| Geburtsdatum | 27.08.1990 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Niederlande |
| Größe | 1,88m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 7 | 1 | - | ||
![]() | Liga Portugal | 5 | 1 | - | |
![]() | Europa League | 1 | - | - | |
![]() | Taça de Portugal | 1 | - | - | |
Das Thema dJ hat für mich Facetten, die ich beim besten Willen nicht so richtig einschätzen kann.
1.
LdJ und das System: Hier halte ich überhaupt nichts davon, dem Trainer bzw. der Spielweise der Mannschaft den Hut für die Verantwortung anzuziehen. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es im Profisport den Anspruch geben MUSS, dass ein Spieler die (Entwicklungs-) Qualität an den Tag legt, ein System zu adaptieren. Es geht immer um die gleichen Grundtugenden. Laufen, Passen, Köpfen, Schießen und die systematische Mitarbeit in der Defensive.
Es nur daran fest zu machen ob es Mitspieler gibt, die Flanken schlagen, ist mir zu einfach. Die Endgeschwindigkeit ist in einem engen Rahmen endlich. Alle anderen Faktoren sind trainierbar und bei diesen Attributen hat dJ ja grundsätzlich bewiesen, dass er ein sehr gutes Gerüst der Grundanlagen hat. Ich glaube hier sind einfach zwei Punkte relevant. Der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit und der Wille sich unbedingt jeden Tag zu verbessern.
2.
Wie sehr will dJ tatsächlich "beißen"? Mir ist dJ einfach zu brav. Aus meiner Sicht reicht es eben sich im Training rein zu hängen. Bei der Situation in einem gut besetzen Kader braucht's einfach den positiven Teil des Egoismus. Den unbedingten Willen alles dafür zu tun um Mitspieler aus der Stammelf zu verdrängen weil man davon überzeugt ist, dass man besser ist. Arien Robben ist bei Bayern München so ein positiv Verrückter. Nicht unbedingt ins System passend, nicht unbedingt auf der Top-11- Liste des Trainers in einen wahnsinnigen Kader. Aber hat hat die schwierige Situation gemeistert. Weil er es einfach nicht erträgt, nicht in der Stammelf zu stehen. Diese Galligkeit geht dJ aus meiner Sicht völlig ab.
3.
Wie sehr ist die Borussia auf einen lukrativen Transfer angewiesen, weil man noch einen dicken Fisch an der Angel hat und wie sehr glaubt man an die Durchsetzungsfähigkeit von dJ? Die Aussagen von Eberl gehen m.E. mehr in die Richtung, dass man dJ nicht mal ansatzweise gerne im Kader behalten will. Auch wenn man dJ im Zuge des Trainingstarts warmherzig verbal empfangen hat.
Die öffentliche Aussage, dass man verhandlungswillig ist, spricht da für mich eine eindeutige Sprache. Und DAS ist für mich der Knackpunkt. Wenn man wirklich an einen Spieler glaubt, dann erteile ich allen Gerüchten eine klare Absage. Ich vermute mal, dass die Borussia eine "Hidden Agenda" hat und das man nur zu gerne die zu erwartenden Milliönchen in einen bereits ausgespäten neuen Spieler investieren will.
In der Einzelbewertung meiner Punkte komme ich zu dem Ergebnis, dass es der einzig richtige Schritt ist, wenn man unbedingt einen Wechsel anstrebt. Auf beiden Seiten sehe ich keine aufrichtige Motivation den "Stein dJ" im Kader der Borussia unbedingt ins Rollen zu bringen. Nach 24 Monaten und bei den im Raum stehenden Summen ist das aber auch absolut nachvollziebar. Bei allen menschlichen Komponenten im Fußball. Der wirtschaftliche Verfall des Transfers muss so gut es geht gelindert werden. Hier kehrt sich der Mut von Eberl, dass er beim Einkauf von dJ so richtig in die Vollen gegangen ist, leider Gottes um . Der "freie Fall" der Aktie dJ muss einfach jetzt gestoppt werden.
Wenn man so ca. die Hälfte der ursprünglichen Summe jetzt noch einnehmen kann, dann können Eberl und Schippers den ursprünglichen Deal noch schönrechnen.
Die erste Saison war so schlecht nicht. dJ hat der Mannschaft mindestens 9 Punkte gesichert, was man in TV-Gelder umrechnen kann, man hat eine vernünftige Leihgebühr inkl. Gehaltersparnis "eingenommen". In die schwarzen Zahlen bringt man den Transfer nicht mehr. Aber der Schaden ist auch nicht viel größer als bei anderen Transfers, die in den letzen Jahren in die Hose gegangen sind.
Ich tippe mal, dass sich das Thema in ein bis zwei Wochen erledigt hat.
Es sei denn, dJ legt jetzt im Training los wieder Teufel persönlich und "flashed" alles mit purem Leistungswillen und Einsatzbereitschaft. Das wäre dann aber mehr als sich im Training reinzuhängen und sich ansonsten nix zu schluden kommen lassen. Da muss der Platzwart schon Angst um seinen Rasen bekommen. Und dieses Temprament scheint dJ wirklich nicht zu haben - leider.
Das beste was ich seit langem zum Thema dJ gelesen habe!
Ein Aspekt geht hierbei unter: Wie entwickelt sich Luuk bei einem erfolgreichen Start?
Nehmen wir an, Luuk wird im 1. Spiel gegen Stuttgart eingewechselt, macht ein wichtiges Tor und überhaupt hat er - wie Du so schön schreibst - endlich die Situation erkannt und startet auch im Training voll durch.
Er würde durch diesen couragierten Auftritt Favre veranlassen ihn dann auch von Beginn an zu bringen. In einem 4-2-3-1 wäre er als MS vorgesehen. Dank des neuen Geschwindigkeitszuwachs auf dem linken Flügel werden viele Chancen generiert, die nur er in der Box verwerten kann.
Luuk de Jong hat am 5. Spieltag 7 Buden gemacht und Borussia ist mit 15 Punkten alleiniger Tabellenführer.
Was wird hier gepostet?
Richtig. Ich habs doch immer schon gewusst. ;)
Nach wie vor werden Spieler favorisiert, die in die Tiefe gehen. Die schnell sind. Die flexibel sind. Von dem was du da schreibst ist eher der Wunsch Vater des Gedankens. Luuk hat schon immer gut trainiert. Daran liegt es nicht. Was einfach zu Denken gibt ist, dass die Newcastle-Fans genau die gleichen Defitzite feststellen mussten wie wir festgestellt haben. Ich höre immer, er ist stark im Strafraum. Ich habe ihn nicht als Durchsetzungsstark in Strafraumnähe erlebt. Dass das jetzt auf einmal alles da sein soll... Oha, du muss schon viel zusammenkommen. Nicht, dass ich es mir nicht wünschen würde, aber das ist mehr als unwahrscheinlich.
Wenn man nur mal zum Vergleich ein paar Spieler heranzieht, die von der Spielweise her dem Eberl und Favre garantiert gefallen: Slimani, Origi.
Das sind Spielertypen, die wir integrieren können, die zu unserer Idee passen. (Wir werden die sicherlich nicht holen, sollte nur als Beispiel dienen)
Wenn kein passendes Angebot kommt, kann er gerne bleiben. Aber ich glaube, er wird maximal zu Kurzeinsätzen kommen. Von daher sollte ein Verkauf favorisiert werden.
Nach wie vor werden Spieler favorisiert, die in die Tiefe gehen. Die schnell sind. Die flexibel sind. Von dem was du da schreibst ist eher der Wunsch Vater des Gedankens. Luuk hat schon immer gut trainiert. Daran liegt es nicht. Was einfach zu Denken gibt ist, dass die Newcastle-Fans genau die gleichen Defitzite feststellen mussten wie wir festgestellt haben. Ich höre immer, er ist stark im Strafraum. Ich habe ihn nicht als Durchsetzungsstark in Strafraumnähe erlebt. Dass das jetzt auf einmal alles da sein soll... Oha, du muss schon viel zusammenkommen. Nicht, dass ich es mir nicht wünschen würde, aber das ist mehr als unwahrscheinlich.
Wenn man nur mal zum Vergleich ein paar Spieler heranzieht, die von der Spielweise her dem Eberl und Favre garantiert gefallen: Slimani, Origi.
Das sind Spielertypen, die wir integrieren können, die zu unserer Idee passen. (Wir werden die sicherlich nicht holen, sollte nur als Beispiel dienen)
Wenn kein passendes Angebot kommt, kann er gerne bleiben. Aber ich glaube, er wird maximal zu Kurzeinsätzen kommen. Von daher sollte ein Verkauf favorisiert werden.
Wahrscheinlich wirst du Recht behalten. Auch mit dem Blick an den Spielfeldrand, auf die möglichen Plätze für die Bank. Hier einen de Jong sitzen zu haben, wäre schon toll, aber wirtschaftlich betrachtet vielleicht nicht das Streben des Vereins (wenn denn die Verdienstangaben stimmen). Und wer von den Neuverpflichtungen, vielleicht sogar ein Herrmann, würde mit der Tribüne vorliebnehmen? Bin auf die Lösung gespannt.
http://www.transfermarkt.de/psv-bestatigt-interesse-an-gladbacher-de-jong-ndash-zu-teuer-/view/news/164971
Zu teuer? Was. 
Zu teuer war, als wir ihn gekauft haben... 
Diese Mannschaften kassieren ständig fette Ablösen aus dem Ausland, spielen international und stellen sich beim Kauf eines Spielers immer hin als wenn sie pleite sind. Ich hoffe Max läßt mal Muskeln gegenüber den Holländern spielen und wird nicht weich. Die haben doch frisch auch erst 4 Mio eingenommen?
Ansonsten darf Luuk gern bleiben und sich in unserer neuen Offensive zeigen. Mit den Aussenbahnspielern dürfte er genug Unterstützung haben um "sein" Spiel zu machen.
Besser als ihn zu verschenken
Und letzte Saison standen bei Eindhoven 43,83 € Transfereinnahmen gegenüber 13,84 € Ausgaben.
Vielleicht sollte man auf dieses fette Plus zurückgreifen, welches mit Sicherheit noch schlummert.
Unter gar keinen Umständen an so einem Raffke-Verein verschenken.
Also, so weit ich mich erinnern kann, hatten wir das Leih-Thema doch schon letzten Sommer und da wurde hier von massiven Geldproblemen beim PSV berichtet, vermutlich wurden mit den Transferüberschüssen eben andere Löcher gestopft, so hab ich jedensfalls noch gut in Erinnerung. Es hieß, der PSV sei ständig klamm.
http://www.football-oranje.com/de-jong-unsure-on-psv-move/
...other clubs in germany...
Interessant.
http://www.voetbalzone.nl/doc.asp?uid=218719
Ajax hat auch Interesse...
Also nen Transfer in der Bundesliga kann ich mir so gar nicht mehr vorstellen, da würden die Vereine doch wieder wohl nur ne Leihe wollen. Vermutlich gehts back to the roots...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von arango7 am 06.07.2014 um 11:27 Uhr bearbeitet http://www.football-oranje.com/de-jong-unsure-on-psv-move/
...other clubs in germany...
Interessant.
http://www.voetbalzone.nl/doc.asp?uid=218719
Ajax hat auch Interesse...
Also nen Transfer in der Bundesliga kann ich mir so gar nicht mehr vorstellen, da würden die Vereine doch wieder wohl nur ne Leihe wollen. Vermutlich gehts back to the roots...
Das Interesse eines weiteren Vereins, zumal des Erzrivalen vom PSV, könnte deren kaufmännischen Blickwinkel ins Wanken bringen. Derzeit habe ich Hoffnung, dass wir de Jong verkaufen werden können. Dann wäre noch ein Zukauf denkbar.
Bei Mlapa hingegen scheint sich das Interesse anderer Vereine in Grenzen zu halten.
Laut dieser Quelle hat PSV das Angebot erhöht. 5 Mio € fände ich absolut okay, 25-50% Weiterverkaufsanteil und für alle Seiten sollte es passen.
http://www.ed.nl/sport/voetbal/psv/psv-verhoogt-bod-op-luuk-de-jong-1.4438294
Laut dieser Quelle hat PSV das Angebot erhöht. 5 Mio € fände ich absolut okay, 25-50% Weiterverkaufsanteil und für alle Seiten sollte es passen.
http://www.ed.nl/sport/voetbal/psv/psv-verhoogt-bod-op-luuk-de-jong-1.4438294
Ganz im Ernst: bei 5 Mio. € würde ich keine Sekunde überlegen! Wenn wir noch die 2 Mio. € hinzurechnen, die wir durch die Leihe an Newcastle bekommen haben, sind wir bei 7 Mio. €. Das wäre absolut in Ordnung, da würde niemand sein Gesicht verlieren...
@ kripsmann
Auch wenn wir zu dem gleichen Schluß kommen, mittlerweile halte auch ich das Thema dJ für durch, muss ich dir doch in ein-zwei Punkten widersprechen.
Zitat aus deinem post:
LdJ und das System: Hier halte ich überhaupt nichts davon, dem Trainer bzw. der Spielweise der Mannschaft den Hut für die Verantwortung anzuziehen.
Es gab und gibt immer wieder Spieler, die mit Trainer/Spielweise etc. nicht zurechtkommen, ohne deshalb gleich schlecht zu sein, man nehme Ibrahimovic bei Barca oder Gomez bei Bayern, zuerst von van Gaal geschmäht, dann geliebt, dann von Guardiola weggeschickt.
Oder auch einen Raffael, bei Kiew und Schalke unter den Erwartungen geblieben, im Verbund mit Favre sie wieder deutlich übertroffen. Die beiden passen offensichtlich optimal zusammen, was Spielidee und Fähigkeiten angeht.
Gerade die Position des MS unterliegt bei manchen Trainern heutzutage vielen Anforderungen, die der eher klassische MS nicht erfüllen braucht und auch niemals kann. Aus einem "echten" MS alter Prägung machst du keinen gewandten, ballsicheren Spieler, der auch über außen kommen kann.
Weder ein Gomez,Lasogga, noch ein Huntelaar werden auf diese Weise brillieren, auch ein Mandzukic rennt zwar mal auf außen herum, aber wirklich effektiv ist er zentral. Alles keine Dribbelkünstler und in vielen Dingen eher limitiert, außer dem Durchsetzungsvermögen im Strafraum und dem Abschluß.
De Jong ist für mich solch ein Spielertyp, mag er das selbst anders sehen, auf höherem Niveau ist er ein reiner Abschlußstürmer, der Anspiele im Strafraum braucht, um gefährlich zu werden. Ein Ballkontakt - Schuss. Wenn der auf außen rumhampelt ist es ungefährlich und es fehlt die Anspielstation in der Zentrale.
Ein weiterer Beleg für das nicht zusammenpassen ist für mich die Herausnahme nach einer schwächeren Leistung damals gegen Stuttgart, obwohl er sich wenige Spiele vorher 3mal als Siegtorschütze zeigte. Mit den gleichen Maßstäben gemessen hätte Kruse in der Rückrunde ebenfalls lange Pausen bekommen.Aber Kruse passt besser in die Vorstellung unseres Trainers und das Vertrauen war ja auch nicht unangebracht.
Für mich entstand über 2 Jahre der Eindruck, dass Favre den Spieler nicht seiner Stärke gemäß einsetzen will, weil er andere Vorstellungen vom Fußball hat. Das ist legitim, schließlich ist er der Trainer und erfolgreich dazu.
Bedeutet aber nicht, dass der Spieler schlecht ist, auch Newcastle setzte dJ seltenst als echten MS ein, deren Spielweise war ebenfalls nicht entsprechend angelegt, da spielt/e eigentlich Cisse, der wahrlich kein echter MS ist.
Desweiteren unterstellst du dJ fehlenden Willen und Durchsetzungsfähigkeit innerhalb des Teams.
Halte ich für etwas verwegen, ich kenne kaum einen MS der ähnlich weite Wege geht, wie es dJ tat, der stellenweise mehr den dritten 6er gab und sich den Allerwertesten aufriss, mit welchem Erfolg sei mal dahingestellt, aber seine Stats in der ersten Saison sind gerade in punkto Defensive auf Top-BL-Niveau für einen Stürmer. Das spricht für seinen Willen.
Durchzusetzen hätte er sich in der letzten Saison gegen Kruse gehabt, das war in der ersten Saisonhälfte undenkbar, dafür lief es größtenteils zu gut und Kruse zeigte sich als der Spieler, den Favre sich vorstellt, schnell, auf außen ausweichend, torgefährlich, eben kein typischer MS, sondern eher eine Allroundoffensivkraft, die selbst Chancen kreieren kann und nicht überwiegend auf Anspiele angewiesen ist.
Dass Kruse dafür im Strafraum sicherlich weniger gefährlich ist ist für mich eine Tatsache, allerdings zu vernachlässigen, denn wir kamen seltenst in den Strafraum, sondern spielten drumherum und suchten oft den Abschluss auf Höhe der 16m-Linie.
Übermäßig schnell ist dJ sicherlich nicht, wenn man ihn an Reus/Traore etc. mißt, aber vor Arango brauchte er sich nicht zu verstecken, großgewachsene Spieler wirken allerdings meist holziger und langsamer, liegt an den langen Beinen.
Wobei Sprintstärke bei MS nicht das Maß aller Dinge ist, Reaktion und richtige Laufwege sind mehr von Bedeutung. Da er aber häufiger sehr weit zurück arbeiten musste, sah er schlechter aus, als manch anderer, der von der eigenen Hälfte nur den Anstoßkreis kennt.So mancher internationale Topstar geht während des laufenden Spiels keinen Schritt tiefer zurück.
Favre selbst spricht von einem tollen Charakter und guten Spieler, der aber nicht zu uns passt.
Dabei will ich es belassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 07.07.2014 um 09:59 Uhr bearbeitet @ kripsmann
Auch wenn wir zu dem gleichen Schluß kommen, mittlerweile halte auch ich das Thema dJ für durch, muss ich dir doch in ein-zwei Punkten widersprechen.
Zitat aus deinem post:
LdJ und das System: Hier halte ich überhaupt nichts davon, dem Trainer bzw. der Spielweise der Mannschaft den Hut für die Verantwortung anzuziehen.
Es gab und gibt immer wieder Spieler, die mit Trainer/Spielweise etc. nicht zurechtkommen, ohne deshalb gleich schlecht zu sein, man nehme Ibrahimovic bei Barca oder Gomez bei Bayern, zuerst von van Gaal geschmäht, dann geliebt, dann von Guardiola weggeschickt.
Oder auch einen Raffael, bei Kiew und Schalke unter den Erwartungen geblieben, im Verbund mit Favre sie wieder deutlich übertroffen. Die beiden passen offensichtlich optimal zusammen, was Spielidee und Fähigkeiten angeht.
Gerade die Position des MS unterliegt bei manchen Trainern heutzutage vielen Anforderungen, die der eher klassische MS nicht erfüllen braucht und auch niemals kann. Aus einem "echten" MS alter Prägung machst du keinen gewandten, ballsicheren Spieler, der auch über außen kommen kann.
Weder ein Gomez,Lasogga, noch ein Huntelaar werden auf diese Weise brillieren, auch ein Mandzukic rennt zwar mal auf außen herum, aber wirklich effektiv ist er zentral. Alles keine Dribbelkünstler und in vielen Dingen eher limitiert, außer dem Durchsetzungsvermögen im Strafraum und dem Abschluß.
De Jong ist für mich solch ein Spielertyp, mag er das selbst anders sehen, auf höherem Niveau ist er ein reiner Abschlußstürmer, der Anspiele im Strafraum braucht, um gefährlich zu werden. Ein Ballkontakt - Schuss. Wenn der auf außen rumhampelt ist es ungefährlich und es fehlt die Anspielstation in der Zentrale.
Ein weiterer Beleg für das nicht zusammenpassen ist für mich die Herausnahme nach einer schwächeren Leistung damals gegen Stuttgart, obwohl er sich wenige Spiele vorher 3mal als Siegtorschütze zeigte. Mit den gleichen Maßstäben gemessen hätte Kruse in der Rückrunde ebenfalls lange Pausen bekommen.Aber Kruse passt besser in die Vorstellung unseres Trainers und das Vertrauen war ja auch nicht unangebracht.
Für mich entstand über 2 Jahre der Eindruck, dass Favre den Spieler nicht seiner Stärke gemäß einsetzen will, weil er andere Vorstellungen vom Fußball hat. Das ist legitim, schließlich ist er der Trainer und erfolgreich dazu.
Bedeutet aber nicht, dass der Spieler schlecht ist, auch Newcastle setzte dJ seltenst als echten MS ein, deren Spielweise war ebenfalls nicht entsprechend angelegt, da spielt/e eigentlich Cisse, der wahrlich kein echter MS ist.
Desweiteren unterstellst du dJ fehlenden Willen und Durchsetzungsfähigkeit innerhalb des Teams.
Halte ich für etwas verwegen, ich kenne kaum einen MS der ähnlich weite Wege geht, wie es dJ tat, der stellenweise mehr den dritten 6er gab und sich den Allerwertesten aufriss, mit welchem Erfolg sei mal dahingestellt, aber seine Stats in der ersten Saison sind gerade in punkto Defensive auf Top-BL-Niveau für einen Stürmer. Das spricht für seinen Willen.
Durchzusetzen hätte er sich in der letzten Saison gegen Kruse gehabt, das war in der ersten Saisonhälfte undenkbar, dafür lief es größtenteils zu gut und Kruse zeigte sich als der Spieler, den Favre sich vorstellt, schnell, auf außen ausweichend, torgefährlich, eben kein typischer MS, sondern eher eine Allroundoffensivkraft, die selbst Chancen kreieren kann und nicht überwiegend auf Anspiele angewiesen ist.
Dass Kruse dafür im Strafraum sicherlich weniger gefährlich ist ist für mich eine Tatsache, allerdings zu vernachlässigen, denn wir kamen seltenst in den Strafraum, sondern spielten drumherum und suchten oft den Abschluss auf Höhe der 16m-Linie.
Übermäßig schnell ist dJ sicherlich nicht, wenn man ihn an Reus/Traore etc. mißt, aber vor Arango brauchte er sich nicht zu verstecken, großgewachsene Spieler wirken allerdings meist holziger und langsamer, liegt an den langen Beinen.
Wobei Sprintstärke bei MS nicht das Maß aller Dinge ist, Reaktion und richtige Laufwege sind mehr von Bedeutung. Da er aber häufiger sehr weit zurück arbeiten musste, sah er schlechter aus, als manch anderer, der von der eigenen Hälfte nur den Anstoßkreis kennt.So mancher internationale Topstar geht während des laufenden Spiels keinen Schritt tiefer zurück.
Favre selbst spricht von einem tollen Charakter und guten Spieler, der aber nicht zu uns passt.
Dabei will ich es belassen.
Die Summe Eurer beiden Beiträge decken m.E. den ganzen Fall "de Jong" ab.
Favre lobt seine Einstellung, sah aber nicht ein, auch diese Spielart in sein Konzept mit aufzunehmen. Dazu paßt auch die Tatsache, dass wir aus Standards (außer bei ein paar direkt verwandelten Arango-Zauberschüßen) definitiv viel zu wenig gemacht haben. In dieser Disziplin, die gerade in Brasilien Hochkonjunktur hat, sind wir Tabellenletzter.
Da drängst sich doch die Frage auf, warum wir so gänzlich darauf verzichten?
Ist das nicht auch eine Art Plan B, wenn unser TikiTaka, oder schnelles Umschaltspiel nicht fruchtet?
Ist es da nicht zwingend einen wie Luuk im Kader zu haben?
Luuk hat gezeigt, dass er nix anderes kann, als MS.
Warum dann nicht mal (im Training) eine Elf um ihn herumbauen, was man durch nur einen Wechsel (Luuk für Kruse) erreichen würde, und so die Gegner mit dieser taktischen Variante aus dem (bisher sicher geglaubten) Konzept zu bringen.
Er ist auf den Flügeln verschenkt, weil nicht zu gebrauchen. Aber er ist der Einzige (wenn Mlapa weg ist), der diese Rolle nachweislich drauf hat, und wenn er die 6/7 Mios nicht generieren kann, würde ich ihn liebend gerne behalten, weil man von ihm weiß, dass er gelernt hat, die Füsse stillzuhalten.
Und wenn er als Torlieferant (wie der Hunter auf Schalke) uns die nötigen Punkte holen läßt, dann wäre doch definitiv allen geholfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vanlent am 07.07.2014 um 11:14 Uhr bearbeitet @ kripsmann
Auch wenn wir zu dem gleichen Schluß kommen, mittlerweile halte auch ich das Thema dJ für durch, muss ich dir doch in ein-zwei Punkten widersprechen.
Zitat aus deinem post:
LdJ und das System: Hier halte ich überhaupt nichts davon, dem Trainer bzw. der Spielweise der Mannschaft den Hut für die Verantwortung anzuziehen.
Es gab und gibt immer wieder Spieler, die mit Trainer/Spielweise etc. nicht zurechtkommen, ohne deshalb gleich schlecht zu sein, man nehme Ibrahimovic bei Barca oder Gomez bei Bayern, zuerst von van Gaal geschmäht, dann geliebt, dann von Guardiola weggeschickt.
Oder auch einen Raffael, bei Kiew und Schalke unter den Erwartungen geblieben, im Verbund mit Favre sie wieder deutlich übertroffen. Die beiden passen offensichtlich optimal zusammen, was Spielidee und Fähigkeiten angeht.
Gerade die Position des MS unterliegt bei manchen Trainern heutzutage vielen Anforderungen, die der eher klassische MS nicht erfüllen braucht und auch niemals kann. Aus einem "echten" MS alter Prägung machst du keinen gewandten, ballsicheren Spieler, der auch über außen kommen kann.
Weder ein Gomez,Lasogga, noch ein Huntelaar werden auf diese Weise brillieren, auch ein Mandzukic rennt zwar mal auf außen herum, aber wirklich effektiv ist er zentral. Alles keine Dribbelkünstler und in vielen Dingen eher limitiert, außer dem Durchsetzungsvermögen im Strafraum und dem Abschluß.
De Jong ist für mich solch ein Spielertyp, mag er das selbst anders sehen, auf höherem Niveau ist er ein reiner Abschlußstürmer, der Anspiele im Strafraum braucht, um gefährlich zu werden. Ein Ballkontakt - Schuss. Wenn der auf außen rumhampelt ist es ungefährlich und es fehlt die Anspielstation in der Zentrale.
Ein weiterer Beleg für das nicht zusammenpassen ist für mich die Herausnahme nach einer schwächeren Leistung damals gegen Stuttgart, obwohl er sich wenige Spiele vorher 3mal als Siegtorschütze zeigte. Mit den gleichen Maßstäben gemessen hätte Kruse in der Rückrunde ebenfalls lange Pausen bekommen.Aber Kruse passt besser in die Vorstellung unseres Trainers und das Vertrauen war ja auch nicht unangebracht.
Für mich entstand über 2 Jahre der Eindruck, dass Favre den Spieler nicht seiner Stärke gemäß einsetzen will, weil er andere Vorstellungen vom Fußball hat. Das ist legitim, schließlich ist er der Trainer und erfolgreich dazu.
Bedeutet aber nicht, dass der Spieler schlecht ist, auch Newcastle setzte dJ seltenst als echten MS ein, deren Spielweise war ebenfalls nicht entsprechend angelegt, da spielt/e eigentlich Cisse, der wahrlich kein echter MS ist.
Desweiteren unterstellst du dJ fehlenden Willen und Durchsetzungsfähigkeit innerhalb des Teams.
Halte ich für etwas verwegen, ich kenne kaum einen MS der ähnlich weite Wege geht, wie es dJ tat, der stellenweise mehr den dritten 6er gab und sich den Allerwertesten aufriss, mit welchem Erfolg sei mal dahingestellt, aber seine Stats in der ersten Saison sind gerade in punkto Defensive auf Top-BL-Niveau für einen Stürmer. Das spricht für seinen Willen.
Durchzusetzen hätte er sich in der letzten Saison gegen Kruse gehabt, das war in der ersten Saisonhälfte undenkbar, dafür lief es größtenteils zu gut und Kruse zeigte sich als der Spieler, den Favre sich vorstellt, schnell, auf außen ausweichend, torgefährlich, eben kein typischer MS, sondern eher eine Allroundoffensivkraft, die selbst Chancen kreieren kann und nicht überwiegend auf Anspiele angewiesen ist.
Dass Kruse dafür im Strafraum sicherlich weniger gefährlich ist ist für mich eine Tatsache, allerdings zu vernachlässigen, denn wir kamen seltenst in den Strafraum, sondern spielten drumherum und suchten oft den Abschluss auf Höhe der 16m-Linie.
Übermäßig schnell ist dJ sicherlich nicht, wenn man ihn an Reus/Traore etc. mißt, aber vor Arango brauchte er sich nicht zu verstecken, großgewachsene Spieler wirken allerdings meist holziger und langsamer, liegt an den langen Beinen.
Wobei Sprintstärke bei MS nicht das Maß aller Dinge ist, Reaktion und richtige Laufwege sind mehr von Bedeutung. Da er aber häufiger sehr weit zurück arbeiten musste, sah er schlechter aus, als manch anderer, der von der eigenen Hälfte nur den Anstoßkreis kennt.So mancher internationale Topstar geht während des laufenden Spiels keinen Schritt tiefer zurück.
Favre selbst spricht von einem tollen Charakter und guten Spieler, der aber nicht zu uns passt.
Dabei will ich es belassen.
Die Summe Eurer beiden Beiträge decken m.E. den ganzen Fall "de Jong" ab.
Favre lobt seine Einstellung, sah aber nicht ein, auch diese Spielart in sein Konzept mit aufzunehmen. Dazu paßt auch die Tatsache, dass wir aus Standards (außer bei ein paar direkt verwandelten Arango-Zauberschüßen) definitiv viel zu wenig gemacht haben. In dieser Disziplin, die gerade in Brasilien Hochkonjunktur hat, sind wir Tabellenletzter.
Da drängst sich doch die Frage auf, warum wir so gänzlich darauf verzichten?
Ist das nicht auch eine Art Plan B, wenn unser TikiTaka, oder schnelles Umschaltspiel nicht fruchtet?
Ist es da nicht zwingend einen wie Luuk im Kader zu haben?
Luuk hat gezeigt, dass er nix anderes kann, als MS.
Warum dann nicht mal (im Training) eine Elf um ihn herumbauen, was man durch nur einen Wechsel (Luuk für Kruse) erreichen würde, und so die Gegner mit dieser taktischen Variante aus dem (bisher sicher geglaubten) Konzept zu bringen.
Er ist auf den Flügeln verschenkt, weil nicht zu gebrauchen. Aber er ist der Einzige (wenn Mlapa weg ist), der diese Rolle nachweislich drauf hat, und wenn er die 6/7 Mios nicht generieren kann, würde ich ihn liebend gerne behalten, weil man von ihm weiß, dass er gelernt hat, die Füsse stillzuhalten.
Und wenn er als Torlieferant (wie der Hunter auf Schalke) uns die nötigen Punkte holen läßt, dann wäre doch definitiv allen geholfen.
Glaubst du wirklich noch daran, dass Favre versuchen wird, de Jong in irgend einer Form einzubauen? Mir fehlt da komplett der Glaube dran!
Sicher, von unseren bisherigen Transfers her würde ich auch sagen, dass die tendenziell de Jong in die Karten spielen. Ich glaube aber einfach nicht mehr an eine Zukunft von ihm bei uns... Und für 30-Sekunden-Einsätze ist er einfach zu teuer (sofern die kolportierten Gehälter annähernd stimmen)
Wenn man 6, 7 Millionen für ihn bekommt, sollte man sofort zuschlagen? An was für eine Summe hast du gedacht? Er hat seit über einem Jahr nicht mehr getroffen, hat keinen Spielrhythmus...
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