| Geburtsdatum | 24.07.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Interimstrainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
André Schubert [Trainer]
18.10.2016 - 07:40 Uhr
21.10.2016 - 13:38 Uhr
Ich hoffe, dass Schubi endlich eingesehen hat, dass wir mit 4er Kette wesentlich stabiler stehen und trotzdem unsere Torgefahr nicht verlieren. Die besten Auswärtsspiele unter Schubi haben wir fast ausschließlich mit 4er Kette gemacht. Er hat gesagt, dass er weiter an der defensiven Stabilität arbeiten will und dies funktioniert nur, wenn er auswärts so weiter spielen lässt. Zu Hause klappt das mit der 3er Kette besser. Dort könnte man höchstens gegen die beiden Top Teams ( Bayern und BVB, nicht der FC!!!) mit 4er Kette spielen lassen.
Aber die Hoffnung was Schubis System betrifft ist definitiv zurück.
Aber die Hoffnung was Schubis System betrifft ist definitiv zurück.
21.10.2016 - 14:20 Uhr
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tintenfisch30 am 21.10.2016 um 14:21 Uhr bearbeitet
21.10.2016 - 15:23 Uhr
Zitat von hugo80
Ich hoffe, dass Schubi endlich eingesehen hat, dass wir mit 4er Kette wesentlich stabiler stehen und trotzdem unsere Torgefahr nicht verlieren. Die besten Auswärtsspiele unter Schubi haben wir fast ausschließlich mit 4er Kette gemacht. Er hat gesagt, dass er weiter an der defensiven Stabilität arbeiten will und dies funktioniert nur, wenn er auswärts so weiter spielen lässt. Zu Hause klappt das mit der 3er Kette besser. Dort könnte man höchstens gegen die beiden Top Teams ( Bayern und BVB, nicht der FC!!!) mit 4er Kette spielen lassen.
Aber die Hoffnung was Schubis System betrifft ist definitiv zurück.
Ich hoffe, dass Schubi endlich eingesehen hat, dass wir mit 4er Kette wesentlich stabiler stehen und trotzdem unsere Torgefahr nicht verlieren. Die besten Auswärtsspiele unter Schubi haben wir fast ausschließlich mit 4er Kette gemacht. Er hat gesagt, dass er weiter an der defensiven Stabilität arbeiten will und dies funktioniert nur, wenn er auswärts so weiter spielen lässt. Zu Hause klappt das mit der 3er Kette besser. Dort könnte man höchstens gegen die beiden Top Teams ( Bayern und BVB, nicht der FC!!!) mit 4er Kette spielen lassen.
Aber die Hoffnung was Schubis System betrifft ist definitiv zurück.
Sehe ich genauso. Ein Änderung zum Glasgow Spiel wäre Harakiri. Hoffe doch sehr, dass das Schubert auch so sieht.
21.10.2016 - 15:36 Uhr
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von effe2007 am 21.10.2016 um 15:39 Uhr bearbeitet
21.10.2016 - 16:16 Uhr
@effe2007
Tintenfisch30 schreibt hier nichts von dem besten oder erfolgreichsten Trainer der Gladbacher Geschichte, sondern von demjenigen mit dem besten Punkteschnitt und das ist weder erfunden noch in 5 Spielen eingespielt, sondern über mittlerweile mehr als eine Saison hinweg.
Das ist nun einmal so.
Die Italiener spielen zwar taktisch geprägten Fußball, aber so lange noch nicht mit einer Dreierkette.
Zu unseren Trainern der Vergangenheit (die ich übrigens alle erlebt habe):
Heynckes holte als Trainer keinen Titel mit der Borussia. Wir wurden mit ihm als bestes Ergebnis in der BL 3. und kamen einmal ins Pokalendspiel.
Weisweiler, Lattek und Bernd Krauss waren die Chef-Trainer mit denen wir Meister, Pokalsieger und/oder UEFA-Cupsieger wurden.
Dir zum Trost:
Im Gegensatz zu den ehemaligen Trainern ist der Punkteschnitt von Schubert noch nicht in Stein gemeißelt, mit einer Niederlagenserie würde er nach unten absinken können. Ich hoffe jedoch, und das nicht Schubert zuliebe, dieser Fall tritt nicht ein und Schubert tritt hier als Trainer mit dem höchsten Punkteschnitt der Borussia irgendwann ab.
Tintenfisch30 schreibt hier nichts von dem besten oder erfolgreichsten Trainer der Gladbacher Geschichte, sondern von demjenigen mit dem besten Punkteschnitt und das ist weder erfunden noch in 5 Spielen eingespielt, sondern über mittlerweile mehr als eine Saison hinweg.
Das ist nun einmal so.
Die Italiener spielen zwar taktisch geprägten Fußball, aber so lange noch nicht mit einer Dreierkette.
Zu unseren Trainern der Vergangenheit (die ich übrigens alle erlebt habe):
Heynckes holte als Trainer keinen Titel mit der Borussia. Wir wurden mit ihm als bestes Ergebnis in der BL 3. und kamen einmal ins Pokalendspiel.
Weisweiler, Lattek und Bernd Krauss waren die Chef-Trainer mit denen wir Meister, Pokalsieger und/oder UEFA-Cupsieger wurden.
Dir zum Trost:
Im Gegensatz zu den ehemaligen Trainern ist der Punkteschnitt von Schubert noch nicht in Stein gemeißelt, mit einer Niederlagenserie würde er nach unten absinken können. Ich hoffe jedoch, und das nicht Schubert zuliebe, dieser Fall tritt nicht ein und Schubert tritt hier als Trainer mit dem höchsten Punkteschnitt der Borussia irgendwann ab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 21.10.2016 um 16:17 Uhr bearbeitet
21.10.2016 - 16:30 Uhr
Zitat von effe2007
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schote64 am 21.10.2016 um 16:31 Uhr bearbeitet
21.10.2016 - 16:40 Uhr
Zitat von schote64
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Zitat von effe2007
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Den für das am saubersten zurückgegebene Dienstfahrzeug
21.10.2016 - 16:43 Uhr
Zitat von schote64
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Zitat von effe2007
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Wo schreibe ich von erfolgreicher oder besser? Woher willst Du wissen, ob ich Lattek & Co. nur aus den Geschichtsbüchern kenne?
Italien spielt schon immer Dreierkette? Hilfe, Hilfe, dann rate ich dazu, mal den Blick in die Bücher zu werfen. Kleine Quizfrage: Mit welchem System wurden sie in Deutschland Weltmeister? Drei Innenverteidiger bei der jüngsten EM als Kette aufzubieten, war selbst den meisten Kommentatoren bei der EM außergewöhnlich.
Das Zitat lautet übrigens: Never change a winning team.
Mich würde eher interessieren, woher fachlich die Kritik an Schubert kommt?
21.10.2016 - 16:44 Uhr
Zitat von hassferder
Den für das am saubersten zurückgegebene Dienstfahrzeug
Zitat von schote64
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Zitat von effe2007
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Den für das am saubersten zurückgegebene Dienstfahrzeug

Nenenee, Sportsfreund, jetzt nimm bitte deine Gechichtsbücher zur Hand und schau nach, irgendetwas muß doch zu finden sein ,oder? Kann doch nicht sein das sich unser ach so alter Fan geirrt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schote64 am 21.10.2016 um 16:47 Uhr bearbeitet
21.10.2016 - 16:51 Uhr
Zitat von schote64
Nenenee, Sportsfreund, jetzt nimm bitte deine Gechichtsbücher zur Hand und schau nach, irgendetwas muß doch zu finden sein ,oder? Kann doch nicht sein das sich unser ach so alter Fan geirrt hat.
Zitat von hassferder
Den für das am saubersten zurückgegebene Dienstfahrzeug
Zitat von schote64
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Zitat von effe2007
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Zitat von Tintenfisch30
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Es mag manche verwirren, aber André Schubert hat nach wie vor den besten Punkteschnitt aller Mönchengladbacher Trainer. Wie man angesichts dieser Tatsache immer noch diskutieren kann, ob er der richtige Trainer für Mönchengladbach sei, ist mir ebenso schleierhaft wie die Diskussion über seine taktischen Fähigkeiten.
Die in der vergangenen Saison mit Viererkette verlorenen Spiele unter Favre taugen ebenso wenig dazu, eine Viererkette grundsätzlich zu verteufeln, wie man die Qualität einer Dreierkette an einzelnen Spielen festmachen kann. Auch unter Favre litten wir zeitweise unter einer Auswärtsschwäche.
Wer sich die Spiele im Detail anschaut, sieht, dass unter Schubert weder das eine noch das andere System ein grundsätzliches Muss ist. Im Gegenteil: Situativ wird aus einer Dreier- eine Vierer- oder gar Fünferkette, wenn sich die Außen weiter zurückfallen lassen. Eine taktische Variabilität halte ich auf dem Niveau, auf dem wir uns inzwischen bewegen, für absolut notwendig. Nur so kann man auf die Spielweise der Gegner reagieren, denn auch eine Viererkette ist kein Allheilmittel. In Glasgow war es vor allem die starke Leistung im zentralen Mittelfeld und das gute taktische Verschieben in der Defensive, die uns die Punkte gebracht haben. Das bedeutet nicht, dass dies gegen Bayern am Samstag erfolgsversprechend ist, weil in der Offensive ganz andere Kaliber warten und vor allem das Aufbauspiel deutlich stärker ist als das der Schotten.
In München wird wohl aus einem einfachen Grund mit einer Viererkette gespielt: Es ist die logische Antwort auf einen taktischen Dreiersturm. Ganz einfach. Hamburg spielte mit Lasogga als einzige Spitze. Da bietet sich eine Dreierkette an, um im Mittelfeld Überzahlsituationen zu schaffen. Auf der anderen Seite ließ sich Wendt immer wieder zurückfallen, sodass eine Viererkette in den wenigen Angriffssituationen des HSV entstand. Auch Schalke spielte mit einer echten Spitze, nämlich Embolo. In der ersten Halbzeit war die Defensivleistung mit einer Dreierkette gut. Die Auswechslung Vestergaards war sicherlich ein Fehler, nicht jedoch die grundsätzlich taktische Ausrichtung.
Sich auf eine Grundformation festzulegen halte ich alleine schon deswegen für fatal, weil wir dadurch leicht auszurechnen wären. Mannschaften wie Barcelona können es sich leisten, ein System durchzuziehen, weil die einzelne Qualität der Spieler so hoch ist, dass man sich meistens nicht am Gegner orientieren muss. Aber selbst dort kommt es zu situativen Umstellungen. Übrigens war die eher durchschnittlich begabte italienische Mannschaft bei der Europameisterschaft mit einer Dreierkette hinten ausgesprochen erfolgreich und defensiv sehr stark.
Alter Schwede, du kennst Weisweiler, Latek und Heynckes als Trainer doch nur von den Geschichtsbücher und selbst die hast du noch nicht einmal gelesen.
Schubert als "erfolgreicher" bzw. "besser" zu titulieren, da haut es mich weg. Wenn ein Trainer bei uns 5 Spiele macht und 5 Siege Einfahrt und nach den 5 spiele dann wechselt oder sich verletzt/krank wird und wir einen anderen Trainer installieren, dann wäre dieser Trainer uneinholbar mit einem Punkteschnitt von 3,0 die nächsten 100 Jahre unser erfolgreichster Trainer.
Erfolgreichster kommt von Erfolg und der Erfolg lässt sich mit Titel und Platzierungen messen. Weisweiler, Latek und Heynckes holten Titel und sollten wir einmal wieder Meister werden, DANN würde ich diesem Trainer das Prädikat Meistertrainer verleihen.
Ebenso dein Vergleich mit Italien. Die spielen schon seit ich lebe diesen Fußball.
Gegen Bayern gilt doch diese Pinsenweisheit:
"Never change a winner Team"
Hallo,kurze Frage, welchen Titel holte denn der Jupp als Trainer bei Borussia?, stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch, Gruß
Den für das am saubersten zurückgegebene Dienstfahrzeug

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Zumindest hat Don Jupp mit uns keinen Titel geholt. Später dann schon.
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