Alemannia Aachen Alemannia Aachen
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Pressethread

24.12.2005 - 23:40 Uhr
Pressethread |#1321
25.04.2013 - 21:12 Uhr
Wenn der Fall der Fälle eintritt was ich nicht hoffen möchte, werden wohl wir die Fans und auch die Sponsoren in die Tasche greifen müssen um den feinen Herren auszubezahlen. Anders sehe ich keine Möglichkeit den Verein Alemannia vor der Insolvenz zu bewahren.

Die GmbH wird in die Insolvenz gehen ja aber bitte nicht der TSV 1900 Ev

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Endlich wieder da
Pressethread |#1322
26.04.2013 - 09:36 Uhr
Alemannias Präsidium will mit ihm kurzfristig ins Gespräch kommen. Was nutzt ihm am Ende ein Verein, der zahlungsunfähig am Boden liegt? „Es hat keiner etwas davon, wenn der Verein untergeht“, sagte Vize-Präsident Helmut Kutsch am späten Donnerstagabend noch einem kurzfristig terminierten Krisengespräch. „Wir kämpfen um eine Lösung.“

Keine Auswirkungen hätte eine Insolvenz auf die beiden Gesellschaften des Vereins, die bereits zahlungsunfähig sind, sagt Sachwalter Rolf-Dieter Mönning. Alemannias Konstrukt ist ziemlich verschachtelt. Die Spielbetriebs GmbH ist die 100-prozentige Tochter des TSV.
Immerhin wird versucht, die Insolvenz des Muttervereins "eingetragener Verein", durch ein Gespräch mit Kölmel zu verhindern.
Wenn ich mir die gesamte Angelegenheit mal so ansehe, da denke ich, dass Kölmel mehr Vereinen geschadet hat, als das er ihnen geholfen hat. Bleibt nur zu hoffen, dass man es schaffen wird, den Verein Alemannia insgesamt zu retten. Das heißt, das man die beiden Insolvenen der Spielbetriebs GmbH und der Stadion GmbH erfolgreich abschließen muss und das mit allen Mittel eine Insolvenz des Muttervetreins "eingetragener Verein" verhindern muss.
Pressethread |#1323
30.04.2013 - 09:09 Uhr
http://www.aachener-nachrichten.de/sport/aktuell/alemannia-uwe-scherr-wuerde-bleiben-1.566759

Hört sich interressant an in welche Richtungen die Überlegungen gehen.
Pressethread |#1324
03.05.2013 - 12:47 Uhr
Der Verein hat keinen Aufsichtsratsvorsitzenden, keinen Präsidenten, eine Fan-Gruppierung ist abgetaucht. Die Stadionmiete kann der Klub nicht annähernd aufbringen. Die Stadt Aachen fühlt sich getäuscht von den Vereinsvertretern und hat ihre Notfallmaßnahmen erst einmal auf ein Jahr beschränkt. Das Profiteam wird sich auflösen wie eine Brausetablette im Wasserglas. Im Nachwuchsleistungszentrum wird kein Trainer mehr hauptberuflich unterwegs sein. Die Zukunft von Manager und Chefcoach ist ungeklärt. Den Ton geben zwei Juristen als Sanierer im Verein an.

Zu diesem taumelnden Klub will Kraemer zurückkehren. Es ist natürlich nur ein formaler Akt, sich gegen die aus seiner Sicht ungerechtfertigte Kündigung zu wehren und noch eine Abfindung zu erhalten. In Kraemer sehen viele Beteiligte einen der vielen Totengräber dieses Klubs. Die Stadt Aachen hat ihn wegen Betrugs angezeigt, die Ermittlungen laufen bei der Staatsanwaltschaft Köln, neue Erkenntnisse gibt es nicht, sagt Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer. Die Spezialisten lesen sich ein, Vernehmungen gab es noch nicht. Ob sich strafrechtliche Aspekte ergeben, steht in den Sternen.
Ich denke, dass es ein sehr schlechter Stil von unserem ehemaligen Superhelden Friedhof Krämer ist, wenn er jetzt vor Gericht zieht, obwohl er ja wohl auch an der gesamten Miseré schuld ist. Aber derzeit ist wohl rund um Alemannia alles möglich.
Pressethread |#1325
03.05.2013 - 12:51 Uhr
Auch Alemannia Aachen hat beim DFB-Kautionsfonds die maximale Summe von 200.000 Euro angefordert. Nur mitgeteilt hat es der Verein der Öffentlichkeit nicht. Weder nach außen noch nach innen.

Der Vorgang, aber auch die Form ist nicht sonderlich fröhlich bei Alemannias Wirtschaftsbeirat angekommen. Eher überrascht reagieren die Männer, die die Zukunft des Vereins sichern wollen.
Und damit es nicht langweilig wird, gleich noch eine schlechte Nachricht rund um unsere Alemannia. Aber immerhin in unserer Situation ist es ja eh egal, ob wir mit 28 Punkten (vor dem ersten Punktabzug), 26 Punkte (derzeitiger Stand) oder mit 23 Punkten (nach erneutem Punkteabzug) absteigen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Verein Alemannia nicht noch komplett von der Bildfläche verschwindet und in der Kreisliga D neuanfangen muss. Aber selbst dann werde ich mir die Spiele anschauen gehen.

Eine Liga kann sich ändern, aber meine Liebe zum Verin nicht. Denn Liebe kennt keine Liga.
Pressethread |#1326
04.05.2013 - 11:10 Uhr
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/streetscooter-belegschaft-jubelt-1.569222

Zitat
Streetscooter: Belegschaft jubelt


Zur Abwechslung mal was Positives: Streetscooter, dessen Produktion ja am Talbort-Gelände stattfinden wird bzw. die Streetscooter Research GmbH könnte auch in der RL Trikotsponsor bleiben.
Pressethread |#1327
07.05.2013 - 10:21 Uhr
Mo, 6. Mai 2013
Offener Brief an die Alemannen

Liebe Alemannen,

seit dem Schlusspfiff in Halle steht fest: Die Alemannia ist sportlich aus der 3. Liga abgestiegen. Eine einzigartige wirtschaftliche und sportliche Talfahrt endet in der Insolvenz und in der Regionalliga. Das ist ein ganz bitterer Tag für den Verein, die Mannschaft, tausende Fans nah und fern und auch für die Stadt Aachen.

Die Ursachen sind vielschichtig und werden im Insolvenzverfahren – auch hinsichtlich möglicher Haftungsansprüche gegen einzelne Personen – noch sehr genau geprüft. Aber schon jetzt ist deutlich, dass eine verfehlte Personalpolitik, kaufmännische Fehlentscheidungen und ein weitestgehend bereits in der vergangenen Zweitligasaison zusammengestellter überteuerter Kader ihren Anteil am Niedergang haben. Zum Schluss wurde unter anderem mit falschen Angaben zum Lizenzantrag versucht zu retten, was seit Monaten nicht mehr zu retten war. Der DFB hat dem Verein deshalb bereits zwei Punkte abgezogen. Fast alle, die für die Alemannia Verantwortung trugen, haben versagt. Da gibt es nichts zu beschönigen.

Von dieser Kritik nehmen wir die Mannschaft aus. Sie hat gegeben, was sie konnte und was unter Insolvenzbedingungen möglich war. Die meisten Spieler sind nicht weggelaufen und haben sich trotz erheblicher Gehaltseinbußen der Lage gestellt. Jeder, der schon einmal auf dem Rasen gestanden hat, weiß, wie eng es war. Die unglücklichen Niederlagen gegen Unterhaching, Babelsberg, Münster und Rostock haben die Jungs nicht verkraftet. Dass die Mannschaft sportlich anständig, fair und mit allem Einsatz gespielt und gekämpft hat, verdient Respekt und Anerkennung. Auch dem DFB haben wir nichts vorzuwerfen. Er hat auf Lizenzverstöße maßvoll reagiert und bis zuletzt mit uns überlegt, wie man sportrechtlich die Liga bei entsprechendem sportlichen Erfolg würde halten können.

Wie geht es weiter?

die Lizenz für die Regionalliga ist beantragt. Wir sind jetzt auch in der Lage, dem WFLV eine Spielstätte zu melden: Den TIVOLI!
Wir haben die Unterstützung eines großen Vermarkters, der die Alemannia in den kommenden Jahren bei ihrem Wiederaufstieg begleiten wird.
Die Stadt ist über ihren Schatten gesprungen. Der Rat hat mit großer Mehrheit dem Nutzungsvertrag für den TIVOLI zugestimmt. Dass dieser nur auf ein Jahr befristet wurde, darf nicht verwundern. Alemannia ist in der Schuld und hat den Nachweis zu führen, dass man auch längerfristig wieder Vertrauen verdient.
Die Personalplanungen laufen. In der Verwaltung wird die Alemannia noch schlanker werden müssen, denn das knappe Budget ist auf den Sport ausgerichtet.
Im sportlichen Bereich werden Gespräche mit dem Sportdirektor und dem Cheftrainer geführt. Es ist mehr als nur eine Frage des Anstands, zunächst mit denen zu sprechen, die unter ganz anderen Vorzeichen nach Aachen geholt wurden und dennoch nicht davongelaufen sind, als es knüppeldick kam.
Die Alemannia muss so schnell wie möglich wieder raus aus der Insolvenz. Das geht nur mit Hilfe eines Insolvenzplans, der akzeptable und mehrheitsfähige Vorschläge enthält, wie die Forderungen der am Insolvenzverfahren beteiligten Gläubiger auf der Grundlage beschränkter Mittel quotal bedient werden können. Das ist angesichts von über 10.000 Gläubigern ein riesiger Kraftakt. Wird der Insolvenzplan mit den gesetzlich vorgeschriebenen Mehrheiten angenommen, gelten die nicht durch die Planquoten erfüllten Forderungen als erlassen. Alemannia Aachen GmbH wäre danach schuldenfrei. Der Plan wird auch die Haftungsansprüche gegen Organe regeln.
Um ein Planverfahren durchführen zu können, muss zunächst das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Diese Entscheidung trifft einzig und allein das Amtsgericht Aachen auf der Grundlage eines umfassenden Gutachtens, das zurzeit erarbeitet wird.
Der Zeitpunkt der Eröffnung ist jetzt von untergeordneter Bedeutung, nachdem die Alemannia sportlich abgestiegen ist. Entscheidend für die Zukunft der Alemannia ist es, die Saison zu Ende zu spielen, um einen Abstieg in die Kreisliga zu vermeiden. Dieses Ziel ist erreicht.
Unmittelbar nach dem Insolvenzantrag im November 2012 sah es nach einem völligen Zusammenbruch aus. Zwar konnte die sofortige Einstellung des Spielbetriebs durch Spenden vermieden werden, doch musste ein Finanzloch von fast 2.5 Mio. Euro gestopft werden, um bis zum 18.5.2013 durchspielen zu können. Dies ist nur dank Uli Hoeneß und dem FC Bayern München, sowie unseren Sponsoren und Werbepartnern und engagierten Unternehmern eines Wirtschaftsausschusses, aber vor allem auch aufgrund von harten Einsparungen gelungen.
Da mit einer Eröffnung des Verfahrens erst nach dem 18.5. zu rechnen ist und auch das Pokalendspiel gegen Fortuna Köln noch ansteht, wurden vorsorglich Mittel aus dem Solidaritätsfonds des DFB in Anspruch genommen. Zum einen, um kein finanzielles Risiko einzugehen, zum anderen, weil es nach dem sportlichen Abstieg nichts mehr zu verlieren gibt. Dem Verein wird daraus auch künftig kein Nachteil entstehen.
Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird die gesetzlich vorgeschriebene Gläubigerversammlung stattfinden. Vorher müssen alle Gläubiger ihre Forderungen anmelden. Die Gläubigerversammlung hat ganz entscheidende Bedeutung. Denn sie beschließt, ob die Alemannia fortgeführt oder liquidiert wird und ob es überhaupt zur Durchführung eines Planverfahrens kommt. Über den Insolvenzplan wird dann in einer weiteren Gläubigerversammlung abgestimmt. Läuft alles nach Plan, wird Alemannia am Ende der Hinrunde das Insolvenzverfahren verlassen.

Jeder kann ermessen, welch steiniger Weg in den nächsten Wochen vor uns liegt. Jede Unterstützung ist willkommen und wird dringend benötigt. Das gilt für die einmaligen Fans ebenso wie für unsere Sponsoren. Hier müssen und wollen wir stellvertretend für alle, Herrn Prof. Dr. Günter Schuh von StreetScooter hervorheben, dessen Engagement viele Zweifler überzeugt hat, der Alemannia auch in existenzieller Not die Hilfe nicht zu versagen. Wichtig ist auch die Unterstützung durch den Gläubigerausschuss, der nach dem Gesetz substanzielle Mitwirkungs- und Kontrollfunktionen ausübt und allen wichtigen Entscheidungen zustimmen muss.

Wenn man sich die Mannschaften der Regionalliga ansieht, dann weiß man, dass hier keine Spaziergänge anstehen. Unter den Bedingungen eines Insolvenzverfahrens eine schlagkräftige und wettbewerbsfähige Mannschaft auf den Rasen zu stellen, ist die nächste Herausforderung, die bewältigt werden muss.

Alemannia ist insolvent, aber handlungsfähig. Wir sind seit vielen Jahren krisenerfahren, kennen Situationen wie diese und werden, wenn das Insolvenzverfahren aufgehoben wird, geordnete Strukturen hinterlassen. Das sind Pflichtaufgaben, die Geschäftsführer und Insolvenzverwalter bzw. Sachwalter im Insolvenzplanverfahren zu erfüllen haben und die der strengen Kontrolle durch das Gericht und dem Gläubigerausschuss unterliegen.

In den vergangenen Monaten wurde viel geschafft, aber endgültig noch nichts erreicht. Wir kommen nur mit breiter Unterstützung ans Ziel, das lauten muss:

Wir kommen wieder!



Herzliche Grüße



Michael Mönig Prof. Dr. Rolf-Dieter Mönning

Rechtsanwalt Rechtsanwalt

als Geschäftsführer als vorläufiger Sachwalter
Ich denke, dass sich das ja nach einem guten Ansatz für einen Neuanfang anhört.
Pressethread |#1328
16.05.2013 - 22:48 Uhr
Im Grunde ist es nur eine Formalie: Alemannia Aachen werden vom DFB vor dem letzten Spieltag der 3. Liga drei weitere Punkte abgezogen. Der Drittligist hatte Ende April 200.000 Euro aus dem DFB-Kautionsfonds in Anspruch genommen, um die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs bis Saisonende zu gewährleisten. Die Rückzahlung sollte bis zum 15. Mai erfolgen. Dies ist jedoch nicht geschehen, laut DFB-Spielordnung muss daher der Punktabzug erfolgen.
... Naja, ist ja jetzt eh Wurst...
Pressethread |#1329
17.05.2013 - 09:33 Uhr
http://www.aachener-zeitung.de/sport/aktuell/alemannia-wirtschaftsbeirat-loest-sich-auf-1.577510

Warum kann es nicht einfach mal harmonisch bei uns laufen? Warum bezieht man solvente Gönner nicht einfach ein wenig mehr ein. Es ist ja nun nicht so, als ob der Wirtschaftsbeirat nichts konstruktives geschaffen hat.
Pressethread |#1330
23.05.2013 - 14:34 Uhr
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