Pressethread
04.10.2010 - 18:54 Uhr
16.09.2026 - 11:54 Uhr
https://www.bild.de/sport/fussball/nachgehakt-was-bei-tabellenfuehrer-freiburg-dringend-aufhoeren-muss-6aa7abee240b302c8a843fa7?dicbo=v2-uDd7GwA&cid=kooperation.article.outbrain.desktop.AR_2.ff.bild
Angeblich haben wir EUR 200 Mio auf dem Festgeldkonto. Wahnsinn.
Aber gut so, dass bei uns niemand anfängt zu spinnen.
Und der Kommentar an sich geht runter wie Öl. Ich weiß schon, jetzt geht das Bild Bashing gleich wieder los. Aber im Doppelpass am Sonntag klang das ähnlich bei Effenberg & Co.
Ich sehe uns aber immer noch als den kleinen SC Freiburg. Gehöre aber auch zu der Generation, die schon den ersten Aufstieg mitgemacht hat und auch den dauernden Kampf in den Jahrzehnten danach um den Klassenerhalt.
Angeblich haben wir EUR 200 Mio auf dem Festgeldkonto. Wahnsinn.
Aber gut so, dass bei uns niemand anfängt zu spinnen.
Und der Kommentar an sich geht runter wie Öl. Ich weiß schon, jetzt geht das Bild Bashing gleich wieder los. Aber im Doppelpass am Sonntag klang das ähnlich bei Effenberg & Co.
Ich sehe uns aber immer noch als den kleinen SC Freiburg. Gehöre aber auch zu der Generation, die schon den ersten Aufstieg mitgemacht hat und auch den dauernden Kampf in den Jahrzehnten danach um den Klassenerhalt.
16.09.2026 - 12:02 Uhr
200 Mio - wirklich eine beeindruckende Zahl und ein neuer Meilenstein für den SC!
Allerdings stellt sich dann die Frage: Wie hoch steigt dieser Betrag noch in Zukunft und was ist die Grenze? Wenn der Erfolg des SC so anhält, dürften die 300 Mio auch nicht mehr so lange dauern...
So langsam kann man schon mal erste Planungen für das nächste Stadion beginnen 😂
Für mindestens 20 Jahre 2 Liga dürften wir schon mal abgesichert sein. Tja, da dürften einige Vereine wirklich sehr neidisch auf unseren SCF sein. 200 Mio ohne Geldgeber, natürlich, als reiner, echter E.V mit 100% Seele und Herz ❤️
Allerdings stellt sich dann die Frage: Wie hoch steigt dieser Betrag noch in Zukunft und was ist die Grenze? Wenn der Erfolg des SC so anhält, dürften die 300 Mio auch nicht mehr so lange dauern...
So langsam kann man schon mal erste Planungen für das nächste Stadion beginnen 😂
Für mindestens 20 Jahre 2 Liga dürften wir schon mal abgesichert sein. Tja, da dürften einige Vereine wirklich sehr neidisch auf unseren SCF sein. 200 Mio ohne Geldgeber, natürlich, als reiner, echter E.V mit 100% Seele und Herz ❤️
16.09.2026 - 12:21 Uhr
Ich empfehle dringend, die beiden Begriffe Eigenkapital und Festgeldkonto strikt zu trennen. Wenn ein erfahrener Sportjournalist diese beiden Kennzahlen in einem Satz vermengt, zeugt das nicht von großer Expertise. Die Steigerung von 163 Mio. Euro auf 200 Mio. Euro bezieht sich vermutlich auf das Eigenkapital. Auf der Aktivseite der Bilanz sind wahrscheinlich die Marktwerte der Spieler der größte Posten.
Zum Inhaltlichen: der Grund, warum der SC im Verhältnis zu anderen Konkurrenten finanziell recht solide aufgestellt ist, dürfte genau dieses Understatement sein und von den Einnahmen speziell über die Sponsoren, von den Investoren wie Bayer, RB oder Hopp ganz abgesehen, gehört der SC immer noch nicht zu den TOP 10 des deutschen Fußballs. Warum sollte der SC von dem eingeschlagenen Weg abweichen.
Zum Inhaltlichen: der Grund, warum der SC im Verhältnis zu anderen Konkurrenten finanziell recht solide aufgestellt ist, dürfte genau dieses Understatement sein und von den Einnahmen speziell über die Sponsoren, von den Investoren wie Bayer, RB oder Hopp ganz abgesehen, gehört der SC immer noch nicht zu den TOP 10 des deutschen Fußballs. Warum sollte der SC von dem eingeschlagenen Weg abweichen.
16.09.2026 - 12:28 Uhr
Das sind wirklich große Zahlen.
Gern kann man eine Million davon in den Kader der Frauen investieren. Nicht nur in Infrastruktur investieren, sondern auch in Beine. Warum? Damit die Leute kommen und das Interesse wächst und somit irgendwann auch Geld einspielt, muss man halt auch ein Team haben, welches begeistert.
1. Junge Talente, ob aus dem eigenen Nachwuchs oder von extern, sollten Verträge mit solidem Gehalt und Laufzeit haben und sich hier langfristig entwickeln können. Niemand sollte hier mehr ablösefrei zu anderen Bundesligisten gehen. Mit Maj Schneider, Nia Szenk, Anna Reimann, Alina Axtmann, Johanna Hebben, Emma Memminger, Mia-Lena Maas, Zoe Schick, Nicole Ojukwu etc. Wenn jemand geht, müssen die zukünftig Ablösen einspielen. Das geht im Frauenfußball langsam richtig los. Noch besser wäre, wenn diese Spielerinnen aber auch länger bleiben und nicht schnell weg sind.
2. Dafür muss man halt Spielerinnen auch zeige, dass man in Freiburg nicht nur im grauen Mittelfeld stehen will. Aus dem Grund sind schon Spielerinnen gegangen. Ambitionen und Angriff, Spielerinnen kann man immer noch entwickeln. Das führt dann zu mehr Begeisterung, wenn im Sommer nicht wieder acht Spielerinnen ausgetauscht werden und Spiel/Taktik wieder bei Null beginnen.
Aber das wäre ein Traum. Die Männer haben es vorgemacht wie man sich langsam im oberen Mittelfeld festgesetzt hatte. Erfolg und Entwicklung von jungen Spielern stehen sich hier auch nicht im Weg. Und die Frauen haben schon Jahre um Platz 2/3 gespielt, hat Nationalspielerinnen "produziert"...
Andersherum sehe ich halt nicht, wie die Frauenabteilung sich je selbst tragen soll, wenn man Top-Spielerinnen ablösefrei verliert und nur ein harter Kern an Zuschauern Lust auf Umbruch zu Umbruch hat.
Gern kann man eine Million davon in den Kader der Frauen investieren. Nicht nur in Infrastruktur investieren, sondern auch in Beine. Warum? Damit die Leute kommen und das Interesse wächst und somit irgendwann auch Geld einspielt, muss man halt auch ein Team haben, welches begeistert.
1. Junge Talente, ob aus dem eigenen Nachwuchs oder von extern, sollten Verträge mit solidem Gehalt und Laufzeit haben und sich hier langfristig entwickeln können. Niemand sollte hier mehr ablösefrei zu anderen Bundesligisten gehen. Mit Maj Schneider, Nia Szenk, Anna Reimann, Alina Axtmann, Johanna Hebben, Emma Memminger, Mia-Lena Maas, Zoe Schick, Nicole Ojukwu etc. Wenn jemand geht, müssen die zukünftig Ablösen einspielen. Das geht im Frauenfußball langsam richtig los. Noch besser wäre, wenn diese Spielerinnen aber auch länger bleiben und nicht schnell weg sind.
2. Dafür muss man halt Spielerinnen auch zeige, dass man in Freiburg nicht nur im grauen Mittelfeld stehen will. Aus dem Grund sind schon Spielerinnen gegangen. Ambitionen und Angriff, Spielerinnen kann man immer noch entwickeln. Das führt dann zu mehr Begeisterung, wenn im Sommer nicht wieder acht Spielerinnen ausgetauscht werden und Spiel/Taktik wieder bei Null beginnen.
Aber das wäre ein Traum. Die Männer haben es vorgemacht wie man sich langsam im oberen Mittelfeld festgesetzt hatte. Erfolg und Entwicklung von jungen Spielern stehen sich hier auch nicht im Weg. Und die Frauen haben schon Jahre um Platz 2/3 gespielt, hat Nationalspielerinnen "produziert"...
Andersherum sehe ich halt nicht, wie die Frauenabteilung sich je selbst tragen soll, wenn man Top-Spielerinnen ablösefrei verliert und nur ein harter Kern an Zuschauern Lust auf Umbruch zu Umbruch hat.
16.09.2026 - 12:51 Uhr
In den Spielzeiten von 2015 bis 2018 als die SC Frauenmannschaft 2 mal 4. und einmal sogar dritter wurde, gab es folgende Zuschauerzahlen im Schnitt, 914, 792, 1.020. Aktuell sind sie trotz Mittelfeldplatzes sogar noch höher. Ich erwarte auch eine Steigerung, aber nicht in einer großen Dimension. Hoffenheim und Leverkusen, die in den letzten Jahren um die Plätze 3 - 6 kämpften konnten gerade so die 1.000 Marke übertreffen.
Die Zeit, in denen fast alle Spielerinnen den SC ablösefrei verlassen können, dürfte vorbei sein. Zuletzt hat man schon für die eine oder andere Spielerin eine Ablösesumme generiert. Die jungen Spielerinnen werden nun allmählich auch mit Verträgen ausgestattet, die dann eine spätere Ablösesumme ermöglichen, siehe Johanna Hebben.
Vielleicht können in Zukunft die Fritz Walter Medaillen Trägerinnen wie Johanna Hebben, May Schneider usw. über ihre erzielten Ablösesummen einen Teil der Frauenmannschaft mitfinanzieren. Diese Entwicklung kommt für den SC Freiburg leider etwa 10 Jahre zu spät. Was hätten Spielerinnen wie Magull, Benkarth, Simon, Däbritz, Leupolz, Gwinn, Bühl, Zicai oder Minge dem SC Freiburg Transfererlöse bringen können. Aber das ist nun vergossene Milch. In der Zukunft wird man für solche Fälle nun gewappnet sein.
Von den aktuellen 14 Bundesligisten in der Frauenbundesliga werden mit Sicherheit alle noch über die Männerabteilungen querfinanziert, Tendenz im Volumen eher steigend und ich sehe auf die Schnelle auch keine Trendwende.
Sorry, eigentlich falscher Faden, aber ich wollte den Dialog fortsetzen.
Die Zeit, in denen fast alle Spielerinnen den SC ablösefrei verlassen können, dürfte vorbei sein. Zuletzt hat man schon für die eine oder andere Spielerin eine Ablösesumme generiert. Die jungen Spielerinnen werden nun allmählich auch mit Verträgen ausgestattet, die dann eine spätere Ablösesumme ermöglichen, siehe Johanna Hebben.
Vielleicht können in Zukunft die Fritz Walter Medaillen Trägerinnen wie Johanna Hebben, May Schneider usw. über ihre erzielten Ablösesummen einen Teil der Frauenmannschaft mitfinanzieren. Diese Entwicklung kommt für den SC Freiburg leider etwa 10 Jahre zu spät. Was hätten Spielerinnen wie Magull, Benkarth, Simon, Däbritz, Leupolz, Gwinn, Bühl, Zicai oder Minge dem SC Freiburg Transfererlöse bringen können. Aber das ist nun vergossene Milch. In der Zukunft wird man für solche Fälle nun gewappnet sein.
Von den aktuellen 14 Bundesligisten in der Frauenbundesliga werden mit Sicherheit alle noch über die Männerabteilungen querfinanziert, Tendenz im Volumen eher steigend und ich sehe auf die Schnelle auch keine Trendwende.
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