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André Schubert
Geburtsdatum 24.07.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Interimstrainer
Akt. Verein Vereinslos

André Schubert [Trainer]

18.10.2016 - 07:40 Uhr
André Schubert [Trainer] |#631
04.11.2016 - 15:30 Uhr
Auf die WP zu warten bedarf keiner Geduld. Und es wird bis zum Saisomende nichts passieren egal wies läuft. Denn wir haben den Vertrag kürzlich verlängert und würden uns selbst ins Knie schiessen was Glaubwürdigkeit angeht.
André Schubert [Trainer] |#632
04.11.2016 - 18:16 Uhr
Zitat von FB-Fohle79
Zitat von towerstar

Leute, könnt ihr bitte einfach mal den Favre hier raushalten?
Der ist jetzt in Nizza und nicht mehr hier und zwar weil ER es so wollte.
Dann kann man jetzt noch 100 Jahre weiter diskutieren, was er besser oder schlechter als Schubert gemacht hat, aber im Endeffekt bringt uns das 0,0 weiter.


Nur wenn das auch für Frontzeck gilt tongue


Haha, also wenn Schubert mit Frontzeck verglichen wird, ist der Karren dann von Schubert so tief im dreck, dass den nur noch die Verantwortlichen dort rausziehen können.

Ansonsten sehe ich es aber auch so, diese Vergleiche führen in eine Sackgasse und bringen uns nicht weiter. Die Borussen Anhänger sind doch sehr einfach zu besänftigen. Ein Sieg heute und dann noch die Kölner vernaschen und alle sind glücklich und zufrieden. Einfacher kann es doch Schubert garnicht haben.

Sollte es wirklich so sein, dass Hazard und Raffael unersetzlich sind, steht für mich aber auch klar und deutlich fest, wo Eberl und am besten mit Schubert gemeinsam zu investieren haben.

•     •     •

Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
André Schubert [Trainer] |#633
04.11.2016 - 18:41 Uhr
Zitat von Vanlent
Gehen wir doch mal davon aus, Eberl würde jetzt die gewetzten Messer schon mal auspacken, und in die Hand nehmen. Und mit der Derby-Keule kommen, von wegen, eine Niederlage gegen den EffZeh wird kein Trainer - jemals - schadlos überstehen.

Wir ziehen angesichts der anhaltenden Erfolglosigkeit die Reißleine.
Schubert würde beurlaubt.

Das kann ich mir maximal in der WP vorstellen, wenn wir bis dahin gar nix mehr auf Kette kriegen würden.
Selbst dann würde das nicht zu Eberl passen, der bis zum bitteren Ende auf seine Kontinuität schwört.

Also, liebe Freunde, welcher Supertrainer stünde denn dann zur Verfügung.
Slomka? Um Gottes Willen, der wäre sofort im Lostopf
Wilmots? Der hat mich mit seiner Supertruppe bei der EM eher enttäuscht.

Das Problem bleibt bestehen, einen Favre wirds auch dann nicht geben, wenn Schubert kein Trainer mehr ist.
Ich versuche mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass er - möglicherweise - ja doch ein Glücksfall für Borussia ist. Bis hierhin war er das doch eigentlich.

Vielleicht sollten wir jetzt bis zur WP mal abwarten, was bis dahin passiert und schauen, ob die Idee aufgeht, auf Talente zu setzen.

Der Traum ist vorbei, und wir müssen wieder geduldig abwarten, und Bolten trinken.zwinker


Die Winterpause wird gar nichts ändern. Weder wird da ein Schubert entlassen noch werden da Top-Spieler verpflichtet, die den Kader sofort voranbringen.

Schubert mag Ansatzpunkte für Kritik liefern, aber ich wüsste jetzt auch keinen Trainer, der auf den ersten Blick besser wäre als Schubert und der auch für Gladbach verfügbar wäre. Trainer der Kategorie Klopp, Nagelsmann oder Schmidt (Mainz) bekommt Gladbach nicht - schon gar nicht jetzt mitten in der Saison. Entweder sind diese zu teuer oder zu ambitioniert oder zu loyal ihrem jetzigen Klub gegenüber. Kandidaten der Sorte Slomka, Breitenreiter, Keller wären meines Erachtens qualitativ nicht besser als Schubert. Auch bei Labbadia hätte ich kein gutes Bauchgefühl aufgrund seines Werdegangs.

Und ob ein erfolgreicher Trainer aus dem benachbarten Ausland wie Weiler (Anderlecht), Cocu (Eindhoven) oder Vanhaezebrouck (Gent) für Gladbach verfügbar und eine Verbesserung wären, könnte ich auch nicht sagen. Einen Vanhaezebrouck fände ich zwar cool, da er aus Gent das Maximale rausgeholt hat und ein toller Motivator zu sein scheint, aber für einen wie ihn könnte die Bundesliga dann doch evtl. eine Nummer zu groß sein. Zudem scheitern ausländische Trainer auch häufig an fehlenden Sprachkenntnissen.

Ein Trainerwechsel wäre daher meines Erachtens kein Garant für eine Verbesserung, sondern viel eher ein Risiko für eine Verschlechterung. Denn dass Schubert fachlich-taktisch auf hohem Niveau arbeitet, sehr engagiert ist und den Kader gut kennt, steht für mich außer Zweifel. Da fehlt es derzeit wohl eher an der Fortune und an der Kommunikation.

Ebenso sehe ich keine Trendwende durch Spielertransfers im Winter. Wie die letzten Winter gezeigt haben, sind hier meistens keine Spieler auf dem Markt, die sofort weiterhelfen. Transfers wie Stranzl und Dante vor einigen Jahren scheinen wohl große Ausnahmefälle gewesen zu sein. Zudem grast auch Wolfsburg parallel mit dickem Geldbeutel den Markt ab. Die Winterpause ist außerdem wieder viel zu kurz, um dort den Kader komplett neu einstellen zu können.

Ich gehe also davon aus, dass es im Winter keine nennenswerten Veränderungen geben wird und Gladbach sich durch kleine Schritt erholen muss:
- sukzessive Rückkehr der verletzten Spieler
- möglich wenig neue Verletzte (hier zu prüfen, ob durch eine bessere Trainingssteuerung evtl. Verletzungen und konditioneller Abbau etwas behoben werden können - hier sehe ich vor allem die Athletiktrainer in der Pflicht)
- hoffentlich Formanstieg bei derzeit formschwachen Spielern wie Dahoud, Hahn, Herrmann und Hofmann (auch wenn ich bei Hofmann mittlerweile schon fast aufgegeben habe)
- mehr Selbstbewusstsein und Moral durch einzelne Erfolgserlebnisse (1-2 Auswärtssiege in der BL könnten evtl. einen Turnaround bringen so wie im letzten Jahr der Heimsieg gegen Augsburg am 6. Spieltag plötzlich alles gedreht hatte)

•     •     •

Warum denn so ernst, he? Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht! Warum denn so ernst?
André Schubert [Trainer] |#634
04.11.2016 - 19:08 Uhr
Zitat von Ralfinger
Zitat von FB-Fohle79

Zitat von Bernd_Strombose

Zitat von FB-Fohle79

Und trotzdem bleibt es eine Momentaufnahme. Objektiv betrachtet, erarbeiten wir uns noch immer zahlreiche Torchancen. Insgesamt sogar soviele, dass es in 80 Prozent der Spiele locker zum Sieg gereicht hätte. Und das eben ohne Hazard, Raffael und Traore in den letzten Wochen. Und jetzt sage ich es mal etwas plump: Auch Favre hätte 2015 ohne Raffael nicht 3. werden könnnen.


Es wurde in den letzten 5 Jahren auf allen Ebenen gut gearbeitet. Aber denk doch mal zurück an den Kader den Favre übernommen hatte bei Amtsantritt. Der ist mit unseren heutigen individuellen Möglichkeiten gar nicht mehr vergleichbar. Trotzdem war Favres Handschrift sofort erkennbar. Heute haben wir einen viel besseren Kader und man findet gegen Ingolstadt keinen anderen Weg als den "langen Hafer" auszupacken. Es ist kein "Weg" mehr erkennbar. Favre stand für Spielkultur, Kurzpasspiel und Ordnung auf dem Platz. Gefiel nicht jedem ist auch ok. Aber er stand für etwas und wusste dies auch immer (mit Rückschlägen) umzusetzen. Es war immer Entwicklung erkennbar. Nochmal die Frage: Wofür steht Schubert? Welche Vision vom Fußball verfolgt er? Ich kann es nicht sagen nach 1,5 Jahren unter ihm. Der Mannschaft freie Hand lassen reicht eben nicht. Wofür brauche ich dann überhaupt noch einen Trainer. Dasselbe (natürlich auf ganz anderem Level) passiert auch gerade in München. Nicht mehr wieder zu erkennen diese Mannschaft. Um mal von diesem Vergleich zu Favre etwas wegzukommen, schau die Hasenhüttl an. Ich mag den Stil nicht, aber er ist unverkennbar und erfolgreich. Das nenne ich Handschrift. Weinzierl ebenso. Schalke wird in den nächsten Jahren für Furore sorgen, da bin ich mir (leider) sicher.


Genau das halte ich für einen Irrglauben. Favre hat einen Kader mit Stranzl und Dante im besten Fussballalter übernommen. Er hatte einen ter Stegen in überragender Form im Kasten und mit Reus/Hanke/Arango und Herrmann eine TOP-Offensive, die glücklicherweise überwiegend verletzungsfrei war. Streichen wir jetzt mal Hanke und ersetzen ihn von mir aus durch Hahn, war der Kader mitnichten viel schlechter als unser heutiger. Der einzige Unterschied ist die Breite. Die hat sich tatsächlich zum positiven verändert, wenn ich an Ring, Otsu, Mlapa ect. denke. Dafür hatten wir aber im ersten Jahr auch keine Doppelbelastung. Schuberts Idee ist: Höheres Verteidigen, schnelles Umschaltspiel und frühes Pressing. Da ihm aber dafür nicht immer das Personal zur Verfügung steht, macht er nun genau das was Favre in brenzligen Situationen machte. Defensive stärken, vermehrt Ballbesitz in der eigenen Hälfte und versuchen so wieder durch Erfolgserlebnisse in die Spur zu kommen. Und deswegen tue ich mich auch schwer, wenn man sagt: Favre hatte eine klare Linie. Das mag im Groben so stimmen, aber auch er konnte diese Situationsbedingt nicht ständig aufrechthalten. Sonst wäre er auch sicher noch da.

Das ist alles kpl. nachzuvollziehen (aus meiner Sicht).


Mich würde einfach mal konkret interessieren, ab wann du unsere Entwicklung, die wir unter aktuellem Trainer nehmen, nicht mehr erklären könntest. Anders gefragt, wann genau wäre die Arbeit des Trainers zu hinterfragen bzw. anzuzweifeln? Was genau müsste passieren, damit hier Seitens des Vereins reagiert werden müsste in deinen Augen?

Wie schon anderswo zu lesen war, einige Fans wären ja auch mit Frontzeck in die 2. Liga gegangen. Oder noch tiefer. Und hätten auch dafür noch Erklärungen bzw. Gründe parat gehabt. Ich möchte einfach einordnen können, ob auch du ab irgendwelcher Parameter in der Trainerfrage handeln würdest. Oder ob du jemand bist, der nur einen neuen Trainer suchen würde, wenn der alte, ums mal krass zu sagen, verstirbt.


Darf ich mich kurz einklinken, Du stellst die Frage, ab wann man den Trainer hinterfragen und anzweifeln darf. Ich denke, ab dem ersten Tag seines Amtantritts, denn nur so kommt man zu einer positiven Entwicklung. Ich denke auch, dass dieser Prozess unter Schubert stets durchlaufen wurde und wird.

Ohne etwas unterstellen zu wollen, sehe ich bei Dir eher die Forderung hin zu einem Trainerwechsel, als ein hinterfragen und analysieren.

Ich denke, die Entwicklung zuletzt in WOB ist ein passendes Beispiel, ab wann ernsthaft gehandelt werden sollte. Die Erwartungen die an den Trainer gestellt wurden, wurden schon letzte Saison von diesem nicht erfüllt. Man hat mit ihm den Kader zusammen gestellt und heraus kam ein Trümmerhaufen, gespickt mit hochbezahlten Stars. Man spielt ernsthaft gegen den Abstieg.

Diese Entwicklung sehe ich bei uns auf gar keinen Fall, erstens ist die Erwartungshaltung der Verantwortlichen eine andere und zweitens ist der Zeitpunkt und die Zeitspanne in der man eine abschließende Analyse der schubertschen Arbeit vornehmen sollte noch nicht gekommen.

Von daher glaube ich, um nochmal auf Deine Frage zu antworten, dass sehr wohl hinterfragt und auch angezweifelt wird, doch mit aller Sicherheit die Trainerfrage in keinster Weise zur Disposition steht, da man nach wie vor von Schubert überzeugt ist. Und das ist auch gut so zum jetzigen Zeitpunkt und auch hinsichtlich der Zeitspanne in der AS Trainer von BMG ist.

Wann die Verantwortlichen und auch ich Handlungsbedarf sehen habe ich oben am Beispiel des WOB erläutert. Doch von einem Trümmerhaufen sehe ich unser BMG sehr, sehr weit entfernt.

Dies kann aber nachdem Spiel gegen Hoffenheim auch schon wieder ganz anders aussehen, wie gesagt es ist ein Prozess....
André Schubert [Trainer] |#635
04.11.2016 - 20:39 Uhr
Zitat von BorussenKlaus

Zitat von Ralfinger

Zitat von FB-Fohle79

Zitat von Bernd_Strombose

Zitat von FB-Fohle79

Und trotzdem bleibt es eine Momentaufnahme. Objektiv betrachtet, erarbeiten wir uns noch immer zahlreiche Torchancen. Insgesamt sogar soviele, dass es in 80 Prozent der Spiele locker zum Sieg gereicht hätte. Und das eben ohne Hazard, Raffael und Traore in den letzten Wochen. Und jetzt sage ich es mal etwas plump: Auch Favre hätte 2015 ohne Raffael nicht 3. werden könnnen.


Es wurde in den letzten 5 Jahren auf allen Ebenen gut gearbeitet. Aber denk doch mal zurück an den Kader den Favre übernommen hatte bei Amtsantritt. Der ist mit unseren heutigen individuellen Möglichkeiten gar nicht mehr vergleichbar. Trotzdem war Favres Handschrift sofort erkennbar. Heute haben wir einen viel besseren Kader und man findet gegen Ingolstadt keinen anderen Weg als den "langen Hafer" auszupacken. Es ist kein "Weg" mehr erkennbar. Favre stand für Spielkultur, Kurzpasspiel und Ordnung auf dem Platz. Gefiel nicht jedem ist auch ok. Aber er stand für etwas und wusste dies auch immer (mit Rückschlägen) umzusetzen. Es war immer Entwicklung erkennbar. Nochmal die Frage: Wofür steht Schubert? Welche Vision vom Fußball verfolgt er? Ich kann es nicht sagen nach 1,5 Jahren unter ihm. Der Mannschaft freie Hand lassen reicht eben nicht. Wofür brauche ich dann überhaupt noch einen Trainer. Dasselbe (natürlich auf ganz anderem Level) passiert auch gerade in München. Nicht mehr wieder zu erkennen diese Mannschaft. Um mal von diesem Vergleich zu Favre etwas wegzukommen, schau die Hasenhüttl an. Ich mag den Stil nicht, aber er ist unverkennbar und erfolgreich. Das nenne ich Handschrift. Weinzierl ebenso. Schalke wird in den nächsten Jahren für Furore sorgen, da bin ich mir (leider) sicher.


Genau das halte ich für einen Irrglauben. Favre hat einen Kader mit Stranzl und Dante im besten Fussballalter übernommen. Er hatte einen ter Stegen in überragender Form im Kasten und mit Reus/Hanke/Arango und Herrmann eine TOP-Offensive, die glücklicherweise überwiegend verletzungsfrei war. Streichen wir jetzt mal Hanke und ersetzen ihn von mir aus durch Hahn, war der Kader mitnichten viel schlechter als unser heutiger. Der einzige Unterschied ist die Breite. Die hat sich tatsächlich zum positiven verändert, wenn ich an Ring, Otsu, Mlapa ect. denke. Dafür hatten wir aber im ersten Jahr auch keine Doppelbelastung. Schuberts Idee ist: Höheres Verteidigen, schnelles Umschaltspiel und frühes Pressing. Da ihm aber dafür nicht immer das Personal zur Verfügung steht, macht er nun genau das was Favre in brenzligen Situationen machte. Defensive stärken, vermehrt Ballbesitz in der eigenen Hälfte und versuchen so wieder durch Erfolgserlebnisse in die Spur zu kommen. Und deswegen tue ich mich auch schwer, wenn man sagt: Favre hatte eine klare Linie. Das mag im Groben so stimmen, aber auch er konnte diese Situationsbedingt nicht ständig aufrechthalten. Sonst wäre er auch sicher noch da.

Das ist alles kpl. nachzuvollziehen (aus meiner Sicht).


Mich würde einfach mal konkret interessieren, ab wann du unsere Entwicklung, die wir unter aktuellem Trainer nehmen, nicht mehr erklären könntest. Anders gefragt, wann genau wäre die Arbeit des Trainers zu hinterfragen bzw. anzuzweifeln? Was genau müsste passieren, damit hier Seitens des Vereins reagiert werden müsste in deinen Augen?

Wie schon anderswo zu lesen war, einige Fans wären ja auch mit Frontzeck in die 2. Liga gegangen. Oder noch tiefer. Und hätten auch dafür noch Erklärungen bzw. Gründe parat gehabt. Ich möchte einfach einordnen können, ob auch du ab irgendwelcher Parameter in der Trainerfrage handeln würdest. Oder ob du jemand bist, der nur einen neuen Trainer suchen würde, wenn der alte, ums mal krass zu sagen, verstirbt.


Darf ich mich kurz einklinken, Du stellst die Frage, ab wann man den Trainer hinterfragen und anzweifeln darf. Ich denke, ab dem ersten Tag seines Amtantritts, denn nur so kommt man zu einer positiven Entwicklung. Ich denke auch, dass dieser Prozess unter Schubert stets durchlaufen wurde und wird.

Ohne etwas unterstellen zu wollen, sehe ich bei Dir eher die Forderung hin zu einem Trainerwechsel, als ein hinterfragen und analysieren.

Ich denke, die Entwicklung zuletzt in WOB ist ein passendes Beispiel, ab wann ernsthaft gehandelt werden sollte. Die Erwartungen die an den Trainer gestellt wurden, wurden schon letzte Saison von diesem nicht erfüllt. Man hat mit ihm den Kader zusammen gestellt und heraus kam ein Trümmerhaufen, gespickt mit hochbezahlten Stars. Man spielt ernsthaft gegen den Abstieg.

Diese Entwicklung sehe ich bei uns auf gar keinen Fall, erstens ist die Erwartungshaltung der Verantwortlichen eine andere und zweitens ist der Zeitpunkt und die Zeitspanne in der man eine abschließende Analyse der schubertschen Arbeit vornehmen sollte noch nicht gekommen.

Von daher glaube ich, um nochmal auf Deine Frage zu antworten, dass sehr wohl hinterfragt und auch angezweifelt wird, doch mit aller Sicherheit die Trainerfrage in keinster Weise zur Disposition steht, da man nach wie vor von Schubert überzeugt ist. Und das ist auch gut so zum jetzigen Zeitpunkt und auch hinsichtlich der Zeitspanne in der AS Trainer von BMG ist.

Wann die Verantwortlichen und auch ich Handlungsbedarf sehen habe ich oben am Beispiel des WOB erläutert. Doch von einem Trümmerhaufen sehe ich unser BMG sehr, sehr weit entfernt.

Dies kann aber nachdem Spiel gegen Hoffenheim auch schon wieder ganz anders aussehen, wie gesagt es ist ein Prozess....


Auch dir Danke für deine Antwort! Auch wenn sie im Sinne von "konkret" doch wesentlich weniger greifbar ist als die von FB-Fohle79. zwinker

Einem muss ich jedoch widersprechen:

Du wirst auch damals in keinem meiner Beiträge die Forderung gelesen haben, zum aktuellen Zeitpunkt einen neuen Trainer für uns zu suchen. Ebenso hinterfrage und analysiere ich scheinbar mehr, als du ahnst. Eben deshalb interessiert mich ja auch, welche konkreten Eckpunkte es für diejenigen gibt, die zu 100% hinter Schubert und seinen Entscheidungen stehen. Und glaub mir, ich denke über jeden Einzelnen nach und versuche auch dadurch meine Erkenntnis zu erweitern.

Ich schließe mich den Ansichten der meisten Vorposter, die den Trainer ebenfalls hinterfragen bzw ihm (rein subjektiv) die Wende in die richtige Richtung nicht mehr zutrauen in der Form an, dass man eigentlich keine andere Möglichkeit hat, als es mit Schubert bis zum Saisonende durchzuziehen.

Zum Einen gibt es noch keinen relevanten Bewertungszeitraum, der auch fair und letztlich objektiv dem Trainer gegenüber wäre, zum anderen fehlen die Alternativen, denen man unterstellen könnte, uns weiter nach vorn zu bringen. Von daher sehe ich uns mit Schubert die Saison beenden. Eine bessere Lösung hätte ich auch nicht anzubieten.

Wenn, ich sage nur wenn man hätte handeln wollen, wäre der Zeitpunkt letzten Sommer gewesen. Da waren Trainer auf dem Markt, denen ich zugetraut hätte, uns weiter vorn im Fahrwasser zu halten und auch ein "Gesicht" zu geben. Aber das ist meine subjektive Sicht und hätte auch durchaus nach hinten los gehen können. Von daher kann ich das schon nachvollziehen, dass man das nicht gemacht hat. Man hätte das auch den meisten Fans nicht gut verkaufen können, auch das sehe ich ein.

Ich denke unterm Strich wird es auf "abwarten und Tee trinken" hinaus laufen. Ein erstes Fazit wird sicherlich in der Winterpause gezogen. Ein zweites nach Abschluss der kompletten Saison. Dann hätte ich gern alles in der Waagschale, und gegebenenfalls auch entsprechende Konsequenzen im Sinne von Borussia gezogen. In welche Richtung die dann auch immer gehen werden. Ausschließen würde ich dann keine mehr wollen. Gerne auch mit Schubert, sollte sich abzeichnen, dass er uns weiter nach vorn bringen kann. Aber das ist Stand jetzt alles noch Zukunftsmusik.

Das heißt aber nicht, dass man bis dahin keine Kritik mehr üben können sollte. Denn langsam wird es Zeit, dass sich endlich Automatismen bilden. Die sehe ich nämlich bis heute nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ralfinger am 04.11.2016 um 20:43 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#636
04.11.2016 - 21:01 Uhr
Dahoud wieder auf der Bank, mit Hofmann und Herrmann die zwei formschwächsten Spieler dafür in der ersten elf und mal wieder Dreierkette und das gegen eine pressende Mannschaft wie Hertha. Dieser "Trainer" ist völlig untragbar nur Ebert wartet wieder wie bei Frontzeck bis fast zu spät ist. Nur mit dem Unterschied dass uns Favre dieses Mal nicht den Ar.... retten kann.
André Schubert [Trainer] |#637
04.11.2016 - 21:04 Uhr
Zitat von lumpy1990
Dahoud wieder auf der Bank, mit Hofmann und Herrmann die zwei formschwächsten Spieler dafür in der ersten elf und mal wieder Dreierkette und das gegen eine pressende Mannschaft wie Hertha. Dieser "Trainer" ist völlig untragbar nur Ebert wartet wieder wie bei Frontzeck bis fast zu spät ist. Nur mit dem Unterschied dass uns Favre dieses Mal nicht den Ar.... retten kann.


Schubert müsste schon lange nicht mehr bei uns sein. Die Frage ist doch ob Max das nicht sieht oder ob Schubert immer noch Rückendeckung aus der Geschäftsführung bekommt
André Schubert [Trainer] |#638
04.11.2016 - 21:08 Uhr
Der Vertrag wurde kürzlich verlängert. Er hat das Vertrauen der sportlichen Führung.
André Schubert [Trainer] |#639
04.11.2016 - 21:08 Uhr
Zitat von Stranzel
Zitat von lumpy1990

Dahoud wieder auf der Bank, mit Hofmann und Herrmann die zwei formschwächsten Spieler dafür in der ersten elf und mal wieder Dreierkette und das gegen eine pressende Mannschaft wie Hertha. Dieser "Trainer" ist völlig untragbar nur Ebert wartet wieder wie bei Frontzeck bis fast zu spät ist. Nur mit dem Unterschied dass uns Favre dieses Mal nicht den Ar.... retten kann.


Schubert müsste schon lange nicht mehr bei uns sein. Die Frage ist doch ob Max das nicht sieht oder ob Schubert immer noch Rückendeckung aus der Geschäftsführung bekommt

Glaub mir, er wird noch sehr lange hier sein, solange er nicht selbst zurück tritt.
André Schubert [Trainer] |#640
04.11.2016 - 21:11 Uhr
Denke ich auch. Diese Saison passiert da gar nichts...egal wo wir stehen.
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