| Geburtsdatum | 13.10.1996 |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,91m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | VfB Stuttgart |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 2 | - | - | ||
![]() | Bundesliga | 1 | - | - | |
![]() | UEFA Champions League | 1 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | - | - | - | |
Atakan Karazor [16]
15.05.2019 - 12:17 Uhr
11.10.2026 - 21:07 Uhr
Zitat von Schwabe_86
In Statistiken kann man das nicht finden, aber ich würde mal die Augen offen halten was unser Pressing/Gegenpressing ohne Prömel macht. Man kann gerade mit Ball und im Positionsspiel viele Fehler bei ihm finden, aber man muss einfach festhalten, der hat schon richtig hochgeschoben im Pressing und ist in viele Gegenpressing Situationen gegangen. Gestern kam Paderborn einfach mit zwei drei Pässen über die erste Pressinglinie hinaus und wir standen dann ratzfatz im letzten Block.
Das sind halt auch die Punkte. Die weniger aggressive, defensivere Feldpositionierung hat vermutlich in Kontersituationen und bei zweiten Bällen geholfen, aber hohe Ballgewinne waren ohne katastrophale Fehlpässe der Paderborner ja Mangelware in Hz 2.
Ich finde da hat die Balance mMn auch nicht gestimmt. Ging jetzt gestern in der Summe nochmal gut und Bratislava, HSV und Gladbach sind jetzt auch keine Übergegner, vllt kommen wir da durch mit ner kleinen Leistungsteigerung. ich frag mich halt wie man so bestehen möchte wenn man auf ernsthafte Teams trifft. Das müssen auch gar nicht Bayern oder Athleti sein, ich denke da reicht schon Freiburg oder Augsburg.
ich bin ja wirklich gespannt wies weitergeht, gerade auch was man mit der Rotation macht. Würde da schon alleine aus Belastungsteuerungsgründen auch mal gerne Karazor als alleinigen tiefen 6er im Spielaufbau sehen dann z.b. kombiniert mit nem Spalt. Ein richtiges 3er MF werden wir denke ich nicht mehr bei unserem VfB sehen unter Hoeness. Wenn Prömel als nomineller OM reinrückt wird der das wie Undav aktuell spielen.
Zitat von justalittlethought
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Zitat von Schwabe_86
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Zitat von justalittlethought
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
Zitat von mareno
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Zitat von Corona1893
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
In Statistiken kann man das nicht finden, aber ich würde mal die Augen offen halten was unser Pressing/Gegenpressing ohne Prömel macht. Man kann gerade mit Ball und im Positionsspiel viele Fehler bei ihm finden, aber man muss einfach festhalten, der hat schon richtig hochgeschoben im Pressing und ist in viele Gegenpressing Situationen gegangen. Gestern kam Paderborn einfach mit zwei drei Pässen über die erste Pressinglinie hinaus und wir standen dann ratzfatz im letzten Block.
Das sind halt auch die Punkte. Die weniger aggressive, defensivere Feldpositionierung hat vermutlich in Kontersituationen und bei zweiten Bällen geholfen, aber hohe Ballgewinne waren ohne katastrophale Fehlpässe der Paderborner ja Mangelware in Hz 2.
Ich finde da hat die Balance mMn auch nicht gestimmt. Ging jetzt gestern in der Summe nochmal gut und Bratislava, HSV und Gladbach sind jetzt auch keine Übergegner, vllt kommen wir da durch mit ner kleinen Leistungsteigerung. ich frag mich halt wie man so bestehen möchte wenn man auf ernsthafte Teams trifft. Das müssen auch gar nicht Bayern oder Athleti sein, ich denke da reicht schon Freiburg oder Augsburg.
ich bin ja wirklich gespannt wies weitergeht, gerade auch was man mit der Rotation macht. Würde da schon alleine aus Belastungsteuerungsgründen auch mal gerne Karazor als alleinigen tiefen 6er im Spielaufbau sehen dann z.b. kombiniert mit nem Spalt. Ein richtiges 3er MF werden wir denke ich nicht mehr bei unserem VfB sehen unter Hoeness. Wenn Prömel als nomineller OM reinrückt wird der das wie Undav aktuell spielen.
Mich hat es etwas gewundert, dass Demi gleich in di e staartelf gerutscht ist. Ich hätte schon mal gerne wie in den Testspielen, Prömel und Undav auf OM/HS und MS gesehen (und Stiller, Karazor dahinter). Das hat mir auch beim Pressing größtenteils gut gefallen.
12.10.2026 - 09:05 Uhr
Zitat von justalittlethought
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Zitat von Schwabe_86
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Zitat von justalittlethought
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
Zitat von mareno
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Zitat von Corona1893
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Interessant, was sagst du zur These das Stiller auch deswegen etwas bessere Quoten hat, weil Karazor im Zeit dafür verschafft hat?
Wie gesagt, ohne Schwarzenbeck hatte es Beckenbauer damals auch schwerer. Es gibt schon diese Beziehung zwischen Spielern, bei der der eine dem anderen das Leben erleichtert.
Wie sahen Stiller Quoten mit Prömel als Partner aus? Ich weiß dass dahinsteht, wegen der Gegner. Daheim gegen Köln würde wahrscheinlich am ehestens zur Gegnerqualität passen.
12.10.2026 - 11:50 Uhr
Ich finde Karazor hat genau das getan, was getan werden muss: die Antwort auf dem Platz gegeben.
Wieviele Gegentore (trotz aller Versuche von Seimen, sich doch einen einzufangen) gab es nochmal mit Karazor jetzt? Klar war der Gegner jetzt nicht Bayern - aber in der Tabelle über Hoffenheim....
Ich will damit nur sagen, dass es doch langsam mal jedem auffallen dürfte, dass wir mehr Punkte (bzw weniger Gegentore) MIT Karazor machen als OHNE. Ist das Zufall?
Er fällt nicht so auf - aber wie Undav sagte... und dem unterstelle ich etwas mehr Urteilsvermögen über Karazor und seinen Impact auf die Mannschaft..
Ich mag auch Prömel - aber alles zu seiner Zeit und machen Dinge brauchen auch noch Zeit bis alle Beteiligten sich aufeinander eingegroovt haben. Mir kommt nur Karazor immer etwas zu schlecht weg hier in der Wahrnehmung einiger und auch in Sachen Spielziet in dieser Saison leider.
Wieviele Gegentore (trotz aller Versuche von Seimen, sich doch einen einzufangen) gab es nochmal mit Karazor jetzt? Klar war der Gegner jetzt nicht Bayern - aber in der Tabelle über Hoffenheim....
Ich will damit nur sagen, dass es doch langsam mal jedem auffallen dürfte, dass wir mehr Punkte (bzw weniger Gegentore) MIT Karazor machen als OHNE. Ist das Zufall?
Er fällt nicht so auf - aber wie Undav sagte... und dem unterstelle ich etwas mehr Urteilsvermögen über Karazor und seinen Impact auf die Mannschaft..
Ich mag auch Prömel - aber alles zu seiner Zeit und machen Dinge brauchen auch noch Zeit bis alle Beteiligten sich aufeinander eingegroovt haben. Mir kommt nur Karazor immer etwas zu schlecht weg hier in der Wahrnehmung einiger und auch in Sachen Spielziet in dieser Saison leider.
12.10.2026 - 16:26 Uhr
Zitat von Corona1893
Interessant, was sagst du zur These das Stiller auch deswegen etwas bessere Quoten hat, weil Karazor im Zeit dafür verschafft hat?
Wie gesagt, ohne Schwarzenbeck hatte es Beckenbauer damals auch schwerer. Es gibt schon diese Beziehung zwischen Spielern, bei der der eine dem anderen das Leben erleichtert.
Wie sahen Stiller Quoten mit Prömel als Partner aus? Ich weiß dass dahinsteht, wegen der Gegner. Daheim gegen Köln würde wahrscheinlich am ehestens zur Gegnerqualität passen.
Zitat von justalittlethought
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Zitat von Schwabe_86
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Zitat von justalittlethought
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
Zitat von mareno
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Zitat von Corona1893
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Interessant, was sagst du zur These das Stiller auch deswegen etwas bessere Quoten hat, weil Karazor im Zeit dafür verschafft hat?
Wie gesagt, ohne Schwarzenbeck hatte es Beckenbauer damals auch schwerer. Es gibt schon diese Beziehung zwischen Spielern, bei der der eine dem anderen das Leben erleichtert.
Wie sahen Stiller Quoten mit Prömel als Partner aus? Ich weiß dass dahinsteht, wegen der Gegner. Daheim gegen Köln würde wahrscheinlich am ehestens zur Gegnerqualität passen.
Ich würde diese These teilen. Mit Karazor auf dem Ploatz weiß Stiller eben ganz genau, dass er abgesichert ist, wenn er nach vorne geht - so versteht Karazor auch seinen Job. Der orientiert sich an Stiller.
Prömel geht, was ja auch seine Stärke ist, selbst vorne rein. Dann muss Stiller den 6er Raum absichern und tiefer bleiben (oder jemand anderer von den Offensiven, aber irgendwer muss den Raum vor der Abwehrkette halt sichern. Das heißt, er hat viel mehr defensive Aufgaben und muss viel mehr schauen, wie sich die anderen positionieren.
Man gewinnt natürlich mit den Tiefenläufen von Prömel eine Komponente, die man mit Karazor nicht hat. Aber dafür muss dann eben auch Stiller Aufgaben übernehmen, die normalerweise Karazor übernimmt und muss defensiver und absichernder denken, wenn Prömel nach vorne geht. Das nimmt ihm natürlich auch Höhe und Freiheiten.
Für mich ist es daher auch kein Zufall, dass Stiller wieder mehr eingeleitet hat in vorderster Front (hat ja auch beide Assists). Das war mMn auch schon in den Testspielen so.
12.10.2026 - 18:56 Uhr
Zitat von justalittlethought
Ich würde diese These teilen. Mit Karazor auf dem Ploatz weiß Stiller eben ganz genau, dass er abgesichert ist, wenn er nach vorne geht - so versteht Karazor auch seinen Job. Der orientiert sich an Stiller.
Prömel geht, was ja auch seine Stärke ist, selbst vorne rein. Dann muss Stiller den 6er Raum absichern und tiefer bleiben (oder jemand anderer von den Offensiven, aber irgendwer muss den Raum vor der Abwehrkette halt sichern. Das heißt, er hat viel mehr defensive Aufgaben und muss viel mehr schauen, wie sich die anderen positionieren.
Man gewinnt natürlich mit den Tiefenläufen von Prömel eine Komponente, die man mit Karazor nicht hat. Aber dafür muss dann eben auch Stiller Aufgaben übernehmen, die normalerweise Karazor übernimmt und muss defensiver und absichernder denken, wenn Prömel nach vorne geht. Das nimmt ihm natürlich auch Höhe und Freiheiten.
Für mich ist es daher auch kein Zufall, dass Stiller wieder mehr eingeleitet hat in vorderster Front (hat ja auch beide Assists). Das war mMn auch schon in den Testspielen so.
Zitat von Corona1893
Interessant, was sagst du zur These das Stiller auch deswegen etwas bessere Quoten hat, weil Karazor im Zeit dafür verschafft hat?
Wie gesagt, ohne Schwarzenbeck hatte es Beckenbauer damals auch schwerer. Es gibt schon diese Beziehung zwischen Spielern, bei der der eine dem anderen das Leben erleichtert.
Wie sahen Stiller Quoten mit Prömel als Partner aus? Ich weiß dass dahinsteht, wegen der Gegner. Daheim gegen Köln würde wahrscheinlich am ehestens zur Gegnerqualität passen.
Zitat von justalittlethought
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Zitat von Schwabe_86
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Zitat von justalittlethought
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
Zitat von mareno
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Zitat von Corona1893
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Undav sagte über Karazor mal sinngemäß, dass Karazor in der Beurteilung zu schlecht wegkäme und oft Dinge auf dem Feld macht, die Laien nicht so schnell auffallen, aber wichtig für die Mannschaft sind.
Nimmt man sich die Einschätzung mal zu Herzen, kann man als Fan auch mal überlegen, ob die eigene Einschätzung zu Karazor vielleicht doch etwas zu niedrig/negativ war.
Karazor hat mglw. für eine Statik in der Mannschaft gesorgt, die man als Fan nicht sofort erkannt hat und uns nun etwas abhanden gekommen ist.
Es ist ja nicht so, dass es diese „unscheinbaren“ fleißigen Bienchen im Fußball nicht auch vorher schon gab. Jeder wird da Beispiele nennen können, mir fällt bspw. Schwarzenbeck ein…auch wenn da nicht wirklich live dabei war.
Gegen Paderborn waren da wieder ganz viele Momente dabei. Er kennt einfach seine Mitspieler auswendig und weiß, wann er vorne Pressen muss und wann er besser seine Mitspieler absichert und die Räume zuläuft. Die Situationen gibt es mit Leweling und Vagnoman öfters und Undav kann diese Löcher selbsverständlich bei Ballverlusten nicht zu laufen.
Während Prömel offensiv die Anspielstation gibt und im Pressing auch oftmals mit anderen Spielern die selben Räume beackert. Für mich sind sowohl Karazor und Prömel beides starke Rollenspieler (auch Teamplayer) mit viel Erfahrung und Führungsstärke. Ich würde beide immer Situationsbedingt bringen, Karazor ist einfach die defensivere Variante und Prömel derjenige, wenn es einen Rückstand aufzuholen gibt. Wobei ich Prömel als Neuzugang noch zugestehe, dass er noch nicht blind mit seinen Mitspielern versteht, weshalb ich bei ihm noch Luft nach oben sehe.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass das ohne Karazor gestern nicht zu null ausgegangen wäre. Der hat schon sehr viele Räume zugelaufen und Lücken geschlossen. Paderborn war ja über weite Strecken der 2. Halbzeit feldüberlegen (sieht man auch klar in der Momentum-Anzeige bei Sofascore etc.), aber konnte eben dank der Endverteidigung und mMn auch gutem Lückenschließen im 6er-Raum kaum zu klaren Torchancen kommen. Da war die 3-fach-Chance, wo Jeltsch und Mittelstädt auf der Linie klären und der Pieringer-Kopfball, aber sonst am Ende nichts. Hatte ja auch der eigene Trainer Kettemann kritisiert, dass man aus der guten Feldposition zu wenig gemacht hatte und das noch lernen müsse.
Es war übrigens das erste zu null Spiel in der Bundesliga seit April 2026 im Heimspiel gegen den HSV. Sonst haben wir im letzten halben Jahr immer mindestens ein Gegentor bekommen.
(Es gab zu null Spiele in den Testspielen gegen Balingen, Hollerbach, Heidenheim, Fürth sowie im Pokal gegen Rostock, aber nie gegen Bundesliganiveau, auch nicht gegen Top5-Liga-Gegner in den Testspielen).
ich hab ihm glaub ne 3 gegeben, also sah seinen Auftritt auch positiv und kann mir durchaus vorstellen, dass es gute wäre wenn er mindestens ein Spiel aus Bratislava und Hamburg startet. Mir sind manche Takes aber einfach zu früh. Zu 0 ging dieses Spiel aus weil Paderborn massiv Großchancen liegen lassen hat und denen allgemein etwas die Qualität fehlt. wir hatten über weite teile des Spiel keinen Zugriff im DM, wir haben wirklich schlecht im Passspiel agiert in Hz 2 und offensiv hat Ata mehrere gute Situationen verstolpert. Das bedeutet nicht, dass es ne schlechte Leistung relativ war oder Prömel/Spalt besser performt hätten - die Leistung des Teams war unterm Strich maximal befriedigend und unser ZM war vllt zu anderen Spieler verhältnismäßig besser aber weit davon entfernt hier wieder von alter stärke des alten Duos zu sprechen.
Da will ich jetzt mal deutlich mehr sehen. Es war aber definitiv gut genug, um jetzt weiter daran festzuhalten. Die Probleme müssen anders gelöst werden. Entweder über taktische Anpassungen und/oder personelle Konsequenzen die über Prömel für Karazor hinausgehen. Wie wir uns körperlich haben den schneid abkaufen lassen und wie wenig Spielanteile wir in Hz 2 gegen diese Paderborner Mannschaft hatte sollte alle beunruhigen und ist für mich auch der Grund warum ich bei keinem Spieler, auch nicht Führich, Maxi oder Chabot über ne 2,5 gegangen bin. Die Teamleistung im Verbund stimmt nicht.
Ich habe ihm auch ne 3 gegeben (glaube ich, evt. auch 2,5), weil ich ihn zwar gegen den Ball recht gut fand, aber wir wenig Spielkontrolle hatten. Im Gegenteil, Paderborn war ja in HZ 2 feldüberlegen und hatte am Ende auch 52% Ballbesitz. Wobei ich das Problm eher bei unserer Offensivreihe außer Führich sah.
Undav: 67% Passquote, 31% Zweikampfquote. Der hatte 48 Ballkontakte, davon 3 Torschüsse und von den anderen 45 Ballkontakten, versuchte er nur 36 Pässe, von denen wiederum nur 24 ankamen. D.h. fast jeder 2. Ball war weg.
Leweling: 42 Ballkontakte, nur 20 gespielte Pässe, von denen nur 9 ankamen (Passquote 45%, Zweikampfquote 20%)
Demirovic: 32 Ballkontakte, nur 18 gespielte Pässe, von denen nur 12 ankamen (Passquote 67%, Zweikämpfe 31%)
Führich: 58 Ballkontakte, 30 gespielte Pässe, von denen 26 ankamen (Passquote 87%, Zweikämpfe 50%).
Wenn ich das mal zusammenzähle, dann hatten unsere 4 Offensiven 180 Ballkontakte, von denen nur 71 den Weg zum Mitspieler fanden. Dazu kommen noch 13 Torschüsse, die anderen Bälle waren (größtenteils) weg. Größtenteils, weil da z.B. neben Torschüssen auch Klärungsaktionen ins Aus oder herausgeholte Fouls, Ecken, Einwürfe dabei sind).
Damit bekommst Du halt keine Spielkontrolle. Natürlich muss man vorne mehr Risiko spielen, aber das sind schon arg geringe Quoten zum Teil.
Edith sagt noch:
Karazor: 73 Ballkontakte, 49 Pässe, 39 angekommen (Passquote 78%, Zweikampfquote 67%)
Stiller: 78 Ballkontakte, 69 Pässe, 64 angekommen (Passquote 90%, Zweikampfquote 80%)
Das ist bei Stiller stark, bei Karazor nicht berauschend, aber immerhin ganz ordentlich. Wie gesagt, gegen den Ball war das stark, die Spielkontrolle nicht, aber das war mMn bei unseren Offensiven bis auf Führich auch schwierig.
Interessant, was sagst du zur These das Stiller auch deswegen etwas bessere Quoten hat, weil Karazor im Zeit dafür verschafft hat?
Wie gesagt, ohne Schwarzenbeck hatte es Beckenbauer damals auch schwerer. Es gibt schon diese Beziehung zwischen Spielern, bei der der eine dem anderen das Leben erleichtert.
Wie sahen Stiller Quoten mit Prömel als Partner aus? Ich weiß dass dahinsteht, wegen der Gegner. Daheim gegen Köln würde wahrscheinlich am ehestens zur Gegnerqualität passen.
Ich würde diese These teilen. Mit Karazor auf dem Ploatz weiß Stiller eben ganz genau, dass er abgesichert ist, wenn er nach vorne geht - so versteht Karazor auch seinen Job. Der orientiert sich an Stiller.
Prömel geht, was ja auch seine Stärke ist, selbst vorne rein. Dann muss Stiller den 6er Raum absichern und tiefer bleiben (oder jemand anderer von den Offensiven, aber irgendwer muss den Raum vor der Abwehrkette halt sichern. Das heißt, er hat viel mehr defensive Aufgaben und muss viel mehr schauen, wie sich die anderen positionieren.
Man gewinnt natürlich mit den Tiefenläufen von Prömel eine Komponente, die man mit Karazor nicht hat. Aber dafür muss dann eben auch Stiller Aufgaben übernehmen, die normalerweise Karazor übernimmt und muss defensiver und absichernder denken, wenn Prömel nach vorne geht. Das nimmt ihm natürlich auch Höhe und Freiheiten.
Für mich ist es daher auch kein Zufall, dass Stiller wieder mehr eingeleitet hat in vorderster Front (hat ja auch beide Assists). Das war mMn auch schon in den Testspielen so.
Ja so sehe uch das auch.
Stellt sich die Frage was Hoeneß jetzt macht. Prömel wäre dann ja erstmal raus aus der Startelf.
Andererseits öffnet es Chancen für Prömel weiter vorne, wo andere schwächeln.
Ich tippe darauf das Prömel erstmal Ersatz bleibt aber für Undav oder so kommt, es sei denn wir liegen zurück und brauchen mehr offensive Leute. Dann könnte er auch für Karazor kommen.
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Türkei





