Regionalliga-Reform
22.12.2025 - 20:17 Uhr
Die Reformgruppe hat sich vorerst auf vier Regionalligen à mutmaßlich 20 Teams eingeschossen. Wie das geografisch aussehen soll - ziemlich offen. Klar wäre damit nur, dass insgesamt 10 Mannschaften - von derzeit 90 - weichen müssten.
Ein weiterer Vorschlag ist eine zweigleisige "4. Liga". Das wäre fast zwangsläufig "Nord" und "Süd" mit wahrscheinlich maximal je 20 Teams. Das würde also über die Hälfte der aktuellen Regionalligisten in die Fünftklassigkeit zurückstufen.
Und letzter Punkt: Debattiert wird auch, die Profi-Zweitvertretungen aus dem Rennen zu nehmen und in eine eigene Liga zu stecken. Da ist allerdings wohl weiterhin mit Widerstand
Auftaktfrage ohne eigene Wertung: Was wäre euer Favorit, mit oder ohne Hachinger Fan-Brille?
22.12.2025 - 20:53 Uhr
Noch als Input:
So sähe rein nach aktuellem Tabellenstand (wobei natürlich auch mehrjährige Wertungen denkbar wären) eine mögliche zweigleisige 4. Liga aus:
Süd: TSV Aubstadt*, FC Bayern II, Wacker Burghausen, VfB Eichstätt*, Rot-Weiß Erfurt, FSV Frankfurt, SGV Freiberg**, Sonnenhof Großaspach, FC Homburg, FV Illertissen*, Carl Zeiß Jena, Mainz 05 II, Nürnberg II**, SV Sandhausen, Sportfreunde Siegen, TSV Steinbach Haiger, SpVgg Unterhaching, FCA Walldorf, Würzburger Kickers, FSV Zwickau
Nord: VSG Altglienicke, Preußen Berlin*, Bremer SV*, Borussia Dortmund II, SV Drochtersen, FC Gütersloh, Hallescher FC, HSV II, Hannover 96 II, 1.FC Köln II, Fortuna Köln**, Jeddeloh II, 1.FC Magdeburg II, Bor M'gladbach II, Lok Leipzig**, Phoenix Lübeck, SV Meppen**, Rot-Weiß Oberhausen, VfB Oldenburg, Schalke 04 II
* = (aus meiner Sicht fraglich, ob die jeweiligen Vereine in dieser Liga spielen können oder wollen würden. Mögliche Nachrücker:
Süd: FC Memmingen, SpVgg Ansbach, SpVgg Bayreuth
Nord: Chemnitzer FC (dann eher Süd, z.B. statt Siegen), Weiche Flensburg
**= Aktuell aufstiegs-/relegationsberechtigt:
Mögliche Absteiger stattdessen:
Süd: FC Schweinfurt 05, SSV Ulm
Nord: Alemannia Aachen, TSV Havelse
Aus meiner Sicht durchaus denkbar - halt eigentlich das Comeback der RL Süd und Nord. Liest sich auch gar nicht soo viel anders als damals. Nord wär halt mit acht Zweitvertretungen schon arg gebeutelt. Aus Süd-Sicht fänd ich's schon einigermaßen attraktiv.
Aus Hachinger Sicht halt in jeglichem Szenario Schmerzpunkte:
- Wenn sich (auf welchen Wegen auch immer) die Gesamtlage erholt, ist der Aufstieg in dieser Liga natürlich schon ein größeres Projekt, selbst mit zwei fixen Aufstiegsplätzen.
- Wenn sich die aktuelle Abwärtstendenz (finanziell und organisatorisch) fortsetzt, kann man da schnell zum Kellerkind werden. Und mit der Grünau muss man da natürlich nicht aufschlagen. Nächster gedanklicher Schritt: Landet man dann mal (dauerhaft) in einer "Bayernliga" ist der Alltag da schon sehr düster. Da wären Buchbach, Eichstätt und Aubstadt die dicken Fische und das Derby wäre gegen 60 II und Deisenhofen...
Rein sportlich halte ich das trotzdem für die bessere Idee. Es wäre halt tatsächlich der recht natürliche Cut zwischen "reinen Amateuren" und Clubs mit Profi-Ambitionen jedweder Art. Aktuell geht ja in jeder der Regionalligen die Schere zwischen Drittligisten in Spe und echten Dorfclubs sehr weit auf.
Das Szenario "viergleisige Regionalliga" würde sachter aussortieren, Reisekosten geringer halten, vielleicht auch Aufstiegspläne realistischer halten. Aber: keinen Peil, wie man das geografisch lösen sollte...
Alleine schon: Das Gebiet der aktuellen Nord ist riesig, aber das Niveau überschaubar. Irgendwas müsste da dazu - aber was? Der Osten will ja seine Liga tendenziell behalten.
Bayern wiederum könnte man eigentlich nur mit BaWü oder Sachsen/Thüringen zusammenlegen. Und so weiter...
So sähe rein nach aktuellem Tabellenstand (wobei natürlich auch mehrjährige Wertungen denkbar wären) eine mögliche zweigleisige 4. Liga aus:
Süd: TSV Aubstadt*, FC Bayern II, Wacker Burghausen, VfB Eichstätt*, Rot-Weiß Erfurt, FSV Frankfurt, SGV Freiberg**, Sonnenhof Großaspach, FC Homburg, FV Illertissen*, Carl Zeiß Jena, Mainz 05 II, Nürnberg II**, SV Sandhausen, Sportfreunde Siegen, TSV Steinbach Haiger, SpVgg Unterhaching, FCA Walldorf, Würzburger Kickers, FSV Zwickau
Nord: VSG Altglienicke, Preußen Berlin*, Bremer SV*, Borussia Dortmund II, SV Drochtersen, FC Gütersloh, Hallescher FC, HSV II, Hannover 96 II, 1.FC Köln II, Fortuna Köln**, Jeddeloh II, 1.FC Magdeburg II, Bor M'gladbach II, Lok Leipzig**, Phoenix Lübeck, SV Meppen**, Rot-Weiß Oberhausen, VfB Oldenburg, Schalke 04 II
* = (aus meiner Sicht fraglich, ob die jeweiligen Vereine in dieser Liga spielen können oder wollen würden. Mögliche Nachrücker:
Süd: FC Memmingen, SpVgg Ansbach, SpVgg Bayreuth
Nord: Chemnitzer FC (dann eher Süd, z.B. statt Siegen), Weiche Flensburg
**= Aktuell aufstiegs-/relegationsberechtigt:
Mögliche Absteiger stattdessen:
Süd: FC Schweinfurt 05, SSV Ulm
Nord: Alemannia Aachen, TSV Havelse
Aus meiner Sicht durchaus denkbar - halt eigentlich das Comeback der RL Süd und Nord. Liest sich auch gar nicht soo viel anders als damals. Nord wär halt mit acht Zweitvertretungen schon arg gebeutelt. Aus Süd-Sicht fänd ich's schon einigermaßen attraktiv.
Aus Hachinger Sicht halt in jeglichem Szenario Schmerzpunkte:
- Wenn sich (auf welchen Wegen auch immer) die Gesamtlage erholt, ist der Aufstieg in dieser Liga natürlich schon ein größeres Projekt, selbst mit zwei fixen Aufstiegsplätzen.
- Wenn sich die aktuelle Abwärtstendenz (finanziell und organisatorisch) fortsetzt, kann man da schnell zum Kellerkind werden. Und mit der Grünau muss man da natürlich nicht aufschlagen. Nächster gedanklicher Schritt: Landet man dann mal (dauerhaft) in einer "Bayernliga" ist der Alltag da schon sehr düster. Da wären Buchbach, Eichstätt und Aubstadt die dicken Fische und das Derby wäre gegen 60 II und Deisenhofen...
Rein sportlich halte ich das trotzdem für die bessere Idee. Es wäre halt tatsächlich der recht natürliche Cut zwischen "reinen Amateuren" und Clubs mit Profi-Ambitionen jedweder Art. Aktuell geht ja in jeder der Regionalligen die Schere zwischen Drittligisten in Spe und echten Dorfclubs sehr weit auf.
Das Szenario "viergleisige Regionalliga" würde sachter aussortieren, Reisekosten geringer halten, vielleicht auch Aufstiegspläne realistischer halten. Aber: keinen Peil, wie man das geografisch lösen sollte...
Alleine schon: Das Gebiet der aktuellen Nord ist riesig, aber das Niveau überschaubar. Irgendwas müsste da dazu - aber was? Der Osten will ja seine Liga tendenziell behalten.
Bayern wiederum könnte man eigentlich nur mit BaWü oder Sachsen/Thüringen zusammenlegen. Und so weiter...
22.12.2025 - 21:35 Uhr
Über das Thema kann man lange diskuttieren, aber ich sehe es ähnlich:
- 2. Liga auf 20 Aufstocken
- 2 vierte Ligen (ob 18 oder 20 Teilnehmer wäre mir egal)
- darunter irgendwas 4-6 5. Ligen, kann man dann ja machen wie man will, solange die Aufstiegszahlen passen.
Und ganz klar: Liga 3 wird Bundesliga. Liga 4 wird die Liga, wo die Vereine die "mehr" wollen die Zeit haben sollen, ihre Infrastruktur anzupassen in Bezug auf die Anforderungen für Jugendarbeit, Stadion und weiteres. Beide Ligen haben entsprechende Vorgaben an den Einsatz von Jugendspielern und es gibt einen richtigen, nicht gedeckelten Grundlagenvertrag. Liga 5 ist dann die oberste Amateurliga mit weniger Anforderungen als aktuell, siehe so Stadionsachen wie in Augsburg und dem Flutlicht.
Alle Mannschaften, die in Liga 3 und höher spielen und deren zweite Mannschaft die Liga 5 "gewinnt", rutscht diese in parallele Ligen für Zweitvertretungen. Somit könnte es auch zwei Aufsteiger aus den 5. Ligen geben, die einen in Liga 4, die anderen in die Parallelliga für Zweitmannschaften.
Gut möglich, dass es bei diesen dann auch mehrere Ebenen gibt und ggf. Aufteilungen, weil es für einen Drittligisten sicher nicht finanziell stemmbar ist, zwei Mannschaften durch die ganze Republik zu schicken. Daher auch die weitere Möglichkeit, die zweite Mannschaft als "Amateurmannschaft" regionaler zu betreiben.
Liga 4 vertreiben sich die Vereine selbst, also diese müssen eine Streamingmöglichkeit auf einer dedizierten Plattform anbieten die entsprechend gefördert wird. Also das Sporttotal.tv unter einem Liga 4-Mantel. Liga 5 ebenso, aber da machen es die Landesverbände unterstützend, weil die Dorfclubs sich das ggf. nicht selbst wuppen können. Aber so werden wieder die lokalen Spiele sowie die Mannschaften unterhalb der "interessanten" Ligen weiter gepusht. Vielleicht wäre es aber auch interessant, hier dann doch genau in Liga 5 schon Zweitvertretungen von Ligen 3 & auch 4 in lokale Ligen zu unterteilen, damit in Liga 5 wirklich ausschließlich die lokalen Spiele im Vordergrund stehen können.
Und am Ende von der Aufteilung für Liga 4 BY & BW, und West bist Ost weiterhin auf Basis der Vereinsdichte. Da wird es in der Mitte noch hier und da ggf. kleine Verschiebungen geben um die Pfalz.
- 2. Liga auf 20 Aufstocken
- 2 vierte Ligen (ob 18 oder 20 Teilnehmer wäre mir egal)
- darunter irgendwas 4-6 5. Ligen, kann man dann ja machen wie man will, solange die Aufstiegszahlen passen.
Und ganz klar: Liga 3 wird Bundesliga. Liga 4 wird die Liga, wo die Vereine die "mehr" wollen die Zeit haben sollen, ihre Infrastruktur anzupassen in Bezug auf die Anforderungen für Jugendarbeit, Stadion und weiteres. Beide Ligen haben entsprechende Vorgaben an den Einsatz von Jugendspielern und es gibt einen richtigen, nicht gedeckelten Grundlagenvertrag. Liga 5 ist dann die oberste Amateurliga mit weniger Anforderungen als aktuell, siehe so Stadionsachen wie in Augsburg und dem Flutlicht.
Alle Mannschaften, die in Liga 3 und höher spielen und deren zweite Mannschaft die Liga 5 "gewinnt", rutscht diese in parallele Ligen für Zweitvertretungen. Somit könnte es auch zwei Aufsteiger aus den 5. Ligen geben, die einen in Liga 4, die anderen in die Parallelliga für Zweitmannschaften.
Gut möglich, dass es bei diesen dann auch mehrere Ebenen gibt und ggf. Aufteilungen, weil es für einen Drittligisten sicher nicht finanziell stemmbar ist, zwei Mannschaften durch die ganze Republik zu schicken. Daher auch die weitere Möglichkeit, die zweite Mannschaft als "Amateurmannschaft" regionaler zu betreiben.
Liga 4 vertreiben sich die Vereine selbst, also diese müssen eine Streamingmöglichkeit auf einer dedizierten Plattform anbieten die entsprechend gefördert wird. Also das Sporttotal.tv unter einem Liga 4-Mantel. Liga 5 ebenso, aber da machen es die Landesverbände unterstützend, weil die Dorfclubs sich das ggf. nicht selbst wuppen können. Aber so werden wieder die lokalen Spiele sowie die Mannschaften unterhalb der "interessanten" Ligen weiter gepusht. Vielleicht wäre es aber auch interessant, hier dann doch genau in Liga 5 schon Zweitvertretungen von Ligen 3 & auch 4 in lokale Ligen zu unterteilen, damit in Liga 5 wirklich ausschließlich die lokalen Spiele im Vordergrund stehen können.
Und am Ende von der Aufteilung für Liga 4 BY & BW, und West bist Ost weiterhin auf Basis der Vereinsdichte. Da wird es in der Mitte noch hier und da ggf. kleine Verschiebungen geben um die Pfalz.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sepp_Siggi am 22.12.2025 um 21:41 Uhr bearbeitet
23.12.2025 - 11:56 Uhr
Bei einer Reform müssen natürlich auch die Größenverhältnisse berücksichtigt werden. Da wären eher
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
23.12.2025 - 15:11 Uhr
Berechtigter Einwand - so klar wie oben dargestellt ist die Lage nicht, dein Punkt. Wobei ich das als verbandspolitische Aushandlungsfrage sähe - evtl. auch als Thema der Pragmatik bei der Ligazusammenstellung.
Südwest und Bayern (für das auch sportlich betrachtet 6 Plätze reichen dürften) sind recht zwangsläufig Süd. Damit wären in dieser Rechnung noch zwei Plätze frei. Das kann vergleichsweise gut zumindest entlang von Ländergrenzen rauslaufen (z.B. Thüringen mit Erfurt/Jena Süd, Sachsen mit Zwickau/Chemnitz Nord), aber auch in den Schmarrn reinkommen - etwa wenn Jena aufsteigen würde, dann kann die "Grenze" z.B. zwischen Zwickau und Chemnitz durchlaufen.
Da ist der Politik auch komplett Tür und Tor geöffnet, an sich. Man könnte theoretisch auch Landesverbände Nord und Süd zuordnen und beispielsweise die bestplatzierten Teams aus Bayern, den drei BaWü-Verbänden, den beiden aus RLP, Saarland, Hessen, Thüringen und Sachsen Süd zuordnen und entsprechend 20 Plätze aufteilen.
Südwest und Bayern (für das auch sportlich betrachtet 6 Plätze reichen dürften) sind recht zwangsläufig Süd. Damit wären in dieser Rechnung noch zwei Plätze frei. Das kann vergleichsweise gut zumindest entlang von Ländergrenzen rauslaufen (z.B. Thüringen mit Erfurt/Jena Süd, Sachsen mit Zwickau/Chemnitz Nord), aber auch in den Schmarrn reinkommen - etwa wenn Jena aufsteigen würde, dann kann die "Grenze" z.B. zwischen Zwickau und Chemnitz durchlaufen.
Da ist der Politik auch komplett Tür und Tor geöffnet, an sich. Man könnte theoretisch auch Landesverbände Nord und Süd zuordnen und beispielsweise die bestplatzierten Teams aus Bayern, den drei BaWü-Verbänden, den beiden aus RLP, Saarland, Hessen, Thüringen und Sachsen Süd zuordnen und entsprechend 20 Plätze aufteilen.
23.12.2025 - 16:21 Uhr
Zitat von Major-T-O-M
Bei einer Reform müssen natürlich auch die Größenverhältnisse berücksichtigt werden. Da wären eher
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
Bei einer Reform müssen natürlich auch die Größenverhältnisse berücksichtigt werden. Da wären eher
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
Auf welchen Größenverhältnissen basieren diese Zahlen von dir? Denn die meisten Fußballvereine haben immernoch Bayern, NRW und BW und halte mich für altmodisch, aber genau die Ligenzusammenstellung im Amateurbereich so zu wählen, dass es für jeden Dorfclub quasi gleichweit zur deutschen Meistertitel ist, hat trotz aller illusorischen Lage seine Fußballromantik.
24.12.2025 - 07:33 Uhr
Zitat von Sepp_Siggi
Auf welchen Größenverhältnissen basieren diese Zahlen von dir? Denn die meisten Fußballvereine haben immernoch Bayern, NRW und BW und halte mich für altmodisch, aber genau die Ligenzusammenstellung im Amateurbereich so zu wählen, dass es für jeden Dorfclub quasi gleichweit zur deutschen Meistertitel ist, hat trotz aller illusorischen Lage seine Fußballromantik.
Zitat von Major-T-O-M
Bei einer Reform müssen natürlich auch die Größenverhältnisse berücksichtigt werden. Da wären eher
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
Bei einer Reform müssen natürlich auch die Größenverhältnisse berücksichtigt werden. Da wären eher
- Südwest: 12 Startplätze
- West: 8 Startplätze
- Nord: 7 Startplätze
- Nordost: 7 Startplätze
- Bayern 6 Startplätze
Auf welchen Größenverhältnissen basieren diese Zahlen von dir? Denn die meisten Fußballvereine haben immernoch Bayern, NRW und BW und halte mich für altmodisch, aber genau die Ligenzusammenstellung im Amateurbereich so zu wählen, dass es für jeden Dorfclub quasi gleichweit zur deutschen Meistertitel ist, hat trotz aller illusorischen Lage seine Fußballromantik.
Maßgebliches Kriterium beim DFB sind die Herrenmannschaften. Ich fände es jedenfalls ziemlich schräg, wenn Bayern zwei Plätze mehr bekommt als sie in der letzten Saison vor der letzten Reform hätten, während Südwest noch nicht mal halb so viele bekommt. Berücksichtigt man die Verteilung der Saison 2011/12 mit, wären eigentlich eher höchstens 5 Plätze für Bayern drin, damit jeder von der Reduzierung auf zwei Staffeln betroffen ist.
24.12.2025 - 15:45 Uhr
Kann man natürlich als strategisches Argument auch alles in so einen Poker schmeißen - dass die Zahl der vor 15 Jahre in dieser Ligahöhe spielenden Vereine eine entscheidende Rolle spielt, würd ich aber ausschließen. Das hat ja keinerlei Bezug zur Realität mehr. Mal ganz abgesehen davon, dass 10 der 18 Mannschaften der letzten RL Süd IIer waren - die teils sogar aufgelöst sind oder aktuell kein Spielrecht in der Ligahöhe mehr haben.
28.12.2025 - 18:29 Uhr
Es kann jedenfalls nicht sein, nachdem bei der Erhöhung von 3 auf 5 so extrem ungleichmäßig aufgestockt wurde, bei einer Reduzierung auf 2 Staffeln alle gleich reduzieren müssen.
Ich finde sehr wohl, dass die Verteilung von damals eine Rolle spielt. Dass die 5 Bereiche jeweils 18 Mannschaften haben, ist ja keine sportliche Leistung. Dass es damals viele Zweite Mannschaften waren, spricht erst recht gegen Bayern, denn die hatten damals nur eine einzige erste Mannschaft in der Regionalliga Süd.
Ich finde sehr wohl, dass die Verteilung von damals eine Rolle spielt. Dass die 5 Bereiche jeweils 18 Mannschaften haben, ist ja keine sportliche Leistung. Dass es damals viele Zweite Mannschaften waren, spricht erst recht gegen Bayern, denn die hatten damals nur eine einzige erste Mannschaft in der Regionalliga Süd.
29.12.2025 - 11:00 Uhr
Wie geschrieben - es gibt sicher viele denkbare Argumente. Meinetwegen auch - dann eher abstrakt - die "ungleiche Aufstockung". Eine 15 Jahre zurückliegende Verteilung von Teams ist aber meiner bescheidenen Meinung nach keins.
Die acht Nicht-IIer-Teams waren damals:
Stuttgarter Kickers (heute RL Südwest)
Sonnenhof Großaspach (RL Südwest)
Wormatia Worms (Oberliga RLP)
Hessen Kassel (RL Südwest)
Waldhof Mannheim (3. Liga)
FC Memmingen (RL Bayern)
SC Pfullendorf (Verbandsliga Südbaden)
Bayern Alzenau (RL Südwest)
Das sind fünf aktuelle Regionalligisten, von denen (wenn ich's richtig überschlage) alle fünf trotz Aufstockung zwischenzeitlich niederklassiger spielten. Auf der anderen Seite sind mit Haching und Burghausen z.B. zwei damals höherklassig spielende Teams in der RL Bayern und mit Würzburg und Bayreuth zwei weitere zwischenzeitliche Profiteams.
Was genau würde man also aus der damaligen Auswahl ableiten wollen?
Die acht Nicht-IIer-Teams waren damals:
Stuttgarter Kickers (heute RL Südwest)
Sonnenhof Großaspach (RL Südwest)
Wormatia Worms (Oberliga RLP)
Hessen Kassel (RL Südwest)
Waldhof Mannheim (3. Liga)
FC Memmingen (RL Bayern)
SC Pfullendorf (Verbandsliga Südbaden)
Bayern Alzenau (RL Südwest)
Das sind fünf aktuelle Regionalligisten, von denen (wenn ich's richtig überschlage) alle fünf trotz Aufstockung zwischenzeitlich niederklassiger spielten. Auf der anderen Seite sind mit Haching und Burghausen z.B. zwei damals höherklassig spielende Teams in der RL Bayern und mit Würzburg und Bayreuth zwei weitere zwischenzeitliche Profiteams.
Was genau würde man also aus der damaligen Auswahl ableiten wollen?
29.12.2025 - 11:36 Uhr
Die Diskussion ist auf der Ebene aktuell ja nur unnötig mühsam. Einerseits, weil jeder Verband und jede Liga sich da groß als wichtigster präsentieren will, andererseits weil noch nichtmal im Ansatz das neue System feststeht. Alleine die Regelung wie man die vierten Ligen aufsetzen will, mit wie vielen Staffeln, ist noch so weit weg aber einfach der entscheidende Punkt über alles andere hinweg, dass man den Rest sich mit welchen Teams aus welchen Ligen erstmal getrost sparen kann.
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