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André Schubert
Geburtsdatum 24.07.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Interimstrainer
Akt. Verein Vereinslos

André Schubert [Trainer]

18.10.2016 - 07:40 Uhr
André Schubert [Trainer] |#1171
10.11.2016 - 08:52 Uhr
Zitat von effe2007
@Kleffer

...

Gäbe es diese voreilige VVL nicht, wäre alles im grünen Bereich. Die Borussia hätte einen auslaufenden Vertrag mit Schubert und könnte ohne großes Aufsehen einen anderen Trainer installieren. So ist es mal wieder saublöd, jetzt müsste die Borussia erst Schubert entlassen und eine Entlassung ist alles andere als Kontinuität. Hier bringt sich die Borussia ohne Nöte selbst unter Zwang.

....


Und was wäre gewesen, wenn man den Vertrag nicht verlängert hätte und wir wären jetzt in der gleichen Tabellensituation? Vermutlich würde man der Vereinsführung vorwerfen, dass man dem Trainer trotz der sensationell erreichten CL-Quali der letzten Saison nicht das Vertrauen geschenkt hat... Ist doch Kokolores. Natürlich ist im Nachhinein der Zeitpunkt mit einem etwas faden Beigeschmack belegt, weil seit der VVL die Ergebnisse nicht wirklich passen. Aber wie der User @Boekelberg73 ja schon angemerkt hat, ist man bei Favre den gleichen Weg sogar zwei Mal gegangen und es hat funktioniert. Außerdem denke ich, muss man irgendwann auch eine Entscheidung treffen, denn ich kann Schubert nicht ewig als Interimslösung warmhalten mit unklarer Perspektive. Van Lent hatte die U23 übernommen, ein Weg zurück für Schubert war somit praktisch verbaut. Dann hätten wir möglicherweise eine "größere Lösung" an Stelle von Schubert verpflichtet, dieser wäre zu einem anderen Bundesligisten gewechselt (er hätte nach der letzten Saison vermutlich mit Kusshand einen Verein gefunden...) und man hätte sich fragen lassen müssen, wieso man den Burschen vom Hof jagt. Ich weiß nicht, aber an der Vertragsverlängerung gibt es für mich erstmal nichts auszusetzen. Hätte man ihn gleich für fünf Jahre unterschreiben lassen, okay, das wäre sicherlich nicht richtig gewesen. Aber der aktuelle Kontrakt geht mit seiner Laufzeit für mich in Ordnung.

•     •     •

------------------------------------------------------ EUROPA-LEAGUE-SIEGER-BESIEGER ------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------- BAYERN-BESIEGER ------------------------------------------------------------------
André Schubert [Trainer] |#1172
10.11.2016 - 09:21 Uhr
Man hat ihm das Vertrauen geschenkt mit dem Chefvertrag...die Verlängerung allerdings war unnötig und verfrüht.
André Schubert [Trainer] |#1173
10.11.2016 - 09:23 Uhr
Zitat von Ralfinger
Ich glaube der Gegenwind wäre sofort spürbar, ich vermute sogar in Mehrzahl von denen, die aktuell bis zum erbrechen an Schubert festhalten würden. Wie pervers wäre das? rolleyes

Glauben kannse inne Kirche. zwinker

Wie pervers ist es, auf Grund persönlicher, subjektiver Annahmen im Vorhinein Leute mit einer anderen Meinung als man selbst als "pervers" zu betiteln, ohne zu wissen, ob das selbst ausgemalte Szenario überhaupt eintreffen würde? rolleyes Das ist aber mal richtig ekelhafter Stil, aber da bist du bekanntermaßen der unangefochtene König, wie du auch vor deiner kurzzeitigen Abmeldung durch Beleidigungen deutlich gezeigt hast...

Man kann sowas überhaupt nicht im Vorfeld beurteilen. Wenn man das Gefühl hat, ein Trainer kann was, dann geht man da natürlich länger mit, als wenn nicht. Ich z.B. sehe Schubert näher bei Favre, als bei Frontzeck, was seine Trainerkompetenz betrifft, daher bin ich bei Schubert auch ruhiger, als z.B. bei Frontzeck. Wie sehr man einen künftigen Trainer supportet, hängt doch von mehr Faktoren ab, als "einfach dagegen sein" oder weil man dem Vorgänger nachtrauert. Dass das hier nicht jeder so sieht und versteht, ist mir aber deutlich bewusst.
André Schubert [Trainer] |#1174
10.11.2016 - 09:48 Uhr
Zitat von rockham
Man hat ihm das Vertrauen geschenkt mit dem Chefvertrag...die Verlängerung allerdings war unnötig und verfrüht.


Besser dargestellt hätte man "Interim" sogar als eine Art neue trademark einführen können - hätte schon irgendwie zu Borussia gepasst.

Vielleicht sollte man, um die Verlängerung entspannter zu sehen, sich Folgendes in Erinnerung rufen:
Schubert hatte einen Trainervertrag, laut Eberl ab Betreuung der Ersten auch ein entsprechendes Gehalt. Der Vertrag lief bis Sommer 2018.
Finanziell wäre es wahrscheinlich und zeitlich absolut auf's Gleiche rausgelaufen wie jetzt mit der Verlängerung.

•     •     •

Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.
André Schubert [Trainer] |#1175
10.11.2016 - 10:03 Uhr
Zitat von Ralfinger
Zitat von effe2007

@Kleffer

Das mit der Kontinuität sehe ich genauso. Diese "Durchhalteparolen" gäbe es bei Frontzeck, Köppel, Luhukay usw. immer wieder. Ich bin ja auch schon über 10 Jahre in Foren und was mich dabei wundert ist, dass es diese bei Advocaat oder Heynckes bei weitem nicht in dem Maße gab.

Jetzt aktuell gibt es die auch bei Schubert wieder. Anfänglich sehr viele, aber man merkt auch deutlich, der Gegenwind wird schwächer und schwächer.

Ich bin der Meinung, man sollte das Köln Spiel abwarten. Der Druck auf Schubert ist in diesem Derby eh schon groß, er sollte nicht noch größer werden. Dieses Spiel wird selbst bei einem Sieg m.E. nichts ändern, aber er könnte eine kleine Serie verursachen und die derzeitige Krise stoppen. So richtig weiterbringen wird uns Schubert nicht. Diese Siegesserie letztes Jahr, die uns 26 Punkte ab dem 6. Spieltag einbrachte, da war zuviel Einfluss von Favre noch im Spiel. Ich hatte das bereits schon vermutet, aber erst jetzt wird das doch immer deutlicher. Seit der 5:0 Klatsche gegen Bayer letzte Saison, machen wird doch überhaupt keine Fortschritte mehr.

Gäbe es diese voreilige VVL nicht, wäre alles im grünen Bereich. Die Borussia hätte einen auslaufenden Vertrag mit Schubert und könnte ohne großes Aufsehen einen anderen Trainer installieren. So ist es mal wieder saublöd, jetzt müsste die Borussia erst Schubert entlassen und eine Entlassung ist alles andere als Kontinuität. Hier bringt sich die Borussia ohne Nöte selbst unter Zwang.

Ich kann die derzeitige Situation bei den Verantwortlichen nur schwer einschätzen im Moment. Diese Aussagen von Eberl in den Medien, die könnten eine Förderung an Schubert sein, aber die könnten auch "Fan und Umfeld beruhigen" getätigt worden sein. Ich bin mir da noch nicht im Klaren, wie die Borussia bei anhaltender Krise reagiert. Meine Sorge ist, dass man ähnlich wie bei Frontzeck zu spät reagiert. Sicherlich kann man sagen, dass man bei Frontzeck noch rechtzeitig reagiert hat, aber darauf zu hoffen, dass der Fußballgott es wieder gut mit unserer Borussia meint, könnte fatale Auswirkungen haben...

Bin ebenfalls eurer Ansicht.

Und es kommt ja noch eine Fatalität hinzu:

Wird der vermeintlich Neue wieder mal zu spät (bei Favre war es eigentlich auch schon 5 nach 12) installiert, und wir haben nicht nochmal so viel Glück wie bei einem 6er im Lottogewinn, dann würde selbst ein Trainer, der richtig gut für uns ist und uns langfristig richtig weiter bringen würde, sofort angezählt, wenn die Ergebnisse nicht sofort stimmen.

Er hätte keine vernünftige Startphase, in der er in relativer Ruhe arbeiten könnte, um seine/unsere Linie zu finden. Ich glaube der Gegenwind wäre sofort spürbar, ich vermute sogar in Mehrzahl von denen, die aktuell bis zum erbrechen an Schubert festhalten würden. Wie pervers wäre das? rolleyes

Wenn man jetzt genau DEN Trainer in der Pipeline hätte, dem man zutraut, Borussia (auch mittel- bzw. langfristig) aufzubauen, muss ich dir zustimmen.

Sollten wir uns jetzt aber nicht sicher sein, und nur um der Änderung wegen einen neuen Trainer holen, dann bin ich hier ein wenig vorsichtiger.
Sieht man aktuell richtig gut, was beim HSV passiert ist, seit Labbadia weg ist.

Mir sagt mein Gefühl, dass wir im Moment noch nicht den Tiefpunkt erreicht haben und unsere negative Entwicklung noch nicht gestoppt ist. Für manche Dinge ist Schubert verantwortlich, für andere aber nicht.
Ich bin daher nicht sicher, ob ein neuer Trainer jetzt im Moment die richtige Wahl ist, da unsere Spieler im Moment so auf dem Zahnfleisch daher kommen.
Kann mir da irgendwie nicht vorstellen, dass da im Moment so eine Reaktion wie nach dem Wechsel Favre auf Schubert möglich ist.
Ich denke zwar auch, dass Schubert's Zeit abgelaufen ist, allerdings würde ich die Zeit im Moment wirklich noch nutzen um einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die Winterpause würde sich ansonsten gut für einen Trainerwechsel eignen.
André Schubert [Trainer] |#1176
10.11.2016 - 10:28 Uhr
Zitat von Ralfinger
Zitat von effe2007

@Kleffer

Das mit der Kontinuität sehe ich genauso. Diese "Durchhalteparolen" gäbe es bei Frontzeck, Köppel, Luhukay usw. immer wieder. Ich bin ja auch schon über 10 Jahre in Foren und was mich dabei wundert ist, dass es diese bei Advocaat oder Heynckes bei weitem nicht in dem Maße gab.

Jetzt aktuell gibt es die auch bei Schubert wieder. Anfänglich sehr viele, aber man merkt auch deutlich, der Gegenwind wird schwächer und schwächer.

Ich bin der Meinung, man sollte das Köln Spiel abwarten. Der Druck auf Schubert ist in diesem Derby eh schon groß, er sollte nicht noch größer werden. Dieses Spiel wird selbst bei einem Sieg m.E. nichts ändern, aber er könnte eine kleine Serie verursachen und die derzeitige Krise stoppen. So richtig weiterbringen wird uns Schubert nicht. Diese Siegesserie letztes Jahr, die uns 26 Punkte ab dem 6. Spieltag einbrachte, da war zuviel Einfluss von Favre noch im Spiel. Ich hatte das bereits schon vermutet, aber erst jetzt wird das doch immer deutlicher. Seit der 5:0 Klatsche gegen Bayer letzte Saison, machen wird doch überhaupt keine Fortschritte mehr.

Gäbe es diese voreilige VVL nicht, wäre alles im grünen Bereich. Die Borussia hätte einen auslaufenden Vertrag mit Schubert und könnte ohne großes Aufsehen einen anderen Trainer installieren. So ist es mal wieder saublöd, jetzt müsste die Borussia erst Schubert entlassen und eine Entlassung ist alles andere als Kontinuität. Hier bringt sich die Borussia ohne Nöte selbst unter Zwang.

Ich kann die derzeitige Situation bei den Verantwortlichen nur schwer einschätzen im Moment. Diese Aussagen von Eberl in den Medien, die könnten eine Förderung an Schubert sein, aber die könnten auch "Fan und Umfeld beruhigen" getätigt worden sein. Ich bin mir da noch nicht im Klaren, wie die Borussia bei anhaltender Krise reagiert. Meine Sorge ist, dass man ähnlich wie bei Frontzeck zu spät reagiert. Sicherlich kann man sagen, dass man bei Frontzeck noch rechtzeitig reagiert hat, aber darauf zu hoffen, dass der Fußballgott es wieder gut mit unserer Borussia meint, könnte fatale Auswirkungen haben...

Bin ebenfalls eurer Ansicht.

Und es kommt ja noch eine Fatalität hinzu:

Wird der vermeintlich Neue wieder mal zu spät (bei Favre war es eigentlich auch schon 5 nach 12) installiert, und wir haben nicht nochmal so viel Glück wie bei einem 6er im Lottogewinn, dann würde selbst ein Trainer, der richtig gut für uns ist und uns langfristig richtig weiter bringen würde, sofort angezählt, wenn die Ergebnisse nicht sofort stimmen.

Er hätte keine vernünftige Startphase, in der er in relativer Ruhe arbeiten könnte, um seine/unsere Linie zu finden. Ich glaube der Gegenwind wäre sofort spürbar, ich vermute sogar in Mehrzahl von denen, die aktuell bis zum erbrechen an Schubert festhalten würden. Wie pervers wäre das? rolleyes


Bin bzgl. Schubert immer noch mißtrauisch, genau wie Ihr.
Aber ich kann auch die verstehen, die sagen, dass Schubert auch schon mal in der letzten Rückrunde die Kurve bekommen UND auch die CL-Quali geschafft hat.
Bis hierhin hat er ALLE wichtigen Spiele gewinnen können.
Das Derby ist das nächste. Gewinnen wir das, und kommen die Verletzten wieder in Form, gehts aufwärts.
Und dann ist sogar für diese Saison noch was drin.

Meine Sorge ist, was käme denn nach AS?
Ich sehe keinen Kandidaten, der verfügbar wäre, den ich lieber am Ruder sehen würde?!
Schubert hat den Vorteil, dass er noch formbar und flexibel ist.
Möglicherweise merkt er ja, dass er die Basics vernachlässigt hat, und beauftragt Stefes genauso trainieren zu lassen, wie damals unter Favre.

Dass er bsplw. seine Idee der 3er-Kette erst dann angeht, wenn er dann auch die Spieler dafür hat. Oder vielleicht kommt von ihm auch mal eine Ansage in Richtung Eberl, welcher Spieler sich denn um die Vakanz im ZM kümmern soll. Favre hat uns Raffael "besorgt", von dem er wußte, dass er weltklasse ist.

Favre hatte das große Ganze auf dem Schirm, und vielleicht muß Schubert als Bundesliga-Newbie seinen Horizont ja auch noch erweitern. Ist es nicht so, dass wir auch auf der Trainerbank ein Toptalent haben, wo - genau wie bei Dahoud - die Lernkurve auch mal nach unten zeigen kann. Hat er nicht noch sehr viel mehr Luft nach oben, als ein Slomka oder Veh, die ich nie nie auf unserer Trainerbank sehen will.

Und welche Mannschaft hätte den gleichzeitigen Ausfall seiner zwei besten Offensiven (Hazard und Raffael) schadlos überstanden. Und, was hätte Favre dazu gesagt?
Welches Lied hätte er - bzgl. des Verlustes seines Häuptlings - seit Saisonbeginn bei jeder PK laut gesungen?
Und Eberl sollte trotzdem DEN nächsten Königstransfer im ZM anstreben, weil ein Blinder sieht, dass wir momentan in der wichtigsten Zone im modernen Fussball - in der Platzmitte - nicht stattfinden. Und das hat nix mit dem Trainer zu tun!

Schubert hat uns zu einer der heimstärksten Mannschaften der Liga gemacht.
Als Dauerkarteninhaber ist mir das lieber, als wenn wir die beste Auswärtsmannschaft wären. zwinker
Wir haben ihm schonmal eine seehr starke Saison mit zu verdanken.
Er muß jetzt dafür sorgen, dass die fehlenden Selbstverständlichkeiten schnellstmöglich wieder erarbeitet werden, sonst wird man ihm spätestens am Saisonende in den Urlaub schicken.

Und ein Trainer der 6-7 Stammspieler zeitweise ersetzen muß, unglücklicherweise in der härtesten CL-Gruppe gelandet ist, also Rotieren MUSS, kann nicht mit den geichen Maßstäben gemessen werden, wie mit einem Trainer der sein Konzept immer durchhalten konnte, weil er (fast) immer seine Stammelf bringen konnte.

Wie schwierig das gerade für Favre war, haben wir in seinen letzten Spielen gesehen. Jedenfalls haben wir damals auch Offenbarungseide geleistet (vor allem beim 0-3 gegen den HSV).

Bin dafür, Schubert jetzt wo er erstmals richtigen Gegenwind hat, auch die Chance zu geben, sich da rauszuwinden. Schafft er das dann nicht, wird jeder (seiner Nachfolger) verstehen, dass man nicht mehr anders handeln konnte. Das Glas ist immer noch halbvoll und nicht halbleer.
André Schubert [Trainer] |#1177
10.11.2016 - 10:44 Uhr
Quelle: torfabrik.de
Es ist ungemütlich in diesen Tagen in Mönchengladbach. Die Fohlenelf ist in die Krise gerutscht und vor allem André Schubert wird aus allen Ecken angezählt. Eine Bestandsaufnahme.
Ein guter Artikel der Torfabrik, wie ich finde.


Auch dort wird beschrieben, dass die vielen Wechsel innerhalb der Mannschaft, was Systeme oder Positionen der Spieler, angeht aktuell etwas zu viel des Guten sind.


Ansonsten würde ich mir aktuell halt weiter die Frage stellen, sofern man auf der Seite derjenigen ist, die ihn sofort rauswerfen wollen, wer denn überhaupt danach kommen sollte.
Auf dem Trainermarkt sehe ich so gut wie garnichts passendes(vielleicht Marcelinho, der vorher bei Villareal war) und daher macht es keinen Sinn Schubert nicht noch Zeit zu geben, um wieder in die Spur zu kommen.

Sollte er es bis zum Winter nicht hinbekommen, dann könnte man ja nachdenken, aber auch dann dürfte es schwer werden einen geeigneten Nachfolger zu finden, da die interessantesten Trainer auch dann eher nicht zu haben sind.

•     •     •

Vereine:

Borussia Mönchengladbach
Celtic FC
Nottingham Forest
Seattle Sounders
André Schubert [Trainer] |#1178
10.11.2016 - 10:48 Uhr
Zitat von FB-Fohle79
Zitat von effe2007

@Kleffer

Das mit der Kontinuität sehe ich genauso. Diese "Durchhalteparolen" gäbe es bei Frontzeck, Köppel, Luhukay usw. immer wieder. Ich bin ja auch schon über 10 Jahre in Foren und was mich dabei wundert ist, dass es diese bei Advocaat oder Heynckes bei weitem nicht in dem Maße gab.

Jetzt aktuell gibt es die auch bei Schubert wieder. Anfänglich sehr viele, aber man merkt auch deutlich, der Gegenwind wird schwächer und schwächer.

Ich bin der Meinung, man sollte das Köln Spiel abwarten. Der Druck auf Schubert ist in diesem Derby eh schon groß, er sollte nicht noch größer werden. Dieses Spiel wird selbst bei einem Sieg m.E. nichts ändern, aber er könnte eine kleine Serie verursachen und die derzeitige Krise stoppen. So richtig weiterbringen wird uns Schubert nicht. Diese Siegesserie letztes Jahr, die uns 26 Punkte ab dem 6. Spieltag einbrachte, da war zuviel Einfluss von Favre noch im Spiel. Ich hatte das bereits schon vermutet, aber erst jetzt wird das doch immer deutlicher. Seit der 5:0 Klatsche gegen Bayer letzte Saison, machen wird doch überhaupt keine Fortschritte mehr.

Gäbe es diese voreilige VVL nicht, wäre alles im grünen Bereich. Die Borussia hätte einen auslaufenden Vertrag mit Schubert und könnte ohne großes Aufsehen einen anderen Trainer installieren. So ist es mal wieder saublöd, jetzt müsste die Borussia erst Schubert entlassen und eine Entlassung ist alles andere als Kontinuität. Hier bringt sich die Borussia ohne Nöte selbst unter Zwang.

Ich kann die derzeitige Situation bei den Verantwortlichen nur schwer einschätzen im Moment. Diese Aussagen von Eberl in den Medien, die könnten eine Förderung an Schubert sein, aber die könnten auch "Fan und Umfeld beruhigen" getätigt worden sein. Ich bin mir da noch nicht im Klaren, wie die Borussia bei anhaltender Krise reagiert. Meine Sorge ist, dass man ähnlich wie bei Frontzeck zu spät reagiert. Sicherlich kann man sagen, dass man bei Frontzeck noch rechtzeitig reagiert hat, aber darauf zu hoffen, dass der Fußballgott es wieder gut mit unserer Borussia meint, könnte fatale Auswirkungen haben.

Ich weiß nicht wie es in der Buli ist, oder speziell bei der Borussia. Ich habe 2014 einen serbischen Trainer persönlich kennen verlernt, der einen türkischen Club von der 2. Liga in die erste gebracht hat und in einer ähnlichen Situation wie die aktuelle Borussia Situation steckte. Er hat für die nächsten 3 Spiele ein Ultimatum vom vereinsboss bekommen.


Bei dem, dessen Namen wir hier nicht mehr nennen wollen gabe es die Durchhalteparolen auch:

http://www.transfermarkt.de/lucien-favre-trainer-/thread/forum/21/thread_id/345676/page/75


Aber da war ja auch immer eine Handschrift und eine klare Linie zu erkennen. Zum Beispiel bei der 3:1 Niederlage in Hannover wo wir uns auswärts gleich 3 mal auskontern ließen...oder beim 4:2 in Freiburg...

Schaut selbst in den Thread, da könnt ihr gerne nachlesen, wer da den "Gutmensch" gegeben hat und Gedlud und Vertrauen einforderte!

Ich im übrigen auch, und ich fordere einfach nur gleiches Vertrauen und ähnliche Geduld für Schubert wie für "den, dessen Namen ich nicht mehr nennen mag"....der (nur um es mal erwähnt zu haben) in den 9 Sieglosspielen weder mit einer Doppel-noch mit einer Dreifachbelastung zu kämpfen hatte, denn international vertreten waren wir nicht und in Darmstadt sind wir in der ersten Runde im Pokal gescheitert.

Aber gut, im Bezug auf Schubert zählen nur Vergleiche mit allen Vorgängern die gescheitert sind...lassen wir das...


Bei dem Trainer, dessen Namen du nicht nennen möchtest Favre waren einige Spiele ähnlich, wo vergeigt wurde, das stimmt, aber jeder hier hat doch gesehen, dass er das Problem erkannt hat und etwas veränderte.

Nehme doch nur mal letzte Saison:

Gegen Pauli ein gutes Spiel mit einem extrem starken Stindl. Dann wollte man so weiter machen gegen BVB. Das Problem dabei war aber, dass die Offensive vom BVB nicht annähernd mit der von Pauli vergleichbar ist. 4:0 Schlappe. Dann sag man doch eindeutig, dass er auf Sicherheit in der Defensive baute gegen Mainz und dieses Spiel war kein schlechtes. Selbst beim 5. Spiel gegen Köln sah man doch eindeutig, wie er von Spiel zu Spiel dieses Problem in den Griff bekommen hat.

Jetzt zu Schubert:

WO sieht man hier, dass er a) das Problem erkennt und b) dass man auch nur annähernd erkennen kann dass es besser wird ?

Gegen Bayer lief es gut. Aber dann fingen die Probleme schon an. Gegen Bremen 1 HZ top, 2. HZ katastrophal. Gegen Ingolstadt auch noch durchwachsen gut. Aber diese 2 Gesichter zwischen heim und Auswärtsspiel haben wir seit 1 Jahr, da erkenne ich null Tendenzen, dass es besser wird.

Ich bin mir sicher, es liegt an Schubert. Er will auf Biegen und Brechen seine Idee durchsetzen und er verändert nichts. Das war bei deinem "nenne den Namen nicht Trainer" erheblich anders. Das einzige Spiel wo er etwas verändert hat, war das Spiel in Glasgow. Da spielten Vestergaard und Christensen hinten. Diese Konstellation als Beispiel sah ich nur 1 einziges Mal.

Mich als Schubert Gegner zu titulieren wäre ebenso falsch. Ich bin ein Fan der jegliche Hoffnung an Schubert verloren hat. So einfach ist meine Meinung zu Schubert begründet. Keine Hoffnung deswegen, weil ich auf den rasen überhaupt nicht das Gefühl bekomme, dass es aufwärts geht mit Schubert.

Und hier im Forum, sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Da kommt ein Heimspiel und die Pro Lager machen sich hier breit und schreiben wie toll doch Schubert ist. Dann kommt ein Auswärtsspiel und die Schubert Kritiker kommen und sagen, wie "mangelhaft" doch alles ist unter Schubert. So geht dass schon gut 1 Jahr.

Jetzt reißt das halt, weil unsere Heimstärke schwächelt. Stindl hat vor 3 Wochen davor gewarnt, dass es gefährlich sei, sich nur auf die Heimstärke zu verlassen. Stindl hat recht, so ist es nun mal.

•     •     •

Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
André Schubert [Trainer] |#1179
10.11.2016 - 10:56 Uhr
Guter Post @Vanlent Für mich bleibt bei Schubert jedoch immer das Gefühl einer gewissen Dickköpfigkeit zurück. Er hat ja schon oft genug von sich selbst behauptet früher zu perfektionistisch veranlagt zu sein etc.
Ich sehe Ihn auch ehr als Talent auf der Trainerbank, ob Er aber so formbar ist, oder sich durch Seine bisherigen positiven wie negativen Erfahrung formen lässt...?
Zumindest macht Er bisher auf mich manchmal ehr den Eindruck eines trotzigen Kindes.

Zugutehalten muss man Ihm auf jeden Fall, dass Er es seit Seinem Start hier aus diversen Gründen nicht einfach hat. Aber wie Du schon richtig gesagt hast, muss jetzt langsam was kommen. Ein Heimspiel-Derby ist ja eigentlich wie geschaffen für eine Trendwende, auch wenn das Programm jetzt mal richtig hart wird.
Hier messe ich Schubert aber dann nicht an Seinen Ergebnissen, sondern an der Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt und daran, ob es erkennbare Fortschritte in Sachen Taktik, Spielfuss etc. gibt.
Landet man dann zu Ende der Hinrunde noch auf einem Einstelligen Tabellenplatz und die Spielweise der Elf ist gefestigt und lässt auf mehr hoffen, bin ich zufrieden.

Spiele wie gegen Bayern, Hamburg oder Berlin will ich nicht mehr sehen. Und das sage ich nicht als verwöhnter Erfolgsfan sondern weil die Qualität der Mannschaft einfach mehr hergibt und hier ist es an dem Trainer, diese Qualität auf den Rasen zu bringen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Boba_Fett am 10.11.2016 um 10:59 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#1180
10.11.2016 - 10:59 Uhr
Zitat von Boekelberg73

...der Screenshot zeigt genau einen Moment!
Ich habe mir auf Fohlen TV 5 mal das 1-0 angeschaut!
Es waren 7 Spieler um den 16 Meterraum!
Hinten war es (bis Herrmann abstoppte) fast wie an der Schnur gezogen eine 4- Kette!
Herrmann, Elvedi, Vestergaard und Jantschke auf der 16 Mt Raumlinie und Strobl und Kramer zentral 4-5 Meter davor ca 22-23 Mt vor dem Tor.
Ich glaube Stindl war knapp hinter Weiser!

Das ist im Verbund 4-Kette und knapp davor 3 im ZDM mit geringen Abständen zu den Mitspielern und in unmittelbarer Nähe zu den Gegenspielern!


Du kannst noch so sehr darauf pochen das du Recht hast, es stimmt einfach nicht!
Gegen 3-4 Berliner muss das einfach reichen und es hätte 4 Möglichkeiten gegeben es zu verhindern!
Elvedi, der den Ball versuchte wegzuschlagen hätte den Ball weit schlagen können und nicht nur 5 Mt wegstolpern.
Kramer hätte zupacken können und die Flanke unterbinden können, Elvedi hätte näher bei Kalou stehen müssen, weil da im Umkreis von 20 Metern kein Berliner mehr war.
...und final hätte Herrmann auch durchlaufen können und so den Stellungsfehler Elvedis wettmachen können!

Es kann sich gerne jeder davon ein Bild machen, man muss sich nur die bewegten Bilder anschauen!

Das als Systemfehler zu bezeichnen ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen und ist einfach nicht richtig!

Aber wie gesagt...
Man kann es einfach nachschauen!


Dein Ernst? Logisch nur ein Moment, aber die jeweils entscheidenden. Was meinst du denn, woher die Bilder sind? Ist wohl für dich nicht allzu naheliegend, daß ich die beim Angucken machte, was?

Seit wann verteidigen wir in einer 4er Kette mit Herrmann als AV? Noch dazu, wenn wir im Aufbau Dreierkette spielen.
Viererkette wenn mit Wendt außen. Dreierkette, so wie es in Berlin geplant war, wird defensiv zur Fünfer. Wendt stand näher an der Mittellinie als am 16er - in beiden Situationen. Und in beiden Situationen war man über eine längere Phase in der Verteidigung, also nix mit Dreierkette zum Aufbauen, sondern Soll-5er zum Abwehren.

Du kannst dann aber darauf pochen und es ist richtig? Cool ugly

Spielt auch keine Rolle, ob vier Mann reichen müssten, wenn die taktische Idee eine andere ist. Außerdem reichten sie offensichtlich - mal wieder - nicht. Und wie gesagt ist die Zuteilung bei Manndeckung letztlich auch eine Systemfrage und das 0:1 durch einen Stellungsfehler Elvedis zu erklären, ist einerseits zu einfach, andererseits widersprichst du dir da noch selbst.
Der Plan ist nie, mit drei Mann auf letzter Linie zu verteidigen. Für eine Viererkette stand Elvedi wo er musste. Bei einer Fünfer hätte er etwas weiter rausgemusst, ohne den fünften Mann links konnte er aber nicht die Mitte weiter aufmachen.
Wenn der Plan stimmig umgesetzt worden, ginge auch nur Durchlaufen Herrmanns oder Zugriff Elvedis - je nach Zuordnung.

Egal. Solange du dich nicht der hohen Wahrscheinlichkeit öffnest, daß viele individuelle Fehler eine gleiche Ursache statt vieler verschiedener haben, brauchen wir nicht weiter zu reden.

Wenn Klassenarbeiten über Monate immer wieder einen 4er Schnitt haben, reicht es irgendwann nicht mehr, das mit der angeblichen Unfähigkeit der Schüler zu erklären. Zumindest muss man dann mal in Betracht ziehen, daß der Lehrer unzureichend vermittelt.

•     •     •

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