, aber eine kontroverse Diskussion bringt mehr als ein gemeinsames Kaffeekränzchen.
29.09.2025 - 19:03 Uhr
Zitat von Torpogo
In Süddeutschland nennt man sowas Spätzle-Connection, in der Stadt unseres Lieblingsgegners Klüngel. Alles wird intern geregelt, Pöstchen einander zugeschustert. Wichtig dabei ist, dass man den oder diejenige gut leiden kann und sicher sein kann, dass der nicht aufmuckt. Ob derjenige für den Job die ideale Besetzung ist (auch im Hinblick auf die Qualifikation) ist weitgehend egal - die andere anderen Dinge sind wichtiger. Mit so einer Führung geht man baden und nichts anderes.
Das heißt ja nicht, dass man sich in jeder Sitzung streiten muss, aber eine kontroverse Diskussion bringt mehr als ein gemeinsames Kaffeekränzchen.
In Süddeutschland nennt man sowas Spätzle-Connection, in der Stadt unseres Lieblingsgegners Klüngel. Alles wird intern geregelt, Pöstchen einander zugeschustert. Wichtig dabei ist, dass man den oder diejenige gut leiden kann und sicher sein kann, dass der nicht aufmuckt. Ob derjenige für den Job die ideale Besetzung ist (auch im Hinblick auf die Qualifikation) ist weitgehend egal - die andere anderen Dinge sind wichtiger. Mit so einer Führung geht man baden und nichts anderes.
Das heißt ja nicht, dass man sich in jeder Sitzung streiten muss, aber eine kontroverse Diskussion bringt mehr als ein gemeinsames Kaffeekränzchen.
Wäre nicht das erste mal das Vetternwirtschaft oder auch nur Stallgeruch zum Niedergang führt. Für mich ein gutes Beispiel Bremen vor Jahren.
Der oft benannte Tellerrand ist doch inzwischen komplett ausser Reichweite um mal drüber schauen zu können.
Und wenn eben Qualifikation oder Leistung keine Grundlage mehr sind darf man sich nicht wundern.
29.09.2025 - 19:31 Uhr
Wir können jetzt die Geschäftsführung bzw. den Aufsichtsrad mit ihren Lebensläufen gerne im Detail durchgehen. Das bringt uns aber nicht in eine Neuausrichtung.
Auch wenn im Fußball nicht alles planbar ist: Die Kompetenz spiegelt sich in der Herangehensweise und im
Ergebnis.
Was macht man gut?
1. Sicher wird die Borussia und ihr Image - mit einigen Schrammen - gut in der Öffentlichkeit positioniert.
Man mag uns, außer in Köln.
2. Wir haben unsere Finanzen ganz gut im Griff und stehen in allen Disziplinen sauber da.
Trotz sportlicher Blässe haben wir sogar ganz gute Sponsorenverträge in den letzten Jahren eingetütet.
Was läuft seit zig Jahren schief?
1 Es schadet überhaupt nicht, wenn man sich gerne an die Vergangenheit erinnert und einen gewissen
Kult und ein Image pflegt. ABER: bei uns führt - seit dem Umzug in den Borussen Park - zu reine Folklore und der Begriff "Verklärung" die dazu führt, dass man nie den Absprung in die neue Fußballwelt geschafft hat. Und man hat in nahezu allen relevanten Bereichen ausschließlich auf eine Eigenblutbehandlung gesetzt und es schmerzhaft versäumt "frische Köpfe" in den Verein zu holen. Nix gegen Stallgeruch, aber in jedem Verein führt das irgendwann zu völlig vermieften Sichtweisen, bei der das Wort "Innovation" nicht vorkommt.
Die Liste der Vereine. die daran in den letzten Jahrzehnten -auch sportlich- runtergewirtschaftet wurden, ist lang.
2.Es fehlt m.E. der Mut, die Selbstreflexion und die Offenheit mal einen wirklichen Cut zu machen.
Die Chance nach dem Eberl-Abgang war da. Von mir aus Virkus vorübergehend ins Amt und dann sofort
externen Ersatz installieren. Aber Virkus war schnell und preiswert im Amt und das war es dann.
Und seit dem darf er irgendwie machen, sei es in der Aussendarstellung, sei es beim Trainerposten, sei es
bei Vertragsverlängerung sein es bei Transfers.
3. Ergebnis: Vollständiger sportlicher Niedergang noch hinter den Aufsteigern, noch hinter den bisherigen potenziellen Kellerkindern der Liga. Egal wo im Berufsumfeld. Wenn du 6 Monaten keinen Kunden geholt hast, nix verkauft hast, in allen Rankings in Richtung letzter Platz rutschst usw. usw.... dann muss
der ranghöchste Offizier seinen Schreibtisch räumen.
4. Präsidium und Aufsichtsrat ignorieren die letzten 3 Jahre vollständig und akzeptieren, dass
- VOR der Saison kein neuer Trainer geholt wird
- Virkus mit dem alten Trainer irgendwie durch die Transferphase taumelt
- man fehlende Schlüsselspieler vor dem Hintergrund von Gehaltsersparnis und nicht unter dem Gesichtspunkt der Qualität ersetzt.
- Virkus hat mal eben in zwei Jahren das Grundgerüst der Mannschaft entkernt und schaut nur auf die Genesung seines Mittelstürmers, der es dann richten soll.
Ne, Leute. So hat das keinen Sinn.
Nicht jeder langjährige Indianer wird automatisch zu eine ernstzunehmenden Häuptling.
Die Truppe merkt, wenn der Chef falsch herum auf dem Pferd sitzt und Unsicherheit in der Chefetage spiegelt sich zwangsläufig an jedem Arbeitsplatz.
Ich hoffe nur, dass unsere Entscheider merken, dass sie mehr tun müssen als die 150-Jahr Feier vorzubereiten. Wenn das so weitergeht, feiern wir das dann in einer Turnhalle.
Auch wenn im Fußball nicht alles planbar ist: Die Kompetenz spiegelt sich in der Herangehensweise und im
Ergebnis.
Was macht man gut?
1. Sicher wird die Borussia und ihr Image - mit einigen Schrammen - gut in der Öffentlichkeit positioniert.
Man mag uns, außer in Köln.
2. Wir haben unsere Finanzen ganz gut im Griff und stehen in allen Disziplinen sauber da.
Trotz sportlicher Blässe haben wir sogar ganz gute Sponsorenverträge in den letzten Jahren eingetütet.
Was läuft seit zig Jahren schief?
1 Es schadet überhaupt nicht, wenn man sich gerne an die Vergangenheit erinnert und einen gewissen
Kult und ein Image pflegt. ABER: bei uns führt - seit dem Umzug in den Borussen Park - zu reine Folklore und der Begriff "Verklärung" die dazu führt, dass man nie den Absprung in die neue Fußballwelt geschafft hat. Und man hat in nahezu allen relevanten Bereichen ausschließlich auf eine Eigenblutbehandlung gesetzt und es schmerzhaft versäumt "frische Köpfe" in den Verein zu holen. Nix gegen Stallgeruch, aber in jedem Verein führt das irgendwann zu völlig vermieften Sichtweisen, bei der das Wort "Innovation" nicht vorkommt.
Die Liste der Vereine. die daran in den letzten Jahrzehnten -auch sportlich- runtergewirtschaftet wurden, ist lang.
2.Es fehlt m.E. der Mut, die Selbstreflexion und die Offenheit mal einen wirklichen Cut zu machen.
Die Chance nach dem Eberl-Abgang war da. Von mir aus Virkus vorübergehend ins Amt und dann sofort
externen Ersatz installieren. Aber Virkus war schnell und preiswert im Amt und das war es dann.
Und seit dem darf er irgendwie machen, sei es in der Aussendarstellung, sei es beim Trainerposten, sei es
bei Vertragsverlängerung sein es bei Transfers.
3. Ergebnis: Vollständiger sportlicher Niedergang noch hinter den Aufsteigern, noch hinter den bisherigen potenziellen Kellerkindern der Liga. Egal wo im Berufsumfeld. Wenn du 6 Monaten keinen Kunden geholt hast, nix verkauft hast, in allen Rankings in Richtung letzter Platz rutschst usw. usw.... dann muss
der ranghöchste Offizier seinen Schreibtisch räumen.
4. Präsidium und Aufsichtsrat ignorieren die letzten 3 Jahre vollständig und akzeptieren, dass
- VOR der Saison kein neuer Trainer geholt wird
- Virkus mit dem alten Trainer irgendwie durch die Transferphase taumelt
- man fehlende Schlüsselspieler vor dem Hintergrund von Gehaltsersparnis und nicht unter dem Gesichtspunkt der Qualität ersetzt.
- Virkus hat mal eben in zwei Jahren das Grundgerüst der Mannschaft entkernt und schaut nur auf die Genesung seines Mittelstürmers, der es dann richten soll.
Ne, Leute. So hat das keinen Sinn.
Nicht jeder langjährige Indianer wird automatisch zu eine ernstzunehmenden Häuptling.
Die Truppe merkt, wenn der Chef falsch herum auf dem Pferd sitzt und Unsicherheit in der Chefetage spiegelt sich zwangsläufig an jedem Arbeitsplatz.
Ich hoffe nur, dass unsere Entscheider merken, dass sie mehr tun müssen als die 150-Jahr Feier vorzubereiten. Wenn das so weitergeht, feiern wir das dann in einer Turnhalle.
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