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André Schubert
Geburtsdatum 24.07.1971
Alter 55
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Interimstrainer
Akt. Verein Vereinslos

André Schubert [Trainer]

18.10.2016 - 07:40 Uhr
André Schubert [Trainer] |#431
31.10.2016 - 21:42 Uhr
Zitat von Ganael_Francis
Zitat von Boekelberg73

Zitat von Vanlent

Zitat von Boekelberg73

Ich glaube das mehrere Dinge zusammenkommen!
Ein Problem mM nach ist dabei Kramer!
Der war und ist eher 8'er als 6'er!
Ich denke man hat gehofft, dass er die Disziplin aufbringt auch auf der 6 zu spielen.
Macht er aber nicht!
Bei den ganzen Aufzählungen fehlen aber auch immer noch Spieler, die dafür geholt wurden oder soweit waren auch Spielzeit zu bekommen.
Doucourre und Marvin Schulz.
Beides auch Jungens, die IV und ZDM spielen können!
Aber final fehlen einfach zu viele Spieler, aber du kannst dich nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten!

....auch bei Hofmann finde ich es etwas früh den abgesang zu starten!
Bei Hazard war es ähnlich!
Erst nicht Durchsetzungsfähig und später Chancentod!
Man hat mit ihm gearbeitet und es sieht richtig gut aus!

Hofmann sieht momentan nicht so dolle aus, aber lass den mal etwas cleverer im Zweikampf werden und etwas robuster auftreten!
Ich glaube er wird uns noch Freude machen!
Die Anlagen sind mM nach da


Bei Hazard blitzte immer sein Potenzial auf, bei Hofmann sehe ich nicht viel.

Zu Kramer:
Er war ja auch neben Xhaka ein 8er, aber eben ein sehr defensiver. Da waren die Rollen ja auch vertauscht. Xhaka hat von hinten das Spiel gemacht, und Kramer so eine Art Firewall, wo man erst mal dran vorbei mußte. Und es ist sicher kein Zufall, dass ein DZM wie Strobl neben Kramer für defensive Ruhe sorgt.

Problem ist der Ausfall Dahouds, der wiederum sehr abhängig ist, von Raffael oder Hazard, die zumeist seine Anspiel verarbeiten können, während Hahn zumeist nix mit den direkten Pässen tun kann.

Wir haben keinen vernünftigen Spielaufbau in der Abwehr, unsere 6er sind allesamt eher DZM und Dahoud als Kreativzentrale, mit irgendwas belegt (glaube, dass er sich klar werden muß, was er nach dieser Saison (oder gar WP) macht), und fern seiner Form aus der Vorsaison.

Unsere Alleinunterhalter vorne sind allesamt verletzt und von daher kommt außer der defensiv ordentlichen Leistung nicht mehr bei uns rum.

Dass ein Hofmannsich mal so hätte empfehlen dürfen, wird so schnell vermutlich nicht mehr vorkommen. Und glaube, dass AS ihn derzeit nicht bringen kann, weil sonst das Publikum auf ihn reagieren würde.
Daher, Preisschild drauf und hoffen, dass man jemand findet...


Das mit dem Preisschild geht mir einfach zu schnell!
Xhaka hat ein Jahr gebraucht und man bräuchte ein gutes Auge um Potential zu sehen, weil er alles falsch machte, was man falsch machen kann!
....und bei Hazard könnte man nur sehen, dass er technisch stark ist!
Aber Tempo und Robustheit, Zweikampfführung gingen ihm total ab!

Naja also der Xhaka von damals war vier Jahre jünger als der Hofmann von heute, der Hazard drei Jahre. Beide kamen aus deutlich schwächeren Ligen, da ist eine Eingewöhnung von 1-2 Jahren fast normal. Bei Hazard kam auch noch fehlend Sprachkenntnisse hinzu, da war es von ihn ohnehin schwieriger, sich in der Mannschaft zu integrieren. Von daher fruchten die Vergleiche mMn nicht. Hofmann kannte die Bundesliga und hat sich dem Anschein nach auch recht schnell integrieren können. Er hatte jetzt fast ein Jahr lang Zeit, sein Können zu zeigen. Bis dato hatte aber in wirklich keinem Spiel einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber dennoch seien dir deine Hoffnungen umgenommen.


Ich habe nicht den Anspruch das ich richtig liegen muss!
.....und eine Sicherheit gibt es dafür auch nicht!
Auch sind die Vergleiche immer schwierig!

Es ging mir auch nicht darum zu sagen, dass es haargenau derselbe Werdegang ist!

Schubert stellte vor ein paar Wochen heraus, dass es Hofmann im Defensivspiel an etwas fehlt!
Selbiges traf auch auf Xhaka und Hazard zu!
Unabhängig vom Alter arbeitete man an den Schwächen und konnte sie beheben.

Warum sollte es nicht auch bei Hofmann funktionieren?

In seiner Vita mit 24 Jahren, steht jetzt fast 1 Jahr bei uns und fast 1 Jahr indem er schwer verletzt war.
....und Spätstarter gibt es immer mal wieder!

Klose ist in einem Alter Profi geworden, wo der Zug normal bereits abgefahren ist!
Ein Hector ebenso!

Es gibt solche Fälle schon.


...wir werden sehen wie es kommt!
André Schubert [Trainer] |#432
01.11.2016 - 00:20 Uhr
Zitat von kripsmann
Zitat von effe2007

Grüß Gott @Herr towerstar grins

Nehme ich deinen Beitrag her, wäre demnach der Kader nicht gut genug. Mit verletzten muss man immer rechnen. Eine Saison ohne verletzte ist extrem selten. Auch die Mehrfachbelastung war weit vorher bereits bekannt. Egal ob EL oder CL, die war im Vorfeld bereits gegeben.

Ich möchte sogar noch nicht einmal abstreiten, dass Schubert ein guter Trainer ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob er gut genug für uns ist. Und da kommen wir wieder zum leidigen Thema Erwartungshaltungen.

Diese Erwartungshaltung gibt es 3 x wie folgt:

Die Erwartungen der Borussia, die hier keiner kennt, weil die intern sind.

Die Erwartungen der Spieler selbst. Wer die Interviews von Xhaka kennt der weiß, was einige Spieler für eine Erwartung haben. Deutlich zu sehen war dies auch vorletzte Saison, als wir Platz 3 erreichten, die wollten unbedingt CL spielen.

Die Erwartungen aus dem Umfeld. Dazu gehören auch wir Fans.

Spreche da jetzt mal für mich alleine. Platz 11 entspricht garantiert nicht meinen Erwartungen. Damit kann ich mich nicht zufrieden geben. Das wird mir weder ein Verantwortlicher der Borussia und auch sonst niemand anderes nehmen. Ich bin jetzt fast ein halbes Jahrhundert Borusse und werde garantiert auch nicht den Verein wechseln, schon garnicht wenn hier andere den Ratschlag dazu geben, sollen die doch den Verein wechseln.

Wenn wir jetzt die Kaderstärke anzweifeln, sind wir m.E. im Schubert Thread falsch, da ist er zu ca. 80% unschuldig.


Ob ein Trainer "gut genug" ist kann man nie final und absolut beantworten. Bei den Bayern hatte man ja sogar teilweise Zweifel an Pep.....
Wenn man die Fakten mal so anschaut: Ja Schubert hat mit der Borussia Erfolg und die Art und Weise wie wir das geschafft haben lässt durchaus auf eine gute Arbeit des Trainerteams schließen.

Das im Moment eine große Portion (berechtiger) Kritik in der Luft liegt ist auch absolut in Ordnung.
Selbst wenn man die Argumentation von Eberl und Schubert mal so stehen lässt: In dieser Phase der Saison, bei den zur Verfügung stehenden Spielern und trotz recht vieler Spiele pro Monat:
In den letzten 4 Spielen war einfach zu wenig Leistung und Energie auf dem Platz und es wurde viel zu wenig Punkte angestrebt.

Das die Presse jetzt mit einer Tiefenbohrung alles dafür tut, dass das Wort "Kriese" in Umlauf gerät gehört dazu. Der Benchmarkt sind eben die Jahre seit dem knapp abgewehrten Abstieg und nicht die furchtbaren Phasen zwischen Niemandsland, Abstieg und desolater Vereinsführung.

Hier die Erwartungshaltung der Fans anzuführen ist m.E. völlig falsch. SELBSTVERSTÄNDLICH erwarten wir von unserem Team in jedem Spiel einen Sieg und falls es mal nicht gelingt so erwarten wir - völlig zu Recht - eine Leistung, die dies möglich macht.

Insbesondere gegen Freiburg, Hamburg, Bayern und Frankfurt muss man dem Team einfach schlechte Haltungsnoten geben. Es wurde viel Energie im Niemandsland gelassen ohne mal energisch das gegnerische Tor ins Visier zu nhemen. Und hier die 3fach- Belastung inkl. der Verletzen anzuführen ist mir einfach zu dünn und liest sich als Freifahrtsschein inkl. Armutszeugnis für die aktiven Spieler im Kader. Genau diese Spieler haben jetzt die Chance, von der sie vor der Saison immer schwafeln. Und genau da würde ich sie jetzt auch beim Wort nehmen.

Wenn ich jedoch auf den Begriffen wie "Belastung", körperlicher Schwächung" und "fehlende Frische" und Kreativität ständig ins Feld führe, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn auf dem Feld genau so gespielt wird.

Und hier sehe ich schon ein Stück weit die Verantwortung von Andre Schubert: Natürlich muss man in solchen Phasen ökonomischer Fußball spielen, aber daraus darf kein Gekicke entstehen, welches die tabellarische Entwicklung in Bundesliga negativ entwickelt.

Warum ist das gefährlich? IN DER LIGA wird die Basis für die Zukunft gelegt. Über alle Pokalwettbewerbe wird man die Saison nicht retten, die Wahrscheinlichkeit hier einen Titel zu holen ist nicht wirklich hoch. Die Zukunft liegt ganz klar in einem Tabellenplatz der für internationale Wettbewerbe reicht und dieses Ziel liegt im Moment schon recht viele Punkte entfernt.

Verschärfend kommt hinzu, dass zur Zeit die "üblichen Wettbewerber" für solche Tabellenränge ja selbst noch gar nicht oben mitmischen. Die Plätze hintern den Bayern werden im Moment über reichlich "Wölfe im Schafsfeld" bedient und die Punkte grade ohne größere Rückschläge.

Und es tut mir insbesondere sehr weh' dass uns so viele Teams diesen Status in der Liga abnhemen und wir gegen Mannschaften die selbst tief in der Kriese stecken keine Siege einfahren und gegen die Bayern überhaupt kein Land sehen.

Und man muss hier auch mal Eberl und Schubert klar wiedersprechen. Doch, es ist schlimm wenn das Team schon mit einigen Punkten Abstand hinter der Musik dümpelt. ALLE haben sich in den letzten Jahren zunehmend dafür abgefeiert, im oberen Tabellendrittel dabei zu sein und "bei Bedarf und Möglichkeit" oben auch anzugreifen. Und dann findet ich es eher schach im Umfeld eines 2-stelligen Tabellenplatzes die Historie zu quälen. Von den Spielern und Vearnwortichen die damals unterirdisch gearbeitetet haen ist heute so gut wie keiner mehr dabei.

Und überhaupt: Wenn heute der Kühlschrank leer ist dann kommt im normalen Leben ja auch keiner auf die Idee zu argumentieren, dass es im Krieg nix zu essen gab. Eberl sollte das lassen.

Und Schubert sollte das Team schleunigst wieder auf "Sieg" spielen lassen.

- So schlecht ist das Team nicht besetzt.
- Auch jetzt kann immer noch rotiert werden
- Das Team spielt jetzt schon einige Jahre international und sollte sich dran' gewöhnt haben
- Alle sind Profis und genau aus dem Grund der "3fach Belastung" nach Gladbach gekommen.


Du gibst mir doch in einigen Punkten Zustimmung. Jedoch will natürlich jeder Fan das seine Mannschaft siegt. Wie oft hat bitte eine Mannschaft 34 Spiele gesiegt? Keine!
Auch die Bayern nicht. Die Erwartungshaltung ist von Spiel zu Spiel zu sehen, bis ende Hinrunde und letztendlich bis zum 34en Spieltag. Hier wird ein Szeneario erstellt, als ob wir jetzt 6 Spiele hinterienander verloren hätten und im DFB Pokal sang und klanglos rausgeflogen sind. Wir uns in der C-League blamiert hätten.

Ich würde mich freuen wenn hier endlich wieder kommentiert wird nach Faktenlage. Oder direkte Punkte
peu a peu hinterfragt oder beantwortet wird. Hier tummeln sich einige auch mit sehr hohen Kommentierungszahlen, die nur Panikmache als ihr manifest betrachten.

Ich habe es selten erlebt das ein Trainer sowenig Rückendeckung erhält, trotz der nachweisbaren Platzierung des letzten Jahres. Trotz guter Spiele unserer Mannschaft. Man hat regelrecht den Eindruck man wartet förmlich auf Remis oder Unentschieden. Ist leider in anderen Foren genauso.

Polemik vor Qualität. Vor der Saison (bitt emal viel, viel, viel nachlsen) haben wir alle die Transferpoltik gelobt, wünschten uns noch einen linken Offensiven, vieleicht noch einen spielstarken 6er ( upps den haben wir ja mit Dahoud, leider nicht in Form). Schubert ist für die Taktik, Aufstellung verantwortlich. Für die Weiterentwicklung unserer Spieler. Er arbeitet mit den Co Trainern als Team. Sicher auch nicht zu bekritteln. Ich bin weder ein Eberl, Königs oder Schubertfan. Jedoch erkenne ich respektvoll Leistung an.

Morgen wird es wieder eine Teilantwort pro oder contra Schubert geben. Egal wie es ausgeht sehe ich eine
Trainerdiskussion zum jetzigen Zeitpunkt als Panikmache. Er wird unsere Mannschaft bis zur Länderspielpause Punkte sammeln lassen. Dann kehr erst mal wieder Ruhe ein. Wenn alle Verletzten dann zurück sind (bis auf Dominguez, Doucoure), werden wir noch Punkte holen, die uns berechtigen um die Plätze 4-7 mitzuspielen.

Ich werde dann Schubert hier gebührend kritisieren. Respektvoll und gut erzogen auf eventuelle Fehler
eingehen. Obwohl vom Vorstand keiner mitliest, darum geht es gar nicht. Es geht hier um einen Austausch
von positiven, wie negativen Aspekten. Fussball ist einfach mehr als nur Kommentatoren zu beschimpfen und Trainer und Eberl die Qualität abzusprechen ohne Zugrundelegung von Fakten.

Kein Manager hat jemals einen Trainer gefeuert weil die Fans es wollten, sondern weil Teile der Mannschaft gegen eben diesen waren und die Punktausbeute nicht stimmte. Haben wir alles schon zigmal gelesen als es gegen Favre ging. Immer dieselbe Laier.

Meine Empfehlung (OT):
Habt ihr Depressionen wegen eines verlorenen Spiels guckt euch die erfolgreichen an. Ich habe heute nochmal und 6:3 in Leverkusen bewundert. Schaut mal wie wir damals gespielt haben. Dafür war tatsächlich Frontzeck verantwortlich. Er wurde entlassen weil wir viele Verletzte (kaum zu Glauben nich wahr) hatten (Dante, Roel usw). Kommt euch das bekannt vor? Wir hatten bis zum 17en Spieltag 10 Punkte!

Da hat Schubert schon 2 Punkte mehr!!!
André Schubert [Trainer] |#433
01.11.2016 - 06:49 Uhr
@Hannesraute196

Wenn jetzt Frontzeck der Gradmesser für Schubert wird, ist es m.E. Zeit sich von Schubert zu trennen.

Was mir auffällt, egal bei welchen Trainer der Borussia, IMMER wird das Scheitern an den verletzten ausgemacht. Nenne mir einen ex Trainer der Borussia und ich bringe dir die Quelle dazu, dass es die verletzten Spieler waren. Selbst bei Favre, diese 5 Niederlagen in Folge, auch da schiebt man es auf die verletzte Spieler. War es aber nicht, es war ein Mix aus Pech und falscher Kaderplanung. Erstes Spiel BVB eine Schlappe bekommen, das Spiel danach Mainz unglücklich verloren und schon hast du ein Kopf Problem bei den Spielern. Dazu kam noch, dass 2 verletzte Spieler (Stranzl, Dominquez) bereits vor Saisonstart bekannt waren.

Ich finde es zu einfach, die Problemursache bei verletzten Spieler immer zu suchen. Man kann und darf nicht so naiv sein und denken, es wird sich kein Spieler verletzen.

Ansich gefällt mir die Schubert Aussage zum Spiel gegen Celtic. Die ist bei Borussia.de verlinkt und endlich einmal eine PK von Schubert, wo nicht mit "Augenhöhe und die sind im Vorteil bzw. Favorit" geredet wird. Ich bin mir sogar sicher, wir werden heute wieder eine andere borussia sehen.

Wenn du den Spielern einredest, dass der Gegner im Vorteil ist und auf Augenhöhe, fördert das nicht deren Selbstvertrauen. Ich hatte mal einen Wettkampf gegen den 3-fachen bayrischen Meister. Ich fragte meinen Trainer, wie der so ist. Er sagte mir, den packst du, so stark ist der nicht. Im Wettkampf selbst hatte ich dann keine Chance, aber mal ehrlich, wenn mein Trainer mir das vorher gesagt hätte, ich hätte garantiert noch schlechter gegen den ausgesehen. So bin ich wenigstens mit Selbstvertrauen rein in den Wettkampf und habe mein bestes gegeben.

Man muss keinen Gegner klein machen, man sollte den Gegner immer respektieren. Aber dieses "größer machen als er ist" ist garantiert nicht Selbstvertrauen fördernd.

Mit der Aussage von Schubert aktuell kann ich gut leben, endlich mal eine vernünftige Aussage.

Unsere Mannschaft ist sensibel. Es fehlen "alte Hasen" im Team m.E. Sie reagiert sehr empfindlich. Diese niederlagenserie mit Schlappe BVB und unglücklich gegen Mainz verloren löste bereits den Hebel Selbstvertrauen in deren Köpfe aus. Diese Auswärtsschwäche ist das gleiche. Die Spieler wissen dass die sein Ewigkeiten auswärts nichts holen. Die beiden 11er HSV, das passspiel, das Auftreten Bayern, es fehlt das Selbstvertrauen. Auslöser dieser Kette war das Schalke spiel. Ähnlich wie der Saisonstart letzte Saison. Damals 4:0 Schlappe BVB, jetzt die 4:0 Schlappe Schalke. Danach die Möglichkeit, die Schlappe aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Wir verlieren unglücklich gegen Mainz. Aktuell spielen wir unglücklich gegen den HSV. Und dann geht es so weiter wie wir es aktuell erleben. Die aktuelle Phase hat sehr viel Ähnlichkeiten wie der Saisonstart letzte Saison.

Wenn die Verantwortlichen der Borussia, da wir hier im Schubert Thread sind sage ich Schubert den Gegner größer machen als er ist, dann ist das garantiert der falsche Weg, eine Selbstvertrauen Killer Aussage.

Betrifft aber auch Eberl.

•     •     •

Man ist nicht enttäuscht von den Dingen die jemand tut, oder auch nicht tut. Sondern von der eigenen Dummheit etwas anderes erwartet zu haben !
André Schubert [Trainer] |#434
01.11.2016 - 08:52 Uhr
Ich bin Schubert dankbar für die letzte Saison und erkenne an, dass er es geschafft hat, die wirklich wichtigen Spiele in dieser Saison gewonnen zu haben.

Meine Befürchtungen gehen aber dahin, dass das zu einem Großteil auf der Vorarbeit seines Vorgängers basierte, und wir jetzt auf dem Weg zurück sind zu einer normalen Ligamannschaft.

Seit dem Bayern-Spiel und der damals eingeführten 3er-Kette ist das System Borussia empfindlich gestört.
Zuhause kamen noch Spektakel zustande, aber auswärts eine furchtbare Serie, die unseren Nimbus in das obere Tabellendrittel zu gehören, stark gefährden.

Die Gründe sind manigfaltig.
Einer davon ist Xhaka, einer die Verletzung Raffaels und Hazards, einer der generelle Verzicht auf 9er (jetzt einen Mlapa auf der Bank...) aber einer auch das nicht mehr Konsequente Erarbeiten von Automatismen, die dann auch in fremden Stadien funktionieren, weil verinnerlicht.

Da sieht man Angst essen Seele auf.
Und da der Druck nun auf den Heimspielen liegt, geht auch hier die Muffe, und der fehlende Mut gepaart mit nicht mehr genügend vorhandener Qualität produziert brotlose Kunst a la Frankfurt.

Das ist noch kein Grund für Panikmache, aber beängstigend.
André Schubert [Trainer] |#435
01.11.2016 - 09:17 Uhr
Zitat von Vanlent
Ich bin Schubert dankbar für die letzte Saison und erkenne an, dass er es geschafft hat, die wirklich wichtigen Spiele in dieser Saison gewonnen zu haben.

Meine Befürchtungen gehen aber dahin, dass das zu einem Großteil auf der Vorarbeit seines Vorgängers basierte, und wir jetzt auf dem Weg zurück sind zu einer normalen Ligamannschaft.

Seit dem Bayern-Spiel und der damals eingeführten 3er-Kette ist das System Borussia empfindlich gestört.
Zuhause kamen noch Spektakel zustande, aber auswärts eine furchtbare Serie, die unseren Nimbus in das obere Tabellendrittel zu gehören, stark gefährden.

Die Gründe sind manigfaltig.
Einer davon ist Xhaka, einer die Verletzung Raffaels und Hazards, einer der generelle Verzicht auf 9er (jetzt einen Mlapa auf der Bank...) aber einer auch das nicht mehr Konsequente Erarbeiten von Automatismen, die dann auch in fremden Stadien funktionieren, weil verinnerlicht.

Da sieht man Angst essen Seele auf.
Und da der Druck nun auf den Heimspielen liegt, geht auch hier die Muffe, und der fehlende Mut gepaart mit nicht mehr genügend vorhandener Qualität produziert brotlose Kunst a la Frankfurt.

Das ist noch kein Grund für Panikmache, aber beängstigend.


Zum einen bedienst du dich der immer wieder geschriebenen Platitüden wie es geht ständig bergab. Zum anderen verschließt du dich aber auch den Ansagen des Trainers wieso er auf eine Dreierkette umstellte. Das kann man doch nicht pauschal wegwischen oder zumindest in Betracht ziehen.

Ja es gibt diese Auswärtsschwäche, unbestritten. Allerdings muss man auch sehen das es teils viel Pech (Unvermögen?) in den Auswärtsspielen gab und gibt. Gewinnst du in WOB und auf S04 (letzte Saison) sieht die Auswäörtsstatistik schon ganz anders aus. Nur als Ansatz.
Die Defensivschwäche wurde ja auch schrittweise in der RR abgelegt und man stand zuletzt sehr stabil.

Anfangs dieser Saison hatten wir für meinen Teil den schwersten Verlust der letzten Jahre zu ertragen. Xhaka. Geliebt und gehasst, aber unersetzbar wie wir immer wieder vor Augen geführt bekommen. Nicht nur als Spieler sondern auch als Kapitän der immer voran ging und sich für nichts zu schade war. Der hohe Ziele anstrebte, formulierte und einforderte. Allerdings auch immer lieferte. Dieser Verlust ist einfach nicht aufzufangen. Vor allem wenn ein Mo einfach nicht liefert und in Schwung kommt. Kramer alleine kann es nicht packen, und Strobl machte es gut aber ist eben auch kein Xhaka.

Automatismen sind ein gefälliges Wort, gern benutzt vor allem wenn es nicht läuft. Anfang der Saison sah ich sehr vieles was klappte und funktionierte. Die Kombiniationen und Passwege funktionierte und man spielte auch dort teils begeisternden Fussball. Ebenso erlernte man neu die Geduld im Spiel. Es war doch jedem klar das man nicht wie anfänglich unter Schubert nur 90 Minuten stürmen und attackieren kann. Kein Team der Welt hält das durch. Der Ansatz war also richtig, und ergebnistechnisch ist es voll aufgegangen. 4. Platz und CL Quali, gekrönt durch überstandene Quali.

Der von vielen als sehr schwer bewertete Saisonstart glückte komplett. Dann kam der erste Bruch mit dem Spiel in Freiburg. Da sah man die "arroganten" und "lustlosen" Borussen die meinen es könten auch 90% reichen. Zugegeben bei der besten Heimmannschaft der Bundesliga (Stand heute) aber trotzdem lausig dieser Auftritt. Man führte zur Hz trotz eines schlimmesn Auftritts und dachte wohl noch mal 10% weniger investieren zu können....nach dem Motto läuft ja trotzdem.

In Leiüzig ähnliches nur das man in Rückstand geriet und dann n Hz 2 plötzlich das Element Kampf und Einsatz wieder fand. Sieht man auf die Tabelle war es kein so ganz schlechtes ERgebnis bei RBL. Bremen war speziell in Hz 2 ein Rückfall in die Freiburg Mentalität.....es reichen 90...vllt gar 80 %. Zm Glcük führte man da längst 4:0 gegen einen total neben sich stehenden Gegner. Nichts desto trotz war die 2. Hz eine Frechheit (Schonung hin oder her)

Dann folgte halt die Verletzungsmisere und man sah (sieht) das wir nicht ohne Raffael &Hazard mithalten können ausser einen biederen Fussball anzubieten. Man steht zwar defensiv extrem stabil (4 mal zu Null in 5 Speuielen) aber nach vorne läuft halt gar nichts mehr. Teils Pech & Unvermögen (HSV) und teils kraft und saftlos (Bayern)

Zurück zum automatismus: in der KOnstellation hast du nur die Vorbereitungszeit um das einzustudieren. Speziell erschwert durch Xhakas Abgang. Gleichwohl fehlten in der Phase viele Nationalspieler. Koordiniertes arbeiten kaum möglich. Man rettet sich in die Hoffnung das ja "nur" Kramer neu eingebaut werden muss.
In den letzten 7 Wochen ist zielgeführtes arbeiten kaum möglich. Automatismen einstudieren quasi unmöglich da man nur regeniert bis zum nächsten Spiel. Teils bei einem 3 Tages Rhytmus bleibt nur eine Trainingseinheit zwiswchen den Spielen. (Querverweis zu Favre der genau dieses damals schon ansprach)

Was bleibt also aktuell?

Durchhangeln bis zur Winteropause um dort intensiv an diesen Dingen zu arbeiten. Kaderanpassungen die man erkennt werden im Winter kaum möglich sein.

Aber ein Punkt regt mich seit Jahren auf. Schon unter Favre war es so das wir bei Standards einfach nichgts gebacken bekommen. Was waren das noch Zeiten als mit Roel und Stranzl damals jeder Eckball zu einer Großchance führte. Unter Favre gab es nur Arango...die Ecken wurden teils nicht mal ausgeführt sondern per Kurzausführung zurück zum TW geleitet. Das ist und war erbärmlich da so etwas durchaus einzuüben ist. Nun haben wir Vestergaard der genau dieses als seine Stärke sieht und bei Bremen zeigte. Wir haben aber Eckschützen die den ruhenden Ball nicht mal über Bauchnabelhöhe schlagen? Man beraubt sich dort in meinen Augen großer Chncen undd as prangeere ich an und ja sehe auch dort eine Aufgabe für Schubert genau dieses abzustellen.
André Schubert [Trainer] |#436
01.11.2016 - 09:59 Uhr
Zitat von franko1904

Zurück zum automatismus: in der KOnstellation hast du nur die Vorbereitungszeit um das einzustudieren. Speziell erschwert durch Xhakas Abgang. Gleichwohl fehlten in der Phase viele Nationalspieler. Koordiniertes arbeiten kaum möglich. Man rettet sich in die Hoffnung das ja "nur" Kramer neu eingebaut werden muss.
In den letzten 7 Wochen ist zielgeführtes arbeiten kaum möglich. Automatismen einstudieren quasi unmöglich da man nur regeniert bis zum nächsten Spiel. Teils bei einem 3 Tages Rhytmus bleibt nur eine Trainingseinheit zwiswchen den Spielen. (Querverweis zu Favre der genau dieses damals schon ansprach)

Was bleibt also aktuell?

Durchhangeln bis zur Winteropause um dort intensiv an diesen Dingen zu arbeiten. Kaderanpassungen die man erkennt werden im Winter kaum möglich sein.


Beim Rest sehe ich schon Einiges anders, aber der Teil erinnert mich doch schwer an die letzte Saison und, sollte sich nicht grundlegend etwas geändert haben, könnten wir auch jetzt schon anhand damaliger Aussagen prognostizieren, was dann wieder kommen wird:
Winterpause zu kurz für ernsthaftes Erarbeiten generell, zu wenig Zeit für Training noch dazu, weil alle mehr Regenerationszeit brauchen als sie trainieren können und dann kann man ohnehin schlecht arbeiten, weil einige verletzt sind und andere frisch aus einer Verletzung kommend noch nicht voll mitziehen können.


Dann würden einige Probleme wieder bis zum Sommer verschleppt, wo man wegen des ein oder anderen neuen Spielers sowie des ein oder anderen Abgangs vermeintlich wieder in einigen Bereichen bei 0 anfangen müssen würde, da ein 1:1 Ersatz für uns nicht möglich sein soll.
Puh, schwierig.
Da ist zum Teil schon was dran, aber das klang mir schon letztes Jahr ein wenig nach vorgelieferter Ausrede für den Fall, daß Probleme kommen würden.
Wie gesagt: die ein oder andere Anmerkung hat für sich durchaus ihre Berechtigung, aber man muss schon aufpassen, nicht in eine Alibiarbeit abzudriften und mit mittelmäßiger Arbeit zufrieden zu sein, weil man vll. irgendwann selbst an die Schwere der Ausreden und damit vermeintlich alternativloses Vorgehen glaubt.
Das wäre zwar auch eine Form von Kontinuität, aber sicher nicht die vom Verein gewünschte.

•     •     •

Folge denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie meinen gefunden zu haben.
André Schubert [Trainer] |#437
01.11.2016 - 10:09 Uhr
Verletzte sind natürlich ein valides Argument für ein Scheitern, die Frage ist nur, ob das das einzige ist.
Es gibt einige Punkte, die man da diskutieren kann, aber wir drehen uns da etwas im Kreis.

Was für mich allerdings ein klares Versäumnis ist, sind die Standards. Taktik hin oder er, ob die Balance nicht stimmt. Faktisch sind wir bei Torchancen in der Liga auf einen Abstiegsplatz. Der offensive Drang Schuberts (auch schon vor der vermeintlichen Umstellung auf Stabilität vor Wochen) lässt sich nicht wirklich belegen.
Wir haben Probleme Chancen zu generieren. Wenn ich das weiss und wenn ich defensiver umstelle, dann MUSS ich die Alternative "Standards" verbessern. Als Dosenöffner, 1-0 Garant etc. Nur wir trainieren diese scheinbar nicht. Die sind harmlos und kreativlos wie unser Offensivspiel. Und das ist sicherlich ein Aspekt der auf Schubert zurückfällt.
André Schubert [Trainer] |#438
01.11.2016 - 10:14 Uhr
Zitat von rockham

Verletzte sind natürlich ein valides Argument für ein Scheitern, die Frage ist nur, ob das das einzige ist.
Es gibt einige Punkte, die man da diskutieren kann, aber wir drehen uns da etwas im Kreis.

Was für mich allerdings ein klares Versäumnis ist, sind die Standards. Taktik hin oder er, ob die Balance nicht stimmt. Faktisch sind wir bei Torchancen in der Liga auf einen Abstiegsplatz. Der offensive Drang Schuberts (auch schon vor der vermeintlichen Umstellung auf Stabilität vor Wochen) lässt sich nicht wirklich belegen.
Wir haben Probleme Chancen zu generieren. Wenn ich das weiss und wenn ich defensiver umstelle, dann MUSS ich die Alternative "Standards" verbessern. Als Dosenöffner, 1-0 Garant etc. Nur wir trainieren diese scheinbar nicht. Die sind harmlos und kreativlos wie unser Offensivspiel. Und das ist sicherlich ein Aspekt der auf Schubert zurückfällt.


Und wieso haben wir unter Favre schon 0 Torgefahr bei Standards gehabt? Wieso wurden unter Favre die Ecken fast immer kurz ausgeführt und danch bis zum T zurück gespielt. Das Thema Ecken und Freistöße zieht sich seit Arango doch seit jahren bei uns

Aber ja. So wie es ein Versäumnis/fehler Favres war das zu trainieren ist es bei Schubert auch eins. Schrieb ich ja selbst schon
Dieser Beitrag wurde zuletzt von franko1904 am 01.11.2016 um 10:15 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#439
01.11.2016 - 10:27 Uhr
Favre ist ein Jahr nun her. Andere Taktik, andere Philosophie, andere Spieler...was sollen diese Vergleiche? Und rechtfertigt die Erkenntnis von damals den Zustand von heute? Weils unter Favre nicht war, machen oder können wirs heute auch nicht? Wir brauchen Tore...und es gibt Clubs die haben sich mit Standards durch ganze Saisons gerettet. Dieses Vernachlässigen von Standards ist ein Aspekt (mit anderen) der mich an Schubert aber sowas von zweifeln lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rockham am 01.11.2016 um 10:29 Uhr bearbeitet
André Schubert [Trainer] |#440
01.11.2016 - 11:13 Uhr
Wie angesprochen ist hier ein Quervergleich zu Favre mMn absolut unangebracht. Unter Favre ging es fast ausschließlich um Kontrolle. Viele 1:0-Siege, schnelles Umschalten durch One-Touch. Unter Schubert war es lange Hau-Ruck-Fußball. Vorne hui, hinten pfui. Mittlerweile stottert der Offensivmotor zugunsten einer stabileren Defensive. Er scheint einfach keinen vernünftigen Mittelweg zu finden. Es mangelt an herausgespielten Torchancen (jaja, Raffael fehlt...), die Defensive steht dafür zwar etwas besser, aber oft sind trotzdem riesige Lücken zwischen den Mannschaftsteilen erkennbar, die gute Mannschaften dann auch eiskalt ausnutzen.

Für mich ist das aktuell einfach nicht Fisch, nicht Fleisch. Ich möchte eigentlich keine Floskel bemühen, denn andere legen das als Variabilität im System aus, aber mir fehlt unter Schubert einfach eine Handschrift. Es wirkt zuweilen, als wüssten die meisten Spieler selbst nicht so genau, was ihr Auftrag auf dem Platz ist. Bei den Innenverteidigern mag das ja noch recht einfach sein. Auch Spieler wie Raffael, Hazard oder Stindl, die relativ viele Freiheiten genießen, haben eine klare Vorstellung von dem, was sie tun müssen. Auf den Außenbahnen und auch im zentralen Mittelfeld fällt mir aber häufig auf, dass es wohl an einer klaren Philosophie mangelt...
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