Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
14.11.2024 - 10:18 Uhr
Mit Sorge betrachte auch ich ein gefühltes organisatorisches Chaos, das sich in unserem Verein zunehmend breit macht. Die Strukturen sind nicht mehr mit denen zu vergleichen, die ganz zu Beginn unseres grandiosen Aufstiegs herrschten.
Engelbert Kupka vertrat damals den Verein nach außen, Anton Schrobenhauser war der Stratege, Norbert Hartmann erledigte alle operativen Geschäfte, Lorenz Günther Köstner war für alles Sportliche zuständig. Und jeder dieser Typen gab sein Bestes. Diese Ordnung spiegelte sich dann auch auf dem Platz wieder. Jörg Bergen führte eine verschworene Truppe aus Haudegen (z.B. Alfonso Garcia) und jungen Wilden (z.B. Markus Oberleitner).
Von solchen klaren Strukturen sind wir heute weit entfernt. Leider.
Engelbert Kupka vertrat damals den Verein nach außen, Anton Schrobenhauser war der Stratege, Norbert Hartmann erledigte alle operativen Geschäfte, Lorenz Günther Köstner war für alles Sportliche zuständig. Und jeder dieser Typen gab sein Bestes. Diese Ordnung spiegelte sich dann auch auf dem Platz wieder. Jörg Bergen führte eine verschworene Truppe aus Haudegen (z.B. Alfonso Garcia) und jungen Wilden (z.B. Markus Oberleitner).
Von solchen klaren Strukturen sind wir heute weit entfernt. Leider.
14.11.2024 - 11:00 Uhr
Zitat von hachingveteran
Mit Sorge betrachte auch ich ein gefühltes organisatorisches Chaos, das sich in unserem Verein zunehmend breit macht. Die Strukturen sind nicht mehr mit denen zu vergleichen, die ganz zu Beginn unseres grandiosen Aufstiegs herrschten.
Engelbert Kupka vertrat damals den Verein nach außen, Anton Schrobenhauser war der Stratege, Norbert Hartmann erledigte alle operativen Geschäfte, Lorenz Günther Köstner war für alles Sportliche zuständig. Und jeder dieser Typen gab sein Bestes. Diese Ordnung spiegelte sich dann auch auf dem Platz wieder. Jörg Bergen führte eine verschworene Truppe aus Haudegen (z.B. Alfonso Garcia) und jungen Wilden (z.B. Markus Oberleitner).
Von solchen klaren Strukturen sind wir heute weit entfernt. Leider.
Mit Sorge betrachte auch ich ein gefühltes organisatorisches Chaos, das sich in unserem Verein zunehmend breit macht. Die Strukturen sind nicht mehr mit denen zu vergleichen, die ganz zu Beginn unseres grandiosen Aufstiegs herrschten.
Engelbert Kupka vertrat damals den Verein nach außen, Anton Schrobenhauser war der Stratege, Norbert Hartmann erledigte alle operativen Geschäfte, Lorenz Günther Köstner war für alles Sportliche zuständig. Und jeder dieser Typen gab sein Bestes. Diese Ordnung spiegelte sich dann auch auf dem Platz wieder. Jörg Bergen führte eine verschworene Truppe aus Haudegen (z.B. Alfonso Garcia) und jungen Wilden (z.B. Markus Oberleitner).
Von solchen klaren Strukturen sind wir heute weit entfernt. Leider.
Wow, von so vielen Verantwortlichen kann man derzeit nur träumen. Wobei man sagen muss, die müssten alle auch bezahlt werden, was bei der aktuellen finanziellen Lage schwer sein dürfte. Aber allein schon ein Sparringpartner auf Mannis Augenhöhe wäre vermutlich zunächst ausreichend.
Denn auch das regelmäßige Wechseln der Pressesprecher (auf den PKs) sind nicht üblich, auch gab es den ein oder anderen Stadionsprecher, der plötzlich nicht mehr da war.
Das einzige was derzeit Freude bereitet, ist die U19.
14.11.2024 - 14:52 Uhr
Zitat von Laxaffe17
Auch Bayreuth war nicht dem Abstiegstod geweiht..
Sie wurden lediglich in einer Form, die ich noch nie gesehen hab, von den Schiris benachteiligt..
Wäre das nicht geschehen, hätten sie die Klasse gehalten
Zitat von darlouhg
Danke @Manu_Tto für die Inside-News. Einerseits interessant, andererseits würd auch ich sagen, dass das jetzt nicht so überraschend klingt. Beim Sturkopf würde ich das Unterhaching von @der12fcb noch deutlich nach Norden ausweiten bis mindestens Pipinsried. Ich hoffe auch, dass Schwabl sr. irgendwann mal weniger rigide wird und sei es nur aus Angst um sein investiertes Hab und Gut. Hoffnungsfaktor: deutlich geringer als beim Thema Klassenerhalt.
Was Sandro Wagner angeht bin ich bei Flo. Großartiger Motivator aber taktisch war das schon auch eher biederes Durchschnitts-Regiogekicke als Klopp-Nagelsmannscher Konzeptfußball. Und die letzte Saison lief ja auch mit MU gut.
Jetzt sind die Voraussetzungen andere: keine Dribbel-und Abschlusstarken Außen mehr, keine abgezockten Kopfballungeheuer im Sturm mehr, eine ausgedünnte IV und zwei Torhüter, die sich erstmal (wieder) an Profifußball gewöhnen müssen. Trotzdem haben wir auf dem Papier anders als z.B. Bayreuth vor zwei Jahren kein Team, das quasi dem Abstiegstod geweiht ist. Da kommt dann für mich MU ins Spiel und wenn das mit der Lernfähigkeit tatsächlich stimmt, dann wäre ich auch dafür, die Reißleine früher zu ziehen. 17 Punkte wären für mich da tatsächlich die Messlatte, sprich fünf aus fünf vor der Winterpause. Ausnahme nur bei plötzlichem und riesigem Entwicklungssprung und ernsthaft unglücklichen Niederlagen.
Danke @Manu_Tto für die Inside-News. Einerseits interessant, andererseits würd auch ich sagen, dass das jetzt nicht so überraschend klingt. Beim Sturkopf würde ich das Unterhaching von @der12fcb noch deutlich nach Norden ausweiten bis mindestens Pipinsried. Ich hoffe auch, dass Schwabl sr. irgendwann mal weniger rigide wird und sei es nur aus Angst um sein investiertes Hab und Gut. Hoffnungsfaktor: deutlich geringer als beim Thema Klassenerhalt.
Was Sandro Wagner angeht bin ich bei Flo. Großartiger Motivator aber taktisch war das schon auch eher biederes Durchschnitts-Regiogekicke als Klopp-Nagelsmannscher Konzeptfußball. Und die letzte Saison lief ja auch mit MU gut.
Jetzt sind die Voraussetzungen andere: keine Dribbel-und Abschlusstarken Außen mehr, keine abgezockten Kopfballungeheuer im Sturm mehr, eine ausgedünnte IV und zwei Torhüter, die sich erstmal (wieder) an Profifußball gewöhnen müssen. Trotzdem haben wir auf dem Papier anders als z.B. Bayreuth vor zwei Jahren kein Team, das quasi dem Abstiegstod geweiht ist. Da kommt dann für mich MU ins Spiel und wenn das mit der Lernfähigkeit tatsächlich stimmt, dann wäre ich auch dafür, die Reißleine früher zu ziehen. 17 Punkte wären für mich da tatsächlich die Messlatte, sprich fünf aus fünf vor der Winterpause. Ausnahme nur bei plötzlichem und riesigem Entwicklungssprung und ernsthaft unglücklichen Niederlagen.
Auch Bayreuth war nicht dem Abstiegstod geweiht..
Sie wurden lediglich in einer Form, die ich noch nie gesehen hab, von den Schiris benachteiligt..
Wäre das nicht geschehen, hätten sie die Klasse gehalten
War jetzt eher von der Kaderstärke her gemeint. Da war Bayreuth, wenn ich mich richtig erinnere, sowohl von der Erfahrung als auch von den Marktwerten her mit Abstand Ligaschlusslicht. Ich wollte damit eigtl nur herausstellen, dass wir auf dem Papier bessere Voraussetzungen hätten.
14.11.2024 - 18:25 Uhr
Über die Aufstellung in der Vereinsführung muss man fast nicht debattieren, glaub ich... Kupka/Schrobenhauser/Hartmann war jetzt auch nicht die klassische diversifizierte Konzernleitung, aber jedenfalls drei Leute mit unterschiedlichen Expertisen. Aktuell hat, glaub ich, kaum jemand ernsthaft was zu sagen, der nicht Schwabl heißt. Alternativen sind schwer auszumachen, aber eine dolle Lösung ist das für keine größere Unternehmung. Nach meinem Dafürhalten. Gibt natürlich auch Freunde des inhabergeführten Familienbetriebs.
Bei sowas wie Stadion- und Pressesprechern muss man aber natürlich auch sehen: In Haching gibt's weder viel Asche zu verdienen, noch enormen Fame und Lorbeeren. Man wird auch nicht von 50.000 Leuten bejubelt, oder knüpft Kontakte ins Herz das Spitzenjournalismus... Das sind entweder klassische Sprungbrett- oder klassische Goodwill-Jobs. In beiden Fällen ist einigermaßen logisch, dass das kaum jemand als Lösung bis zur Rente ansieht.
Bei sowas wie Stadion- und Pressesprechern muss man aber natürlich auch sehen: In Haching gibt's weder viel Asche zu verdienen, noch enormen Fame und Lorbeeren. Man wird auch nicht von 50.000 Leuten bejubelt, oder knüpft Kontakte ins Herz das Spitzenjournalismus... Das sind entweder klassische Sprungbrett- oder klassische Goodwill-Jobs. In beiden Fällen ist einigermaßen logisch, dass das kaum jemand als Lösung bis zur Rente ansieht.
14.11.2024 - 20:01 Uhr
Jede Struktur ist eine gute solange Menschen in dieser Struktur uneigennützig eine gemeinsames Ziel verfolgen, alle Beteiligten der Organisation, der sie angehören, bestmöglich zum Erfolg verhelfen wollen und sich dabei mit Anstand und Respekt begegnen. Solange diese Voraussetzungen vorliegen, ist es vollkommen egal, wie sich Menschen Verantwortung und Aufgaben teilen. Die Qualität einer Struktur kommt folglich immer nur zum Tragen, sobald unvermeidbare Konflikte entstehen.
Dazu ein imaginäres Beispiel. Angenommen Lorenz Köstner hätte festgestellt, dass der rechte Verteidiger den Ansprüchen der Liga nicht genügt und er leider auch keinen Ersatz im Kader hat. Er wäre zu Norbert Hartmann gegangen und hätte ihn gebeten den Markt zu sondieren. Nehmen wir weiter an, NH hätte nach seiner Meinung drei passende Leute gefunden. Von A ist LGK besonders begeistert, doch er ist ziemlich teuer, B findet er auch noch gut. Er ist auch billiger aber es stehen harte Verhandlungen an. C gefällt ihm nicht, wäre aber problemlos zu verpflichten. Nun wäre Schrobenhauser ins Spiel gekommen, der den beiden mitgeteilt hätte, wie viel maximal ausgeben werden kann, ohne sich jedoch einzumischen, welcher Spieler es sein soll. Und so hätte man sich vermutlich auf Lösung B geeinigt, obwohl sie für keinen Beteiligten die einfachste gewesen wäre.
Kann mir jemand schildern, wie genau dieser Prozess heute ablaufen würde, sollte der Verein vor der gleichen Situation stehen?
Es geht mir also nicht um allgemein gültige Regeln zu Konzernstrukturen oder um geeignete Formen inhabergeführter Organisationen. Es geht mir um Strukturen, die Konflikte aushalten. Und da habe ich bei der jetzigen Struktur größte Bedenken.
Dazu ein imaginäres Beispiel. Angenommen Lorenz Köstner hätte festgestellt, dass der rechte Verteidiger den Ansprüchen der Liga nicht genügt und er leider auch keinen Ersatz im Kader hat. Er wäre zu Norbert Hartmann gegangen und hätte ihn gebeten den Markt zu sondieren. Nehmen wir weiter an, NH hätte nach seiner Meinung drei passende Leute gefunden. Von A ist LGK besonders begeistert, doch er ist ziemlich teuer, B findet er auch noch gut. Er ist auch billiger aber es stehen harte Verhandlungen an. C gefällt ihm nicht, wäre aber problemlos zu verpflichten. Nun wäre Schrobenhauser ins Spiel gekommen, der den beiden mitgeteilt hätte, wie viel maximal ausgeben werden kann, ohne sich jedoch einzumischen, welcher Spieler es sein soll. Und so hätte man sich vermutlich auf Lösung B geeinigt, obwohl sie für keinen Beteiligten die einfachste gewesen wäre.
Kann mir jemand schildern, wie genau dieser Prozess heute ablaufen würde, sollte der Verein vor der gleichen Situation stehen?
Es geht mir also nicht um allgemein gültige Regeln zu Konzernstrukturen oder um geeignete Formen inhabergeführter Organisationen. Es geht mir um Strukturen, die Konflikte aushalten. Und da habe ich bei der jetzigen Struktur größte Bedenken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hachingveteran am 14.11.2024 um 20:04 Uhr bearbeitet
17.11.2024 - 09:01 Uhr
Quelle: www.sueddeutsche.de
Erhebliche finanzielle Engpässe, so ist zu hören, soll es gerade jetzt auch wieder geben....
Stadionkauf aufgeschoben. Geld ist wieder eng.
17.11.2024 - 10:08 Uhr
Zitat von coolioll
Quelle: www.sueddeutsche.de
Erhebliche finanzielle Engpässe, so ist zu hören, soll es gerade jetzt auch wieder geben....
Stadionkauf aufgeschoben. Geld ist wieder eng.Hab den Artikel nicht ganz so negativ aufgefasst. Erstmal sind wir wohl näher dran an den Kooperationsmillionen und für den Stadionkauf soll man einen Investitionspartner brauchen, weshalb die Deadline wohl zu knapp ist. Dass wir immer leicht klamm sind, ist ja nicht soo neu.
17.11.2024 - 21:29 Uhr
Es wird ein Investitionspartner gesucht? Da ist man aber früh dran. Letztendlich wird es vermutlich ein anonymer Investor, Ende 50 aus Taufkirchen....
Ehrlich gesagt bin ich inzwischen davon ausgegangen, dass ich die offizielle Verkündigung der Kooperation höchstens im Traum erleben werde, 10 Mio. € klingen noch dazu sehr üppig.
Alles in allem zwei Themen, die man mit sehr großer Spannung beobachten darf, sich aber mal wieder ewig in die Länge ziehen.
Ehrlich gesagt bin ich inzwischen davon ausgegangen, dass ich die offizielle Verkündigung der Kooperation höchstens im Traum erleben werde, 10 Mio. € klingen noch dazu sehr üppig.
Alles in allem zwei Themen, die man mit sehr großer Spannung beobachten darf, sich aber mal wieder ewig in die Länge ziehen.
17.11.2024 - 22:02 Uhr
Naja, bisher hatte man wahrscheinlich einen für die "kleine" Summe von bis zu 4 mio. von der man über die Jahre ausging und mal schnell ein Konzept für die Refinanzierung vom deoppelten ist halt nochmal eine andere Hausnummer, das durchzurechnen und zu finanzieren.
20.11.2024 - 15:36 Uhr
Ihorst gestern im Teamtraining... hoffe, es reicht am WE für paar Minuten für ihn.
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