| Geburtsdatum | 24.07.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Interimstrainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
André Schubert [Trainer]
18.10.2016 - 07:40 Uhr
11.11.2016 - 06:16 Uhr
@michibmg63
In der CL überwintern wir garantiert nicht, dazu müssten wir gegen ManC UND in Barca gewinnen und dazu noch das torverhältnis aus dem Hinspiel ManC übertrumpfen. Von daher ist nur noch EL drinnen und da gibt es keine Mehreinnahmen von 20 Mio. Dazu müssten wir schon EL Endspiel erreichen bzw. ohne es nachzurechnen gar EL Sieger werden.
Ich habe sogar die Befürchtung, sollte dieses Auswärtsauftreten so bleiben, dass wir uns selbst bei einem 2. Ligustern Fürth schwer tun, weil unsere Leistung auswärts für mich bereits wie ein Zweitligist ist.
Zum Rest deiner Beiträge schweige ich besser, möchte da kein Öl ins Feuer gießen.
Sollte das Derby vergeigt werden mit einer Leistung wie aus den letzten Spiele, wäre es dann besser für dich, den Schubert Thread zu meiden. Nur als gut gemeinter Ratschlag.
Gibt halt Fans, die mit Schubert zufrieden sind und welche, die es nicht sind. Ist doch völlig normal. Die zufriedenen werden halt immer weniger, aber auch das ist auf Grund der gezeigten Leistung normal.
Der Trainer hat die Verantwortung für das, was auf den rasen gezeigt wird. Er ist der Chef von den Spielern. Er kann sagen wer auf die Tribüne muss, wer zu den Amas und wer spielt bzw. wenn er einwechselt oder auswechselt. Nur er alleine, so schauts doch aus. Und zu allerletzte noch, sagt er den Spielern was die zu machen haben, nur er.
Keiner von und und auch keiner von den Verantwortlichen ist Hellseher. Da keiner in die Zukunft blicken kann, verlassen sich alle, also die Verantwortlichen und alle Fans darauf, dass alles gut geht. Ob man als Verantwortlicher eine gute Entscheidung getroffen hat oder nicht, das erkennt man leider erst, wenn es im Prinzip schon zu spät ist oder im positiven Verlauf am Erfolg.
Jeder Fan der Borussia kann Mitglied werden und Einfluss auf die Verantwortlichen der Borussia nehmen. Der Ober Häuptling der Borussia und Chef aller Verantwortlichen und Angestellten ist/wird gewählt. Alleine schon von der Vereinssatzung der Borussia hat der Fan als Mitglied von Gesetz her bereits die Möglichkeit, direkten Einfluss zu nehmen und so hart es für dich ist "Köpfe zu fordern".
2011 war es 5 vor 12, dass der "gemeine Fan" Königs entthront hätten. Da führte ich einen gebetsmühlenartigen Kampf gegen die aufgebrachten Fans.
Der Hauptverantwortliche bei Borussia ist Königs und er wird da nie im Leben zuschauen, wie das Borussen Schiff untergeht. Leider ist es dann halt schon fast zu spät, bis Königs eingreift, aber Königs legt seeeeeeehr viel wert darauf, dass die Mehrheit der Fans zufrieden ist.
Schubert hat Leistung zu liefern, wir sind doch nicht die Caritas oder beschäftigen hier 1,- Jobber. Das sind alles Millionäre die da im Profibereich Profi sind. Was hat das mit "Erfolgsfan" zu tun ? Bringt Schubert die Leistung nicht, muss er halt gehen. Ich bezweifel, dass Schubert die nächste Mitgliederversammlung übersteht, wenn die absolute Mehrheit der Fans sich von ihm abgewendet hat bzw. abgewenden wird.
In der CL überwintern wir garantiert nicht, dazu müssten wir gegen ManC UND in Barca gewinnen und dazu noch das torverhältnis aus dem Hinspiel ManC übertrumpfen. Von daher ist nur noch EL drinnen und da gibt es keine Mehreinnahmen von 20 Mio. Dazu müssten wir schon EL Endspiel erreichen bzw. ohne es nachzurechnen gar EL Sieger werden.
Ich habe sogar die Befürchtung, sollte dieses Auswärtsauftreten so bleiben, dass wir uns selbst bei einem 2. Ligustern Fürth schwer tun, weil unsere Leistung auswärts für mich bereits wie ein Zweitligist ist.
Zum Rest deiner Beiträge schweige ich besser, möchte da kein Öl ins Feuer gießen.
Sollte das Derby vergeigt werden mit einer Leistung wie aus den letzten Spiele, wäre es dann besser für dich, den Schubert Thread zu meiden. Nur als gut gemeinter Ratschlag.
Gibt halt Fans, die mit Schubert zufrieden sind und welche, die es nicht sind. Ist doch völlig normal. Die zufriedenen werden halt immer weniger, aber auch das ist auf Grund der gezeigten Leistung normal.
Der Trainer hat die Verantwortung für das, was auf den rasen gezeigt wird. Er ist der Chef von den Spielern. Er kann sagen wer auf die Tribüne muss, wer zu den Amas und wer spielt bzw. wenn er einwechselt oder auswechselt. Nur er alleine, so schauts doch aus. Und zu allerletzte noch, sagt er den Spielern was die zu machen haben, nur er.
Keiner von und und auch keiner von den Verantwortlichen ist Hellseher. Da keiner in die Zukunft blicken kann, verlassen sich alle, also die Verantwortlichen und alle Fans darauf, dass alles gut geht. Ob man als Verantwortlicher eine gute Entscheidung getroffen hat oder nicht, das erkennt man leider erst, wenn es im Prinzip schon zu spät ist oder im positiven Verlauf am Erfolg.
Jeder Fan der Borussia kann Mitglied werden und Einfluss auf die Verantwortlichen der Borussia nehmen. Der Ober Häuptling der Borussia und Chef aller Verantwortlichen und Angestellten ist/wird gewählt. Alleine schon von der Vereinssatzung der Borussia hat der Fan als Mitglied von Gesetz her bereits die Möglichkeit, direkten Einfluss zu nehmen und so hart es für dich ist "Köpfe zu fordern".
2011 war es 5 vor 12, dass der "gemeine Fan" Königs entthront hätten. Da führte ich einen gebetsmühlenartigen Kampf gegen die aufgebrachten Fans.
Der Hauptverantwortliche bei Borussia ist Königs und er wird da nie im Leben zuschauen, wie das Borussen Schiff untergeht. Leider ist es dann halt schon fast zu spät, bis Königs eingreift, aber Königs legt seeeeeeehr viel wert darauf, dass die Mehrheit der Fans zufrieden ist.
Schubert hat Leistung zu liefern, wir sind doch nicht die Caritas oder beschäftigen hier 1,- Jobber. Das sind alles Millionäre die da im Profibereich Profi sind. Was hat das mit "Erfolgsfan" zu tun ? Bringt Schubert die Leistung nicht, muss er halt gehen. Ich bezweifel, dass Schubert die nächste Mitgliederversammlung übersteht, wenn die absolute Mehrheit der Fans sich von ihm abgewendet hat bzw. abgewenden wird.
11.11.2016 - 06:35 Uhr
Zitat von John-Boy
Ich sehe es eher so, dass das Problem bei der 3er-Kette ist, dass du nicht jede Spielsituation in der 3er-Kette lösen kannst , und zuhause und auswärts so antreten. Da finden die Gegner zu schnell Lücken. Sondern du musst defensiv dann variabel auf 5-er Kette umstellen können. Das bringt dann aber letztlich keine Entlastung für die Außenverteidiger und dich insgesamt situativ in eine noch defensivere Position als das 4-4-2 mit offensiven Außen, so wie Favre das immer spielen ließ.
Einen 6er flexibel zurückziehen bringt das DZM aus der Balance (wurde zuletzt ein paar mal getestet). Also pendelst du zwischen sehr offensiver 3er-Kette und sehr defensiver 5er-Kette (z.B. Juve mit 10 Mann in Gladbach, S04 in Dortmund vor 2 Wochen). Aber der Gewinn, dass du die beiden Außenverteidiger vorziehst, um ihnen weite Laufwege zu ersparen und Druck nach vorne zu machen, geht dadurch verloren, weil sie situativ doch nach hinten müssen (ein Dilemma in dem Wendt permanent steckt). Und du verlierst die Möglichkeit, zwei schnelle offensive Außenstürmer einzusetzen, die die gegnerische Abwehr aushebeln, da dann nur noch einer für Zentrum bliebe (= Flanken). Stattdessen spielen wir mit 3 zentralen Offensiven, die es immer wieder durch die Mitte versuchen.
Aber die Anspielstationen, die Xhaka mit seinen langen Pässen ansteuern konnte mit entsprechendem Raum in die Tiefe auf Außen, gibt es nicht mehr bzw. Wendt und Korb wären nach 30 Minuten total platt. Zusätzlich, glaube ich, dass das pendeln in einzelnen Situationen nicht so einfach ist, da die Abstimmung untereinander sehr schwierig ist. Alle Spieler müssten schon sehr genau wissen, wer was wann macht. Das geht vielleicht in einer Abwehr, die schon lange zusammenspielt und wo sich alle sehr gut kennen.
Mit 4er-Kette müssen wir dagegen überhaupt nicht zu tief stehen. Das haben die ersten 6 Spiele unter Schubert gezeigt. Auch ein 4-4-2 kann man offensiv spielen. Siehe auch Leverkusen: Da wird aus dem 4-4-2 häufiger ein 4-2-4. Ich muss halt kein 2-4-4 daraus machen. Warum das System, was 6 Siege in Folge brachte, unbedingt umstellen? Punktuell (z. B. bei Rückstand oder gegen defensive Gegner zuhause) ok, aber nicht als Standardvariante.
Es haben wohl mehrere Vereine die 3er-Kette im Sommer getestet, aber wieder verworfen. Und wie oben schon zu lesen, spielt auch Barcelona mit 4er-Kette, Bayern, alle Topteams, bei der EM hat jede Mannschaft damit gespielt auch Deutschland, obwohl jeder Gegner sich hinten reingestellt hat. Warum Schubert unbedingt mit 3er-Kette spielen will, bleibt mir ein Rätsel. Und seit er das (seit einem Jahr!) macht, stimmt etwas nicht.
Zitat von Boekelberg73
....das mit 3 oder 4 Kette ist letztendlich Geschmacksache!
Je nachdem wer außen im MF spielt (zB Wendt und Korb), hättest du i n der Defensive eine 5-Kette (die durchaus stabiler sein sollte als eine 4-Kette, weil du halt einfach enger und mit kürzeren Abständen stehst)
...und es sollte auch sowohl Korb als auch Wendt entgegenkommen, weil sie defensiv entlastet werden!
...und du hast 1 Mann mehr im MF als bei der 4-Kette und zusätzlich hast du zentral beim Aufbau eine Absicherung die du bei der 4-Kette im Aufbau mit vorrückenden AV nicht hast.
...und Favre ist das umgangen, in dem Xhaka sich immer zwischen die IV hat fallen lassen, wenn aufgebaut werden sollte!
Insofern gibt es im Aufbau keinen großen Unterschied und in der Verteidigung hast du bei der 3-Kette mit zurückschiebenden Außenspielern 1 Mann mehr!
Aber wie gesagt, ist geschenkt, weil Schubert es in den letzten Wochen überwiegend (bis auf Berlin) eh mit 4-Kette spielte!
Interessant ist, dass du in der 4-Kette Dahoud und Kramer siehst!
Ich denke, dass das ZDM bei uns momentan der Knackpunkt ist!
Es ist die wichtigste Position auf dem Feld, weil es die Schaltzentrale ist, die für die Statik des Spiels zuständig ist.
Mittlerweile ist es so, dass fast alle Mannschaften früh mit 4-5 Mann stören und so viel Druck ausüben.
Xhakas größte Stärke waren seine scharfen Pässe durchs Mittelfeld auf unsere Offensive, die sich zwischen den Linien bewegten und immer wenn Xhaka durchkam mit Tempo und Bewegung auf eine gelockerte Abwehr trafen und den Platz hätten ihre Schnelligkeit zu nutzen!
Das ist ohne Xhaka so gut wie weg!
...und Xhaka hat zum Ende hin absolut den Tiefen 6'er gegeben.
Das macht Kramer nicht!
Kramer ist ein Box to Box Player, der es nicht so mit der Spielöffnung hat, sondern immer mit viel Bewegung im Klein Klein aufbaut.
...und Dahoud muss mit Kramer mehr aufpassen, als er es letztes Jahr musste, weil Kramer nicht seine Position konsequent hält!
....für mich ist die Position des ZDM Kern unseres Problems!
....und wie man in den letzten Spielen sehen konnte ist es momentan nur schwer lösbar!
Mit 4-Kette stehen wir zu tief und sind Iffensiv ungefährlich (was auch am fehlen von Raffael und Hazard lag) und mit 3-Kette sind wir zu anfällig, weil zuviel auf engem Raum gespielt wird.
Momentan ist Kramer nicht der, den wir brauchen!
Vlt lernt er es noch, Vlt aber auch nicht!
Aber für mich ist Kramer Kern des Problems!
Nicht weil er schlecht ist und auch nicht weil er nicht will, sondern weil er einfach momentan nicht das macht/machen kann, was wir brauchen!
So unterschiedlich können Ansichten sein!
....das mit 3 oder 4 Kette ist letztendlich Geschmacksache!
Je nachdem wer außen im MF spielt (zB Wendt und Korb), hättest du i n der Defensive eine 5-Kette (die durchaus stabiler sein sollte als eine 4-Kette, weil du halt einfach enger und mit kürzeren Abständen stehst)
...und es sollte auch sowohl Korb als auch Wendt entgegenkommen, weil sie defensiv entlastet werden!
...und du hast 1 Mann mehr im MF als bei der 4-Kette und zusätzlich hast du zentral beim Aufbau eine Absicherung die du bei der 4-Kette im Aufbau mit vorrückenden AV nicht hast.
...und Favre ist das umgangen, in dem Xhaka sich immer zwischen die IV hat fallen lassen, wenn aufgebaut werden sollte!
Insofern gibt es im Aufbau keinen großen Unterschied und in der Verteidigung hast du bei der 3-Kette mit zurückschiebenden Außenspielern 1 Mann mehr!
Aber wie gesagt, ist geschenkt, weil Schubert es in den letzten Wochen überwiegend (bis auf Berlin) eh mit 4-Kette spielte!
Interessant ist, dass du in der 4-Kette Dahoud und Kramer siehst!
Ich denke, dass das ZDM bei uns momentan der Knackpunkt ist!
Es ist die wichtigste Position auf dem Feld, weil es die Schaltzentrale ist, die für die Statik des Spiels zuständig ist.
Mittlerweile ist es so, dass fast alle Mannschaften früh mit 4-5 Mann stören und so viel Druck ausüben.
Xhakas größte Stärke waren seine scharfen Pässe durchs Mittelfeld auf unsere Offensive, die sich zwischen den Linien bewegten und immer wenn Xhaka durchkam mit Tempo und Bewegung auf eine gelockerte Abwehr trafen und den Platz hätten ihre Schnelligkeit zu nutzen!
Das ist ohne Xhaka so gut wie weg!
...und Xhaka hat zum Ende hin absolut den Tiefen 6'er gegeben.
Das macht Kramer nicht!
Kramer ist ein Box to Box Player, der es nicht so mit der Spielöffnung hat, sondern immer mit viel Bewegung im Klein Klein aufbaut.
...und Dahoud muss mit Kramer mehr aufpassen, als er es letztes Jahr musste, weil Kramer nicht seine Position konsequent hält!
....für mich ist die Position des ZDM Kern unseres Problems!
....und wie man in den letzten Spielen sehen konnte ist es momentan nur schwer lösbar!
Mit 4-Kette stehen wir zu tief und sind Iffensiv ungefährlich (was auch am fehlen von Raffael und Hazard lag) und mit 3-Kette sind wir zu anfällig, weil zuviel auf engem Raum gespielt wird.
Momentan ist Kramer nicht der, den wir brauchen!
Vlt lernt er es noch, Vlt aber auch nicht!
Aber für mich ist Kramer Kern des Problems!
Nicht weil er schlecht ist und auch nicht weil er nicht will, sondern weil er einfach momentan nicht das macht/machen kann, was wir brauchen!
So unterschiedlich können Ansichten sein!
Ich sehe es eher so, dass das Problem bei der 3er-Kette ist, dass du nicht jede Spielsituation in der 3er-Kette lösen kannst , und zuhause und auswärts so antreten. Da finden die Gegner zu schnell Lücken. Sondern du musst defensiv dann variabel auf 5-er Kette umstellen können. Das bringt dann aber letztlich keine Entlastung für die Außenverteidiger und dich insgesamt situativ in eine noch defensivere Position als das 4-4-2 mit offensiven Außen, so wie Favre das immer spielen ließ.
Einen 6er flexibel zurückziehen bringt das DZM aus der Balance (wurde zuletzt ein paar mal getestet). Also pendelst du zwischen sehr offensiver 3er-Kette und sehr defensiver 5er-Kette (z.B. Juve mit 10 Mann in Gladbach, S04 in Dortmund vor 2 Wochen). Aber der Gewinn, dass du die beiden Außenverteidiger vorziehst, um ihnen weite Laufwege zu ersparen und Druck nach vorne zu machen, geht dadurch verloren, weil sie situativ doch nach hinten müssen (ein Dilemma in dem Wendt permanent steckt). Und du verlierst die Möglichkeit, zwei schnelle offensive Außenstürmer einzusetzen, die die gegnerische Abwehr aushebeln, da dann nur noch einer für Zentrum bliebe (= Flanken). Stattdessen spielen wir mit 3 zentralen Offensiven, die es immer wieder durch die Mitte versuchen.
Aber die Anspielstationen, die Xhaka mit seinen langen Pässen ansteuern konnte mit entsprechendem Raum in die Tiefe auf Außen, gibt es nicht mehr bzw. Wendt und Korb wären nach 30 Minuten total platt. Zusätzlich, glaube ich, dass das pendeln in einzelnen Situationen nicht so einfach ist, da die Abstimmung untereinander sehr schwierig ist. Alle Spieler müssten schon sehr genau wissen, wer was wann macht. Das geht vielleicht in einer Abwehr, die schon lange zusammenspielt und wo sich alle sehr gut kennen.
Mit 4er-Kette müssen wir dagegen überhaupt nicht zu tief stehen. Das haben die ersten 6 Spiele unter Schubert gezeigt. Auch ein 4-4-2 kann man offensiv spielen. Siehe auch Leverkusen: Da wird aus dem 4-4-2 häufiger ein 4-2-4. Ich muss halt kein 2-4-4 daraus machen. Warum das System, was 6 Siege in Folge brachte, unbedingt umstellen? Punktuell (z. B. bei Rückstand oder gegen defensive Gegner zuhause) ok, aber nicht als Standardvariante.
Es haben wohl mehrere Vereine die 3er-Kette im Sommer getestet, aber wieder verworfen. Und wie oben schon zu lesen, spielt auch Barcelona mit 4er-Kette, Bayern, alle Topteams, bei der EM hat jede Mannschaft damit gespielt auch Deutschland, obwohl jeder Gegner sich hinten reingestellt hat. Warum Schubert unbedingt mit 3er-Kette spielen will, bleibt mir ein Rätsel. Und seit er das (seit einem Jahr!) macht, stimmt etwas nicht.
ich bring mal ein Gegenbeispiel das es wohl kaum nur an einer Kettenfrage hängt sondern vielmehr auch damit wie viel Einsatz jeder Spieler bereit ist zu geben. Gegen Barca konnte sich jeder aufraffen 100% zu geben, in vielen anderen Spielen dachte man es reichen 90%. Ergebnis bekannt.
Quelle: http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1611/News/schalke-04-saisonstart-markus-weinzierl-neue-ablaeufe.html
"Wir haben vorn eine gute Präsenz im Sechzehner, was auch an der Laufstärke über die Außenbahnen liegt", erklärt Weinzierl die wiedergewonnene Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Doch auch in der Abwehr fruchtete die Installierung einer Dreierkette, wodurch die Schalker "weniger Räume" verteidigen müssen.
Der Wunschtrainer vieler hier operiert also "inzwischen" anstelle einer 4er mit einer 3er kette und fand in die Erfolgsspur zurück.
Und auch das dürfen sich alle mal gerne durchlesen
http://www.rp-online.de/sport/fussball/borussia/borussia-moenchengladbach-krisen-bewaeltigung-im-wandel-der-zeit-aid-1.6387685
Dieser Beitrag wurde zuletzt von franko1904 am 11.11.2016 um 06:49 Uhr bearbeitet
11.11.2016 - 06:40 Uhr
Zitat von Boekelberg73
Weil ich Schubert für einen absoluten Fachmann halte und er es letzte Saison gezeigt hat, dass er attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen kann, der nichts mit dem langsamen und pomadigen Spiel zu tun hatte, welches wir unter Favre hatten.
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
...und das es nicht weg ist, konnte man halt in einzelnen Spielen sehen!
...und wenn du es gegen Barca hinbekommst, warum klappt es dann nicht gegen andere Gegner?
....und heißt das dann, das Schubert es zwar gegen Barca hinbekommt, aber gegen andere Teams nicht
Oder heißt es Vlt, dass sich das Team gegen Barca mehr Mühe gegeben hat?
Was dann die Frage nach dem Warum aufkommen lässt!
. Weil ich Schubert für einen absoluten Fachmann halte und er es letzte Saison gezeigt hat, dass er attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen kann, der nichts mit dem langsamen und pomadigen Spiel zu tun hatte, welches wir unter Favre hatten.
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
...und das es nicht weg ist, konnte man halt in einzelnen Spielen sehen!
...und wenn du es gegen Barca hinbekommst, warum klappt es dann nicht gegen andere Gegner?
....und heißt das dann, das Schubert es zwar gegen Barca hinbekommt, aber gegen andere Teams nicht
Oder heißt es Vlt, dass sich das Team gegen Barca mehr Mühe gegeben hat?
Was dann die Frage nach dem Warum aufkommen lässt!
Natürlich ist Schubert ein Experte, das ist aber Frontzeck auch. Das Wissen über Fußball ist bei Frontzeck sogar noch höher als das von Schubert, weil Frontzeck auch die Praxis als Spieler erlebte.
Was mich aber immer wieder sorgnis erregt ist der Spruch "unter Schubert spielen wir den schöneren Fußball". Da denke ich dann immer, ob ich jetzt schon so bescheuert bin und falsche Spiele angeschaut habe. Ich meinte zwar immer, dass da meine Borussia spielt, aber irgendwie bekomme ich dann den Eindruck, als ob ich noch garkein Borussen Spiel gesehen hätte.
Jetzt mal im Ernst, klammert mal diese Serie ab den 6. Spieltag aus. Diese glaub ich 8 spiele einfach mal weg lassen.
WO spielen wir unter Schubert den schöneren Fußball ?
Ist nicht böse gemeint, ehrlich nicht, aber unser Fußball ist doch jetzt seit ca. 1 Jahr unter Schubert rückläufig, also weit davon entfernt um diese Spiele als "schöner Fußball" zu titulieren. Selbst das Spiel Bayer, das war ein gutes Spiel von uns, keine Frage, aber selbst da jetzt zu sagen "der Fußball ist schöner geworden", halte ich dann doch für sehr übertrieben.
11.11.2016 - 06:56 Uhr
Zitat von franko1904
ich bring mal ein Gegenbeispiel das es wohl kaum nur an einer Kettenfrage hängt sondern vielmehr auch damit wie viel Einsatz jeder Spieler bereit ist zu geben. Gegen Barca konnte sich jeder aufraffen 100% zu geben, in vielen anderen Spielen dachte man es reichen 90%. Ergebnis bekannt.
Der Wunschtrainer vieler hier operiert also "inzwischen" anstelle einer 4er mit einer 3er kette und fand in die Erfolgsspur zurück.
Zitat von John-Boy
Ich sehe es eher so, dass das Problem bei der 3er-Kette ist, dass du nicht jede Spielsituation in der 3er-Kette lösen kannst , und zuhause und auswärts so antreten. Da finden die Gegner zu schnell Lücken. Sondern du musst defensiv dann variabel auf 5-er Kette umstellen können. Das bringt dann aber letztlich keine Entlastung für die Außenverteidiger und dich insgesamt situativ in eine noch defensivere Position als das 4-4-2 mit offensiven Außen, so wie Favre das immer spielen ließ.
Einen 6er flexibel zurückziehen bringt das DZM aus der Balance (wurde zuletzt ein paar mal getestet). Also pendelst du zwischen sehr offensiver 3er-Kette und sehr defensiver 5er-Kette (z.B. Juve mit 10 Mann in Gladbach, S04 in Dortmund vor 2 Wochen). Aber der Gewinn, dass du die beiden Außenverteidiger vorziehst, um ihnen weite Laufwege zu ersparen und Druck nach vorne zu machen, geht dadurch verloren, weil sie situativ doch nach hinten müssen (ein Dilemma in dem Wendt permanent steckt). Und du verlierst die Möglichkeit, zwei schnelle offensive Außenstürmer einzusetzen, die die gegnerische Abwehr aushebeln, da dann nur noch einer für Zentrum bliebe (= Flanken). Stattdessen spielen wir mit 3 zentralen Offensiven, die es immer wieder durch die Mitte versuchen.
Aber die Anspielstationen, die Xhaka mit seinen langen Pässen ansteuern konnte mit entsprechendem Raum in die Tiefe auf Außen, gibt es nicht mehr bzw. Wendt und Korb wären nach 30 Minuten total platt. Zusätzlich, glaube ich, dass das pendeln in einzelnen Situationen nicht so einfach ist, da die Abstimmung untereinander sehr schwierig ist. Alle Spieler müssten schon sehr genau wissen, wer was wann macht. Das geht vielleicht in einer Abwehr, die schon lange zusammenspielt und wo sich alle sehr gut kennen.
Mit 4er-Kette müssen wir dagegen überhaupt nicht zu tief stehen. Das haben die ersten 6 Spiele unter Schubert gezeigt. Auch ein 4-4-2 kann man offensiv spielen. Siehe auch Leverkusen: Da wird aus dem 4-4-2 häufiger ein 4-2-4. Ich muss halt kein 2-4-4 daraus machen. Warum das System, was 6 Siege in Folge brachte, unbedingt umstellen? Punktuell (z. B. bei Rückstand oder gegen defensive Gegner zuhause) ok, aber nicht als Standardvariante.
Es haben wohl mehrere Vereine die 3er-Kette im Sommer getestet, aber wieder verworfen. Und wie oben schon zu lesen, spielt auch Barcelona mit 4er-Kette, Bayern, alle Topteams, bei der EM hat jede Mannschaft damit gespielt auch Deutschland, obwohl jeder Gegner sich hinten reingestellt hat. Warum Schubert unbedingt mit 3er-Kette spielen will, bleibt mir ein Rätsel. Und seit er das (seit einem Jahr!) macht, stimmt etwas nicht.
Zitat von Boekelberg73
....das mit 3 oder 4 Kette ist letztendlich Geschmacksache!
Je nachdem wer außen im MF spielt (zB Wendt und Korb), hättest du i n der Defensive eine 5-Kette (die durchaus stabiler sein sollte als eine 4-Kette, weil du halt einfach enger und mit kürzeren Abständen stehst)
...und es sollte auch sowohl Korb als auch Wendt entgegenkommen, weil sie defensiv entlastet werden!
...und du hast 1 Mann mehr im MF als bei der 4-Kette und zusätzlich hast du zentral beim Aufbau eine Absicherung die du bei der 4-Kette im Aufbau mit vorrückenden AV nicht hast.
...und Favre ist das umgangen, in dem Xhaka sich immer zwischen die IV hat fallen lassen, wenn aufgebaut werden sollte!
Insofern gibt es im Aufbau keinen großen Unterschied und in der Verteidigung hast du bei der 3-Kette mit zurückschiebenden Außenspielern 1 Mann mehr!
Aber wie gesagt, ist geschenkt, weil Schubert es in den letzten Wochen überwiegend (bis auf Berlin) eh mit 4-Kette spielte!
Interessant ist, dass du in der 4-Kette Dahoud und Kramer siehst!
Ich denke, dass das ZDM bei uns momentan der Knackpunkt ist!
Es ist die wichtigste Position auf dem Feld, weil es die Schaltzentrale ist, die für die Statik des Spiels zuständig ist.
Mittlerweile ist es so, dass fast alle Mannschaften früh mit 4-5 Mann stören und so viel Druck ausüben.
Xhakas größte Stärke waren seine scharfen Pässe durchs Mittelfeld auf unsere Offensive, die sich zwischen den Linien bewegten und immer wenn Xhaka durchkam mit Tempo und Bewegung auf eine gelockerte Abwehr trafen und den Platz hätten ihre Schnelligkeit zu nutzen!
Das ist ohne Xhaka so gut wie weg!
...und Xhaka hat zum Ende hin absolut den Tiefen 6'er gegeben.
Das macht Kramer nicht!
Kramer ist ein Box to Box Player, der es nicht so mit der Spielöffnung hat, sondern immer mit viel Bewegung im Klein Klein aufbaut.
...und Dahoud muss mit Kramer mehr aufpassen, als er es letztes Jahr musste, weil Kramer nicht seine Position konsequent hält!
....für mich ist die Position des ZDM Kern unseres Problems!
....und wie man in den letzten Spielen sehen konnte ist es momentan nur schwer lösbar!
Mit 4-Kette stehen wir zu tief und sind Iffensiv ungefährlich (was auch am fehlen von Raffael und Hazard lag) und mit 3-Kette sind wir zu anfällig, weil zuviel auf engem Raum gespielt wird.
Momentan ist Kramer nicht der, den wir brauchen!
Vlt lernt er es noch, Vlt aber auch nicht!
Aber für mich ist Kramer Kern des Problems!
Nicht weil er schlecht ist und auch nicht weil er nicht will, sondern weil er einfach momentan nicht das macht/machen kann, was wir brauchen!
So unterschiedlich können Ansichten sein!
....das mit 3 oder 4 Kette ist letztendlich Geschmacksache!
Je nachdem wer außen im MF spielt (zB Wendt und Korb), hättest du i n der Defensive eine 5-Kette (die durchaus stabiler sein sollte als eine 4-Kette, weil du halt einfach enger und mit kürzeren Abständen stehst)
...und es sollte auch sowohl Korb als auch Wendt entgegenkommen, weil sie defensiv entlastet werden!
...und du hast 1 Mann mehr im MF als bei der 4-Kette und zusätzlich hast du zentral beim Aufbau eine Absicherung die du bei der 4-Kette im Aufbau mit vorrückenden AV nicht hast.
...und Favre ist das umgangen, in dem Xhaka sich immer zwischen die IV hat fallen lassen, wenn aufgebaut werden sollte!
Insofern gibt es im Aufbau keinen großen Unterschied und in der Verteidigung hast du bei der 3-Kette mit zurückschiebenden Außenspielern 1 Mann mehr!
Aber wie gesagt, ist geschenkt, weil Schubert es in den letzten Wochen überwiegend (bis auf Berlin) eh mit 4-Kette spielte!
Interessant ist, dass du in der 4-Kette Dahoud und Kramer siehst!
Ich denke, dass das ZDM bei uns momentan der Knackpunkt ist!
Es ist die wichtigste Position auf dem Feld, weil es die Schaltzentrale ist, die für die Statik des Spiels zuständig ist.
Mittlerweile ist es so, dass fast alle Mannschaften früh mit 4-5 Mann stören und so viel Druck ausüben.
Xhakas größte Stärke waren seine scharfen Pässe durchs Mittelfeld auf unsere Offensive, die sich zwischen den Linien bewegten und immer wenn Xhaka durchkam mit Tempo und Bewegung auf eine gelockerte Abwehr trafen und den Platz hätten ihre Schnelligkeit zu nutzen!
Das ist ohne Xhaka so gut wie weg!
...und Xhaka hat zum Ende hin absolut den Tiefen 6'er gegeben.
Das macht Kramer nicht!
Kramer ist ein Box to Box Player, der es nicht so mit der Spielöffnung hat, sondern immer mit viel Bewegung im Klein Klein aufbaut.
...und Dahoud muss mit Kramer mehr aufpassen, als er es letztes Jahr musste, weil Kramer nicht seine Position konsequent hält!
....für mich ist die Position des ZDM Kern unseres Problems!
....und wie man in den letzten Spielen sehen konnte ist es momentan nur schwer lösbar!
Mit 4-Kette stehen wir zu tief und sind Iffensiv ungefährlich (was auch am fehlen von Raffael und Hazard lag) und mit 3-Kette sind wir zu anfällig, weil zuviel auf engem Raum gespielt wird.
Momentan ist Kramer nicht der, den wir brauchen!
Vlt lernt er es noch, Vlt aber auch nicht!
Aber für mich ist Kramer Kern des Problems!
Nicht weil er schlecht ist und auch nicht weil er nicht will, sondern weil er einfach momentan nicht das macht/machen kann, was wir brauchen!
So unterschiedlich können Ansichten sein!
Ich sehe es eher so, dass das Problem bei der 3er-Kette ist, dass du nicht jede Spielsituation in der 3er-Kette lösen kannst , und zuhause und auswärts so antreten. Da finden die Gegner zu schnell Lücken. Sondern du musst defensiv dann variabel auf 5-er Kette umstellen können. Das bringt dann aber letztlich keine Entlastung für die Außenverteidiger und dich insgesamt situativ in eine noch defensivere Position als das 4-4-2 mit offensiven Außen, so wie Favre das immer spielen ließ.
Einen 6er flexibel zurückziehen bringt das DZM aus der Balance (wurde zuletzt ein paar mal getestet). Also pendelst du zwischen sehr offensiver 3er-Kette und sehr defensiver 5er-Kette (z.B. Juve mit 10 Mann in Gladbach, S04 in Dortmund vor 2 Wochen). Aber der Gewinn, dass du die beiden Außenverteidiger vorziehst, um ihnen weite Laufwege zu ersparen und Druck nach vorne zu machen, geht dadurch verloren, weil sie situativ doch nach hinten müssen (ein Dilemma in dem Wendt permanent steckt). Und du verlierst die Möglichkeit, zwei schnelle offensive Außenstürmer einzusetzen, die die gegnerische Abwehr aushebeln, da dann nur noch einer für Zentrum bliebe (= Flanken). Stattdessen spielen wir mit 3 zentralen Offensiven, die es immer wieder durch die Mitte versuchen.
Aber die Anspielstationen, die Xhaka mit seinen langen Pässen ansteuern konnte mit entsprechendem Raum in die Tiefe auf Außen, gibt es nicht mehr bzw. Wendt und Korb wären nach 30 Minuten total platt. Zusätzlich, glaube ich, dass das pendeln in einzelnen Situationen nicht so einfach ist, da die Abstimmung untereinander sehr schwierig ist. Alle Spieler müssten schon sehr genau wissen, wer was wann macht. Das geht vielleicht in einer Abwehr, die schon lange zusammenspielt und wo sich alle sehr gut kennen.
Mit 4er-Kette müssen wir dagegen überhaupt nicht zu tief stehen. Das haben die ersten 6 Spiele unter Schubert gezeigt. Auch ein 4-4-2 kann man offensiv spielen. Siehe auch Leverkusen: Da wird aus dem 4-4-2 häufiger ein 4-2-4. Ich muss halt kein 2-4-4 daraus machen. Warum das System, was 6 Siege in Folge brachte, unbedingt umstellen? Punktuell (z. B. bei Rückstand oder gegen defensive Gegner zuhause) ok, aber nicht als Standardvariante.
Es haben wohl mehrere Vereine die 3er-Kette im Sommer getestet, aber wieder verworfen. Und wie oben schon zu lesen, spielt auch Barcelona mit 4er-Kette, Bayern, alle Topteams, bei der EM hat jede Mannschaft damit gespielt auch Deutschland, obwohl jeder Gegner sich hinten reingestellt hat. Warum Schubert unbedingt mit 3er-Kette spielen will, bleibt mir ein Rätsel. Und seit er das (seit einem Jahr!) macht, stimmt etwas nicht.
ich bring mal ein Gegenbeispiel das es wohl kaum nur an einer Kettenfrage hängt sondern vielmehr auch damit wie viel Einsatz jeder Spieler bereit ist zu geben. Gegen Barca konnte sich jeder aufraffen 100% zu geben, in vielen anderen Spielen dachte man es reichen 90%. Ergebnis bekannt.
Quelle: http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1611/News/schalke-04-saisonstart-markus-weinzierl-neue-ablaeufe.html
"Wir haben vorn eine gute Präsenz im Sechzehner, was auch an der Laufstärke über die Außenbahnen liegt", erklärt Weinzierl die wiedergewonnene Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Doch auch in der Abwehr fruchtete die Installierung einer Dreierkette, wodurch die Schalker "weniger Räume" verteidigen müssen.
Der Wunschtrainer vieler hier operiert also "inzwischen" anstelle einer 4er mit einer 3er kette und fand in die Erfolgsspur zurück.
da schießt du dir aber ein Eigentor:
"Das System, das wir aktuell favorisieren, halte ich nicht für besser als andere Systeme, aber es ist das, was für und aktuell am besten passt", analysierte der neue Coach der Schalker im kicker. Königsblau operiert aktuell mit einem 3-5-2-System"
Schalke hatte seit Jahren kein fixes 4er ketten System. Die spielten des Öfteren immer abwechselnd.
Jetzt im Vergleich dazu unsere Borussia. Die spielte fast 5 Jahre fast ausschließlich 4er Kette.
Der Grund dafür ist doch ganz einfach:
Favre hat uns als Absteiger übernommen. Nur ein Wunder hat uns damals gerettet.
Vom fast Absteiger in die neue Saison machte Favre das, was jeder Erfolgstrainer macht, er arbeitet an der Defensive, versucht diese zu stabilisieren. Im 2. Jahr verlor er die 3 Säulen im Spiel und müsste wieder verstärkt an der Defensive arbeiten, weil der Ober Chef der Abwehr ging. Er baute Dominquez zum neuen Chef um und mit Stranzl kam dann der Ober Chef dazu. Dann im 4. Jahr fallen Stranzl und Dominquez aus. Favre hatte keine Abwehrchef mehr und müsste auf Talente setzen. Streng genommen kam Favre doch garnicht dazu, andere spielsysteme zu spielen, weil er Jahr für Jahr immer wieder die Abwehr festigen müsste.
Das ist doch mit Schalke nicht annähernd zu vergleichen. Wir haben auf Schalke aufgeholt, keine Frage, aber Ebenholz erst jetzt nach diesen erfolgreichen Jahren.
Wenn Schubert meint, er lässt das System so spielen wie er möchte und ignoriert dabei, ob dieses System zu den Spielern passt, so wie Weinzierl das in dem Artikel sagt mit "dieses System passt am besten zu den Spielern", wird Schubert nicht alt bei uns.
11.11.2016 - 07:03 Uhr
Zitat von Kleffer
?
Mit Favres 4-4-2, etwas offensiverer Ausrichtung und ein paar Psychotricks hat Schubert in 6 Spielen wunderbare volle Punktzahl geholt und das Team 21:6 Tore geschossen.
Diese Serie hat lange Zeit danach sehr viele Dinge kaschiert, nachdem Schubert sich zunehmend einbrachte und er dabei auch Hans Meyer von seiner Kamikaze-Dreierkette (mit unserem Kader) beseelt hat. System der Zukunft hieß es dann sinngemäß und wenn ein Hans Meyer an die Zukunft denkt, gibt es auch gleich ne Vertragsverlängerung obendrauf, selbst wenn man sich Auswärts eine peinliche Klatsche nach der anderen abholt und das Team Auflösungserscheinungen zeigt.
PS.:
Ich bin kurz vorm Explodieren bezüglich Schubert.
Gehe für heute Abend besser raus...bis morgen!
Zitat von towerstar
Was hat er denn "alles" über den Haufen geschmissen, was so wunderbar funktioniert hat?
Das 4-4-2 ist doch ein alter Hut. Das hat Schubert schon lange ad acta gelegt, weil es einfach defensiv zu anfällig ist für die Art und Weise wie er Fußball spielen will.
Man muss doch einfach auch mal sehen, dass sich auch der Fußball im Allgemeinen weiter entwickelt.
Zitat von Treue
Ich stelle mir schon länger die Frage warum man mit aller Macht was ändert was super funktioniert hat.Des ändern wegens oder weil man der Welt und sich selbst was beweisen will.Ich lasse doch erstmal das spielen womit ich Erfolg hatte was die Spieler kennen wo die Abläufe bekannt sind.Und dann kann man hingehen und Schritt für Schritt ein System variabler machen .Unberechenbarer für den Gegner.Aber ich schmeiss doch nicht alles über den Haufen.
Ich stelle mir schon länger die Frage warum man mit aller Macht was ändert was super funktioniert hat.Des ändern wegens oder weil man der Welt und sich selbst was beweisen will.Ich lasse doch erstmal das spielen womit ich Erfolg hatte was die Spieler kennen wo die Abläufe bekannt sind.Und dann kann man hingehen und Schritt für Schritt ein System variabler machen .Unberechenbarer für den Gegner.Aber ich schmeiss doch nicht alles über den Haufen.
Was hat er denn "alles" über den Haufen geschmissen, was so wunderbar funktioniert hat?
Das 4-4-2 ist doch ein alter Hut. Das hat Schubert schon lange ad acta gelegt, weil es einfach defensiv zu anfällig ist für die Art und Weise wie er Fußball spielen will.
Man muss doch einfach auch mal sehen, dass sich auch der Fußball im Allgemeinen weiter entwickelt.
?
Mit Favres 4-4-2, etwas offensiverer Ausrichtung und ein paar Psychotricks hat Schubert in 6 Spielen wunderbare volle Punktzahl geholt und das Team 21:6 Tore geschossen.
Diese Serie hat lange Zeit danach sehr viele Dinge kaschiert, nachdem Schubert sich zunehmend einbrachte und er dabei auch Hans Meyer von seiner Kamikaze-Dreierkette (mit unserem Kader) beseelt hat. System der Zukunft hieß es dann sinngemäß und wenn ein Hans Meyer an die Zukunft denkt, gibt es auch gleich ne Vertragsverlängerung obendrauf, selbst wenn man sich Auswärts eine peinliche Klatsche nach der anderen abholt und das Team Auflösungserscheinungen zeigt.
PS.:
Ich bin kurz vorm Explodieren bezüglich Schubert.
Gehe für heute Abend besser raus...bis morgen!
Da Du es nun schon öfter wiederholt hast - was hat Hans Meyer mit der Ausrichtung/Taktik zu tun? Muss er diese freigeben? Warum muss unser Trainer Meyer von angedachten Maßnahmen überzeugen, bevor er sie umsetzen darf? Ist also letztlich die Aufstellung von Meyer zu verantworten und gar nicht von Schubert?
Du scheinst sehr genaue Einblicke zu haben, wer bei uns letztlich der starke Mann ist. Ich dachte bisher, dass Eberl und Schippers dies eher wären aber scheint ja dann Meyer zu sein.
11.11.2016 - 07:08 Uhr
Zitat von effe2007
Natürlich ist Schubert ein Experte, das ist aber Frontzeck auch. Das Wissen über Fußball ist bei Frontzeck sogar noch höher als das von Schubert, weil Frontzeck auch die Praxis als Spieler erlebte.
Was mich aber immer wieder sorgnis erregt ist der Spruch "unter Schubert spielen wir den schöneren Fußball". Da denke ich dann immer, ob ich jetzt schon so bescheuert bin und falsche Spiele angeschaut habe. Ich meinte zwar immer, dass da meine Borussia spielt, aber irgendwie bekomme ich dann den Eindruck, als ob ich noch garkein Borussen Spiel gesehen hätte.
Jetzt mal im Ernst, klammert mal diese Serie ab den 6. Spieltag aus. Diese glaub ich 8 spiele einfach mal weg lassen.
WO spielen wir unter Schubert den schöneren Fußball ?
Ist nicht böse gemeint, ehrlich nicht, aber unser Fußball ist doch jetzt seit ca. 1 Jahr unter Schubert rückläufig, also weit davon entfernt um diese Spiele als "schöner Fußball" zu titulieren. Selbst das Spiel Bayer, das war ein gutes Spiel von uns, keine Frage, aber selbst da jetzt zu sagen "der Fußball ist schöner geworden", halte ich dann doch für sehr übertrieben.
Zitat von Boekelberg73
Weil ich Schubert für einen absoluten Fachmann halte und er es letzte Saison gezeigt hat, dass er attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen kann, der nichts mit dem langsamen und pomadigen Spiel zu tun hatte, welches wir unter Favre hatten.
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
...und das es nicht weg ist, konnte man halt in einzelnen Spielen sehen!
...und wenn du es gegen Barca hinbekommst, warum klappt es dann nicht gegen andere Gegner?
....und heißt das dann, das Schubert es zwar gegen Barca hinbekommt, aber gegen andere Teams nicht
Oder heißt es Vlt, dass sich das Team gegen Barca mehr Mühe gegeben hat?
Was dann die Frage nach dem Warum aufkommen lässt!
. Weil ich Schubert für einen absoluten Fachmann halte und er es letzte Saison gezeigt hat, dass er attraktiven und erfolgreichen Fußball spielen lassen kann, der nichts mit dem langsamen und pomadigen Spiel zu tun hatte, welches wir unter Favre hatten.
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
...und das es nicht weg ist, konnte man halt in einzelnen Spielen sehen!
...und wenn du es gegen Barca hinbekommst, warum klappt es dann nicht gegen andere Gegner?
....und heißt das dann, das Schubert es zwar gegen Barca hinbekommt, aber gegen andere Teams nicht
Oder heißt es Vlt, dass sich das Team gegen Barca mehr Mühe gegeben hat?
Was dann die Frage nach dem Warum aufkommen lässt!
Natürlich ist Schubert ein Experte, das ist aber Frontzeck auch. Das Wissen über Fußball ist bei Frontzeck sogar noch höher als das von Schubert, weil Frontzeck auch die Praxis als Spieler erlebte.
Was mich aber immer wieder sorgnis erregt ist der Spruch "unter Schubert spielen wir den schöneren Fußball". Da denke ich dann immer, ob ich jetzt schon so bescheuert bin und falsche Spiele angeschaut habe. Ich meinte zwar immer, dass da meine Borussia spielt, aber irgendwie bekomme ich dann den Eindruck, als ob ich noch garkein Borussen Spiel gesehen hätte.
Jetzt mal im Ernst, klammert mal diese Serie ab den 6. Spieltag aus. Diese glaub ich 8 spiele einfach mal weg lassen.
WO spielen wir unter Schubert den schöneren Fußball ?
Ist nicht böse gemeint, ehrlich nicht, aber unser Fußball ist doch jetzt seit ca. 1 Jahr unter Schubert rückläufig, also weit davon entfernt um diese Spiele als "schöner Fußball" zu titulieren. Selbst das Spiel Bayer, das war ein gutes Spiel von uns, keine Frage, aber selbst da jetzt zu sagen "der Fußball ist schöner geworden", halte ich dann doch für sehr übertrieben.
Wenn du es jetzt auf diese Saison beschränken würdest, hättest du größtenteils Recht!
Auch wenn die Spiele gegen LEv, Barca und Bremen zumindest rzienlich anständig waren!
....in der letzten Saison waren die Heimspiele eigentlich alle Top und bei einigen Auswärtsspielen war es vollkommen ok, nur ohne das richtige Ergebnis (Schalke, Wolfsburg...)
11.11.2016 - 08:36 Uhr
Zitat von Boekelberg73
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
!
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
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Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder. Und noch eine Frage zum Schluss: Was ist eigentlich der Schubert Fußball? Anfangs ließ er ein hohes Pressing spielen, was schon fast an Klopp erinnerte, danach war er bemüht Dominanz ins Spiel zu bekommen, in dieser Saison war alles dabei (Langer Hafer, Versuch von schnellem Umschaltspiel --> was uns aber nicht annähernd so gelingt wie unter Favre, weil einfach die Automatismen für schnelles Direktspiel nicht mehr da sind etc.pp) Wie würdest du die Handschrift von Schubert charakterisieren? Für mich ist diese einfach nicht existent. Wir taumeln taktisch und spielerisch umher wie ein in Seenot geratener Fischkutter. Du meintest er steht für "variablen" Fußball. Aber auch variabel funktioniert nur mit antrainierten Automatismen. Dortmund spielt unter Tuchel variablen Fußball m.E. Aber auch hier kommen diese intelligent vorgetragenen Spielzüge (mal lange Bälle, mal schnelles Kurzpassspiel etc.) nicht von irgendwo her. Fängt schon mit der besseren Raumaufteilung an. Dortmund steht bei Ballbesitz schon mal per se 15 Meter höher als wir. Sprich sie haben den Ballbesitz in "Punch-Reichweite", ein Umstand der schon mal generell eine ganz andere Drucksituation auf den Gegner ausübt als unser Ballbesitz, welcher zumeist in der eigenen Hälfte statt findet. Und dann spielen die Dortunder vorne ihre antrainierten Automatismen aus. Da sind die Laufwege einstudiert. Bei uns wirkt es alles zufällig oder die von Schubert vermittelten Automatismen funktionieren einfach nicht. Und ja, auch in Dortmund läuft zur Zeit nicht alles rund. Aber die Handschrift von Tuchel ist unverkennbar und es ist eine Frage der Zeit bis diese Maschine wieder läuft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bernd_Strombose am 11.11.2016 um 08:58 Uhr bearbeitet
11.11.2016 - 08:44 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder.
Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder.
Klasse Beitrag der den Pudels Kern genau trifft.
11.11.2016 - 09:02 Uhr
Zitat von hotschilly
Klasse Beitrag der den Pudels Kern genau trifft.
Zitat von Bernd_Strombose
Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder.
Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder.
Klasse Beitrag der den Pudels Kern genau trifft.Dann haben wir schon mal 2 User, deren Blick auf die Vergangenheit nicht klar ist!
Ich lasse mal bewusst die Hinrunde weg,
hier mal ein Auszug der biederen knappen und uninspirierten Auftritten!
BMG-Werder 5-1
BMG-VFB 4-0
BMG-Frankfurt 3-0
Schalke-BMG 2-1 (gefühlt 0-10)
BMG-Hertha 5-0
BMG-1899 3-1
Bayern-BMG 1-1
BMG-LEV 2-1
....und auch diese Saison gab es gute Spiele, wenn auch weniger (LEV, Barca, Celtic, Bremen....)
Aber ihr habt recht!
Waren alles Grottenkicks
11.11.2016 - 09:08 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder. Und noch eine Frage zum Schluss: Was ist eigentlich der Schubert Fußball? Anfangs ließ er ein hohes Pressing spielen, was schon fast an Klopp erinnerte, danach war er bemüht Dominanz ins Spiel zu bekommen, in dieser Saison war alles dabei (Langer Hafer, Versuch von schnellem Umschaltspiel --> was uns aber nicht annähernd so gelingt wie unter Favre, weil einfach die Automatismen für schnelles Direktspiel nicht mehr da sind etc.pp) Wie würdest du die Handschrift von Schubert charakterisieren? Für mich ist diese einfach nicht existent. Wir taumeln taktisch und spielerisch umher wie ein in Seenot geratener Fischkutter. Du meintest er steht für "variablen" Fußball. Aber auch variabel funktioniert nur mit antrainierten Automatismen. Dortmund spielt unter Tuchel variablen Fußball m.E. Aber auch hier kommen diese intelligent vorgetragenen Spielzüge (mal lange Bälle, mal schnelles Kurzpassspiel etc.) nicht von irgendwo her. Fängt schon mit der besseren Raumaufteilung an. Dortmund steht bei Ballbesitz schon mal per se 15 Meter höher als wir. Sprich sie haben den Ballbesitz in "Punch-Reichweite", ein Umstand der schon mal generell eine ganz andere Drucksituation auf den Gegner ausübt als unser Ballbesitz, welcher zumeist in der eigenen Hälfte statt findet. Und dann spielen die Dortunder vorne ihre antrainierten Automatismen aus. Da sind die Laufwege einstudiert. Bei uns wirkt es alles zufällig oder die von Schubert vermittelten Automatismen funktionieren einfach nicht. Und ja, auch in Dortmund läuft zur Zeit nicht alles rund. Aber die Handschrift von Tuchel ist unverkennbar und es ist eine Frage der Zeit bis diese Maschine wieder läuft.
Zitat von Boekelberg73
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
!
....nicht falsch verstehen!
Ich mochte Favre und ich hab auch Interesse an taktisch gutem Fußball!
...aber unterhaltsamer und mitreißender ist für mich der Schubert Fußball!
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Sorry, aber du verkennst die Realität. Wir haben kurz nach Schuberts Übernahme tatsächlich eine Reihe von mitreißenden Spielen gehabt. Das war zu einer Zeit, in der Schubert vor allem als Psychologe gefragt war. Er hat damals vermutlich die richtige Ansprache gefunden und der Mannschaft die taktischen "Fesseln" aufgebrochen. Das war seiner Zeit alles korrekt, weil er damals einfach noch auf die Grundlagenarbeit von Favre zurückgreifen konnte. Seit der Vorbereitung zur RR und noch viel mehr zur neuen Saison, reicht das aber nicht mehr. Schubert ist nun auch als Entwickler gefragt und hier hapert es ganz offensichtlich. Die Gro der Spiele dieser Saison sind einfach nur schrecklich. Und für Freunde des filigranen Fußballs (wie ihn Favre hat spielen lassen) ist diese Entwicklung einfach nur ein Stich ins fußballerische Herz. Es ist alles Ansichts- und Geschmackssache. Wenn dir die spielerische Entwicklung die wir unter Schubert genommen haben gefällt, dann lasse ich dir diese Meinung. Für mich persönlich ist das reine Folter. Auf Zufall basierender Fußball ohne sichtbares Konzept ist für mich einfach ein Graus. Bislang stimmten halt im Großen und Ganzen die Ergebnisse. Ein Fakt der mich etwas beschwichtigt hat (obwohl ich schon nach dem 6:0 gegen Bern unsere spielerische Armut und die falsche Raumaufteilung anmerkte). Nun aber spiegelt sich der spielerische Verfall auch immer mehr in den Ergebnisse wieder. Und noch eine Frage zum Schluss: Was ist eigentlich der Schubert Fußball? Anfangs ließ er ein hohes Pressing spielen, was schon fast an Klopp erinnerte, danach war er bemüht Dominanz ins Spiel zu bekommen, in dieser Saison war alles dabei (Langer Hafer, Versuch von schnellem Umschaltspiel --> was uns aber nicht annähernd so gelingt wie unter Favre, weil einfach die Automatismen für schnelles Direktspiel nicht mehr da sind etc.pp) Wie würdest du die Handschrift von Schubert charakterisieren? Für mich ist diese einfach nicht existent. Wir taumeln taktisch und spielerisch umher wie ein in Seenot geratener Fischkutter. Du meintest er steht für "variablen" Fußball. Aber auch variabel funktioniert nur mit antrainierten Automatismen. Dortmund spielt unter Tuchel variablen Fußball m.E. Aber auch hier kommen diese intelligent vorgetragenen Spielzüge (mal lange Bälle, mal schnelles Kurzpassspiel etc.) nicht von irgendwo her. Fängt schon mit der besseren Raumaufteilung an. Dortmund steht bei Ballbesitz schon mal per se 15 Meter höher als wir. Sprich sie haben den Ballbesitz in "Punch-Reichweite", ein Umstand der schon mal generell eine ganz andere Drucksituation auf den Gegner ausübt als unser Ballbesitz, welcher zumeist in der eigenen Hälfte statt findet. Und dann spielen die Dortunder vorne ihre antrainierten Automatismen aus. Da sind die Laufwege einstudiert. Bei uns wirkt es alles zufällig oder die von Schubert vermittelten Automatismen funktionieren einfach nicht. Und ja, auch in Dortmund läuft zur Zeit nicht alles rund. Aber die Handschrift von Tuchel ist unverkennbar und es ist eine Frage der Zeit bis diese Maschine wieder läuft.
Nur um es besser einordnen zu können....
Du sprachst von langem Hafer....
Was ist der Grund für dich, dass es gemacht wird?
Absicht als stilistisches Mittel?
...oder weil der Gegner presst und ein Paßspiel zu gefährlich wäre?
Achja....
...dem aufmerksamen Zuhörer hätte auch damals auffallen können, dass Schubert immer davon sprach variabel sein zu wollen!
Hoch stören und pressen, dann tief stehen und kontrollieren....
Egal!
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