| Geburtsdatum | 24.07.1971 |
|---|---|
| Alter | 55 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Interimstrainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
André Schubert [Trainer]
18.10.2016 - 07:40 Uhr
19.12.2016 - 11:15 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Insbesondere beim zweiten Teil deines Posts, stimme ich dir 100% zu. Wenn man jahrelang live erlebt hat wie ein Favre im täglichen Training arbeitet, dann ist es für mich unverständlich wie man all die Alarmzeichen nicht viel früher hätte deuten können. Wir haben doch mit Eberl, Bonhof und Meyer ausgewiesene Experten in der Vereinsführung. Diese Krise zur Zeit geht nicht nur auf Schuberts Kappe. Schubert kann es halt einfach nicht besser. Aber von diesem Expertengremium erwarte ich einfach genau diesen Umstand frühzeitig zu erkennen. Hier im Forum waren ja schon seit der RR letzte Saison kritische Analysen zu lesen. Die Tendenz ist also selbst für Laien schon lange sichtbar. In der WP sollten sich also ALLE mal ganz gehörig hinterfragen.
.....
Zitat von raute70
Ich halte mich zur Zeit echt zurück mit Kommentaren, aber was glaubt ihr denn eigentlich wer wir sind.
Ein Hecking war vor nicht all zu langer Zeit mal Trainer des Jahres. Der kommt doch nicht zur Borussia vom Niederrhein als temporärer Lückenfüller bis zum Sommer. Und dann soll ein Nagelsmann übernehmen, der gerade in Hoffenheim eine Truppe geformt hat, die womöglich Ende der Saison da steht, wo wir gerne wären.
Warum um alles in der Welt sollte der dann da hinschmeißen und zu uns kommen? Nur weil wir unter Favre und seinem Insolvenzverwalter Schubert jetzt mal ein paar schöne Jahre hatten, sind wir doch kein Weltklub, wo man dann so geehrt ist von der Anfrage, dass man seinen Vertrag kündigt und seine eigene Ernte nicht mehr einfährt.
Ich hoffe einfach auf Eberl, wobei mich die Entwicklung scho sehr misstrauisch macht. Wenn die gesamte sportliche Führung den Wechsel von Frontzeck zu Favre erlebt hat, dann hätten bei denen die Alarmglocken bei den Auftritten der Mannschaft doch viel früher angehen müssen. Das muss man doch auch bereits in den Trainingseinheiten - sofern diese nicht ausfallen - sehen können.
Zitat von Bernd_Strombose
... und sich damit bis zum Strand treiben lassen. Jetzt bekommt er das Brett nicht wieder ins Wasser und strampelt auf dem Trockenen.
Das Thema Schubert ist nach dem Spiel gegen VW Geschichte. Alles andere wäre mindestens grob fahrlässig. Die nächsten Schritte und Entscheidungen müssen aber sitzen. Ich hoffe da auf intelligente und vorausschauende Lösungen. Wenn der absolute Wunschkandidat erst zum Sommer hin verfügbar sein sollte (was wahrscheinlich ist), dann sollte man bis zum Saisonende eine stabile Interimslösung installieren und jetzt nicht irgendwelche Kompromisse eingehen. Bis zum Sommer Hecking, dann Nagelsmann. Das wäre eine Luxusvariante mit der ich mehr als gut leben könnte.
... und sich damit bis zum Strand treiben lassen. Jetzt bekommt er das Brett nicht wieder ins Wasser und strampelt auf dem Trockenen.
Das Thema Schubert ist nach dem Spiel gegen VW Geschichte. Alles andere wäre mindestens grob fahrlässig. Die nächsten Schritte und Entscheidungen müssen aber sitzen. Ich hoffe da auf intelligente und vorausschauende Lösungen. Wenn der absolute Wunschkandidat erst zum Sommer hin verfügbar sein sollte (was wahrscheinlich ist), dann sollte man bis zum Saisonende eine stabile Interimslösung installieren und jetzt nicht irgendwelche Kompromisse eingehen. Bis zum Sommer Hecking, dann Nagelsmann. Das wäre eine Luxusvariante mit der ich mehr als gut leben könnte.
Ich halte mich zur Zeit echt zurück mit Kommentaren, aber was glaubt ihr denn eigentlich wer wir sind.
Ein Hecking war vor nicht all zu langer Zeit mal Trainer des Jahres. Der kommt doch nicht zur Borussia vom Niederrhein als temporärer Lückenfüller bis zum Sommer. Und dann soll ein Nagelsmann übernehmen, der gerade in Hoffenheim eine Truppe geformt hat, die womöglich Ende der Saison da steht, wo wir gerne wären.
Warum um alles in der Welt sollte der dann da hinschmeißen und zu uns kommen? Nur weil wir unter Favre und seinem Insolvenzverwalter Schubert jetzt mal ein paar schöne Jahre hatten, sind wir doch kein Weltklub, wo man dann so geehrt ist von der Anfrage, dass man seinen Vertrag kündigt und seine eigene Ernte nicht mehr einfährt.
Ich hoffe einfach auf Eberl, wobei mich die Entwicklung scho sehr misstrauisch macht. Wenn die gesamte sportliche Führung den Wechsel von Frontzeck zu Favre erlebt hat, dann hätten bei denen die Alarmglocken bei den Auftritten der Mannschaft doch viel früher angehen müssen. Das muss man doch auch bereits in den Trainingseinheiten - sofern diese nicht ausfallen - sehen können.
Insbesondere beim zweiten Teil deines Posts, stimme ich dir 100% zu. Wenn man jahrelang live erlebt hat wie ein Favre im täglichen Training arbeitet, dann ist es für mich unverständlich wie man all die Alarmzeichen nicht viel früher hätte deuten können. Wir haben doch mit Eberl, Bonhof und Meyer ausgewiesene Experten in der Vereinsführung. Diese Krise zur Zeit geht nicht nur auf Schuberts Kappe. Schubert kann es halt einfach nicht besser. Aber von diesem Expertengremium erwarte ich einfach genau diesen Umstand frühzeitig zu erkennen. Hier im Forum waren ja schon seit der RR letzte Saison kritische Analysen zu lesen. Die Tendenz ist also selbst für Laien schon lange sichtbar. In der WP sollten sich also ALLE mal ganz gehörig hinterfragen.
.....
Nee, das ist aber mal ein ganz gewaltiger Trugschluss.
Das Expertengremium sitzt näher dran als jeder andere und die Laien haben es trotzdem früher erkannt? Ist doch totaler Quatsch, um nicht zu sagen, total anmaßend. Die richtige Schlussfolgerung ist nicht, dass die Experten eine Entwicklung verpennt haben, sondern dass die Laienmeinung nicht richtig war (Stand Sommer).
Korrekt ist natürlich, dass Favre sehr detailverliebt gearbeitet hat. Aber Schubert hatte andere Mittel und damit auch Erfolg, und zwar bezogen auf seine kurze Amtszeit mehr als jeder andere (immer noch Stand Sommer). DAS ist das Fazit der Experten zur letzten Saison und das ist nicht von der Hand zu weisen.
Aktuell sieht das Fazit anders aus, natürlich. Deswegen wird ja auch alles auf den Prüfstand gestellt, aber eben nicht nur Schubert, sondern auch die Mannschaft und die Sommertransfers.
Und noch was zu Nagelsmann: Jeder, der sich auch nur ein bisschen mit dem beschäftigt, weiß genau, dass der von Automatismen ziemlich wenig hält. Der übt Intuition und Improvisation. Da kann man sich schlecht auf die Wiedereinführung von Automatismen als wichtiges Heilmittel stützen und gleichzeitig den Nagelsmann als Wunschlösung ins Spiel bringen.
19.12.2016 - 11:25 Uhr
Zitat von kripsmann
Ich habe echt Bauchschmerzen wenn ich an die üblichen Mechanismen im Geschäft und deren Folgen denke.
Unser riesiges Problem ist, dass wir mit Favre einfach eine überragende Entwicklung mit einem fast historischen Ausmaß erlebt haben. Von fast abgestiegenen Aschenputtel zur CL.... Das geistert hier seit über einem Jahr als "es geht doch" durch die Köpfe, hat Schubert das Leben schwer gemacht und wird auch seinem Nachfolger bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf die Füße fallen.
Es ist im Zeitalter des "geistigen Rosinenpickens" schwer daran zu denken, dass auch unter Favre beileibe nicht alles Gold war, was heutige noch so (ver-)blendet. Gleichwohl muss sich auch Eberl die Frage stellen, ob alles, wofür er in den letzten Jahren so stand und abgefeiert wirklich so "wie geplant" gelaufen ist, oder ob da nicht auch sehr viel "Schwein gehabt" dabei war.
Weil EINS muss man Eberl, Favre und Schubert sicher vorhalten: Es wurde systematisch verpennt einen leistungsmässigen Unterbau für die Mannschaft zu schaffen. Vor Jahren war es der verpennte Umbau der Abwehr, das lange Festhalten an alternden Helden in diesem Jahr (kumuliert) fehlende Entwicklung einer Truppe "in die Spitze". Der Blick stand auf "Belastung" und das hat die Kaderpolitik "in die Breite" getrieben.
Der Kader ist einfach nicht mehr so gut wie vor ein- bis zwei Jahren. Viel zu lange hat man sich mit den Brouwers, Stranzl's",Deams, Jantschkes, Korb's und Co. herum geschlagen. Die Liste der Spieler, die sich alters- oder vom Potenzial einfach nicht steigern konnten, ist einfach viel zu lang. In einer untriebigen Liga die mit viel Geld gute Leute holt, oder mit viel Energie guten Nachwuchs an den Start bringt ist das einfach zu wenig.
Links und rechts stehen "gallige" Truppen an der Startlinie die sich gegenseitig das Leben zu Hölle machen.
Selbst die Super-Bayern haben im Moment kaum Luft zum atmen und habe alle Hände voll zu tun so mal eben an der Tabellenspitze im Wind zu bleiben. Und dann kommen wir als selbsternannter Familienbetrieb um die Ecke und versuchen auf dem Rücken der Vergangenheit und mit der "Favre-Vision" im verschleierten Blick darauf zu hoffen, dass es irgend wie für internationale Plätze langt.
Gute Planung zeichnet sich dadurch aus, dass man sie beginnt wenn es einem gut geht. Alle Leistungsabsteiger der Liga (Bremen, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Wolfsburg, Leverkusen) haben den Fehler gemacht sich nicht mehr zu hinterfragen und waren zu sehr darauf Gutes zu erhalten, als das regelmässig zu hinterfragen.
Es ist nicht nur Schubert. Der stehet grade vor einer "Handwerker-Truppe" die nicht in der Lage ist, der sicher vorhandenen spielerischen Klasse den Rücken frei zu halten - insbesondere dann, wenn die "Unterschieds-Spieler" wegen Transfer oder Verletzung nicht verfügbar sind.
Das alles umzukehren wird in der Winterpause nicht gelingen. Längst nötiges "frisches Blut" muss quasi an Armen und Beinen gleichzeitig in den Kreislauf gepumpt werden - verbunden mit der Hoffnung, dass der Körper sie nicht abstößt.
Ich habe keine Idee, wer ggf. ein Nachfolger für Schubert sein könnte. Ich halte auf keinen Fall etwas davon, ein altes Gesicht der Bundesliga zu recyceln. Die haben doch alle schon den Bundesligabeweis abgeliefert, dass sie es eben nicht dauerhaft können. Grade vor dem Schatten der jüngsten Vergangenheit kann es eigentlich nur ein unverbrauchtes Gesicht sein, dem man auch ein wenig "Welpenschutz" in Verbindung mit unverbrauchtem Mut zugesteht. Eine schnelle, etablierte Lösung wird nach 3-4 Wochen abgenutzt vor der Erkenntnis stehen, dass am Ende des Tages jeder Verein dort steht, wo er vom Spielerpotenzial gesehen, dort steht wo er hingehört.
Ich habe echt Bauchschmerzen wenn ich an die üblichen Mechanismen im Geschäft und deren Folgen denke.
Unser riesiges Problem ist, dass wir mit Favre einfach eine überragende Entwicklung mit einem fast historischen Ausmaß erlebt haben. Von fast abgestiegenen Aschenputtel zur CL.... Das geistert hier seit über einem Jahr als "es geht doch" durch die Köpfe, hat Schubert das Leben schwer gemacht und wird auch seinem Nachfolger bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf die Füße fallen.
Es ist im Zeitalter des "geistigen Rosinenpickens" schwer daran zu denken, dass auch unter Favre beileibe nicht alles Gold war, was heutige noch so (ver-)blendet. Gleichwohl muss sich auch Eberl die Frage stellen, ob alles, wofür er in den letzten Jahren so stand und abgefeiert wirklich so "wie geplant" gelaufen ist, oder ob da nicht auch sehr viel "Schwein gehabt" dabei war.
Weil EINS muss man Eberl, Favre und Schubert sicher vorhalten: Es wurde systematisch verpennt einen leistungsmässigen Unterbau für die Mannschaft zu schaffen. Vor Jahren war es der verpennte Umbau der Abwehr, das lange Festhalten an alternden Helden in diesem Jahr (kumuliert) fehlende Entwicklung einer Truppe "in die Spitze". Der Blick stand auf "Belastung" und das hat die Kaderpolitik "in die Breite" getrieben.
Der Kader ist einfach nicht mehr so gut wie vor ein- bis zwei Jahren. Viel zu lange hat man sich mit den Brouwers, Stranzl's",Deams, Jantschkes, Korb's und Co. herum geschlagen. Die Liste der Spieler, die sich alters- oder vom Potenzial einfach nicht steigern konnten, ist einfach viel zu lang. In einer untriebigen Liga die mit viel Geld gute Leute holt, oder mit viel Energie guten Nachwuchs an den Start bringt ist das einfach zu wenig.
Links und rechts stehen "gallige" Truppen an der Startlinie die sich gegenseitig das Leben zu Hölle machen.
Selbst die Super-Bayern haben im Moment kaum Luft zum atmen und habe alle Hände voll zu tun so mal eben an der Tabellenspitze im Wind zu bleiben. Und dann kommen wir als selbsternannter Familienbetrieb um die Ecke und versuchen auf dem Rücken der Vergangenheit und mit der "Favre-Vision" im verschleierten Blick darauf zu hoffen, dass es irgend wie für internationale Plätze langt.
Gute Planung zeichnet sich dadurch aus, dass man sie beginnt wenn es einem gut geht. Alle Leistungsabsteiger der Liga (Bremen, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Wolfsburg, Leverkusen) haben den Fehler gemacht sich nicht mehr zu hinterfragen und waren zu sehr darauf Gutes zu erhalten, als das regelmässig zu hinterfragen.
Es ist nicht nur Schubert. Der stehet grade vor einer "Handwerker-Truppe" die nicht in der Lage ist, der sicher vorhandenen spielerischen Klasse den Rücken frei zu halten - insbesondere dann, wenn die "Unterschieds-Spieler" wegen Transfer oder Verletzung nicht verfügbar sind.
Das alles umzukehren wird in der Winterpause nicht gelingen. Längst nötiges "frisches Blut" muss quasi an Armen und Beinen gleichzeitig in den Kreislauf gepumpt werden - verbunden mit der Hoffnung, dass der Körper sie nicht abstößt.
Ich habe keine Idee, wer ggf. ein Nachfolger für Schubert sein könnte. Ich halte auf keinen Fall etwas davon, ein altes Gesicht der Bundesliga zu recyceln. Die haben doch alle schon den Bundesligabeweis abgeliefert, dass sie es eben nicht dauerhaft können. Grade vor dem Schatten der jüngsten Vergangenheit kann es eigentlich nur ein unverbrauchtes Gesicht sein, dem man auch ein wenig "Welpenschutz" in Verbindung mit unverbrauchtem Mut zugesteht. Eine schnelle, etablierte Lösung wird nach 3-4 Wochen abgenutzt vor der Erkenntnis stehen, dass am Ende des Tages jeder Verein dort steht, wo er vom Spielerpotenzial gesehen, dort steht wo er hingehört.
Super-Post.
Kann nicht werten, aber du sprichst mir aus der Seele.
Ein van Gaal würde die Erwartungen extrem schüren, ein Frank de Boer ebenso.
Deshalb wäre ich für F. Schmidt.
Dem kann man nur attestieren, bis hierhin nur stetig an seinem "Projekt" gearbeitet zu haben.
Und diese Basis muß bei uns jetzt auch neu gelegt werden.
Und jede "gewöhnliche" Lösung, würde nie aus dem Schatten Favres rauskommen.
Hecking kann gutgehen, hat aber null Ausstrahlung, und kann genauso scheitern wie Schubert.
19.12.2016 - 11:31 Uhr
Also ich hoffe, dass man bezüglich eines neuen Trainers auch mal "über den Tellerrand" hinaus schaut. Wer kannte schon Peter Stöger? Und er wurde verpflichtet, als der FC in einer sehr sehr schlechten Phase steckte. Und von den finanziellen Möglichkeiten her haben wir einen deutlichen Vorteil. Da muss man neidlos anerkennen, dass der FC aus deutlich schlechteren Möglichkeiten wesentlich besser agiert hat. Nur ein Beispiel: Modeste. Für einen Appel und ein Ei geholt und der Mann trifft und trifft.
Ich hoffe, man verpflichtet keinen der üblichen Kandidaten (Hecking, Slomka, Labbadia und Konsorten) sondern einen Konzepttrainer, der wieder eine richtige Idee in unsere Spielweise bringt. Ich möchte wieder gerne Borussia Spiele sehen. Aktuell ist das leider nicht der Fall. Die Leistungen der letzten beiden Spiele sind tiefstes Zweitliga Niveau.
Damals hatte ich Favre nicht auf dem Schirm. Ich wünsche mir (ist ja bald Weihnachten), dass man noch einmal einen so guten und überlegten Glücksgriff tut. Idealerweise holt man einen Trainer, der es auch versteht, unsere vielen guten Talente zu integrieren und mal den Mut hat, sie auch einzusetzen.
Ich hoffe, man verpflichtet keinen der üblichen Kandidaten (Hecking, Slomka, Labbadia und Konsorten) sondern einen Konzepttrainer, der wieder eine richtige Idee in unsere Spielweise bringt. Ich möchte wieder gerne Borussia Spiele sehen. Aktuell ist das leider nicht der Fall. Die Leistungen der letzten beiden Spiele sind tiefstes Zweitliga Niveau.
Damals hatte ich Favre nicht auf dem Schirm. Ich wünsche mir (ist ja bald Weihnachten), dass man noch einmal einen so guten und überlegten Glücksgriff tut. Idealerweise holt man einen Trainer, der es auch versteht, unsere vielen guten Talente zu integrieren und mal den Mut hat, sie auch einzusetzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von super_raute am 19.12.2016 um 11:32 Uhr bearbeitet
19.12.2016 - 11:32 Uhr
Zitat von Bernd_Strombose
Was der Verein letztendlich macht kann hier keine Voraussagen. Wenn es so ist wie du schreibst, dann ist es meiner persönlichen Meinung nach die falsche Herangehensweise. Man wird sich ja im Führungsteam zusammensetzen und Gedanken machen über mögliche Kandidaten (und das nicht erst seit gestern hoffe ich). Zum Winter hin werden die meisten Trainer nicht zur Verfügung stehen. Denn wer verlässt schon freiwllig seine Mannschaft mitten in der Saison. Wenn doch, dann wäre das Problem ja gelöst. Aber angenommen man hat einen Wunschkandidaten ausgemacht, dann wird man ihn ja entsprechend kontaktieren. Wenn es dann die Signale gibt, dass es zur neuen Saison vorstellbar wäre, dann muss man nur noch sehen wie man das nächste halbe Jahr übersteht. Sprich ich bemühe mich um einen Trainer der es zumindest schafft die Grundlagen zu legen um die Saison in Ruhe auslaufen zu lassen. Schubert traue ich das nicht mehr zu wenn man sich mal diesen desolaten Zustand der Mannschaft anschaut. Trainerjobs in der BuLi sind heiß begehrt. Da finden sich bestimmt etliche seriöse Kandidaten die sich hier beweisen wollen. Aus den Fehlern der jüngeren Vergangenheit sollte man natürlich gelernt haben. Klare Kommunikation in der Öffentlichkeit, dass zur neuen Saison bereits Übereinkunft getroffen wurde mit einem neuen Trainer. Das lässt dann auch keine Hintertür mehr offen wie damals bei Schubert. Das einzige was ich nicht will, ist wieder einmal eine Kompromissentscheidung. Man sollte vom nächsten Trainer wirklich überzeugt sein und dabei wieder versuchen irgendwo einen eigenen, anderen Weg zu finden. mit der Installation eines der üblichen Verdächtigen, ist noch keine Mannschaft nachhaötig aus dem Mittelmaß entkommen.
Zitat von Spozzfreund
Und angenommen der Interimstrainer schafft eine gute Rückrunde mit sagen wir mal 25 oder mehr Punkten. Der soll dann im Sommer trotzdem gehen? Und das würde ein Hecking bspw. auch mitmachen? Ein erfahrener gestandener Buli-Trainer bekommt einen Vertrag für eine Halbsaison, muss dann aber Platz machen?
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Und angenommen der Interimstrainer schafft eine gute Rückrunde mit sagen wir mal 25 oder mehr Punkten. Der soll dann im Sommer trotzdem gehen? Und das würde ein Hecking bspw. auch mitmachen? Ein erfahrener gestandener Buli-Trainer bekommt einen Vertrag für eine Halbsaison, muss dann aber Platz machen?
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Was der Verein letztendlich macht kann hier keine Voraussagen. Wenn es so ist wie du schreibst, dann ist es meiner persönlichen Meinung nach die falsche Herangehensweise. Man wird sich ja im Führungsteam zusammensetzen und Gedanken machen über mögliche Kandidaten (und das nicht erst seit gestern hoffe ich). Zum Winter hin werden die meisten Trainer nicht zur Verfügung stehen. Denn wer verlässt schon freiwllig seine Mannschaft mitten in der Saison. Wenn doch, dann wäre das Problem ja gelöst. Aber angenommen man hat einen Wunschkandidaten ausgemacht, dann wird man ihn ja entsprechend kontaktieren. Wenn es dann die Signale gibt, dass es zur neuen Saison vorstellbar wäre, dann muss man nur noch sehen wie man das nächste halbe Jahr übersteht. Sprich ich bemühe mich um einen Trainer der es zumindest schafft die Grundlagen zu legen um die Saison in Ruhe auslaufen zu lassen. Schubert traue ich das nicht mehr zu wenn man sich mal diesen desolaten Zustand der Mannschaft anschaut. Trainerjobs in der BuLi sind heiß begehrt. Da finden sich bestimmt etliche seriöse Kandidaten die sich hier beweisen wollen. Aus den Fehlern der jüngeren Vergangenheit sollte man natürlich gelernt haben. Klare Kommunikation in der Öffentlichkeit, dass zur neuen Saison bereits Übereinkunft getroffen wurde mit einem neuen Trainer. Das lässt dann auch keine Hintertür mehr offen wie damals bei Schubert. Das einzige was ich nicht will, ist wieder einmal eine Kompromissentscheidung. Man sollte vom nächsten Trainer wirklich überzeugt sein und dabei wieder versuchen irgendwo einen eigenen, anderen Weg zu finden. mit der Installation eines der üblichen Verdächtigen, ist noch keine Mannschaft nachhaötig aus dem Mittelmaß entkommen.
Ja, @Bernd, es gibt schon Überlegungen, und zwar spätestens seit dem Barca Spiel, als es eine Nachtsitzung gab mit Eberl und ein paar Spielern. Tenor Eberl: es gibt keinen guten Trainer am Markt.
Angenommen man findet einen zum Sommer und holt jetzt eine Interimslösung für eine Halbsaison. Welcher Trainer wird das schon machen? Klar sind Trainerjobs begehrt, nur können wir uns ja nicht irgendwenn an die Seite stellen. Es muss ja schon einer sein, der die aktuelle Situation besser meistert als Schubert. Wir sind noch in der EL und im Pokal und in der Buli können wir auch noch 8ter werden. Wir werden nicht nur die Rückrunde verwalten, sondern schon noch das beste rausholen wollen. Wer schafft das und geht trotzdem nach 6 Monaten?
Nein, das wird nicht passieren.
Dann bleibt Eberl bei Schubert. Den sieht er nämlich bei weitem nicht so schlecht wie Du und die meisten anderen.
19.12.2016 - 11:36 Uhr
Es ist wie ich es gesagt habe, Schubert ist diese Woche raus und dafür kommt hecking der sich schon mit eberl in mg getroffen hat. Er kommt aber nicht als Feuerwehrmann, er wird versuchen dürfen mit dem Team was aufzubauen. Plan b war vanlent bis zum Saisonende machen zu lassen und dann deboer zu holen, der hofft jedoch auf größere Kaliber
19.12.2016 - 11:37 Uhr
Zitat von Spozzfreund
Dann bleibt Eberl bei Schubert. Den sieht er nämlich bei weitem nicht so schlecht wie Du und die meisten anderen.
Dann bleibt Eberl bei Schubert. Den sieht er nämlich bei weitem nicht so schlecht wie Du und die meisten anderen.
Glaube ich kaum, dass Eberl und Co. bei Schubert bleiben, denn der wird von den Spielern nicht mehr in voller Gänze akzeptiert. Die ganze Mannschaft kannst du schlecht ersetzen, aber wohl den Trainer und so wird es werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WW-Fohlen am 19.12.2016 um 11:40 Uhr bearbeitet
19.12.2016 - 11:39 Uhr
Zitat von emr391
Es ist wie ich es gesagt habe, Schubert ist diese Woche raus und dafür kommt hecking der sich schon mit eberl in mg getroffen hat. Er kommt aber nicht als Feuerwehrmann, er wird versuchen dürfen mit dem Team was aufzubauen. Plan b war vanlent bis zum Saisonende machen zu lassen und dann deboer zu holen, der hofft jedoch auf größere Kaliber
Es ist wie ich es gesagt habe, Schubert ist diese Woche raus und dafür kommt hecking der sich schon mit eberl in mg getroffen hat. Er kommt aber nicht als Feuerwehrmann, er wird versuchen dürfen mit dem Team was aufzubauen. Plan b war vanlent bis zum Saisonende machen zu lassen und dann deboer zu holen, der hofft jedoch auf größere Kaliber
Jetzt auf einmal diese Woche? sagtest doch gestern oder heute....dann war doch angeblich fix das Arie gegen WOB auf der Bank sitzt....mann oh mann. Schweig lieber
19.12.2016 - 11:43 Uhr
Zitat von Spozzfreund
Das Expertengremium sitzt näher dran als jeder andere und die Laien haben es trotzdem früher erkannt? Ist doch totaler Quatsch, um nicht zu sagen, total anmaßend. Die richtige Schlussfolgerung ist nicht, dass die Experten eine Entwicklung verpennt haben, sondern dass die Laienmeinung nicht richtig war (Stand Sommer).
Korrekt ist natürlich, dass Favre sehr detailverliebt gearbeitet hat. Aber Schubert hatte andere Mittel und damit auch Erfolg, und zwar bezogen auf seine kurze Amtszeit mehr als jeder andere (immer noch Stand Sommer). DAS ist das Fazit der Experten zur letzten Saison und das ist nicht von der Hand zu weisen.
Das Expertengremium sitzt näher dran als jeder andere und die Laien haben es trotzdem früher erkannt? Ist doch totaler Quatsch, um nicht zu sagen, total anmaßend. Die richtige Schlussfolgerung ist nicht, dass die Experten eine Entwicklung verpennt haben, sondern dass die Laienmeinung nicht richtig war (Stand Sommer).
Korrekt ist natürlich, dass Favre sehr detailverliebt gearbeitet hat. Aber Schubert hatte andere Mittel und damit auch Erfolg, und zwar bezogen auf seine kurze Amtszeit mehr als jeder andere (immer noch Stand Sommer). DAS ist das Fazit der Experten zur letzten Saison und das ist nicht von der Hand zu weisen.
So manche Laienmeinung war im Sommer genauso richtig, wie sie es im Laufe der Rückrunde war und aktuell ist: die auffällige spielerische Negativentwicklung, zunehmende Verknappung der Spielbreite, system- und rotationsbedingte defensive Anfälligkeit, zunehmender Abbau der Offensiven Variabilität, zunehmender Wegfall der Tiefe, zunehmender Wegfall des Tempos, physische Grenzbereiche, usw. - all das war zum Teil schon vor einem Jahr sichtbar. Es hätte sich noch legen können durch später sichtbare Trainingserfolge, hat es aber nicht.
Vielleicht sprangen die Medien nur darauf an und konstruierten Gerüchte, vll. wurde es aber doch auch in Teilen der Vereinsführung so gesehen, nur um des Images Willen nicht gehandelt.
Vergleichbar übrigens sehr gut damit, daß es ein paar wenige Stimmen gab, die bereits vor zwei bis drei Jahren mahnten, daß wir zur dauerhaften (einfacheren) Etablierung in den Top 6 zuviel Durchschnitt im Kader hätten und mal etwas offensiver ein- und verkaufen müssten. Nur weil das mittlerweile einige Leute mehr bemerken, war das doch damals nicht falsch.
Gerade bei Borussia ist kurzfristiger Erfolg auch nicht das Credo, wie man an jedem Transferfenster sieht. Wir kaufen nicht ein wie Heldt es bei S04 tat, weil wir jedes Jahr zwingend international spielen und alles dafür raushauen müssen. Sportlich nachhaltige Entwicklung ist wichtiger und so wäre angesichts unserer Philosophie konsequent und gut begründbar gewesen, im Sommer den Trainer zu wechseln.
Passend, daß man letztlich mit Favre auch in Liga 2 neu aufgebaut hätte und 'lange' mit Schuberts Einstellung wartete, um eine Entscheidung nicht nur wegen ein paar Ergebnissen zu treffen.
Im Übrigen ist es auch Quatsch, was du in einem anderen Beitrag behauptetest und andere es auch so gerne tun: ich sehe hier keinen einzigen, der alle Schuld dem Trainer gibt und bei einem Wechsel meint, alle Probleme seien dann gelöst; in keinem Fall sind es "viele" Leute, die sich so äußern. Das m.E. maximalste ist die Haltung, der Coach sei die wichtigste Personalie im Verein und hat somit eine Menge Einfluss auf vieles. Im Verlaufe einer Saison, wenn 'nur' noch Ärzte und Rehateam Einfluss haben, liegt dann auch tatsächlich die Hauptverantwortung für deutliche Minderleistung Einzelner und des Kollektivs beim Trainer; nicht die alleinige, aber die größte.
19.12.2016 - 11:45 Uhr
Zitat von franko1904
Jetzt auf einmal diese Woche? sagtest doch gestern oder heute....dann war doch angeblich fix das Arie gegen WOB auf der Bank sitzt....mann oh mann. Schweig lieber
Zitat von emr391
Es ist wie ich es gesagt habe, Schubert ist diese Woche raus und dafür kommt hecking der sich schon mit eberl in mg getroffen hat. Er kommt aber nicht als Feuerwehrmann, er wird versuchen dürfen mit dem Team was aufzubauen. Plan b war vanlent bis zum Saisonende machen zu lassen und dann deboer zu holen, der hofft jedoch auf größere Kaliber
Es ist wie ich es gesagt habe, Schubert ist diese Woche raus und dafür kommt hecking der sich schon mit eberl in mg getroffen hat. Er kommt aber nicht als Feuerwehrmann, er wird versuchen dürfen mit dem Team was aufzubauen. Plan b war vanlent bis zum Saisonende machen zu lassen und dann deboer zu holen, der hofft jedoch auf größere Kaliber
Jetzt auf einmal diese Woche? sagtest doch gestern oder heute....dann war doch angeblich fix das Arie gegen WOB auf der Bank sitzt....mann oh mann. Schweig lieber
Ich sagte vor 2 Wochen dass hecking kommt verdreh hier bitte nicht die Wörter. Hast du meine Aussage richtig gelesen? kannst es ja nochmal versuchen.
19.12.2016 - 11:47 Uhr
Ich bin da etwas hin und her gerissen. Zum einen denke ich auch nicht, dass ein Hecking, Slomka oder Labbadia dauerhaft der Richtige wäre.
Allerdings bin ich auch den neuen jungen Konzepttrainern gegenüber nicht unvoreingenommen.
Schubert ist ja vom Prinzip auch ein eher unbeschriebenes Blatt, der sein eigenes Konzept versucht zu verwirklichen. Er hat gemäß seines Trainerlehrgangs ebenfalls theoretisch beste Voraussetzungen ein Top-Trainer zu sein/werden, genau wie der momentan abgefeierte Nagelsmann. Es ist da also immer ein immens großes Risiko dabei und im Endeffekt auch der Griff in die Wundertüte.
Klar ist ein Nagelsmann offensichtlich ein toller junger Trainer, der Vieles richtig macht. Aber auch er wird noch Lehrgeld zahlen müssen und hat noch nicht nachgewiesen, dass er auf Dauer auch das Niveau der Mannschaft so hoch halten kann. Die ersten Monate von Schubert waren ja auch ähnlich toll.
Ich bin der Meinung, wenn Borussia tatsächlich in nächster Zeit nochmal oben angreifen und nicht im Mittelmaß versinken will, braucht der Verein einen international erfahrenen Trainer, der keine "Anfängerfehler" mehr produziert und weiß wie der Hase und das Geschäft läuft. Einer der tatsächlich in seiner Vita aufzeigen kann, dass er ein Konzept hat und Vereine vorwärts gebracht hat. Das junge Spieler zu ihm aufschauen und er diese perfekt weiterentwickeln kann. Finanziell sollte man dafür -wenn man überzeugt von demjenigen ist- bis an die absolute Schmerzgrenze gehen. Und das dürfte eine echte Mammutaufgabe werden. Wenn Max so einen Trainer an Land zieht, dann ist er tatsächlich ein hervorragender Manager.
Wenn also momentan kein geeigneter Trainerkandidat auf dem Markt ist, würde ich mir sehr gut überlegen, wie man die Geschichte bis Sommer überbrücken kann, ohne einen "Notnagel" verpflichten zu müssen.
Allerdings bin ich auch den neuen jungen Konzepttrainern gegenüber nicht unvoreingenommen.
Schubert ist ja vom Prinzip auch ein eher unbeschriebenes Blatt, der sein eigenes Konzept versucht zu verwirklichen. Er hat gemäß seines Trainerlehrgangs ebenfalls theoretisch beste Voraussetzungen ein Top-Trainer zu sein/werden, genau wie der momentan abgefeierte Nagelsmann. Es ist da also immer ein immens großes Risiko dabei und im Endeffekt auch der Griff in die Wundertüte.
Klar ist ein Nagelsmann offensichtlich ein toller junger Trainer, der Vieles richtig macht. Aber auch er wird noch Lehrgeld zahlen müssen und hat noch nicht nachgewiesen, dass er auf Dauer auch das Niveau der Mannschaft so hoch halten kann. Die ersten Monate von Schubert waren ja auch ähnlich toll.
Ich bin der Meinung, wenn Borussia tatsächlich in nächster Zeit nochmal oben angreifen und nicht im Mittelmaß versinken will, braucht der Verein einen international erfahrenen Trainer, der keine "Anfängerfehler" mehr produziert und weiß wie der Hase und das Geschäft läuft. Einer der tatsächlich in seiner Vita aufzeigen kann, dass er ein Konzept hat und Vereine vorwärts gebracht hat. Das junge Spieler zu ihm aufschauen und er diese perfekt weiterentwickeln kann. Finanziell sollte man dafür -wenn man überzeugt von demjenigen ist- bis an die absolute Schmerzgrenze gehen. Und das dürfte eine echte Mammutaufgabe werden. Wenn Max so einen Trainer an Land zieht, dann ist er tatsächlich ein hervorragender Manager.
Wenn also momentan kein geeigneter Trainerkandidat auf dem Markt ist, würde ich mir sehr gut überlegen, wie man die Geschichte bis Sommer überbrücken kann, ohne einen "Notnagel" verpflichten zu müssen.
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